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Today in 2005 Barça, Barça, Baaaaaarça!
Today in 2005 Die Hauptstadt Kataloniens im Bild
Today in 2003 Ostern mit der Familie

2013-12-11, 15.10 GMT
Wenn's schiefgeht, dann richtig
Ich habe meinen Deltatower (www.deltatower.ch) nun bereits über ein halbes Jahr in Betrieb und kann behaupten, dass mir die Drucke immer besser gelingen. Entscheidend dafür ist, dass man Maschine und Material immer besser kennt und entsprechend öfter die richtigen Fertigungsparameter wählt. Aber Fehldrucke kommen immer wieder vor, manchmal sind sie sogar spektakulär. Das akuellste Beispiel im Bild: Es hätte ein Ziegenbockkopf werden sollen, nachdem sich das Modell jedoch vom Heizbett löste und am heissen Extruder hängenblieb, wurde der Apparat kreativ und formte das Filament zu etwas, was durchaus das Hirn des Ziegenbocks darstellen könnte.
Mario de Baseggio

2012-11-12, 15.18 GMT
Vierzig Jahre Eva
Gestern war gemäss Sophia "mein grosser Tag", ich durfte meinen vierzigsten Geburtstag feiern. Das begann ich mit einem Brunch im Kreise der Familie und beendete es mit einem Apéro zusammen mit Freunden und Nachbarn. Dass es recht lebhaft wurde, dafür sorgten schon die dreizehn Kinder inklusive zweier Babies. Dennoch blieb genug Raum für witzige Gespräche und fröhliches Anstossen. Mir hat der Tag riesig Spass gemacht, vielen Dank allen Beteiligten!
Eva Moehlecke de Baseggio

2012-05-14, 05.33 GMT
Galaabend mit Edita Gruberova
Letzten Freitag durften wir Edita Gruberova im Opernhaus Zürich erleben. Aufgrund einer Krankheit des Tenors Jonas Kaufmann sprang die Sopranistin kurzfristig ein, und wir hatten das Glück, zu Tickets zu kommen. Die slowakische Nachtigall bewies eindrücklich, dass sie auch mit 66 Jahren noch zu den ganz grossen der Opern-Primadonnen gehört. Sie beherrscht ihre Stimme, wie es nur ganz wenige zu tun vermögen. Überrascht wurden wir zudem von ihren humorvollen Interpretationen, insbesondere einem wenig divenhaften, dafür umso lustigeren Brüller in die vorderste Reihe.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2011-01-05, 19.21 GMT
Das Ende einer Ära
Heute Abend hat uns unsere Tochter Sophia eröffnet, dass sie (wie von ihr bereits vor Weihnachten angekündigt) ab sofort ohne Nuggi schlafen wolle. Gesagt, getan, seit anderthalb Stunden ist sie versenkt, kein Drama, keine Träne - nichts! In der Nacht wird die Nuggi-Fee folglich den Schnuller abholen und dafür ein kleines Geschenklein neben das Bett legen. Wir staunen über den unspektakulären Schluss dieses Kapitels.
Mario de Baseggio

2010-12-30, 18.49 GMT
Farewell, Bobby Farrell!
Männer können tanzen. Irgendwie. Und dabei cool sein. Irgendwie. 1977 hatte sich diese bahnbrechende Erkenntnis fest in meinem siebenjährigen Hirn verankert. Allein verantwortlich dafür ein gewisser Bobby Farrell, ungezähmter, wilder Tänzer meiner damaligen Lieblingsgruppe Boney M.

Leider konnte ich den Weg meines damaligen Mentors nicht gehen. Befreit zu tanzen war (und blieb) mir peinlich, ich schaffte es nie, wirklich über meinen Schatten zu springen und hielt mich in den Folgejahren mit pseudo-lockeren Sprüchen wie "tough guys don't dance" über Wasser.
Im Rückblick sehr schade, wie einfach wäre es gewesen, zur Blütezeit der Italodisco mit den wirklich Coolen mitzuhalten. Ein bisschen hüpfen, den Rest erledigen die mitwippenden Schulterpolster und die an Hosenträgern hängenden Rüebli-Jeans. Ich zog es stattdessen vor, mit beiden Händen in den Hosentaschen am Tanzflächenrand mein Gewicht von einem Fuss auf den anderen zu verlagern. Die Chance habe ich verpasst und das wurde mir schmerzlich bewusst, als ich leider lesen musste, dass Bobby Farrell heute im Alter von 61 Jahren verstorben ist. Vielen Dank für alles, Bobby! An deinem Vorbild hat es nicht gelegen, hätte ich nur ein bisschen mehr Mut gehabt, mich so zu bewegen wie du, dann hätte auch ich cool sein können. Irgendwie.
Mario de Baseggio

2010-10-17, 07.00 GMT
Viele Blauweisse und ein paar andere
Eigentlich ist es kaum zu glauben: Obwohl wir nun schon seit fast drei Jahren an der Forchstrasse wohnen, besuchten wir erst letzte Woche das Tram-Museum - dafür gleich zweimal. Das Museum, das sich bei der Haltestelle Burgwies der Linie 11 befindet, besteht aus einer alten Depot-Halle, gefüllt mit Tramwagen der letzten hundert Jahre. Eine wirklich tolle Gelegenheit, sich eingehender mit einem Transportmittel
zu befassen, das aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist.
Zur Website des Tram-Museums
Mario de Baseggio

2010-07-25, 15.31 GMT
Das Ende einer Auszeit
Heute ist der letzte Tag meines Sabbaticals. Seit dem 1. Mai war ich frei, den Dingen nachzugehen, die mich ausserhalb des Berufs faszinieren.
Ich konnte in dieser Zeit ausgiebig fotografieren, Sport treiben und reisen, darüber hinaus war es mir möglich viel intensiver am Alltagsleben meiner Familie teilzuhaben, als dies der Fall ist, wenn ich im Büro bin. Ich hatte zahlreiche interessante und lustige Begegnungen, etwa mit dem Hochspannungleitungsexperten Kadri aus Prishtina oder dem frustrierten griechischen Bordmechaniker Nikolaos, der seinen Dienst auf einer 60-Meter-Privatyacht versieht. Die Reisen nach Venedig, Frankreich und in die Toscana waren lehr- und erlebnisreich. Ich denke da zum Beispiel an einen Reifenplatzer in the middle of nowhere oder die bewusstseinserweiternde Erfahrung, von der Mutter aller Duschköpfe, einem Bossini Dinamica 14cm, sanft berieselt zu werden.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinem Arbeitgeber
UBS AG und namentlich bei meinem Chef Felix und meinem Chefchef Martin dafür bedanken, mir diese hervorragende Gelegenheit gegeben zu haben. Ganz besonders verbunden bin ich ausserdem Ursi und Jürgen, die mich während meiner Abwesenheit vertreten haben. Und schliesslich möchte ich noch Eva und Sophia dafür danken, dass sie mich die knapp drei Monate so toll ertragen haben. Ich liebe euch!

Morgen bin ich wieder im Büro und - damit diese Frage auch beantwortet ist - ich freue mich darauf. Ich bin in der glücklichen Situation, dass mir die Arbeit ebensoviel Spass bereitet, wie der private Teil meines Lebens. Deshalb bleibt mein einziges kleines Problem nach wie vor, dass ich für alles, was ich gerne tue, zu wenig Zeit habe. Ist halt alles eine Frage der Balance.
Mario de Baseggio

2010-01-31, 16.25 GMT
Nachtrodeln am Hirslandener Holmenkollen
Gemeinsam mit unseren Nachbarn Andrea und Urs haben wir heute den Bonzenhügel in einen mondänen Wintersportort verwandelt. Eine 2,5-Millionen-Watt Flutlichtanlage erlaubte neue Geschwindigkeitsrekorde, der von Urs professionell angeheizte Freiluftofen wurde zur Zubereitung zartester Delikatessen (gegrillte Marshmellows...) genutzt. Wir konnten ausserdem ein Glas gezuckerten Glühweins mit unserer Nachbarin Frau B. kredenzen, die dafür eigens ein Telefonat mit der Frau Oberstleutnant unterbrach. Die Schneebars in St. Moritz und Kitzbühel sind seit heute passé.
Mario de Baseggio

2010-01-06, 20.00 GMT
Ein gelungener Abend
Am späten Nachmittag lud unser Lieblingswhiskyladen "Scot&Scotch" zum traditionellen Dreikönigs-Treffen. Neben einem Stück Kuchen (leider ohne das Glück, einen kleinen Plastikkönig zu darin zu finden) gab es einen guten 94er Mortlach. Yvonne und Dani danken wir herzlich dafür. Nachdem wir Sophia von der Krippe abgeholt hatten, assen wir im Santa Lucia am Bellevue zu Abend, jetzt sind wir aus der eisigen Kälte zufrieden nach Hause gelangt.
Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2009-10-24, 09.23 GMT
Ein Kind der Achtziger
Ein paar Songs, die zufälligerweise aus den Tiefen meiner iTunes-Library hochgespühlt wurden, haben mich in den vergangenen Tagen 25 Jahre zurückversetzt. Im Januar 1970 geboren, liegen meine gesamten Teenagerjahre bis auf 25 Tage allesamt in den Achtzigern - was offensichtlich Auswirkungen auf mein ästhetisches Empfinden haben musste...
Wer kennt Bonnie Bianco? Mit dieser Frage habe ich die Kolleginnen und Kollegen im Büro belästigt. Während der Name offenbar in Vergessenheit geraten ist, erkannten die meisten (wenigstens die, die alt genug dafür sind) den bombastischen Song "Miss you so", wenn ich ihn auf meinem MP3-Player anspielte. Und sofort war sie wieder präsent, die Zeit der Schulterpolster und der toupierten Föhnfrisuren, sowohl bei den damaligen Traumfrauen wie bei allen Mitgliedern einer Heavy-Metal-Band. (Freilich sangen letztere hauptsächlich Balladen, was dem Hairstyle zugute kam, bei schnelleren Stücken wäre man wohl zu arg ins Schwitzen gekommen.) Nachdem ich mich nun ein paar Stunden in der Eighties-Nostalgie gesuhlt habe, steht für mich fest, dass das Jahrzehnt nicht nur von schlechtem Geschmack geprägt war.
Es war die Zeit, als noch kein Zweifel darüber bestand, wer die Bösen sind. Mehr noch, das Böse schickte sich an, gut zu werden! Glasnost und Perestroika gaben Anlass zur Hoffnung. Sie brachten ausserdem Hosenträger mit kyrillischen Buchstaben als Must-have-Accessoire. Es war auch die Zeit, in der ein singendes Seite-3-Girl oder der verrutschte Bikini in einem Musikvideo monatelang die Boulevardblätter füllten. Heute, im Zeitalter der "gestohlenen" Promi-Privat-Pornofilme, muten diese "Skandale" kurios an, erstaunlich, wie bieder damals selbst die gewagtesten Auftritte waren, mindestens, was den Mainstream betrifft. Den Achtzigern ist eine bestimmt-unbestimmte Gefühlstiefe eigen, auch plakative, oberflächliche Darbietungen waren stets mit romantisierenden Elementen versetzt, was sich deutlich in den Texten und der melodiösen Musik manifestierte. Coolness war das Ziel, nicht aber Kälte.

Das Bild zeigt mich im Mai 1984, "dressed for success", wohl gerade auf dem samstagabendlichen Sprung (mit dem neu gekauften Töffli) zur nächstgelegenen Wanderdisco. Opera oder Rainbow? Im Lauf des Abends würde in einem der Stücke, vielleicht Laura Branigans "Self Control", während kurzer Zeit sogar das flackernde Licht einer Stroboskop-Leuchte eingesetzt. Der Effekt zählte damals zu den Höhepunkten der Tanzabende. Obwohl ich eher selten in den Discos anzutreffen war (tough guys don't dance), war meine Mode doch deutlich von den Pop- und Filmstars der Zeit beeinflusst: Fingerlose Handschuhe, oder noch besser, nur ein fingerloser Handschuh. Weisse Socken und Bonbon-farbene Anzugsjacken (Miami Vice!), ärmellose Netzshirts über dem T-Shirt, eine Mèche in der "Popper"-Frisur und natürlich militärische Rangabzeichen auf den Schulterpolstern der Jacken. Ja, die Epauletten waren sehr wichtig.

Laura Branigan ist 2004 verstorben, Bonnie Bianco singt seit 2001 nur noch christliche Lieder und die meisten Schweisser sehen heute nicht mehr halb so gut aus wie Jennifer Beals. Die Achtziger sind zwar vorbei, aber ich trage sie trotzdem in meinem Herzen. "A good heart, these days, is hard to find, so please be gentle with this heart of mine."

Mario de Baseggio

2008-12-01, 04.22 GMT
Besuch auf dem Whisky-Schiff
Den Samstagabend verbrachten wir auf den Whiskyschiffen am Bürkliplatz. Ein leckerer schottischer Lachsteller übernahm das "Bödele" für das nachfolgende Hochprozentige.
Unsere Degustationstour auf den verschiedenen Schiffen fiel um einiges interessanter aus, als wir uns das vorgestellt hatten. Zwar mundete uns lange nicht alles, was wir probierten, so endete zum Beispiel der japanische Whisky als Fischfutter (arme Fische!). Der einzige irische Whisky, den wir probierten, war einfach nur "fadegrad", aber nicht sehr spannend. So richtig gut waren dafür ein 21-jähriger Glen Garioch und ein 16-jähriger hochprozentiger (53.5%) Bowmore.

Die spannendste Begegnung des Abends war sicher die mit dem Whiskysammler Rick, der sich an diesem Abend einen lange gesuchten White Bowmore kaufte - für einen vierstelligen Betrag...
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2008-07-21, 05.18 GMT
Besuch in Interlaken
Letzten Samstag besuchten wir die Familie in Interlaken. Unumstrittener Mittelpunkt war Sophia, ihr dafür gefiel der private Streichelzoo von Walti und Theres wohl am besten.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2008-06-17, 07.24 GMT
40 Jahre [undisclosed]
Letzte Woche feierte [undisclosed] ihren 40. Geburtstag. Zur Feier des stolzen Jubiläums lud sie am Samstag zu einem leckeren thailändischen Abendessen ein.
Mit drei kleinen Knirpsen, die eifrig herumwuselten, waren tiefgehende Diskussionen natürlich nicht möglich, dafür genossen wir in entspannter Atmosphäre das Beisammensein und das wie bereits erwähnt köstliche Essen.

[undisclosed], nochmals vielen Dank, hat Spass gemacht.
Eva Moehlecke de Baseggio

2007-12-26, 15.20 GMT
Wegzug aus der Enge
Wenn im November und Dezember festzustellen war, dass wir merklich weniger News-Artikel für die Website geschrieben haben, dann hatte das einen ganz bestimmten Grund: Wir waren mit den Vorbereitungen für unseren rasch beschlossenen Umzug beschäftigt. Alles hat hervorragend geklappt, seit dem 17. Dezember leben wir also im Zürcher Hirslanden-Quartier.
Nach fünf, bzw. zehn Jahren in der Enge, fiel uns der Entscheid zum Wohnungswechsel nicht ganz leicht, trotzdem spürten wir, dass unsere kleine, aber immer mobiler werdende Tochter mehr und mehr Raum einforderte. So definierten wir denn neue Suchkriterien für eine grössere Stadtwohnung und erhielten prompt den Zuschlag für die erste Wohnung, für die wir uns bewarben.

Nun sind wir seit einer guten Woche hier und fühlen uns sehr wohl. Auch Brandy, unserer Katze, gefällt's hier gut, endlich hat sie wieder mehr Rückzugsmöglichkeiten vor
Sophia. Diese geniesst dafür ihr grösseres Spielrevier und bald auch die vielen anderen Kinder im Haus. Und wir, wir geniessen vor allem, dass die Zügelei vorbei ist!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2007-07-29, 13.04 GMT
Ein Abend mit Ingrid und Oli
Am Freitag Abend waren Ingrid und Oli bei uns zu Besuch. Unser jüngstes Familienmitglied mochte sich an diesem Abend zwar nicht von ihrer besten Seite zu zeigen, dafür von ihrer lautstärksten.
Lustige Gespräche über Essensgewohnheiten, natürlich die bevorstehende Badenfahrt (
www.badenfahrt.ch), eine obligate Männer-PS3-Besichtigungsrunde und bei Ingrid und mir etwas Frauenklatsch liessen die Zeit im Flug vergehen.
Vielen Dank auch nochmals für all die schönen und leckeren Mitbringsel!
Eva Moehlecke de Baseggio

2007-07-06, 09.27 GMT
Zurück aus den Ferien
Nach sechs Tagen sind wir am Donnerstag aus unseren Ferien im österreichischen Zell am See zwei Tage früher als geplant heimgekehrt. Grund dafür war das anhaltend schlechte Wetter, es regnete und war für den Juli untypisch kalt. (Das Bild zeigt, wie schön die Gegend ist, es wurde in den einzigen Sonnenstunden der ganzen Woche geschossen.) Trotzdem - die Menschen waren sehr freundlich und uns blieb genug Zeit zu lesen und zu ruhen.
Mario de Baseggio

2007-05-05, 09.18 GMT
"Dear Mr. President"
Es gibt sie noch, selbst im Zeitalter der seichten Superstar-Casting-Shows: Intelligente und aufwühlende Protest-Songs, die Probleme unserer Zeit auf den Punkt bringen. Ein exzellentes Beispiel dafür ist Pinks "Dear Mr. President".
Nachdem Felix während eines Workshops vom Lied der Amerikanerin geschwärmt hatte, haben wir genauer hingehört. Bereits vor einem Jahr erschienen, ist der Song aktueller denn je. Er spricht den texanischen Gouverneur direkt an und stellt ihm rhetorische Fragen, die die Folgen seines Handelns für die Menschen in seinem Land und in der Welt aufzeigen.
Trotz aller Deutlichkeit der Aussagen, Pink wird nicht ausfallend, sie verzichtet auf Beschimpfungen und bleibt so glaubwürdig. (Wenn man als Gegenbeispiel Eminems "Mosh" nimmt, dann stellt sich dieser durch seine aggressive Wortwahl ins Abseits, die durchaus sozialkritische Botschaft wird vom Geschrei und Gefluche überdeckt.) Pink sagt vom Song, dass es einer ihrer wichtigsten sei. Damit hat sie nicht unrecht. Sie verdient Respekt für den Mut, sich in dieser Weise zu exponieren.
Der Song bei "YouTube"
Mario de Baseggio

2005-08-07, 15.47 GMT
Die Halsschmerzen Seiner Heiligkeit
Heute nahmen wir die Gelegenheit wahr, den 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso bei seinem Vortrag im frisch renovierten Hallenstadion zu sehen. Der sympathische Religionsführer legte in bestechender Einfachheit seine Sicht der Welt dar. Natürlich blieb auch die eine oder andere humorvolle Bemerkung nicht aus.
Er habe keine übermenschlichen Fähigkeiten und auch keine Heilkräfte, wie viele Menschen irrtümlich meinen. So leitete Seine Heiligkeit seinen Vortrag mit dem Titel «Mitgefühl die Quelle des Glücks» ein. «Wenn ich Heilkräfte besässe, dann hätte ich jetzt keine Halsschmerzen!» scherzte der 70-Jährige.
In der Folge entwickelte er sein Konzept von den menschlichen Grundwerten und deren Bedeutung für ein erfülltes Leben. Sich um andere zu kümmern, Mitgefühl zu empfinden, heisse gleichzeitig auch, etwas für sich selbst zu tun. Schliesslich sei man ein Teil der Gesellschaft. Ausserdem solle man versuchen, Problemen mit einer positiven Grundhaltung zu begegnen. Jede schwierige Situation berge nämlich auch gute Seiten, so der Dalai Lama. «Ich, zum Beispiel, habe gerade Halsweh. Das ist nicht gut und etwas ärgerlich. Dafür bekomme ich von meinen Freunden umso mehr Süssigkeiten!» Mit diesen Worten nahm er unter allgemeinem Gelächter erneut eines der Ricola-Bonbons in den Mund, die ihm offenbar ausgezeichnet schmeckten.
Zum Schluss der Veranstaltung beantwortete Seine Heiligkeit noch einige Fragen aus dem Publikum. So war unter anderem zu erfahren, dass er jeden Tag um 03.30 Uhr aufsteht, dafür aber auch bereits um 20.30 Uhr wieder zu Bett geht. Ausserdem habe er auf langen Flügen immer noch zwei Brote in seinem Handgepäck, weil das an Bord servierte Frühstück seinen Bauch nicht zu füllen vermag, so der Friedensnobelpreisträger.
Mario de Baseggio

2005-01-01, 12.13 GMT
Silvesterfeier im orientalischen Stil
Den Jahresausklang 2004 und den Beginn des Jahres 2005 feierten wir gestern zusammen mit Karin, Andy, Ingrid und Oli im gerade erst neueröffneten Club Fata Morgana in Winterthur.
Die Räumlichkeiten des Clubs sind traumhaft, Erinnerungen an 1001 Nacht und orientalische Paläste werden wach. Auch das Buffet liess nicht zu wünschen übrig, die zahlreichen Mezze und Hauptspeisen mundeten vorzüglich. Nebst Speis und Trank wurden wir von diversen Bauchtanzeinlagen sowie einer feuerschluckenden Tänzerin unterhalten. Die Kaffeesatzleserin war leider wegen Krankheit ausgefallen, dafür versprach uns Oli ein durchaus positives Jahr 2005. Der Jahreswechsel selbst verlief ohne grossen Aufhebens, das obligate Cüpli liessen wir uns aber nicht nehmen. Nach Mitternacht konzentrierten sich unsere Aktivitäten auf das Geniessen einer monströsen Wasserpfeife, einige unserer Freunde bewiesen sich dabei als regelrechte Schornsteine (oder sollen wir sagen Dampflokomotiven?).
Alles in allem war es ein witziger Abend. Wir bedanken uns für die angenehme Gesellschaft und wünschen an dieser Stelle all unseren Freunden und Verwandten ein frohes Neues Jahr. Möge es besser beginnen, als das Alte aufgehört hat!
Zum Club Fata Morgana
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-12-27, 06.26 GMT
Weihnachten im Kreis der Familie
Wir haben die Feiertage in trauter Umgebung mit unserer Familie verbracht. Vor einer Woche haben wir gesellige Stunden mit Erika und Marcel verbracht. Über das eigentliche Weihnachtswochenende weilten wir in Rütihof bei Yvonne und Lúcio.
Ebenfalls mit dabei die brasilianischen Verwandten Vilene, Vanessa und Márcio, die auf ihrer Europa-Reise einen Zwischenhalt in der Schweiz eingelegt haben. Das Bild zeigt Vilene, die glücklich ein kleines Stückchen Eis in Händen hält, der Schnee ist für die Amazonier immer wieder eine besondere Attraktion. [undisclosed] und [undisclosed] kamen an Heiligabend mit ihrer kleinen Tochter [undisclosed] und Grossmutter Emi ebenfalls zum Essen vorbei, was die Runde komplettierte.
Wir möchten uns bei Yvonne und Lúcio für die Bewirtung und beim Rest für die angenehme Gesellschaft bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, eine Familie zu haben, die Spass macht. Wir sind dankbar dafür.

Zum Schluss sei erwähnt, dass unsere Gedanken bei den Opfern der Flutkatastrophe in Asien und bei deren Familien sind. Leider hat sich wieder einmal gezeigt, wie grausam das Leben sein kann und wie zerbrechlich wir Menschen alle sind. Es lohnt sich, inne zu halten und eine Weile darüber nach zu denken, was das für das eigene Streben nach Erfüllung, nach Erfolg und Glück heisst. Messen wir mit den richtigen Massstäben?
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-12-15, 09.46 GMT
Wiedersehen mit einem alten Freund
Nach fast 5 Jahren habe ich gestern Stefan wieder getroffen. Wir sind zusammen zur Schule gegangen und haben uns auch während des Studiums regelmässig gesehen, danach haben wir uns allerdings aus den Augen verloren.
Um so mehr hatten wir uns gestern Abend zu erzählen, nunmehr beide gestandene Ehemänner, mit weniger Haaren, dafür stolze Besitzer eigener Didgeridoos. Wir gingen im «Dörfli» an die Stätten früherer Zusammenkünfte und liessen die Erinnerung an die glorreiche Vergangenheit aufleben. Es hat grossen Spass gemacht, wir waren uns am Ende einig, nicht wieder fünf Jahre bis zum nächsten Treffen zu warten.
Mario de Baseggio

2004-12-14, 09.26 GMT
Zweiter Showdown in der Pampa!
Wie bereits zu Anfang Oktober kam es auch gestern wieder zum Wettkampf erster Güte im Anwesen des «Cleaners». Die ofenfrischen Kopien von «Halo 2» bescherten uns einen Heidenspass.
Alex «NastyDragon», Ray «The Cleaner» und ich, «1st Rank CTU Spargelschäler» mussten leider auf die Teilnahme von Oli «Leon» verzichten, weil es mit der Verbindung zum Netz nicht klappen wollte. (Das kommt wohl daher, dass sich die Villa Clean weit in der Provinz befindet, wo man sich noch heute Briefe mittels Leuchtfeuer übermittelt.) Dennoch erreichten die Kämpfe bislang undenkbare Kreisch-Phon-Stärken. Legendäre Szenen reihten sich aneinenander, wie Perlen vor die Kampfsäue. Beispiel: «Schäler» feuert eine Rakete auf «Nasty». Dieser weicht behende aus, der explosive Propulsor trifft dennoch, nämlich «Cleany», der nichtsahnend um die Hausecke gelaufen kommt. Erst um 23.45h trennten wir uns von unseren nassgeschwitzten Controllern. Ich danke euch, «Cleaner» und «Nasty» für das Gastrecht, bzw. das offerierte Geknabber und dafür, dass ihr so gute Verlierer seid!
Mario de Baseggio

2004-11-03, 16.19 GMT
«People Get the Government they Deserve»
Hohe Wahlbeteiligung, Sieg für den bisherigen Amtsinhaber. Dieses Mal gibt es keine Entschuldigungen mehr: Der amerikanische Präsident wurde von seinem Volk in seinem Amt bestätigt.
In Europa müssen wir akzeptieren, dass die Wählerinnen und Wähler in den USA offenbar andere Prioritäten setzen.
Auch wenn aus unserer Sicht augenscheinlich die meisten Leitzahlen für einen Führungswechsel sprachen, hat sich das amerikanische Volk anders entschieden. Und hält damit am eingeschlagenen Kurs fest. Es scheint, als habe die wieder und wieder heraufbeschworene Mär vom «Krieg gegen den Terrorismus» genug Angst in den Herzen der Menschen erzeugt. Angst nimmt Entscheidungsfreiheit. Angst macht konservativ. Es ist dem Regime offenbar gelungen, dieses machtsichernde, entrechtende Konstrukt des «Kriegs gegen den Terrorismus» als Antwort auf eine real existierende, aber aufgebauschte Bedrohung darzustellen. Der Präsident verspricht die Lösung eines Problems, das er selbst geschaffen hat. Und wird dafür mit der Wiederwahl belohnt.
Nun, wir werden auch die nächsten vier Jahre hinter uns bringen. Leider werden viele Menschen auf der ganzen Welt einen hohen Preis für diese Wahl tragen müssen.
Mario de Baseggio

2004-10-10, 16.47 GMT
de Baseggio mit persönlicher Bestzeit!
Am diesjährigen Brienzerseelauf habe ich meine persönliche Bestzeit über 35km substanziell verbessert. Hauptgrund dafür war sicherlich der Umstand, dass ich zuvor noch nie so weit gerannt bin.
Ich habe den Lauf in 3:47.06,6h hinter mich gebracht. Eigentlich hat alles sehr gut geklappt, auf den letzten 15 Kilometern hatte ich zu «beissen», wie wir Langstreckenläufer sagen. Durchgangszeiten: 1:29.58h bei 15km und 2:01.25h bei 20km. Unten das von vielen meiner «Freunde» im Vorfeld geforderte Vorher-nachher-Bild.
Bei 14km gab es im Startraum des Halbmarathons noch eine Schrecksekunde, als ich von einer unachtsamen, die Strasse überquerenden Zuschauerin angerempelt wurde - was zum Glück für uns beide ohne Sturz ausging.

Meine Zeit ist im Vergleich mit den anderen Läuferinnen und Läufer nicht viel Wert. Ich wurde in meiner Kategorie Achtzigster von 84, insgesamt 266er von 277. Dennoch bin ich ein wenig stolz darauf, dass ich nicht unter dem Sauerstoffzelt gelandet bin. Vielleicht kann ich ja doch noch einmal einen Marathon laufen. Das müsste eigentlich drin liegen.

Zum Schluss will ich noch allen Beteiligten danken, den Organisatoren, den anfeuernden Zuschauerinnen und Zuschauern und meinen Freunden, die mich in den Wochen vor dem Rennen moralisch unterstützt und gebührend unter Druck gesetzt haben. Aber am meisten danke ich meiner Frau
Eva, ohne sie wäre das alles gar nicht erst möglich gewesen!
brienzerseelauf.ch
Mario de Baseggio

2004-07-25, 16.42 GMT
Golfkurs, Yamato und Brunch-Schiff
Wir haben im systematischen Aufbau unserer Profi-Golf-Karrieren einen weiteren Meilenstein erreicht: Mit Steven hatten wir am Samstagmorgen unsere erste Privatlektion. Und das im zeitweise strömenden Regen. (Zum Glück war die Driving Range gedeckt.)
Am Abend gingen wir mit Ray (der enttäuscht war, weil er wegen des erwähnten schlechten Wetters nicht mit seinen Töffli-Kollegen hatte ausfahren können) zum Kongresshaus, wo wir Zeugen einer beeindruckenden Darbietung von «Yamato - The Drummers of Japan» wurden.

Die japanischen Schlagzeugerinnen und -zeuger übertrafen unsere Erwartungen: Die Präzision und Ausdauer, mit der sie ihre Instrumente beherrschen, ist unbeschreiblich. Neben dem Können ist es auch ihr Humor, der sie rasch einen Draht zum Publikum finden lässt. Unvergesslich wird wohl Masa's verschmitztes «Hallo!» bleiben, das er in einer kurzen Spielpause breit grinsend ins Publikum rief - und dafür die strafenden Blicke seiner Kolleginnen und Kollegen erntete.
Heute Morgen war dann die Reihe am Brunch-Schiff, das uns zusammen mit Manuela und Patrick während zweier Stunden auf dem Zürichsee genügend Zeit und Musse liess, uns am schönen Buffett zu laben. Am Ende dieser Rundfahrt traf Patrick zu unser aller Überraschung noch einen guten, alten Freund, mit dem er sich angeregt unterhalten konnte.

Vom Bürkliplatz her kommend sahen wir auf dem Heimweg noch einige Teilnehmer des Zürcher Ironman-Triathlon in Aktion.
Zur offiziellen Website von Yamato
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-06-27, 10.18 GMT
Ein Abend in Winterthur
Gestern trafen wir uns mit Karin und Andy zum Abendessen und anschliessenden Albani-Festbummel in Winterthur.
Unsere Winterthurer führten uns in das ausgezeichnete kleine Restaurant Barnabas. Dort fröhnten wir leckeren Speisen, süffigem Wein und genossen dabei die hervorragende Bedienung und die interessanten Gespräche.

Nach dem Essen bummelten wir gemütlich durch das Albanifest-Gelände. Der Freefall fiel zwar dem gar grossen Besucherandrang zu Opfer, dafür kreischten wir auf der (etwas zu) kurzen Space Roller-Fahrt umso mehr. Nicht unerwähnt bleiben soll hier auch die Zinedine-Zidane-Imitation von
Karin, ein Talent, von dem wir bisher nichts gewusst hatten!

Zum krönenden Abschluss genehmigten wir uns einen Schlummertrunk im Torre Rossa, wo die grandiose Aussicht auf Winterthur by night die fehlenden Nüssli um ein Vielfaches aufwog.
Eva Moehlecke de Baseggio

2004-05-16, 16.37 GMT
«Swöööt Song, Love Song!»
Alle Jahre wieder: Gestern verfolgten wir gespannt den Eurovision Song Contest am Fernsehschirm. Das Besondere: Stefan und Raj hatten uns und 10 weitere Freunde bei sich zu Hause dazu eingeladen. Das Buffet war dem Anlass entsprechend türkisch-orientalisch ausgestaltet.
Eigentlich müsste man sich dafür schämen, sich für eine derartige Veranstaltung zu begeistern. Die unsagbar peinlichen Tanzeinlagen der Stars, die kuriosen Akzente bei den englischen Song-Texten (vgl. Titel) und die ausgefallene Bühnen-Kleidung sind an der äussersten Grenze des Erträglichen. Legendär die zweisprachige Schlussbewertung, bei der Stefan, wie er gestern gestand, gerne selbst einmal die französische Wiederholung («L'Albanie, douze points!») moderieren würde. Und ebenfalls seit 30 Jahren immer gleich, das fassungslose Entsetzen über den Musikgeschmack anderer Länder.
Höhepunkt des Abends war der von Stefan ausgestaltete Wettbewerb, wobei es darum ging, die Sieger des Liederabends voraus zu bestimmen.
Eva favorisierte Max, die stimmgewaltigste aller deutschen Unibrows, mein untrügliches Musikverständnis liess mich hingegen auf Xandee aus Belgien tippen. Während Eva mit Platz acht und 93 Stimmen noch einigermassen gut im Rennen lag, musste ich mit Platz 22 (von 24!) und mickrigen 7 Punkten die Segel streichen. Der verdiente Sieg ging übrigens an Asi, der wir die gewonnene Eurovision-Song-Contest-CD herzlich gönnen. Damit wird es ihr möglich sein, sich immer wieder mit dem geistreichen Text des Schweizer Beitrags (Piero, «Celebrate») auseinanderzusetzen.
Wir danken Stefan und Raj für die Gastfreundschaft. War ein wirklich lustiger Abend.
Mario de Baseggio

2004-01-09, 14.58 GMT
Der Drachen ist gelandet!
Gestern ist die Domain bravedragon.com von den Staaten in die Schweiz umgezogen. Grund dafür waren die regelmässigen Abstürze bei unserem amerikanischen Provider. Im grossen Ganzen ging die Umzugsaktion reibungslos über die Bühne, kleinere Anpassungen müssen noch folgen.
Mario de Baseggio

2003-12-02, 19.54 GMT
Mein erster Tag im neuen Team
Heute wurde mir von meinen neuen Kolleginnen und Kollegen ein vorbildlicher Empfang bereitet: Ich fand einen tipptopp eingerichteten Arbeitsplatz vor und fundierte Erklärungen halfen mir, mich im für mich neuen Gebäude zurecht zu finden.
Ich konnte sogleich produktiv werden, was mir helfen wird, die für diesen Monat knapp bemessene Terminplanung einzuhalten. Nebst der arbeitsbezogenen Qualität möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass alle sehr freundlich und herzlich waren, für einen Harmonie-Süchtigen wie mich also ein ideales Umfeld.
Ich möchte mich an dieser Stelle auch beim Team bedanken, das ich verlassen muss. Ich habe mich bei ihnen sehr wohl gefühlt. Es war beruflich gesehen eine nicht ganz einfache, auf der menschlichen Ebene dafür umso wertvollere Zeit.
Mario de Baseggio

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