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Today in 2005 Über den Dächern von Zürich 2005

2017-06-27, 10.05 GMT
Oper für alle: Un ballo in maschera
Es ist jetzt schon 10 Tage her, dass wir auf dem Sechseläutenplatz einmal mehr eine fantastische Oper für alle erleben durften. Verdis Ballo in Maschera wurde gegeben, mit über 10'000 anderen Begeisterten wurden wir Zeugen einer äusserst gelungenen Inszenierung, die Künstler, allen voran Sondra Radvanovsky (Amelia) und George Petean (Renato) überzeugten in allen Belangen, Technik und Wetter spielten mit und nicht zuletzt sorgten auch Kurt Aeschbachers Behind-the-Scenes-Beiträge für faszinierende Einblicke. Wir freuen uns schon jetzt auf Franz Lehárs Land des Lächelns im kommenden Jahr! Und zum Schluss auch noch ein herzliches Dankeschön an unsere Nachbarn Andrea und Urs für's Besetzen des Platzes!
Mario de Baseggio

2015-08-29, 20.48 GMT
Römerfest in Kaiseraugst
Heute verbrachten wir bei strahlendem Sommerwetter kurzweilige Stunden am Römerfest in Kaiseraugst. Es war äusserst lehrreich zu sehen, wie sich die Legionäre im Kampf bewegten. Die Ähnlichkeit der Technik einer römischen Phalanx bei direktem Feindkontakt und einem Polizei-Kordon beim Ordnungsdienst an Demonstrationen war verblüffend. Die Gladiatorenkämpfe der Gruppe Amor Mortis aus Deutschland waren spektakulär, die Murmilli, Thraker, Retiarier und Secutoren teilten auch unter der grellen Mittagssonne kräftig aus. Wir konnten auch Einsicht in antikes Handwerk gewinnen, etwa beim Steinmetz, der uns die Unterschiede zwischen römischen und keltischen Getreidemühlen erläuterte. Am beeindruckendsten war für uns jedoch zu sehen, mit wieviel Herzblut und Leidenschaft hunderte von Geschichts-Begeisterten mit vollem Einsatz den römischen Alltag zum Leben erwecken.
Zur offiziellen Website des Römerfests
Mario de Baseggio

2014-07-22, 12.44 GMT
Die Plitvicer Seen
Die beiden vergangenen Tage verbrachten wir an den berühmten Plitvicer Seen, einem UNESCO-Weltnaturerbe. Der Nationalpark liegt direkt an der Bosnisch-Herzegowinischen Grenze und verfügt über eine ausgezeichnete Infrastruktur. Die Besucherinnen und Besucher werden mit Booten und Bussen zu den Ausgangspunkten verschiedener Wanderungen gebracht, die jeweilige Dauer des Ausflugs kann zwischen 2 und 8 Stunden betragen. Die Seen sind über ein System von Wasserfällen miteinander verbunden, auf einem Holzsteg wird man an den äusserst pittoresken Kaskaden vorbeigeführt, ohne dass man zu stark in den Lauf der Natur eingreift. Das kristallklare Wasser und die intakte Fauna sind eine Reise wert.
Mario de Baseggio

2012-03-03, 20.01 GMT
Der Schmetterling siegt!
Am heutigen Fasnachtsball des Vereins Aktives Balgrist kam es zum Showdown bei der Maskenprämierung. Sophia wurde von der offensichtlich äusserst fachkundigen Jury unter den 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern als Siegerin gekürt. Die gebastelten Flügel, das phantasievoll gehaltene Make-up und nicht zuletzt die spitzentänzelnd-leichte Performance des kleinen Falters waren als künstlerisches Gesamtpaket nicht zu schlagen. Wir sind zuversichtlich, dies ist der Auftakt zu einer beispiellosen Schauspielkarriere.
Mario de Baseggio

2010-04-05, 18.31 GMT
Geburtstags- und Osterfestivitäten
Die vergangenen fünf Tage haben wir am Stück durchgefeiert. Den Anfang machte Sophias dritter Geburtstag, der mit einem gebührenden Festessen (Wienerli mit Hörnli) gefeiert wurde. Danach kam die erste Geschenke-Runde, die Chasperlis und der Super Car wurden mit viel Holdrio bejubelt. Am nächsten Tag folgte das Kinderfest, wieder gab es tolle Geschenke und viel Schoggikuchen - danach waren Kind und Wohnzimmer schachmatt. Weil nur zwei Tage Feiern einfach zu kurz ist, haben wir dieses Jahr kurzerhand Ostern als Verlängerung organisiert. Am Karfreitag wurden Eier gefärbt und Hasen gebacken, am Ostersamstag beim Brunch mit Manuela, Patrick und Moira gaben wir uns redlich Mühe, alles wieder wegzuputzen.

Den Schluss des Festefeiern-Marathons bildete der Familien-Brunch bei Yvonne und Lúcio. Die Kinder suchten begeistert Ostereier, die der Osterhase charmanterweise stets aufs Neue versteckte, so dass das muntere Suchen einfach nicht aufhörte. Der dritte Geburtstagskuchen innerhalb von fünf Tagen sowie weitere Geschenke und ein paar Überraschungen vom Osterhasen vermochten für glückliche Gesichter zu sorgen. Es waren also äusserst ergiebige fünf Tage.
Zur Galerie der Festivitäten
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2006-08-06, 16.18 GMT
Ein Wochenende in München
Das letzte Wochenende verbrachten wir gemeinsam mit Yvonne und Lúcio in der bayrischen Hauptstadt München. Höhepunkte des äusserst unterhaltsamen und interessanten Kurz-Trips waren gewiss der Botanische Garten mit seinen eindrücklichen Gewächshäusern und die Pinakothek der Moderne, in der zeitgenössische Kunst, Design und Architektur zu bestaunen sind.

Am Samstagabend konnten wir zudem das «Jahrhundertfeuerwerk» im Olympiapark geniessen. Der Genuss war um so grösser, als dass wir zu den wenigen Anwesenden gehörten, die den vorangegangenen Jahrhundertwolkenbruch trocken überstanden hatten.
Die Bilder unseres Münchner Abenteuers.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2006-07-03, 07.46 GMT
Juan-Diego Florez im Opernhaus Zürich
Vor einem Monat waren wir von der Aufführung von Verdis Aida im Zürcher Opernhaus etwas enttäuscht worden. Der Sopran zeigte in den hohen Lagen deutlich hörbare Schwächen, eine Fanfare schnitzerte während des Triumphmarsches lautstark und selbst die Darstellung der letzten Szene des Meisterwerks blieb eigenartig emotionslos und kühl. Daher gingen wir gestern mit gemischten Gefühlen zum Haus am Bellevueplatz, wo am Nachmittag Don Pasquale gegeben wurde.
Unsere Bedenken wurden rasch zerstreut, denn bereits vor der Vorstellung konnten wir erstaunt beobachten, wie Cecilia Bartoli höchstpersönlich in einer der Logen Platz nahm. Ausserdem wurde die Ouverture vom Orchester unter der Leitung von Nello Santi dermassen inspiriert dargeboten, dass sich das Publikum zu einem Szenenapplaus hinreissen liess.

Von der ersten Szene weg überzeugte das Ensemble, Oliver Widmer als Dottore und vor allem Ruggero Raimondi in der Titelrolle brachten das Publikum mit ihren komischen Einlagen und Gesten immer wieder zum Lachen. Das Bühnenbild und die Kostüme waren gut gewählt und unterstützten die Geschichte in hervorragender Weise.

Musikalische Höhepunkte waren die Auftritte des Peruanischen Startenors Juan-Diego Florez, der als Ernesto die Arie «Cercherò lontana terra» und die Serenade «Com'è gentil» in äusserst gefühlvoller Weise und technisch perfekt darbot. Zu erwähnen ist auch die beeindruckende Leistung von Isabel Rey, deren Stimme im Duett «Tornami a dir che m'ami» keineswegs hinter jener von Florez zurückstand.

Alles in allem hat uns die Vorstellung von Donizettis Pasquale - die vom Publikum übrigens mit Standing Ovations bedacht wurde - wieder mit dem Opernhaus versöhnt. Gestern wurde es seinem Ruf wieder mehr als gerecht.
Mario de Baseggio

2005-09-05, 09.06 GMT
Ein gelungenes Hochzeitsfest
Samstag, der 3. September 2005, war der grosse Tag von Ingrid und Oli. Bei strahlendem Sonnenschein gaben sie sich vor Verwandten und Freunden das Ja-Wort. Die romantische Ruine Burg in Meilen bot dazu die ideale Kulisse.
Der Schriftsteller Nicolas Lindt erzählte in einfühlsamen und humorvollen Worten die Liebesgeschichte von Ingrid und Oli. So manches war uns wohl bekannt, doch einige Details waren auch für uns neu. Was an so einer Hochzeit nicht alles auskommt...! Dann folgte die eigentliche Trauungszeremonie im Namen der Liebe. Musikalisch begleitet wurde die Zeremonie von Freunden des Brautpaars, so löste beispielsweise Bernhard ein vor Jahren gegebenes Versprechen ein und spielte Trompete.
Der Zeremonie folgte ein Apéro, bei welchem das strahlende und - an dieser Stelle soll es gesagt sein - wunderschöne Brautpaar auch die Glückwünsche der Gästeschar entgegennahm.

Den Abend verbrachten wir in der Villa Sunneschy in Stäfa. Die Attraktionen und Produktionen folgten Schlag auf Schlag, herausragend sicher die tolle und äusserst witzige Rede des Brautvaters Willi und die strategisch kluge Übergabe eines ganz speziellen Buches an Oli durch einen seiner Freunde. Auch die Mutter des Bräutigams gab dem Brautpaar so manches mit auf seinen weiteren Weg. Und dann gab es noch eine kleine Tonbildschau mit den besten und schönsten Bildern des Brautpaars. Das müssen gute Freunde sein, die das gemacht haben!

Es gäbe noch vieles mehr zu berichten, doch das überlassen wir nun dem Brautpaar. Uns bleibt, nochmals von Herzen zu danken für das tolle Fest! Alles, alles Gute!
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-07-24, 11.02 GMT
Bregenzer Festspiele: «Der Troubadour»
Den letzten Samstag verbrachten wir im österreichischen Bregenz. Grund für unseren Besuch waren die Bregenzer Festspiele, die dieses Jahr auf der Seebühne den «Troubadour» von Verdi geben.
Allein schon die Bühne begeisterte: Eine auf den See hinaus gebaute 711 Tonnen schwere, blutrote Ölraffinerie steht als Symbol für das skrupellose Streben nach Geld und Macht. Dies ist die äusserst aktuelle Thematik der Oper. Die romantische Seekulisse steht in scharfem Kontrast dazu und verleiht der Szenerie zusätzliche Spannung. Doch auch das musikalische Erlebnis kam nicht zu kurz. Zwar benötigten einige der Sänger etwas Anwärmzeit, danach bot jedoch insbesondere Katia Pellegrino als Leonora eine fantastische Leistung.
Da eine Seebühne natürlicherweise über keine besondere Akustik verfügt, wurden die Stimmen der Sänger mittels einer ausgeklügelten Tonanlage verstärkt. Durch die ganze Oper hindurch konnten wir daher hören, wo die Handlung gerade stattfand. Und auch die Möwen und Enten konnten sich so gebührend einbringen.

Kurz, wir waren zwar das erste Mal an den Bregenzer Festspielen, mit Sicherheit aber nicht zum letzten Mal.
Eva Moehlecke de Baseggio
Offizielle Website:
www.bregenzerfestspiele.at

2005-05-02, 07.16 GMT
L'elisir d'amore
Freitag Abend sahen wir im Opernhaus (www.opernhaus.ch) Gaetano Donizettis «L'elisir d'amore». Eine wunderschöne und unterhaltsame Oper, ein stimmiges Bühnenbild und ein grossartiger Fabio Sartori machten den Abend zu einem Erlebnis.
Die interessante und lehrreiche Einführung Dietberg Reichs, ehemaliger Chefdramaturg des zürcherischen Opernhauses, in das Werk Donizettis und im Speziellen natürlich in den Liebestrank bildete den Auftakt zu einem denkwürdigen Opernabend.

Die Oper selbst ist bereits ein musikalischer Ohrenschmaus und zudem äusserst vergnüglich. Doch der Höhepunkt des Abends war der stimmgewaltige italienische Tenor Fabio Sartori, der sein Rollendebut als «Nemorino» gab. Seine Darbietung von «Una furtiva lacrima», sicherlich eine der schönsten Arien überhaupt, war das Beste, das wir je live in einer Oper hören durften. Zum Tränen vergiessen schön!
Eva Moehlecke de Baseggio

2004-11-22, 09.47 GMT
Tschaikowski's «Nussknacker»
Gestern besuchten wir die Ballett-Vorstellung von Tschaikowski's «Nussknacker» im Zürcher Opernhaus. Die Inszenierung von Heinz Spoerli fand die richtige Mischung von traditionellen Elementen und moderner Konzentration auf das Wesentliche.
Die ergreifenden Melodien des russischen Romantikers und die elegante wie kraftvolle Darbietung der Tänzerinnen und Tänzer kamen im minimalistischen Dekor voll zur Geltung. Wie in verschiedenen Presse-Kritiken beschrieben, wurde das Stück von Ballast befreit, die Musik und der Tanz an sich sind ins Zentrum gerückt. So wirken die Szenen wie einzelne, zusammenhangslose Episoden, die auch für sich allein stehen könnten. Sie werden lediglich durch den Traum der kleinen Marie gerahmt, ein Kunstgriff, der Spoerli die Entfaltung einzelner, starker Bilder erlaubt.
Alles in allem eine schöne Leistung mit bewegenden und äusserst ästhetischen Momenten.
Mario de Baseggio

2004-11-07, 08.21 GMT
Lucia di Lammermoor
Gestern sahen wir Donizetti's «Lucia di Lammermoor» im Opernhaus Zürich. Wir waren von Robert Carsen's Inszenierung äusserst beeindruckt, vor allem Annick Massis (Lucia) und Fabio Sartori (Edgardo) überzeugten mit kraft- und gefühlvollen Interpretationen.
Die Geschichte der unglücklichen Liebe zwischen Lucia und Edgardo wurde in einem abstrakten, geometrischen aber dennoch wirksamen Bühnenbild konsequent umgesetzt. Alle Beteiligten dunkel gekleidet, lediglich Lucia in blendend weissen Gewändern. Um so grösser die Wirkung, als sie nach dem Mord am aufgezwungenen Ehemann in blutbesudeltem Nachthemd durch die Reihen der entsetzten Hochzeitsgesellschaft wankt. Massis verstand es ausgezeichnet, die Entwicklung der Lucia, ihre Angst, ihre Verzweiflung und schliesslich ihren Wahnsinn darzustellen. Ihr Gesang wirkte nie übertrieben, nie effektheischend, sondern vermittelte präzise und ergreifend den Gemütszustand der Heldin - bis hin zum letzten, agonistischen Schrei.
Fabio Sartori beherrschte die Bühne mit seiner unheimlich starken, druckvollen Stimme. Trotz seines gewaltigen Stimmvolumens gelang es auch ihm, seine Figur glaubhaft und bewegend zu verkörpern. Die Enttäuschung und Wut Edgardos über den Verrat seiner Geliebten schwang in jeder Note mit, später die Resignation und Trauer, die im Suizid ihre Erlösung findet. Die von Sartori gesungene Arie «Tu che a Dio spiegasti l'ali» gehört zum Schönsten, was wir bislang in einem Opernhaus gehört haben.
Zur Übersicht bei opernhaus.ch
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-08-25, 13.04 GMT
Der moderne Wettkampfsport vor der Selbstzerstörung?
Ein Beitrag in der NZZ von Helmut Digel, Vizepräsident des Internationalen Leichtathletikverbandes IAAF.
Ein äusserst aufschlussreicher, intelligenter Artikel, der historische und kulturelle Zusammenhänge und deren Folgen schonungslos aufdeckt. Vor dem Hintergrund der gegenwärtig laufenden Olympischen Spielen ungemein erhellend und anregend.
Artikel im PDF-Format - Quelle: NZZ Online.
Mario de Baseggio

2004-05-16, 16.37 GMT
«Swöööt Song, Love Song!»
Alle Jahre wieder: Gestern verfolgten wir gespannt den Eurovision Song Contest am Fernsehschirm. Das Besondere: Stefan und Raj hatten uns und 10 weitere Freunde bei sich zu Hause dazu eingeladen. Das Buffet war dem Anlass entsprechend türkisch-orientalisch ausgestaltet.
Eigentlich müsste man sich dafür schämen, sich für eine derartige Veranstaltung zu begeistern. Die unsagbar peinlichen Tanzeinlagen der Stars, die kuriosen Akzente bei den englischen Song-Texten (vgl. Titel) und die ausgefallene Bühnen-Kleidung sind an der äussersten Grenze des Erträglichen. Legendär die zweisprachige Schlussbewertung, bei der Stefan, wie er gestern gestand, gerne selbst einmal die französische Wiederholung («L'Albanie, douze points!») moderieren würde. Und ebenfalls seit 30 Jahren immer gleich, das fassungslose Entsetzen über den Musikgeschmack anderer Länder.
Höhepunkt des Abends war der von Stefan ausgestaltete Wettbewerb, wobei es darum ging, die Sieger des Liederabends voraus zu bestimmen.
Eva favorisierte Max, die stimmgewaltigste aller deutschen Unibrows, mein untrügliches Musikverständnis liess mich hingegen auf Xandee aus Belgien tippen. Während Eva mit Platz acht und 93 Stimmen noch einigermassen gut im Rennen lag, musste ich mit Platz 22 (von 24!) und mickrigen 7 Punkten die Segel streichen. Der verdiente Sieg ging übrigens an Asi, der wir die gewonnene Eurovision-Song-Contest-CD herzlich gönnen. Damit wird es ihr möglich sein, sich immer wieder mit dem geistreichen Text des Schweizer Beitrags (Piero, «Celebrate») auseinanderzusetzen.
Wir danken Stefan und Raj für die Gastfreundschaft. War ein wirklich lustiger Abend.
Mario de Baseggio

2004-05-09, 11.19 GMT
Urban Tap by Tamango
Gestern sahen wir im Rahmen des Tanzfestivals Steps #9 die Performance «Urban Tap» von und mit Tamango. Tamango brillierte mit scheinbar leichtem und natürlichen Steptanz, der sich stets aus dem Augenblick zu ergeben schien, und mit akrobatischen Rollerblades-Aktionen.
Eine fantastische jamaikanische Tribal-Tänzerin sowie der brasilianische Capoeirista Cabello unterstützten ihn tänzerisch. Die jazzige Musik und die Videoeffekte dazu kamen von einem ebenfalls bunt gemixten Trio aus Frankreich, Italien und Fiji, das von den Tänzern mit Percussions-Einlagen begleitet wurde.
Urban Tap zeigt in virtuoser Art die Verschmelzung verschiedener Tanz- und Musikstile, alles in allem eine manchmal sehr experimentelle, aber äusserst gelungene Aufführung.
Eva Moehlecke de Baseggio

2004-02-21, 10.37 GMT
Die Nadelstreifen sind geordert
Knapp zwei Monate nach meiner besseren Hälfte habe auch ich mein Outfit für die Hochzeitsfeier vom 5. Juni 2004 bestellt.
In rekordverdächtigen 45 Minuten konnte ich mich heute für einen Anzug entscheiden. Wiederum wurde ich von Herrn Baumgartner ausgezeichnet beraten, dem Mann also, der mich bereits für die zivile Trauung eingekleidet hatte.

Für einen Probiermuffel wie mich war es äusserst bequem, sich zwar mit Stoffen, Schnitten und Knöpfen auseinanderzusetzen, die Kleider aber nicht anziehen zu müssen. Denn Herr Baumgartner kennt meine Masse, der gewünschte Anzug ist bestellt. In etwa einem Monat kann ich zur Anprobe vorbei gehen.

Und für die, die es interessiert, sei soviel verraten: Ich habe mich wiederum für ein eher klassisches Modell entschieden, schwarz wie die Nacht.
Mario de Baseggio

2003-12-29, 07.54 GMT
Zwischen den Jahren
Wieder einmal sind wir am Ende eines Kalenderjahres angelangt. Obwohl es eigentlich ein willkürlich gesetzter Wendepunkt im Jahr ist, bietet sich hier die Gelegenheit, Rückschau zu halten.
Das Jahr 2003 war für Eva und mich in privater Hinsicht äusserst glücklich. Wir haben geheiratet, das sagt wohl alles. Beruflich gesehen war das Jahr eher turbulent, es hat sich jedoch auch hier vieles zum Guten gewendet. Ausserdem gehören bei unseren Jobs Umbrüche und hastige Veränderungen wohl einfach dazu.
Wir konnten Weihnachten bei Yvonne und Lúcio verbringen, es war schön und lustig, im kleinen familiären Kreis zu feiern. Wie immer wurden wir mit köstlichem Essen versorgt, ein 40-jähriger Tawny trug ebenfalls zur besonderen Stimmung bei.
Ich nahm mir die Freiheit, die Dunkelheit der dörflichen Landschaft zu nutzen und meiner neuen kleinen Leidenschaft - der Sternguckerei - nachzugehen. Die Resultate finden sich unter der Rubrik «the man» im «astro log».
Mario de Baseggio

2003-07-21, 19.02 GMT
Ein grossartiger Film: «Hero»
Heute haben wir im Kino «Hero» mit Zhang Ziyi und Jet Li gesehen. Eindringliche Bilder, ein Soundtrack, der ins Herz trifft und Martial-Arts-Szenen der Weltklasse machen diesen Film äusserst empfehlenswert.
Wer «Crouching Tiger, Hidden Dragon» mochte, der wird auch diesen Epos lieben: Die Bilder wirken vertraut und sind doch neu. Bei der Geschichte geht es diesmal nicht hauptsächlich um die Liebe zwischen zwei Menschen, sondern um die Verantwortung des Einzelnen in einer Gemeinschaft. Das Bild zeigt Moon (Zhang Ziyi) und ist der offiziellen Website des Films entnommen.
herothemovie.com
Mario de Baseggio
herothemovie.com (Image of Zhang Ziyi)

2003-04-04, 21.38 GMT
Gisela Rocha Company
Mit Ingrid und Oli waren wir heute im ewz-Unterwerk Selnau die Tanzvorführung «Love, Hate, Reason & Me» gucken.
Die Choreografie der Brasilianerin Gisela Rocha war äusserst modern und gab uns im Anschluss genug Stoff zu einer angeregten Diskussion. Ein sehr gelungener Auftakt zum Wochenende!
Mario de Baseggio

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