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Today in 2011 Ich bin beliebt!
Today in 2005 Luciano Pavarotti im Haus

2018-02-27, 05.25 GMT
Ereignisreicher Februar
Der Februar war gespickt mit Ereignissen, freudigen, besorgniserregenden und leider auch einem sehr traurigen. In der ersten Woche des Wintermonats hatte ich die einmalige Gelegenheit, mit Sophia zum Endspiel der diesjährigen Champions Hockey League in Växjö, Schweden zu fahren, weil ich von der Organisation zum "Best Fan Ambassador 2018" erkoren worden war. (Mehr Details dazu unter www.fan70.ch.)

Gleich im Anschluss verbrachten wir (natürlich zu dritt) unsere traditionellen Wintersportferien in Grindelwald, wo wir uns auch mit Tante Theres, Onkel Walter und Cousin Stefan zum indischen Abendessen treffen konnten.

Während des ganzen Februars wurden wir von Sorgen um den Gesundheitszustand unserer Lieben begleitet, dies hat sich mittlerweile entspannt.

Der absolute Tiefpunkt wurde am vergangenen Freitag erreicht, als eine Mitarbeiterin der UBS von ihrem Ehemann vor der Eingangstür des Bürogebäudes, in dem ich arbeite, erschossen wurde. Obwohl ich während der Tat im Gebäude war, habe ich nichts davon mitbekommen, einige Kolleginnen und Kollegen von mir hatten leider weniger Glück und wurden Zeugen dieses erweiterten Suizids. Meine Gedanken sind bei all den unschuldigen Menschen, die von diesem Verbrechen betroffen sind, insbesondere natürlich bei den verwaisten Kindern der getöteten Mutter.
Mario de Baseggio

2016-01-31, 07.11 GMT
Der Zett bei der Arbeit

Am vergangenen Mittwoch habe ich ein Eis-Training der ZSC Lions mitverfolgt. Roman Wick, Luca Cunti, Denis Malgin, David Rundblad und etwa zehn weitere Spieler meines Lieblingsklubs liefen um 11 Uhr auf und trainierten während einer Stunde, Angriff, Verteidigung und Schusstechnik. Besonders spektakulär waren die One-Timer-Serien, die in der leeren Kunsteisbahn Oerlikon (KEBO) für laut hallendes Geknalle sorgten.

Die Spieler, die am Vortag gegen Fribourg auf dem Eis gestanden hatten, waren beim Krafttraining. Ich habe mich an den ebenfalls anwesenden Sportchef der Lions, Edgar Salis gewandt, da ich gerne Auston Matthews noch mein Leibchen zum Signieren gegeben hätte. Ohne zu zögern führte mich Salis zum Gym der Löwen, holte die Nummer 34 aus dem Kraftraum und ich konnte mit Matthews im Vorraum ein paar Worte wechseln. Die Unterschrift und ein Selfie gab's natürlich auch.

Ein grosses Kompliment also und vielen Dank an das Team und den Staff der ZSC Lions, so macht es Spass, ein Fan zu sein!

Mario de Baseggio

2015-04-22, 20.15 GMT
Bildergalerie "Mumbai 2015"
Vielleicht etwas schriller als üblich nachbearbeitet und im Ganzen ohnehin ziemlich farbenfroh, sind die Bilder jetzt online.
Link zur Galerie
Mario de Baseggio

2014-01-26, 16.32 GMT
Hänsel und Gretel
Einen veritablen Hexensabbath sahen wir heute im Rahmen der Vorstellung von "Hänsel und Gretel" an Sophias Ballett-Schule. Unter der Leitung von Choreograph Hendryk Voss konnten die Kinder in einem zweitägigen Workshop drei Szenen aus Humperdincks Oper erarbeiten.
Mario de Baseggio

2011-04-07, 05.17 GMT
Zwei (Arbeits-)Tage im Berner Oberland
Dienstag und Mittwoch verbrachte ich gemeinsam mit 15 Arbeitskolleginnen und -kollegen im Hotel Seepark in Thun. Der Workshop war ergiebig, die Landschaft gewohnt beeindruckend. Das Bild zeigt den Thunersee in Richtung Beatenberg am einigermassen frühen Morgen.
Mario de Baseggio

2010-10-29, 04.30 GMT
Free Willy!
Heute hat mein Arbeitskollege Willy seinen letzten Arbeitstag, nicht nur bei UBS, sondern überhaupt! Während knapp drei Jahren waren wir im selben Team und ich konnte viel vom routinierten Programmierer lernen. Die Zusammenarbeit hat mir immer grossen Spass bereitet.
Auch nachdem Willy 2007 unser Team verliess und zur IT zurückkehrte, hatte ich noch ab und zu mit ihm und seinem "Echtzeitprogrammierstil" zu tun, wie es sein jetziger (und damit letzter) Chef Marcel am gestrigen Apéro treffend bezeichnete. Und natürlich waren die Produkte der Firma Apple stets unser bevorzugtes Gesprächsthema. Standesgemäss habe ich gestern denn auch dieses Porträt des Ingenieurs mit einem iPhone geschossen. Man sieht deutlich, dass man sich um diesen Mann keine Sorgen zu machen braucht! Willy, für deine UBS-freie Zeit wünsche ich dir und deiner Familie nur das Beste! Merci für alles!
Mario de Baseggio

2010-05-27, 19.08 GMT
Was ist wo drin? Und wieviel, wenn überhaupt?
Das kommt dabei raus, wenn ich genügend Zeit habe, mich intensiver mit etwas zu beschäftigen, von dem ich keine Ahnung habe. Mit Sound-Editor und Stoppuhr bewaffnet habe ich versucht, die Eigenheiten dreier Interpretationen einer Mozart-Sonate zu erarbeiten.
Zur dilettantischen Analyse (Achtung, ziemlich viel Text!)
Mario de Baseggio

2008-09-20, 18.10 GMT
Calatrava an der Forchstrasse
Heute haben wir gemeinsam mit unseren Nachbarn Andrea und Urs und Carla und Jack einen neuen Sandkasten eingerichtet. Dank intensiver und reibungsloser Zusammenarbeit gelang es uns innert kürzester Zeit, den erforderlichen Platz aus dem Efeu-Dickicht zu roden, die Zementfundamente samt Drainagesystem zu versenken und am Ende den Kasten auf ein kunstvoll drapiertes Topfvlies zu setzen. Das Bild zeigt Urs "Menzi Muck" und Jack "das lebende Senkblei", wie sie mit mir zusammen die von Andrea "Fugen-Queen" und Eva "Hilti-Termite" millimetergenau verschraubte Kiste auf ihren Platz setzen.
Mario de Baseggio

2008-09-01, 16.42 GMT
10 Jahre UBS
Heute vor 10 Jahren trat ich meine Arbeitsstelle bei UBS an. Die Zeiten waren turbulent, die Bank hatte den Merger von Bankverein und Bankgesellschaft zu verdauen. Ein Verlust von einer Milliarde Franken in einem geplatzten Hedge Fund folgten, genau so unangenehm wie die Schredder-Affäre, bei der es um die illegale Vernichtung von Dokumenten ging. Die Bank war alles andere als populär, in bleibender Erinnerung werden mir aus dieser Zeit die Demonstranten auf dem Paradeplatz bleiben, auf deren Schildern die einfache, eingängige Gleichung "UBS-Mitarbeiter = Mörder" zu lesen war. Nach dieser ersten schwierigen Phase folgten Jahre des Erfolgs und des Wachstums für UBS. Ein Rekordquartal löste das andere ab, der wirtschaftliche Erfolg spiegelte sich in den Siegen der Rennjacht Alinghi wieder. Anleger, Presse und Kunden, alle waren sie gleichermassen begeistert. Seit knapp einem Jahr ist das freilich nicht mehr so. Wir haben zu kämpfen. Und das tun wir. Der Weg zurück an die Spitze ist kein leichter, wir werden die nächsten zwei Jahre damit verbringen, uns das verlorene Vertrauen bei unseren Kunden wieder zu verdienen. Es wird nicht leicht, aber es wird gelingen. Warum ich das weiss? Weil ich in unserer Bank in den letzten zehn Jahren so viele intelligente, kreative und fleissige Menschen kennengelernt habe, dass für mich kein Zweifel darüber besteht, dass wir den Karren gemeinsam auch aus dem 40-Milliarden-Dreck ziehen können. Zum Schluss möchte ich mich bei all diesen Kolleginnen und Kollegen herzlich für alles bedanken, was sie für mich getan haben.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-03-20, 13.44 GMT
Bye, bye, Steve!
Nachdem wir knapp drei Jahre im selben Team gearbeitet haben, geht Steve jetzt in seinen wohlverdienten Vorruhestand. Das bedeutet zugleich, dass er - nach neun Jahren in der Schweiz - mit seiner Frau Audrey zusammen in seine Heimat England zurückkehrt. Mir bleibt nur, Steve für die gute, lustige und lehrreiche Zeit zu danken und ihm und seiner Familie das Beste zu wünschen.

Stephen, it's been a great honour working with you!
Mario de Baseggio

2007-08-23, 05.00 GMT
10 Jahre baseggio.net
Heute feiert das genealogische Projekt "baseggio.net" sein zehnjähriges Bestehen. Die Site ist stetig gewachsen, wir führen mehr als 1400 Baseggios aus 14 Ländern in unserer Datenbank. In Brasilien hat das Netzwerk bereits drei Zusammenkünfte mit jeweils über 300 Personen initialisiert. Ein Ende ist - glücklicherweise - nicht absehbar.
Als ich 1991 damit begann, mich mit Webpublishing und den damaligen technischen Möglichkeiten zu befassen, stand ich vor einem Problem: Was publiziert man, wenn man keine echten Inhalte hat? Ich habe mir damit geholfen, Angaben über meinen Familiennamen zusammenzustellen, immerhin konnte man die Pages, die ich damals bei CompuServe veröffentlichte, als kleines familienbezogenes Kompendium verstehen.

Nach wenigen Monaten erhielt ich von Franco Baseggio aus den USA eine E-Mail, die dem Projekt eine entscheidende Wende geben sollte. Wir stellten nämlich fest, dass unsere Familien dieselben Wappen hatten. Franco hatte bereits einige Zeit in die Ahnenforschung investiert, also beschlossen wir unsere Daten zusammenzubringen und arbeiteten fortan gemeinsam an der Familien-Website. Ein paar Monate später stiess Evaldo Bazeggio aus Brasilien dazu, der sich seither um die zahlreichen brasilianischen Beiträge kümmert.

Wir konnten immer mehr Inhalte publizieren, so dass ich mich 1997 entschied, die First Level Domain
baseggio.net zu kaufen. Am 23. August war es dann so weit, wir lancierten baseggio.net. Die neue Internet-Adresse bewirkte wiederum, dass man uns noch leichter finden konnte, entsprechend umfangreich stellt sich die Site heute dar.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Personen, die zum Auftritt beigetragen haben. Es sind zu viele, als dass ich sie alle namentlich nennen könnte. Natürlich gilt mein besonderer Dank meinen beiden Mitstreitern Evaldo und Franco, ohne die baseggio.net niemals zu dem hätte werden können, was es heute ist. Leider ist Franco am 17. April dieses Jahres nach schwerer Krankheit verstorben. Die Arbeit an der Site wird jedoch in seinem Sinn weitergeführt, getreu des Familien-Wahlspruchs der venezianischen Baseggio: "Per ben fare!"
Mario de Baseggio

2007-07-31, 19.44 GMT
Un'italiana vera...
Wir haben uns heute durchgerungen und im Consolato Italiano an der Rämistrasse unsere kleine Tochter registrieren lassen. Der Besuch auf dem Amt war erstaunlich kurz, der Beamte war gewohnt arrogant und kurz angebunden, arbeitete aber aussergewöhnlich speditiv.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2007-06-29, 06.14 GMT
Farewell, beloved XBox!
Ich habe meine XBox an meinen Arbeitskollegen Jürgen verkauft. Damit endet für mich die Aera der Konsolen der ersten Generation.
Ein Hauch von Wehmut lag im Raum, als ich das gute Stück samt Zubehör (Kabel, Games etc.) in einem Papiersack weggegeben habe, schliesslich haben wir so manche Stunde miteinander verbracht, gelacht, gejubelt - aber auch gelitten und geflucht! Denkwürdig, die LAN-Parties mit den Jungs, bei denen ich in den Shootern zu reinem Kanonenfutter verkam, wo ich hingegen bei den Racing-Games Sieg um Sieg einfahren konnte.
Damit ist es nun vorbei, ich wünsche Jürgen, dass er mit der Kiste ähnlich viel Spass haben wird, wie ich mit ihr haben durfte. Ich richte mich nun auf ein XBox-freies Leben ein. Es wird nicht leicht werden. Ein wenig Trost wird mir dabei aber das Gerät spenden, das sich seit kurzem im Kästchen unter unserem Fernseher eingenistet hat. Es hört auf den Namen PS3...
Die Chronik der schwarzen Kiste mit dem giftgrünen Kreuz
Mario de Baseggio

2007-06-09, 15.46 GMT
Mittagessen mit Mike
Nach längerer Zeit habe ich meinen Dienstkollegen Mike getroffen. Wir waren mittagessen, was sich angeboten hat, weil wir beide für dieselbe Bank arbeiten. Interessante Gespräche über unser beider Leben, den Job und natürlich unsere gemeinsamen Militärdiensttage. Hat Spass gemacht!
Protokoll unseres letzten WKs (Oktober 2003)
Mario de Baseggio

2007-06-01, 05.06 GMT
Lunch mit einem langjährigen Kollegen
Gestern war ich mit Peter R. mittagessen. Wir kennen uns seit sieben, acht Jahren aus meiner Zeit im Webteam von Ray. Damals war Peter einer unserer Hauptauftraggeber. Wir beide sind mittlerweile mehrfach restrukturiert, reorganisiert und umfunktioniert worden, der Zufall wollte es aber, dass wir wieder im selben Gebäude arbeiten. Nicht mehr an der Gartenstrasse in der City, die Adresse lautet nun auf Badenerstrasse, Altstetten. Peter, hat Spass gemacht, wieder einmal mit dir zu plaudern, merci!
Mario de Baseggio

2006-08-24, 18.16 GMT
Yes, we let him entertain us!
Gestern konnten wir einem der wohl besten Entertainer der Welt bei der Arbeit zusehen. Robbie Williams gab vor 40'000 Zuschauern sein erstes von zwei Konzerten im Stade de Suisse in Bern.
Der Brite präsentierte sich in prächtiger Laune, scherzte und zotete sich während knapp zwei Stunden in die Herzen des Publikums. (Die englische Verballhornung der alten Stadion-Bezeichnung «Wankdorf» zog sich als roter Faden durch das ganze Konzert...)
Er blieb dem Publikum keinen seiner Hits schuldig und versöhnte sich sogar mit seiner Take-That-Vergangenheit, indem er den Song «Back for good» darbot. Höhepunkte waren sicherlich «Come undone», «Feel» und natürlich «Angels», das den würdigen Abschluss bildete.
Zusammen mit den anderen 39'998 Zuhörern verliessen wir kurz nach 23 Uhr das Stadion, wir schafften es sogar, in einem der Extrazüge einen Sitzplatz zu ergattern. Gegen 1.50 Uhr waren wir schliesslich wieder daheim.
Mario de Baseggio
Bild: Robbie Williams singt seinen Hit "Come undone" (Szene nachgestellt).

2005-10-26, 18.51 GMT
Der FC Thun bei der Arbeit
Heute hatte ich von Berufs wegen die Möglichkeit, den Champions-League-Klub Thun bei einem Training im Lachenstadion zu beobachten und zu fotografieren. Die sympatische Mannschaft unter Urs Schönenberger scheint für das Spiel gegen Ajax Amsterdam am kommenden Mittwoch bereit zu sein.
Jedenfalls zeigten sich Topskorer Mauro Lustrinelli (Bild) und seine Kameraden motiviert und gut gelaunt.
Mario de Baseggio

2005-09-22, 07.57 GMT
Dankeschön, Ueli!
Heute hat mein Arbeitskollege Ueli seinen letzten Tag bei UBS. Mehr noch, es ist sein letzter Arbeitstag überhaupt, ab 12.00 Uhr ist er nämlich hochoffiziell pensioniert.
In den vergangenen knapp zwei Jahren haben wir regelmässig unsere Apfel-Sandwich-Müesli-Pause gemeinsam verbracht und dabei so manches interessantes und lustiges Gespräch geführt. Dabei war ich oft dankbar für Uelis Tipps und Anregungen, die er aus seinem beachtlichen Erfahrungsschatz nach 19 Jahren bei UBS schöpfen konnte.
Natürlich beschränkten sich unsere Unterhaltungen nicht aufs Geschäftliche, ich habe vom angefressenen Skifahrer zum Beispiel gelernt, worauf ich bei einem möglichen Kauf eines Skidresses zu achten hätte und war immer über die aktuelle Gesetzeslage der Hochstamm-Kulturen im Kanton Aargau informiert.

Ueli, ich möchte dir auf diesem Weg herzlich für alles danken! Natürlich wünsche ich dir für die Zeit nach
UBS alles Gute, endlich kannst du dich den wirklich wichtigen Dingen widmen. Zum Beispiel dem Grossvatersein. Oder dem Unter-der-Woche-Skifahren. Langweilig wird es dir bestimmt nicht werden, das weiss ich genau!
Mario de Baseggio

2005-09-21, 17.38 GMT
Im Schlund der rasenden Bestie
Das Wesentliche zuerst: Ich bin unverletzt. Gestern war ich mit meinem ehemaligen Chefchef Hanspeter J. zu Fuss unterwegs. Dies anlässlich eines Workshops der UBS in einem idyllischen Ort im Kanton Thurgau.
Wo genau, das kann ich nicht sagen, denn das war unser eigentliches Problem. Wir hatten uns verlaufen. Bei einem Bauernhaus wollten wir uns darüber erkundigen, wie wir dennoch an unser Ziel kommen könnten. Da lief ein Appenzellermischling aus dem Stall laut kläffend auf uns zu. Ich blieb stehen und dachte «Hunde, die bellen...» Da hatte er mich auch schon in den linken Arm gebissen, den ich zu meinem Schutz vor meine Brust gehalten hatte. («Lan Sao», wenn ihr es genau wissen wollt.)
Glücklicherweise war der Biss wohl eher als Drohgebärde gedacht, denn der Rüde liess sofort wieder ab und sass nun vor mir auf dem Boden, noch immer laut bellend. Offensichtlich war er etwas erstaunt darüber, dass das Opfer nicht daran dachte zu flüchten, sondern noch immer an derselben Stelle stand. Er muss wohl auch gespürt haben, dass ein zweiter Biss aus meiner Sicht nicht akzeptabel gewesen wäre.
Nachdem uns die herbeigeeilte Bäuerin die schwer erarbeitete Auskunft zu unserem aktuellen Standort erteilt hatte und wir auf unserer Odyssee ein paar Meter weiter gekommen waren, fragte mich Herr J., ob ich denn das Schild mit der Aufschrift «Vorsicht, bissiger Hund!» an der Stalltüre nicht gesehen hätte. Dann meinte er noch, dass er das Gefühl habe, dass die Jungen von heute immer mutiger würden. Da musste ich ihm erwidern: «Nun, so wie es aussieht werden die Jungen von heute nicht mutiger, sondern dümmer.»
Mario de Baseggio

2005-09-15, 15.20 GMT
In der Klemme!
Mein Arbeitstag hat heute Morgen abenteuerlich begonnen. Ich habe bei meiner Ankunft im Bürogebäude meine Hand in die sich schliessende Lifttüre gehalten, wie ich es schon 1000 Mal getan habe. Die Türe sollte sich wieder öffnen, damit ich den Aufzug betreten und so mein Büro im 4. Stock erreichen könne.
Aber sie öffnete sich nicht. So stand ich also da, die unangenehm zusammengequetschte Hand in diesem Spalt und überlegte, was zu tun sei. Herausziehen, das ging nicht, weil sich mein Ehering an einer Metallschiene verhakt hatte. Also versuchte ich erst einmal, meine Fingerchen so weit zu krümmen, dass es mit möglichst wenig Verlust eigener Körpersubstanz abgehen würde, sollte sich die Kabine des Aufzugs in Bewegung setzen.
Als nächstes widmete ich mich der eigentlichen Problemlösung. An ein gewaltsames Herausziehen der Hand war nicht zu denken, da liess die insistierend pumpende Hydraulik der Lifttüre keinen Zweifel. Die Knöpfe, mit denen man den Lift bestellt und damit auch die Türen öffnen könnte, waren etwas zu weit entfernt und dazu zu meiner Linken angebracht. Da ich ja mit meiner linken Hand feststeckte, hätte es einer akrobatischen Einlage bedurft um sie zu erreichen. Ich entschloss mich also, auf Hilfe zu warten, zumal die Kabine keine Anstalten machte, sich zu bewegen.
Hilfe kam nach einer guten Minute in der Person meines Arbeitskollegen Harry, den ich allerdings erst von der Ernsthaftigkeit der Situation überzeugen musste. Nachdem mir dies gelungen war, drückte er mit dem Ausdruck ungläubigen Staunens endlich einen der Knöpfe, was mich aus dem Griff dieses «Fahrstuhl des Grauens» befreite.
Was kann man von einer leicht geschwollenen, pulsenden Hand lernen? Ich weiss es nicht. Morgen werde ich in jedem Fall Treppen steigen.
Mario de Baseggio

2005-05-21, 16.16 GMT
Basel by Heinz
Gestern war ich mit meinen Arbeitskolleginnen und -kollegen in Basel, wo wir uns von unserem Chef, dem gebuertigen Super-Beppi Heinz die schoene Stadt zeigen liessen.
Hoehepunkt des Stadtrundgangs war fuer mich wohl das Grab von Erasmus von Rotterdam im Basler Muenster, obwohl mich selbstverstaendlich auch die weniger morbiden Sehenswuerdigkeiten wie das Rathaus oder das Panorama vom Wehrgang des Spalentors (Bild) beeindruckten. Es folgte der Besuch im Tinguely-Museum (www.tinguely.ch), wo wir neben den gewohnt verspielten Werken auch die ernste Seite des Basler Kuenstlers Jean Tinguely kennen lernen konnten. Ein ausgezeichnetes Abendessen im Restaurant St. Alban-Stuebli kroente diesen besonderen Tag, fuer den ich mich bei Susanne, Bertha, Graciela, Ueli, Kurt und - last but not least - Heinz ganz herzlich bedanken moechte.
Mario de Baseggio
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2005-01-09, 09.19 GMT
Verschiedene Schauspiele
In den vergangenen Tagen wurden wir Zeugen verschiedener Schauspiele, natürlicher und menschgemachter Art.
Am 7. Januar gelang es uns, den Kometen Macholz ein zweites Mal abzulichten. Er befindet sich momentan in der Nähe der Plejaden und kann mit einem Fernglas gesehen werden. Er unterscheidet sich von den anderen Himmelskörpern dadurch, dass ihn ein blaugrünlicher Schimmer umgibt. Und wenn man ihn wiederholt beobachtet, dass sich seine Position laufend verändert.
Am Freitagabend sahen wir ausserdem einen interessanten Diavortrag von Oliver St., einem ehemaligen Schulkollegen von mir: "Unterwegs im ostafrikanischen Rift-Valley". Er verstand es, seine fundierten Kommentare mit seiner ihm eigenen Portion Ironie zu versetzen, was den wunderschönen Landschaftsbildern den gebührenden Rahmen gab.

Gestern war die Reihe am Kino-Film "House of Flying Daggers". Lustigerweise trafen wir beim Kino auch
Manuela und Patrick, die von diesen chinesischen Schwert- und Kostümfilmen ebenso begeistert sind, wie wir selbst. Der Film erzählt die Geschichte einer unmöglichen Liebe und er tut dies in gewaltigen, symbolstarken Bildern. Und da es sich um die Verarbeitung eines Themas aus der chinesischen Sagenwelt handelt, sei es an dieser Stelle gesagt: Die Kämpfer fliegen, sie verfügen über übermenschliche Kräfte und überleben auch tödliche Verwundungen. Wer sich mit der Märchenhaftigkeit dieser Filme schwer tut, der soll auf einen Besuch verzichten und statt dessen einen Kung-fu-Streifen mit Jackie Chan gucken.
Mario de Baseggio

2004-12-02, 14.28 GMT
Der Weisheit letzter Schluss
In einem 80-minütigen Eingriff hat mir Dr. Kordic heute Nachmittag die beiden rechten Weisheitszähne entfernt.
Beide waren unter dem Zahnfleisch verborgen und mussten «ausgegraben» werden, wie es der Zahnarzt beschrieb. Vor allem der untere Zahn hatte wohl beschlossen, sich besonders heftig zu wehren. Er musste in nicht weniger als sieben Einzelteile zerlegt werden, eine Wurzel hatte die hinderliche Form eines Widerhakens. Ich danke dem eingespielten Team, Alen Kordic und seiner Assistentin Melanie Vinals, für die geleistete Schwerst- und Präzisionsarbeit.
Mario de Baseggio

2004-10-07, 17.11 GMT
Ausflug mit den Arbeitskolleg(inn)en
Heute Morgen war ich mit Bertha, Susanne, Heinz, Ueli und Kurt in der Glasi Hergiswil. Das Bild zeigt einen Mitarbeiter der Glashütte, der die 1500 Grad Celsius heisse Glasmasse aus dem Ofen nimmt.
Nach dem Mittagessen in Kehrsiten spazierten wir dem Vierwaldstättersee entlang und kehrten mit dem Kursschiff nach Luzern zurück. Danke euch allen für die lustige Zeit!
Mario de Baseggio

2004-09-12, 08.09 GMT
Venus-Transit 2004: Die Bilder
Der Venus-Transit fand am 8. Juni dieses Jahres statt, ich bin erst gestern dazu gekommen, die Bilder zu bearbeiten und verfügbar zu machen. Sie sind jetzt auf der «Astro Log»-Seite zu sehen.
Zur Rubrik «Astro Log»
Mario de Baseggio

2003-12-24, 10.26 GMT
Bye Bye, Management Support BTC!
Vorgestern Abend lud mein Ex-Chef Lieni das Team zum Abschiedsessen unserer aufgelösten Einheit ein. Es war ein lustiger und auch besinnlicher Anlass.
Ann-Sofi, Bernadette, Catia, Elisabeth, Lienhard, Peter, Ruedi und ich assen zusammen im Beef Club, nachdem wir im James Joyce Pub ein letztes Mal auf unsere, der Restrukturierung zum Opfer gefallene Einheit angestossen hatten.
Lienhard hatte zuvor jede(n) von uns einzeln verabschiedet, mit guten Worten und einem Geschenk bedacht. Ich hatte an meinem neuen Arbeitsplatz noch zu tun, daher kam ich gerade noch rechtzeitig, um die Laudatio auf meine Person zu hören.
Ich erhielt ein Pilzbestimmungs-Buch zum Geschenk, dies, weil ich einmal erzählt hatte, wie ich vor einigen Jahren fiese Pilz-Schmuggler denunziert habe. (Diese Geschichte werde ich wohl einmal niederschreiben und im Web publizieren müssen, sie ist wirklich unterhaltsam.)
Um 22 Uhr trennten wir uns, satt und zufrieden. Meinen ehemaligen Arbeitskolleg(inn)en wünsche ich auf diesem Weg alles Gute für die Zukunft. War toll, mit euch zu arbeiten!
Mario de Baseggio

2003-12-02, 19.54 GMT
Mein erster Tag im neuen Team
Heute wurde mir von meinen neuen Kolleginnen und Kollegen ein vorbildlicher Empfang bereitet: Ich fand einen tipptopp eingerichteten Arbeitsplatz vor und fundierte Erklärungen halfen mir, mich im für mich neuen Gebäude zurecht zu finden.
Ich konnte sogleich produktiv werden, was mir helfen wird, die für diesen Monat knapp bemessene Terminplanung einzuhalten. Nebst der arbeitsbezogenen Qualität möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass alle sehr freundlich und herzlich waren, für einen Harmonie-Süchtigen wie mich also ein ideales Umfeld.
Ich möchte mich an dieser Stelle auch beim Team bedanken, das ich verlassen muss. Ich habe mich bei ihnen sehr wohl gefühlt. Es war beruflich gesehen eine nicht ganz einfache, auf der menschlichen Ebene dafür umso wertvollere Zeit.
Mario de Baseggio

2003-11-26, 07.15 GMT
L'ultima Miss Italia
Gestern war ich mit Patrick und Oli im Restaurant Pompei und habe dort zum letzten Mal - und nicht frei von Wehmut - meine traditionelle Pizza «Miss Italia» verdrückt.
Das wird in Zukunft nicht mehr geschehen. Und es hat nichts mit meinem neuen Zivilstand zu tun: Schon bald werde ich nämlich in Altstetten arbeiten, es wird also schwierig sein, die Jungs über Mittag zu treffen.
Mario de Baseggio

2003-10-17, 15.25 GMT
Neues aus dem Dienst - Letzte Folge
Es ist so weit, der Dienst ist vorbei. Ich sitze bereits wieder zu Hause am Rechner, das grüne Tenu wandert wieder in den Keller.
Der Rückschub gestaltete sich für den Spez Zug zwar arbeitsintensiv, aber problemlos. Ich habe zusammen mit Olav, Roli und Daniel 800 Meter Schlauch in den Ausleger geladen, was anderthalb Stunden gedauert hat. Die Fahrzeuge glänzen und sind wieder mit den zivilen Nummernschildern bestückt.

Es bleibt mir lediglich all den Beteiligten zu danken. Allen voran natürlich dem Zug, der einmal mehr organisatorische Mängel exzellent kompensiert hat. («Was du heute kannst besorgen, ...») Fachdienstlich haben sich Michi und Beat wiederum als unersetzlich erwiesen. Ich danke ausserdem meiner Gruppe, die ich bei der Ausbildung der UNO-Blaumützen führen durfte. Speziell sei hier Peter erwähnt, mit dem ich 3 Tage im Duro gesessen habe. Natürlich gebührt auch unserem Instruktor Maurus ein Lob für die interessanten Erläuterungen zum Thema.

Last but not least will ich noch unserem Kadi Stefan einen grossen Dank aussprechen. In meiner ganzen militärischen Laufbahn habe ich noch keinen derart fähigen, aufgeschlossenen und konsequenten Kommandanten erlebt.
Mario de Baseggio

2003-10-11, 09.57 GMT
Fondue im «Le Dézaley»
Gestern abend assen wir mit Evas Arbeitskollegen Barbara, Haydn und Richard im Zürcher «Le Dézaley». Fondue mit Morcheln, ein gutes Glas Weisswein und nette Gesellschaft - was will man mehr?
Von links nach rechts: Haydn, Barbara, Richard und Eva.
Mario de Baseggio

2003-03-04, 12.27 GMT
4:0-Führung!
Soeben ist es mir zum vierten Mal gelungen, von meinem Arbeitsplatz aus mit einer leeren Rivella-Blau-Flasche in den PET-Behälter zu treffen.
Damit wir uns richtig verstehen: Wir sprechen hier von einer Wurfdistanz von über 5 Metern und einer zu treffenden Öffnung von 10 Zentimetern Durchmessern. Der Wurfkörper verfügt seinerseits über einen Durchmesser von 6 Zentimetern. Entsprechend darf die absolute Abweichung der Flugparabel den Wert von 0,00018 Artilleriepromille nicht überschreiten, soll der Versuch erfolgreich vonstatten gehen. Dies ist mir - wie erwähnt - nun schon 4 Mal geglückt, 3 Mal sind von unabhängiger Stelle bezeugt - Weltrekord! Ich trage fortan mit Fug und Recht den Ehrentitel «Alinghi des PET-Flaschen-Zielwurfs».
Mario de Baseggio

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