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Today in 2015 Oper im Dialekt

2014-12-31, 07.22 GMT
Weihnachten mit der Familie
Heiligabend verbrachten wir traditionsgemäss in Rütihof bei Yvonne und Lúcio. Im Unterschied zu den vergangenen Jahren gesellten sich noch Luís, Rita, Rafaela und Luisa dazu, die für gut zehn Tage zu Besuch in der Schweiz weilten. Die Bescherung mit fünf rotbackig-aufgeregten Kindern fiel entsprechend chaotisch aus.
Mario de Baseggio

2014-11-09, 16.00 GMT
Ein besonders schönes Wochenende
Am Freitagabend begingen wir den wohl letzten Räbeliechtli-Umzug in Sophias Schullaufbahn. Der Nieselregen konnte die Stimmung nur unwesentlich trüben, wie erwartet war auch die gesangliche Darbietung aller Schülerinnen und Schüler auf der Treppe des Alterszentrums Klus-Park solid und kreativ zugleich. Gestern folgte unser traditionelles Herbst-Hochzeitstags-Dinner im Restaurant Belvoirpark. Der (wie immer) ausgezeichnete flambierte Rehrücken erhielt kulinarische Konkurrenz durch die Vorspeisenplatte unserer Jüngsten, die Köchinnen und/oder Köche haben sich bei deren Zusammenstellung selbst übertroffen. Ein Tag mit der Familie in Rütihof rundete unser Wochenendprogramm gebührend ab.
Mario de Baseggio

2014-07-02, 05.44 GMT
Ein stolzer Abend, vielen Dank!
Gestern hat die Schweizer Nationalmannschaft in einem packenden Achtelfinalspiel gegen Argentinien verloren. Nach 118 Minuten gelang es den Südamerikanern Benaglio zu bezwingen, die Schweizer kämpften weiter und hatten in der 120. Minute noch einen Pfostenschuss zu beklagen. Damit war auch die Chance, das Spiel im Penaltyschiessen doch noch zu gewinnen, verpasst. Trotz der bitteren Niederlage kann die Schweizer Mannschaft sehr stolz sein, sie haben gekämpft wie die Löwen und hatten den zweifachen Weltmeister über weite Strecken im Griff. Drmic, Shaqiri, Schär und Kollegen waren den Albiceleste (mit Messi) ebenbürtig. Bei der aktuellen Mannschaft handelt es sich gewiss um die beste, die die Schweiz je hatte. Sie hat das Potential, an der kommenden Europameisterschaft und auch an der Weltmeisterschaft 2018 zu den prägenden Teams zu werden. Dafür gebührt Ottmar Hitzfeld, der gestern das letzte Spiel in seiner Trainerlaufbahn hatte, grossen Respekt. Danke an das ganze Team, ihr seid grossartig!
Mario de Baseggio
Das Bild ist der Website Football.ch entnommen

2013-10-24, 05.35 GMT
Rush, der neue Film von Ron Howard
Zu meinen ersten Erinnerungen überhaupt gehört das sonntägliche Gucken von Formel-Eins-Rennen. Gemeinsam mit Mutter und Vater sass ich vor einer kleinen Holzkiste, auf der die unscharfen, schwarz-weissen Bilder der Rennwagen flimmerten, die ich auch in meiner Spielzeug-Autöli-Sammlung am meisten verehrte. In meinem Hirn wurden damals offensichtlich Eindrücke fest verdrahtet, die mich seither zu einem grossen Fan des Formel-1-Rennsports machen. Genau diese Eindrücke wurden am Montagabend durch Ron Howards Film "Rush" intensiv reaktiviert. Jede Minute dieses Meisterwerks fühlte sich für mich an, wie ein Sonntagnachmittag mit der Familie vor über 35 Jahren, einfach in Farbe, Dolby Surround Sound und HD. Daniel Brühls Darstellung meines Idols Niki Lauda ist schlichtweg perfekt. Und auch Chris Hemsworth versteht es, James Hunt die nötige Tiefe zu geben, was bei einer dermassen glamourösen Figur gewiss nicht einfach ist. Die Geschichte der beiden grundverschiedenen Rivalen, die beide bereit sind, alles für ihr Ziel zu geben, ist archetypisch. Sie könnte im Altertum, im Mittelalter oder auch in der Tierwelt spielen. Dass sie in die legendäre Rennsaison 1976 angelegt ist, macht den Film für mich natürlich einmalig und bedeutsam. Ich bin Ron Howard sehr dankbar.
Zur Website des Films
Mario de Baseggio
Das Bild ist der offiziellen Film-Website
www.rushmovie.com entnommen.

2013-02-16, 13.15 GMT
Ein Abend im vorfasnächtlichen Basel
Eva und ich verbrachten den gestrigen Abend in Basel. Dabei hielten wir uns streng an das von Jürgen vorgeschlagene Programm: Apéro in der Campari-Bar, Dinner im Restaurant Löwenzorn und Übernachtung im Hotel Teufelhof. Alles tipptopp! Vielen Dank für die Tipps, Jürgen!
Mario de Baseggio

2012-11-25, 10.27 GMT
Ladies-Tag
Gestern feierte ich meine Halbzeit im engen Kreis, nämlich zusammen mit Claudia, Karin und Manuela. Wie es sich für inzwischen also gestandene Frauenzimmer gehört, taten wir dies ganz ladylike: eine Stretchlimousine von www.stretchcar.ch chauffierte uns in die italienische Modemetropole Mailand. Dort assen wir ganz hervorragend zu Mittag und ergaben uns dann dem kollektiven Shopping-Rausch. Die Zeit verflog wie im Flug, um sechs Uhr abends begaben wir uns bereits wieder auf die Rückreise. An der Grenze erfuhren wir, wie leicht sich italienische Zöllner von vier Frauen in einer Limousine zu Prosecco im Dienst verleiten lassen und hatten auch sonst eine spassige Heimreise (obschon die kurvenreiche Fahrt Karin und Claudia zuweilen heftige Übelkeit bescherte). Es war ein absolut toller Tag und nicht das letzte Mal, dass wir so etwas gemacht haben. Eines jedoch ist für uns alle vier klar: Der nächste Trip wird erst geplant, wenn auch Ingrid wieder dabei sein kann. Also Ingrid, nicht traurig sein, wir wiederholen das!
Eva Moehlecke de Baseggio

2012-11-05, 08.00 GMT
Skyfall war nur der Anfang
Der neue Bondstreifen markierte am Freitagabend den Start in ein ereignisreiches Wochenende. Während zweier Stunden unterhielten uns die Abenteuer von 007 blendend. In meiner persönlichen Rangliste von James-Bond-Filmen findet sich Skyfall ganz weit oben. Ob es zum ersten Platz reicht? Ich denke, dass ich zuerst Casino Royale ein weiteres Mal sehen muss, bevor diese wichtige Frage abschliessend beantwortet werden kann. Am Samstag war Einkaufstag: Wein, Geschenke etc. Am Abend waren wir auf dem Weg zum Restaurant Klein-Istanbul, als wir einer (unverkleideten) Basler Fasnachtsclique begegneten. Tambouren und Piccoli liessen eine tolle Morgestraich-Stimmung in den Gassen des Niederdorfs aufkommen. Gestern Sonntag feierten wir mit unseren Nachbarn Andrea und Urs mitsamt der Jungmannschaft den Herbst mit reichlich Marroni, Käse und Port. Wie immer, wenn wir uns in dieser Runde treffen, entstanden interessante und gleichsam lustige Gespräche.


Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2012-05-14, 05.33 GMT
Galaabend mit Edita Gruberova
Letzten Freitag durften wir Edita Gruberova im Opernhaus Zürich erleben. Aufgrund einer Krankheit des Tenors Jonas Kaufmann sprang die Sopranistin kurzfristig ein, und wir hatten das Glück, zu Tickets zu kommen. Die slowakische Nachtigall bewies eindrücklich, dass sie auch mit 66 Jahren noch zu den ganz grossen der Opern-Primadonnen gehört. Sie beherrscht ihre Stimme, wie es nur ganz wenige zu tun vermögen. Überrascht wurden wir zudem von ihren humorvollen Interpretationen, insbesondere einem wenig divenhaften, dafür umso lustigeren Brüller in die vorderste Reihe.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2011-09-03, 13.32 GMT
Independence Day
Am Donnerstagabend war ich mit Felix und Jürgen auf dem Vierwaldstättersee. Mit der "Independence", der fantastischen 11.40-Meter-Motorjacht von Felix schipperten wir von Alpnachstad zum Restaurant Obermatt und assen dort schüsselweise Älplermagronen. Danach fuhren wir in absoluter Dunkelheit bis vor die Seebrücke und bestaunten das KKL, die Kappelbrücke und alle weiteren Wahrzeichen der luzerner Skyline im nächtlichen Lichterschein. Ein besonderer Abend mit vielen Eindrücken, dankeschön Felix und Jürgen, es war einfach toll.
Mario de Baseggio

2011-02-13, 11.00 GMT
Da, wo das Leben noch lebenswert ist
Gestern ist Peter Alexander im Alter von 84 Jahren verstorben. Der österreichische Entertainer hat in der zweiten Hälfte der Siebziger meine ersten Fernseherfahrungen massgeblich geprägt. Er war in romantischen Komödien, die typischerweise am Sonntagnachmittag gesendet wurden, ebenso vertreten, wie in den grossen Samstagabendkisten. Ich haben den feinen Humor des eleganten Schlagerstars sehr gemocht.
Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2010-12-25, 13.11 GMT
Weihnachten mit der Familie
Wir verbrachten Heiligabend in Rütihof bei Yvonne und Lúcio gemeinsam mit [undisclosed], [undisclosed], [undisclosed] und [undisclosed]. Gutes Esssen, guter Wein und gute Gespräche, was will man mehr? Die drei Kleinen befanden sich den ganzen Abend im kollektiven Geschenkrausch, das Bild zeigt eine Familien-Co-Produktion auf der neuen Maltafel von Sophia. Minnie links wurde von [undisclosed] gemalt, Minnie rechts von Sophia und Mickey in der Mitte von Sophia (Körper) und mir (Kopf). Danke allen für die tollen Stunden.
Mario de Baseggio

2010-11-23, 04.28 GMT
Wo geht es hier zum Kitsch, bitte?
Wir lieben Zürich. Der vergangene Samstagabend zeigt beispielhaft, warum. Nach einem stimmungsvollen Apéro in einer Bar suchten wir ein Lokal für das Abendessen und landeten in einem kleinen Restaurant namens "Klein Istanbul", wo wir ausgezeichnete türkische Spezialitäten genossen. Danach besuchten wir das Kunsthaus, das gegenwärtig eine Picasso-Ausstellung führt. Zudem war es die "Kunsthausnacht Kitsch & Kunst" (siehe Bild), eine wirklich interessante und humorvolle Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir es heute mit der Trennung von Hoch- und Populärkultur halten. Mit Bus und Tram waren wir im Anschluss in weniger als einer Viertelstunde wieder daheim.
Website des Restaurants "Klein Istanbul"
Mario de Baseggio

2010-10-30, 06.04 GMT
Ein lustiger Abend mit den Kolleg(inn)en
In der Nähe des Bahnhofs Schlieren war gestern speziell lautes Gelächter und Gekreische zu hören: Gemeinsam mit einem guten Dutzend meiner Arbeitskolleginnen und -kollegen warf ich Kugeln in die geölte Bahn. Ich gebe unverhohlen zu, dass ich konstant deutlich mehr Luft als Pins getroffen habe. Dominiert haben andere, etwa die "San Francisco Bowling Queen" Sharon, die auf dem Bild in vollendet elegant-sportlicher Abwurfposition zu sehen ist. Ich danke Jacqueline und Roger für's Organisieren, war ein toller Abend.
Mario de Baseggio

2010-03-29, 10.00 GMT
Willkommen Linda Sophia!
Am vergangenen Freitagabend um 9 Uhr hat meine Arbeitskollegin Pia eine Tochter zur Welt gebracht. Die Mutter und die kleine Linda Sophia sind wohlauf, ich gratuliere Pia und ihrem Mann Tom ganz herzlich und wünsche einen möglichst reibungslosen Einstieg ins Elterndasein!
Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2010-01-06, 20.00 GMT
Ein gelungener Abend
Am späten Nachmittag lud unser Lieblingswhiskyladen "Scot&Scotch" zum traditionellen Dreikönigs-Treffen. Neben einem Stück Kuchen (leider ohne das Glück, einen kleinen Plastikkönig zu darin zu finden) gab es einen guten 94er Mortlach. Yvonne und Dani danken wir herzlich dafür. Nachdem wir Sophia von der Krippe abgeholt hatten, assen wir im Santa Lucia am Bellevue zu Abend, jetzt sind wir aus der eisigen Kälte zufrieden nach Hause gelangt.
Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2009-12-17, 23.00 GMT
Indisches Abendessen
Heute Abend waren wir im Restaurant Khans, sehr lecker!
Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2009-12-06, 07.45 GMT
Whiskyschiff mit Urs
Am Freitagabend haben Urs und ich das Whiskyschiff besucht. Wir haben uns tapfer durch die Menschenmassen gewühlt und zahlreiche Single Malts verkostet. Höhepunkte waren die Jahrgangsdestillate, die mit unseren Geburtsjahren übereinstimmten, ausserdem der 18-jährige Laphroaig und ein 23-jähriger Caol Ila Cask Strength mit unglaublichem Umpf im Abgang. Merci Urs, hat Spass gemacht und das nächste Mal nehmen wir die Frauen mit.
Mario de Baseggio

2009-11-13, 04.02 GMT
Ein Abend mit Ursi und Heinz
Gestern besuchten uns Ursi und Heinz und assen mit uns leckere Tortillas. Natürlich ergab sich dabei die Gelegenheit angeregt über eine Vielzahl von Themen zu plaudern. Sophia trug ihrerseits einiges zur Gestaltung des Abends bei, indem sie eine virtuelle Bastelstunde leitete oder alle Anwesenden mit postmodernen Tanzeinlagen begeisterte. Hat Spass gemacht, vielen Dank an Ursi und Heinz, müssen wir wieder einmal machen!
Mario de Baseggio

2009-10-24, 09.23 GMT
Ein Kind der Achtziger
Ein paar Songs, die zufälligerweise aus den Tiefen meiner iTunes-Library hochgespühlt wurden, haben mich in den vergangenen Tagen 25 Jahre zurückversetzt. Im Januar 1970 geboren, liegen meine gesamten Teenagerjahre bis auf 25 Tage allesamt in den Achtzigern - was offensichtlich Auswirkungen auf mein ästhetisches Empfinden haben musste...
Wer kennt Bonnie Bianco? Mit dieser Frage habe ich die Kolleginnen und Kollegen im Büro belästigt. Während der Name offenbar in Vergessenheit geraten ist, erkannten die meisten (wenigstens die, die alt genug dafür sind) den bombastischen Song "Miss you so", wenn ich ihn auf meinem MP3-Player anspielte. Und sofort war sie wieder präsent, die Zeit der Schulterpolster und der toupierten Föhnfrisuren, sowohl bei den damaligen Traumfrauen wie bei allen Mitgliedern einer Heavy-Metal-Band. (Freilich sangen letztere hauptsächlich Balladen, was dem Hairstyle zugute kam, bei schnelleren Stücken wäre man wohl zu arg ins Schwitzen gekommen.) Nachdem ich mich nun ein paar Stunden in der Eighties-Nostalgie gesuhlt habe, steht für mich fest, dass das Jahrzehnt nicht nur von schlechtem Geschmack geprägt war.
Es war die Zeit, als noch kein Zweifel darüber bestand, wer die Bösen sind. Mehr noch, das Böse schickte sich an, gut zu werden! Glasnost und Perestroika gaben Anlass zur Hoffnung. Sie brachten ausserdem Hosenträger mit kyrillischen Buchstaben als Must-have-Accessoire. Es war auch die Zeit, in der ein singendes Seite-3-Girl oder der verrutschte Bikini in einem Musikvideo monatelang die Boulevardblätter füllten. Heute, im Zeitalter der "gestohlenen" Promi-Privat-Pornofilme, muten diese "Skandale" kurios an, erstaunlich, wie bieder damals selbst die gewagtesten Auftritte waren, mindestens, was den Mainstream betrifft. Den Achtzigern ist eine bestimmt-unbestimmte Gefühlstiefe eigen, auch plakative, oberflächliche Darbietungen waren stets mit romantisierenden Elementen versetzt, was sich deutlich in den Texten und der melodiösen Musik manifestierte. Coolness war das Ziel, nicht aber Kälte.

Das Bild zeigt mich im Mai 1984, "dressed for success", wohl gerade auf dem samstagabendlichen Sprung (mit dem neu gekauften Töffli) zur nächstgelegenen Wanderdisco. Opera oder Rainbow? Im Lauf des Abends würde in einem der Stücke, vielleicht Laura Branigans "Self Control", während kurzer Zeit sogar das flackernde Licht einer Stroboskop-Leuchte eingesetzt. Der Effekt zählte damals zu den Höhepunkten der Tanzabende. Obwohl ich eher selten in den Discos anzutreffen war (tough guys don't dance), war meine Mode doch deutlich von den Pop- und Filmstars der Zeit beeinflusst: Fingerlose Handschuhe, oder noch besser, nur ein fingerloser Handschuh. Weisse Socken und Bonbon-farbene Anzugsjacken (Miami Vice!), ärmellose Netzshirts über dem T-Shirt, eine Mèche in der "Popper"-Frisur und natürlich militärische Rangabzeichen auf den Schulterpolstern der Jacken. Ja, die Epauletten waren sehr wichtig.

Laura Branigan ist 2004 verstorben, Bonnie Bianco singt seit 2001 nur noch christliche Lieder und die meisten Schweisser sehen heute nicht mehr halb so gut aus wie Jennifer Beals. Die Achtziger sind zwar vorbei, aber ich trage sie trotzdem in meinem Herzen. "A good heart, these days, is hard to find, so please be gentle with this heart of mine."

Mario de Baseggio

2009-08-23, 14.01 GMT
Aida auf der Seebühne in Bregenz
Am Samstagabend konnten wir in Bregenz Verdis Aida sehen, die bei etwas kühler Witterung auf der imposanten Seebühne gegeben wurde. Die Bühnenbauer haben sich einmal mehr selbst übertroffen und der Oper mit dem Sujet der zerstörten Freiheitsstatue einen aktuellen politischen Kontext gegeben. Das Ensemble bot eine konsistent gute Leistung, hervorzuheben ist allenfalls Tatiana Serjan in der Titelrolle. Ihre klare Stimme und gefühlvolle Interpretation verliehen der Aufführung die nötige Intensität. Unsere besondere Aufmerksamkeit galt der Schlussszene, Aida und Radames starben, indem sie in einer kleinen Barke in den Nachthimmel entschwanden. Ein ebenso poetischer wie mystischer Einfall, wunderschön.
Mario de Baseggio

2009-07-02, 21.18 GMT
Danke, Karl Malden!
Ein weiterer Held meiner Kindheit ist nicht mehr: Karl Malden ist gestern im Alter von 97 Jahren verstorben. An der Seite von Michael Douglas hat Malden in den 70-er Jahren in der Serie "Die Strassen von San Francisco" die Rolle des grummeligen Inspektors Mike Stone verkörpert. Diese Serie gehörte zum Dienstagabendkrimirepertoire des Schweizer Fernsehens, Malden hat damit meine ersten bewussten Fernseh-Spannungsmomente entscheidend mitgeprägt. Noch heute trage ich die charakteristische Titelmusik der Serie immer auf meinem MP3-Player mit mir herum und wenn ich sie höre, erinnere ich mich an die packenden Momente mit Mike und Steve.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2009-02-01, 16.22 GMT
Ein Abend mit den Nonni
Gestern waren Sophia's Nonni Helen und Guido zu Gast. Klar, dass das Kinderzimmer nach zehn Minuten aussah, als hätte jemand eine Handgranate hineingeworfen, schliesslich musste die Enkelin dem interessierten Publikum alle Spielsachen im Detail demonstrieren. Im Bild zeigt sie mit kritischem Kennerblick Nonno Guido die faszinierenden blauen und weissen Exemplare ihrer imposanten Murmelsammlung. Es war auch sonst ein lustiger Abend, nicht zuletzt verdanken wir Nonna Helen einen neuen Eintrag in unserer Don-Camisi-Rubrik: "Cuore matto, matto halligalli!"
Mario de Baseggio

2008-12-28, 13.25 GMT
Heiligabend mit der Familie
Den 24. Dezember verbrachten wir im Kreis unserer Lieben. Zu Gast bei Yvonne und Lúcio mangelte es freilich nicht an Köstlichkeiten. Neben [undisclosed] und [undisclosed] waren erstmals auch Helen und Guido in Rütihof mit dabei. Unumstrittener Höhepunkt des Anlasses war die Bescherung, bei der die jüngste Generation ([undisclosed], [undisclosed] und Sophia) voll auf ihre Kosten kam. Das Bild zeigt Sophia, die unter den staunenden Augen beider Grossmütter an ihrer nagelneuen Holzküche wirbelt, dass die Pfännchen nur so scheppern.
Mario de Baseggio

2008-12-15, 20.24 GMT
Dankeschön für die spannenden Stunden, Horst Tappert!
Soeben habe ich vom Tod Horst Tapperts erfahren. "Derrick" gehört zu meinen medialen Kindheitserinnerungen, der Dienstagabendkrimi fester Bestandteil der Fernsehwoche. Mit 85 Jahren ist Tappert gestorben, Harry muss den Wagen nicht mehr holen.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-12-01, 04.22 GMT
Besuch auf dem Whisky-Schiff
Den Samstagabend verbrachten wir auf den Whiskyschiffen am Bürkliplatz. Ein leckerer schottischer Lachsteller übernahm das "Bödele" für das nachfolgende Hochprozentige.
Unsere Degustationstour auf den verschiedenen Schiffen fiel um einiges interessanter aus, als wir uns das vorgestellt hatten. Zwar mundete uns lange nicht alles, was wir probierten, so endete zum Beispiel der japanische Whisky als Fischfutter (arme Fische!). Der einzige irische Whisky, den wir probierten, war einfach nur "fadegrad", aber nicht sehr spannend. So richtig gut waren dafür ein 21-jähriger Glen Garioch und ein 16-jähriger hochprozentiger (53.5%) Bowmore.

Die spannendste Begegnung des Abends war sicher die mit dem Whiskysammler Rick, der sich an diesem Abend einen lange gesuchten White Bowmore kaufte - für einen vierstelligen Betrag...
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2008-11-11, 07.55 GMT
Drei Tage in Berlin
Es hat fast 39 Jahre gedauert, bis ich zum ersten Mal die Hauptstadt unseres nördlichen Nachbars besucht habe. Gleich nach unserer Ankunft im Hotel Luisa's Place beim Adenauer-Platz, haben wir am Kurfürstendamm eine Curry-Wurst verdrückt. Ein gelungener Auftakt für den kleinen Städtetrip, den wir anlässlich unseres fünften Hochzeitstages unternommen haben.
Am Freitagabend sahen wir in der Berliner Staatsoper "Così fan tutte" in einer ebenso witzigen wie gelungenen Aufführung. Die erste Operninszenierung von Doris Dörrie lässt die Geschichte in den frühen Siebzigern spielen, Ferrando (Jeremy Ovenden) und Guglielmo (Hanno Müller-Brachmann) sind Geschäftsleute und keine Soldaten. Sie verkleiden sich auch nicht als orientalische Herren, sondern folgerichtig als Hippies.

Wir sassen in der ersten Reihe und konnten das Ensemble aus nächster Nähe bei der Arbeit beobachten. Manchmal fast zu nahe, wir können von Glück reden, dass uns die Spucke von Roman Trekel (Don Alfonso) nicht getroffen hat. Unsere Sitznachbarn sassen bei den lauteren Partien buchstäblich im Regen. Beeindruckt waren wir von der Leistung des Dirigenten, Dan Ettinger, der während knapp drei Stunden seine Musiker anfeuerte oder zurückhielt und den Sängern abwechselnd das Tempo vorgab, oder - vor allem während der Soli - deren Tempo geschickt aufnahm. Katharina Kammerloher in der Rolle der Dorabella bot eine solide Leistung, auch Anna Samuil (Fiordiligi) bewies - bis auf kleine Schwächen in der Koloratur - ihr Können. Besonders erwähnen möchten wir noch den brasilianischen Sopran Adriane Queiroz, die mit ihrem komödiantischen Talent die quirlige Despina blendend interpretierte.

Den Samstagmorgen verbrachten wir mit dem typischen Touristenprogramm: Doppeldeckerbusrundfahrt vorbei an der Gedächtniskirche, Checkpoint Charlie, Alexanderplatz etc. Beim Brandenburger Tor sind wir zu Fuss weiter und haben uns ebendieses, den Bundestag und das Holocaust-Mahnmal genauer angeschaut. Die 2711 grauen Stelen des Denkmals bedürfen der Interpretation des einzelnen Betrachters. Der "Place of no meaning", wie Peter Eisenman ,der Schöpfer des Kenotaphs, sein Werk auch bezeichnet, vermittelt an keiner Stelle Sicherheit oder Gewissheit. Wie wir denken, sehr passend.

Nachdem wir am Potsdamer Platz Stücke der Berliner Mauer sehen konnten, entschlossen wir uns, in einem Kino im Sony-Center-Gebäude den neuen Bond zu sehen. "Quantum of Solace" gefiel uns hervorragend. Ein unheimlich schnell geschnittener, von Marc Forster gekonnt inszenierter moderner Actionstreifen. James-Bond-Fans alter Schule wird der Film wohl zu weit vom "richtigen" 007-Feeling weg sein. Wir fanden es hingegen toll, dass man sich vom drögen "Geschüttelt-nicht-gerührt"-Mief gelöst und alte Zöpfe (Moneypenny, Q, Gadgets usw.) abgeschnitten hat. Daniel Craig versteht es ausgezeichnet, den Agenten im Spannungsfeld von Pflichterfüllung und persönlicher Rache zu zeigen. Ein wirklich guter Film. (Wenn man damit leben kann, dass nicht aus Kugelschreibern geschossen wird und die im Film vorkommenden Frauen mehr als nur Staffage sind.)

Der Sonntag stand im Zeichen der Rückreise. In weniger als 25 Minuten brachte uns die Buslinie 109 vom Adenauer-Platz zum Flughafen Berlin-Tegel, weitere drei Stunden später waren wir wohlbehalten in der Schweiz angekommen.
Mario de Baseggio

2008-08-17, 18.04 GMT
Bregenzer Festspiele: Tosca
Nachdem wir 2005 den "Troubadour" auf der Seebühne in Bregenz gesehen hatten, waren unsere Erwartungen an die "Tosca" entsprechend hoch. Wir wurden nicht enttäuscht: Die grandiose Bühne am/im (?) Bodensee und das engagierte Ensemble boten uns einen Opernabend, der uns lange in Erinnerung bleiben wird.
Ein Stadion mit 7'000 Sitzplätzen und eine 700 Tonnen schwere Bühne. Zahlen, die nicht gerade auf feinfühlige, emotionale Darbietungen schliessen lassen. Dennoch wurden wir am Samstag Zeugen einer sehr bewegenden Aufführung, in der sich pompöse visuelle Effekte und intime, menschliche Momente in gelungener Weise ablösten.

Die Oper wurde ohne Pause gegeben, was für Scott Hendricks, den Darsteller von Scarpia, bedeutete, dass er während über 80 Minuten ununterbrochen auf der Bühne zu sein hatte. Immer präsent, stets die Handlung vorantreibend und - am wichtigsten! - durch und durch böse. Er war unserer Meinung nach der beste Sänger des Abends, auch wenn Catherine Naglestad (Tosca) und Carlo Barricelli (Cavardossi) ebenfalls eine erstklassige Darbietung zeigten.

Nach zwei Stunden waren alle sehr tot (einer war sogar ins Seewasser gefallen) und wir sehr zufrieden. Wir sind nun gespannt darauf, die Seebühne im neuen James-Bond-Film ("Quantum of Solace") wiederzusehen. Und wir sind fest entschlossen, 2009 wieder in den Rängen zu sitzen. "A noi si schiuderà il ciel..."
Mario de Baseggio

2008-03-24, 10.46 GMT
Griechisches Blind Date
Gestern Abend hatten wir einen aussergewöhnlichen Besuch: Màrio und Stelios assen bei uns eine gehörige Portion Fondue Chinoise, obwohl wir die beiden niemals zuvor getroffen hatten. Möglich gemacht hat dieses Treffen das Internet, genauer gesagt das genealogische Projekt "baseggio.net".
Màrio heisst mit Nachnamen nämlich "Vazeos", was der griechischen Transkription von "Baseggio" entspricht. Er ist ein Nachfahre der venezianischen Baseggio, die sich nach den Kreuzzügen auf den Kykladen niedergelassen haben. Er besitzt den mittelalterlichen "Bazeos Tower" auf Naxos und ist Veranstalter des jährlichen Kulturanlasses "Naxos Festival". Daher stehen wir seit geraumer Zeit per E-Mail in Kontakt. Auf Recherche für die nächsten Festival haben Màrio und Stelios - letzterer ist der Artistic Director des Festivals - besuchen die beiden verschiedene Kunstausstellungen, so auch das Zürcher Kunsthaus. Diese Gelegenheit haben wir beim Schopf gepackt und das Treffen zwischen Namensvettern arrangiert. So haben wir uns bei interessanten Gesprächen blendend unterhalten und die historische Begebenheit zum Schluss sogar für die Nachwelt festgehalten. Das Bild zeigt von links nach rechts Eva und mich, dann Màrio und Stelios.
Zur Website des Bazeos Tower
Mario de Baseggio

2008-02-01, 16.33 GMT
Leb wohl, Brandy.
Nach fast vierzehn gemeinsamen Jahren hiess es heute Abend Abschied nehmen von unserer Katze Brandy. Sie wird ihren Lebensabend an einem anderen Plätzchen verbringen, wo sie Ruhe vor lärmenden Krabbelkindern hat.
Leider konnte sich Brandy nicht an die veränderte Situation gewöhnen. Sophias zunehmende Zuneigungsbekundungen, die sich in wilden Verfolgungsjagden durch die Wohnung äusserten, lösten bei Brandy nur Stress und Panik aus.

Schweren Herzens haben wir daher einen neuen Platz für sie gesucht und diesen nun auch gefunden. Wir sind sicher, dass Brandy im Zürcher Albisrieder-Quartier die Ruhe und Aufmerksamkeit findet, die sie bei uns nicht mehr hatte.

Kleines Kätzchen, danke für alles, wir werden Dich vermissen!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2008-01-12, 07.35 GMT
Rigoletto im Opernhaus
Nach über einem Jahr besuchten wir vorgestern wieder eine Oper im Opernhaus Zürich. Es wurde Verdis "Rigoletto" gegeben, wir konnten eine überaus ansprechende, solide Vorstellung erleben.
Leo Nucci, den wir vor knapp drei Jahren bereits in Nabucco sehen konnten, überzeugte in der Titelrolle. Besonders gefiel uns die Szene, in der er die Edelleute um die Herausgabe seiner entführten Tochter anflehte.
Ausgezeichnet inszeniert ebenfalls der Moment, da Rigoletto realisiert, dass im ihm zu Füssen liegenden Sack nicht (wie beim Auftragskiller Sparafucile in Auftrag gegeben) die Leiche des Duca von Mantova steckt. Letzterer spaziert quicklebendig und fröhlich singend - "La donna è mobile" - im Hintergrund vorbei. "Chi è mai, chi è qui in sua vece!?"

Zum ersten Mal überhaupt wurden wir Zeugen einer Reprise vor dem geschlossenen Vorhang. Leo Nucci und Elena Mosuc (Gilda) wurden vom gewohnt euphorischen Zürcher Publikum rhythmisch klatschend aufgefordert, ihr Duett "Piangi! piangi fanciulla" ein zweites Mal zu geben, was besonders Mosuc einiges abverlangte.

Nach der Vorstellung gratulierte Alexander Pereira dem ehemaligen Intendanten des Opernhauses Zürich, Claus Helmut Drese zu dessen 85. Geburtstag. Dreses pathetische Rede ("Die Oper lebt!") beschloss unseren erlebnisreichen, unterhaltenden Opernabend.
Mario de Baseggio

2007-12-25, 16.30 GMT
Weihnachten mit der Familie (Teil 2)
Heiligabend feierten wir bei Grossmami Yvonne und Vovô Lúcio. Gemeinsam mit [undisclosed], [undisclosed], [undisclosed] und [undisclosed] genossen wir das leckere Essen und die muntere Gesellschaft. Das Bild zeigt Sophia im angeregten Diskurs mit ihren Nonni am Weihnachtsmorgen.
Mario de Baseggio

2007-07-29, 13.04 GMT
Ein Abend mit Ingrid und Oli
Am Freitag Abend waren Ingrid und Oli bei uns zu Besuch. Unser jüngstes Familienmitglied mochte sich an diesem Abend zwar nicht von ihrer besten Seite zu zeigen, dafür von ihrer lautstärksten.
Lustige Gespräche über Essensgewohnheiten, natürlich die bevorstehende Badenfahrt (
www.badenfahrt.ch), eine obligate Männer-PS3-Besichtigungsrunde und bei Ingrid und mir etwas Frauenklatsch liessen die Zeit im Flug vergehen.
Vielen Dank auch nochmals für all die schönen und leckeren Mitbringsel!
Eva Moehlecke de Baseggio

2007-03-13, 19.44 GMT
Ein Abend mit Ray
Nach laengerer Zeit habe ich wieder einmal Ray getroffen. Wir haben im Suang Long an der Langstrasse zu Abend gegessen und ueber die neuesten Entwicklungen in unserem Berufsleben und ueber Rays esotherischen Holz-Armschmuckkugeln geplaudert. Jetzt stehe ich an der Haltestelle vor dem Bezirksgebaeude und warte auf das naechste Tram. Hat Spass gemacht, Ray, du altes Haus!
Mario de Baseggio
Submitted via WAP

2007-03-04, 16.28 GMT
Ein Abend mit der Familie
Gestern trafen wir Yvonne, Lúcio, [undisclosed], [undisclosed], [undisclosed] und [undisclosed] Schwester [undisclosed] im Restaurant Moca Romana in Rütihof. Ausgezeichnete Spargelspezialitäten und beste italienische Küche boten den lukullischen Rahmen für unterhaltsame Gespräche, die in einem IQ-Test für die ganze Familie gipfelten. Das Resultat war für uns keineswegs überraschend. Den Abend liessen wir bei Yvonne und Lúcio mit Kaffee und Guetzli ausklingen.

Auf dem Heimweg konnten wir bei wolkenlosem Himmel die rote Färbung erkennen, die der Vollmond erhalten hatte, weil er sich just zu diesem Zeitpunkt durch den Erdschatten bewegte. Ein faszinierendes Schauspiel.
Zur Website des Restaurants Moca Romana
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2006-08-06, 16.18 GMT
Ein Wochenende in München
Das letzte Wochenende verbrachten wir gemeinsam mit Yvonne und Lúcio in der bayrischen Hauptstadt München. Höhepunkte des äusserst unterhaltsamen und interessanten Kurz-Trips waren gewiss der Botanische Garten mit seinen eindrücklichen Gewächshäusern und die Pinakothek der Moderne, in der zeitgenössische Kunst, Design und Architektur zu bestaunen sind.

Am Samstagabend konnten wir zudem das «Jahrhundertfeuerwerk» im Olympiapark geniessen. Der Genuss war um so grösser, als dass wir zu den wenigen Anwesenden gehörten, die den vorangegangenen Jahrhundertwolkenbruch trocken überstanden hatten.
Die Bilder unseres Münchner Abenteuers.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2006-03-29, 05.06 GMT
Ein Abend mit der Familie
Gestern verbrachten wir einen schönen Abend bei Yvonne und Lúcio in Rütihof. Mit dabei waren neben [undisclosed] auch die Verwandten aus Brasilien, Letícia, ihr Bruder Rodrigo und deren Onkel Luís mit seiner Frau Rita. (Bild, stehend vlnr.: Mario, Lúcio, Yvonne, Rita, Luís und Eva. Sitzend: Letícia und Rodrigo.)
Mario de Baseggio

2006-03-12, 15.03 GMT
Ein Abend mit meinem Bruder
Letzten Freitag habe ich seit langem wieder einmal einen Abend nur mit meinem Bruder verbracht. So konnten wir auch die Erinnerungen an Jugendstreiche und Träumereien unserer Kindheit gemeinsam auffrischen.
Leckeres türkisches Essen in der Taverna Marmara und schöne Gespräche mit meinem absoluten Lieblingsbruder machten den Abend sehr angenehm. Obwohl wir beide ziemlich müde waren und wir die Nacht daher nicht zum Tag machten, sind wir beide der Meinung, dass wir das unbedingt wiederholen müssen.
Eva Moehlecke de Baseggio

2006-02-28, 06.45 GMT
Abendessen bei Vera und Patrick
Am vergangenen Samstag waren wir bei unseren Freunden in Gockhausen zu Gast. Vorzuegliches italienisches Essen und angeregte Diskussionen praegten den Abend. Ausserdem wurden wir von dem zehn Zentimetern Neuschnee ueberrascht, die für die Heimfahrt aber kein echtes Problem darstellten. Vera und Patrick, danke nochmals, hat Spass gemacht!
Mario de Baseggio
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2005-12-16, 15.20 GMT
Auf der Gass'
Wieder einmal habe ich Stefan getroffen und wieder einmal wurde ein gelungener Abend daraus. Dies, obschon wir nicht wie gewohnt unser Jumbo-Jumbo-Cordon-Bleu in der Rheinfelder Bierhalle verdrücken konnten. Der Laden war nämlich voll, und das an einem Donnerstagabend.
Jedenfalls haben wir uns auch an alternativen Standorten blendend unterhalten. Stefan konnte mit interessanten und erfreulichen Neuheiten aufwarten, ausserdem sah ich spät am Abend auch, wie es sich am Obergericht Büro-mässig so ausnimmt. (Das Bild zeigt uns denn auch vor dem Zürcher Gerichtsgebäude.) Hat Spass gemacht, alles Gute euch dreien!
Mario de Baseggio

2005-10-02, 03.21 GMT
Anschlaege auf Bali
Gestern Abend detonierten im suedlichen Bali vier bis sechs Bomben. Dabei wurden mindestens 25 Menschen getoetet, ueber 100 Personen sind verletzt. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und deren Angehoerigen. Wir denken aber auch an die Balinesen, die unter den wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Attentate zu leiden haben werden.
In der letzten Woche durften wir sehen, wie wunderschoen diese Insel ist, wie freundlich und tolerant die Menschen sind. So besuchten wir den groessten Tempel Balis, den Muttertempel Besakih, das fruehere Gericht des Koenigreichs Klungkung, den Tempel Uluwatu und seine nach wie vor aeusserst frechen Affen, durchstreiften Reisterrassen und umrundeten die Caldera des Vulkans Batur.

Diese beeindruckende Schoenheit steht nun in scharfem Kontrast zu den feigen Anschlaegen von gestern. Einmal mehr zeigt sich, wie sinn- und ehrlos das Vorgehen dieser Verbrecher ist. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
Aus Sanur, Bali.

2005-05-17, 07.16 GMT
Familienzusammenkunft
Wie es Feiertage so an sich haben, verbrachten wir auch an Pfingsten wieder einmal einen Abend im Kreis der trauten Familie. [undisclosed], [undisclosed] und Emmi hatten zur thailändischen Tafel geladen.
Wie wir es seit einigen Monaten kennen, beanspruchte [undisclosed] für die ersten Stunden den Grossteil der Aufmerksamkeit und der zur Verfügung stehenden Dezibel. Wir vergnügten uns in der Zwischenzeit mit den Curries und hausgemachten Frühlingsrollen.

Nachdem das kleine Fräulein schliesslich doch zu Bett gegangen war, entbrannte eine heftige und spannende Diskussion zu den kommenden Abstimmungen im Juni. Die Zeit verflog wie im Flug und liessen sogar meinen Vater für einmal bis Mitternacht parlieren.
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-05-17, 07.09 GMT
Freitagabend bei Stefan und Raj
Am Freitagabend waren wir bei Stefan und Raj eingeladen. Wir durften eurasische Köstlichkeiten wie Poulet à l'orange und Spargeln an Balsamico-Butter geniessen und wie immer interessante und witzige Gespräche führen.
Zudem inspirierte uns Stefan mit seinen schlauen Tischdecktipps, unsere zukünftigen Gäste müssen nun auf der Hut sein, wir haben dem Meister so einiges abgeguckt!
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-05-02, 07.16 GMT
L'elisir d'amore
Freitag Abend sahen wir im Opernhaus (www.opernhaus.ch) Gaetano Donizettis «L'elisir d'amore». Eine wunderschöne und unterhaltsame Oper, ein stimmiges Bühnenbild und ein grossartiger Fabio Sartori machten den Abend zu einem Erlebnis.
Die interessante und lehrreiche Einführung Dietberg Reichs, ehemaliger Chefdramaturg des zürcherischen Opernhauses, in das Werk Donizettis und im Speziellen natürlich in den Liebestrank bildete den Auftakt zu einem denkwürdigen Opernabend.

Die Oper selbst ist bereits ein musikalischer Ohrenschmaus und zudem äusserst vergnüglich. Doch der Höhepunkt des Abends war der stimmgewaltige italienische Tenor Fabio Sartori, der sein Rollendebut als «Nemorino» gab. Seine Darbietung von «Una furtiva lacrima», sicherlich eine der schönsten Arien überhaupt, war das Beste, das wir je live in einer Oper hören durften. Zum Tränen vergiessen schön!
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-04-06, 20.32 GMT
Ein Abend unter sich
Ich bin soeben von der «Helvti» zurück gekehrt, wo ich mit Alex und Ray zu Abend gegessen und ein Bierchen gekippt habe. Danke, Jungs, hat Spass gemacht.
Mario de Baseggio

2005-04-03, 10.23 GMT
Geburtstagsfeier bei Nicole
Am Freitagabend waren wir zu Gast bei Nicole, die anlässlich ihres Geburtstags eine beachtliche Garten-Party schmiss. Wir verbrachten den Abend mit angeregten Gesprächen über Spielzeugkettensägen und deren Verwendung als Schleifmaschine, über die Rolle des inzwischen verstorbenen Papstes Johannes Paul II. und über die Qualität der kopierten Kunstwerke, die bei Nicole im Treppenhaus hängen. Wir danken der Gastgeberin und wünschen ihr noch einmal nur das Beste im neuen Lebensjahr.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-01-29, 09.15 GMT
«Hanno acciar di fiamme ardenti!»
Am gestrigen Abend wurde im Opernhaus Zürich Verdis «Nabucco» gegeben. Wir erlebten eine gelungene Vorstellung mit etlichen schönen Momenten, der eigentliche Star war - wie bei diesem Werk zu erwarten ist - der Chor.
Von den Künstlern ist Carlo Colombara besonders zu erwähnen, der als Zaccaria den Raum mit seinem sonoren, weichen Bass erfüllte. Das Orchester unter der Leitung von Nello Santi bot eine solide Leistung und zeichnete ausserdem für den Lacher des Abends verantwortlich: Einem Flügelhorn entwischte mitten in Nebukadnezars (Leo Nucci) besinnlicher, tragender Arie «Dio di Giuda!» ein kurzer, hupender Ton, worauf wir aus dem ersten Rang belustigt erkennen konnten, wie sich das hintere Viertel des Ensembles vor Lachen schüttelte. Musikalische Höhepunkte des Abends waren, wie eingangs erwähnt, die Auftritte des Chors, der vom Zusatzchor des Opernhauses unterstützt wurde.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-01-09, 09.19 GMT
Verschiedene Schauspiele
In den vergangenen Tagen wurden wir Zeugen verschiedener Schauspiele, natürlicher und menschgemachter Art.
Am 7. Januar gelang es uns, den Kometen Macholz ein zweites Mal abzulichten. Er befindet sich momentan in der Nähe der Plejaden und kann mit einem Fernglas gesehen werden. Er unterscheidet sich von den anderen Himmelskörpern dadurch, dass ihn ein blaugrünlicher Schimmer umgibt. Und wenn man ihn wiederholt beobachtet, dass sich seine Position laufend verändert.
Am Freitagabend sahen wir ausserdem einen interessanten Diavortrag von Oliver St., einem ehemaligen Schulkollegen von mir: "Unterwegs im ostafrikanischen Rift-Valley". Er verstand es, seine fundierten Kommentare mit seiner ihm eigenen Portion Ironie zu versetzen, was den wunderschönen Landschaftsbildern den gebührenden Rahmen gab.

Gestern war die Reihe am Kino-Film "House of Flying Daggers". Lustigerweise trafen wir beim Kino auch
Manuela und Patrick, die von diesen chinesischen Schwert- und Kostümfilmen ebenso begeistert sind, wie wir selbst. Der Film erzählt die Geschichte einer unmöglichen Liebe und er tut dies in gewaltigen, symbolstarken Bildern. Und da es sich um die Verarbeitung eines Themas aus der chinesischen Sagenwelt handelt, sei es an dieser Stelle gesagt: Die Kämpfer fliegen, sie verfügen über übermenschliche Kräfte und überleben auch tödliche Verwundungen. Wer sich mit der Märchenhaftigkeit dieser Filme schwer tut, der soll auf einen Besuch verzichten und statt dessen einen Kung-fu-Streifen mit Jackie Chan gucken.
Mario de Baseggio

2004-12-27, 06.26 GMT
Weihnachten im Kreis der Familie
Wir haben die Feiertage in trauter Umgebung mit unserer Familie verbracht. Vor einer Woche haben wir gesellige Stunden mit Erika und Marcel verbracht. Über das eigentliche Weihnachtswochenende weilten wir in Rütihof bei Yvonne und Lúcio.
Ebenfalls mit dabei die brasilianischen Verwandten Vilene, Vanessa und Márcio, die auf ihrer Europa-Reise einen Zwischenhalt in der Schweiz eingelegt haben. Das Bild zeigt Vilene, die glücklich ein kleines Stückchen Eis in Händen hält, der Schnee ist für die Amazonier immer wieder eine besondere Attraktion. [undisclosed] und [undisclosed] kamen an Heiligabend mit ihrer kleinen Tochter [undisclosed] und Grossmutter Emi ebenfalls zum Essen vorbei, was die Runde komplettierte.
Wir möchten uns bei Yvonne und Lúcio für die Bewirtung und beim Rest für die angenehme Gesellschaft bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, eine Familie zu haben, die Spass macht. Wir sind dankbar dafür.

Zum Schluss sei erwähnt, dass unsere Gedanken bei den Opfern der Flutkatastrophe in Asien und bei deren Familien sind. Leider hat sich wieder einmal gezeigt, wie grausam das Leben sein kann und wie zerbrechlich wir Menschen alle sind. Es lohnt sich, inne zu halten und eine Weile darüber nach zu denken, was das für das eigene Streben nach Erfüllung, nach Erfolg und Glück heisst. Messen wir mit den richtigen Massstäben?
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-11-08, 21.29 GMT
Alien vs. Predator
«Der Freund meines Feindes ist besser, wenn man ihn nicht braucht.» (Oder so ähnlich.) Dies die Weisheit aus dem dümmsten Film des Jahres, den Alex, Ray und ich uns heute abend angetan haben. Hirnrissige Dialoge, Schlachtorgien und keine Story - wir haben uns blendend unterhalten!
Die offizielle Website des Films
Mario de Baseggio

2004-10-31, 11.22 GMT
Halloween-Vorabend mit Freunden
Gestern Abend waren Karin, Ingrid, Andy und Oli bei uns zu Gast. Wir haben die Wohnung dazu ein wenig gruselig dekoriert - geschnitzte Kürbisse und rotierende Plastikfledermäuse inklusive.
Zu Essen gab es verschiedene Antipasti, einen Salat und Spaghetti mit 3 verschiedenen Saucen. Zum Dessert verblüffte uns der selbst gemachte Zabaglione mit seiner aussergewöhnlich nahrhaften Konsistenz. Denkwürdig: Andy musste vor der vermeintlichen «Spatzenportion» kapitulieren! Lustige, gewaltfreie Gespräche in geselliger Runde - so stellen wir uns einen gelungenen Samstagabend vor. Und wir bedanken uns für den Wein und die Blumen.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-09-05, 13.59 GMT
Terrassen-Grillade mit Schlurze und Robos!
Gestern luden Ingrid und Oli wieder einmal zum legendären Grillfest auf ihrer Terrasse. Auch wenn es diesmal keine Schoggi-Banane gab - es war ein perfekter Abend, verdad!
Das Bild zeigt Ober-Grillör Oli bei der Zubereitung leckeren Lamm-Sushis und Bratwurst-Briketts.
Die Tischgespräche mit Ingrid und Oli, Bernhard, Daniela und René und Daniela (einer anderen!) und Jens förderten erstaunliche Erkenntnisse zu Tage. So lernten wir zum Beispiel die Bedeutung des Wortes «Schlurze» kennen. Daniela (die von René) gebraucht es für «Sauce». Spaghetti an Tomatenschlurze? Naja.
In jedem Fall haben wir uns profiedo unterhalten und möchten uns bei den flinken Gastgebern herzlich bedanken.
Mario de Baseggio

2004-09-03, 07.03 GMT
Abendessen bei Sylvie und Thomas
Gestern waren wir bei Sylvie und Thomas zum Dinner eingeladen. Es wurde erwartungsgemäss ein sehr lustiger und kurzweiliger Abend.
Das leckere Essen zeichnete sich unter anderem dadurch aus, dass es sich sowohl mit kleinen, als auch mit grossen Löffeln schöpfen liess. Zudem schaffte Thomas mit gewandten Händen die Infrastruktur für ein «Seeli» im Kartoffelstock, was nicht ungelobt bleiben soll.
Wir entdeckten unsere gemeinsame Leidenschaft für die grossen Szenen der Filmgeschichte: «I must break you!», «Adriaaaaaaan!» und natürlich der All-Time-Kracher «I'm just the cook».
Wir bedanken uns für die vergnüglichen Stunden, es werden nicht die letzten gewesen sein.
Mario de Baseggio

2004-06-27, 10.18 GMT
Ein Abend in Winterthur
Gestern trafen wir uns mit Karin und Andy zum Abendessen und anschliessenden Albani-Festbummel in Winterthur.
Unsere Winterthurer führten uns in das ausgezeichnete kleine Restaurant Barnabas. Dort fröhnten wir leckeren Speisen, süffigem Wein und genossen dabei die hervorragende Bedienung und die interessanten Gespräche.

Nach dem Essen bummelten wir gemütlich durch das Albanifest-Gelände. Der Freefall fiel zwar dem gar grossen Besucherandrang zu Opfer, dafür kreischten wir auf der (etwas zu) kurzen Space Roller-Fahrt umso mehr. Nicht unerwähnt bleiben soll hier auch die Zinedine-Zidane-Imitation von
Karin, ein Talent, von dem wir bisher nichts gewusst hatten!

Zum krönenden Abschluss genehmigten wir uns einen Schlummertrunk im Torre Rossa, wo die grandiose Aussicht auf Winterthur by night die fehlenden Nüssli um ein Vielfaches aufwog.
Eva Moehlecke de Baseggio

2004-05-16, 16.37 GMT
«Swöööt Song, Love Song!»
Alle Jahre wieder: Gestern verfolgten wir gespannt den Eurovision Song Contest am Fernsehschirm. Das Besondere: Stefan und Raj hatten uns und 10 weitere Freunde bei sich zu Hause dazu eingeladen. Das Buffet war dem Anlass entsprechend türkisch-orientalisch ausgestaltet.
Eigentlich müsste man sich dafür schämen, sich für eine derartige Veranstaltung zu begeistern. Die unsagbar peinlichen Tanzeinlagen der Stars, die kuriosen Akzente bei den englischen Song-Texten (vgl. Titel) und die ausgefallene Bühnen-Kleidung sind an der äussersten Grenze des Erträglichen. Legendär die zweisprachige Schlussbewertung, bei der Stefan, wie er gestern gestand, gerne selbst einmal die französische Wiederholung («L'Albanie, douze points!») moderieren würde. Und ebenfalls seit 30 Jahren immer gleich, das fassungslose Entsetzen über den Musikgeschmack anderer Länder.
Höhepunkt des Abends war der von Stefan ausgestaltete Wettbewerb, wobei es darum ging, die Sieger des Liederabends voraus zu bestimmen.
Eva favorisierte Max, die stimmgewaltigste aller deutschen Unibrows, mein untrügliches Musikverständnis liess mich hingegen auf Xandee aus Belgien tippen. Während Eva mit Platz acht und 93 Stimmen noch einigermassen gut im Rennen lag, musste ich mit Platz 22 (von 24!) und mickrigen 7 Punkten die Segel streichen. Der verdiente Sieg ging übrigens an Asi, der wir die gewonnene Eurovision-Song-Contest-CD herzlich gönnen. Damit wird es ihr möglich sein, sich immer wieder mit dem geistreichen Text des Schweizer Beitrags (Piero, «Celebrate») auseinanderzusetzen.
Wir danken Stefan und Raj für die Gastfreundschaft. War ein wirklich lustiger Abend.
Mario de Baseggio

2004-05-02, 10.00 GMT
Abendessen bei Claudia und Mauri
Gestern waren wir bei Claudia B. und Mauri zum Abendessen eingeladen. Die Fotos ihrer Kuba-Reise vom letzten Jahr zeigten uns einmal mehr, dass die karibische Insel zu Recht auch auf unserer Ferienliste steht. Wir kamen ins Plaudern und blieben so bis nach Mitternacht. Danke für den schönen Abend.
Mario de Baseggio

2004-04-17, 12.12 GMT
Enzo vs. Spargelschäler
Gestern Abend kam es zu einer spontanen Xbox-Trainingssession zwischen Patrick «The Enzo Rocket» und mir, «1st Rank CTU Spargelschäler».
Prügeln, rasen und ballern - auf hohem Niveau! So viel kann zum Inhalt des Abends gesagt werden. Und noch lustiger wurde es, als nach 23 Uhr noch Manuela «The Female Road Kill» dazu stiess. Ich danke den beiden für das Gastrecht und die leckere Pizza.
Mario de Baseggio

2004-01-26, 14.00 GMT
Abendessen im Piccolo Ristorante
Am Samstag rief mein Vater zur Familienreunion ins Piccolo Ristorante, Casa Nostrana, in Zürich. Angenehme Gespräche und leckeres Essen liessen uns das Schneegestöber draussen vergessen. Wir danken für die Einladung und schliessen uns [undisclosed]'s Wünschen an: Long Life, His Majesty!
Il Piccolo Ristorante
Eva Moehlecke de Baseggio

2004-01-11, 11.35 GMT
Sushi-Orgie bei Manu und Patrick
Gestern abend kamen wir in den Genuss einer Sushi-Einladung bei Manuela und Patrick. Entgegen aller Annahmen der beiden können wir hier nur das Beste darüber berichten.
Leckeres Sushi begleitet von edelstem Grüntee, der sozusagen à point gezogen hatte, und wunderbar wärmenden Sake wurde uns von den Gastgebern kredenzt. Der Fisch war von bestechender Frische und die Mango im nachspeislichen Fruchtsalat war erstklassig! Wir fühlten uns königlich. Natürlich standen die Gespräche dem Kulinarischen in nichts nach, sie wurden ja schliesslich auch von uns vieren geführt. Vielen Dank nochmals, es war wunder-, wunderschön.
Eva Moehlecke de Baseggio

2004-01-06, 03.20 GMT
«Das war doch nicht meine Lieblingskarte...»
Am Freitag und am Samstag Abend trafen sich die digitalen Recken zum epochalen Wettkampf bei uns zu Hause. (Die Frauen waren in Berlin, daher hatten wir sturmfrei...)
Patrick «The Enzo Rocket», Oli «Wrong Settings», Mauri «Die, die, die!», Ray «The King of Snipers» und ich, Mario «The Nürnburg Hawk» waren die Protagonisten des E-Sports-Events im zugeschneiten Enge-Quartier.
Mit drei Xboxen, einem Beamer und zwei Fernsehern war es möglich, dass wir zu fünft gleichzeitig um die Wette ballerten oder ganze Innenstädte mit unseren Boliden unsicher machten. Noch gegen 2 Uhr morgens waren laute Schreie zu hören, wenn wieder einmal einen von uns ein unsanfter virtueller Tod ereilte.
Es gelang wiederum nicht, einen eindeutigen Sieger und Hirsch aller Hirsche auszumachen. Zwar konnte Ray seinen flinken Abzugsfinger zur klaren Dominanz in den Shooter-Disziplinen nutzen, bei den Rennen kniff er aber zur Gänze, so dass er dort in der Wertung gar nicht auftaucht.
Es wird also weitere Veranstaltungen derselben Art geben müssen, um herauszufinden, wer von uns der wahre XBox-Gott ist.
Mario de Baseggio

2003-12-24, 10.26 GMT
Bye Bye, Management Support BTC!
Vorgestern Abend lud mein Ex-Chef Lieni das Team zum Abschiedsessen unserer aufgelösten Einheit ein. Es war ein lustiger und auch besinnlicher Anlass.
Ann-Sofi, Bernadette, Catia, Elisabeth, Lienhard, Peter, Ruedi und ich assen zusammen im Beef Club, nachdem wir im James Joyce Pub ein letztes Mal auf unsere, der Restrukturierung zum Opfer gefallene Einheit angestossen hatten.
Lienhard hatte zuvor jede(n) von uns einzeln verabschiedet, mit guten Worten und einem Geschenk bedacht. Ich hatte an meinem neuen Arbeitsplatz noch zu tun, daher kam ich gerade noch rechtzeitig, um die Laudatio auf meine Person zu hören.
Ich erhielt ein Pilzbestimmungs-Buch zum Geschenk, dies, weil ich einmal erzählt hatte, wie ich vor einigen Jahren fiese Pilz-Schmuggler denunziert habe. (Diese Geschichte werde ich wohl einmal niederschreiben und im Web publizieren müssen, sie ist wirklich unterhaltsam.)
Um 22 Uhr trennten wir uns, satt und zufrieden. Meinen ehemaligen Arbeitskolleg(inn)en wünsche ich auf diesem Weg alles Gute für die Zukunft. War toll, mit euch zu arbeiten!
Mario de Baseggio

2003-12-07, 11.38 GMT
Zu Gast in der Enge
Die Adventszeit ist auch die Zeit der Einladungen. Vorgestern waren Alex und seine Freundin Evelyn bei uns, gestern assen unsere (Schwieger-)Eltern Yvonne und Lúcio bei uns zu abend.
Evelyn und Alex brachten - trotz gegenteiliger Aufforderung - einen schönen Winterstrauss und eine gute Flasche Weines mit. Auch Yvonne und Lúcio verstiessen gegen die Baseggische «No Gifts»-Doktrin: Die weltbekannte Truffe-Torte des Badener Nobel-Konditors Himmel wartet darauf, verspiesen zu werden. (Das Bild zeigt die Tortenglasur - ein Meisterwerk!)
Den Gästen gebührt Dank für die schönen Abende, aber auch Eva, die zweimal vorzügliche Gerichte zubereitet hat!
Mario de Baseggio

2003-11-29, 12.50 GMT
Xbox-Fight-Night mit den Jungs
Gestern Abend kam es wieder einmal zu einem knochenharten Showdown unter echten Männern: Oli, Patrick und ich trafen uns einmal mehr zum fairen, virilen E-Sports-Wettkampf.
Höhepunkte des Abends waren sicherlich Oli's frisch gekauftes «NHL 2004» und mein «Project Gotham Racing 2», das gestern erst im Markt erschienen ist (und von dessen Website der oben abgebildete Wagen stammt).
Nach einigen Stunden des Motorenlärms, der Bodychecks und natürlich auch der unbarmherzigen Feuergefechte, konnten wir uns noch immer nicht entscheiden, wer denn nun wirklich der röhrigste aller männlichen Testosteron-Platzhirsche sei. Daher müssen wir die Chose anfangs Januar wiederholen, wenn unsere Frauen für einige Tage nach Berlin verreisen.
An diesem Xbox-Marathon werde ich euch zerpflücken wie überreife Cherry-Tomaten, Jungs, verlasst euch drauf!
Official Xbox PGR2 Website
Mario de Baseggio

2003-10-26, 11.01 GMT
Abendessen mit Yvonne und Lúcio
Unser letztes gemeinsames lediges Wochenende begannen wir mit einem Dinner bei Evas Eltern. Es gab Hirsch-Entrecôte an Cranberry-Sauce, Omelettchen und Rotkraut. Zum Nachtisch Eis mit Früchten. Lecker, lecker!
Das Bild zeigt uns satt und zufrieden, v.l.n.r.: Yvonne, Lúcio, Eva und ich.
Mario de Baseggio

2003-10-11, 09.57 GMT
Fondue im «Le Dézaley»
Gestern abend assen wir mit Evas Arbeitskollegen Barbara, Haydn und Richard im Zürcher «Le Dézaley». Fondue mit Morcheln, ein gutes Glas Weisswein und nette Gesellschaft - was will man mehr?
Von links nach rechts: Haydn, Barbara, Richard und Eva.
Mario de Baseggio

2003-08-10, 09.22 GMT
XBox-Abend mit den Jungs
Gestern Abend haben Oli, Patrick, Mauri und ich unser Strohwitwertum auf die Spitze getrieben: Ein Videospiel- und Grillabend, das echte Ding für echte Männer!
Nach dem Besuch der Streetparade fanden wir uns in Olis Wohnzimmer wieder, wo wir in beinharten Zweikämpfen Autorennen im Hochgeschwindigkeitsbereich austrugen oder uns mit Raketenwerfern gegenseitig wegpusteten. Zwischendurch grillierten wir auf der Dachterrasse, zum Dessert gab es natürlich einen genuinen Männerfruchtsalat.
Ganz klar, dass dieser Abend erst gegen 3 Uhr morgens endete...
Mario de Baseggio

2003-07-20, 22.25 GMT
Abendessen mit Olga und Bert
Gestern abend waren Olga und Bert bei uns zu Gast.
Eva kochte und ich konnte es so (gesundheitlich derzeit ein bisschen angeschlagen) ruhig angehen lassen. Wir erfuhren viel über die schon bald bevorstehende Heirat der beiden, die auf Naxos in Griechenland stattfinden wird.
Mario de Baseggio

2003-07-06, 09.13 GMT
Über den Dächern von Zürich
Ingrid und Oli luden gestern einmal mehr zu einem ihrer legendären Grillabende auf der Dachterasse ihres Heimes.
Es ergaben sich interessante und lustige Gespräche, wir wurden Zeugen eines an Romantik kaum zu übertreffenden Sonnenuntergangs und der kulinarische Höhepunkt des Abends bildeten Olis vielgerühmte «Schoggi-Bananen».
Dankeschön, Ingrid und Oli, euer Fest hat uns grossen Spass bereitet.
Eva and Mario

2003-05-22, 10.18 GMT
Guess Who's Back!
Sie sind wieder im Land: Meine Eltern. Nach 8 Monaten habe ich sie am Dienstag wieder gesehen, gestern waren sie bei uns abendessen. Und in zwei Stunden werden sie bereits wieder auftauchen. So ist es eben, wir sehen sie selten, aber wenn, dann intensiv.
Mario de Baseggio

2003-05-07, 07.59 GMT
Starter Kit ist da!
Averell und Joe werden noch heute abend online sein. Die Starter Kits sind heute per Amazon eingetrudelt. Mitteilung an Jack und William: Es wird kein Auge trocken bleiben!
amazon.de
Mario de Baseggio

2003-05-02, 20.58 GMT
La Grande Caballé!
Heute waren Eva und ich am Liederabend der Montserrat Caballé in der Tonhalle des Kongresshauses Zürich. Sie ist ein Ereignis, die spanische Primadonna: Ihre Stimme, ihre Kostüme und ihr humorvoller Umgang mit dem Publikum - einzigartig.
Zu Beginn des Konzerts gab es eine kleine Panne. Der Conférencier hatte sich offenbar verspätet, so dass Frau Caballé mit ihrem Pianisten Manuel Burgueras ein wenig verloren auf der Bühne herum stand. Natürlich nahm die Diva das Heft bald einmal in die Hand und sprach mit leichtem Akzent: «Ich weiss nicht, wir mussen warte. Egal, wir fengen an.»
Es folgten Lieder und Arien von Donizetti, Rossini, Verdi und Scarlatti. Vielleicht vermag Montserrat Caballé mit ihren 70 Jahren nicht mehr die Stimmgewalt wie zu ihren besten Zeiten zu entwickeln, an Schmelz und Charme hat ihr Gesang jedoch keineswegs eingebüsst.
Vor der Pause dann erneut ein Missverständnis. Die Sängerin und der Pianist verschwinden von der Bühne, Teile des Publikums stehen auf und gehen in die vermeintliche Pause. Grosse Augen dann bei Frau Caballé, als sie auf dem Weg zurück auf die Bühne das Publikum auf den Beinen sieht. Das sei nur eine «Atempause» für sie selbst gewesen, weil das folgende Stück eine «sehr, sehr lange Cantata» sei, meinte sie etwas verlegen lächelnd.
Spanische Lieder von Zarzuela beendeten das offizielle Programm, zahlreiche Zugaben folgten. «Das kenne Sie», kündigte der Sopran an und sang dann «Dür ds Oberland uf, dür ds Oberland ab, da han i zwöi Schätzli, wär chouft mir eis ab?»
Auch «Like a Dream» von Vangelis wurde von Montserrat Caballé hinreissend dargeboten, nachdem Sie diesen Song mit dem Wunsch nach Frieden in der Welt eingeleitet hatte.
Der Abend endete mit einer Standing Ovation, Frau Caballé bedankte sich ihrerseits bei ihrem Pianisten Burgueras mit einer Rose, die sie aus dem ihr überreichten Bouquet löste.
Im strömenden Regen fanden wir den Weg nach Hause, zufrieden mit all dem, was wir in den vergangenen zweienhalb Stunden erleben durften.
Mario de Baseggio

2003-04-10, 13.48 GMT
Montserrat Caballé in Zürich!
Eva hat die Werbung dafür gestern an einer Plakatwand erblickt, heute haben wir uns Karten für den Liederabend am 2. Mai 2003 in der Tonhalle besorgt!
Hier ein Teil der Ankündigung durch den Veranstalter: «Das Anspruchsvollste und Ergreifendste der Gesangskunst ist nach wie vor der Lieder-Abend. Wenn die spanische Weltklasse-Sopranistin Montserrat Caballé Lieder und Arien von Donizetti, Puccini, Gounod, Massenet sowie Werke des volkstümlichen Zarzuela vorträgt, so wird dies zu einem einmaligen Erlebnis. Begleitet wird Frau Caballé von Manuel Burgueras am Piano.»
Mario de Baseggio
tictec.ch

2003-04-09, 05.32 GMT
Ghost Recon Event
Gestern abend schlichen sie wieder um die Felsen und Häuserecken: Die «Web Ghosts» Ray, Roger, Alex und ich.
Danke fürs Kommen, Jungs, hat grossen Spass gemacht, auch wenn ich jämmerlich schlecht war!
Mario de Baseggio

2003-04-06, 10.32 GMT
Abendessen bei Olga und Bert
Gestern durften wir bei Olga zu Abend essen. Es gab leckeren Curry.
Bei dieser Gelegenheit konnten wir auch Olgas sympathischen Bert aus Stuttgart kennenlernen. Es entwickelten sich interessante Gespräche. Wir danken den beiden Turteltäubchen für diesen schönen Abend.
Mario de Baseggio

2002-12-03, 15.16 GMT
Xbox-Fieber!
Ich habe sie zwar schon vor einigen Monaten gekauft, jetzt erst erkenne ich jedoch ihr wahres Potential: Meine Xbox.
Roger hat sich auch eine gekauft, Ray wird das sicher bald tun und alle Jungs, die ich kenne wollen einmal mit ihr spielen.

So werden etwa Patrick, Oli, Andy, Mauri und ich uns am 12. Dezember bei einem Herrenabend die Raketen aus Unreal Championship um die Ohren knallen. Oder bei Tempo 270 in den Strassenschluchten von Project Gotham Racing teuren Ferrari-Karrosserie-Lack austauschen.

Schon am kommenden Freitag werden Roger, Ray und ich versuchen, die Kisten über LAN-Kabel zu verbinden. Mal schauen, wie das wird.

Und ja, ich geb's zu: Ich bin süchtig. (Aber nur ein wenig.)
Mario de Baseggio

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