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Today in 2015 Oper im Dialekt

2018-02-27, 05.25 GMT
Ereignisreicher Februar
Der Februar war gespickt mit Ereignissen, freudigen, besorgniserregenden und leider auch einem sehr traurigen. In der ersten Woche des Wintermonats hatte ich die einmalige Gelegenheit, mit Sophia zum Endspiel der diesjährigen Champions Hockey League in Växjö, Schweden zu fahren, weil ich von der Organisation zum "Best Fan Ambassador 2018" erkoren worden war. (Mehr Details dazu unter www.fan70.ch.)

Gleich im Anschluss verbrachten wir (natürlich zu dritt) unsere traditionellen Wintersportferien in Grindelwald, wo wir uns auch mit Tante Theres, Onkel Walter und Cousin Stefan zum indischen Abendessen treffen konnten.

Während des ganzen Februars wurden wir von Sorgen um den Gesundheitszustand unserer Lieben begleitet, dies hat sich mittlerweile entspannt.

Der absolute Tiefpunkt wurde am vergangenen Freitag erreicht, als eine Mitarbeiterin der UBS von ihrem Ehemann vor der Eingangstür des Bürogebäudes, in dem ich arbeite, erschossen wurde. Obwohl ich während der Tat im Gebäude war, habe ich nichts davon mitbekommen, einige Kolleginnen und Kollegen von mir hatten leider weniger Glück und wurden Zeugen dieses erweiterten Suizids. Meine Gedanken sind bei all den unschuldigen Menschen, die von diesem Verbrechen betroffen sind, insbesondere natürlich bei den verwaisten Kindern der getöteten Mutter.
Mario de Baseggio

2017-02-20, 06.14 GMT
Eine Woche Sonne und Schnee
Am Samstag sind wir heil aus unseren Skiferien in Grindelwald zurückgekehrt. Begonnen hatten wir den Urlaub mit einem Besuch bei Tante Theres und Onkel Walter in Unterseen, nach langer Zeit konnte ich bei dieser Gelegenheit auch Cousine Franziska und Cousin Stefan wieder einmal sehen. Danach ging es über Wilderswil und Zweilütschinen an den Fuss des Eigers. Das Berner Oberland hat sich während der ganzen Woche von seiner schönsten Seite gezeigt, stahlblauer Himmel, Sonnenschein und genügend Schnee, der es uns erlaubte, mit den Skiern bis vor die Haustür unserer Ferienwohnung zu fahren.
Mario de Baseggio

2017-01-08, 08.02 GMT
Hirslandener Holmenkollen Nachtrodeln 2017
Nach 2010 und 2012 erlaubten es die Schneeverhältnisse gestern wieder einmal einen Hirslandener Holmenkollen Nachtrodel-Event durchzuführen. Die Veranstaltung, die als "Monaco Grand Prix der Tellerschlittler" globale Bekanntheit erlangt hat, bescherte uns packende Kopf-an-Kopf-Rennen, bei denen im Licht der 2,5-Millionen-Watt-Flutlichtanlage hart um Vorteile im Tausendstelsekundenbereich gerungen wurde. Nach dem Entzünden der traditionellen Höhenfeuer am oberen Südosthang des Bonzenhügels war das Publikum natürlich besonders gespannt darauf zu erfahren, wie der Wettkampf im Exo-Olympischen Sechser-Teller-Bob ausgehen würde. Dank zwei nahezu perfekten Läufen konnte der Schlitten ITABRASUI 1 den Titel in überlegener Weise sichern. Das Bild zeigt die erfolgsverwöhnte Formation ausgangs Basler-Loch im schwierig zu steuernden Übergang zum Bierling-Corner.
Mario de Baseggio

2014-12-22, 05.19 GMT
Les Maîtres Chocolatiers Frey
Gemeinsam mit unseren brasilianischen Cousins Rita, Luisa, Rafaela und Luís und Nonno Guido besuchten wir am Samstag die Schokoladenfabrik Frey in Aarau. Als Gruppe waren wir unter dem Namen "Schoggi Moehlecke" zum Schokoladengiessen angemeldet (Bild). Man konnte viel über die Süsse Versuchung erfahren, an Möglichkeiten, die verschiedenen Produkte zu "testen" fehlte es nicht. Zum Schluss überraschte Luís uns alle mit seinem Grosseinkauf: An die 20kg verpackt in drei prall gefüllte Tragetaschen fanden den Weg in den Kofferraum.
Mario de Baseggio

2013-09-12, 05.14 GMT
Drei Tage im Europapark
Alle Jahre wieder fahren wir über das verlängerte Knabenschiessen-Wochenende in den Europapark - so auch dieses Jahr. Die zunehmende Körpergrösse Sophias bewirkt, dass sich diese Kurzferien von ehemals besinnlichen Stunden auf Märchenbahnen zu veritablen Achterbahnenmarathons wandeln, zum grossen Vergnügen der ganzen Familie. Zu den Evergreens Enzian Alpenexpress und Pegasus haben sich nun die Schweizer Bobbahn, der Matterhorn Blitz sowie die Wasserbahn Poseidon gesellt. Nächstes Jahr folgt dann wohl die Holzachterbahn Wodan.
Es waren drei tolle Tage, wir freuen uns bereits auf das nächste Mal!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2013-08-30, 17.32 GMT
Die Ernte ist eingefahren!
Die dümmsten Bauern haben die grössten Kartoffeln, so sagt man. Schaut man obiges Bild an, ist anhand der Kartoffeln nicht klar, wo ich einzuordnen bin (die Miene lassen wir jetzt mal dahin gestellt). Jedoch zeigt es ganz wunderbar die Bandbreite der 5.6 kg Kartoffeln, die meine Nachbarin Andrea und ich heute aus unserem Guerilla-Acker ausgegraben haben. Unserer Meinung nach sind es jedenfalls die schönsten, besten, tollsten Knollen, die die Welt je gesehen hat. Und sie wurden von den schönsten, besten und gescheitesten Guerilla-Gärtnerinnen und Efeu-Widerstandskämpferinnen überhaupt gezüchtet, jawoll!
Eva Moehlecke de Baseggio

2013-07-14, 09.17 GMT
Zurich Tattoo Grand Parade
Gestern waren Sophia und ich an der Grand Parade des Zurich Tattoo. Ein sehr schöner Umzug mit Blechmusik, historischen Kostümen und zahlreichen Dienstfahrzeugen der Feuerwehr, Polizei und der Grenzwacht. Den buchstäblichen Startschuss zur Parade setzte die "Zürcher Miliz Compagnie 1861" mit einer eindrucksvollen Salve aus ihren Vorderladern. Ein weiterer Höhepunkt war die Vorbeifahrt meines Arbeitskollegen Georg als Gefreiter einer Radkompanie. Helm auf, Stgw 90 hintergehängt und eine PzF auf dem Gepäckträger - so präsentierte sich der erfahrene Business- und IT-Analyst dem applaudierenden Publikum. Musikgruppen aus Jordanien (im Bild), Mexiko, Singapur, Schweden und dem Vereinigten Königreich gaben dem Anlass zusätzlich Farbe und einen internationalen Touch.
Mario de Baseggio

2013-06-20, 06.58 GMT
James Gandolfini ist gestorben
Gerade am Samstag haben wir die grosse Swiss Sopranos Night gefeiert, heute müssen wir erfahren, dass James Gandolfini im Alter von 51 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben ist. Der Darsteller war mit seiner unglaublichen Präsenz das Herz der Serie. Wir sind traurig.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
Das Bild stammt aus dem Jahr 2011 und ist der Website wikipedia.org entnommen.

2013-02-13, 17.49 GMT
Ski heil!
Der 13. Februar 2013 geht als der Tag in die Geschichte ein, an dem Sophia zum ersten Mal auf Skiern stand. Bei Skilehrer Robert in Einsiedeln übte sie kulinarischen Wintersport: Stemmen heisst heutzutage Pizza fahren, bergauf "tännle" ist der Glacéschritt, die Skis parallel halten nennt sich Pommes Frites. Kein Wunder, schob das Kind nach dem Unterricht Kohldampf...
Das Urteil über die neue Sportart war kurz und knapp: mega cool!
Eva Moehlecke de Baseggio

2013-01-14, 12.13 GMT
Willkommen Liam Ryan!
49 Zentimeter lang und exakt 3'830 Gramm schwer, das die ersten Daten, die wir von Liam Ryan, dem frisch geborenen Sohn meines Arbeitskollegen Philipp erfahren. Liam ist am Samstag, 12. Januar geboren, Mutter Anna und Kind sind wohlauf. Wir gratulieren herzlich und wünschen dem Neuankömmling und seiner Familie nur das Beste.
Mario de Baseggio

2012-05-06, 20.43 GMT
Von zwei Beinen hin zu zwei Rädern
Zum Geburtstag hat Sophia ein lila Fahrrad bekommen. Einige Stunden des Übens waren in den letzten Wochen nötig, heute war es so weit: Unsere kleine Radlerin erlernte als letzte Teildisziplin das selbständige Anfahren. Danach gab es kein Halten mehr, die neugewonnene Mobilität wurde auf einem Schulhauspausenplatz reichlich ausgekostet. Natürlich sind einige Radien noch nicht ganz ebenmässig, die Bremswege manchmal erstaunlich gekrümmt und die Strassenlage des Sportgeräts bewegt sich noch zu oft im Grenzbereich der Physik. Doch das ist nur eine Frage der Zeit, denn Übung macht bekanntlich die Fahrradweltmeisterin (und Olympiasiegerin).
Mario de Baseggio

2011-09-13, 05.28 GMT
Ein Wochenende bei der Euromaus
Um die Reisezeit am Sonntagmorgen zu verkürzen, waren wir bereits Samstagnachmittag nach Freiburg im Breisgau gefahren und konnten den Abend in der schmucken Altstadt geniessen. Am Sonntag war es dann ein Katzensprung zum eigentlichen Ziel des Ausflugs, zum Europapark in Rust. Wir verbrachten eine lustige Zeit samt Übernachtung im Hotel Colosseo. Hier die vollständige Liste aller Attraktionen und Shows, die wir besucht haben: Abenteuer Atlantis, Alpenexpress „Enzian“, Andersens Märchenturm, Arena-Show "Der Teufel und die Königin", blue fire Megacoaster , Dornröschen-Schloss, Dschungel-Flossfahrt, Eis-Show "Surpr'Ice", Elfenfahrt, Euromaus-Show "Die Euromaus im Märchenland", Europa-Brunnen, Europa-Park Parade, Flug des Ikarus, Griechisches Dorf Mykonos, London Bus, Marionetten-Bootsfahrt, Mercedes-Benz Motorsport Mini Rennbahn, Old 99 mit Zirkusparade, Oldtimer-Fahrt, Paddeltour, Panoramabahn, Pegasus - Die YoungStar Achterbahn, Piccolo Mondo, Piraten in Batavia, Silver Star, Silverstone-Piste, Tanzende Fontänen, The British Carousel, Volo Da Vinci, Whale Adventures - Splash Tours, Wichtelhausen, Wikinger-Bootsfahrt und das Wikingerdorf.
Mario de Baseggio

2010-11-13, 14.39 GMT
Ambrogio ist tot
Heute habe ich leider erfahren müssen, dass Ambrogio Baseggio, ein entfernter Verwandter, den ich über das genealogische Projekt baseggio.net kennengelernt habe, Mitte August bei einem Fallschirmunfall ums Leben gekommen ist. Wir haben uns Ende der Neunziger einmal in Triest getroffen, seither standen wir in unregelmässigem Kontakt per E-Mail. Ambrogio wurde nur 36 Jahre alt, meine Gedanken sind bei seiner Familie.
Ambrogios Seite bei baseggio.net
Mario de Baseggio

2010-08-28, 15.21 GMT
Zu Besuch bei der Spez Kp
Heute haben wir meine ehemaligen Kameraden der Spezialkompanie der Feuerwehr der Stadt Zürich besucht. Nach einem gemeinsamen Mittagessen konnten wir die Einheit während einer Mannschaftsübung beobachten und konnten viel über die Arbeit einer Feuerwehr erfahren. Besonders beeindruckend war die mobile Personendekontaminations-Anlage und der Übungsparcour für Atemschutzeinsätze. Wir danken Olav, Roger, Renzo, Andrin und allen anderen Mitgliedern der Spezialkompanie ganz herzlich für die tolle Gastfreundschaft und die kompetenten Erklärungen. Es hat uns enorm Spass gemacht!
Zur Webseite der Spezialkompanie
Mario de Baseggio

2010-06-12, 05.58 GMT
Kleine Aenderung des Plans
Als wir gestern gegen Mittag beim Freizeitpark Nigloland in der Naehe von Troyes ankamen, mussten wir feststellen, dass dieser momentan nur am Wochenende geoeffnet ist. Wir haben also unseren Aufenthalt im Piratenhotel sofort gestrichen und sind bis Fontainbleau weitergefahren. Ein guter Entscheid.
Mario de Baseggio

2010-05-20, 18.30 GMT
Das erste Mal im Hallenbad
Heute sind wir am Nachmittag zum Hallenbad Fohrbach gefahren und haben uns in die Fluten gestürzt. Nach kurzem Zögern war auch Sophia nicht mehr zu bremsen, mit Flügeli und Brättli bewaffnet planschte sie sich müde. Auf dem Rückweg haben wir im Restaurant Höhe vorzüglich zu Abend gegessen und so den Geburtstag von Lúcio gefeiert. Leider ohne physische Anwesenheit des Jubilars und - um genau zu sein - auch ohne dessen Wissen. Geschmeckt hat es trotzdem.
Mario de Baseggio

2010-04-11, 06.57 GMT
Ehre, wem Ehre gebührt!
So etwas hat die Welt noch nicht gesehen! Wie denn auch? Es geht ja darum, dass die von Andrea frisch geputzten Scheiben praktisch unsichtbar sind. Gerade deswegen ist es nur recht und billig, die Leistung unserer Nachbarin eingehend zu würdigen. Mit unbändigem Willen hat sie gestern die schwierig zu reinigenden Glasflächen während Stunden hochkonzentriert mit verschiedensten Mitteln behandelt. Bei aller Produktivität liess es Andrea auch an der Liebe zum Detail nicht fehlen, etwa, wenn sie im vierten Durchgang die Querbolzen der unteren Sprossenstrebe mit einem sandgegerbtem Hochlandrindwildlederlappen hingebungsvoll einfettete. Das Resultat kann sich entsprechend sehen lassen. Oder eben nicht.

Das die Erreichung eines Durchsichtigkeitsgrades von 493,6 Gigalumor (über 15 Quadratmeter gemittelt) nur durch Erbringung gewisser Opfer möglich wird, musste die örtliche Kolonie Gemeiner Zirbtwitten schmerzvoll erfahren: Ein Schwarm der hübschen Singvögel kollidierte beim Eindunkeln mit den geschlossenen Fenstern. An die fünf Dutzend Twitten überlebten den Einschlag in die hochlichtdurchlässige und bewundernswert reflexionsarme Fläche nicht (lange). Dies ist bedauerlich, handelt es sich doch bei der ansässigen Gruppe um eine von nur vier bekannten Kolonien in Mitteleuropa. Der lokale Bestand unserer Zirbtwitten ist seit gestern dergestalt dezimiert, dass das Überleben der übriggebliebenen Vögel im kommenden Winter unwahrscheinlich ist. Wir werden das frohe Gezwitscher am Morgen vermissen.

Allerdings muss an dieser Stelle natürlich auch gesagt werden, dass es sich beim Vorfall mit den Zirbtwitten um einen zu erwartenden, ja, um einen gewünschten Effekt der Scheibenputzkunst handelt. Andreas meisterlich gereinigte Scheiben unterstützen wie kein anderes Element der urbanen Raumgestaltung den Prozess der natürlichen Auslese. Sollte die Twitten-Kolonie den erlittenen Verlust wider Erwarten überstehen, dann ist es offensichtlich, dass die Fenster dazu geführt haben, den genetischen Code einer ganzen Tierart zu optimieren! Für dieses Engagement im Namen der Tierliebe kann man die Leistung von Andrea, der "Klementine des 21. Jahrhunderts", gar nicht hoch genug einschätzen. Danke!
Mario de Baseggio

2010-02-26, 08.00 GMT
Jumbo-Jumbo-Cordonbleu Reloaded
Gestern traf ich Stefan zum traditionellen Nachtessen in der Rheinfelder Bierhalle. Wir konnten wieder einmal ausgiebig alte Erlebnisse aufkochen und gegenseitig erfahren, was sich gerade im Leben des anderen tut. War tipptopp!
Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2009-07-23, 19.20 GMT
Ein eingelöstes Versprechen
Nach über 12 Jahren ist uns heute im genealogischen Projekt baseggio.net ein Durchbruch geglückt. Die Analyse der Daten, die ich in während der ersten drei Tagen dieser Woche im Archivio Diocesano in Triest gesammelt hatte, lieferten den eindeutigen Beweis, dass die Familie von Mitbegründer Franco Baseggio und unsere Familie zum selben Baum gehören. Wir hatten wiederholt versucht, den Nachweis zu erbringen, entscheidend war nun der oben abgebildete Ausschnitt aus dem Hochzeitsregister von Capodistria des Jahres 1838, der Sancta Grassi als Ehefrau eines meiner Vorfahren ausweist. Ebendiese Sancta Grassi fand sich auch in einem Eintrag des Baumes von Franco. Also konnte ich heute um 21.00 Uhr die beiden Bäume online vereinigen. Die Freude mischt sich mit Trauer darüber, dass Franco, der im April 2007 leider verstorben ist, diesen Augenblick nicht miterleben konnte. Wenigstens konnte ich mein Versprechen, das ich ihm gegeben hatte, nämlich diesen "missing Link" zu finden, einlösen. Für mich ein in vielerlei Hinsicht denkwürdiger Tag.
Die grafische Darstellung des vereinigten Stammbaumes
Mario de Baseggio

2009-03-06, 18.06 GMT
Willkommen, Moira Tabea!
Wie wir vor wenigen Minuten erfahren haben, ist gestern Morgen um 5.02 Uhr die Tochter von Manuela und Patrick, die 2440 Gramm leichte Moira Tabea, zur Welt gekommen. Wir freuen uns sehr und gratulieren von Herzen.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
Das Bild ist der Baby-Galerie des Universitätsspitals Zürich entnommen.

2008-12-15, 20.24 GMT
Dankeschön für die spannenden Stunden, Horst Tappert!
Soeben habe ich vom Tod Horst Tapperts erfahren. "Derrick" gehört zu meinen medialen Kindheitserinnerungen, der Dienstagabendkrimi fester Bestandteil der Fernsehwoche. Mit 85 Jahren ist Tappert gestorben, Harry muss den Wagen nicht mehr holen.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-09-24, 18.40 GMT
Mittagessen mit der Crew 2005
Heute war ich mit Susanne, Heinz und Ueli im "Azzurro" mittagessen. Hat grossen Spass gemacht, war richtig interessant, die letzten Neuigkeiten zu erfahren, auch wenn nicht alle davon erfreulich waren. Im Bild der wild gestikulierende Super-Grosspapi Ueli, der die Vorzüge lastwagenähnlicher Personenwagen erklärt.
Mario de Baseggio

2008-09-06, 13.56 GMT
Ein sternenreicher Tag
Gestern habe ich gemeinsam mit meinem Vater Guido das Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart besucht. Die beeindruckende Sammlung an historischen und modernen Fahrzeugen wird in einem nicht weniger beeindruckenden modernen Bau präsentiert. Die Ausstellung führt die Besucher von den ersten Automobilen aus dem Jahr 1886 bis zu den Boliden der Gegenwart. Auf acht Ebenen wird das Automobil und dessen Weiterentwicklung in einen schönen Zusammenhang mit der Zeitgeschichte gebracht.
Nach über fünf kurzweiligen Stunden traten wir den Heimweg an, zum Tag passend in einem direkten Nachfahren der Erfindung von Gottlieb Daimler und Karl Benz.
Zur Website des Museums
Mario de Baseggio

2008-08-13, 05.04 GMT
Willkommen Annika Sophie!
Wie wir per SMS erfahren haben, wurde am 8. August Annika Sophie geboren. Sie ist die Tochter von Meike und Stefan. Alle sind zufrieden und wohlauf. Herzliche Gratulation!
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-04-01, 15.28 GMT
Addio, piccola Punto!
32'159 Kilometer sind wir in den letzten viereinhalb Jahren mit unserem Fiat Punto gefahren und immer sicher und wohlbehalten angekommen. Heute haben wir unseren "Cinqueporte Rosso Scilla" verkauft, neue (und wohl auch stolze) Besitzer sind Doris und Andrew. Wir wünschen ihnen viel Spass mit dem Kleinwagen, möge er ihnen treuen Dienstes sein!

Mille grazie, piccola Punto!
Mario de Baseggio

2008-02-29, 12.32 GMT
Die Welt hat sich weiterbewegt
"Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm." Über anderthalb Jahre ist es her, da ich den ersten Satz aus Stephen Kings Zyklus "Der Dunkle Turm" gelesen habe. Am Mittwoch habe ich den siebten und letzten Band fertig gelesen und zufrieden beiseite gelegt.
Die Saga von Roland und seiner abenteuerlichen Suche nach dem dunklen Turm diente mir als leicht verdauliche Lektüre auf dem Arbeitsweg. Ich habe die 5200 Seiten also in jeweils 20-minütigen Häppchen konsumiert, was keine Probleme bereitete, da Stephen King ein routinierter Erzähler ist und man sich beim Wiedereinstieg (auch nach langen Wochenenden oder gar Ferien) sofort wieder in der Geschichte zurecht findet.

Ich bin kein Fan von Fantasy- oder Science-Fiction-Romanen. Meist erscheinen mir die immer wieder gleichen Sujets lediglich schale Abklatsche grosser Epen zu sein. Die Artussage, das Niebelungenlied, Ilias, Beowulf etc. etc. - mein Bedarf ist damit gedeckt, es braucht für mich keine Potters, keine Hobbits und keine Jedis. "Der Dunkle Turm" greift selbstverständlich viele dieser Motive ebenfalls auf, was mich wirklich unterhalten hat, war Kings Idee, die Endzeit-Story in einer Italo-Western-Szenerie zu platzieren. Gothic- und Horror-Elemente, verbunden mit Sergio Leones Ästhetik und der charismatischen Figur Rolands, des letzten echten Revolvermannes, diese Kombination habe ich als spannend empfunden.

Wenn King gemeinhin für den Gruselfaktor seiner Werke bekannt ist und als der Horror-Autor schlechthin gilt, dann ist für den Dunklen Turm festzustellen, dass sich die "Splatter"-Passagen in angenehmen Grenzen halten. Der Schwerpunkt liegt vielmehr auf der Entwicklung der Geschichte der Schicksalsgemeinschaft von Roland von Gilead, dem Jungen Jake Chambers, dem New Yorker Eddie Dean und seiner Frau Susannah Dean. Nicht zu vergessen, Oy, ein kleines, hundeähnliches Wesen mit dem Mut eines Löwen. Es gelingt Stephen King die dramaturgischen Stränge geschickt weiterzuführen, der Spannungsbogen bricht zu keiner Zeit ein, man ist stets motiviert zu erfahren, wie es mit den Hauptfiguren weitergeht.

An dieser Stelle werde ich natürlich nicht verraten, ob es Roland gelingt, den Dunklen Turm zu ersteigen. Es sei lediglich gesagt, dass das Ende der Geschichte eines Epos dieser Grössenordnung würdig ist. Stephen King gebührt für dieses Werk grossen Respekt.
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt die Cover-Art der Heyne-Taschenbücher

2007-09-06, 05.16 GMT
Addio Luciano!
Soeben haben wir erfahren müssen, dass Luciano Pavarotti im Alter von 71 Jahren in Modena verstorben ist. Im Gegensatz zu Eva habe ich den Tenor nie live erlebt. Dennoch gehört seine Stimme zu meinen absoluten Favoriten. Die Kombination aus Kraft, Temperament und Schmelz war einmalig.
Luciano, mille grazie!
Mario de Baseggio

2007-06-29, 06.14 GMT
Farewell, beloved XBox!
Ich habe meine XBox an meinen Arbeitskollegen Jürgen verkauft. Damit endet für mich die Aera der Konsolen der ersten Generation.
Ein Hauch von Wehmut lag im Raum, als ich das gute Stück samt Zubehör (Kabel, Games etc.) in einem Papiersack weggegeben habe, schliesslich haben wir so manche Stunde miteinander verbracht, gelacht, gejubelt - aber auch gelitten und geflucht! Denkwürdig, die LAN-Parties mit den Jungs, bei denen ich in den Shootern zu reinem Kanonenfutter verkam, wo ich hingegen bei den Racing-Games Sieg um Sieg einfahren konnte.
Damit ist es nun vorbei, ich wünsche Jürgen, dass er mit der Kiste ähnlich viel Spass haben wird, wie ich mit ihr haben durfte. Ich richte mich nun auf ein XBox-freies Leben ein. Es wird nicht leicht werden. Ein wenig Trost wird mir dabei aber das Gerät spenden, das sich seit kurzem im Kästchen unter unserem Fernseher eingenistet hat. Es hört auf den Namen PS3...
Die Chronik der schwarzen Kiste mit dem giftgrünen Kreuz
Mario de Baseggio

2007-05-10, 05.52 GMT
Franco ist verstorben
Wie ich heute Morgen erfahren musste, ist am 17. April Franco Baseggio nach langer Krankheit gestorben.
Franco hat mit mir zusammen vor fast 10 Jahren das Projekt baseggio.net begruendet. Die Website zu unserem gemeinsamen Familiennamen enthaelt mittlerweilen die Daten von tausenden von Baseggios und hat sich zur Plattform fuer den Informationsaustausch von Baseggios auf fuenf Kontinenten gemausert.
Franco hat mit grossem Einsatz und viel persoenlichem Aufwand die Basis fuer diese Entwicklung gelegt.
Wir haben uns nie getroffen. Trotzdem kannte und schaetzte ich Francos etwas speziellen Humor, der auch in seinen Mails wunderbar zum Tragen kam.
Nach zwei Jahren des Kampfes hat er dem Krebs nun Tribut zollen müssen. Er konnte die Geburt seiner ersten Enkelin Natalie am 6. Mai leider nicht mehr erleben. Wir entbieten seiner Familie, speziell seiner Frau Jackie, unser Beileid.

Franco, danke fuer alles!
Mario de Baseggio

2006-10-22, 10.00 GMT
Mille grazie, Michael!
Heute geht eine Ära zu Ende: Michael Schumacher fährt in Brasilien den letzten Grand Prix seiner Karriere. Eine der beeindruckendsten Sportlerkarrieren überhaupt findet damit nach 250 Rennen einen würdigen Abschluss.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, Schumacher ist der beste Rennfahrer aller Zeiten. 91 Siege und knapp 1'300 Punkte verhalfen dem Kerpener zu sieben Titeln. Ob es Schumacher heute gelingen wird, im letzten Rennen mit viel Glück die 10 Punkte auf Fernando Alonso wettzumachen ist nebensächlich. Er braucht diesbezüglich nichts mehr zu beweisen.

1992 habe ich Michael in Hockenheim zum ersten Mal live fahren gesehen. Er wurde in seiner ersten vollständigen Formel-1-Saison im Benetton-Ford glänzender Dritter hinter Nigel Mansell und Ayrton Senna. Zwei Rennen später gewann er in Spa seinen ersten Grand Prix.
Seither war er in jedem Jahr einer der Titelkandidaten. Die Entschlossenheit, mit der er in dieser Zeit seine Ziele verfolgte, ist beeindruckend. Seine grosse Stärke war die Übersicht und Rennintelligenz, die er auch unter grossem Druck bewahren konnte. Wenn es sich lohnte, ein hohes Risiko zu nehmen, dann tat er es. Wenn es besser war, zu verwalten, dann tat er auch dies. Er schaffte es, die Scuderia innert fünf Jahren aus der Rennsportversenkung an die Spitze zu führen. Die Kombination von deutscher Gründlichkeit und italienischem Temperament war zu Beginn des Jahrhunderts das Mass aller Dinge.
Danke, Michael Schumacher, für die vielen spannenden Momente!
Mario de Baseggio
Bild: http://commons.wikimedia.org

2006-07-10, 07.00 GMT
Campioni del mondo!
Nachdem sie in einem gleichermassen ausgeglichenen wie zerfahrenen Finalspiel einen Rückstand wettgemacht hatten, gelang es der Squadra Azzurra den Weltmeistertitel 2006 im Penaltyschiessen zu erkämpfen. Alle fünf Schützen trafen, Frankreichs Trezeguet hatte einen Lattenschuss zu beklagen. Mit dem Treffer Fabio Grossos war die WM entschieden.
Ich habe mich in den vergangenen Tagen immer wieder an den Sommer des Jahres 1982 erinnert. Am Abend des 11. Juli sass ich damals mit meinen Eltern und meinem Cousin Marcel vor dem Fernseher und verfolgte das Finalspiel gebannt. Bei jedem der drei italienischen Tore rannten Marcel und ich auf den Balkon und jubelten so laut wir nur konnten. Dieses 3 zu eins gegen Deutschland gehört zu meinen unauslöschlichen Erinnerungen, meine Helden von damals waren Zoff, Altobelli, Graziani, Scirea, Gentile, Tardelli und natürlich Paolo Rossi.

Im Gegensatz zu 1982 waren gestern alle meine neuen Helden jünger als ich. Buffon, der nervenstarke Grosso, Toni, Materazzi, der dem Spiel seinen Stempel aufgedrückt hat und natürlich Fabio Cannavaro, der wohl beste Abwehrspieler der Gegenwart. Die Squadra hat das Turnier mit viel Willenskraft, Ausdauer und Routine für sich entscheiden können.

Die Weltmeisterschaft 2006 ist Geschichte. Während fünf Wochen konnte man fachsimpeln, mitfiebern, zuweilen etwas leiden und nicht selten auch jubeln. Deutschland hat uns eine WM geschenkt, die das Verbindende, die Freude und das Hehre im Menschen gezeigt hat. Die Welt war wahrlich zu Gast bei Freunden.
Mario de Baseggio

2006-04-06, 07.25 GMT
Mittagessen mit Susanne
Gestern war ich mit meiner Arbeitskollegin Susanne in der Kantine mittagessen. Es war interessant zu erfahren, dass sich ihr Freund Hassim mit dem Gedanken traegt, eine militaerische Laufbahn einzuschlagen. Ausserdem sind wir natuerlich ueber einen gewissen, ehemals gemeinsamen Vorgesetzten hergezogen. Hat Spass gemacht!
Mario de Baseggio
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2005-09-22, 07.57 GMT
Dankeschön, Ueli!
Heute hat mein Arbeitskollege Ueli seinen letzten Tag bei UBS. Mehr noch, es ist sein letzter Arbeitstag überhaupt, ab 12.00 Uhr ist er nämlich hochoffiziell pensioniert.
In den vergangenen knapp zwei Jahren haben wir regelmässig unsere Apfel-Sandwich-Müesli-Pause gemeinsam verbracht und dabei so manches interessantes und lustiges Gespräch geführt. Dabei war ich oft dankbar für Uelis Tipps und Anregungen, die er aus seinem beachtlichen Erfahrungsschatz nach 19 Jahren bei UBS schöpfen konnte.
Natürlich beschränkten sich unsere Unterhaltungen nicht aufs Geschäftliche, ich habe vom angefressenen Skifahrer zum Beispiel gelernt, worauf ich bei einem möglichen Kauf eines Skidresses zu achten hätte und war immer über die aktuelle Gesetzeslage der Hochstamm-Kulturen im Kanton Aargau informiert.

Ueli, ich möchte dir auf diesem Weg herzlich für alles danken! Natürlich wünsche ich dir für die Zeit nach
UBS alles Gute, endlich kannst du dich den wirklich wichtigen Dingen widmen. Zum Beispiel dem Grossvatersein. Oder dem Unter-der-Woche-Skifahren. Langweilig wird es dir bestimmt nicht werden, das weiss ich genau!
Mario de Baseggio

2005-08-07, 15.47 GMT
Die Halsschmerzen Seiner Heiligkeit
Heute nahmen wir die Gelegenheit wahr, den 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso bei seinem Vortrag im frisch renovierten Hallenstadion zu sehen. Der sympathische Religionsführer legte in bestechender Einfachheit seine Sicht der Welt dar. Natürlich blieb auch die eine oder andere humorvolle Bemerkung nicht aus.
Er habe keine übermenschlichen Fähigkeiten und auch keine Heilkräfte, wie viele Menschen irrtümlich meinen. So leitete Seine Heiligkeit seinen Vortrag mit dem Titel «Mitgefühl – die Quelle des Glücks» ein. «Wenn ich Heilkräfte besässe, dann hätte ich jetzt keine Halsschmerzen!» scherzte der 70-Jährige.
In der Folge entwickelte er sein Konzept von den menschlichen Grundwerten und deren Bedeutung für ein erfülltes Leben. Sich um andere zu kümmern, Mitgefühl zu empfinden, heisse gleichzeitig auch, etwas für sich selbst zu tun. Schliesslich sei man ein Teil der Gesellschaft. Ausserdem solle man versuchen, Problemen mit einer positiven Grundhaltung zu begegnen. Jede schwierige Situation berge nämlich auch gute Seiten, so der Dalai Lama. «Ich, zum Beispiel, habe gerade Halsweh. Das ist nicht gut und etwas ärgerlich. Dafür bekomme ich von meinen Freunden umso mehr Süssigkeiten!» Mit diesen Worten nahm er unter allgemeinem Gelächter erneut eines der Ricola-Bonbons in den Mund, die ihm offenbar ausgezeichnet schmeckten.
Zum Schluss der Veranstaltung beantwortete Seine Heiligkeit noch einige Fragen aus dem Publikum. So war unter anderem zu erfahren, dass er jeden Tag um 03.30 Uhr aufsteht, dafür aber auch bereits um 20.30 Uhr wieder zu Bett geht. Ausserdem habe er auf langen Flügen immer noch zwei Brote in seinem Handgepäck, weil das an Bord servierte Frühstück seinen Bauch nicht zu füllen vermag, so der Friedensnobelpreisträger.
Mario de Baseggio

2005-05-31, 14.28 GMT
Bugfixing: Comments-Skript
Ich hatte mich schon ein wenig darüber gewundert, dass gar keine Kommentare zu unseren Pages mehr abgeliefert wurden. Schliesslich haben wir mit dem «add your comment»-Link, der sich auf jeder unserer Seiten befindet, das ideale Instrument für Besucher, die uns ihre Meinung nicht vorenthalten wollen. Doch wie ich heute von Patrick erfahren habe, funktioniert das Feature gar nicht! Daher also die Funkstille! Wie dem auch sei, ich habe das Ding repariert, wir sind nun wieder in der Lage, das Mösch geputzt zu bekommen. Danke noch einmal dem Super-User Patrick für den wertvollen Hinweis!
Mario de Baseggio

2004-08-16, 05.21 GMT
Top of Europe!
Wieder einmal verbrachten wir ein Wochenende in Interlaken, für einmal von Letícia, unserer brasilianischen Cousine, begleitet.
Bevor Mario's Eltern am Mittwoch das Land in Richtung USA und Mexiko verlassen, verbrachten wir am Samstag nochmals Zeit mit der Familie und liessen es gemütlich angehen.

Am Sonntag hingegen fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein auf das Jungfraujoch, Top of Europe! Die spektakuläre Aussicht auf rund 3500 m Höhe begeisterte uns schlichtwegs. Doch auch das ganze Drumherum bereitete uns viel Spass, so schlitterten wir fröhlich durch den Eispalast und bemühten uns, alberner als alle anderen zu sein. Ein Höhepunkt war sicher das Sommerskifahren mit Letícia. Ihr erstes Mal Skifahren hat sie mit Bravour gemeistert. Es war ein toller Tag!
Zu den Bildern vom Jungfraujoch
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-07-25, 16.42 GMT
Golfkurs, Yamato und Brunch-Schiff
Wir haben im systematischen Aufbau unserer Profi-Golf-Karrieren einen weiteren Meilenstein erreicht: Mit Steven hatten wir am Samstagmorgen unsere erste Privatlektion. Und das im zeitweise strömenden Regen. (Zum Glück war die Driving Range gedeckt.)
Am Abend gingen wir mit Ray (der enttäuscht war, weil er wegen des erwähnten schlechten Wetters nicht mit seinen Töffli-Kollegen hatte ausfahren können) zum Kongresshaus, wo wir Zeugen einer beeindruckenden Darbietung von «Yamato - The Drummers of Japan» wurden.

Die japanischen Schlagzeugerinnen und -zeuger übertrafen unsere Erwartungen: Die Präzision und Ausdauer, mit der sie ihre Instrumente beherrschen, ist unbeschreiblich. Neben dem Können ist es auch ihr Humor, der sie rasch einen Draht zum Publikum finden lässt. Unvergesslich wird wohl Masa's verschmitztes «Hallo!» bleiben, das er in einer kurzen Spielpause breit grinsend ins Publikum rief - und dafür die strafenden Blicke seiner Kolleginnen und Kollegen erntete.
Heute Morgen war dann die Reihe am Brunch-Schiff, das uns zusammen mit Manuela und Patrick während zweier Stunden auf dem Zürichsee genügend Zeit und Musse liess, uns am schönen Buffett zu laben. Am Ende dieser Rundfahrt traf Patrick zu unser aller Überraschung noch einen guten, alten Freund, mit dem er sich angeregt unterhalten konnte.

Vom Bürkliplatz her kommend sahen wir auf dem Heimweg noch einige Teilnehmer des Zürcher Ironman-Triathlon in Aktion.
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Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-07-08, 09.17 GMT
Erzrivale gewinnt - Renn-Legende denkt an Rücktritt
Der Gesamtsieg des gestrigen Go-Kart-Events ging an Ray, mir selbst blieb der dritte Platz hinter Claudio. Ich frage mich, ob es nicht besser wäre, meine Karriere zu beenden, da ich nicht weiss, wie ich mit der Schmach dieser Niederlage weiter leben kann.
In den Vorläufen war es Ray nicht gelungen, ansprechende Zeiten zu fahren. Ich war denn auch erstaunt, als er dennoch den sechsten und letzten Startplatz im Final-Lauf ergattern konnte. (Alex spielte bei dieser Entscheidung wie erwartet keine Rolle.)

Im Final gelang es dem «El Greco des Automobil-Rennsports» den Wettbewerb für sich zu entscheiden. Die vier Erstplatzieren lagen am Ende alle innerhalb von nur 4/100-Sekunden. Die schnellste Runde des Tages gelang Ivo im ersten Vorlauf. In der Materialwahl für den Final hat er sich aber vertan, weshalb er nicht unter den ersten drei zu finden ist.

Die Bilder und Zeittabellen werden auf Rays Website publiziert werden, ich werde indes in mich hinein hören und heraus finden, ob ich ich wieder zu Biss und Motivation zurück finden kann.
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Mario de Baseggio

2004-06-22, 20.53 GMT
Vergognatevi!
Die Azzurri sind aus dem Turnier. Und wir sind selbst schuld. Hätte unsere Mannschaft begriffen, worum es beim Fussball geht - ums Toreschiessen nämlich - dann wäre uns das heutige Trauerspiel gegen Bulgarien erspart geblieben.
Es war seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1982 nie mehr wirklich einfach, ein Tifoso der Squadra Azzurra zu sein. Wann gelang es uns jemals wieder, eine Vorrunde ohne Probleme zu überstehen? Jedesmal dasselbe: Taktieren, minimalistisches Geplänkel und am Ende jeweils ein glücklicher, eigentlich unverdienter Einzug in die nächste Runde.

Was bei dieser EM anders war, war lediglich das fehlende Glück. Wer immer mit dem Feuer spielt, der verbrennt sich früher oder später die Finger. Den Viertelfinal haben wir bereits im Spiel gegen Schweden vergeben, als wir ein dürftiges 1:0 nach Hause schaukeln wollten. Nach dem Ausgleich der Schweden hat die Squadra in den letzten 5 Minuten versucht, einen Siegtreffer zu erzielen. Vergeblich. Dennoch waren es wohl die einzigen Momente, in denen das wahre Potential dieser Mannschaft aufblitzte - die Schweden waren in dieser Endphase enorm unter Druck, ein Tor hätte in jeder Sekunde fallen können.

Der Leichtsinn unserer Mannschaft, die Selbstherrlichkeit, mit der sich unsere Stars gebärdeten, sie wurde uns letzlich zum Verhängnis. Wer behauptet, die Schiedsrichter seien parteiisch, oder wer sagt, dass die Entscheidungen von Giovanni Trapattoni die Niederlagen verursacht hätten, der liegt falsch. Und wenn jetzt gar noch Stimmen aufkommen sollten, die Skandinavier hätten ihr 2:2 abgesprochen, dann wäre das eine Frechheit sondergleichen!

Man gewinnt Spiele nicht, indem man seine Gegner wie Francesco Totti anspuckt oder wie Gennaro Gattuso prinzipiell in die Beine fährt. Man gewinnt Fussballspiele, indem man Tore schiesst. Dänemark und Schweden haben das begriffen, wir nicht. Daher fahren wir zu Recht nach Hause, auch wenn es mir gar nicht schmeckt, das sagen zu müssen.

Den Mannschaften von Schweden und Dänemark gratuliere ich zum Weiterkommen und zur guten Leistung. Sie können stolz auf ihr Spiel sein. Und für uns bleibt die ewige Hoffnung, dass wir im nächsten Turnier endlich wieder einmal zeigen, wozu wir in der Lage sind.
Mario de Baseggio

2004-03-25, 06.20 GMT
Die Wüste lebt
Meine Eltern, Helen und Guido, haben wieder einmal etwas von sich hören lassen. Sie befinden sich fast an der südlichen Spitze von Marokko. Hier die SMS von gestern:
«Hallo. Wir sind in der West-Sahara. Viel Wind, Sand und Stein. Morgen fahren wir nach Dakhla. Alles OK. [...] Liebe Grüsse, Mam und Pa»
Mario de Baseggio

2003-10-01, 15.52 GMT
Neues aus dem Dienst - Folge 10
Nun regnet es wieder. Aber das spielt keine Rolle, wir sitzen in Lastwagen und fahren zur "Home Base".
Mario de Baseggio
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2003-09-05, 18.23 GMT
Eva und Mario im Europapark!
Heute waren Eva und ich im Europapark bei Rust in Deutschland. Und es hat uns ausgezeichnet gefallen. Von der Achterbahn «SilverStar» waren wir besonders angetan.
Spitzengeschwindigkeit von 130km/h und 73 Meter hoch. Dies sind die Eckdaten der Hauptattraktion des Parks. Auch wenn mein Formel-1-Erzfeind Mercedes Benz die Geschichte gesponsert hat, muss ich doch zugeben, dass «SilverStar» zu den 5 besten Achterbahnen gehört, die ich kenne. Und es ist auch die höchste, die wir beide je gefahren sind.
Daneben haben wir uns natürlich auch mit anderen Angeboten beschäftigt. Das Bild zeigt uns bei der brutal harten Oldtimer-Rallye. Eva «highly concentrated» am Steuer des Boliden, für mich selbst war die Fahrt - ehrlicherweise - jenseits des Erträglichen.
Link zur offiziellen Website des Europaparks
Mario de Baseggio

2003-03-26, 08.12 GMT
«Miiir sind mit em Veeelo daaa!»
Eva hat sich gestern ein tolles Fahrrad gekauft. Bordcomputer und Highest-Security-Mörderhammer-Schloss inklusive.
Heute konnte sie zum ersten Mal auf ihrer grauen «Urban Lady» zur Arbeit fahren. Die relevanten Daten:
Distanz: 1,71km
Fahrzeit: 6min 59sek
Höchstgeschwindigkeit: 25,7km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,4km/h
Mario de Baseggio

2003-02-14, 08.27 GMT
Alex ist wieder zu Hause
Soeben habe ich erfahren, dass Alex nicht mehr im Spital liegt. Vielleicht kann er schon in zwei Wochen wieder im Büro sein. Das wäre wirklich toll! Alles Gute, Alex, halt die Ohren steif!
Mario de Baseggio

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