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Happy Birthday, Enrico Caruso (born February 25, 1873)

Happy Birthday, Pierre Auguste Renoir (born February 25, 1841)

2016-10-14, 15.14 GMT
Wien, Wien, nur du allein...
Heute sind wir nach einer guten Woche aus Wien zurückgekehrt. Die Österreichische Hauptstadt hat uns in allen Belangen beeindruckt: Geschichte, Kultur, Speis und Trank - es blieben keine Wünsche offen. Die Zauberflöte in der Volksoper gefiel ebenso, wie das Haus des Meeres, die Prater-Chilbi, das Beethoven-Sterbe-Haus, das Mozart-Haus mit Blick auf die Blut-Gasse und das Hotel Sacher, bzw. dessen Torte. Es wurde unser tägliches Ritual, eine Mozartkugel zu verdrücken, das Schnitzel im Figlmüller durfte natürlich auch nicht fehlen. Dass uns auch Franzl und Sisi auf Schritt und Tritt begleiteten, versteht sich von selbst. Nach über dreissig Jahren hatte ich zudem wieder Gelegenheit, im Restaurant Feuervogel Russisches Essen zu geniessen. Der Wirt ist noch immer derselbe! Also, in diesem Sinn, Servus, küss die Hand, wir kommen wieder.
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt die Neue Pummerin, die im Nordturm des Stephansdoms hängt. Mit über 20 Tonnen Gewicht ist sie die zweitgrösste freischwingende Kirchenglocke der Welt.

2015-04-12, 05.02 GMT
Taj Mahal
Gestern habe ich mit Sonal, Shreyas, Roman und Martin den Taj Mahal in Agra besucht. Die streng symmetrisch angelegte Grabstätte beeindruckt durch ihre Grösse und proportionale Anmut.
Mario de Baseggio

2014-10-25, 09.06 GMT
Elsass und Europapark
Während der Herbstferien verbrachten wir einige Tage im Elsass. Eine Übernachtung in Riquewihr und ein längerer Aufenthalt in Strasbourg erlaubten uns, die geschichtsträchtige Gegend im französisch-deutschen Grenzgebiet zu erkunden. Die Haut-Koenigsbourg und die Feste Kaiser Wilhelm II. waren eindrückliche Zeugnisse der umkämpften Vergangenheit. In der La Volerie des Agiles erlebten wir Greifvögel hautnah, wir schwangen uns im Kletterpark Natura Parc in Ostwald von Baum zu Baum, der Besuch im Ecomusée de l'Alsace und das Erklimmen des Strassburger Münsterturms verliehen der Reise auch die gebührende kulturelle Note. Am Sonntag erlebte unsere Jüngste eine gehörige Überraschung, als sie gewärtigte, dass unser nächstes Reiseziel "Gloschrosch" eigentlich das Bell Rock Hotel im Europapark in Rust bezeichnete. Es war uns gelungen, den dreitägigen Besuch im Vergnügungspark bis zu dem Zeitpunkt geheimzuhalten, da wir bereits auf den Hotelparkplatz einbogen. Wir erlebten den Park zum ersten Mal im Halloween-Schmuck und waren beeindruckt von der Detailverliebtheit der Dekorateure: An jeder Ecke standen Skelette in witzigen Posen, riesenhafte Vogelspinnen und Mumien. Und die Wege waren von Tausenden von Kürbissen gesäumt.
Zur mittelmässig gelungenen Bildergalerie Alsace/Europapark 2014
Mario de Baseggio

2014-05-13, 16.25 GMT
Danke, HR Giger!
Heute ist der Schweizer Künstler HR Giger verstorben. Die Wirkung seines Schaffens und seiner Ästhetik ist erheblich und wird die Zeit überdauern. Gerne denke ich an mein Interview Mitte der 90er Jahre zurück, das ich im Auftrag des Zürcher Unterländers mit ihm führen konnte. Äusserst verschroben und gleichzeitig unheimlich interessant. Hat mich nachhaltig beeindruckt.
Mario de Baseggio

2013-10-14, 17.47 GMT
Vielseitiger Kanton Bern
Die vergangene Woche verbrachten wir im Heimatkanton meiner Mutter Helen. Zuerst besuchten wir die Schaukäserei in Affoltern im Emmental und besichtigten das Schloss Burgdorf. Die Bundeshauptstadt bildete mit dem Bundeshaus, dem Bärenpark und der überaus interessanten Sammlung des Naturhistorischen Museums die zweite Etappe der Reise. Weiter ging es ins Oberland mit der Beatushöhle am Thunersee und mit Schlittschuhlaufen in Grindelwald. Aufgrund des anhaltenden Nebels verzichteten wir auf die Kleine Scheidegg und begingen stattdessen die tosende Aareschlucht. Das 17. Älplerfest in Lenk im Simmental bildete den Schwerpunkt am Samstag, gestern Sonntag genossen wir als grossartigen Abschluss unserer Rundreise Schnee und Sonne auf knapp 2000 Metern über Meer auf dem Betelberg. Wir sind beeindruckt von der Schönheit und Vielfalt des Kantons Bern.
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt den Blick Richtung Süden auf dem Murmeliweg, nahe der Bergstation Leiterli.

2013-08-12, 15.50 GMT
Keep calm and carry on
Nachdem die fotografische Ausbeute aus unserer Kreta-Badeferienwoche Ende Juli sich als nicht Galerie-würdig erwiesen hat, wetzen wir die Scharte nun mit Bildern aus der Britischen Hauptstadt aus.
Während der acht Tage, die wir in London verbrachten, durften wir die bevölkerungsreichste Stadt Europas in ihrer Vielfalt erleben. So stand neben dem Besuch eines Kriegsschiffs aus dem zweiten Weltkrieg auch der Blick von der Aussichtsterrasse des neuen Wahrzeichens der Stadt, vom 308 Meter hohen Turm "The Shard" auf dem Programm. Besonders beeindruckt waren wir von der Gelassenheit, die viele Londoner und insbesondere Polizisten und Wachen ausstrahlten. Inmitten tausender drängelnder Schaulustiger (etwa bei der Wachablösung am Buckingham Palace) gelang es den Ordnungshütern unaufgeregt und souverän alle Probleme und Problemchen zu lösen.
Einen besonderen Tag schalteten wir am Sonntag ein.
Marios ehemaliger Arbeitskollege Steve zeigte uns die Seven Sisters von Sussex. Die blendend weissen, schroffen Kalksteinklippen standen in schönem Gegensatz zu den sanften Hügeln, den "Sussex Alps", wie Steve sie nannte.
Eine fantastische Woche in einer fantastischen Stadt!
Link zur Galerie "London 2013"
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2013-04-28, 18.15 GMT
Roma, Roma, Roma, Roma, che bellissima città
Vor gut anderthalb Stunden sind wir wohlbehalten aus Rom zurückgekehrt. Einmal mehr hat uns die Hauptstadt Italiens mit ihren zahlreichen Facetten und all den geschichtsträchtigen Orten beeindruckt. Daran konnten auch das durchzogene Aprilwetter und die unglaublichen Menschenmassen, die sich uns in den Weg stellten, nichts ändern.
Mario de Baseggio

2012-06-18, 12.46 GMT
Moskau und St. Petersburg
Vom 8. bis zum 14. Juni bereiste ich zusammen mit meiner Mutter die Städte Moskau und St. Petersburg. Die pulsierende Hauptstadt Russlands mit ihren zwölf Millionen Einwohnern faszinierte mit krassen Gegensätzen und den Erinnerungen an die jüngste Vergangenheit des Landes. St. Petersburg, die Schöne im Norden, beeindruckte vor allem mit den prunkvollen Zeugnissen der Zarenherrschaft. Es war eine unheimlich spannende, aber auch anstrengende Reise, die noch lange Zeit nachwirken wird.
Zu den Bildern
Eva Moehlecke de Baseggio

2011-12-03, 17.56 GMT
6:3, 7:6 - Sieg für Jan
Am Nachmittag waren Sophia und ich beim Tennis-Match in Horgen. Gespielt hat Jan, der 12-jährige Sohn meines Chefs Felix. Mit grossem Kampfgeist und vielleicht auch ein bisschen dank der moralischen Unterstützung seiner Fanclubmitglieder Nummer 2 und 3, gelang es Jan, seinem Gegner einen Zweisatzsieg abzuringen. Wir sind beeindruckt und gratulieren herzlich!
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt Jan beim Aufschwung zu seinem gefürchteten Vorhandtopspinreturn

2011-10-30, 17.01 GMT
Iron Yvonne zum Zweiten!
Nachdem uns Yvonne in diesem Jahr bereits am Zurich Iron Man beeindruckt hat, hat sie heute am Luzern Marathon noch ein weiteres Glanzresultat geliefert: Die Zeit von 3 Stunden, 10 Minuten und 57 Sekunden reichten ihr zum fantastischen 12. Rang! Ich ziehe meinen sprichwörtlichen Hut und gratuliere ganz herzlich!
Mario de Baseggio

2010-05-16, 11.30 GMT
FC Seefeld Zürich gegen FC Herisau
Als wir gestern Nachmittag zur Epiklinik gehen wollten, um dort die Pferde zu besuchen, fiel Sophia auf, dass auf dem nahe gelegenen Sportplatz "Lengg" Fussball gespielt wurde. Die Folge davon war, dass wir über eine Stunde des Spiels der ersten Mannschaft des FC Seefeld gegen den FC Herisau verfolgten. (Zu den Tieren gingen wir während der Halbzeitpause.) Unsere Kleine hatte bis anhin noch nie die Gelegenheit gehabt, einen echten Fussballmatch zu sehen, entsprechend beeindruckt war sie vom Spiel, vom Lärmpegel auf und neben dem Platz, von der Wucht der Schüsse und vom Mann mit dem Arztköfferchen, der immer dann herbeieilte, wenn sich ein Spieler schwer verletzt hatte. Und das Resultat konnte uns auch zufriedenstellen, unsere Mannschaft gewann das hart umkämpfte Spiel mit 4 zu 3.
Zum detaillierten Spielbericht
Mario de Baseggio

2010-05-08, 06.26 GMT
Zurück aus der sterbenden Stadt
Gestern bin ich nach einer knappen Woche in Venedig wieder wohlbehalten zuhause angekommen. Ich habe die Stadt - trotz des sehr schlechten Wetters - mehrfach durchwandert und mich intensiv mit der Geschichte der Serenissima auseinandergesetzt. Natürlich sind dabei auch ein paar hübsche Bilder entstanden, ich werde versuchen, die Galerie binnen Wochenfrist hochzuladen. Höhepunkte waren gewiss der Besuch am Grab des Schauspielers Cesco Baseggio (Friedhof San Michele), das Mittagessen im Restaurant San Basilio an der Calle del Vento (Fegato alla Veneziana) und natürlich wie immer das italienische Fernsehen im Hotelzimmer. Besonders beeindruckt war ich vom Format "La Pupa e il Secchione" (www.lapupaeilsecchione.tv), einem stundenlangen Reality-TV-Geschlechterkampf.
Mario de Baseggio

2010-04-06, 06.43 GMT
A380 am Flughafen Zürich-Kloten
Den Ostermontag nutzten wir, um endlich einmal das aktuell grösste Passagierflugzeug der Welt, den Airbus A380, aus der Nähe zu betrachten. Es überrascht nicht, dass wir nicht die einzigen waren, die auf diese Idee gekommen sind. Dicht gedrängt standen wir mit 300 ebenso beeindruckten Schaulustigen auf der Aussichtsterrasse E und sahen kurz nach Mittag einen Bilderbuchstart des Kurses Singapore Airlines SQ 345.
Mario de Baseggio

2009-09-09, 19.55 GMT
Vier Tage Traumwelt
Vor knapp zwei Stunden sind wir wohlbehalten aus unserem Kurzurlaub im Disneyland Paris zurückgekehrt. An allen Ecken und Enden des Magic Kingdoms gab es für Sophia Neues zu entdecken, besonders beeindruckt war die Kleine von den zahlreichen Figuren aus dem Disney-Universum. Am liebsten mochte sie natürlich Minnie und Mickey, aber auch Goofy und Pluto waren besonders spannend - solange sie ein wenig Respektabstand hielten...
Zur Bildergalerie
Mario de Baseggio

2008-08-03, 11.38 GMT
Besuch im Botanischen Garten der Universität Zürich
Heute haben wir uns zum Botanischen Garten begeben und dort die Pflanzenvielfalt bewundert, die draussen und auch in den Gewächshäusern geboten wird. Besonders beeindruckt waren wir - wie schon im botanischen Garten von München - vom Chilenischen Rhabarber, der zu Recht auch Mammutblatt genannt wird. Die Blätter sind riesig und fühlen sich wie Sandpapier an. Im Tropenhaus (im Bild) waren wir von den zahlreichen Orchideen angetan, die im feuchten Klima dieser Glaskuppeln besonders gut gedeihen.
Mario de Baseggio

2006-01-14, 12.36 GMT
The Corpse Bride
Gestern haben wir uns im Kino [undisclosed] Burtons grossartigen Film "The Corpse Bride" angesehen. Zwar sind wir so oder so Burton-Fans, doch von seinem neusten Werk waren wir wirklich zutiefst beeindruckt!
Basierend auf einem alten russischen Volksmärchen erzählt Burton die Geschichte von Emily, einer unglücklichen Braut, die einst von ihrem schurkenhaften Bräutigam getäuscht, beraubt und im Wald ermordet wurde. Zutiefst verletzt schwört sie im Tod, nicht zu ruhen, bis sie durch einen ehrenhaften Heiratsantrag eines Anderen erlöst werden wird.
Wie es der Zufall so will, verirrt sich Victor, der Held der Geschichte, nach einer missglückten Hochzeitshauptprobe, bei welcher er seine zukünftige Braut Victoria zum ersten Mal sieht - und sich beide natürlich gleich Hals über Kopf ineinander verlieben - in Emilys Wald. Er ist unglücklich, da er vor lauter Aufregung das Hochzeitsgelübde einfach nicht richtig nachsprechen konnte. Er übt und übt und endlich, nach langen Stunden, gelingt es ihm, die Worte fehlerlos herauszubringen. Irrtümlicherweise glaubt die tote Emily, dass sich dieser Antrag an sie richtet. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf...

Burton versteht sein Handwerk und setzt seine dramaturgischen Mittel gekonnt ein. Mit grossem poetischem Gespür und viel Humor weckt er beim Publikum die Emotionen. Auf lebhafte Szenen farbenfroher Totenfeste folgen leise, wehmütige Momente, dann wieder wird es gruselig und der Zuschauer kriegt eine Gänsehaut. In besonderer Erinnerung wird uns ganz sicher das wunderschöne Schlussbild bleiben, wohl die gefühlvollste Einstellung, die wir bis anhin in einem animierten Film gesehen haben.
Corpse Bride - die Website
Eva Moehlecke de Baseggio
Bild der offiziellen Website des Films entnommen.

2005-05-21, 16.16 GMT
Basel by Heinz
Gestern war ich mit meinen Arbeitskolleginnen und -kollegen in Basel, wo wir uns von unserem Chef, dem gebuertigen Super-Beppi Heinz die schoene Stadt zeigen liessen.
Hoehepunkt des Stadtrundgangs war fuer mich wohl das Grab von Erasmus von Rotterdam im Basler Muenster, obwohl mich selbstverstaendlich auch die weniger morbiden Sehenswuerdigkeiten wie das Rathaus oder das Panorama vom Wehrgang des Spalentors (Bild) beeindruckten. Es folgte der Besuch im Tinguely-Museum (www.tinguely.ch), wo wir neben den gewohnt verspielten Werken auch die ernste Seite des Basler Kuenstlers Jean Tinguely kennen lernen konnten. Ein ausgezeichnetes Abendessen im Restaurant St. Alban-Stuebli kroente diesen besonderen Tag, fuer den ich mich bei Susanne, Bertha, Graciela, Ueli, Kurt und - last but not least - Heinz ganz herzlich bedanken moechte.
Mario de Baseggio
Submitted via WAP

2004-11-07, 08.21 GMT
Lucia di Lammermoor
Gestern sahen wir Donizetti's «Lucia di Lammermoor» im Opernhaus Zürich. Wir waren von Robert Carsen's Inszenierung äusserst beeindruckt, vor allem Annick Massis (Lucia) und Fabio Sartori (Edgardo) überzeugten mit kraft- und gefühlvollen Interpretationen.
Die Geschichte der unglücklichen Liebe zwischen Lucia und Edgardo wurde in einem abstrakten, geometrischen aber dennoch wirksamen Bühnenbild konsequent umgesetzt. Alle Beteiligten dunkel gekleidet, lediglich Lucia in blendend weissen Gewändern. Um so grösser die Wirkung, als sie nach dem Mord am aufgezwungenen Ehemann in blutbesudeltem Nachthemd durch die Reihen der entsetzten Hochzeitsgesellschaft wankt. Massis verstand es ausgezeichnet, die Entwicklung der Lucia, ihre Angst, ihre Verzweiflung und schliesslich ihren Wahnsinn darzustellen. Ihr Gesang wirkte nie übertrieben, nie effektheischend, sondern vermittelte präzise und ergreifend den Gemütszustand der Heldin - bis hin zum letzten, agonistischen Schrei.
Fabio Sartori beherrschte die Bühne mit seiner unheimlich starken, druckvollen Stimme. Trotz seines gewaltigen Stimmvolumens gelang es auch ihm, seine Figur glaubhaft und bewegend zu verkörpern. Die Enttäuschung und Wut Edgardos über den Verrat seiner Geliebten schwang in jeder Note mit, später die Resignation und Trauer, die im Suizid ihre Erlösung findet. Die von Sartori gesungene Arie «Tu che a Dio spiegasti l'ali» gehört zum Schönsten, was wir bislang in einem Opernhaus gehört haben.
Zur Übersicht bei opernhaus.ch
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-05-23, 10.49 GMT
Superleague in Oberwinterthur
Gestern war ich mit Alex, Ray, Roger und Simon an einer Kickbox-Veranstaltung in Oberwinterthur. Ich war von der Geschwindigkeit und der Entschlossenheit der Kämpfer beeindruckt, die wir aus der zweiten Reihe sehen konnten. Viele interessante und intensive Szenen, gute Ringrichterleistungen und ein ganz klein wenig «Las Vegas Feeling». Tiefpunkt des Abends war das grobe Fehlurteil der Punkterichter, die beim Kampf El Amrani gegen Hladky einstimmig den Schweizer zum Sieger kürten. Das Publikum protestierte dermassen heftig, dass das Pfeifkonzert erst aufhörte, als sich der vermeintliche Verlierer Kamal El Amrani nach zehn Minuten noch einmal im Ring zeigte und sich so als «Publikumssieger» bejubeln liess. Ohne Zweifel schaden diese Schlaumeiereien der Veranstalter dem Sport. Alles in allem aber dennoch ein wirklich gelungener Abend.
Zur Website der Superleague
Mario de Baseggio

2004-02-24, 18.34 GMT
Der Adler fliegt nach Hause
Nach drei Monaten in der Schweiz fliegt der Shaolin-Mönch Liu Wen Qiang morgen zurück in seine Heimat. Er wird dort wieder seinen Platz im Kloster in Henan einnehmen.
Leider konnte ich aufgrund meiner Vergiftung von letzter Woche nur bei drei Unterrichtsstunden anwesend sein. Daher habe ich die Formen, die Liu uns beigebracht hat, nur sehr bruchstückhaft intus. Dennoch war es sehr lehrreich dem buddhistischen Mönch zuzusehen, wie er die Bewegungen eines majestätischen Adlers oder einer wehrwilligen Gottesanbeterin gekonnt nachahmte.

Er hat mir bei meinen ungelenken Versuchen mit Schwert und Schild (meine erste Waffenform!) zugesehen, im Übungskampf mit Tritten beeindruckte mich die unglaubliche Explosivität und Geschwindigkeit seiner Angriffe.

Das Bild zeigt mich mit Liu, dem ich auf diese Weise herzlich danken möchte. Ich wünsche ihm eine gute Heimreise und hoffe, dass ich vielleicht wieder einmal bei ihm in den Unterricht gehen darf.

An dieser Stelle danke ich auch meinem Lehrer Chow, dessen Einsatz diesen Besuch überhaupt erst ermöglicht hat. Nicht unerwähnt möchte ich auch John und René lassen, deren sattelfeste Formenkenntnis es mir erlaubt hat, abzugucken und so - trotz des oben erwähnten Trainingsdefizits - ein bisschen mitzuhalten.
Mario de Baseggio

2003-09-13, 10.27 GMT
20 Jahre Nena
Vorgestern konnten wir gemeinsam mit Karin und Andy ein Idol aus unserer Kinderzeit live erleben: Nena spielte mit ihrer Band im Zürcher Hallenstadion.
Während knapp zweieinhalb Stunden hüpfte das deutsche Energiebündel auf der Bühne herum, wechselte von einer Stilrichtung in die andere und brachte es auch fertig, einige sehr besinnliche Momente zu schaffen.
Höhepunkte waren sicher die Duette mit Altrocker Udo Lindenberg, dessen Bühnenpräsenz uns beeindruckte, und mit dem 80er-Jahre Popstar Kim Wilde. Auch die Originalfassung von «99 Luftballons» brachte die Halle zum Kochen.

Kurz gesagt, es war ganz einfach toll, die Hits unserer Kindheit endlich einmal live zu hören. Hätten wir uns nicht gedacht, damals vor zwanzig Jahren...
Eva Moehlecke de Baseggio

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