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Today in 2003 Weltklasse in Zürich

2017-08-03, 23.27 GMT
Schon fast zwei Wochen in Kanada
Nachdem wir am 22. Juli in Calgary gelandet sind, haben wir uns über Banff, Golden, Jasper, Blueriver nach Vancouver Island immer weiter westwärts bewegt und dabei zahlreiche beeindruckende Beobachtungen gemacht. Wildtiere wie Wapiti-Hirsche, Big Horn Mountain Sheep, Weisskopfseeadler, einen Schwarzbär oder - sicherlich ein Höhepunkt - ein Buckelwal-Weibchen gehören genauso dazu, wie die unendlich weite Landschaft, die derzeit aufgrund schwerer Waldbrände unter einem unheimlichen Rauchschleier liegt. Übermorgen geht es wieder zurück aufs Festland, wo wir eine Woche in Vancouver verbringen werden. Gewiss wird auch dieser Teil unserer Reise reich an Erlebnissen sein!
Mario de Baseggio

2017-07-18, 20.13 GMT
GC Zürich vs. PSV Eindhoven
Gemeinsam mit meinem Arbeitskollegen Tom und Sophias Schulfreundin Hannah haben wir heute eine tollen 3:1-Sieg der Zürcher Grasshoppers gegen den PSV Eindhoven gesehen. Anlass war ein Freundschaftsspiel auf dem Campus Niederhasli im Rahmen des "Festival de Football des Alpes". Sehr beeindruckend, die Profis von so nahe zu sehen, herzlichen Dank an Tom für das Organisieren der Tickets!
Mario de Baseggio

2017-04-12, 05.30 GMT
SC Bern vs. EV Zug
Gestern konnte ich gemeinsam mit meinem Arbeitskollegen Thomas H. und 17029 anderen begeisterten Fans das dritte Playoff-Finalspiel des SCB gegen den EVZ in der Postfinance Arena Bern live miterleben. Obwohl es für mein zweitliebstes Team eine 1:2-Niederlage in der Overtime absetzte, war es trotzdem ein beeindruckendes Erlebnis in der "Wand" zu stehen und die Stimmung hautnah mitzuerleben. Danke für's Organisieren, Thomas!
Mario de Baseggio

2016-10-24, 06.51 GMT
Ein Tag an der OLMA
Den Samstag verbrachten wir in einer olfaktorischen Dunstwolke von Bratwurst, Streufutter und Kuhdung. Die "Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung" bietet einen schönen Überblick zu Nutztierhaltung, Gemüse- und Obstbau, angereichert mit zahlreichen Darbietungen aus der Schweizer Volkskultur. Ob Jodelchor, Fahnenschwingen, Säulirennen und Kuhreiten - langweilig wird's nie. In Erinnerung bleiben wird gewiss das beeindruckende Brauereipferd Aramis, das in einem Seilziehwettkampf gegen über 10 Schwinger ein klares Unentschieden erreichte.
Mario de Baseggio

2016-09-14, 06.31 GMT
Vier Tage Europapark
Am vergangenen Wochenende waren wir im Europapark bei Rust in Deutschland. Wir hatten viel Spass und die Attraktionen waren wie immer ein Erlebnis. Insbesondere die neue Coastiality-Technologie auf den kleineren Achterbahnen war beeindruckend. Ausgestattet mit einer Virtual-Reality-Brille lassen sich die Fahrten in 3D-Fantasie-Welten völlig neu erleben. Diese Technologie hat ein unglaubliches Potential, wir sind gespannt auf die nächsten Anwendungen!
Mario de Baseggio

2015-12-23, 05.27 GMT
Turandot im Opernhaus Zürich
Gestern konnten wir Puccinis Meisterwerk in der eher konservativen Inszenierung von Giancarlo del Monaco im Opernhaus Zürich geniessen. Unsere hohen Erwartungen wurden in jeder Hinsicht erfüllt. Der beeindruckende Chor, der aus dem Chor der Oper Zürich, den Chorzuzügern, dem Zusatzchor der Oper Zürich, den SoprAlti und dem Kinderchor zusammengesetzt war, schuf die geeignete, mächtige Plattform für die Solisten, sich unter der musikalischen Leitung von Alexander Joel zu entfalten. Nina Stemme in der Titelrolle und Riccardo Massi als Calaf waren der grossen Aufgabe zu jedem Zeitpunkt gewachsen. Wenwei Zhang als kraftvoller Timur und Alexandra Tarniceru mit ihrer besonders gefühlhaften Interpretation der Liù standen den beiden Protagonisten in nichts nach. Dasselbe gilt für Ivan Thirion, Dmitry Ivanchey und Pavel Petrov, die als Ping, Pang und Pong die humoristischen Akzente setzten. Alles in allem eine der besten Opernaufführungen, die wir bislang erleben durften. Danke der Oper Zürich und dem ganzen Ensemble für das Erlebte. Und selbstverständlich auch ein herzliches Dankeschön an Yvonne und Lúcio für die Einladung!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
Das Bild ist der Website des Opernhauses Zürich entnommen (
www.opernhaus.ch).

2015-08-29, 20.48 GMT
Römerfest in Kaiseraugst
Heute verbrachten wir bei strahlendem Sommerwetter kurzweilige Stunden am Römerfest in Kaiseraugst. Es war äusserst lehrreich zu sehen, wie sich die Legionäre im Kampf bewegten. Die Ähnlichkeit der Technik einer römischen Phalanx bei direktem Feindkontakt und einem Polizei-Kordon beim Ordnungsdienst an Demonstrationen war verblüffend. Die Gladiatorenkämpfe der Gruppe Amor Mortis aus Deutschland waren spektakulär, die Murmilli, Thraker, Retiarier und Secutoren teilten auch unter der grellen Mittagssonne kräftig aus. Wir konnten auch Einsicht in antikes Handwerk gewinnen, etwa beim Steinmetz, der uns die Unterschiede zwischen römischen und keltischen Getreidemühlen erläuterte. Am beeindruckendsten war für uns jedoch zu sehen, mit wieviel Herzblut und Leidenschaft hunderte von Geschichts-Begeisterten mit vollem Einsatz den römischen Alltag zum Leben erwecken.
Zur offiziellen Website des Römerfests
Mario de Baseggio

2015-06-26, 05.13 GMT
Oper für alle: Aida
Am vergangenen Samstag konnten wir auf dem Sechseläutenplatz die zweite "Oper für alle" erleben. Das Opernhaus gab Aida in der Inszenierung von Tatjana Gürbaca mit Latonia Moore in der Titelrolle, Veronica Simeoni als Amneris und Aleksandrs Antonenko als Radamès. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass wir restlos begeistert waren. Die Stimmen waren allesamt stark und beeindruckend, die Art, wie Gürbaca das Hauptmotiv elegant umdeutete und auch die einmalige Stimmung vor dem Opernhaus liessen uns trotz kurzer Regenschauer den Abend in vollen Zügen geniessen. Wir freuen uns jetzt schon auf Pique Dame von Tschaikowsky im kommenden Jahr!
Mario de Baseggio

2015-02-13, 20.26 GMT
Eine schöne Skiwoche ist um
Heute gehen unsere Skiferien in Grindelwald zu Ende. Wir erlebten traumhaft schöne, wolkenlose Tage in der beeindruckenden Berner Oberländer Bergwelt. Die Ferienwohnung für 2016 ist bereits reserviert...
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt
Sophia mit ihrer Skischulklasse und Lehrerin Selina unmittelbar nach dem Rennen beim Oberjoch.

2015-02-09, 09.03 GMT
Der Weisse Tod
Als wir gestern Nachmittag auf der Skipiste bei First, Grindelwald unterwegs waren, war plötzlich ein bedrohliches Grollen zu vernehmen. Auf der anderen Talseite sahen wir eine beeindruckende Schneelawine die Ost-Flanke des Wetterhorns herunterdonnern.
Mario de Baseggio

2014-08-30, 19.32 GMT
Air 14
Heute besuchten wir gemeinsam mit Karin und Andy die Air 14 in Payerne. Die beeindruckende Präzision der Staffeln Patrouille de France, Patrouille Suisse, PC7-Team, Patrulla Àguila (Spanien), Breitling Jet Team und Wings of Storm (Kroatien) brachte uns immer wieder zum Staunen. Bei den Einzelmaschinen wurde eine breite Palette verschiedener Typen gezeigt. Venom Vampires, Hunters und Mirages, die in der Schweizer Luftwaffe ihren Dienst versahen, eine amerikanische Mustang aus dem Zweiten Weltkrieg und ein enorm wendiger französischer "Eurocopter Tiger" sind nur ein paar Beispiele aus der langen Programmliste. Den Lautstärkenrekord teilen sich die Schweizer F/A18 (im Bild) und eine polnische Mig-29 Fulcrum: Beide Höllenmaschinen liessen die Gegend um den Neuenburgersee und die Mägen tausender Meeting-Besucher unter dem infernalen Getöse ihrer Nachbrenner erzittern!
Mario de Baseggio

2014-01-19, 16.59 GMT
ZSC 4, HCD 3
Gemeinsam mit Eishockey-Urgestein Georg, unserer Nachbarin Emilia und Nonno Guido wurden wir heute Zeugen einer beeindruckenden Aufholjagd unseres "Z". Das 0:3, das man sich innerhalb von zwei Minuten in der Anfangsphase des Mitteldrittels eingehandelt hatte, wurde mit viel Einsatz und Kampfwillen noch gedreht. Das Schlussdrittel war ungeheuer spannend, das mit 11'200 Zuschauern ausverkaufte Hallenstadion bebte. Am Ende konnten wir einen 4-zu-3-Heimsieg der Löwen gegen die starken Bündner bejubeln.
Mario de Baseggio

2013-11-30, 15.38 GMT
Frozen - Die Eiskönigin
Sophia und ich haben heute im Kino den neusten Disney-Film "Die Eiskönigin" (im Original "Frozen") gesehen. Wir sind beide gleichermassen begeistert von der spannenden Geschichte der Schwestern Elsa und Anna, die sich mit einer ungewollten Zauberkraft auseinandersetzen müssen. Die beiden Sidekicks, der Schneemann Olaf und das Rentier Sven, sind fantastisch, die farbenfrohe, aufwendige grafische Umsetzung und die beeindruckende Animation machen den Streifen zum Kunstwerk.
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt das offizielle Filmplakat.

2013-06-12, 05.24 GMT
Erdmassen in Bewegung
Gestern war ich mit Felix und Jürgen im Innerrhodischen Haslen, um dort zu baggern und damit entscheidend zur wirtschaftlichen Entwicklung der Gegend beizutragen. Mit zwei Geräten, 1.5 und 5 Tonnen schwer, vermochten wir Erdhäufchen abzutragen und ein paar Meter weiter wieder anzuhäufen. Das von Felix geschossene Bild zeigt Instruktor Guido, der seine Maschine kunstvoll auf Schild und Schaufel balanciert, während ich im Vordergrund mit den Tücken der mehrachsigen Steuerung des Baggerarms kämpfe. Wir Bürogummis wurden aufgrund mangelnder Koordination zuweilen heftig durchgeschüttelt, niemand wurde verletzt, es gab fast keine Schäden an Material und Landschaft, ein sehr schönes und beeindruckendes Erlebnis!
Mario de Baseggio

2011-11-08, 06.57 GMT
Wer rastet, der...
...programmiert! Dies trifft bei meinem ehemaligen Arbeitskollegen Willy hundertprozentig zu. Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass der "Echtzeitprogrammierer" in den Ruhestand getreten ist, das Resultat sind drei beeindruckende iPad/iPhone-Apps. (Details auf der Website www.cuveesoft.ch/smartsudoku/index.html.)
Mario de Baseggio

2011-07-06, 07.00 GMT
Eine Nacht auf Santorin
Kurzentschlossen sind wir gestern in ein beeindruckendes Schnellboot namens Flyingcat 4 gestiegen und zwei Stunden spaeter am Hafen von Santorini von Bord gegangen. Die 350 Meter hohe Caldera ist ein Naturwunder, der Sonnenuntergang über dem erloschenen (?) Vulkan ein Spektakel. Heute werden wir die Insel weiter erkunden und am Abend wieder nach Kreta zurueckschippern.

Eva Moehlecke (submitted via e-mail)

2011-06-04, 13.00 GMT
Ooooooooooohhhh yeah!!!
Vor zwei Wochen ist Randy "Macho Man" Savage bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Mitte der Achtziger gehörte Macho Man zu den Superstars des Wrestlings, unberechenbar, laut und von einer beeindruckenden Physis. Wann immer er kämpfte war für klar, auf wessen Seite ich war. Als Nemesis des damals praktisch unschlagbaren Hulk Hogan war Savage (und seine Managerin Miss Elizabeth) fester Bestandteil des Wrestling-Universums. Mit 58 Jahren hat ihn nun das Schicksal ereilt, Randy "Macho Man" Savage wird mir mit seinen Neon-farbenen Cowboy-Hüten, seiner rauen Stimme und natürlich seinem "Flying Elbow" in nachhaltiger Erinnerung bleiben.

Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2011-05-01, 16.15 GMT
Knie's Kinderzoo
Den Samstag verbrachten wir in Knie's Kinderzoo in Rapperswil. Allen voran begeisterte sich natürlich Sophia für das Kutsche-Fahren, die Seelöwenvorführung und insbesondere für das Pony-Reiten. Die Tiere schauten wir uns ebenfalls an, eigentlich logisch in einem Zoo, und auch der Spielplatz wurde bespielt. Höhepunkt des Tages war sicher der Ritt zu Dritt hoch auf dem Rücken einer der Elefantenkühe. Die Kraft dieser Tiere ist beeindruckend! Kurzum: es war ein toller Tag und sicher nicht unser letzter Besuch im Kinderzoo.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2011-04-07, 05.17 GMT
Zwei (Arbeits-)Tage im Berner Oberland
Dienstag und Mittwoch verbrachte ich gemeinsam mit 15 Arbeitskolleginnen und -kollegen im Hotel Seepark in Thun. Der Workshop war ergiebig, die Landschaft gewohnt beeindruckend. Das Bild zeigt den Thunersee in Richtung Beatenberg am einigermassen frühen Morgen.
Mario de Baseggio

2010-08-28, 15.21 GMT
Zu Besuch bei der Spez Kp
Heute haben wir meine ehemaligen Kameraden der Spezialkompanie der Feuerwehr der Stadt Zürich besucht. Nach einem gemeinsamen Mittagessen konnten wir die Einheit während einer Mannschaftsübung beobachten und konnten viel über die Arbeit einer Feuerwehr erfahren. Besonders beeindruckend war die mobile Personendekontaminations-Anlage und der Übungsparcour für Atemschutzeinsätze. Wir danken Olav, Roger, Renzo, Andrin und allen anderen Mitgliedern der Spezialkompanie ganz herzlich für die tolle Gastfreundschaft und die kompetenten Erklärungen. Es hat uns enorm Spass gemacht!
Zur Webseite der Spezialkompanie
Mario de Baseggio

2010-07-31, 13.47 GMT
Es kann nur... äh, viele geben
Heute besuchten wir mit Andrea und Urs, deren Freunde Claudine, Jeannine und Stefan und den Kindern die Highlandgames in Fehraltdorf. Es handelt sich dabei um eine Art Grümpelturnier, an dem anstelle von Fussball verschiedene traditionelle schottische Sportarten ausgeübt werden. So sahen wir Bogenschiessen, Axtziel-, Baumstammweit- und Steinhochwurf (im Bild). Im Festdorf begegneten wir zahlreichen interessanten und lustigen Personen aus dem Herr-der-Ringe-Universum, aus Braveheart und selbstverständlich aus Highlander. Wirklich beeindruckend, mit wieviel Herzblut die Teilnehmer ihrer Passion frönen.
Mario de Baseggio

2010-07-06, 16.24 GMT
Wie langweilig darf Kunst sein?
Heute morgen besuchten Eva und ich die Ausstellung "[undisclosed] Struth - Fotografien 1978-2010" im Kunsthaus Zürich. Der Deutsche wird auf der Kunsthaus-Website als einer der "weltweit wichtigsten und einflussreichsten Fotokünstler" beschrieben, entsprechend gespannt war ich auf seine Bilder, die offenbar in "Werkgruppen" angeordnet ihre volle Wirkung entfalten. Die Exposition hinterliess bei mir einen zwiespältigen Eindruck. Die Fotografien haben oft ein beeindruckendes Format und sind technisch einwandfrei umgesetzt. (Ausnahme: Ein paar kleinere Bilder waren in den Rahmen etwas wellig aufgezogen, was beim Betrachten von der Seite störte und dazu zwang, genau mittig vor dem Werk zu stehen.) Auch was die Bildaufteilung, die eigentliche Komposition der Fotografien also, angeht, ist unverkennbar ein Könner am Werk. Hingegen blieb ich von den Bildern, ob in Werkgruppen oder für sich betrachtet, seltsam unberührt. Selbst bei den Gruppen, denen eine greifbare Idee zugrunde liegt, zum Beispiel bei den Familienporträts oder den Museumsbesuchern, sprang kein Funke. Ganz zu schweigen von den Strassenbildern, den Blumen oder den Hightech-Sujets, die durchgängig kalt und unnahbar bleiben. Für mich waren die gezeigten Bilder Struths zu wenig spektakulär im eigentlichen Sinn. Die internationale Museums- und Sammler-Community kann nicht irren, es ist also gewiss so, dass ich das Œuvre des [undisclosed] Struth schlicht nicht verstehe und die Ausstellung für mich deshalb über weite Strecken einfach nur langweilig war.
Mario de Baseggio

2008-10-11, 10.16 GMT
Kofi Annan an der Universität Zürich
Der Friedensnobelpreisträger und ehemalige Uno-Generalsekretär Kofi Annan trat gestern in der Aula der Universität Zürich auf. Er hielt eine Rede mit dem Titel "The University and the Challenge of Climate Change", die Eva und ich gemeinsam mit Yvonne über einen Live-Video-Stream verfolgen konnten.
Unverständlicherweise liess man Annan in der Aula sprechen, die gerade einmal 200 Personen fasst. Daher sammelten sich auf der Treppe im Hauptgebäude hunderte von Menschen, die keinen Einlass in die Aula fanden. Zu diesen Personen gehörten auch wir. Die drei vorbereiteten Räume mit Live-Video-Stream waren ebenfalls zum Bersten gefüllt, glücklicherweise wurden (wohl durch den Hausdienst) im Eiltempo mehrere weitere Hörsäle mit dem Videosignal versehen, so dass wir Kofi Annans Rede in voller Länge sehen konnten.

Der Friedensnobelpreisträger begann seine Rede mit einer Anekdote: Er sei nicht ganz sicher, ob die vielen Leute, die ihn hier fotografiert hätten, auch wirklich wüssten, wer er sei. In seinen Ferien sei er nämlich mit Morgan Freeman verwechselt worden. Danach sprach der Nobelpreisträger in eindringlicher, ernster Weise von den Folgen des Klimawandels für die Welt. Es seien einmal mehr vor allem die Ärmsten der Armen betroffen. Es gebe, so Annan, bereits 25 Millionen Flüchtlinge, die wegen veränderter klimatischen Bedingungen ihre Heimat verlassen müssen. Diese Zahl könne in naher Zukunft bis zu 100 Millionen steigen. Daher sei schnelles Handeln auf verschiedenesten Ebenen - in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft - unerlässlich. Ein besonders beeindruckendes Zitat möchte wir hier im Wortlaut wiedergeben.

"Of all the natural species, it is human beings who have been granted the role of agent and not just the subject of change. This is our sacred and profound responsibility, individually and collectively." (Dieses Zitat ist als Film auch bei YouTube zu sehen.)

Obwohl wir Kofi Annan nur über den Video-Stream sehen und nicht im selben Raum sitzen konnten, war die Rede des ehemaligen Uno-Generalsekretär ein denkwürdiges Erlebnis.
Das Zitat von Kofi Annan auf YouTube
Mario de Baseggio

2008-09-06, 13.56 GMT
Ein sternenreicher Tag
Gestern habe ich gemeinsam mit meinem Vater Guido das Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart besucht. Die beeindruckende Sammlung an historischen und modernen Fahrzeugen wird in einem nicht weniger beeindruckenden modernen Bau präsentiert. Die Ausstellung führt die Besucher von den ersten Automobilen aus dem Jahr 1886 bis zu den Boliden der Gegenwart. Auf acht Ebenen wird das Automobil und dessen Weiterentwicklung in einen schönen Zusammenhang mit der Zeitgeschichte gebracht.
Nach über fünf kurzweiligen Stunden traten wir den Heimweg an, zum Tag passend in einem direkten Nachfahren der Erfindung von Gottlieb Daimler und Karl Benz.
Zur Website des Museums
Mario de Baseggio

2007-10-22, 16.24 GMT
Kimi Räikkönen ist Weltmeister
Gestern endete mit dem Grossen Preis von Brasilien eine packende Formel-1-Saison. Ferrari sicherte sich nach dem Konstrukteurstitel auch die Fahrer-WM.
Kimi wurde mit 6 Siegen verdient Weltmeister, daran ändert auch meine Sympathie für den Newcomer Lewis Hamilton nichts. (Der Brite fährt zwar für den falschen Rennstall, dennoch gehört sein Einstand zu den beeindruckendsten Leistungen im Sportjahr 2007 überhaupt.) Die Saison hat für die Scuderia also schön gepasst, ich freue mich schon jetzt auf die Hochgeschwindigkeitsduelle im kommenden Jahr!
Mario de Baseggio
Submitted via WAP

2007-01-02, 10.31 GMT
Big Apple vs. Orange County
Zwar sind wir seit bereits zwei Wochen wieder zurück. Dennoch wollen wir den treuen Besuchern unserer Website unsere Abenteuer in New York und Florida nicht ersparen. Schliesslich waren die Ferien toll!
Dank hervorragender Lage unseres Bruchbuden-Hotels gleich neben dem Empire State Building waren wir stets mitten in Manhattan. Natürlich schauten wir uns die "Must sees" wie eben das Empire State Building, Chrysler Building, Rockefeller Center etc. an. So richtig heraus gestochen haben jedoch andere Dinge.

Das Broadway Musical Spamalot, eine Bühnenadaptation von Monty Python's "der heilige Gral", war sensationell. Im Gegensatz zur gängigen Musical-Szene nimmt sich dieses Stück so gar nicht ernst, es handelt sich vielmehr um eine Verballhornung der Musical-Welt im Allgemeinen. Insbesondere die weibliche Hauptrolle, Lauren Kennedy als "Lady of the lake" bestach durch ihre Stimme sowie durch ihr ausgesprochen komödiantisches Talent. Und die Cheerleader-Nummer "Get the grail" bringt uns noch heute zum Lachen.

Von ganz anderer Natur war der Besuch der UNO. Eine geführte Tour durch die Gebäude der United Nations erlaubte es uns, einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der Organisation zu gewinnen. Den Konferenzraum des Sicherheitsrats konnten wir nicht besuchen, da dieser gerade tagte. Dafür durften wir uns für kurze zwei Minuten in die UNO-Vollversammlung setzen und zuhören, wie Frau Sheikha Haya Rashed Al Khalifa, die Präsidentin der Versammlung, den Rat moderierte. Diverse kleinere Ausstellungen zu Themen wie Landminen, die nukleare Bedrohung oder die UNO-Fahne, die vor dem ehemaligen Hauptquartier der Vereinigten Nationen in Bagdad hing, bevor dieses einem Bombenanschlag zum Opfer fiel und fast 30 Opfer forderte, stimmten uns nachdenklich.

Der Besuch des MoMA war ein weiterer Höhepunkt. Die weltgrösste Sammlung moderner Kunst ist ein wahres "Who is who" der zeitgenössischen Kunst. Hier werden nicht ein oder zwei Picassos gezeigt, hier gelangt man vom ersten Picasso-Saal in den zweiten und dritten, gleich darauf folgen Monet, Manet, Van Gogh, Dalí, Klimt, Kandinsky, Rothko, Warhol, Lichtenstein und viele mehr.

Der unbestrittene Höhepunkt unserer Reise war jedoch der Besuch in der Metropolitan Opera, kurz der Met. Wir hatten das Glück, am einzigen Abend, an dem die russische Sopranistin und Shooting Star Anna Netrebko zugegen war, dabei sein zu dürfen. Nicht genug mit einem grossen Namen, neben Anna Netrebko als Mimi in Puccinis "La Bohème" spielte Rolando Villazón die männliche Hauptrolle und am Dirigentenpult stand Plácido Domingo. Doch der grosse Star des Abends war unbestritten Anna Netrebko. Sie vermochte es mit Leichtigkeit, das Haus mit ihrer Stimme auszufüllen. Ihr Gesang war das Schönste, was wir je auf einer Opernbühne gehört haben! Eine Stimme von fast überirdischer Schönheit, glasklar, schmelzend, kräftig. Nie haben wir eine Sängerin überzeugender auf der Bühne sterben gesehen, ihre Stimme wurde nie leiser - als die Kräfte der Mimi schwanden, wurde sie nur sanfter und sanfter. Es war ein Traum!

Nach fünf ereignisreichen Tagen in New York gönnten wir uns eine gute Woche Zeit zum Ausspannen im wärmeren Florida (Orlando und St. Pete's Beach). Auch da wurde uns nochmals ein Highlight beschert. Fast per Zufall sahen wir vom Treppenhaus unseres Hotels aus zu, wie der Space Shuttle Samstag Nacht zu seiner 116. Mission ins All startete! Ein gewaltiger Feuerschweif liess uns sofort erkennen, dass wir es wirklich mit der Discovery zu tun hatten. Es war ein beeindruckendes Schauspiel und wir sind froh, dass die Astronauten in der Zwischenzeit wieder heil zur Erde zurück gekehrt sind.

Zu den Bildern unserer USA-Reise
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

Spamalot:
www.montypythonsspamalot.com
Lauren Kennedy (Lady of the lake): www.laurenkennedy.com
The Metropolitan Opera: www.metoperafamily.org
Anna Netrebko: www.annanetrebko.com
United Nations: www.un.org
The Museum of Modern Art: www.moma.org
NASA: www.nasa.gov

2006-10-22, 10.00 GMT
Mille grazie, Michael!
Heute geht eine Ära zu Ende: Michael Schumacher fährt in Brasilien den letzten Grand Prix seiner Karriere. Eine der beeindruckendsten Sportlerkarrieren überhaupt findet damit nach 250 Rennen einen würdigen Abschluss.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, Schumacher ist der beste Rennfahrer aller Zeiten. 91 Siege und knapp 1'300 Punkte verhalfen dem Kerpener zu sieben Titeln. Ob es Schumacher heute gelingen wird, im letzten Rennen mit viel Glück die 10 Punkte auf Fernando Alonso wettzumachen ist nebensächlich. Er braucht diesbezüglich nichts mehr zu beweisen.

1992 habe ich Michael in Hockenheim zum ersten Mal live fahren gesehen. Er wurde in seiner ersten vollständigen Formel-1-Saison im Benetton-Ford glänzender Dritter hinter Nigel Mansell und Ayrton Senna. Zwei Rennen später gewann er in Spa seinen ersten Grand Prix.
Seither war er in jedem Jahr einer der Titelkandidaten. Die Entschlossenheit, mit der er in dieser Zeit seine Ziele verfolgte, ist beeindruckend. Seine grosse Stärke war die Übersicht und Rennintelligenz, die er auch unter grossem Druck bewahren konnte. Wenn es sich lohnte, ein hohes Risiko zu nehmen, dann tat er es. Wenn es besser war, zu verwalten, dann tat er auch dies. Er schaffte es, die Scuderia innert fünf Jahren aus der Rennsportversenkung an die Spitze zu führen. Die Kombination von deutscher Gründlichkeit und italienischem Temperament war zu Beginn des Jahrhunderts das Mass aller Dinge.
Danke, Michael Schumacher, für die vielen spannenden Momente!
Mario de Baseggio
Bild: http://commons.wikimedia.org

2006-07-03, 07.46 GMT
Juan-Diego Florez im Opernhaus Zürich
Vor einem Monat waren wir von der Aufführung von Verdis Aida im Zürcher Opernhaus etwas enttäuscht worden. Der Sopran zeigte in den hohen Lagen deutlich hörbare Schwächen, eine Fanfare schnitzerte während des Triumphmarsches lautstark und selbst die Darstellung der letzten Szene des Meisterwerks blieb eigenartig emotionslos und kühl. Daher gingen wir gestern mit gemischten Gefühlen zum Haus am Bellevueplatz, wo am Nachmittag Don Pasquale gegeben wurde.
Unsere Bedenken wurden rasch zerstreut, denn bereits vor der Vorstellung konnten wir erstaunt beobachten, wie Cecilia Bartoli höchstpersönlich in einer der Logen Platz nahm. Ausserdem wurde die Ouverture vom Orchester unter der Leitung von Nello Santi dermassen inspiriert dargeboten, dass sich das Publikum zu einem Szenenapplaus hinreissen liess.

Von der ersten Szene weg überzeugte das Ensemble, Oliver Widmer als Dottore und vor allem Ruggero Raimondi in der Titelrolle brachten das Publikum mit ihren komischen Einlagen und Gesten immer wieder zum Lachen. Das Bühnenbild und die Kostüme waren gut gewählt und unterstützten die Geschichte in hervorragender Weise.

Musikalische Höhepunkte waren die Auftritte des Peruanischen Startenors Juan-Diego Florez, der als Ernesto die Arie «Cercherò lontana terra» und die Serenade «Com'è gentil» in äusserst gefühlvoller Weise und technisch perfekt darbot. Zu erwähnen ist auch die beeindruckende Leistung von Isabel Rey, deren Stimme im Duett «Tornami a dir che m'ami» keineswegs hinter jener von Florez zurückstand.

Alles in allem hat uns die Vorstellung von Donizettis Pasquale - die vom Publikum übrigens mit Standing Ovations bedacht wurde - wieder mit dem Opernhaus versöhnt. Gestern wurde es seinem Ruf wieder mehr als gerecht.
Mario de Baseggio

2005-10-02, 03.21 GMT
Anschlaege auf Bali
Gestern Abend detonierten im suedlichen Bali vier bis sechs Bomben. Dabei wurden mindestens 25 Menschen getoetet, ueber 100 Personen sind verletzt. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und deren Angehoerigen. Wir denken aber auch an die Balinesen, die unter den wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Attentate zu leiden haben werden.
In der letzten Woche durften wir sehen, wie wunderschoen diese Insel ist, wie freundlich und tolerant die Menschen sind. So besuchten wir den groessten Tempel Balis, den Muttertempel Besakih, das fruehere Gericht des Koenigreichs Klungkung, den Tempel Uluwatu und seine nach wie vor aeusserst frechen Affen, durchstreiften Reisterrassen und umrundeten die Caldera des Vulkans Batur.

Diese beeindruckende Schoenheit steht nun in scharfem Kontrast zu den feigen Anschlaegen von gestern. Einmal mehr zeigt sich, wie sinn- und ehrlos das Vorgehen dieser Verbrecher ist. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
Aus Sanur, Bali.

2005-09-19, 11.28 GMT
Wochenende in Wien
Das letzte Wochenende verbrachten wir in Wien. Trotz herbstlichem Regenwetter konnten wir zwei tolle Tage geniessen. Viel kaiserlich-königlich geprägte Kultur, Wienerische Freundlichkeit und reichhaltige und bodenständige Köstlichkeiten machten den Kurztrip zu einem vollen Erfolg.
Stephansdom, Karlskirche, Schloss Schönbrunn, die Hofburg und die dazugehörige Schatzkammer, die Staatsoper - das sind nur einige der Attraktionen, über die Wien verfügt. Besonders beeindruckend waren sicherlich die kaiserlichen Insignien, inklusive der reich mit Juwelen geschmückten Kaiserkrone, die in der weltlichen Schatzkammer der Hofburg ausgestellt sind, und die wunderschöne Wiener Staatsoper. Da wir die Oper zufälligerweise am Sonntag besichtigten, durften wir sogar die Bühne betreten und erlangten so etwas Einblick in die beeindruckende Logistik und Technik des Bühnenbaus.
Das kunsthistorische Museum mit Werken von Tizian, Raphael, Canaletto, Rembrandt, Velázquez und vielen mehr gefiel uns ebenfalls ausnehmend gut, wenn wir auch gestehen müssen, dass uns die ägyptische Sammlung am meisten begeisterte.

Natürlich durften die Besuche in den Kaffeehäusern nicht fehlen, wobei sich uns zum Schluss die wahre Bedeutung der k.u.k. Monarchie erschloss, nämlich die Kaffee- und Kuchen-Monarchie!
Zur Bildergalerie.
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-08-16, 04.59 GMT
Shaolin-Kung-Fu im Volkshaus
Gestern konnte uns Chow Karten für die Show «Authentisches Shaolin-Kung-Fu» zu einem ausgezeichneten Preis besorgen. So trafen wir uns gestern mit Susanne, Hassim, Ray, Giuseppe, Nico, Werni, Karl-Heinz und einigen anderen mehr im Volkshaus, um den 30 Mönchen bei der Ausübung ihrer Kunst beizuwohnen. Zu sehen bekamen wir erwartetermassen Formen mit den traditionellen Waffen, Formen verschiedener Tierstile, von denen wohl vor allem der drollig-rasante Affenstil im Gedächtnis bleiben wird und der beeindruckende «Drunken Master». Natürlich fehlten auch Bruchtests und lebendig choreografierte Kämpfe nicht.
Leider erreichte die Leistung des Organisators bei weitem nicht das Niveau der Artisten: Weil nicht für den Anlass geworben worden war, mussten zahlreiche Vorstellungen abgesagt werden. Auch die Moderation am Abend selbst war nicht wirklich professionell. Dennoch soll dies der Leistung der Mönche keinen Abbruch tun, sie haben mit ihrer Explosivität und der absoluten Körperkontrolle den Beweis ihres Könnens mehr als geliefert.
Mario de Baseggio
Bild von der Website
www.helvesino.ch

2005-06-06, 12.08 GMT
Pflicht erfüllt, de Baseggio ausser Dienst!
Was vor 17 Jahren mit der Aushebung in der Chliriethalle in Oberglatt begonnen hat, konnte heute auf dem Flugfeld Dübendorf würdig zu Ende gebracht werden: Ich habe meine beeindruckende militärische Karriere beendet, nachdem die Armeeführung offenbar der Meinung ist, in Zukunft auf meine Dienste verzichten zu können.
Gemeinsam mit 400 Kameraden konnte ich meine Uniformen und das Kriegswerkzeug der Eidgenossenschaft zurück geben. Unter den Veteranen entdeckte ich Alexander, der in einer Parallelklasse zur Schule gegangen ist. Ausserdem traf ich am anschliessenden Apéro noch [undisclosed], einen ehemaligen Kadi, der unterdessen im Grad eines Obersten seine Diensttage zählt. Und - last but not least - war auch mein Dienstkollege Patrick vom Bundeslöschzug der Stadt Zürich mit von der Partie. Er ist auf dem linken Bild schelmisch grinsend zu sehen. Er war es auch, der das letzte Bild von mir in Uniform geschossen hat, das ich der Öffentlichkeit nicht vorenthalten möchte. In meiner letzten Amtshandlung habe ich vor dem offiziellen Akt der Entlassung noch einen Soldaten zum Korporal befördert. Er hatte keine Achselschlaufen am Hemd, da habe ich ihm meine eigenen, die ich noch von der Uniformjacke her bei mir trug, angezogen. Selbstverständlich habe ich ihn mit militärischem Gruss in den neuen Stand erhoben und ihn sogleich ermahnt, dass er als Unteroffizier der Schweizer Armee aufrechter, gerader zu stehen habe. Am Ende ging dann alles schnell, eine in der Länge erträgliche Rede von Stadträtin Maurer, gefolgt vom Fahnenmarsch und dem Schweizer Psalm. Dann war der letzte Befehl, den ich als Soldat zu befolgen hatte, das nicht unwillkommene, finale «Ruh'n!».
Mario de Baseggio

2005-05-26, 07.57 GMT
Luciano Pavarotti im Haus
Seit gestern haben wir einen der besten Tenöre aller Zeiten bei uns zu Hause. Ich habe eine signierte Autogrammkarte aus dem Jahr 1982 erworben. [undisclosed], ein Arbeitskollege, ist begeisterter Sammler und hat mir die Karte zu einem ausgezeichneten Preis überlassen. Jetzt muss ich nur noch einen Ehrenplatz für «Big P.» finden.
Die beeindruckende Doppeltenliste von [undisclosed]' Sammlung findet sich auf dessen Website: www.cyranos.ch. Eine Site übrigens, die zum Verweilen einlädt, in der man stundenlang in Biografien mehr oder minder bekannter Stars schmökern kann.
Mario de Baseggio

2005-03-21, 18.46 GMT
Unser neuer Wagen: Ferrari «Enzo»
Wir haben uns ein neues Auto geleistet. Seit heute sind wir stolze Besitzer eines Ferrari «Enzo». Die Beschleunigung ist beeindruckend, die Kurvenlage atemberaubend...
Mario de Baseggio

2005-02-23, 01.22 GMT
Gondwana lebt
Gestern verbrachten wir einen Tag im aeltesten Regenwald der Erde bei Cape Tribulation. Unser Guide, Prue, zugleich Besitzerin des Grundstuecks, fuehrte uns einige Stunden durch verschlungene Pfade im Dickicht.
Die unglaubliche Pflanzenvielfalt, darunter eine Pflanze, die noch nicht einmal kategorisiert, geschweige denn benannt ist, ist beeindruckend. Ueberall kreucht und fleucht, zirpt, piepst und raschelt es.

So idyllisch das klingen mag, der Schein truegt, sowohl Tiere wie auch Pflanzen sind teilweise hochgiftig. So kann eine fahrlaessige Beruehrung des Stinger Trees (Gimpy Gimpy) noch bis zu 2 Jahre spaeter schlimme Schmerzen verursachen. Klugerweise haben wir die Finger davon gelassen.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-02-14, 08.09 GMT
South Australia
Die letzten vier Tage haben wir in South Australia verbracht. Auf Kangaroo Island verbrachten wir drei fantastische Tage, nebst beeindruckenden Felsformationen wie den Remarkable Rocks und Admirals Arch haben wir vor allem viele Tiere gesehen.
Seeloewen, Seehunde, Pelikane, Wallabies, Kaengurus, Pinguine, Koalas, Schlangen, Echsen, Possums und zahlreiche Voegel konnten wir zum Teil aus naechster Naehe beobachten. Manchmal wurde es der Naehe sogar zuviel, total waren fuenf Vollbremsungen noetig, um den Tierbestand der Insel nicht unnoetig zu reduzieren.

Im Coorong National Park sahen wir heute Kolonien von Seevoegeln in ihrer natuerlichen Umgebung. Hoehepunkt des Tages war gewiss die Sichtung einer Emu-Henne mit ihrem ca. vier Monate alten Emu-Kueken (was waeren denn wohl die korrekten Bezeichnungen?).

Morgen fliegen wir nach Alice Springs und verbringen einige Tage im Red Centre. Die 38 Grad Celsius von heute werden dort fast verdoppelt. Wenn wir nicht bei der Ankunft augenblicklich austrocknen und zu Staub zerfallen (ob es wohl deswegen soviel davon gibt dort?), dann werden wir auch weiterhin von unseren Abenteuern in Downunder berichten.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-02-05, 00.21 GMT
Und es ward Sommer!
Nach einem langen, aber angenehmen Flug, sind wir heute morgen in Sydney angekommen. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen haben wir bereits einen ersten Augenschein der Stadt genommen.
Mit dem Bezug unseres Hotelzimmers muessen wir noch ein wenig warten. Daher nutzten wir die Zeit, die beruehmte Sydney Opera und die Harbour Bridge anzuschauen. Und wir nehmen uns ausserdem die Zeit, unsere anspruchsvolle Leserschaft auch vom anderen Ende der Welt mit beeindruckenden Informationen zu versorgen. Wir koennen aber nicht garantieren, dass die Artikel taeglich erscheinen - schliesslich sind wir in den Ferien.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-07-25, 16.42 GMT
Golfkurs, Yamato und Brunch-Schiff
Wir haben im systematischen Aufbau unserer Profi-Golf-Karrieren einen weiteren Meilenstein erreicht: Mit Steven hatten wir am Samstagmorgen unsere erste Privatlektion. Und das im zeitweise strömenden Regen. (Zum Glück war die Driving Range gedeckt.)
Am Abend gingen wir mit Ray (der enttäuscht war, weil er wegen des erwähnten schlechten Wetters nicht mit seinen Töffli-Kollegen hatte ausfahren können) zum Kongresshaus, wo wir Zeugen einer beeindruckenden Darbietung von «Yamato - The Drummers of Japan» wurden.

Die japanischen Schlagzeugerinnen und -zeuger übertrafen unsere Erwartungen: Die Präzision und Ausdauer, mit der sie ihre Instrumente beherrschen, ist unbeschreiblich. Neben dem Können ist es auch ihr Humor, der sie rasch einen Draht zum Publikum finden lässt. Unvergesslich wird wohl Masa's verschmitztes «Hallo!» bleiben, das er in einer kurzen Spielpause breit grinsend ins Publikum rief - und dafür die strafenden Blicke seiner Kolleginnen und Kollegen erntete.
Heute Morgen war dann die Reihe am Brunch-Schiff, das uns zusammen mit Manuela und Patrick während zweier Stunden auf dem Zürichsee genügend Zeit und Musse liess, uns am schönen Buffett zu laben. Am Ende dieser Rundfahrt traf Patrick zu unser aller Überraschung noch einen guten, alten Freund, mit dem er sich angeregt unterhalten konnte.

Vom Bürkliplatz her kommend sahen wir auf dem Heimweg noch einige Teilnehmer des Zürcher Ironman-Triathlon in Aktion.
Zur offiziellen Website von Yamato
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-05-06, 06.42 GMT
Van Helsing - Der Film
Werwölfe, Vampire, Frankensteins Monster und Mr. Hide - das sind die Gegner des «Heiligen und Mörders» Gabriel Van Helsing auf seiner todbringenden Mission.
Trotz dieser gruseligen Besetzung kann man nicht behaupten, dass es sich beim eben angelaufenen Film um einen Horrorstreifen im klassischen Sinn handelt. Davon konnten Ray und ich uns gestern Abend an der Filmpremiere in Zürich überzeugen. Vielmehr lehnt sich der Film von Stephen Sommers an Comic-Verfilmungen wie «Unbreakable», «X-Men» oder «Daredevil» an: Die Kampfszenen sind dramatisch überzeichnet, die Figuren plakativ und nur oberflächlich charakterisiert.
Ausserdem finden sich traditionelle Strukturen von Superhelden-Comics wieder, etwa die geheimnisvolle Vergangenheit des Helden, an die er sich selbst nicht erinnern kann, oder die hierarchische Organisation bei den Bösewichten, deren Anführer selbstverständlich zum Endgegner wird.
Wenn man Gefallen an dieser Art von Filmen hat, dann ist «Van Helsing» wirklich zu empfehlen. Er verbindet die oben genannten Elemente mit einer beeindruckenden Ästhetik, die sich an frühen europäischen Horrorfilmen (z. Bsp. Murnaus «Nosferatu») orientiert. Das Bild zeigt eine Kulisse im «Gothic»-Stil und ist der Website des Films entnommen.
Trotz seiner Länge von 133 Minuten gibt es nur wenige Stellen, an denen die Geschichte schleppt. Für
Ray waren die langen Pferde-Ritte über die Karpaten des Guten zu viel, er schnarchte dabei durchdringend...
Zusammenfassend also ein wirklich lohnender Film, allerdings nur, wenn kein «richtiger» Horrorfilm erwartet wird. Düstere Gestalten in einer einfachen aber spannenden Geschichte, fantastische Masken und Effekte, gepaart mit einer erfrischenden Selbstironie machen «Van Helsing» zum besten Film, den ich in diesem Jahr gesehen habe.
Die offizielle Website des Films «Van Helsing»
Mario de Baseggio

2003-08-16, 11.07 GMT
Weltklasse in Zürich
Angélique hatte uns für das gestrige Meeting im Letzigrund netterweise Karten besorgt. In der Nähe der Hochsprunganlagen sahen wir dann die beeindruckenden Leistungen der Athletinnen und Athleten aus aller Welt.
Das Bild zeigt den deutschen Stabhochspringer [undisclosed] Lobinger bei einem erfolgreichen Versuch über 5.60m.
Weltklasse in Zürich
Mario de Baseggio

2003-07-26, 20.46 GMT
Zoo Zürich: Masoala
Das Bild zeigt einen Amur-Tiger, der im «alten» Teil des Zoos herumstreift. Es hat sich seit unserem letzten Besuch jedoch viel getan.
Die neue Masoala-Halle des Zoos ist beeindruckend: Klima und Vegetation entsprechen genau den Gegebenheiten der Halbinsel auf Madagaskar.
Die Tiere können sich zurück ziehen, man sieht sie nur, wenn man die Augen wirklich offen hält. So macht dieser Zoo einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung «tiergerechte» Haltung, für uns ein entscheidender Punkt.
Bilder dazu finden sich in unserer Galerie.
Zoo Zürich
Mario de Baseggio

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