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Happy Birthday, Enrico Caruso (born February 25, 1873)

Happy Birthday, Pierre Auguste Renoir (born February 25, 1841)

2016-10-24, 06.51 GMT
Ein Tag an der OLMA
Den Samstag verbrachten wir in einer olfaktorischen Dunstwolke von Bratwurst, Streufutter und Kuhdung. Die "Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung" bietet einen schönen Überblick zu Nutztierhaltung, Gemüse- und Obstbau, angereichert mit zahlreichen Darbietungen aus der Schweizer Volkskultur. Ob Jodelchor, Fahnenschwingen, Säulirennen und Kuhreiten - langweilig wird's nie. In Erinnerung bleiben wird gewiss das beeindruckende Brauereipferd Aramis, das in einem Seilziehwettkampf gegen über 10 Schwinger ein klares Unentschieden erreichte.
Mario de Baseggio

2015-03-21, 06.03 GMT
Sonnenfinsternis
Gestern kam es zwischen halb zehn und halb zwölf morgens zu einer Sonnenfinsternis, die in Zürich um 10.34 Uhr den höchsten Grad ihrer Abdeckung, etwa zwei Drittel, erreicht hat. Ich habe es mir nicht nehmen lassen, mit Filterfolie und Tele bewaffnet das Schauspiel am wolkenlosen Himmel zu bewundern.
Das Serienbild in der originalen Grösse (1600x3200px)
Mario de Baseggio

2013-06-10, 07.42 GMT
Die Schatzinsel an der Oper Zürich
Der Komponist Frank Schwemmer hat im Auftrag des Opernhauses die Kinderoper "Die Schatzinsel" geschaffen. Gestern waren wir mit Sophia in der Vorstellung, eine tolle Produktion! Wenn da nur nicht die Sache mit der Musik wäre.
Wer mich kennt, weiss, dass ich grösste Mühe mit dissonanter Musik habe. Werden Dissonanzen wiederholt nicht durch Konsonanzen aufgelöst, dann reagiert mein Körper mit erhöhtem Puls und ich bekomme schweissnasse Hände. Ich spüre eine merkwürdige Beklemmung im Brustraum und will nur noch weg. Der Grad des Unwohlseins hängt von der Art der Instrumente und dem jeweiligen Musik-Stil ab. So sind atonale Kompositionen der Neuen Klassik oder die meisten zeitgenössischen Jazz-Stücke für mich nur schwer auszuhalten.
"Die Schatzinsel" ist eine hervorragende Oper in praktisch allen Belangen: Bühnenbild, Kostüme, visuelle Effekte, die Leistung des Ochesters und der Sänger - alles tipptopp. Zur Musik fand ich hingegen keinen Zugang, weil ich ihre Struktur nicht heraushören konnte, sie war für mich nichts anderes als syllabisches Hintergrundgeräusch. Und die Dissonanzen taten das Übrige, ich hatte bereits nach 10 Minuten das Gefühl, aus den Ohren zu bluten.
Nota bene: Meine persönliche Befindlichkeit ist in dieser Sache nicht von Belang, denn es handelt sich ja um eine Kinderoper, die nicht für alternde, kulturkonservative Väter, sondern für begeisterungsfähige Kinder geschrieben ist. Das Opernhaus Zürich beweist mit diesem Auftragswerk, dass es das junge Publikum ernst nimmt und sich nicht damit zufrieden gibt, den Kindern einfach ein Medley der schönsten Opernarien aller Zeiten vorzusetzen. Und das Zielpublikum hat Schwemmers Komposition ohne Zweifel erreicht. Keines der Kinder hat sich wegen nicht aufgelöster Dissonanzen beschwert, sie alle, einschliesslich unserer Tochter, waren von der spannenden Darbietung gefesselt.
Mario de Baseggio

2011-10-18, 16.24 GMT
Grossvaters Uhr
Nachdem ich die Uhr meines Grossvaters vor einigen Wochen in einer unauffälligen Kartonschachtel im Keller wieder entdeckt hatte, konnte ich sie heute revidiert und geprüft beim Uhrenatelier im Niederdorf abholen. Wie verlangt hat man die Krone belassen, mit dem Auswechseln der Feder erreicht die Cortébert Modell 9569 eine passable Ganggenauigkeit von 22 Sekunden über 24 Stunden in drei Lagen gemessen. Ein neues Glas und ein Lederband anstelle der vergoldeten Kettenglieder lassen die Uhr in frischem Glanz erscheinen. Ich bin sehr zufrieden, zumal die Uhr das einzige Erinnerungsstück ist, das mir von meinem 1988 verstorbenen Grossvater Hermann geblieben ist. Ich kann die Uhrmachermeister des Uhrenateliers uneingeschränkt weiterempfehlen, Patrick, vielen Dank für den Tipp!
Website des Uhrenateliers (vor dem Besuch anrufen)
Mario de Baseggio

2010-07-07, 22.00 GMT
Persönlicher Weitenrekord!
Beim Grillen hatte ich heute die Gelegenheit, mich in der Disziplin des Wespenweitspuckens zu üben. Es ist mir ein toller Versuch geglückt: Bierflasche ansetzen, ein herzhafter Schluck und warten, bis sich das Tier auf die Zungenmitte bewegt. Dann mit viel Druck die Atemluft durch eine möglichst enge Öffnung der Lippen hindurchpressen, voilà, schon fliegt das Insekt über die Balkonbrüstung. Ich schätze die erreichte Weite auf ungefähr 150cm, kein schlechter Wert zum Saisonbeginn. Und das Beste: Die Wespe ist wohlauf und bei mir war kein Luftröhrenschnitt nötig.
Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2010-06-30, 19.00 GMT
(Kriegs-)Gott ist tot
Heute habe ich eines meiner wichtigsten persönlichen Leistungsziele für meinen Sabbatical erreicht: Ich habe God of War III auf der Playstation durchgespielt. Obwohl ich seit anfangs der Achtzigerjahre oft und ausdauernd Computer-Games spiele, ist es doch das erste Mal, dass ich bei einem Third Person Hack&Slay die Endsequenz erreicht habe. Das hat vor allem damit zu tun, dass mir das Genre an sich nicht besonders zusagt. Doch bei GOW3 waren das Thema, die griechische Mythologie, das exzellente Level-Design und die hervorragende grafische Umsetzung mehr als ausreichend, mich in den letzten zwei Monaten während mehr als 14 Stunden an die Konsole zu fesseln. Diese Zeit war auch nötig, galt es doch als Spartaner namens Kratos im Alleingang an die 2000 Gegner niederzumachen, darunter auch praktisch alle olympischen Götter. Klar, dass dabei auch der eine oder andere Titan das Zeitliche zu segnen hatte. Zum Schluss rammt sich Kratos sein Schwert in den Wanst und bringt so seinen Rachefeldzug zum unvermeidbar blutigen Ende. Ende? Sicher? Wer die Geduld hat, sich den ganzen Abspann anzusehen, wird bemerken, dass sich die Marketingstrategen der Santa Monica Studios ein Hintertürchen für eine Fortsetzung offen lassen.
Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2010-04-30, 06.39 GMT
Goodbye und aufwiederseh'n!
Heute ist mein letzter Arbeitstag vor meinem Sabbatical. Und der hat tipptopp begonnen, meine Kolleginnen und Kollegen haben mir ein lustiges kleines Kunstwerk überreicht, das den Spass treffend illustriert, den ich während der knapp drei Monate haben werde. Vielen Dank, ihr seid toll!
Mario de Baseggio

2009-07-27, 18.02 GMT
Edi ist verstorben.
Gerade hat uns die Nachricht erreicht, dass vor eineinhalb Stunden Evas Cousin zweiten Grades Edi im Alter von 76 Jahren verstorben ist. Edi, Du warst ein lieber Kerl!
Eva Moehlecke de Baseggio

2008-06-18, 07.35 GMT
Abgerechnet wird zum Schluss
Es ist jedes Mal dasselbe: Die Squadra Azzurra schleppt sich mühsam durch die Vorrunden grosser Turniere und erreicht die Finalrunden mit Leistungen, die dem Potential der Mannschaft in keiner Weise gerecht werden. Daran habe ich mich als Fan schon vor langer Zeit gewöhnen müssen. Daher war ich nicht sonderlich überrascht, dass es auch diesmal wieder geklappt hat - das tut es meistens. Mein Optimismus wurde in den vergangenen Tagen von meinen Kolleginnen und Kollegen (wohl zu Recht) immer wieder belächelt. Die Spiele gegen die Niederlande und gegen Rumänien gaben genug Munition für zwei Meisterschaften...
Jetzt wird der Grundton in den Kommentaren wieder ändern, jetzt wird man vom "glücklichen" oder vom "unverdienten" Weiterkommen der Mannschaft sprechen. Auch daran habe ich mich als Fan längst gewöhnt. (Das ist ja gerade einer der schönsten Aspekte des Fussballspiels: Jeder kann die Geschehnisse auf seine eigene Weise analysieren und deuten.) Kann man von Glück sprechen, wenn es immer wieder geschieht? Widerspricht die regelhafte Wiederholung nicht dem eigentlichen Konzept von "Glück haben"? Glück oder Pech haben, das geschieht in einem einzelnen Spiel, bei einer (Fehl-)Entscheidung des Schiedsrichters, bei einem Pfostenschuss oder bei einer Verletzung, wie sie gestern leider Franck Ribery ereilt hat. Von diesen Momenten sind alle Mannschaften betroffen. Erinnert man sich an das aberkannte reguläre Tor von Luca Toni gegen Rumänien? Wie steht es mit dem Penalty, den Portugal gegen die Schweiz in der ersten Halbzeit nicht hat zugesprochen bekommen? Im selben Spiel führt eine Schwalbe Barnettas zum Elfmeter gegen die "unglücklichen" Portugiesen. Würde man den ausgezeichneten, aufopfernd kämpfenden Nani fragen, er würde sicherlich antworten, dass diese beiden Entscheidungen Glück für die Schweizer waren. Aus Schweizer Sicht wird man sich hingegen nur an die tolle, kämpferische Leistung der Mannschaft im letzten Spiel unter Köbi Kuhn erinnern. Aber - und das ist jetzt meine persönliche Folgerung aus dem eben Gesagten - Glück oder Pech können spielentscheidend sein, sie können aber nicht über Jahre hinweg den Ausgang von Turnieren bestimmen. Das "glückliche" Weiterkommen der Italiener ist ein Mythos. Es ist es kein glücklicher Zufall, dass Mannschaften wie Deutschland, Italien, Argentinien oder Brasilien regelmässig Vorrunden grosser Meisterschaften überstehen und sich oft im Finalspiel wiederfinden. Ob man es mag oder nicht, im Spiel dieser Teams gibt es eine Qualität, die beständig Resultate garantiert.

Wie dem auch sei, die Karten sind jetzt frisch gemischt, jetzt geht es am Sonntag in Wien gegen das starke Spanien, leider ohne Pirlo und Gattuso. Da werden wir also wieder etwas Glück brauchen...
Mario de Baseggio

2007-06-21, 12.11 GMT
Die Gewitterfront zieht vorüber
Nachdem ich heute Morgen in Basel miterlebt habe, wie sich der Himmel am hellichten Tag verdunkelte und es in Strömen goss, scheint sich die Wetterlage nun beruhigt zu haben. Noch immer ziehen dicke Wolken über Altstetten, zwischendurch erreicht aber dann und wann ein Sonnenstrahl die Erde.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2006-07-05, 05.47 GMT
Siamo in finale!
Nach einem hart umkaempften Spiel haben die Azzurri gestern gegen Deutschland mit 2 zu null Toren gewonnen und damit den Einzug in das Finale der Fussballweltmeisterschaft 2006 erreicht.
Das taktische Geschick unseres Trainers Marcello Lippi gab den Ausschlag, mit der Staerkung der Offensive in der Verlaengerung konnte die italienische Nationalmannschaft den Druck entscheidend erhoehen. Zwei Holztreffer in den ersten beiden Minuten der Ueberzeit waren das unmittelbare Resultat, der Siegtreffer folgte in der 118. Minute. Wenn die Squadra diese Leistung auch am Sonntag zu bringen in der Lage ist, dann wird der vierte Titelgewinn wohl Realitaet!
Mario de Baseggio
Submitted via WAP

2006-05-14, 09.11 GMT
FC Zürich - Schweizermeister 2006!
Ich kann nicht behaupten, dass ich ein grosser Fan des Schweizer Klubfussballs bin, ich verfolge nur selten ein Spiel am Fernsehen, in einem Stadion war ich sicherlich schon seit zehn Jahren nicht mehr. Aber gestern wurde der FCZ Schweizermeister und ich habe mich sehr darüber gefreut.
Der Grund für diese Freude lag in meiner Primarschulzeit. Es war damals nämlich wichtig, ein richtiger Fan für einen der Stadtklubs zu sein, wobei die meisten meiner Klassenkameraden auf der Seite der (schon damals reichen) Grasshoppers standen. Diese Ausgangslage führte natürlich zu heftigen Diskussionen und Auseinandersetzungen. Der Höhepunkt meiner Angefressenheit wurde 1981 erreicht, als der FC Zürich mit Zappa, Elsener, Jerkovic und natürlich meinem Lieblingsspieler, dem Goalie Karl Grob, Schweizermeister wurde! Danach verlor sich meine Begeisterung für den Klub und den Schweizer Fussball - wie gesagt - mehr und mehr.

Gestern wurde "mein" FCZ nach einer 25-jährigen Durststrecke wieder Schweizermeister. Ich gratuliere Lucien Favre und seinem Team herzlich und freue mich für die Fans, die ausdauernder als ich waren und ihren Klub über die langen Jahre unterstützt haben.
Mario de Baseggio

2005-12-10, 11.43 GMT
Der Traumfinal wird wahr!
An der gestrigen Auslosung der Gruppen für die WM-Endrunde in Deutschland wurden die Voraussetzungen für den Final Brasilien-Italien erfolgreich angelegt. Die beiden Mannschaften werden ihre Gruppenspiele gewinnen und sich am 9. Juli 2006 im Berliner Olympiastadion gegenüber stehen. Und damit ist ja auch klar, wer Weltmeister werden wird.
Die Fernsehübertragung der Auslosung erreichte für das Schweizer Publikum indes den Höhepunkt, als Fussballgott Pelé die entscheidende Kugel aus dem Topf mit der Nummer 3 Zeremonienmeister und Fifa-Medienchef Markus Siegler übergab (Bild, re-inacted) und das schwere Los für die Eidgenossen Gewissheit wurde: Togo, Südkorea und vor allem der ehemalige Welt- und Europameister Frankreich werden nicht leicht zu schlagen sein.
Zur offiziellen Website der Fussballweltmeisterschaft 2006
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-08-16, 04.59 GMT
Shaolin-Kung-Fu im Volkshaus
Gestern konnte uns Chow Karten für die Show «Authentisches Shaolin-Kung-Fu» zu einem ausgezeichneten Preis besorgen. So trafen wir uns gestern mit Susanne, Hassim, Ray, Giuseppe, Nico, Werni, Karl-Heinz und einigen anderen mehr im Volkshaus, um den 30 Mönchen bei der Ausübung ihrer Kunst beizuwohnen. Zu sehen bekamen wir erwartetermassen Formen mit den traditionellen Waffen, Formen verschiedener Tierstile, von denen wohl vor allem der drollig-rasante Affenstil im Gedächtnis bleiben wird und der beeindruckende «Drunken Master». Natürlich fehlten auch Bruchtests und lebendig choreografierte Kämpfe nicht.
Leider erreichte die Leistung des Organisators bei weitem nicht das Niveau der Artisten: Weil nicht für den Anlass geworben worden war, mussten zahlreiche Vorstellungen abgesagt werden. Auch die Moderation am Abend selbst war nicht wirklich professionell. Dennoch soll dies der Leistung der Mönche keinen Abbruch tun, sie haben mit ihrer Explosivität und der absoluten Körperkontrolle den Beweis ihres Könnens mehr als geliefert.
Mario de Baseggio
Bild von der Website
www.helvesino.ch

2005-06-26, 12.32 GMT
Lang Lang in Concert
Am Sonntag durften wir ein Konzert der Sonderklasse miterleben. In der Tonhalle Zürich spielte das Orchester des Zürcher Opernhauses auf, Solist am Piano war der gefeierte chinesische Pianist Lang Lang. Der erst 23-Jährige begeisterte das Publikum mit Virtuosität und Ausdruck. Bereits mit der ersten Note des Mozartkonzertes schien er tief in der Musik versunken.
Zuweilen schien er die Töne neu zu erfinden, sie dem Klavier zu entlocken, die Klaviatur zu streicheln. Sein Spiel und die ihm eigene sympathische und natürliche Ausstrahlung machten das Konzert zu einem Ereignis.

Zu Ende fiel Lang Lang (
www.langlang.com) dem Dirigenten einfach um den Hals. Das prächtige Rosenbouquet, welches Opernhaus-Direktor Pereira ihm überreichte, gab er gleich an die erste Geigerin weiter. Der tobende Applaus schien ihm - im Gegensatz zum Konzert - jedoch eher unangenehm zu sein. So setzte er dem Beifall nach einiger Zeit geschickt ein Ende, indem er die erste Geigerin und mit ihr das Orchester selbst hinausgeleitete.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-12-14, 09.26 GMT
Zweiter Showdown in der Pampa!
Wie bereits zu Anfang Oktober kam es auch gestern wieder zum Wettkampf erster Güte im Anwesen des «Cleaners». Die ofenfrischen Kopien von «Halo 2» bescherten uns einen Heidenspass.
Alex «NastyDragon», Ray «The Cleaner» und ich, «1st Rank CTU Spargelschäler» mussten leider auf die Teilnahme von Oli «Leon» verzichten, weil es mit der Verbindung zum Netz nicht klappen wollte. (Das kommt wohl daher, dass sich die Villa Clean weit in der Provinz befindet, wo man sich noch heute Briefe mittels Leuchtfeuer übermittelt.) Dennoch erreichten die Kämpfe bislang undenkbare Kreisch-Phon-Stärken. Legendäre Szenen reihten sich aneinenander, wie Perlen vor die Kampfsäue. Beispiel: «Schäler» feuert eine Rakete auf «Nasty». Dieser weicht behende aus, der explosive Propulsor trifft dennoch, nämlich «Cleany», der nichtsahnend um die Hausecke gelaufen kommt. Erst um 23.45h trennten wir uns von unseren nassgeschwitzten Controllern. Ich danke euch, «Cleaner» und «Nasty» für das Gastrecht, bzw. das offerierte Geknabber und dafür, dass ihr so gute Verlierer seid!
Mario de Baseggio

2004-07-25, 16.42 GMT
Golfkurs, Yamato und Brunch-Schiff
Wir haben im systematischen Aufbau unserer Profi-Golf-Karrieren einen weiteren Meilenstein erreicht: Mit Steven hatten wir am Samstagmorgen unsere erste Privatlektion. Und das im zeitweise strömenden Regen. (Zum Glück war die Driving Range gedeckt.)
Am Abend gingen wir mit Ray (der enttäuscht war, weil er wegen des erwähnten schlechten Wetters nicht mit seinen Töffli-Kollegen hatte ausfahren können) zum Kongresshaus, wo wir Zeugen einer beeindruckenden Darbietung von «Yamato - The Drummers of Japan» wurden.

Die japanischen Schlagzeugerinnen und -zeuger übertrafen unsere Erwartungen: Die Präzision und Ausdauer, mit der sie ihre Instrumente beherrschen, ist unbeschreiblich. Neben dem Können ist es auch ihr Humor, der sie rasch einen Draht zum Publikum finden lässt. Unvergesslich wird wohl Masa's verschmitztes «Hallo!» bleiben, das er in einer kurzen Spielpause breit grinsend ins Publikum rief - und dafür die strafenden Blicke seiner Kolleginnen und Kollegen erntete.
Heute Morgen war dann die Reihe am Brunch-Schiff, das uns zusammen mit Manuela und Patrick während zweier Stunden auf dem Zürichsee genügend Zeit und Musse liess, uns am schönen Buffett zu laben. Am Ende dieser Rundfahrt traf Patrick zu unser aller Überraschung noch einen guten, alten Freund, mit dem er sich angeregt unterhalten konnte.

Vom Bürkliplatz her kommend sahen wir auf dem Heimweg noch einige Teilnehmer des Zürcher Ironman-Triathlon in Aktion.
Zur offiziellen Website von Yamato
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2003-09-26, 13.24 GMT
Neues aus dem Dienst - Folge 5
Wegen nicht gerade idealem Empfang kann ich nicht immer per Mobiltelefon erreicht werden. Ich danke aber allen, die mir eine SMS geschickt haben, ganz herzlich. Ansonsten alles in Ordnung. Ich wünsche ein gutes Wochenende!
Mario de Baseggio
Submitted via WAP

2003-05-02, 20.58 GMT
La Grande Caballé!
Heute waren Eva und ich am Liederabend der Montserrat Caballé in der Tonhalle des Kongresshauses Zürich. Sie ist ein Ereignis, die spanische Primadonna: Ihre Stimme, ihre Kostüme und ihr humorvoller Umgang mit dem Publikum - einzigartig.
Zu Beginn des Konzerts gab es eine kleine Panne. Der Conférencier hatte sich offenbar verspätet, so dass Frau Caballé mit ihrem Pianisten Manuel Burgueras ein wenig verloren auf der Bühne herum stand. Natürlich nahm die Diva das Heft bald einmal in die Hand und sprach mit leichtem Akzent: «Ich weiss nicht, wir mussen warte. Egal, wir fengen an.»
Es folgten Lieder und Arien von Donizetti, Rossini, Verdi und Scarlatti. Vielleicht vermag Montserrat Caballé mit ihren 70 Jahren nicht mehr die Stimmgewalt wie zu ihren besten Zeiten zu entwickeln, an Schmelz und Charme hat ihr Gesang jedoch keineswegs eingebüsst.
Vor der Pause dann erneut ein Missverständnis. Die Sängerin und der Pianist verschwinden von der Bühne, Teile des Publikums stehen auf und gehen in die vermeintliche Pause. Grosse Augen dann bei Frau Caballé, als sie auf dem Weg zurück auf die Bühne das Publikum auf den Beinen sieht. Das sei nur eine «Atempause» für sie selbst gewesen, weil das folgende Stück eine «sehr, sehr lange Cantata» sei, meinte sie etwas verlegen lächelnd.
Spanische Lieder von Zarzuela beendeten das offizielle Programm, zahlreiche Zugaben folgten. «Das kenne Sie», kündigte der Sopran an und sang dann «Dür ds Oberland uf, dür ds Oberland ab, da han i zwöi Schätzli, wär chouft mir eis ab?»
Auch «Like a Dream» von Vangelis wurde von Montserrat Caballé hinreissend dargeboten, nachdem Sie diesen Song mit dem Wunsch nach Frieden in der Welt eingeleitet hatte.
Der Abend endete mit einer Standing Ovation, Frau Caballé bedankte sich ihrerseits bei ihrem Pianisten Burgueras mit einer Rose, die sie aus dem ihr überreichten Bouquet löste.
Im strömenden Regen fanden wir den Weg nach Hause, zufrieden mit all dem, was wir in den vergangenen zweienhalb Stunden erleben durften.
Mario de Baseggio

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