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2016-12-01, 05.56 GMT
Technorama, Winterthur
Am vergangenen Samstag besuchten wir die faszinierenden Ausstellungen im Technorama, dem "Swiss Science Center", wie sich die Einrichtung in Winterthur - wohl zeitgemässer - auch bezeichnet. Neben den vielen Experimenten, die man als Besucher selbst durchführen kann, bleiben die Shows zur Elektrizität und zu Gasen (inkl. Explosionen!) in Erinnerung. Ausserdem hat es mich sehr gefreut, das Regentropfenschlagzeug (im Bild) wiederzusehen. Mitte der 90er-Jahre habe ich ein Konzert auf diesem besonderen Instrument mitorganisiert, der Perkussionskünstler Andreas Aeppli zeigte damals eindrücklich, was auf einer solchen Anlage alles möglich ist. Auch ihm ist das Konzert übrigens in bester Erinnerung geblieben.
Zur Website von Andreas Aeppli
Mario de Baseggio

2013-06-16, 11.18 GMT
The Sopranos - Swiss edition
Während des letzten Halbjahrs war die US-Fernsehserie "The Sopranos", welche die Geschichte der gleichnamigen italo-amerikanischen Mafia-Familie erzählt, konstantes Thema zwischen unseren Nachbarn Andrea und Urs und uns. Nachdem wir inzwischen alle die sechs Staffeln von A bis Z durchgeschaut haben und uns peu à peu von allen Darstellern verabschieden mussten (nur wenige überlebten es bis zum Schluss), veranstalteten wir gestern Abend ein fulminantes Sopranos-Abschlussfest. Natürlich musste dabei authentisches Essen in Form von Baked Zitis, Grilled Vegetables, Steaks und insbesondere napolitanischen Sfogliatelle her. Edler Wein aus Avellino und Nastro Azzuro halfen, die Köstlichkeiten herunter zu spülen. Nach dem Festmahl wissen wir nun auch, warum einige Darsteller von Folge zu Folge, nun, sagen wir einmal wohlbeleibter wurden...

Im Bild zu sehen übrigens die Schweizer Ausgabe von T, genannt M, mit Frau und Tochter. Die Gemahlin freut sich jetzt schon auf das nächste funkelnde Kleinod, das M ihr schenken wird, wenn dann endlich U M den dicken Umschlag aushändigen wird!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2011-02-17, 04.43 GMT
Im Reich der wilden Tiere
Jeden Abend huschen ein, zwei Füchse bei uns durch den Garten. Wir bemerken das jeweils nur, weil die mit einem Bewegungssensor verbundene Beleuchtung angeht. (Was sie übrigens auch bei Nachbars Katze tut.) Also hege ich selbstverständlich den Wunsch, wenigstens eines dieser Tiere auf ein Bild zu bannen. Bisherige Versuche sind daran gescheitert, dass die Füchse sich jeweils nur ein paar Sekunden im Lichtkegel aufhalten, die Zeit reicht nicht einmal aus, die bereitliegende Kamera zu greifen und einzuschalten. Also habe ich nach anderen Lösungen gesucht und offensichtlich eine taugliche gefunden: In der Nacht auf heute ist Meister Reinecke in die Webcam-Videofalle getappt. Er hat mir den Gefallen getan, direkt in die Kamera zu blicken. Ein Dreiviertelprofil wäre mir zwar lieber gewesen, Modell und Fotograf sind noch nicht wirklich eingespielt. Aber das wird schon werden.
Mario de Baseggio

2010-09-29, 04.27 GMT
Honi soit qui mal y pense
Am Wochenende fand in Tapejara (RS), Brasilien das vierte Internationale Baseggio-Familientreffen statt. Diese Zusammenkünfte sind eine Folge des genealogischen Projekts baseggio.net, über das sich die brasilianischen Baseggios kennengelernt und organisiert haben. Evaldo, der für Südamerika zuständig ist, hat mir ein Video geschickt, das einen Höhepunkt des Anlasses dokumentiert, das feierliche Hereintragen des Familienwappens vor der katholischen Messe (die übrigens in venezianischem Dialekt gelesen worden sei). Das nächste Familientreffen ist für September 2012 angesetzt und wird in Porto Alegre stattfinden.
Mario de Baseggio

2009-09-20, 07.45 GMT
Die Waffen sind weg
Vier Jahre, nachdem ich meine Dienstwaffe abgeben konnte, habe ich seit gestern auch keine privaten Schusswaffen mehr. In Bülach konnte ich der Kantonspolizei im Rahmen der "Ersten freiwilligen Waffenabgabe des Kantons Zürich" meine .357 Magnum (Smith&Wesson, Heavy Barrel) und den Karabiner 31 samt Munition zur Vernichtung übergeben. Wenn man in Zürich Waffen abgeben möchte, dann muss man übrigens nicht auf spezielle Aktionstage warten, man kann die Waffen auf jedem Polizeiposten abgeben. Ich empfehle allerdings dringend, vorgängig anzurufen, um das genaue Vorgehen zu klären. Wenn man einen Polizeiposten bewaffnet betritt, dann sollte man sicher sein, dass keine Missverständnisse aufkommen...
Mario de Baseggio

2008-07-01, 20.21 GMT
Words don't come easy
Wir sind nicht zu hundert Prozent sicher. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Sophia heute ihr erstes Wort gesprochen hat, ist hoch. Sie hat den Ausdruck auf Nachfrage wiederholt. Wir werden in den kommenden Tagen also versuchen herauszufinden, ob die sinntragenden Silben nur zufällig artikuliert wurden, oder ob wir uns langsam daran gewöhnen müssen, unserer Tochter zuzuhören.

Ach ja, das Wort, das Sophia heute wohl über die Lippen kam, war übrigens "Auto".
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2008-03-31, 16.02 GMT
Happy First Birthday, Sophia!
Heute hat unsere Tochter ihren ersten Geburtstag gefeiert. Gemeinsam mit Grossmami Yvonne, Nonna Helen und Nonno Guido haben wir den kompromisslosen Schoggi-Kuchen verdrückt, laut und falsch "Happy Birthday" gesungen und natürlich dem Geburtstagskind beim Geschenkeauspacken zugeschaut. Neben einem Planschbecken für den Sommer und einem lustige Stoffeisenbähnchen gab's auch einen Bobby Car. Das Bild zeigt die enthusiastische Crash-Pilotin Sophia, wie sie dem begeisterten Grossmami die Funktionsweise der Hupe demonstriert.

Und übrigens: unser Mädel hat heute ihren ersten freien Schritt getan.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2008-02-23, 04.37 GMT
This pony will run!
Im Rahmen unseres Projekts "Sharing and Leveraging our Cultural and Technical Awareness" haben mein Arbeitskollege Andrew und ich für das Wochenende unsere Wagen getauscht.
So brummelt bei uns derzeit der mächtige V8 eines Ford Mustang friedlich vor sich hin. Im traditionellen "Granny Blue" ist die Essenz amerikanischer Autobaukunst auffällig, auch bei defensiver Fahrweise, die die 300 PS vollkommen ungenutzt lässt, weiss man die Blicke der Passanten einzufangen. Liegt es an der Starrachse? An der prominent platzierten Hutze? Am digitalen Kompass im Innenrückspiegel? Man kann es nicht genau sagen.

Zur gleichen Zeit erfreut sich Andrew übrigens am Klimax italienischer Ingenieurskunst und geniesst wohl die vollkommene Laufruhe und das kultivierte Leistungsband unseres Fiat Punto.
Mario de Baseggio

2007-10-25, 06.01 GMT
Forciertes Innenraum-Design-Konzept
Heute Morgen ist es Sophia zum ersten Mal geglückt, sich gezielt (und vorwärts!) auf unsere Pflanzenablage zuzubewegen und die tönerne Souvenier-Ente aus Sizilien zu Fall zu bringen. Wir werden das Wochenende also damit verbringen, alle Mobilien ausser Baby-Reichweite zu bringen... (Die Ente ist übrigens heil geblieben.)
Mario de Baseggio
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2006-07-03, 07.46 GMT
Juan-Diego Florez im Opernhaus Zürich
Vor einem Monat waren wir von der Aufführung von Verdis Aida im Zürcher Opernhaus etwas enttäuscht worden. Der Sopran zeigte in den hohen Lagen deutlich hörbare Schwächen, eine Fanfare schnitzerte während des Triumphmarsches lautstark und selbst die Darstellung der letzten Szene des Meisterwerks blieb eigenartig emotionslos und kühl. Daher gingen wir gestern mit gemischten Gefühlen zum Haus am Bellevueplatz, wo am Nachmittag Don Pasquale gegeben wurde.
Unsere Bedenken wurden rasch zerstreut, denn bereits vor der Vorstellung konnten wir erstaunt beobachten, wie Cecilia Bartoli höchstpersönlich in einer der Logen Platz nahm. Ausserdem wurde die Ouverture vom Orchester unter der Leitung von Nello Santi dermassen inspiriert dargeboten, dass sich das Publikum zu einem Szenenapplaus hinreissen liess.

Von der ersten Szene weg überzeugte das Ensemble, Oliver Widmer als Dottore und vor allem Ruggero Raimondi in der Titelrolle brachten das Publikum mit ihren komischen Einlagen und Gesten immer wieder zum Lachen. Das Bühnenbild und die Kostüme waren gut gewählt und unterstützten die Geschichte in hervorragender Weise.

Musikalische Höhepunkte waren die Auftritte des Peruanischen Startenors Juan-Diego Florez, der als Ernesto die Arie «Cercherò lontana terra» und die Serenade «Com'è gentil» in äusserst gefühlvoller Weise und technisch perfekt darbot. Zu erwähnen ist auch die beeindruckende Leistung von Isabel Rey, deren Stimme im Duett «Tornami a dir che m'ami» keineswegs hinter jener von Florez zurückstand.

Alles in allem hat uns die Vorstellung von Donizettis Pasquale - die vom Publikum übrigens mit Standing Ovations bedacht wurde - wieder mit dem Opernhaus versöhnt. Gestern wurde es seinem Ruf wieder mehr als gerecht.
Mario de Baseggio

2006-05-23, 15.56 GMT
80 Jahre Lúcio!
Letzten Samstag wurde mein Vater stolze 80 Jahre. Dieser denkwürdige Anlass musste natürlich gebührend gefeiert werden. Dies taten wir mit Torte (die übrigens durch den in Marzipan gegossenen joggenden Lúcio geziert wurde) und später mit ausgezeichnetem Speis und Trank im Restaurant Schartenfels in Baden.

Es war ein wirklich schöner Abend und eine passende Feier, die am nächsten Morgen durch noch mehr Anstossen und Gratulationen abgerundet wurde.
Beim 100. wird das Fest dann wohl eine Woche dauern...
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
Im Bild links, der Marzipan-Lúcio, rechts derselbe in Fleisch und Blut mit Gattin Yvonne

2005-11-29, 05.12 GMT
Ein Wochenende in Mailand
Bei genau so kalter Witterung wie in Zürich genossen wir zwei dennoch schöne Tage in Mailand. Getreu dem Motto "Hab Sonne im Herzen" stellten wir uns die erträumte Dreieinigkeit Sommer, Süden und Sonne eben einfach vor. Die Wärme fanden wir denn auch in einigen Tassen Cappuccino und insbesondere in der Wellness-Anlage unseres Hotels.
Ansonsten taten wir das, was man in Mailand eben so tut: Wir gingen bummeln, kauften ein und verbrachten einen sehr schönen Abend bei Pasta und Rotwein in einem netten Restaurant. Angenehm überrascht wurden wir übrigens von der Weihnachtsdekoration. Spärlich vorhanden ist sie bereits, die feierliche Einweihung des milanesischen Swarovski-Baums findet jedoch pünktlich zum 1. Dezember statt. Da könnten sich so einige Warenhäuser der Stadt Zürich ein Beispiel daran nehmen!

Und zum Schluss noch dies: woran wir gleich erkannten, dass wir wirklich in Mailand angekommen waren? Die U-Bahn war geschlossen, "sciopero"...
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-11-16, 08.24 GMT
Musikalische Landesverteidigung?
Das heutige Fussball-Match gegen die Türkei lässt kuriose Seiten unserer Mitmenschen hervortreten, dazu die folgende Geschichte: Ich höre regelmässig DRS3 (www.drs3.ch), ein Sender, der ab und zu auch Musik im Programm führt, die nicht auf den Mainstream abzielt. So lief gestern ein orientalisch klingendes Stück, das in gekonnter Weise einen modernen Dance Beat mit traditionellen Instrumenten aus dem arabischen Raum verband. An den Titel des Songs kann ich mich leider nicht erinnern. Offenbar liefen nach dem Abspielen dieser Musik die Drähte beim Sender heiss. Entrüstete Hörerinnen und Hörer verlangten in ausnehmend deutlicher Form, dass man unserer Nationalmannschaft nicht durch das Spielen türkischer Musik «in den Rücken fallen» dürfe. In dieser Situation sei türkische Musik «voll daneben» und nachdem unsere Mannschaft am türkischen Zoll so schlecht behandelt worden sei, müsse man zeigen, dass «wir uns nicht alles bieten lassen».
Reicht ein WM-Ausscheidungsspiel tatsächlich aus, die Volksseele brodeln zu lassen? Wo liegt der Zusammenhang zwischen der Musik, die am Radio gespielt wird und nationaler Identität? Ermutigend war in dieser Angelegenheit lediglich, dass DRS3 sich auf diese unsinnige Diskussion nicht ernsthaft eingelassen hat und zur Besänftigung der erhitzten Gemüter Polo Hofer's «Hopp Schwiiz» spielte. Vielen der erbosten Urschweizer(innen) wird die Ironie des Songs wohl entgangen sein, warum sonst haben sie nicht auch gegen dieses Machwerk protestiert?
Ach ja, noch eine letzte Anmerkung: Der Künstler, der mit seinem Track die Verschwörungstheoretiker unter den Schweizer Fussballfans zur Abwehr der türkischen Musikattacke auf den Plan gerufen hat, ist übrigens Iraner.
Mario de Baseggio

2005-05-26, 07.57 GMT
Luciano Pavarotti im Haus
Seit gestern haben wir einen der besten Tenöre aller Zeiten bei uns zu Hause. Ich habe eine signierte Autogrammkarte aus dem Jahr 1982 erworben. [undisclosed], ein Arbeitskollege, ist begeisterter Sammler und hat mir die Karte zu einem ausgezeichneten Preis überlassen. Jetzt muss ich nur noch einen Ehrenplatz für «Big P.» finden.
Die beeindruckende Doppeltenliste von [undisclosed]' Sammlung findet sich auf dessen Website: www.cyranos.ch. Eine Site übrigens, die zum Verweilen einlädt, in der man stundenlang in Biografien mehr oder minder bekannter Stars schmökern kann.
Mario de Baseggio

2005-04-19, 08.00 GMT
Barça, Barça, Baaaaaarça!
Das durch das Zürcher Sechseläuten verlängerte Wochenende verbrachten wir in der katalanischen Hauptstadt Barcelona.
Der besondere Reiz der Stadt liegt in der allgegenwärtigen Kunst, gepaart mit mediterranem Flair. Insbesondere die Werke Antoni Gaudís hatten es uns angetan. Wir verbrachten viel Zeit im wunderschönen Park Güell, in der durch Spendengelder finanzierten und daher wohl für die nächsten 50 Jahre noch unvollendeten Kirche Sagrada Familia und im eigenwilligen Stadthaus "La Pedrera".
Der kulturelle Höhepunkt war jedoch mit Sicherheit der Besuch des Camp Nou, wo der zur Zeit die spanische Liga anführende FC Barcelona gegen den Madrilenischen Vorort-Club Getafe antrat. Barças Spielmacher, Ronaldinho, ist übrigens sozusagen "einer von uns", stammt er doch aus der näheren südbrasilianischen Nachbarschaft. Er zeigte eindrücklich, wieso gerade er zum Weltfussballer des Jahres 2004 gekürt wurde. Der erwartete Sieg wurde mit Leichtigkeit erspielt.

Die Bilder unseres Aufenthaltes in Barcelona folgen in Kürze.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-05-16, 16.37 GMT
«Swöööt Song, Love Song!»
Alle Jahre wieder: Gestern verfolgten wir gespannt den Eurovision Song Contest am Fernsehschirm. Das Besondere: Stefan und Raj hatten uns und 10 weitere Freunde bei sich zu Hause dazu eingeladen. Das Buffet war dem Anlass entsprechend türkisch-orientalisch ausgestaltet.
Eigentlich müsste man sich dafür schämen, sich für eine derartige Veranstaltung zu begeistern. Die unsagbar peinlichen Tanzeinlagen der Stars, die kuriosen Akzente bei den englischen Song-Texten (vgl. Titel) und die ausgefallene Bühnen-Kleidung sind an der äussersten Grenze des Erträglichen. Legendär die zweisprachige Schlussbewertung, bei der Stefan, wie er gestern gestand, gerne selbst einmal die französische Wiederholung («L'Albanie, douze points!») moderieren würde. Und ebenfalls seit 30 Jahren immer gleich, das fassungslose Entsetzen über den Musikgeschmack anderer Länder.
Höhepunkt des Abends war der von Stefan ausgestaltete Wettbewerb, wobei es darum ging, die Sieger des Liederabends voraus zu bestimmen.
Eva favorisierte Max, die stimmgewaltigste aller deutschen Unibrows, mein untrügliches Musikverständnis liess mich hingegen auf Xandee aus Belgien tippen. Während Eva mit Platz acht und 93 Stimmen noch einigermassen gut im Rennen lag, musste ich mit Platz 22 (von 24!) und mickrigen 7 Punkten die Segel streichen. Der verdiente Sieg ging übrigens an Asi, der wir die gewonnene Eurovision-Song-Contest-CD herzlich gönnen. Damit wird es ihr möglich sein, sich immer wieder mit dem geistreichen Text des Schweizer Beitrags (Piero, «Celebrate») auseinanderzusetzen.
Wir danken Stefan und Raj für die Gastfreundschaft. War ein wirklich lustiger Abend.
Mario de Baseggio

2003-12-08, 06.15 GMT
Vorfusstechnik im Test
Vor ein paar Wochen hat mir Andy erklärt, wie man mit der Vorfusstechnik schneller laufen kann. Nach einiger Vorbereitung (Muskelaufbau an den richtigen Stellen...) konnte ich gestern ein erstes Mal einen ernsthaften Vergleich anstellen.
Ich lief auf der Finnenbahn mit der «normalen» Technik drei Runden möglichst regelmässig, die Zeit nahm ich jeweils nach einer Runde. Dann wechselte ich zur Vorfusstechnik, ohne die Kadenz oder den Atemrhythmus zu steigern. Die fünfte Runde absolvierte ich wiederum konventionell. Und die Zeiten zeigen erstaunliche Werte: Während die Normalrunden alle bei 4.30min. liegen, wurde die Vorfussrunde mit 4.05min. gemessen. Eine Steigerung der Geschwindigkeit von 10 Prozent, was auch Andys Beobachtungen entspricht. Ich werde den Umstieg also weiterhin anstreben. Den Link habe ich übrigens auch von Andy. Danke!
Fachartikel über die Vorfusstechnik
Mario de Baseggio

2003-11-20, 20.31 GMT
Wir sind wieder da
Wohlbehalten sind wir vor etwas mehr als zwei Stunden in Zürich gelandet.
Nach einer schönen Woche in der Türkei, schlagen wir uns nun mit den über 1600 Spam-Mails herum, die unsere elektronischen Briefkästen verstopfen. Ein kleines Problem angesichts der Tragödien, die sich diese Woche in Istanbul ereignet haben. (Von den Attentaten selbst haben wir übrigens nur wenig mitgekriegt, wir befanden uns ja im Süden des Landes.)
Mario de Baseggio

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