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Today in 2014 Leichtathletik-Europameisterschaften Zürich 2014
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Today in 2008 Mittagessen mit Ray

2010-07-25, 15.31 GMT
Das Ende einer Auszeit
Heute ist der letzte Tag meines Sabbaticals. Seit dem 1. Mai war ich frei, den Dingen nachzugehen, die mich ausserhalb des Berufs faszinieren.
Ich konnte in dieser Zeit ausgiebig fotografieren, Sport treiben und reisen, darüber hinaus war es mir möglich viel intensiver am Alltagsleben meiner Familie teilzuhaben, als dies der Fall ist, wenn ich im Büro bin. Ich hatte zahlreiche interessante und lustige Begegnungen, etwa mit dem Hochspannungleitungsexperten Kadri aus Prishtina oder dem frustrierten griechischen Bordmechaniker Nikolaos, der seinen Dienst auf einer 60-Meter-Privatyacht versieht. Die Reisen nach Venedig, Frankreich und in die Toscana waren lehr- und erlebnisreich. Ich denke da zum Beispiel an einen Reifenplatzer in the middle of nowhere oder die bewusstseinserweiternde Erfahrung, von der Mutter aller Duschköpfe, einem Bossini Dinamica 14cm, sanft berieselt zu werden.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinem Arbeitgeber
UBS AG und namentlich bei meinem Chef Felix und meinem Chefchef Martin dafür bedanken, mir diese hervorragende Gelegenheit gegeben zu haben. Ganz besonders verbunden bin ich ausserdem Ursi und Jürgen, die mich während meiner Abwesenheit vertreten haben. Und schliesslich möchte ich noch Eva und Sophia dafür danken, dass sie mich die knapp drei Monate so toll ertragen haben. Ich liebe euch!

Morgen bin ich wieder im Büro und - damit diese Frage auch beantwortet ist - ich freue mich darauf. Ich bin in der glücklichen Situation, dass mir die Arbeit ebensoviel Spass bereitet, wie der private Teil meines Lebens. Deshalb bleibt mein einziges kleines Problem nach wie vor, dass ich für alles, was ich gerne tue, zu wenig Zeit habe. Ist halt alles eine Frage der Balance.
Mario de Baseggio

2008-01-12, 07.35 GMT
Rigoletto im Opernhaus
Nach über einem Jahr besuchten wir vorgestern wieder eine Oper im Opernhaus Zürich. Es wurde Verdis "Rigoletto" gegeben, wir konnten eine überaus ansprechende, solide Vorstellung erleben.
Leo Nucci, den wir vor knapp drei Jahren bereits in Nabucco sehen konnten, überzeugte in der Titelrolle. Besonders gefiel uns die Szene, in der er die Edelleute um die Herausgabe seiner entführten Tochter anflehte.
Ausgezeichnet inszeniert ebenfalls der Moment, da Rigoletto realisiert, dass im ihm zu Füssen liegenden Sack nicht (wie beim Auftragskiller Sparafucile in Auftrag gegeben) die Leiche des Duca von Mantova steckt. Letzterer spaziert quicklebendig und fröhlich singend - "La donna è mobile" - im Hintergrund vorbei. "Chi è mai, chi è qui in sua vece!?"

Zum ersten Mal überhaupt wurden wir Zeugen einer Reprise vor dem geschlossenen Vorhang. Leo Nucci und Elena Mosuc (Gilda) wurden vom gewohnt euphorischen Zürcher Publikum rhythmisch klatschend aufgefordert, ihr Duett "Piangi! piangi fanciulla" ein zweites Mal zu geben, was besonders Mosuc einiges abverlangte.

Nach der Vorstellung gratulierte Alexander Pereira dem ehemaligen Intendanten des Opernhauses Zürich, Claus Helmut Drese zu dessen 85. Geburtstag. Dreses pathetische Rede ("Die Oper lebt!") beschloss unseren erlebnisreichen, unterhaltenden Opernabend.
Mario de Baseggio

2006-11-21, 20.25 GMT
Die Schachteln sind gepackt - auf geht's!
Nach neun Jahren verlässt Ray unseren gemeinsamen Arbeitsgeber, die UBS. Mit dem heutigen Apéro nahm er Abschied von den Kollegen, die Wehmut hielt sich allerdings in gesunden Grenzen. Schliesslich wird Ray schon am ersten Dezember seine neue Arbeitsstelle in Oberglatt antreten.

Ich möchte es nicht versäumen, dem Mann, der mich für UBS angeworben hat, für die vielen erlebnisreichen, produktiven und lustigen Stunden, die wir gemeinsam im Team erleben konnten, zu danken.

Ray, merci für die Einladung zum Apéro und einen guten Start am neuen Arbeitsplatz!
Mario de Baseggio

2005-05-02, 07.16 GMT
L'elisir d'amore
Freitag Abend sahen wir im Opernhaus (www.opernhaus.ch) Gaetano Donizettis «L'elisir d'amore». Eine wunderschöne und unterhaltsame Oper, ein stimmiges Bühnenbild und ein grossartiger Fabio Sartori machten den Abend zu einem Erlebnis.
Die interessante und lehrreiche Einführung Dietberg Reichs, ehemaliger Chefdramaturg des zürcherischen Opernhauses, in das Werk Donizettis und im Speziellen natürlich in den Liebestrank bildete den Auftakt zu einem denkwürdigen Opernabend.

Die Oper selbst ist bereits ein musikalischer Ohrenschmaus und zudem äusserst vergnüglich. Doch der Höhepunkt des Abends war der stimmgewaltige italienische Tenor Fabio Sartori, der sein Rollendebut als «Nemorino» gab. Seine Darbietung von «Una furtiva lacrima», sicherlich eine der schönsten Arien überhaupt, war das Beste, das wir je live in einer Oper hören durften. Zum Tränen vergiessen schön!
Eva Moehlecke de Baseggio

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