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2018-04-02, 12.26 GMT
Fünf Tage in Hamburg
Vom 23. bis 27. März verbrachte ich zusammen mit Sabrina ein langes Wochenende in Hamburg. Die Hansestadt beeindruckt mit dem unglaublichen Hafengelände, aber auch der Freundlichkeit und Gelassenheit ihrer BewohnerInnen Die Altstadt mit Rathaus, Chilehaus und der Michaelis-Kirche, Hafen-City, eine Hafenrundfahrt, der alte Elbtunnel, der Fischmarkt sonntags frühmorgens, das Schanzenquartier sowie eine Führung über den Kiez waren die Hauptpunkte des Besichtigungsprogramms. Ausserdem schauten wir uns das Musical Aladdin an, das mit farbenfroher Kulisse und Kostümen sowie fulminanten Tanzeinlagen glänzt. Auch in gastronomischer Hinsicht genossen wir das Wochenende: coole und originelle Bars, kleine sympathische Restaurants und gefühlte Hamburger Urgesteinskneipen gehörten alle dazu. Es waren tolle Tage!
Zur Foto-Galerie Hamburg 2018
Eva Moehlecke de Baseggio

2017-05-07, 07.09 GMT
Cheerplatzfäscht
Gestern haben wir mit einem Fest auf dem "Cheerplatz" zum einen das Fertigstellen der Überbauung neben unserem Mietshaus gefeiert, zum anderen nutzten wir die Gelegenheit, unsere neuen Nachbarn einzuladen und kennenzulernen. Über 50 Personen liessen sich vom zwischenzeitlich strömenden Regen nicht davon abhalten, gut gelaunt auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch oder Russisch miteinander zu plaudern, sich am Buffet zu stärken oder ein Gläschen über den Durst zu trinken. Herzlichen Dank allen Beteiligten, das war ein gelungener Abend!
Mario de Baseggio

2017-03-26, 07.36 GMT
Forchstrasse 241 3/4
Gestern habe ich gemeinsam mit Nachbar Urs das Kinderspielhaus "Forchstrasse 241 3/4" fertiggestellt und mit einem indianischen Heilig-Rauch-Ritus gebührend initiiert. Mal sehen, ob es von den Goofen auch benutzt wird.
Mario de Baseggio

2016-01-26, 05.41 GMT
Humidor und Chinchalero!
Zum Geburtstag wurde ich gestern reichlich beschenkt. Von Eva habe ich einen wunderschönen Humidor bekommen, von Sophia eine dicke Zigarre der Marke Chinchalero, die sofort in ihr neues Zuhause einquartiert wurde. Herzlichen Dank, ihr habt mir eine grosse Freude gemacht!
Mario de Baseggio

2015-12-23, 05.27 GMT
Turandot im Opernhaus Zürich
Gestern konnten wir Puccinis Meisterwerk in der eher konservativen Inszenierung von Giancarlo del Monaco im Opernhaus Zürich geniessen. Unsere hohen Erwartungen wurden in jeder Hinsicht erfüllt. Der beeindruckende Chor, der aus dem Chor der Oper Zürich, den Chorzuzügern, dem Zusatzchor der Oper Zürich, den SoprAlti und dem Kinderchor zusammengesetzt war, schuf die geeignete, mächtige Plattform für die Solisten, sich unter der musikalischen Leitung von Alexander Joel zu entfalten. Nina Stemme in der Titelrolle und Riccardo Massi als Calaf waren der grossen Aufgabe zu jedem Zeitpunkt gewachsen. Wenwei Zhang als kraftvoller Timur und Alexandra Tarniceru mit ihrer besonders gefühlhaften Interpretation der Liù standen den beiden Protagonisten in nichts nach. Dasselbe gilt für Ivan Thirion, Dmitry Ivanchey und Pavel Petrov, die als Ping, Pang und Pong die humoristischen Akzente setzten. Alles in allem eine der besten Opernaufführungen, die wir bislang erleben durften. Danke der Oper Zürich und dem ganzen Ensemble für das Erlebte. Und selbstverständlich auch ein herzliches Dankeschön an Yvonne und Lúcio für die Einladung!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
Das Bild ist der Website des Opernhauses Zürich entnommen (
www.opernhaus.ch).

2015-08-11, 00.35 GMT
Was für ein Land!
Unsere langen Brasilienferien neigen sich langsam dem Ende zu. Übermorgen wird uns die Swiss nach Hause bringen, im Gepäck werden wir das eine oder andere Souvenir mittragen, in unseren Köpfen und Herzen werden uns die vielen tollen Erlebnisse und Eindrücke der vergangenen vier Wochen begleiten. Brasilien ist ein Land voller Widersprüche, in dem Schönheit und Grauen, Reichtum und Armut, Ordnung und Chaos eng miteinander verwoben sind und so ein kompliziertes Ganzes bilden. Manchmal entsprechen die Dinge zu hundert Prozent den gängigen Stereotypen, genau so oft wird man vom Gegenteil überrascht. Wir haben das Privileg, dieses Land ein wenig besser kennenzulernen und nicht zuletzt Dank unserer hier lebenden Familie tiefere Einblicke in die Lebensart Brasiliens zu erhaschen. Wenn wir am Mittwoch mit Rio eine der schönsten Städte der Welt verlassen, dann wird bei aller Freude auf unser Zuhause sicherlich auch Wehmut mitschwingen. "Saudade" eben.
Mario de Baseggio

2015-06-26, 05.13 GMT
Oper für alle: Aida
Am vergangenen Samstag konnten wir auf dem Sechseläutenplatz die zweite "Oper für alle" erleben. Das Opernhaus gab Aida in der Inszenierung von Tatjana Gürbaca mit Latonia Moore in der Titelrolle, Veronica Simeoni als Amneris und Aleksandrs Antonenko als Radamès. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass wir restlos begeistert waren. Die Stimmen waren allesamt stark und beeindruckend, die Art, wie Gürbaca das Hauptmotiv elegant umdeutete und auch die einmalige Stimmung vor dem Opernhaus liessen uns trotz kurzer Regenschauer den Abend in vollen Zügen geniessen. Wir freuen uns jetzt schon auf Pique Dame von Tschaikowsky im kommenden Jahr!
Mario de Baseggio

2015-05-24, 08.40 GMT
Oper im Dialekt
Die Oper-für-Alle-Aufführung des Opernhauses Zürich wird am 20. Juni tausende von Menschen auf dem Sechseläutenplatz mit Giuseppe Verdis "Aida" begeistern. Ich habe das zum Anlass genommen, eine kleine Zusammenfassung der traurigen Liebesgeschichte zwischen der nubischen Prinzessin Aida und dem ägyptischen Feldherr Radames zu schreiben. Um das Ganze kinderfreundlich und leicht vermittelbar zu gestalten, habe ich als Sprache den Zürcher Dialekt gewählt.
Aida - E chliini Zämefassig uf Züritüütsch (PDF)
Mario de Baseggio

2015-03-21, 06.03 GMT
Sonnenfinsternis
Gestern kam es zwischen halb zehn und halb zwölf morgens zu einer Sonnenfinsternis, die in Zürich um 10.34 Uhr den höchsten Grad ihrer Abdeckung, etwa zwei Drittel, erreicht hat. Ich habe es mir nicht nehmen lassen, mit Filterfolie und Tele bewaffnet das Schauspiel am wolkenlosen Himmel zu bewundern.
Das Serienbild in der originalen Grösse (1600x3200px)
Mario de Baseggio

2015-01-04, 09.55 GMT
Das beste Bier der Welt
Wenn wir auf unserer Website Werbung machen, dann ist es keine Werbung im eigentlichen Sinn, sondern das Feststellen unverrückbarer Tatsachen, objektiv und absolut. Das kommt natürlich eher selten vor, weil es nur wenige absolute Wahrheiten gibt. Umso überraschender war gestern die Erkenntnis, dass ich das beste Bier der Welt gefunden habe. Ausschlaggebend war das Geschenk meines Nachbarn Urs, der mir aus dem Schwarzwald ein Bierglas der Brauerei Rothaus mitgebracht hatte. Als ich das Glas betrachtete, stellte ich hocherfreut fest, dass es ein Wappen trägt, das identisch mit dem Familienwappen der venezianischen de Baseggio vor 1204 ist. Im Zusammenhang mit dem unsäglichen 4. Kreuzzug war unserer Familie als Ehrenzeichen das Wappen mit den drei Knochen verliehen worden, davor führte die Familie einen simplen roten Streifen auf goldenem Grund. Eine kleine Internet-Recherche hat rasch ergeben, weshalb die Rothaus-Brauerei ihre Gläser und Flaschen mit demselben Schild schmückt: Es handelt sich dabei um das Wappen des Grossherzogtums Badens, eines souveränen Staates, der im 19. Jahrhundert Teil des Deutschen Bundes war. Die Badische Staatsbrauerei Rothaus AG hat ihren Sitz auf dem Gebiet des damaligen Grossherzogtums, daher findet sich das Wappen auf der Etikette. Damit ist klar: Wer die Farben meiner Familie auf Flaschen druckt, der produziert das beste Bier der Welt. Fraglos. Danke, Urs, für das bewegende Geschenk!
Als Referenz, das alte Wappen der venezianischen de Baseggio bei baseggio.net
Mario de Baseggio

2014-12-17, 20.53 GMT
Der Wolf und die sieben Geisslein
Sophias Sportgymnastik-Gruppe präsentierte gestern das lange eingeübte Theater "Der Wolf und die sieben Geisslein" in der Turnhalle C des Schulhauses Hofacker. Das Märchen wurde unter der Leitung der Lehrerin Svetlana als Mischung von Rezitativ, Musik, Gymnastik und Theater in kurzweiliger Form dargeboten. Das Publikum spendete am Ende reichlich Applaus, die Schauspielerinnen gaben deshalb den Schlusstanz noch einmal als Zugabe.
Mario de Baseggio

2014-11-24, 06.21 GMT
Barry, der Held
Am Samstag haben Sophia und ich die Barry-Ausstellung im Naturhistorischen Museum in Bern besucht. (www.barry.museum) Die Geschichte des "Ur-Bernhardiners" ist ausgezeichnet aufbereitet und liebevoll präsentiert.

Am Abend konnten wir mit tausenden anderer Menschen auf dem Bundesplatz die tolle Licht-Show "Rendezvous Bundeshaus" bestaunen. Wunderschön und sehr poetisch!
Mario de Baseggio

2014-03-03, 06.10 GMT
Von Paradiesvögeln, Puppen und Männern in Frack und Zylinder
Am Samstag fand im Kirchgemeindehaus der jährlich Fasnachtsball statt. Sophia konnte bei der Maskenprämierung gemeinsam mit ihrer Freundin Emilia den zweiten Platz erreichen. Die beiden traten als Tucan und Papagei auf und konnten die Jury mit ihrem wilden Tanz überzeugen. Eva und ich waren als Barbie und Ken den ganzen Abend unzertrennlich, während mein Vater Guido in Frack und Zylinder mit Abstand die eleganteste Erscheinung des Anlasses war. Da sich der "Verein Aktives Balgrist" im Sommer auflöst, ist unklar, wo wir im kommenden Jahr fasnachten können. Unser Dank geht jedenfalls an alle Beteiligten für die witzigen Bälle, die wir in den vergangenen Jahren besuchen durften.
Mario de Baseggio

2013-12-11, 15.10 GMT
Wenn's schiefgeht, dann richtig
Ich habe meinen Deltatower (www.deltatower.ch) nun bereits über ein halbes Jahr in Betrieb und kann behaupten, dass mir die Drucke immer besser gelingen. Entscheidend dafür ist, dass man Maschine und Material immer besser kennt und entsprechend öfter die richtigen Fertigungsparameter wählt. Aber Fehldrucke kommen immer wieder vor, manchmal sind sie sogar spektakulär. Das akuellste Beispiel im Bild: Es hätte ein Ziegenbockkopf werden sollen, nachdem sich das Modell jedoch vom Heizbett löste und am heissen Extruder hängenblieb, wurde der Apparat kreativ und formte das Filament zu etwas, was durchaus das Hirn des Ziegenbocks darstellen könnte.
Mario de Baseggio

2013-10-27, 17.45 GMT
ZSC 6 - SCB 0
Heute hat Sophia gemeinsam mit Nonno Guido, meinem Kollegen und ausgewiesenem Hockey-Experten Georg und mit mir ihr erstes Eishockey-Match überhaupt besucht. Der ZSC empfing Meister Bern zuhause im Hallenstadion und spielte stark auf, wir konnten sechs Tore bejubeln. Wir sind jetzt echte Z-Fans (mit Flagge!) und werden sicher wieder einmal die eine oder andere Begegnung live mitverfolgen.
Matchbericht bei tagi.ch
Mario de Baseggio

2013-10-14, 17.47 GMT
Vielseitiger Kanton Bern
Die vergangene Woche verbrachten wir im Heimatkanton meiner Mutter Helen. Zuerst besuchten wir die Schaukäserei in Affoltern im Emmental und besichtigten das Schloss Burgdorf. Die Bundeshauptstadt bildete mit dem Bundeshaus, dem Bärenpark und der überaus interessanten Sammlung des Naturhistorischen Museums die zweite Etappe der Reise. Weiter ging es ins Oberland mit der Beatushöhle am Thunersee und mit Schlittschuhlaufen in Grindelwald. Aufgrund des anhaltenden Nebels verzichteten wir auf die Kleine Scheidegg und begingen stattdessen die tosende Aareschlucht. Das 17. Älplerfest in Lenk im Simmental bildete den Schwerpunkt am Samstag, gestern Sonntag genossen wir als grossartigen Abschluss unserer Rundreise Schnee und Sonne auf knapp 2000 Metern über Meer auf dem Betelberg. Wir sind beeindruckt von der Schönheit und Vielfalt des Kantons Bern.
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt den Blick Richtung Süden auf dem Murmeliweg, nahe der Bergstation Leiterli.

2013-09-30, 10.14 GMT
Marbella - Valencia - Nîmes - Zürich
Nach knapp 2'200 Mietautokilometern in drei Tagen bin ich gestern Abend wohlbehalten zuhause angekommen. Im Schlepptau die beiden Drehorgeln meines Vaters, die im spanischen Micro-Storage-Abteil geduldig ihre Heimkehr erwartet hatten. Damit ist dieses Kapitel abgeschlossen.
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt einen Teil der "Ciudad de las Artes y de las Ciencias" in Valencia.

2013-06-10, 07.42 GMT
Die Schatzinsel an der Oper Zürich
Der Komponist Frank Schwemmer hat im Auftrag des Opernhauses die Kinderoper "Die Schatzinsel" geschaffen. Gestern waren wir mit Sophia in der Vorstellung, eine tolle Produktion! Wenn da nur nicht die Sache mit der Musik wäre.
Wer mich kennt, weiss, dass ich grösste Mühe mit dissonanter Musik habe. Werden Dissonanzen wiederholt nicht durch Konsonanzen aufgelöst, dann reagiert mein Körper mit erhöhtem Puls und ich bekomme schweissnasse Hände. Ich spüre eine merkwürdige Beklemmung im Brustraum und will nur noch weg. Der Grad des Unwohlseins hängt von der Art der Instrumente und dem jeweiligen Musik-Stil ab. So sind atonale Kompositionen der Neuen Klassik oder die meisten zeitgenössischen Jazz-Stücke für mich nur schwer auszuhalten.
"Die Schatzinsel" ist eine hervorragende Oper in praktisch allen Belangen: Bühnenbild, Kostüme, visuelle Effekte, die Leistung des Ochesters und der Sänger - alles tipptopp. Zur Musik fand ich hingegen keinen Zugang, weil ich ihre Struktur nicht heraushören konnte, sie war für mich nichts anderes als syllabisches Hintergrundgeräusch. Und die Dissonanzen taten das Übrige, ich hatte bereits nach 10 Minuten das Gefühl, aus den Ohren zu bluten.
Nota bene: Meine persönliche Befindlichkeit ist in dieser Sache nicht von Belang, denn es handelt sich ja um eine Kinderoper, die nicht für alternde, kulturkonservative Väter, sondern für begeisterungsfähige Kinder geschrieben ist. Das Opernhaus Zürich beweist mit diesem Auftragswerk, dass es das junge Publikum ernst nimmt und sich nicht damit zufrieden gibt, den Kindern einfach ein Medley der schönsten Opernarien aller Zeiten vorzusetzen. Und das Zielpublikum hat Schwemmers Komposition ohne Zweifel erreicht. Keines der Kinder hat sich wegen nicht aufgelöster Dissonanzen beschwert, sie alle, einschliesslich unserer Tochter, waren von der spannenden Darbietung gefesselt.
Mario de Baseggio

2013-02-03, 07.00 GMT
Fasnacht Balgrist
Gestern waren im Kirchgemeindehaus Balgrist die Narren los. Wir gingen maskiert an die Fasnacht, Sophia als Engel, Eva als graue Maus und ich als Filmproduzent/Darsteller exotischer Streifen (späte 70er). Sophia rannte und tanzte den ganzen Abend mit ihren Freundinnen und "Arbeitskollege" Johann. Die Gugge "Gin Tonic" untermalte den Anlass musikalisch mit entsprechend schrägen Tönen. Höhepunkt des Abends war wie immer Maskenprämierung der Kinder. Sophia belegte mit einer soliden Darbietung den ausgezeichneten zweiten Platz unter 20 Teilnehmern! Erstmals wurden auch die maskierten Erwachsenen prämiert, gewonnen hat unser Nachbar Urs, der den ganzen Abend konsequent einen nordafrikanischen Diktator in Fantasieuniform gab.
Mario de Baseggio

2013-01-01, 12.58 GMT
Telegramm zum Jahresende
Apéro im Geschäft STOP Besuch in Interlaken STOP Weihnachtsfeier in Rütihof STOP Möbeleinkauf für Sophia STOP Besuch im Verkehrshaus Luzern STOP Sylvester mit Tischbombe und Lachs STOP Happy New Year STOP
Mario de Baseggio

2012-08-05, 09.48 GMT
Der Drachen ist tot, es lebe der Drachen!
Heute wurde der Domain www.bravedragon.com wieder neues Leben eingehaucht. Ich habe sie Clàudio Dos Santos aus Brasilien übergeben, der unter dieser Adresse Rock Bands promoten will. Ich wünsche Clàudio alles Gute für sein Projekt und bin froh, dass die Domain, die uns während fast 10 Jahren als digitales Zuhause diente, wieder produktiv verwendet werden kann.
Mario de Baseggio

2012-06-16, 13.10 GMT
Mit der Spez Kp im AZ Riedikon
Gestern besuchten wir eine Übung meiner ehemaligen Kameraden der Spez Kp der Feuerwehr der Stadt Zürich. Olav, der Kommandant der Einheit empfing uns im Ausbildungszentrum Riedikon, wo neben dem Brandhaus und Training am Strahlrohr auch eine Einsatzübung auf dem Programm standen. Gemeinsam mit Sabine und dem weltgrössten Feuerwehrfan Valentin sahen wir, wie die Kompanie ruhig und abgeklärt eine im Vollbrand stehende Zisterne erst kühlte und dann den Flammen mit Löschschaum endgültig den Garaus machte. Beeindruckend wie immer, ich danke Olav und seiner Mannschaft für die tolle Gastfreundschaft, es hat grossen Spass gemacht!
Die Website der Spezialkompanie
Mario de Baseggio

2012-05-14, 05.33 GMT
Galaabend mit Edita Gruberova
Letzten Freitag durften wir Edita Gruberova im Opernhaus Zürich erleben. Aufgrund einer Krankheit des Tenors Jonas Kaufmann sprang die Sopranistin kurzfristig ein, und wir hatten das Glück, zu Tickets zu kommen. Die slowakische Nachtigall bewies eindrücklich, dass sie auch mit 66 Jahren noch zu den ganz grossen der Opern-Primadonnen gehört. Sie beherrscht ihre Stimme, wie es nur ganz wenige zu tun vermögen. Überrascht wurden wir zudem von ihren humorvollen Interpretationen, insbesondere einem wenig divenhaften, dafür umso lustigeren Brüller in die vorderste Reihe.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2012-05-06, 20.43 GMT
Von zwei Beinen hin zu zwei Rädern
Zum Geburtstag hat Sophia ein lila Fahrrad bekommen. Einige Stunden des Übens waren in den letzten Wochen nötig, heute war es so weit: Unsere kleine Radlerin erlernte als letzte Teildisziplin das selbständige Anfahren. Danach gab es kein Halten mehr, die neugewonnene Mobilität wurde auf einem Schulhauspausenplatz reichlich ausgekostet. Natürlich sind einige Radien noch nicht ganz ebenmässig, die Bremswege manchmal erstaunlich gekrümmt und die Strassenlage des Sportgeräts bewegt sich noch zu oft im Grenzbereich der Physik. Doch das ist nur eine Frage der Zeit, denn Übung macht bekanntlich die Fahrradweltmeisterin (und Olympiasiegerin).
Mario de Baseggio

2012-04-22, 17.51 GMT
Adéus, Tia Helena
In der Nacht auf heute ist meine Tante Helena verstorben. Trotz ihrer schweren Erkrankung konnte sie bis zuletzt in ihrem Geburtshaus leben. Wir hatten gehofft, sie im Oktober nochmals sehen zu können, dem ist nun leider nicht so. Tia Helena, Du warst einzigartig!
Eva Moehlecke de Baseggio

2012-03-03, 20.01 GMT
Der Schmetterling siegt!
Am heutigen Fasnachtsball des Vereins Aktives Balgrist kam es zum Showdown bei der Maskenprämierung. Sophia wurde von der offensichtlich äusserst fachkundigen Jury unter den 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern als Siegerin gekürt. Die gebastelten Flügel, das phantasievoll gehaltene Make-up und nicht zuletzt die spitzentänzelnd-leichte Performance des kleinen Falters waren als künstlerisches Gesamtpaket nicht zu schlagen. Wir sind zuversichtlich, dies ist der Auftakt zu einer beispiellosen Schauspielkarriere.
Mario de Baseggio

2012-02-10, 06.57 GMT
Ein Filmstar in der Familie
Als wir gestern die Episode "Moe n' Joe" der sechsten Staffel der "Sopranos" sahen, wurde uns plötzlich bewusst, dass wir einen Star in der Familie haben. Chueli, der erklärte beste Freund von Sophia, flimmerte in einer gewichtigen Nebenrolle über den Bildschirm. "As himself" tröstete er 2005 offensichtlich Domenica Baccalieri, Tochter von Janice Soprano. Chueli hat uns in den über vier Jahren, die er nun bei uns wohnt, nie von seiner Schauspielkarriere erzählt. Vielleicht hängt seine Verschwiegenheit mit der Rolle zusammen, "Method Acting" in Reinkultur.
Mario de Baseggio

2012-01-08, 18.07 GMT
Le Comte Ory im Opernhaus Zürich
Nach knapp zehn Jahren haben wir heute Cécilia Bartoli wieder einmal live erlebt. In Rossinis Comte Ory begeisterte sie uns in der Rolle der Comtesse Adèle mit ihrer einzigartigen Beherrschung aller stimmlichen Register. Die Leichtigkeit! mit der sie selbst schwierigste Koloraturen meistert, ist unglaublich. Tenor Javier Camarena überzeugte in der Titelrolle ebenfalls, sowohl was die Stimme angeht, wie auch bezüglich seines komödiantischen Talents. Seine Arie zu Beginn des ersten Akts war gewiss einer der Höhepunkte dieser humorvollen, sehr gelungenen Inszenierung am Opernhaus Zürich. Klar, dass es mir am besten gefallen hat, wo Rossini am meisten "mozärtelet", wie Eva es ausdrückt, also insbesondere im Terzett kurz vor dem Finale. Überaus zufrieden mit dem Gebotenen machten wir uns um fünf auf den Nachhauseweg.
Mario de Baseggio

2011-09-13, 05.28 GMT
Ein Wochenende bei der Euromaus
Um die Reisezeit am Sonntagmorgen zu verkürzen, waren wir bereits Samstagnachmittag nach Freiburg im Breisgau gefahren und konnten den Abend in der schmucken Altstadt geniessen. Am Sonntag war es dann ein Katzensprung zum eigentlichen Ziel des Ausflugs, zum Europapark in Rust. Wir verbrachten eine lustige Zeit samt Übernachtung im Hotel Colosseo. Hier die vollständige Liste aller Attraktionen und Shows, die wir besucht haben: Abenteuer Atlantis, Alpenexpress „Enzian“, Andersens Märchenturm, Arena-Show "Der Teufel und die Königin", blue fire Megacoaster , Dornröschen-Schloss, Dschungel-Flossfahrt, Eis-Show "Surpr'Ice", Elfenfahrt, Euromaus-Show "Die Euromaus im Märchenland", Europa-Brunnen, Europa-Park Parade, Flug des Ikarus, Griechisches Dorf Mykonos, London Bus, Marionetten-Bootsfahrt, Mercedes-Benz Motorsport Mini Rennbahn, Old 99 mit Zirkusparade, Oldtimer-Fahrt, Paddeltour, Panoramabahn, Pegasus - Die YoungStar Achterbahn, Piccolo Mondo, Piraten in Batavia, Silver Star, Silverstone-Piste, Tanzende Fontänen, The British Carousel, Volo Da Vinci, Whale Adventures - Splash Tours, Wichtelhausen, Wikinger-Bootsfahrt und das Wikingerdorf.
Mario de Baseggio

2011-04-17, 17.05 GMT
Kurztrip nach München
Die letzten vier Tage haben wir in der bayrischen Landeshauptstadt verbracht. Das deutsche Museum, Schloss Nymphenburg und der gleich daneben liegende botanische Garten und selbstverständlich der englische (Bier-)Garten standen auf dem Programm. Für unsere Kleine war der Besuch des Viktualienmarktes das Grösste: sie sah zum ersten Mal eine richtige Königin. War zwar nur die Spargelkönigin Schrobenhausen 2010/2011, aber was macht das schon?
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2010-11-23, 04.28 GMT
Wo geht es hier zum Kitsch, bitte?
Wir lieben Zürich. Der vergangene Samstagabend zeigt beispielhaft, warum. Nach einem stimmungsvollen Apéro in einer Bar suchten wir ein Lokal für das Abendessen und landeten in einem kleinen Restaurant namens "Klein Istanbul", wo wir ausgezeichnete türkische Spezialitäten genossen. Danach besuchten wir das Kunsthaus, das gegenwärtig eine Picasso-Ausstellung führt. Zudem war es die "Kunsthausnacht Kitsch & Kunst" (siehe Bild), eine wirklich interessante und humorvolle Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir es heute mit der Trennung von Hoch- und Populärkultur halten. Mit Bus und Tram waren wir im Anschluss in weniger als einer Viertelstunde wieder daheim.
Website des Restaurants "Klein Istanbul"
Mario de Baseggio

2010-08-14, 07.00 GMT
Wenn das nur gut geht...
Die 19. Streetparade wird sich heute ihren Weg durch Zürich bahnen. Im Gegensatz zu den letzten Jahren, werden viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Katastrophe von Duisburg in den Köpfen mittragen. Hoffentlich bewahren alle ruhig Blut, wenn es zu den durchaus üblichen Stockungen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit kommt.
Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2010-07-06, 16.24 GMT
Wie langweilig darf Kunst sein?
Heute morgen besuchten Eva und ich die Ausstellung "[undisclosed] Struth - Fotografien 1978-2010" im Kunsthaus Zürich. Der Deutsche wird auf der Kunsthaus-Website als einer der "weltweit wichtigsten und einflussreichsten Fotokünstler" beschrieben, entsprechend gespannt war ich auf seine Bilder, die offenbar in "Werkgruppen" angeordnet ihre volle Wirkung entfalten. Die Exposition hinterliess bei mir einen zwiespältigen Eindruck. Die Fotografien haben oft ein beeindruckendes Format und sind technisch einwandfrei umgesetzt. (Ausnahme: Ein paar kleinere Bilder waren in den Rahmen etwas wellig aufgezogen, was beim Betrachten von der Seite störte und dazu zwang, genau mittig vor dem Werk zu stehen.) Auch was die Bildaufteilung, die eigentliche Komposition der Fotografien also, angeht, ist unverkennbar ein Könner am Werk. Hingegen blieb ich von den Bildern, ob in Werkgruppen oder für sich betrachtet, seltsam unberührt. Selbst bei den Gruppen, denen eine greifbare Idee zugrunde liegt, zum Beispiel bei den Familienporträts oder den Museumsbesuchern, sprang kein Funke. Ganz zu schweigen von den Strassenbildern, den Blumen oder den Hightech-Sujets, die durchgängig kalt und unnahbar bleiben. Für mich waren die gezeigten Bilder Struths zu wenig spektakulär im eigentlichen Sinn. Die internationale Museums- und Sammler-Community kann nicht irren, es ist also gewiss so, dass ich das Œuvre des [undisclosed] Struth schlicht nicht verstehe und die Ausstellung für mich deshalb über weite Strecken einfach nur langweilig war.
Mario de Baseggio

2010-05-29, 11.52 GMT
San Giorgio Maggiore klebt an der Wand
Nachdem ich erst gestern den Auftrag gegeben hatte, konnte ich bereits heute den Druck eines meiner Venedig-Bilder bei "Licht-Spiel-Haus" (www.licht-spiel-haus.com) an der Forchstrasse 162 abholen. Herr Kaiser hat mich bei der Auswahl des Formats und des Mediums hervorragend beraten und das Bild qualitativ einwandfrei produziert, so dass das Sujet in der gewünschten Weise wirkt.
Mario de Baseggio

2010-05-22, 15.30 GMT
Zirkus Knie auf der Landiwiese
Der Zirkus Knie gastiert wegen des Baus des Opernhausparkhauses in diesem Jahr nicht auf dem Bellevueplatz, sondern auf der Landiwiese. Wir haben gestern den Kinderzoo besucht. Dem veränderten Standort zum Trotz ist Business as usual zu verzeichnen: Fredy Knie Jr. jagt Pferde mit kuriosen Namen (Chagall, Picasso Mirò...) in der Manege herum und befiehlt mit kuriosen Befehlen (Waltzi!) Tanzeinlagen, Sophia traut sich nicht ein Pony zu reiten und die Elefanten rüsseln aus ihren dünndrahtig gesicherten Verhauen in der Menschenmenge herum.
Mario de Baseggio

2010-05-08, 06.26 GMT
Zurück aus der sterbenden Stadt
Gestern bin ich nach einer knappen Woche in Venedig wieder wohlbehalten zuhause angekommen. Ich habe die Stadt - trotz des sehr schlechten Wetters - mehrfach durchwandert und mich intensiv mit der Geschichte der Serenissima auseinandergesetzt. Natürlich sind dabei auch ein paar hübsche Bilder entstanden, ich werde versuchen, die Galerie binnen Wochenfrist hochzuladen. Höhepunkte waren gewiss der Besuch am Grab des Schauspielers Cesco Baseggio (Friedhof San Michele), das Mittagessen im Restaurant San Basilio an der Calle del Vento (Fegato alla Veneziana) und natürlich wie immer das italienische Fernsehen im Hotelzimmer. Besonders beeindruckt war ich vom Format "La Pupa e il Secchione" (www.lapupaeilsecchione.tv), einem stundenlangen Reality-TV-Geschlechterkampf.
Mario de Baseggio

2010-01-10, 09.06 GMT
Horseshoe hinterm Haus
Im aufkommenden Schneegestöber wurden gestern Abend unter prekären Bedingungen die ersten Schneezentimeter des Jahres genutzt, um dem berüchtigten Bonzenhügel-Südosthang neue Geschwindigkeitsrekorde abzuringen.
Mario de Baseggio

2010-01-02, 16.42 GMT
Ausflug zu den fallenden Wassern
Heute waren wir am Rheinfall und haben uns von den tosenden Wassermassen beeindrucken lassen. Im Restaurant "Park" konnten wir selbst während des Mittagessens immer ein Auge auf den Wasserfall werfen, der in wechselnden Lichtverhältnissen ein einmaliges Schauspiel bot. Klar, dass dabei auch ein paar mehr oder weniger gelungene Bilder geschossen wurden. A propos Bilder: Unsere Buchhaltung sagt, dass wir im vergangenen Jahr nicht weniger als 13800 Fotografien gemacht haben, pro Kalendertag also mehr als 37. Auf den ersten Blick erscheint diese Zahl etwas hoch, wenn man aber annimmt, dass die durchschnittliche Belichtungszeit bei einer Hundertstelsekunde lag, dann lag die Betriebszeit unserer Kamera bei insgesamt weniger als zweieinhalb Minuten, für das gesamte Jahr, wohlgemerkt. Und das ist ja eigentlich kurz.
Mario de Baseggio

2009-09-13, 18.03 GMT
Brandy ist tot
Gerade haben wir vernommen, dass unsere Katze Brandy, die während fast vierzehn Jahren bei uns war, letzten Montag gestorben ist. Frau M., bei der Brandy die letzten einenhalb Jahre ihres Lebens verbrachte, schrieb uns in einer E-Mail die folgenden bewegenden Sätze. "Tieftraurig muss ich Ihnen mitteilen, dass ich am vergangenen Montagmorgen Brandy einschläfern musste. In der Nacht hatten ihre Nieren versagt. [...] Sie hat ihre letzten Tage auf dem Gartensitzplatz verbracht und genoss die Sonne. Ihr einzigartiges und sanftes Wesen wird mir immer in Erinnerung bleiben, sie hat mein Leben bereichert. Wir sind sehr traurig darüber."

Wir danken Frau M. ganz herzlich für das schöne Zuhause, das sie Brandy gegeben hat. Wir wussten, dass unsere Katze bei ihr am richtigen Platz war. Und wir erinnern uns an die vielen lustigen gemeinsamen Tage mit Brandy. Merci, kleine Katze, du fehlst uns.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
Das Bild zeigt Brandy Mitte August (Bild von Frau M. zugesandt)

2009-01-11, 15.55 GMT
Besuch im Zoo
Letzten Sonntag besuchten wir einmal mehr den winterlich verschneiten Zoo. Die romantische Stimmung vermochten wir bei klirrender Kälte zwar nicht ganz so zu geniessen, jedoch amüsierten wir uns ab den herumtollenden Wölfen und den kleinen Elefanten, die im Elefantenhaus ihr Sonntagsbad nahmen. Es war ein schöner Ausflug!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2008-08-03, 11.38 GMT
Besuch im Botanischen Garten der Universität Zürich
Heute haben wir uns zum Botanischen Garten begeben und dort die Pflanzenvielfalt bewundert, die draussen und auch in den Gewächshäusern geboten wird. Besonders beeindruckt waren wir - wie schon im botanischen Garten von München - vom Chilenischen Rhabarber, der zu Recht auch Mammutblatt genannt wird. Die Blätter sind riesig und fühlen sich wie Sandpapier an. Im Tropenhaus (im Bild) waren wir von den zahlreichen Orchideen angetan, die im feuchten Klima dieser Glaskuppeln besonders gut gedeihen.
Mario de Baseggio

2008-03-24, 10.46 GMT
Griechisches Blind Date
Gestern Abend hatten wir einen aussergewöhnlichen Besuch: Màrio und Stelios assen bei uns eine gehörige Portion Fondue Chinoise, obwohl wir die beiden niemals zuvor getroffen hatten. Möglich gemacht hat dieses Treffen das Internet, genauer gesagt das genealogische Projekt "baseggio.net".
Màrio heisst mit Nachnamen nämlich "Vazeos", was der griechischen Transkription von "Baseggio" entspricht. Er ist ein Nachfahre der venezianischen Baseggio, die sich nach den Kreuzzügen auf den Kykladen niedergelassen haben. Er besitzt den mittelalterlichen "Bazeos Tower" auf Naxos und ist Veranstalter des jährlichen Kulturanlasses "Naxos Festival". Daher stehen wir seit geraumer Zeit per E-Mail in Kontakt. Auf Recherche für die nächsten Festival haben Màrio und Stelios - letzterer ist der Artistic Director des Festivals - besuchen die beiden verschiedene Kunstausstellungen, so auch das Zürcher Kunsthaus. Diese Gelegenheit haben wir beim Schopf gepackt und das Treffen zwischen Namensvettern arrangiert. So haben wir uns bei interessanten Gesprächen blendend unterhalten und die historische Begebenheit zum Schluss sogar für die Nachwelt festgehalten. Das Bild zeigt von links nach rechts Eva und mich, dann Màrio und Stelios.
Zur Website des Bazeos Tower
Mario de Baseggio

2008-01-12, 07.35 GMT
Rigoletto im Opernhaus
Nach über einem Jahr besuchten wir vorgestern wieder eine Oper im Opernhaus Zürich. Es wurde Verdis "Rigoletto" gegeben, wir konnten eine überaus ansprechende, solide Vorstellung erleben.
Leo Nucci, den wir vor knapp drei Jahren bereits in Nabucco sehen konnten, überzeugte in der Titelrolle. Besonders gefiel uns die Szene, in der er die Edelleute um die Herausgabe seiner entführten Tochter anflehte.
Ausgezeichnet inszeniert ebenfalls der Moment, da Rigoletto realisiert, dass im ihm zu Füssen liegenden Sack nicht (wie beim Auftragskiller Sparafucile in Auftrag gegeben) die Leiche des Duca von Mantova steckt. Letzterer spaziert quicklebendig und fröhlich singend - "La donna è mobile" - im Hintergrund vorbei. "Chi è mai, chi è qui in sua vece!?"

Zum ersten Mal überhaupt wurden wir Zeugen einer Reprise vor dem geschlossenen Vorhang. Leo Nucci und Elena Mosuc (Gilda) wurden vom gewohnt euphorischen Zürcher Publikum rhythmisch klatschend aufgefordert, ihr Duett "Piangi! piangi fanciulla" ein zweites Mal zu geben, was besonders Mosuc einiges abverlangte.

Nach der Vorstellung gratulierte Alexander Pereira dem ehemaligen Intendanten des Opernhauses Zürich, Claus Helmut Drese zu dessen 85. Geburtstag. Dreses pathetische Rede ("Die Oper lebt!") beschloss unseren erlebnisreichen, unterhaltenden Opernabend.
Mario de Baseggio

2007-11-15, 20.09 GMT
Der Brand des Zunfthauses zur Zimmerleuten
In der Nacht auf heute ist in Zürich das Zunfthaus zur Zimmerleuten niedergebrannt. Beim Löscheinsatz ist ein 44-jähriger Feuerwehrmann der Berufsfeuerwehr Zürich ums Leben gekommen. Als ehemaligem Mitglied des Bundeslöschzugs der Stadt Zürich geht mir diese Nachricht nahe, ich entbiete der Trauerfamilie und den Kameraden der BFZ mein Beileid.
Mario de Baseggio

2007-05-05, 09.18 GMT
"Dear Mr. President"
Es gibt sie noch, selbst im Zeitalter der seichten Superstar-Casting-Shows: Intelligente und aufwühlende Protest-Songs, die Probleme unserer Zeit auf den Punkt bringen. Ein exzellentes Beispiel dafür ist Pinks "Dear Mr. President".
Nachdem Felix während eines Workshops vom Lied der Amerikanerin geschwärmt hatte, haben wir genauer hingehört. Bereits vor einem Jahr erschienen, ist der Song aktueller denn je. Er spricht den texanischen Gouverneur direkt an und stellt ihm rhetorische Fragen, die die Folgen seines Handelns für die Menschen in seinem Land und in der Welt aufzeigen.
Trotz aller Deutlichkeit der Aussagen, Pink wird nicht ausfallend, sie verzichtet auf Beschimpfungen und bleibt so glaubwürdig. (Wenn man als Gegenbeispiel Eminems "Mosh" nimmt, dann stellt sich dieser durch seine aggressive Wortwahl ins Abseits, die durchaus sozialkritische Botschaft wird vom Geschrei und Gefluche überdeckt.) Pink sagt vom Song, dass es einer ihrer wichtigsten sei. Damit hat sie nicht unrecht. Sie verdient Respekt für den Mut, sich in dieser Weise zu exponieren.
Der Song bei "YouTube"
Mario de Baseggio

2007-03-04, 16.28 GMT
Ein Abend mit der Familie
Gestern trafen wir Yvonne, Lúcio, [undisclosed], [undisclosed], [undisclosed] und [undisclosed] Schwester [undisclosed] im Restaurant Moca Romana in Rütihof. Ausgezeichnete Spargelspezialitäten und beste italienische Küche boten den lukullischen Rahmen für unterhaltsame Gespräche, die in einem IQ-Test für die ganze Familie gipfelten. Das Resultat war für uns keineswegs überraschend. Den Abend liessen wir bei Yvonne und Lúcio mit Kaffee und Guetzli ausklingen.

Auf dem Heimweg konnten wir bei wolkenlosem Himmel die rote Färbung erkennen, die der Vollmond erhalten hatte, weil er sich just zu diesem Zeitpunkt durch den Erdschatten bewegte. Ein faszinierendes Schauspiel.
Zur Website des Restaurants Moca Romana
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2007-01-02, 10.31 GMT
Big Apple vs. Orange County
Zwar sind wir seit bereits zwei Wochen wieder zurück. Dennoch wollen wir den treuen Besuchern unserer Website unsere Abenteuer in New York und Florida nicht ersparen. Schliesslich waren die Ferien toll!
Dank hervorragender Lage unseres Bruchbuden-Hotels gleich neben dem Empire State Building waren wir stets mitten in Manhattan. Natürlich schauten wir uns die "Must sees" wie eben das Empire State Building, Chrysler Building, Rockefeller Center etc. an. So richtig heraus gestochen haben jedoch andere Dinge.

Das Broadway Musical Spamalot, eine Bühnenadaptation von Monty Python's "der heilige Gral", war sensationell. Im Gegensatz zur gängigen Musical-Szene nimmt sich dieses Stück so gar nicht ernst, es handelt sich vielmehr um eine Verballhornung der Musical-Welt im Allgemeinen. Insbesondere die weibliche Hauptrolle, Lauren Kennedy als "Lady of the lake" bestach durch ihre Stimme sowie durch ihr ausgesprochen komödiantisches Talent. Und die Cheerleader-Nummer "Get the grail" bringt uns noch heute zum Lachen.

Von ganz anderer Natur war der Besuch der UNO. Eine geführte Tour durch die Gebäude der United Nations erlaubte es uns, einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der Organisation zu gewinnen. Den Konferenzraum des Sicherheitsrats konnten wir nicht besuchen, da dieser gerade tagte. Dafür durften wir uns für kurze zwei Minuten in die UNO-Vollversammlung setzen und zuhören, wie Frau Sheikha Haya Rashed Al Khalifa, die Präsidentin der Versammlung, den Rat moderierte. Diverse kleinere Ausstellungen zu Themen wie Landminen, die nukleare Bedrohung oder die UNO-Fahne, die vor dem ehemaligen Hauptquartier der Vereinigten Nationen in Bagdad hing, bevor dieses einem Bombenanschlag zum Opfer fiel und fast 30 Opfer forderte, stimmten uns nachdenklich.

Der Besuch des MoMA war ein weiterer Höhepunkt. Die weltgrösste Sammlung moderner Kunst ist ein wahres "Who is who" der zeitgenössischen Kunst. Hier werden nicht ein oder zwei Picassos gezeigt, hier gelangt man vom ersten Picasso-Saal in den zweiten und dritten, gleich darauf folgen Monet, Manet, Van Gogh, Dalí, Klimt, Kandinsky, Rothko, Warhol, Lichtenstein und viele mehr.

Der unbestrittene Höhepunkt unserer Reise war jedoch der Besuch in der Metropolitan Opera, kurz der Met. Wir hatten das Glück, am einzigen Abend, an dem die russische Sopranistin und Shooting Star Anna Netrebko zugegen war, dabei sein zu dürfen. Nicht genug mit einem grossen Namen, neben Anna Netrebko als Mimi in Puccinis "La Bohème" spielte Rolando Villazón die männliche Hauptrolle und am Dirigentenpult stand Plácido Domingo. Doch der grosse Star des Abends war unbestritten Anna Netrebko. Sie vermochte es mit Leichtigkeit, das Haus mit ihrer Stimme auszufüllen. Ihr Gesang war das Schönste, was wir je auf einer Opernbühne gehört haben! Eine Stimme von fast überirdischer Schönheit, glasklar, schmelzend, kräftig. Nie haben wir eine Sängerin überzeugender auf der Bühne sterben gesehen, ihre Stimme wurde nie leiser - als die Kräfte der Mimi schwanden, wurde sie nur sanfter und sanfter. Es war ein Traum!

Nach fünf ereignisreichen Tagen in New York gönnten wir uns eine gute Woche Zeit zum Ausspannen im wärmeren Florida (Orlando und St. Pete's Beach). Auch da wurde uns nochmals ein Highlight beschert. Fast per Zufall sahen wir vom Treppenhaus unseres Hotels aus zu, wie der Space Shuttle Samstag Nacht zu seiner 116. Mission ins All startete! Ein gewaltiger Feuerschweif liess uns sofort erkennen, dass wir es wirklich mit der Discovery zu tun hatten. Es war ein beeindruckendes Schauspiel und wir sind froh, dass die Astronauten in der Zwischenzeit wieder heil zur Erde zurück gekehrt sind.

Zu den Bildern unserer USA-Reise
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

Spamalot:
www.montypythonsspamalot.com
Lauren Kennedy (Lady of the lake): www.laurenkennedy.com
The Metropolitan Opera: www.metoperafamily.org
Anna Netrebko: www.annanetrebko.com
United Nations: www.un.org
The Museum of Modern Art: www.moma.org
NASA: www.nasa.gov

2006-08-21, 05.48 GMT
Ein vielsprachiges Wochenende
Am Samstagmorgen waren wir von Sylvie und Thomas zum Brunch im Restaurant Chaesalp bei Gockhausen eingeladen worden. Der Anlass dafuer war Sylvies Geburtstag.
Wir konnten bei diesem spaeten Morgenessen viele von Sylvies sympatischen Freunden kennenlernen und dabei unser eingerostetes Franzoesisch wieder einmal hervorkramen. Das babylonische Sprachengewirr hat Spass gemacht, danke fuer die Einladung und nochmals herzliche Gratulation, Sylvie!

Am Abend sahen wir im Kino den von uns mit grossen Erwartungen bedachten Film "Pirates of the Carribean 2". Insgesamt hat uns der erste Teil besser gefallen, auch wenn die Fortsetzung - trotz abruptem Ende - eigentlich ziemlich gut gelungen ist. Wir sind auf alle Faelle auf den letzten Teil der Abenteuer von Captain Jack Sparrow gespannt.
Mario de Baseggio
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2006-07-03, 07.46 GMT
Juan-Diego Florez im Opernhaus Zürich
Vor einem Monat waren wir von der Aufführung von Verdis Aida im Zürcher Opernhaus etwas enttäuscht worden. Der Sopran zeigte in den hohen Lagen deutlich hörbare Schwächen, eine Fanfare schnitzerte während des Triumphmarsches lautstark und selbst die Darstellung der letzten Szene des Meisterwerks blieb eigenartig emotionslos und kühl. Daher gingen wir gestern mit gemischten Gefühlen zum Haus am Bellevueplatz, wo am Nachmittag Don Pasquale gegeben wurde.
Unsere Bedenken wurden rasch zerstreut, denn bereits vor der Vorstellung konnten wir erstaunt beobachten, wie Cecilia Bartoli höchstpersönlich in einer der Logen Platz nahm. Ausserdem wurde die Ouverture vom Orchester unter der Leitung von Nello Santi dermassen inspiriert dargeboten, dass sich das Publikum zu einem Szenenapplaus hinreissen liess.

Von der ersten Szene weg überzeugte das Ensemble, Oliver Widmer als Dottore und vor allem Ruggero Raimondi in der Titelrolle brachten das Publikum mit ihren komischen Einlagen und Gesten immer wieder zum Lachen. Das Bühnenbild und die Kostüme waren gut gewählt und unterstützten die Geschichte in hervorragender Weise.

Musikalische Höhepunkte waren die Auftritte des Peruanischen Startenors Juan-Diego Florez, der als Ernesto die Arie «Cercherò lontana terra» und die Serenade «Com'è gentil» in äusserst gefühlvoller Weise und technisch perfekt darbot. Zu erwähnen ist auch die beeindruckende Leistung von Isabel Rey, deren Stimme im Duett «Tornami a dir che m'ami» keineswegs hinter jener von Florez zurückstand.

Alles in allem hat uns die Vorstellung von Donizettis Pasquale - die vom Publikum übrigens mit Standing Ovations bedacht wurde - wieder mit dem Opernhaus versöhnt. Gestern wurde es seinem Ruf wieder mehr als gerecht.
Mario de Baseggio

2006-02-28, 06.45 GMT
Abendessen bei Vera und Patrick
Am vergangenen Samstag waren wir bei unseren Freunden in Gockhausen zu Gast. Vorzuegliches italienisches Essen und angeregte Diskussionen praegten den Abend. Ausserdem wurden wir von dem zehn Zentimetern Neuschnee ueberrascht, die für die Heimfahrt aber kein echtes Problem darstellten. Vera und Patrick, danke nochmals, hat Spass gemacht!
Mario de Baseggio
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2005-11-02, 16.42 GMT
Ein bewegtes Wochenende
Wir haben ein intensives Wochenende hinter uns. Nach über einjähriger Abwesenheit, bzw. einer ausgedehnten Reise durch Nordamerika und Mexiko, gaben sich letzten Samstag Helen und Guido wieder einmal die Ehre, bei uns in Zürich aufzukreuzen. Vier Tage wohnten sie bei uns, nach dieser langen Zeit gab es schliesslich gehörig viel zu erzählen.
Eine grosse, weisse Bugwelle, die vor unserem Wohnzimmerfenster vorüberschwappte, kündigte die Ankunft des Wohnmobils und seiner Besitzer an. Der herbstlichen Witterung hatten wir es zu verdanken, dass sie dieses Mal jedoch nicht in ihrem fahrbaren Heim wohnten, sondern bei uns.
So konnten wir denn in Ruhe alles Wichtige und Unwichtige ausführlich durchhecheln. Beide Seiten hatten - wie könnte es anders sein! - unzählige Fotos zu präsentieren, was wohl wiederum beidseitig neues Fernweh weckte. Der Reisevirus liegt definitiv in der Familie.

Am Samstag Abend gingen wir dann gemeinsam ins Kongresshaus, um uns die Kung Fu-Show der chinesischen Shaolin-Mönche anzuschauen. Wie immer ging dabei so einiges zu Bruch, Metallplatten, Holz, Steine, zum Glück jedoch keiner der Mönche oder Nonnen. Neu an der Show war vor allem die Einbindung der Nonnen von Yong Tai. Wie das Shaolin Kloster gehört auch das Yong Tai Kloster zu den Geburtsstätten des Zen Buddhismus und der Kung Fu-Kampfkunst. Die Show erzählt unter anderem vom friedlichen Kampf der Nonnen um Gleichberechtigung. Kritisieren kann man vielleicht, dass ob etwas gar viel Show-Geplänkel der Funke nicht so richtig überzuspringen vermochte. Dennoch war es ein sehr schöner und spannender Abend.

Ebenfalls letzten Samstag fand ein weiteres wichtiges Ereignis statt:
Manuela feierte ihre erste Vernissage in der Nelle Gallery in Zürich. Dort zeigt sie bis Mitte Dezember einige ihrer Specksteinskulpturen und Bilder. Nach so einem Ereignis sind wir doppelt stolz, zwei echte Egloffs bei uns zu Hause hängen zu haben!
Manuelas Website über ihre Kunst.
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-09-21, 17.38 GMT
Im Schlund der rasenden Bestie
Das Wesentliche zuerst: Ich bin unverletzt. Gestern war ich mit meinem ehemaligen Chefchef Hanspeter J. zu Fuss unterwegs. Dies anlässlich eines Workshops der UBS in einem idyllischen Ort im Kanton Thurgau.
Wo genau, das kann ich nicht sagen, denn das war unser eigentliches Problem. Wir hatten uns verlaufen. Bei einem Bauernhaus wollten wir uns darüber erkundigen, wie wir dennoch an unser Ziel kommen könnten. Da lief ein Appenzellermischling aus dem Stall laut kläffend auf uns zu. Ich blieb stehen und dachte «Hunde, die bellen...» Da hatte er mich auch schon in den linken Arm gebissen, den ich zu meinem Schutz vor meine Brust gehalten hatte. («Lan Sao», wenn ihr es genau wissen wollt.)
Glücklicherweise war der Biss wohl eher als Drohgebärde gedacht, denn der Rüde liess sofort wieder ab und sass nun vor mir auf dem Boden, noch immer laut bellend. Offensichtlich war er etwas erstaunt darüber, dass das Opfer nicht daran dachte zu flüchten, sondern noch immer an derselben Stelle stand. Er muss wohl auch gespürt haben, dass ein zweiter Biss aus meiner Sicht nicht akzeptabel gewesen wäre.
Nachdem uns die herbeigeeilte Bäuerin die schwer erarbeitete Auskunft zu unserem aktuellen Standort erteilt hatte und wir auf unserer Odyssee ein paar Meter weiter gekommen waren, fragte mich Herr J., ob ich denn das Schild mit der Aufschrift «Vorsicht, bissiger Hund!» an der Stalltüre nicht gesehen hätte. Dann meinte er noch, dass er das Gefühl habe, dass die Jungen von heute immer mutiger würden. Da musste ich ihm erwidern: «Nun, so wie es aussieht werden die Jungen von heute nicht mutiger, sondern dümmer.»
Mario de Baseggio

2005-08-16, 04.59 GMT
Shaolin-Kung-Fu im Volkshaus
Gestern konnte uns Chow Karten für die Show «Authentisches Shaolin-Kung-Fu» zu einem ausgezeichneten Preis besorgen. So trafen wir uns gestern mit Susanne, Hassim, Ray, Giuseppe, Nico, Werni, Karl-Heinz und einigen anderen mehr im Volkshaus, um den 30 Mönchen bei der Ausübung ihrer Kunst beizuwohnen. Zu sehen bekamen wir erwartetermassen Formen mit den traditionellen Waffen, Formen verschiedener Tierstile, von denen wohl vor allem der drollig-rasante Affenstil im Gedächtnis bleiben wird und der beeindruckende «Drunken Master». Natürlich fehlten auch Bruchtests und lebendig choreografierte Kämpfe nicht.
Leider erreichte die Leistung des Organisators bei weitem nicht das Niveau der Artisten: Weil nicht für den Anlass geworben worden war, mussten zahlreiche Vorstellungen abgesagt werden. Auch die Moderation am Abend selbst war nicht wirklich professionell. Dennoch soll dies der Leistung der Mönche keinen Abbruch tun, sie haben mit ihrer Explosivität und der absoluten Körperkontrolle den Beweis ihres Könnens mehr als geliefert.
Mario de Baseggio
Bild von der Website
www.helvesino.ch

2005-07-11, 05.00 GMT
VIGAN - Vierzig Jahre Andy!
Gestern schmiss Andy sein grosses Geburtstagsfest. Im Gusslihaus bei Winterthur lud er zu Speis und Trank.
Der Gastgeber - the brain - und seine bessere Hälfte Karin - the hands - bewirteten die rund vierzig Gäste hervorragend. Es fehlte an nichts - im Gegenteil, die Bäuche spannten sich unter dem schieren Volumen der aufgetischten Fressalien bis zur Schmerzgrenze. Die lustige Vorstellungsrunde des Jubilars bot interessante Einblicke in die bunte Gästeschar. Einzig das Wetter spielte nicht ganz mit, was aber angesichts der schön hergerichteten Hütte keine Rolle spielte.
Andy, vielen Dank und nochmals herzliche Gratulation, wir freuen uns bereits auf deinen Achzigsten!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-06-26, 12.32 GMT
Lang Lang in Concert
Am Sonntag durften wir ein Konzert der Sonderklasse miterleben. In der Tonhalle Zürich spielte das Orchester des Zürcher Opernhauses auf, Solist am Piano war der gefeierte chinesische Pianist Lang Lang. Der erst 23-Jährige begeisterte das Publikum mit Virtuosität und Ausdruck. Bereits mit der ersten Note des Mozartkonzertes schien er tief in der Musik versunken.
Zuweilen schien er die Töne neu zu erfinden, sie dem Klavier zu entlocken, die Klaviatur zu streicheln. Sein Spiel und die ihm eigene sympathische und natürliche Ausstrahlung machten das Konzert zu einem Ereignis.

Zu Ende fiel Lang Lang (
www.langlang.com) dem Dirigenten einfach um den Hals. Das prächtige Rosenbouquet, welches Opernhaus-Direktor Pereira ihm überreichte, gab er gleich an die erste Geigerin weiter. Der tobende Applaus schien ihm - im Gegensatz zum Konzert - jedoch eher unangenehm zu sein. So setzte er dem Beifall nach einiger Zeit geschickt ein Ende, indem er die erste Geigerin und mit ihr das Orchester selbst hinausgeleitete.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-05-26, 07.57 GMT
Luciano Pavarotti im Haus
Seit gestern haben wir einen der besten Tenöre aller Zeiten bei uns zu Hause. Ich habe eine signierte Autogrammkarte aus dem Jahr 1982 erworben. [undisclosed], ein Arbeitskollege, ist begeisterter Sammler und hat mir die Karte zu einem ausgezeichneten Preis überlassen. Jetzt muss ich nur noch einen Ehrenplatz für «Big P.» finden.
Die beeindruckende Doppeltenliste von [undisclosed]' Sammlung findet sich auf dessen Website: www.cyranos.ch. Eine Site übrigens, die zum Verweilen einlädt, in der man stundenlang in Biografien mehr oder minder bekannter Stars schmökern kann.
Mario de Baseggio

2005-05-21, 16.16 GMT
Basel by Heinz
Gestern war ich mit meinen Arbeitskolleginnen und -kollegen in Basel, wo wir uns von unserem Chef, dem gebuertigen Super-Beppi Heinz die schoene Stadt zeigen liessen.
Hoehepunkt des Stadtrundgangs war fuer mich wohl das Grab von Erasmus von Rotterdam im Basler Muenster, obwohl mich selbstverstaendlich auch die weniger morbiden Sehenswuerdigkeiten wie das Rathaus oder das Panorama vom Wehrgang des Spalentors (Bild) beeindruckten. Es folgte der Besuch im Tinguely-Museum (www.tinguely.ch), wo wir neben den gewohnt verspielten Werken auch die ernste Seite des Basler Kuenstlers Jean Tinguely kennen lernen konnten. Ein ausgezeichnetes Abendessen im Restaurant St. Alban-Stuebli kroente diesen besonderen Tag, fuer den ich mich bei Susanne, Bertha, Graciela, Ueli, Kurt und - last but not least - Heinz ganz herzlich bedanken moechte.
Mario de Baseggio
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2005-05-17, 07.16 GMT
Familienzusammenkunft
Wie es Feiertage so an sich haben, verbrachten wir auch an Pfingsten wieder einmal einen Abend im Kreis der trauten Familie. [undisclosed], [undisclosed] und Emmi hatten zur thailändischen Tafel geladen.
Wie wir es seit einigen Monaten kennen, beanspruchte [undisclosed] für die ersten Stunden den Grossteil der Aufmerksamkeit und der zur Verfügung stehenden Dezibel. Wir vergnügten uns in der Zwischenzeit mit den Curries und hausgemachten Frühlingsrollen.

Nachdem das kleine Fräulein schliesslich doch zu Bett gegangen war, entbrannte eine heftige und spannende Diskussion zu den kommenden Abstimmungen im Juni. Die Zeit verflog wie im Flug und liessen sogar meinen Vater für einmal bis Mitternacht parlieren.
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-05-02, 07.16 GMT
L'elisir d'amore
Freitag Abend sahen wir im Opernhaus (www.opernhaus.ch) Gaetano Donizettis «L'elisir d'amore». Eine wunderschöne und unterhaltsame Oper, ein stimmiges Bühnenbild und ein grossartiger Fabio Sartori machten den Abend zu einem Erlebnis.
Die interessante und lehrreiche Einführung Dietberg Reichs, ehemaliger Chefdramaturg des zürcherischen Opernhauses, in das Werk Donizettis und im Speziellen natürlich in den Liebestrank bildete den Auftakt zu einem denkwürdigen Opernabend.

Die Oper selbst ist bereits ein musikalischer Ohrenschmaus und zudem äusserst vergnüglich. Doch der Höhepunkt des Abends war der stimmgewaltige italienische Tenor Fabio Sartori, der sein Rollendebut als «Nemorino» gab. Seine Darbietung von «Una furtiva lacrima», sicherlich eine der schönsten Arien überhaupt, war das Beste, das wir je live in einer Oper hören durften. Zum Tränen vergiessen schön!
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-04-24, 16.18 GMT
Deutsche Hausmannskost bei Ina
Am Freitag waren wir gemeinsam mit Corinne und Guido bei Ina, einer Arbeitskollegin von Mario, eingeladen. Wir haben uns dabei über den offenbar typisch-schweizerischen fehlerhaften Gebrauch von dem Genitiv und über die gigantische Auswahl überteuerter Badezimmerkacheln unterhalten. Ganz nebenher haben wir einen ausgezeichneten Nicht-ganz-sauer-Sauerbraten samt Semmel-Knödeln verputzt. Der Gastgeberin noch einmal ein gehöriges Dankeschön!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-04-19, 08.00 GMT
Barça, Barça, Baaaaaarça!
Das durch das Zürcher Sechseläuten verlängerte Wochenende verbrachten wir in der katalanischen Hauptstadt Barcelona.
Der besondere Reiz der Stadt liegt in der allgegenwärtigen Kunst, gepaart mit mediterranem Flair. Insbesondere die Werke Antoni Gaudís hatten es uns angetan. Wir verbrachten viel Zeit im wunderschönen Park Güell, in der durch Spendengelder finanzierten und daher wohl für die nächsten 50 Jahre noch unvollendeten Kirche Sagrada Familia und im eigenwilligen Stadthaus "La Pedrera".
Der kulturelle Höhepunkt war jedoch mit Sicherheit der Besuch des Camp Nou, wo der zur Zeit die spanische Liga anführende FC Barcelona gegen den Madrilenischen Vorort-Club Getafe antrat. Barças Spielmacher, Ronaldinho, ist übrigens sozusagen "einer von uns", stammt er doch aus der näheren südbrasilianischen Nachbarschaft. Er zeigte eindrücklich, wieso gerade er zum Weltfussballer des Jahres 2004 gekürt wurde. Der erwartete Sieg wurde mit Leichtigkeit erspielt.

Die Bilder unseres Aufenthaltes in Barcelona folgen in Kürze.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-04-03, 10.23 GMT
Geburtstagsfeier bei Nicole
Am Freitagabend waren wir zu Gast bei Nicole, die anlässlich ihres Geburtstags eine beachtliche Garten-Party schmiss. Wir verbrachten den Abend mit angeregten Gesprächen über Spielzeugkettensägen und deren Verwendung als Schleifmaschine, über die Rolle des inzwischen verstorbenen Papstes Johannes Paul II. und über die Qualität der kopierten Kunstwerke, die bei Nicole im Treppenhaus hängen. Wir danken der Gastgeberin und wünschen ihr noch einmal nur das Beste im neuen Lebensjahr.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-02-08, 20.57 GMT
Tosca im Sydney Opera House
Fuer einmal nicht im Opernhaus Zuerich, sondern im (zumindest aeusserlich) wohl bekanntesten Opernhaus der Welt sahen wir uns gestern Puccinis Tosca an.
Die Auffuehrung war gut, gewoehnungsbeduerftig ist fuer das europaeische Auge die nuechterne Gestaltung des Innenraumes der Oper. Die Aussicht waehrend der Pausen auf den Hafen von Sydney war dafuer Weltklasse. Und die Arie "E lucevan le stelle" ruehrte zu Traenen.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-01-29, 09.15 GMT
«Hanno acciar di fiamme ardenti!»
Am gestrigen Abend wurde im Opernhaus Zürich Verdis «Nabucco» gegeben. Wir erlebten eine gelungene Vorstellung mit etlichen schönen Momenten, der eigentliche Star war - wie bei diesem Werk zu erwarten ist - der Chor.
Von den Künstlern ist Carlo Colombara besonders zu erwähnen, der als Zaccaria den Raum mit seinem sonoren, weichen Bass erfüllte. Das Orchester unter der Leitung von Nello Santi bot eine solide Leistung und zeichnete ausserdem für den Lacher des Abends verantwortlich: Einem Flügelhorn entwischte mitten in Nebukadnezars (Leo Nucci) besinnlicher, tragender Arie «Dio di Giuda!» ein kurzer, hupender Ton, worauf wir aus dem ersten Rang belustigt erkennen konnten, wie sich das hintere Viertel des Ensembles vor Lachen schüttelte. Musikalische Höhepunkte des Abends waren, wie eingangs erwähnt, die Auftritte des Chors, der vom Zusatzchor des Opernhauses unterstützt wurde.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-01-09, 09.19 GMT
Verschiedene Schauspiele
In den vergangenen Tagen wurden wir Zeugen verschiedener Schauspiele, natürlicher und menschgemachter Art.
Am 7. Januar gelang es uns, den Kometen Macholz ein zweites Mal abzulichten. Er befindet sich momentan in der Nähe der Plejaden und kann mit einem Fernglas gesehen werden. Er unterscheidet sich von den anderen Himmelskörpern dadurch, dass ihn ein blaugrünlicher Schimmer umgibt. Und wenn man ihn wiederholt beobachtet, dass sich seine Position laufend verändert.
Am Freitagabend sahen wir ausserdem einen interessanten Diavortrag von Oliver St., einem ehemaligen Schulkollegen von mir: "Unterwegs im ostafrikanischen Rift-Valley". Er verstand es, seine fundierten Kommentare mit seiner ihm eigenen Portion Ironie zu versetzen, was den wunderschönen Landschaftsbildern den gebührenden Rahmen gab.

Gestern war die Reihe am Kino-Film "House of Flying Daggers". Lustigerweise trafen wir beim Kino auch
Manuela und Patrick, die von diesen chinesischen Schwert- und Kostümfilmen ebenso begeistert sind, wie wir selbst. Der Film erzählt die Geschichte einer unmöglichen Liebe und er tut dies in gewaltigen, symbolstarken Bildern. Und da es sich um die Verarbeitung eines Themas aus der chinesischen Sagenwelt handelt, sei es an dieser Stelle gesagt: Die Kämpfer fliegen, sie verfügen über übermenschliche Kräfte und überleben auch tödliche Verwundungen. Wer sich mit der Märchenhaftigkeit dieser Filme schwer tut, der soll auf einen Besuch verzichten und statt dessen einen Kung-fu-Streifen mit Jackie Chan gucken.
Mario de Baseggio

2005-01-01, 12.13 GMT
Silvesterfeier im orientalischen Stil
Den Jahresausklang 2004 und den Beginn des Jahres 2005 feierten wir gestern zusammen mit Karin, Andy, Ingrid und Oli im gerade erst neueröffneten Club Fata Morgana in Winterthur.
Die Räumlichkeiten des Clubs sind traumhaft, Erinnerungen an 1001 Nacht und orientalische Paläste werden wach. Auch das Buffet liess nicht zu wünschen übrig, die zahlreichen Mezze und Hauptspeisen mundeten vorzüglich. Nebst Speis und Trank wurden wir von diversen Bauchtanzeinlagen sowie einer feuerschluckenden Tänzerin unterhalten. Die Kaffeesatzleserin war leider wegen Krankheit ausgefallen, dafür versprach uns Oli ein durchaus positives Jahr 2005. Der Jahreswechsel selbst verlief ohne grossen Aufhebens, das obligate Cüpli liessen wir uns aber nicht nehmen. Nach Mitternacht konzentrierten sich unsere Aktivitäten auf das Geniessen einer monströsen Wasserpfeife, einige unserer Freunde bewiesen sich dabei als regelrechte Schornsteine (oder sollen wir sagen Dampflokomotiven?).
Alles in allem war es ein witziger Abend. Wir bedanken uns für die angenehme Gesellschaft und wünschen an dieser Stelle all unseren Freunden und Verwandten ein frohes Neues Jahr. Möge es besser beginnen, als das Alte aufgehört hat!
Zum Club Fata Morgana
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-11-22, 09.47 GMT
Tschaikowski's «Nussknacker»
Gestern besuchten wir die Ballett-Vorstellung von Tschaikowski's «Nussknacker» im Zürcher Opernhaus. Die Inszenierung von Heinz Spoerli fand die richtige Mischung von traditionellen Elementen und moderner Konzentration auf das Wesentliche.
Die ergreifenden Melodien des russischen Romantikers und die elegante wie kraftvolle Darbietung der Tänzerinnen und Tänzer kamen im minimalistischen Dekor voll zur Geltung. Wie in verschiedenen Presse-Kritiken beschrieben, wurde das Stück von Ballast befreit, die Musik und der Tanz an sich sind ins Zentrum gerückt. So wirken die Szenen wie einzelne, zusammenhangslose Episoden, die auch für sich allein stehen könnten. Sie werden lediglich durch den Traum der kleinen Marie gerahmt, ein Kunstgriff, der Spoerli die Entfaltung einzelner, starker Bilder erlaubt.
Alles in allem eine schöne Leistung mit bewegenden und äusserst ästhetischen Momenten.
Mario de Baseggio

2004-11-20, 12.25 GMT
Nemo bei uns zu Hause!
Ich habe mir gestern einen lang gehegten Wunsch erfüllt und mir ein kleines, 19 Zoll breites Aquarium gekauft! Und Tropenfische gleich dazu, 36 verschiedene Arten.
Das Bild zeigt einen «Picasso Druckerfisch», den haben wir während unseren Schnorcheleien auf den Seychellen im Sommer auch gesehen. Wie auch die Doktorfische oder die farbenreichen Brassen, die jetzt mit ihren ruhigen, eleganten Bewegungen meinen Schreibtisch schmücken.
Natürlich muss ich als Aquariumsneuling jetzt gut auf meine Schützlinge aufpassen. Vor allem unsere Katze Brandy zeigt reges Interesse...
Mario de Baseggio

2004-11-07, 08.21 GMT
Lucia di Lammermoor
Gestern sahen wir Donizetti's «Lucia di Lammermoor» im Opernhaus Zürich. Wir waren von Robert Carsen's Inszenierung äusserst beeindruckt, vor allem Annick Massis (Lucia) und Fabio Sartori (Edgardo) überzeugten mit kraft- und gefühlvollen Interpretationen.
Die Geschichte der unglücklichen Liebe zwischen Lucia und Edgardo wurde in einem abstrakten, geometrischen aber dennoch wirksamen Bühnenbild konsequent umgesetzt. Alle Beteiligten dunkel gekleidet, lediglich Lucia in blendend weissen Gewändern. Um so grösser die Wirkung, als sie nach dem Mord am aufgezwungenen Ehemann in blutbesudeltem Nachthemd durch die Reihen der entsetzten Hochzeitsgesellschaft wankt. Massis verstand es ausgezeichnet, die Entwicklung der Lucia, ihre Angst, ihre Verzweiflung und schliesslich ihren Wahnsinn darzustellen. Ihr Gesang wirkte nie übertrieben, nie effektheischend, sondern vermittelte präzise und ergreifend den Gemütszustand der Heldin - bis hin zum letzten, agonistischen Schrei.
Fabio Sartori beherrschte die Bühne mit seiner unheimlich starken, druckvollen Stimme. Trotz seines gewaltigen Stimmvolumens gelang es auch ihm, seine Figur glaubhaft und bewegend zu verkörpern. Die Enttäuschung und Wut Edgardos über den Verrat seiner Geliebten schwang in jeder Note mit, später die Resignation und Trauer, die im Suizid ihre Erlösung findet. Die von Sartori gesungene Arie «Tu che a Dio spiegasti l'ali» gehört zum Schönsten, was wir bislang in einem Opernhaus gehört haben.
Zur Übersicht bei opernhaus.ch
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-08-20, 05.00 GMT
Catwoman vs. DJ D-Luxe
Gestern Abend war ich mit Alex im Kino: «Catwoman» bot rasante Unterhaltung mit einer gehörigen Portion Erotik. Oscar-Preisträgerin Halle Berry wandelt sich von der grauen Maus zur kratzbürstigen und doch anschmiegsamen Katze. Der Film hat mich nicht ganz so gepackt, wie «Spider-Man» oder «Dare Devil». Dennoch bietet er eine konsequente Umsetzung des Comics - und damit gute Unterhaltung. Das Bild zeigt Catwoman bei der Schlüsselstelle des Films vor dem entscheidenden Angriff im Hochhaus (re-inacted).
Zur offiziellen Film-Site
Mario de Baseggio

2004-07-25, 16.42 GMT
Golfkurs, Yamato und Brunch-Schiff
Wir haben im systematischen Aufbau unserer Profi-Golf-Karrieren einen weiteren Meilenstein erreicht: Mit Steven hatten wir am Samstagmorgen unsere erste Privatlektion. Und das im zeitweise strömenden Regen. (Zum Glück war die Driving Range gedeckt.)
Am Abend gingen wir mit Ray (der enttäuscht war, weil er wegen des erwähnten schlechten Wetters nicht mit seinen Töffli-Kollegen hatte ausfahren können) zum Kongresshaus, wo wir Zeugen einer beeindruckenden Darbietung von «Yamato - The Drummers of Japan» wurden.

Die japanischen Schlagzeugerinnen und -zeuger übertrafen unsere Erwartungen: Die Präzision und Ausdauer, mit der sie ihre Instrumente beherrschen, ist unbeschreiblich. Neben dem Können ist es auch ihr Humor, der sie rasch einen Draht zum Publikum finden lässt. Unvergesslich wird wohl Masa's verschmitztes «Hallo!» bleiben, das er in einer kurzen Spielpause breit grinsend ins Publikum rief - und dafür die strafenden Blicke seiner Kolleginnen und Kollegen erntete.
Heute Morgen war dann die Reihe am Brunch-Schiff, das uns zusammen mit Manuela und Patrick während zweier Stunden auf dem Zürichsee genügend Zeit und Musse liess, uns am schönen Buffett zu laben. Am Ende dieser Rundfahrt traf Patrick zu unser aller Überraschung noch einen guten, alten Freund, mit dem er sich angeregt unterhalten konnte.

Vom Bürkliplatz her kommend sahen wir auf dem Heimweg noch einige Teilnehmer des Zürcher Ironman-Triathlon in Aktion.
Zur offiziellen Website von Yamato
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-05-16, 16.37 GMT
«Swöööt Song, Love Song!»
Alle Jahre wieder: Gestern verfolgten wir gespannt den Eurovision Song Contest am Fernsehschirm. Das Besondere: Stefan und Raj hatten uns und 10 weitere Freunde bei sich zu Hause dazu eingeladen. Das Buffet war dem Anlass entsprechend türkisch-orientalisch ausgestaltet.
Eigentlich müsste man sich dafür schämen, sich für eine derartige Veranstaltung zu begeistern. Die unsagbar peinlichen Tanzeinlagen der Stars, die kuriosen Akzente bei den englischen Song-Texten (vgl. Titel) und die ausgefallene Bühnen-Kleidung sind an der äussersten Grenze des Erträglichen. Legendär die zweisprachige Schlussbewertung, bei der Stefan, wie er gestern gestand, gerne selbst einmal die französische Wiederholung («L'Albanie, douze points!») moderieren würde. Und ebenfalls seit 30 Jahren immer gleich, das fassungslose Entsetzen über den Musikgeschmack anderer Länder.
Höhepunkt des Abends war der von Stefan ausgestaltete Wettbewerb, wobei es darum ging, die Sieger des Liederabends voraus zu bestimmen.
Eva favorisierte Max, die stimmgewaltigste aller deutschen Unibrows, mein untrügliches Musikverständnis liess mich hingegen auf Xandee aus Belgien tippen. Während Eva mit Platz acht und 93 Stimmen noch einigermassen gut im Rennen lag, musste ich mit Platz 22 (von 24!) und mickrigen 7 Punkten die Segel streichen. Der verdiente Sieg ging übrigens an Asi, der wir die gewonnene Eurovision-Song-Contest-CD herzlich gönnen. Damit wird es ihr möglich sein, sich immer wieder mit dem geistreichen Text des Schweizer Beitrags (Piero, «Celebrate») auseinanderzusetzen.
Wir danken Stefan und Raj für die Gastfreundschaft. War ein wirklich lustiger Abend.
Mario de Baseggio

2004-05-15, 13.33 GMT
Happy Birthday, liebe Brandy!
Heute feiert die heimliche Chefin unseres Haushalts einen runden Geburtstag: Brandy wird 10 Jahre alt!
Sie hat sich heute noch nicht wirklich blicken lassen und geniesst das sommerliche Wetter auf einer längeren Expedition durch die Grünstreifen unseres Quartiers. Wenn sie nach Hause kommt, werden wir ihr wohl ein kleines Stückchen Scheibletten-Käse offerieren und ein zweites Mal für sie singen. Ja, ja, so verstehen sie zu feiern, die alten Katzen!
Mario de Baseggio

2004-02-24, 18.34 GMT
Der Adler fliegt nach Hause
Nach drei Monaten in der Schweiz fliegt der Shaolin-Mönch Liu Wen Qiang morgen zurück in seine Heimat. Er wird dort wieder seinen Platz im Kloster in Henan einnehmen.
Leider konnte ich aufgrund meiner Vergiftung von letzter Woche nur bei drei Unterrichtsstunden anwesend sein. Daher habe ich die Formen, die Liu uns beigebracht hat, nur sehr bruchstückhaft intus. Dennoch war es sehr lehrreich dem buddhistischen Mönch zuzusehen, wie er die Bewegungen eines majestätischen Adlers oder einer wehrwilligen Gottesanbeterin gekonnt nachahmte.

Er hat mir bei meinen ungelenken Versuchen mit Schwert und Schild (meine erste Waffenform!) zugesehen, im Übungskampf mit Tritten beeindruckte mich die unglaubliche Explosivität und Geschwindigkeit seiner Angriffe.

Das Bild zeigt mich mit Liu, dem ich auf diese Weise herzlich danken möchte. Ich wünsche ihm eine gute Heimreise und hoffe, dass ich vielleicht wieder einmal bei ihm in den Unterricht gehen darf.

An dieser Stelle danke ich auch meinem Lehrer Chow, dessen Einsatz diesen Besuch überhaupt erst ermöglicht hat. Nicht unerwähnt möchte ich auch John und René lassen, deren sattelfeste Formenkenntnis es mir erlaubt hat, abzugucken und so - trotz des oben erwähnten Trainingsdefizits - ein bisschen mitzuhalten.
Mario de Baseggio

2004-02-19, 10.49 GMT
Der Adler ist geplättet
Nach dem Besuch des Verkehrshauses in Luzern habe ich mir vorgestern Abend doch tatsächlich eine Lebensmittelvergiftung eingefangen. (Sardine aus der Dose...) Die darauf folgende Nacht und der gestrige Tag waren entsprechend unschön. Jetzt geht es mir wieder besser und ich hoffe, dass ich wenigstens morgen noch einmal zum Shaolin-Mönch ins Training kann.
Mario de Baseggio

2004-01-06, 03.20 GMT
«Das war doch nicht meine Lieblingskarte...»
Am Freitag und am Samstag Abend trafen sich die digitalen Recken zum epochalen Wettkampf bei uns zu Hause. (Die Frauen waren in Berlin, daher hatten wir sturmfrei...)
Patrick «The Enzo Rocket», Oli «Wrong Settings», Mauri «Die, die, die!», Ray «The King of Snipers» und ich, Mario «The Nürnburg Hawk» waren die Protagonisten des E-Sports-Events im zugeschneiten Enge-Quartier.
Mit drei Xboxen, einem Beamer und zwei Fernsehern war es möglich, dass wir zu fünft gleichzeitig um die Wette ballerten oder ganze Innenstädte mit unseren Boliden unsicher machten. Noch gegen 2 Uhr morgens waren laute Schreie zu hören, wenn wieder einmal einen von uns ein unsanfter virtueller Tod ereilte.
Es gelang wiederum nicht, einen eindeutigen Sieger und Hirsch aller Hirsche auszumachen. Zwar konnte Ray seinen flinken Abzugsfinger zur klaren Dominanz in den Shooter-Disziplinen nutzen, bei den Rennen kniff er aber zur Gänze, so dass er dort in der Wertung gar nicht auftaucht.
Es wird also weitere Veranstaltungen derselben Art geben müssen, um herauszufinden, wer von uns der wahre XBox-Gott ist.
Mario de Baseggio

2003-10-17, 15.25 GMT
Neues aus dem Dienst - Letzte Folge
Es ist so weit, der Dienst ist vorbei. Ich sitze bereits wieder zu Hause am Rechner, das grüne Tenu wandert wieder in den Keller.
Der Rückschub gestaltete sich für den Spez Zug zwar arbeitsintensiv, aber problemlos. Ich habe zusammen mit Olav, Roli und Daniel 800 Meter Schlauch in den Ausleger geladen, was anderthalb Stunden gedauert hat. Die Fahrzeuge glänzen und sind wieder mit den zivilen Nummernschildern bestückt.

Es bleibt mir lediglich all den Beteiligten zu danken. Allen voran natürlich dem Zug, der einmal mehr organisatorische Mängel exzellent kompensiert hat. («Was du heute kannst besorgen, ...») Fachdienstlich haben sich Michi und Beat wiederum als unersetzlich erwiesen. Ich danke ausserdem meiner Gruppe, die ich bei der Ausbildung der UNO-Blaumützen führen durfte. Speziell sei hier Peter erwähnt, mit dem ich 3 Tage im Duro gesessen habe. Natürlich gebührt auch unserem Instruktor Maurus ein Lob für die interessanten Erläuterungen zum Thema.

Last but not least will ich noch unserem Kadi Stefan einen grossen Dank aussprechen. In meiner ganzen militärischen Laufbahn habe ich noch keinen derart fähigen, aufgeschlossenen und konsequenten Kommandanten erlebt.
Mario de Baseggio

2003-05-17, 10.46 GMT
Schiesspflicht erfüllt!
Alex und ich sind heute morgen unserer vaterländischen Pflicht nachgekommen und haben im Schützenhaus «Albisgütli» unser «Obligatorisches» bei den «Grütlifeldschützen» geschossen. Für Alex wars ein voller Erfolg, er musste kein zweites Mal antreten... Und auch ich darf mich stolz mit einer «Anerkennungskarte» schmücken.
Mario de Baseggio

2003-05-02, 20.58 GMT
La Grande Caballé!
Heute waren Eva und ich am Liederabend der Montserrat Caballé in der Tonhalle des Kongresshauses Zürich. Sie ist ein Ereignis, die spanische Primadonna: Ihre Stimme, ihre Kostüme und ihr humorvoller Umgang mit dem Publikum - einzigartig.
Zu Beginn des Konzerts gab es eine kleine Panne. Der Conférencier hatte sich offenbar verspätet, so dass Frau Caballé mit ihrem Pianisten Manuel Burgueras ein wenig verloren auf der Bühne herum stand. Natürlich nahm die Diva das Heft bald einmal in die Hand und sprach mit leichtem Akzent: «Ich weiss nicht, wir mussen warte. Egal, wir fengen an.»
Es folgten Lieder und Arien von Donizetti, Rossini, Verdi und Scarlatti. Vielleicht vermag Montserrat Caballé mit ihren 70 Jahren nicht mehr die Stimmgewalt wie zu ihren besten Zeiten zu entwickeln, an Schmelz und Charme hat ihr Gesang jedoch keineswegs eingebüsst.
Vor der Pause dann erneut ein Missverständnis. Die Sängerin und der Pianist verschwinden von der Bühne, Teile des Publikums stehen auf und gehen in die vermeintliche Pause. Grosse Augen dann bei Frau Caballé, als sie auf dem Weg zurück auf die Bühne das Publikum auf den Beinen sieht. Das sei nur eine «Atempause» für sie selbst gewesen, weil das folgende Stück eine «sehr, sehr lange Cantata» sei, meinte sie etwas verlegen lächelnd.
Spanische Lieder von Zarzuela beendeten das offizielle Programm, zahlreiche Zugaben folgten. «Das kenne Sie», kündigte der Sopran an und sang dann «Dür ds Oberland uf, dür ds Oberland ab, da han i zwöi Schätzli, wär chouft mir eis ab?»
Auch «Like a Dream» von Vangelis wurde von Montserrat Caballé hinreissend dargeboten, nachdem Sie diesen Song mit dem Wunsch nach Frieden in der Welt eingeleitet hatte.
Der Abend endete mit einer Standing Ovation, Frau Caballé bedankte sich ihrerseits bei ihrem Pianisten Burgueras mit einer Rose, die sie aus dem ihr überreichten Bouquet löste.
Im strömenden Regen fanden wir den Weg nach Hause, zufrieden mit all dem, was wir in den vergangenen zweienhalb Stunden erleben durften.
Mario de Baseggio

2003-02-14, 08.27 GMT
Alex ist wieder zu Hause
Soeben habe ich erfahren, dass Alex nicht mehr im Spital liegt. Vielleicht kann er schon in zwei Wochen wieder im Büro sein. Das wäre wirklich toll! Alles Gute, Alex, halt die Ohren steif!
Mario de Baseggio

2003-02-09, 13.20 GMT
XBox Total!
Patrick, Mauri, Oli und ich trafen uns gestern bei Manuela und Patrick zu Hause, um uns im kultivierten XBox-Spiel zu messen.
Unsere Frauen hatten ihren «Wohlfühl-Tag», den sie ganz ohne uns verbracht haben. (Shoppen, Kino, Essen etc.) Also hatten wir die Zeit und Musse, uns im männlichen Zwei-, Drei- und Vierkampf gegenseitig zu erschiessen, zu Brei zu schlagen oder in die Seitenmauer der Rennstrecke zu drängen. Legendär ebenfalls meine Blutgrätsche am italienischen Torhüter, die mit einer ungerechtfertigten roten Karte geahndet wurde.
Am späteren Abend stiessen zudem unsere Frauen hinzu, die es sich nicht nehmen liessen, uns im Spiel «Dead or Alive 3» zu zeigen, wer die wirklichen «Fast Fingers» sind.
Die fantastischen Bilder zum Event finden sich unter dem Link «XBox».
Mario de Baseggio

2002-12-16, 08.14 GMT
Cecilia Bartoli
Am Sonntag sahen Eva und ich im Opernhaus Rossinis "Cenerentola".
In der Titelrolle die umwerfende Cecilia Bartoli, die vor allem im 4. Akt eine Kostprobe ihres Könnens gab. Insgesamt wohl die beste Aufführung, die ich bislang gesehen habe. Im Dekor leicht verfremdet, René Magrittes Bilderwelt stand Pate. Eines ist wohl sicher: Das war nicht das letzte Mal, dass wir die Römerin auf der Bühne gesehen haben!
Mario de Baseggio

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