neuigkeiten
| site map
| top-themen
die frau
das maedchen
der mann
bilder
don camisi

fan70.ch

baseggio.net

tempus-fugit.ch

   eng
News Search
Searching for search our 941 news articlesshow the archive
Today in 2016 Ein Tag an der OLMA
Today in 2013 Rush, der neue Film von Ron Howard
Today in 2009 Ein Kind der Achtziger

2016-10-14, 15.14 GMT
Wien, Wien, nur du allein...
Heute sind wir nach einer guten Woche aus Wien zurückgekehrt. Die Österreichische Hauptstadt hat uns in allen Belangen beeindruckt: Geschichte, Kultur, Speis und Trank - es blieben keine Wünsche offen. Die Zauberflöte in der Volksoper gefiel ebenso, wie das Haus des Meeres, die Prater-Chilbi, das Beethoven-Sterbe-Haus, das Mozart-Haus mit Blick auf die Blut-Gasse und das Hotel Sacher, bzw. dessen Torte. Es wurde unser tägliches Ritual, eine Mozartkugel zu verdrücken, das Schnitzel im Figlmüller durfte natürlich auch nicht fehlen. Dass uns auch Franzl und Sisi auf Schritt und Tritt begleiteten, versteht sich von selbst. Nach über dreissig Jahren hatte ich zudem wieder Gelegenheit, im Restaurant Feuervogel Russisches Essen zu geniessen. Der Wirt ist noch immer derselbe! Also, in diesem Sinn, Servus, küss die Hand, wir kommen wieder.
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt die Neue Pummerin, die im Nordturm des Stephansdoms hängt. Mit über 20 Tonnen Gewicht ist sie die zweitgrösste freischwingende Kirchenglocke der Welt.

2014-12-31, 07.22 GMT
Weihnachten mit der Familie
Heiligabend verbrachten wir traditionsgemäss in Rütihof bei Yvonne und Lúcio. Im Unterschied zu den vergangenen Jahren gesellten sich noch Luís, Rita, Rafaela und Luisa dazu, die für gut zehn Tage zu Besuch in der Schweiz weilten. Die Bescherung mit fünf rotbackig-aufgeregten Kindern fiel entsprechend chaotisch aus.
Mario de Baseggio

2013-07-08, 05.30 GMT
Zürifäscht
Am Samstag besuchten wir gemeinsam mit Nonno Guido das Zürifäscht. Bei am Nachmittag noch angenehmen Besucherzahlen vergnügten wir uns an der Chilbi, schmausten Zuckerwatte und Chnoblibrot und starrten uns die Hälse steif. Was sich allerdings mehr als lohnte, wurden doch spektakuläre Flugshows, tollkühne Turmsprünge, waghalsige Akrobatik in 25 Metern Höhe und die Überquerung der Limmat von Grossmünster zu St. Peter auf einem Drahtseil geboten. Das Fest gefiel uns so gut, dass wir am Sonntag Morgen gleich nochmals gingen, Höhepunkt dabei (zumindest aus Erwachsenensicht) die Fahrt mit dem grössten Riesenrad der Schweiz mit einem traumhaften Blick über die Stadt.
Eva Moehlecke de Baseggio

2010-12-27, 17.40 GMT
Sixpack in Luzern
Gestern verbrachten wir einmal mehr einen Tag in Luzern. Da beim letzten Aufenthalt der Besuch des Gletschergartens Sophias Müdigkeit zu Opfer fiel, holten wir dies nun nach und hatten es dabei sehr vergnüglich. Zuweilen wurde es im Spiegellabyrinth, das im Stil der Alhambra von Granada gebaut wurde, zwar etwas eng, speziell unsere sechs Sophias nahmen viel Platz ein. Dafür unterhielten sie sich auch bestens und tanzten gar Ringelreihe zusammen. Was für einen Einfluss diese multiple Erfahrung auf die psychische Entwicklung unserer Tochter haben wird, das sei dahingestellt. Jedenfalls setzte nach Gletschergarten, Labyrinth und Museum die oben erwähnte Müdigkeit wieder ein und so machten wir uns wieder zu dritt gegen fünfzehn Uhr auf den Heimweg nach Zürich.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2010-05-16, 11.30 GMT
FC Seefeld Zürich gegen FC Herisau
Als wir gestern Nachmittag zur Epiklinik gehen wollten, um dort die Pferde zu besuchen, fiel Sophia auf, dass auf dem nahe gelegenen Sportplatz "Lengg" Fussball gespielt wurde. Die Folge davon war, dass wir über eine Stunde des Spiels der ersten Mannschaft des FC Seefeld gegen den FC Herisau verfolgten. (Zu den Tieren gingen wir während der Halbzeitpause.) Unsere Kleine hatte bis anhin noch nie die Gelegenheit gehabt, einen echten Fussballmatch zu sehen, entsprechend beeindruckt war sie vom Spiel, vom Lärmpegel auf und neben dem Platz, von der Wucht der Schüsse und vom Mann mit dem Arztköfferchen, der immer dann herbeieilte, wenn sich ein Spieler schwer verletzt hatte. Und das Resultat konnte uns auch zufriedenstellen, unsere Mannschaft gewann das hart umkämpfte Spiel mit 4 zu 3.
Zum detaillierten Spielbericht
Mario de Baseggio

2010-05-11, 15.08 GMT
Die Galerie zum Ausflug
Die Auswahl fiel nicht leicht, jetzt habe ich mich aber durchgerungen und die Bilder online gestellt.
Zur Galerie "La Serenissima"
Mario de Baseggio

2009-04-20, 11.07 GMT
Holidays Wrap Up
Nach den Ostertagen hatten wir ein ausgefülltes Programm, hier die Zusammenfassung der letzten Tage meiner Ferien.
Am Donnerstag waren wir in Interlaken. Beim Mittagessen in der Pizzeria Arcobaleno gab es für Sophia zum ersten Mal in ihrem Leben ein Eis zu essen. Nach anfänglicher Skepsis und einigem Schaudern bei den ersten kalten Löffelchen fiel jede Zurückhaltung. Ob mehr Schokoladeneis im Bauch des Kindes gelandet ist oder am Ende nicht doch das meiste am Interieur des Restaurants klebte, das lässt sich im Nachhinein nicht mit Sicherheit sagen.

Der Samstag war ganz dem Geburtstag von [undisclosed] gewidmet, wir wurden von Yvonne und Lúcio einmal mehr besonders gut verköstigt.

Schliesslich kamen gestern noch Katia und Gregor mit ihren Töchtern Sophia und Catharina zum Zvieri vorbei. Natürlich entwickelten sich besonders interessante Gespräche, ausserdem verhalf mir Katia mit ihrer Interpretation unseres Bildes von Alban Allegro zu ganz ungeahnten, neuen Einsichten.
Mario de Baseggio

2009-03-27, 20.11 GMT
Boing, babbutt...
...so würde unsere Tochter Sophia wohl den Auffahrunfall beschreiben, den wir heute in der Nähe des Bahnhofs Enge hatten. Ein junger Automobilist knallte uns auf's Heck, weil er gerade damit beschäftigt gewesen sei, sein Navigationsgerät zu bedienen. Schade. Zum Glück floss kein Blut, wir sind alle OK, auch der verhinderte Magellan kam mit einem gehörigen Schrecken davon. An seinem Audi fiel die Nummer ab, bei uns ist die Heckschürze samt Zierleiste deformiert. Lässt sich alles beheben, was wirklich ärgerlich ist, ist der zerstörte Parksensor. Wie lieb man dieses Feature gewonnen hat, merkt man erst, wenn man es nicht mehr hat. Also, der Schaden muss rasch, rasch behoben werden!
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-12-01, 04.22 GMT
Besuch auf dem Whisky-Schiff
Den Samstagabend verbrachten wir auf den Whiskyschiffen am Bürkliplatz. Ein leckerer schottischer Lachsteller übernahm das "Bödele" für das nachfolgende Hochprozentige.
Unsere Degustationstour auf den verschiedenen Schiffen fiel um einiges interessanter aus, als wir uns das vorgestellt hatten. Zwar mundete uns lange nicht alles, was wir probierten, so endete zum Beispiel der japanische Whisky als Fischfutter (arme Fische!). Der einzige irische Whisky, den wir probierten, war einfach nur "fadegrad", aber nicht sehr spannend. So richtig gut waren dafür ein 21-jähriger Glen Garioch und ein 16-jähriger hochprozentiger (53.5%) Bowmore.

Die spannendste Begegnung des Abends war sicher die mit dem Whiskysammler Rick, der sich an diesem Abend einen lange gesuchten White Bowmore kaufte - für einen vierstelligen Betrag...
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2008-11-11, 07.55 GMT
Drei Tage in Berlin
Es hat fast 39 Jahre gedauert, bis ich zum ersten Mal die Hauptstadt unseres nördlichen Nachbars besucht habe. Gleich nach unserer Ankunft im Hotel Luisa's Place beim Adenauer-Platz, haben wir am Kurfürstendamm eine Curry-Wurst verdrückt. Ein gelungener Auftakt für den kleinen Städtetrip, den wir anlässlich unseres fünften Hochzeitstages unternommen haben.
Am Freitagabend sahen wir in der Berliner Staatsoper "Così fan tutte" in einer ebenso witzigen wie gelungenen Aufführung. Die erste Operninszenierung von Doris Dörrie lässt die Geschichte in den frühen Siebzigern spielen, Ferrando (Jeremy Ovenden) und Guglielmo (Hanno Müller-Brachmann) sind Geschäftsleute und keine Soldaten. Sie verkleiden sich auch nicht als orientalische Herren, sondern folgerichtig als Hippies.

Wir sassen in der ersten Reihe und konnten das Ensemble aus nächster Nähe bei der Arbeit beobachten. Manchmal fast zu nahe, wir können von Glück reden, dass uns die Spucke von Roman Trekel (Don Alfonso) nicht getroffen hat. Unsere Sitznachbarn sassen bei den lauteren Partien buchstäblich im Regen. Beeindruckt waren wir von der Leistung des Dirigenten, Dan Ettinger, der während knapp drei Stunden seine Musiker anfeuerte oder zurückhielt und den Sängern abwechselnd das Tempo vorgab, oder - vor allem während der Soli - deren Tempo geschickt aufnahm. Katharina Kammerloher in der Rolle der Dorabella bot eine solide Leistung, auch Anna Samuil (Fiordiligi) bewies - bis auf kleine Schwächen in der Koloratur - ihr Können. Besonders erwähnen möchten wir noch den brasilianischen Sopran Adriane Queiroz, die mit ihrem komödiantischen Talent die quirlige Despina blendend interpretierte.

Den Samstagmorgen verbrachten wir mit dem typischen Touristenprogramm: Doppeldeckerbusrundfahrt vorbei an der Gedächtniskirche, Checkpoint Charlie, Alexanderplatz etc. Beim Brandenburger Tor sind wir zu Fuss weiter und haben uns ebendieses, den Bundestag und das Holocaust-Mahnmal genauer angeschaut. Die 2711 grauen Stelen des Denkmals bedürfen der Interpretation des einzelnen Betrachters. Der "Place of no meaning", wie Peter Eisenman ,der Schöpfer des Kenotaphs, sein Werk auch bezeichnet, vermittelt an keiner Stelle Sicherheit oder Gewissheit. Wie wir denken, sehr passend.

Nachdem wir am Potsdamer Platz Stücke der Berliner Mauer sehen konnten, entschlossen wir uns, in einem Kino im Sony-Center-Gebäude den neuen Bond zu sehen. "Quantum of Solace" gefiel uns hervorragend. Ein unheimlich schnell geschnittener, von Marc Forster gekonnt inszenierter moderner Actionstreifen. James-Bond-Fans alter Schule wird der Film wohl zu weit vom "richtigen" 007-Feeling weg sein. Wir fanden es hingegen toll, dass man sich vom drögen "Geschüttelt-nicht-gerührt"-Mief gelöst und alte Zöpfe (Moneypenny, Q, Gadgets usw.) abgeschnitten hat. Daniel Craig versteht es ausgezeichnet, den Agenten im Spannungsfeld von Pflichterfüllung und persönlicher Rache zu zeigen. Ein wirklich guter Film. (Wenn man damit leben kann, dass nicht aus Kugelschreibern geschossen wird und die im Film vorkommenden Frauen mehr als nur Staffage sind.)

Der Sonntag stand im Zeichen der Rückreise. In weniger als 25 Minuten brachte uns die Buslinie 109 vom Adenauer-Platz zum Flughafen Berlin-Tegel, weitere drei Stunden später waren wir wohlbehalten in der Schweiz angekommen.
Mario de Baseggio

2008-07-27, 15.52 GMT
Sweet Home Glattpark!
Nach über 10 Jahren des Reisens haben Helen und Guido seit heute wieder eine feste Wohnadresse. Sie konnten am Nachmittag die Schlüssel ihrer Mietwohnung im Glattpark (www.glattpark.ch) übernehmen. Klar, dass wir es uns nicht nehmen liessen, die Unterkunft der Nonni sogleich zu besichtigen. Wir sahen eine helle, moderne Wohnung mit schönem Blick ins Grüne. Auch Sophia gefiel die noch möbelfreie Umgebung, die ungehinderte Sprints auf idealem Untergrund (Parkett...) zulässt. Das Bild zeigt die beiden sesshaft Gewordenen zusammen mit der Enkelin im Wintergarten. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute beim Einzug.
Mario de Baseggio

2008-07-21, 05.18 GMT
Besuch in Interlaken
Letzten Samstag besuchten wir die Familie in Interlaken. Unumstrittener Mittelpunkt war Sophia, ihr dafür gefiel der private Streichelzoo von Walti und Theres wohl am besten.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2008-01-12, 07.35 GMT
Rigoletto im Opernhaus
Nach über einem Jahr besuchten wir vorgestern wieder eine Oper im Opernhaus Zürich. Es wurde Verdis "Rigoletto" gegeben, wir konnten eine überaus ansprechende, solide Vorstellung erleben.
Leo Nucci, den wir vor knapp drei Jahren bereits in Nabucco sehen konnten, überzeugte in der Titelrolle. Besonders gefiel uns die Szene, in der er die Edelleute um die Herausgabe seiner entführten Tochter anflehte.
Ausgezeichnet inszeniert ebenfalls der Moment, da Rigoletto realisiert, dass im ihm zu Füssen liegenden Sack nicht (wie beim Auftragskiller Sparafucile in Auftrag gegeben) die Leiche des Duca von Mantova steckt. Letzterer spaziert quicklebendig und fröhlich singend - "La donna è mobile" - im Hintergrund vorbei. "Chi è mai, chi è qui in sua vece!?"

Zum ersten Mal überhaupt wurden wir Zeugen einer Reprise vor dem geschlossenen Vorhang. Leo Nucci und Elena Mosuc (Gilda) wurden vom gewohnt euphorischen Zürcher Publikum rhythmisch klatschend aufgefordert, ihr Duett "Piangi! piangi fanciulla" ein zweites Mal zu geben, was besonders Mosuc einiges abverlangte.

Nach der Vorstellung gratulierte Alexander Pereira dem ehemaligen Intendanten des Opernhauses Zürich, Claus Helmut Drese zu dessen 85. Geburtstag. Dreses pathetische Rede ("Die Oper lebt!") beschloss unseren erlebnisreichen, unterhaltenden Opernabend.
Mario de Baseggio

2007-12-26, 15.20 GMT
Wegzug aus der Enge
Wenn im November und Dezember festzustellen war, dass wir merklich weniger News-Artikel für die Website geschrieben haben, dann hatte das einen ganz bestimmten Grund: Wir waren mit den Vorbereitungen für unseren rasch beschlossenen Umzug beschäftigt. Alles hat hervorragend geklappt, seit dem 17. Dezember leben wir also im Zürcher Hirslanden-Quartier.
Nach fünf, bzw. zehn Jahren in der Enge, fiel uns der Entscheid zum Wohnungswechsel nicht ganz leicht, trotzdem spürten wir, dass unsere kleine, aber immer mobiler werdende Tochter mehr und mehr Raum einforderte. So definierten wir denn neue Suchkriterien für eine grössere Stadtwohnung und erhielten prompt den Zuschlag für die erste Wohnung, für die wir uns bewarben.

Nun sind wir seit einer guten Woche hier und fühlen uns sehr wohl. Auch Brandy, unserer Katze, gefällt's hier gut, endlich hat sie wieder mehr Rückzugsmöglichkeiten vor
Sophia. Diese geniesst dafür ihr grösseres Spielrevier und bald auch die vielen anderen Kinder im Haus. Und wir, wir geniessen vor allem, dass die Zügelei vorbei ist!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2007-01-02, 10.31 GMT
Big Apple vs. Orange County
Zwar sind wir seit bereits zwei Wochen wieder zurück. Dennoch wollen wir den treuen Besuchern unserer Website unsere Abenteuer in New York und Florida nicht ersparen. Schliesslich waren die Ferien toll!
Dank hervorragender Lage unseres Bruchbuden-Hotels gleich neben dem Empire State Building waren wir stets mitten in Manhattan. Natürlich schauten wir uns die "Must sees" wie eben das Empire State Building, Chrysler Building, Rockefeller Center etc. an. So richtig heraus gestochen haben jedoch andere Dinge.

Das Broadway Musical Spamalot, eine Bühnenadaptation von Monty Python's "der heilige Gral", war sensationell. Im Gegensatz zur gängigen Musical-Szene nimmt sich dieses Stück so gar nicht ernst, es handelt sich vielmehr um eine Verballhornung der Musical-Welt im Allgemeinen. Insbesondere die weibliche Hauptrolle, Lauren Kennedy als "Lady of the lake" bestach durch ihre Stimme sowie durch ihr ausgesprochen komödiantisches Talent. Und die Cheerleader-Nummer "Get the grail" bringt uns noch heute zum Lachen.

Von ganz anderer Natur war der Besuch der UNO. Eine geführte Tour durch die Gebäude der United Nations erlaubte es uns, einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der Organisation zu gewinnen. Den Konferenzraum des Sicherheitsrats konnten wir nicht besuchen, da dieser gerade tagte. Dafür durften wir uns für kurze zwei Minuten in die UNO-Vollversammlung setzen und zuhören, wie Frau Sheikha Haya Rashed Al Khalifa, die Präsidentin der Versammlung, den Rat moderierte. Diverse kleinere Ausstellungen zu Themen wie Landminen, die nukleare Bedrohung oder die UNO-Fahne, die vor dem ehemaligen Hauptquartier der Vereinigten Nationen in Bagdad hing, bevor dieses einem Bombenanschlag zum Opfer fiel und fast 30 Opfer forderte, stimmten uns nachdenklich.

Der Besuch des MoMA war ein weiterer Höhepunkt. Die weltgrösste Sammlung moderner Kunst ist ein wahres "Who is who" der zeitgenössischen Kunst. Hier werden nicht ein oder zwei Picassos gezeigt, hier gelangt man vom ersten Picasso-Saal in den zweiten und dritten, gleich darauf folgen Monet, Manet, Van Gogh, Dalí, Klimt, Kandinsky, Rothko, Warhol, Lichtenstein und viele mehr.

Der unbestrittene Höhepunkt unserer Reise war jedoch der Besuch in der Metropolitan Opera, kurz der Met. Wir hatten das Glück, am einzigen Abend, an dem die russische Sopranistin und Shooting Star Anna Netrebko zugegen war, dabei sein zu dürfen. Nicht genug mit einem grossen Namen, neben Anna Netrebko als Mimi in Puccinis "La Bohème" spielte Rolando Villazón die männliche Hauptrolle und am Dirigentenpult stand Plácido Domingo. Doch der grosse Star des Abends war unbestritten Anna Netrebko. Sie vermochte es mit Leichtigkeit, das Haus mit ihrer Stimme auszufüllen. Ihr Gesang war das Schönste, was wir je auf einer Opernbühne gehört haben! Eine Stimme von fast überirdischer Schönheit, glasklar, schmelzend, kräftig. Nie haben wir eine Sängerin überzeugender auf der Bühne sterben gesehen, ihre Stimme wurde nie leiser - als die Kräfte der Mimi schwanden, wurde sie nur sanfter und sanfter. Es war ein Traum!

Nach fünf ereignisreichen Tagen in New York gönnten wir uns eine gute Woche Zeit zum Ausspannen im wärmeren Florida (Orlando und St. Pete's Beach). Auch da wurde uns nochmals ein Highlight beschert. Fast per Zufall sahen wir vom Treppenhaus unseres Hotels aus zu, wie der Space Shuttle Samstag Nacht zu seiner 116. Mission ins All startete! Ein gewaltiger Feuerschweif liess uns sofort erkennen, dass wir es wirklich mit der Discovery zu tun hatten. Es war ein beeindruckendes Schauspiel und wir sind froh, dass die Astronauten in der Zwischenzeit wieder heil zur Erde zurück gekehrt sind.

Zu den Bildern unserer USA-Reise
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

Spamalot:
www.montypythonsspamalot.com
Lauren Kennedy (Lady of the lake): www.laurenkennedy.com
The Metropolitan Opera: www.metoperafamily.org
Anna Netrebko: www.annanetrebko.com
United Nations: www.un.org
The Museum of Modern Art: www.moma.org
NASA: www.nasa.gov

2005-09-19, 11.28 GMT
Wochenende in Wien
Das letzte Wochenende verbrachten wir in Wien. Trotz herbstlichem Regenwetter konnten wir zwei tolle Tage geniessen. Viel kaiserlich-königlich geprägte Kultur, Wienerische Freundlichkeit und reichhaltige und bodenständige Köstlichkeiten machten den Kurztrip zu einem vollen Erfolg.
Stephansdom, Karlskirche, Schloss Schönbrunn, die Hofburg und die dazugehörige Schatzkammer, die Staatsoper - das sind nur einige der Attraktionen, über die Wien verfügt. Besonders beeindruckend waren sicherlich die kaiserlichen Insignien, inklusive der reich mit Juwelen geschmückten Kaiserkrone, die in der weltlichen Schatzkammer der Hofburg ausgestellt sind, und die wunderschöne Wiener Staatsoper. Da wir die Oper zufälligerweise am Sonntag besichtigten, durften wir sogar die Bühne betreten und erlangten so etwas Einblick in die beeindruckende Logistik und Technik des Bühnenbaus.
Das kunsthistorische Museum mit Werken von Tizian, Raphael, Canaletto, Rembrandt, Velázquez und vielen mehr gefiel uns ebenfalls ausnehmend gut, wenn wir auch gestehen müssen, dass uns die ägyptische Sammlung am meisten begeisterte.

Natürlich durften die Besuche in den Kaffeehäusern nicht fehlen, wobei sich uns zum Schluss die wahre Bedeutung der k.u.k. Monarchie erschloss, nämlich die Kaffee- und Kuchen-Monarchie!
Zur Bildergalerie.
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-06-26, 12.32 GMT
Lang Lang in Concert
Am Sonntag durften wir ein Konzert der Sonderklasse miterleben. In der Tonhalle Zürich spielte das Orchester des Zürcher Opernhauses auf, Solist am Piano war der gefeierte chinesische Pianist Lang Lang. Der erst 23-Jährige begeisterte das Publikum mit Virtuosität und Ausdruck. Bereits mit der ersten Note des Mozartkonzertes schien er tief in der Musik versunken.
Zuweilen schien er die Töne neu zu erfinden, sie dem Klavier zu entlocken, die Klaviatur zu streicheln. Sein Spiel und die ihm eigene sympathische und natürliche Ausstrahlung machten das Konzert zu einem Ereignis.

Zu Ende fiel Lang Lang (
www.langlang.com) dem Dirigenten einfach um den Hals. Das prächtige Rosenbouquet, welches Opernhaus-Direktor Pereira ihm überreichte, gab er gleich an die erste Geigerin weiter. Der tobende Applaus schien ihm - im Gegensatz zum Konzert - jedoch eher unangenehm zu sein. So setzte er dem Beifall nach einiger Zeit geschickt ein Ende, indem er die erste Geigerin und mit ihr das Orchester selbst hinausgeleitete.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-07-21, 14.09 GMT
Ein Wochenende in der Westschweiz
Das letzte Wochenende verbrachten wir zusammen mit Letícia, unserer brasilianischen Cousine, in der Westschweiz.
Auf dem Programm standen, obligaterweise, die Bundeshauptstadt Bern, das beschauliche Dörfchen Gruyère in den Freiburger Alpen und Montreux.

In Gruyère bestach vor allem der Kontrast zwischen Tradition, Folkore und dem einzigartigen Giger-Museum. Dieses Sammelsurium ästhetisch dargestellter Grässlichkeiten ist mit Sicherheit einen Besuch wert, allerdings nur, wenn der Besucher volljährig und einigermassen gefestigt ist. Um unsere Köpfe auszulüften besuchten wir danach das Schloss und die Schaukäserei, wo uns Kirsche, die magische Kuh, erzählte, wie Gras zu Milch wird und Milch zu Käse.

Den Abend verbrachten wir in Montreux, das den letzten Tag des Jazz Festivals feierte. Von einem heftigen Gewitter überrascht, fiel zwar der Spaziergang an der Seepromenade aus, die gute Laune liessen wir uns jedoch nicht nehmen. Wir verbrachten einen lustigen Abend mit unserer ortsansässigen Freundin Angélique. Gutes Essen, Wein aus der Region und danach Live-Musik in einer Bar machten den Abend zu einem vollen Erfolg.

Am nächsten Tag schauten wir uns das wunderschön gelegene Schloss Chillon an, dann machten wir uns langsam auf die Rückfahrt. Ein kleiner Abstecher nach Avenches und seinem römischen Amphitheater vervollständigte das Programm.
Die Bilder von Bern, Gruyère und Montreux
Eva Moehlecke de Baseggio

2004-06-27, 10.18 GMT
Ein Abend in Winterthur
Gestern trafen wir uns mit Karin und Andy zum Abendessen und anschliessenden Albani-Festbummel in Winterthur.
Unsere Winterthurer führten uns in das ausgezeichnete kleine Restaurant Barnabas. Dort fröhnten wir leckeren Speisen, süffigem Wein und genossen dabei die hervorragende Bedienung und die interessanten Gespräche.

Nach dem Essen bummelten wir gemütlich durch das Albanifest-Gelände. Der Freefall fiel zwar dem gar grossen Besucherandrang zu Opfer, dafür kreischten wir auf der (etwas zu) kurzen Space Roller-Fahrt umso mehr. Nicht unerwähnt bleiben soll hier auch die Zinedine-Zidane-Imitation von
Karin, ein Talent, von dem wir bisher nichts gewusst hatten!

Zum krönenden Abschluss genehmigten wir uns einen Schlummertrunk im Torre Rossa, wo die grandiose Aussicht auf Winterthur by night die fehlenden Nüssli um ein Vielfaches aufwog.
Eva Moehlecke de Baseggio

© 2018 baseggio.com | moehlecke.com