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2017-01-06, 06.30 GMT
Das war 2016
Am 6. Januar ist es wohl noch nicht zu spät, einen Blick auf das vergangene Jahr zu werfen. 2016 wird mir als ein Jahr der grossen Veränderungen in Erinnerung bleiben: Eva und ich haben neue Jobs angetreten, Sophia ist in die Mittelstufe avanciert, was einen Lehrerinnenwechsel mit sich brachte und meine Schwiegereltern sind von Rütihof nach Baden gezogen. Doch nicht nur auf persönlicher Ebene tat sich viel, auch politisch wurde vieles umgekrempelt (Brexit, Trump etc.). Der Krieg und das Flüchtlingselend in Syrien, die Anschläge in Berlin, Brüssel, Nizza, Orlando und Istanbul, das Erdbeben in Italien und der Tod einiger grosser Persönlichkeiten wie Muhammed Ali, Leonard Cohen und Prince: so zeigte sich 2016 von seiner schwierigen, traurigen Seite. Im krassen Gegensatz dazu konnten wir auf persönlicher Ebene unzählige schöne Momente erleben, als Beispiel führe ich einige der faszinierenden Destinationen an, die wir in diesem Jahr bereisen konnten: Wien, London, Prag, Istrien und natürlich New York City. In diesem Sinn wünsche ich uns allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2017!
Mario de Baseggio

2015-04-26, 15.35 GMT
Die Säge kam nach 67 Jahren
Einer der grossen Nadelbäume in unserer unmittelbaren Nachbarschaft musste in der vergangenen Woche einem Bauprojekt weichen. Der offenliegende Strunk gab uns die Gelegenheit, die Jahresringe zu zählen. Unsere Nachkriegsfichte erlebte also den Marshall-Plan und die Geburt von Prinz Charles als Sprössling mit. Es stimmt mich ein wenig traurig, dass die stolze Tanne gefällt wurde, umso mehr als in den kommenden Wochen und Monaten noch mehrere weitere folgen werden.
Mario de Baseggio

2014-12-17, 20.53 GMT
Der Wolf und die sieben Geisslein
Sophias Sportgymnastik-Gruppe präsentierte gestern das lange eingeübte Theater "Der Wolf und die sieben Geisslein" in der Turnhalle C des Schulhauses Hofacker. Das Märchen wurde unter der Leitung der Lehrerin Svetlana als Mischung von Rezitativ, Musik, Gymnastik und Theater in kurzweiliger Form dargeboten. Das Publikum spendete am Ende reichlich Applaus, die Schauspielerinnen gaben deshalb den Schlusstanz noch einmal als Zugabe.
Mario de Baseggio

2013-08-19, 08.49 GMT
Der erste Schultag
Heute ist Sophias erster Schultag. Zusammen mit 24 weiteren Kindern besucht sie nun die erste Klasse. Die aufgeregten Erstklässlerinnen und Erstklässler wurden herzlich von ihrer Lehrerin, Frau Weil, begrüsst, die ihnen vermittelte, dass auch sie aufgeregt sei. Womit sich die allgemeine Nervosität eigentlich auch gleich legte. Danach wurde bereits fleissig gezeichnet und geschrieben, was danach kommt, entzieht sich unserer Kenntnis. Wir Eltern sind ab jetzt nämlich unerwünscht!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2013-02-13, 17.49 GMT
Ski heil!
Der 13. Februar 2013 geht als der Tag in die Geschichte ein, an dem Sophia zum ersten Mal auf Skiern stand. Bei Skilehrer Robert in Einsiedeln übte sie kulinarischen Wintersport: Stemmen heisst heutzutage Pizza fahren, bergauf "tännle" ist der Glacéschritt, die Skis parallel halten nennt sich Pommes Frites. Kein Wunder, schob das Kind nach dem Unterricht Kohldampf...
Das Urteil über die neue Sportart war kurz und knapp: mega cool!
Eva Moehlecke de Baseggio

2010-05-28, 18.05 GMT
Mistkratzerli in der Sommerhalde
Wir haben im Restaurant Sommerhalde bei Ruetihof gerade die Rechnung bestellt, um das gelungene Abendessen, Poulet mit Pommes Frites, zum Abschluss zu bringen. Waehrend des Essens haben wir Sophias Talent fuer Bestellungen entdeckt, mutig hat sie der Wirtin immer wieder erklaert, was noch zu bringen sei. Der Lacher des Abends war die Order der "zwei Bier ohne Balkon" fuer Mami und Papi.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2010-04-11, 06.57 GMT
Ehre, wem Ehre gebührt!
So etwas hat die Welt noch nicht gesehen! Wie denn auch? Es geht ja darum, dass die von Andrea frisch geputzten Scheiben praktisch unsichtbar sind. Gerade deswegen ist es nur recht und billig, die Leistung unserer Nachbarin eingehend zu würdigen. Mit unbändigem Willen hat sie gestern die schwierig zu reinigenden Glasflächen während Stunden hochkonzentriert mit verschiedensten Mitteln behandelt. Bei aller Produktivität liess es Andrea auch an der Liebe zum Detail nicht fehlen, etwa, wenn sie im vierten Durchgang die Querbolzen der unteren Sprossenstrebe mit einem sandgegerbtem Hochlandrindwildlederlappen hingebungsvoll einfettete. Das Resultat kann sich entsprechend sehen lassen. Oder eben nicht.

Das die Erreichung eines Durchsichtigkeitsgrades von 493,6 Gigalumor (über 15 Quadratmeter gemittelt) nur durch Erbringung gewisser Opfer möglich wird, musste die örtliche Kolonie Gemeiner Zirbtwitten schmerzvoll erfahren: Ein Schwarm der hübschen Singvögel kollidierte beim Eindunkeln mit den geschlossenen Fenstern. An die fünf Dutzend Twitten überlebten den Einschlag in die hochlichtdurchlässige und bewundernswert reflexionsarme Fläche nicht (lange). Dies ist bedauerlich, handelt es sich doch bei der ansässigen Gruppe um eine von nur vier bekannten Kolonien in Mitteleuropa. Der lokale Bestand unserer Zirbtwitten ist seit gestern dergestalt dezimiert, dass das Überleben der übriggebliebenen Vögel im kommenden Winter unwahrscheinlich ist. Wir werden das frohe Gezwitscher am Morgen vermissen.

Allerdings muss an dieser Stelle natürlich auch gesagt werden, dass es sich beim Vorfall mit den Zirbtwitten um einen zu erwartenden, ja, um einen gewünschten Effekt der Scheibenputzkunst handelt. Andreas meisterlich gereinigte Scheiben unterstützen wie kein anderes Element der urbanen Raumgestaltung den Prozess der natürlichen Auslese. Sollte die Twitten-Kolonie den erlittenen Verlust wider Erwarten überstehen, dann ist es offensichtlich, dass die Fenster dazu geführt haben, den genetischen Code einer ganzen Tierart zu optimieren! Für dieses Engagement im Namen der Tierliebe kann man die Leistung von Andrea, der "Klementine des 21. Jahrhunderts", gar nicht hoch genug einschätzen. Danke!
Mario de Baseggio

2009-10-30, 04.36 GMT
Philipp unterwegs
Heute startet mein Arbeitskollege Philipp seine lange geplante Ozeanienreise. Während mehrerer Wochen wird er gemeinsam mit seiner Frau Anna Australien und Neuseeland entdecken. Viel Spass und "take care, mate"!
Zum Reise-Blog von Anna und Philipp
Mario de Baseggio

2009-06-27, 07.36 GMT
E pur si muove
Gestern Abend war ich in Rümlang und habe dort im Gemeinde-Foyer einen interessanten Bildvortrag gesehen. Walter Bersinger, ein alter Bekannter aus der Zeit, in der ich für das Rümlangerblatt geschrieben habe, referierte über das Leben und die herausragenden Leistungen des Galileo Galilei. Der Präsident des "Vereins Sternwarte Rotgrueb Rümlang" (VSRR) hat auf mehreren Reisen alle relevanten Stationen des Mathematikers und Astronomen aus Pisa fotografisch dokumentiert und diese Bilder mit akribisch recherchierten Fakten angereichert.
Es gelang ihm, das Referat bei aller Akkuranz und Wissenschaftlichkeit auch unterhaltsam und lebendig zu gestalten. Besonders wertvoll war für mich, dass Walter Galileo im Kontext der zeitgenössischen politischen, wissenschaftlichen und religiösen Wirklichkeit zeigte, alles in chronologischer und kausaler Folge. Diese konzentrierte Darstellung eröffnete mir neue Perspektiven auf die Figur Galileis, die ich bis dahin immer aus isolierten Fakten (oder Legenden) kannte. Zum Beispiel strich Walter heraus, dass Galileo Galilei 36 Jahre alt war, als der von mir verehrte Giordano Bruno auf dem Campo dei Fiori in Rom nach einem üblen Ketzerprozess verbrannt wurde. Man stelle sich vor, was es für Galileo bedeutet, wenn er diesen Umgang mit Andersdenkenden zu gewärtigen hat, während in ihm selbst gerade die Überzeugung reift, dass nicht das von der Kirche anerkannte geozentrische System richtig ist, sondern das in strengem Gegensatz dazu stehende kopernikanische Weltbild. Wie mancher andere hätte aus (verständlicher) Furcht alle weiteren Forschungen aufgegeben! Merci Walter für die erhellenden Worte und Bilder.
Website des Vereins Sternwarte Rotgrueb Rümlang
Mario de Baseggio

2008-10-11, 10.16 GMT
Kofi Annan an der Universität Zürich
Der Friedensnobelpreisträger und ehemalige Uno-Generalsekretär Kofi Annan trat gestern in der Aula der Universität Zürich auf. Er hielt eine Rede mit dem Titel "The University and the Challenge of Climate Change", die Eva und ich gemeinsam mit Yvonne über einen Live-Video-Stream verfolgen konnten.
Unverständlicherweise liess man Annan in der Aula sprechen, die gerade einmal 200 Personen fasst. Daher sammelten sich auf der Treppe im Hauptgebäude hunderte von Menschen, die keinen Einlass in die Aula fanden. Zu diesen Personen gehörten auch wir. Die drei vorbereiteten Räume mit Live-Video-Stream waren ebenfalls zum Bersten gefüllt, glücklicherweise wurden (wohl durch den Hausdienst) im Eiltempo mehrere weitere Hörsäle mit dem Videosignal versehen, so dass wir Kofi Annans Rede in voller Länge sehen konnten.

Der Friedensnobelpreisträger begann seine Rede mit einer Anekdote: Er sei nicht ganz sicher, ob die vielen Leute, die ihn hier fotografiert hätten, auch wirklich wüssten, wer er sei. In seinen Ferien sei er nämlich mit Morgan Freeman verwechselt worden. Danach sprach der Nobelpreisträger in eindringlicher, ernster Weise von den Folgen des Klimawandels für die Welt. Es seien einmal mehr vor allem die Ärmsten der Armen betroffen. Es gebe, so Annan, bereits 25 Millionen Flüchtlinge, die wegen veränderter klimatischen Bedingungen ihre Heimat verlassen müssen. Diese Zahl könne in naher Zukunft bis zu 100 Millionen steigen. Daher sei schnelles Handeln auf verschiedenesten Ebenen - in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft - unerlässlich. Ein besonders beeindruckendes Zitat möchte wir hier im Wortlaut wiedergeben.

"Of all the natural species, it is human beings who have been granted the role of agent and not just the subject of change. This is our sacred and profound responsibility, individually and collectively." (Dieses Zitat ist als Film auch bei YouTube zu sehen.)

Obwohl wir Kofi Annan nur über den Video-Stream sehen und nicht im selben Raum sitzen konnten, war die Rede des ehemaligen Uno-Generalsekretär ein denkwürdiges Erlebnis.
Das Zitat von Kofi Annan auf YouTube
Mario de Baseggio

2008-05-25, 07.14 GMT
Show me the way to the next whiskey bar...



An ihrem ersten Geburtstag hat sie den ersten Schritt getan, seit Pfingstmontag (12. Mai) gelingt es Sophia mehrere Schritte aneinanderzuhängen. In den vergangenen zwei Wochen hat sie ihre Technik verfeinert, so dass sie die Vorteile der neu gewonnen Bewegungsfreiheit mehr und mehr entdeckt.
Mario de Baseggio

2008-04-18, 17.02 GMT
Der Drache findet Frieden
Mit einem Brief an meinen Lehrer Chow habe ich heute meine Kampfsportkarriere offiziell abgeschlossen. Ich danke allen, mit denen ich in den letzten zwölf Jahren kämpfen durfte. Es war mir eine Ehre.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2006-11-03, 05.04 GMT
Auf Wiedersehen, kleines Fräulein
Am Donnerstag haben wir im Kreis der Familie zu Abend gegessen. Mit dabei war auch unsere brasilianische Kusine Letícia, die bereits in 8 Tagen in den Süden ihres Heimatlandes zurückkehren wird.
Wir führten viele lustige und interessante Gespräche, die einzige, die an diesem Abend wohl keinen Spass hatte, war Letícias Früchtetorte, die innerhalb weniger Minuten das Zeitliche segnete.
Mario de Baseggio

2006-07-10, 07.00 GMT
Campioni del mondo!
Nachdem sie in einem gleichermassen ausgeglichenen wie zerfahrenen Finalspiel einen Rückstand wettgemacht hatten, gelang es der Squadra Azzurra den Weltmeistertitel 2006 im Penaltyschiessen zu erkämpfen. Alle fünf Schützen trafen, Frankreichs Trezeguet hatte einen Lattenschuss zu beklagen. Mit dem Treffer Fabio Grossos war die WM entschieden.
Ich habe mich in den vergangenen Tagen immer wieder an den Sommer des Jahres 1982 erinnert. Am Abend des 11. Juli sass ich damals mit meinen Eltern und meinem Cousin Marcel vor dem Fernseher und verfolgte das Finalspiel gebannt. Bei jedem der drei italienischen Tore rannten Marcel und ich auf den Balkon und jubelten so laut wir nur konnten. Dieses 3 zu eins gegen Deutschland gehört zu meinen unauslöschlichen Erinnerungen, meine Helden von damals waren Zoff, Altobelli, Graziani, Scirea, Gentile, Tardelli und natürlich Paolo Rossi.

Im Gegensatz zu 1982 waren gestern alle meine neuen Helden jünger als ich. Buffon, der nervenstarke Grosso, Toni, Materazzi, der dem Spiel seinen Stempel aufgedrückt hat und natürlich Fabio Cannavaro, der wohl beste Abwehrspieler der Gegenwart. Die Squadra hat das Turnier mit viel Willenskraft, Ausdauer und Routine für sich entscheiden können.

Die Weltmeisterschaft 2006 ist Geschichte. Während fünf Wochen konnte man fachsimpeln, mitfiebern, zuweilen etwas leiden und nicht selten auch jubeln. Deutschland hat uns eine WM geschenkt, die das Verbindende, die Freude und das Hehre im Menschen gezeigt hat. Die Welt war wahrlich zu Gast bei Freunden.
Mario de Baseggio

2006-04-11, 16.25 GMT
Ehre, wem Ehre gebuehrt!
Heute ist es mir gelungen, einem Paeckchen von Panini-Bildern das Wappen der Squadra Azzura zu entnehmen. Tja, gelernt ist eben gelernt...
Mario de Baseggio
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2006-01-27, 16.46 GMT
Der Drache ist gegroundet
Ich habe es heute im Mittagstraining fertig gebracht, meinen rechten Fuss nach einem Sprung bereits fest auf dem Boden zu verankern, waehrend sich der Rest meines Koerpers noch in einer Rotationsbewegung befand. Etwas muss in einer solchen Situation nachgeben, in diesem Fall war es das Knie, das diese Aufgabe uebernahm. Jetzt schmollt es geschwollen vor sich hin.
Mario de Baseggio
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2006-01-14, 12.36 GMT
The Corpse Bride
Gestern haben wir uns im Kino [undisclosed] Burtons grossartigen Film "The Corpse Bride" angesehen. Zwar sind wir so oder so Burton-Fans, doch von seinem neusten Werk waren wir wirklich zutiefst beeindruckt!
Basierend auf einem alten russischen Volksmärchen erzählt Burton die Geschichte von Emily, einer unglücklichen Braut, die einst von ihrem schurkenhaften Bräutigam getäuscht, beraubt und im Wald ermordet wurde. Zutiefst verletzt schwört sie im Tod, nicht zu ruhen, bis sie durch einen ehrenhaften Heiratsantrag eines Anderen erlöst werden wird.
Wie es der Zufall so will, verirrt sich Victor, der Held der Geschichte, nach einer missglückten Hochzeitshauptprobe, bei welcher er seine zukünftige Braut Victoria zum ersten Mal sieht - und sich beide natürlich gleich Hals über Kopf ineinander verlieben - in Emilys Wald. Er ist unglücklich, da er vor lauter Aufregung das Hochzeitsgelübde einfach nicht richtig nachsprechen konnte. Er übt und übt und endlich, nach langen Stunden, gelingt es ihm, die Worte fehlerlos herauszubringen. Irrtümlicherweise glaubt die tote Emily, dass sich dieser Antrag an sie richtet. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf...

Burton versteht sein Handwerk und setzt seine dramaturgischen Mittel gekonnt ein. Mit grossem poetischem Gespür und viel Humor weckt er beim Publikum die Emotionen. Auf lebhafte Szenen farbenfroher Totenfeste folgen leise, wehmütige Momente, dann wieder wird es gruselig und der Zuschauer kriegt eine Gänsehaut. In besonderer Erinnerung wird uns ganz sicher das wunderschöne Schlussbild bleiben, wohl die gefühlvollste Einstellung, die wir bis anhin in einem animierten Film gesehen haben.
Corpse Bride - die Website
Eva Moehlecke de Baseggio
Bild der offiziellen Website des Films entnommen.

2005-11-02, 16.42 GMT
Ein bewegtes Wochenende
Wir haben ein intensives Wochenende hinter uns. Nach über einjähriger Abwesenheit, bzw. einer ausgedehnten Reise durch Nordamerika und Mexiko, gaben sich letzten Samstag Helen und Guido wieder einmal die Ehre, bei uns in Zürich aufzukreuzen. Vier Tage wohnten sie bei uns, nach dieser langen Zeit gab es schliesslich gehörig viel zu erzählen.
Eine grosse, weisse Bugwelle, die vor unserem Wohnzimmerfenster vorüberschwappte, kündigte die Ankunft des Wohnmobils und seiner Besitzer an. Der herbstlichen Witterung hatten wir es zu verdanken, dass sie dieses Mal jedoch nicht in ihrem fahrbaren Heim wohnten, sondern bei uns.
So konnten wir denn in Ruhe alles Wichtige und Unwichtige ausführlich durchhecheln. Beide Seiten hatten - wie könnte es anders sein! - unzählige Fotos zu präsentieren, was wohl wiederum beidseitig neues Fernweh weckte. Der Reisevirus liegt definitiv in der Familie.

Am Samstag Abend gingen wir dann gemeinsam ins Kongresshaus, um uns die Kung Fu-Show der chinesischen Shaolin-Mönche anzuschauen. Wie immer ging dabei so einiges zu Bruch, Metallplatten, Holz, Steine, zum Glück jedoch keiner der Mönche oder Nonnen. Neu an der Show war vor allem die Einbindung der Nonnen von Yong Tai. Wie das Shaolin Kloster gehört auch das Yong Tai Kloster zu den Geburtsstätten des Zen Buddhismus und der Kung Fu-Kampfkunst. Die Show erzählt unter anderem vom friedlichen Kampf der Nonnen um Gleichberechtigung. Kritisieren kann man vielleicht, dass ob etwas gar viel Show-Geplänkel der Funke nicht so richtig überzuspringen vermochte. Dennoch war es ein sehr schöner und spannender Abend.

Ebenfalls letzten Samstag fand ein weiteres wichtiges Ereignis statt:
Manuela feierte ihre erste Vernissage in der Nelle Gallery in Zürich. Dort zeigt sie bis Mitte Dezember einige ihrer Specksteinskulpturen und Bilder. Nach so einem Ereignis sind wir doppelt stolz, zwei echte Egloffs bei uns zu Hause hängen zu haben!
Manuelas Website über ihre Kunst.
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-02-20, 04.36 GMT
Ehre, wem Ehre gebuehrt
Wir sitzen am Gate 9 des Flughafens von Alice Springs und warten auf das Boarding unseres Fluges nach Cairns.
Nach 5 intensiven und spannenden Tagen im Outback haben wir unseren 4WD-Camper einigermassen heil zurueck gegeben. Wir wurden darauf standesgemaess zum Airport gebracht: Unser Fahrer hat auch schon die Queen, das Belgische Thronfolgerpaar und James Belushi chauffiert. Der naechste prominente Fahrgast (nach uns) wird am 1. Maerz Prinz Philippe von England sein.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
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2005-02-18, 03.28 GMT
Olgas umrundet!
Heute sind wir bereits vor Sonnenaufgang in Richtung Olgas aufgebrochen. Bei verhaeltnismaessig kuehlen Bedingungen konnten wir so mit dem Scenic Hike beginnen.
Das "Valley of the Winds" wird derzeit um 11 Uhr morgens geschlossen, da die Temperaturen um diese Zeit zu hoch werden. Wir liefen um 7 Uhr ab und bestaunten waehrend dreier Stunden die fantastischen Formen und Farben dieser Gesteinsformation. Auf dem Rueckweg begannen wir gegen 10 Uhr zu verstehen, zu welchem Glutofen Kata Tjuta (in der Sprache der Aboriginal People "Viele Koepfe") werden kann.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-02-08, 20.57 GMT
Tosca im Sydney Opera House
Fuer einmal nicht im Opernhaus Zuerich, sondern im (zumindest aeusserlich) wohl bekanntesten Opernhaus der Welt sahen wir uns gestern Puccinis Tosca an.
Die Auffuehrung war gut, gewoehnungsbeduerftig ist fuer das europaeische Auge die nuechterne Gestaltung des Innenraumes der Oper. Die Aussicht waehrend der Pausen auf den Hafen von Sydney war dafuer Weltklasse. Und die Arie "E lucevan le stelle" ruehrte zu Traenen.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-12-13, 10.19 GMT
de Baseggio versagt auf der ganzen Linie
Ich habe gestern nach 2001 zum zweiten Mal am Zürcher Silvesterlauf teilgenommen. Mit 47min. 15s blieb ich um 4 Sekunden über der vor 3 Jahren gelaufenen Marke.
Natürlich verfehlte ich damit mein erklärtes Ziel, unter 45min. zu bleiben, klar. Grund für den kapitalen Schiffbruch lag in einem taktischen Fehler meinerseits. Drei Mal war es auf der ersten Runde aufgrund der grossen Zahl von Läuferinnen und Läufern zum Stau auf der Strecke und damit zum absolutern Stillstand während mehrerer Sekunden gekommen. Anstatt der anvisierten 11 Minuten absolvierte ich die erste Runde in schlechten 13min. 45s. Ich liess mich leichtsinnigerweise dazu verleiten, den Rückstand auf die Marschtabelle sofort veringern zu wollen, ich rannte Runde zwei in 10 Minuten. Das war eindeutig zu schnell, ich konnte auf den letzten 4 Kilometern nicht mehr zusetzen. Obwohl die Verhältnisse gestern im Vergleich mit 2001 viel besser waren - damals herrschten Temperaturen von minus 14 Grad Celsius - gelang es mir enttäuschenderweise also nicht, mich zu verbessern. Ich werde gewiss versuchen, das mir gesteckte Ziel im kommenden Jahr zu erreichen.
Mario de Baseggio

2004-12-02, 14.28 GMT
Der Weisheit letzter Schluss
In einem 80-minütigen Eingriff hat mir Dr. Kordic heute Nachmittag die beiden rechten Weisheitszähne entfernt.
Beide waren unter dem Zahnfleisch verborgen und mussten «ausgegraben» werden, wie es der Zahnarzt beschrieb. Vor allem der untere Zahn hatte wohl beschlossen, sich besonders heftig zu wehren. Er musste in nicht weniger als sieben Einzelteile zerlegt werden, eine Wurzel hatte die hinderliche Form eines Widerhakens. Ich danke dem eingespielten Team, Alen Kordic und seiner Assistentin Melanie Vinals, für die geleistete Schwerst- und Präzisionsarbeit.
Mario de Baseggio

2004-05-08, 15.25 GMT
Auf den Spuren des Tigers
Heute haben wir den ersten Schritt zum Berufs-Golfer absolviert: In Otelfingen kamen wir in den Genuss einer Schnupperlektion mit dem schottischen Lehrer Jonathan Henderson, seines Zeichens «PGA Pro».
Die ersten «Swings» sind also geschlagen, die ersten «Putts» eingelocht. Wir wollen die Sache aber nicht zu schnell angehen. Daher warten wir eine Woche bis zum Grundkurs. Geplant sind Platzreife und erstes Handicap im August. Im Herbst werden wir die Akkreditierung für die PGA-Tour erlangen, die wir 2006 gewinnen werden. (Im nächsten Jahr erwarten wir die ersten Turnier-Siege, zum Gewinn der ganzen Tour wird es realistischerweise nicht reichen.) Und im Frühling 2007 wird Tiger Woods seinen ersten Platz in der Weltrangliste räumen müssen.
Mario de Baseggio

2004-02-24, 18.34 GMT
Der Adler fliegt nach Hause
Nach drei Monaten in der Schweiz fliegt der Shaolin-Mönch Liu Wen Qiang morgen zurück in seine Heimat. Er wird dort wieder seinen Platz im Kloster in Henan einnehmen.
Leider konnte ich aufgrund meiner Vergiftung von letzter Woche nur bei drei Unterrichtsstunden anwesend sein. Daher habe ich die Formen, die Liu uns beigebracht hat, nur sehr bruchstückhaft intus. Dennoch war es sehr lehrreich dem buddhistischen Mönch zuzusehen, wie er die Bewegungen eines majestätischen Adlers oder einer wehrwilligen Gottesanbeterin gekonnt nachahmte.

Er hat mir bei meinen ungelenken Versuchen mit Schwert und Schild (meine erste Waffenform!) zugesehen, im Übungskampf mit Tritten beeindruckte mich die unglaubliche Explosivität und Geschwindigkeit seiner Angriffe.

Das Bild zeigt mich mit Liu, dem ich auf diese Weise herzlich danken möchte. Ich wünsche ihm eine gute Heimreise und hoffe, dass ich vielleicht wieder einmal bei ihm in den Unterricht gehen darf.

An dieser Stelle danke ich auch meinem Lehrer Chow, dessen Einsatz diesen Besuch überhaupt erst ermöglicht hat. Nicht unerwähnt möchte ich auch John und René lassen, deren sattelfeste Formenkenntnis es mir erlaubt hat, abzugucken und so - trotz des oben erwähnten Trainingsdefizits - ein bisschen mitzuhalten.
Mario de Baseggio

2004-02-14, 15.08 GMT
Tag der offenen Tür bei Chin Woo
In meiner Kung-Fu-Schule war heute Tag der offenen Tür. Verschiedene Stile, Tai-Chi, Waffenformen und Löwentanz wurden gezeigt.
Mitschüler und Lehrer haben während einer Stunde verschiedene Aspekte des chinesischen Kampfsports gezeigt. Mein Sifu Chow (Bild) führte in charmanter Weise durchs Programm.

Höhepunkte waren sicherlich die Waffen-Form des Shaolin-Mönchs Liu, der in der nächsten Woche auch bei unseren Trainings anwesend sein wird und der Steinbruch-Test von Ausbilder Daniel.
Aber auch Johns dynamisch-kraftvolle Wu-Shu-Form, Leucios eindrucksvolle Sprünge und die verschiedenen anderen Darbietungen waren höchst unterhaltsam und zeugten vom Können aller Beteiligten.
Mario de Baseggio

2003-10-16, 06.35 GMT
Neues aus dem Dienst - Folge 27
Wir kehren dem Luzerner Hinterland nun den Ruecken und befinden uns auf der Rueckverschiebung zum eigentlichen Einheitsstandort.
Mario de Baseggio
Submitted via WAP

2003-06-29, 04.57 GMT
Big Family Summit
Am Samstag kamen Evas Eltern Yvonne und Lúcio nach Unterseen.
Gemeinsam mit meinen Eltern Helen und Guido besuchten wir den «Mystery Park» in Interlaken. Eine wirklich faszinierende Art, wie Erich von Däniken seine Theorien präsentiert. Es folgte ein lustiges Abendessen bei Grossmutter.
Am Sonntag kamen Evas Bruder [undisclosed] und seine Frau [undisclosed] dazu und machten das Familientreffen komplett. Nach dem Mittagessen im Chinesischen Lokal und einigen Spaziergängen war es dann aber Zeit, nach Zürich zurückzukehren.
Das Bild zeigt alle Beteiligten auf dem Vorplatz des grossmütterlichen Hauses.
Mario de Baseggio

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