neuigkeiten
| site map
| top-themen
die frau
das maedchen
der mann
der klan
bilder
don camisi

fan70.ch

baseggio.net

tempus-fugit.ch

   eng
News Search
Searching for search our 932 news articlesshow the archive

Happy Birthday, Enrico Caruso (born February 25, 1873)

Happy Birthday, Pierre Auguste Renoir (born February 25, 1841)

2016-06-13, 06.39 GMT
Happy Birthday, Kali!
Unser jüngstes Familienmitglied wird heute jährig. Ruhig, ausgeglichen, aktiv und verspielt hat sich die Maine Coon hervorragend bei uns eingelebt. Herzliche Gratulation, Kali!
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt Kali beim Spiel in unserem Garten vor einer guten Woche.

2016-04-09, 11.04 GMT
Nahtloser Übergang
Ich habe mich in den vergangenen Monaten weiter zum Zuschauerportler entwickelt. Meiner lebenslangen Faszination für die Formel 1 hat sich vor drei Jahren das Eishockey hinzugesellt, seit meiner Indienresie im letzten Frühling beschäftige ich mich auch mit Cricket. So passt es hervorragend, dass die in diesen Tagen endene Hockeysaison durch den Start der IPL-Season 2016 ersetzt wird. Ich hoffe, dass meine Mumbai Indians ein wenig glücklicher kämpfen, als meine ZSC Lions. Immerhin habe ich mit Beni, einem feurigen Anhänger der Royal Challengers Bangalore, um ein Mittagessen gewettet. In einem indischen Lokal, versteht sich.
Zur Website der Indian Premier League (IPL)
Mario de Baseggio
Das Bild oben zeigt mich mit dem Topspieler Roman Wick von den ZSC Lions. Darunter mein obligates #IPLSelfie um meinen Support für die Mumbai Indians auszudrücken.

2015-03-28, 16.53 GMT
Piratengeburtstagsfest
Berta Patrizia Brodeur, die "Blutpiratin", war heute die treibende Kraft an Sophias Geburtstagsfest. Auf der Black Pearl machte die Kapitänin mit ihren Matrosen, Haudegen, Smutjes und (weiblichen) Steuermännern die 7 Weltmeere unsicher. Der Meeresgeist Tortuga (hervorragend interpretiert von Urs) gab entscheidende Ratschläge, die Hinweise auf den Piratenschatz verbargen sich hinter Markierungen auf dem Boden, in Briefen, Karten oder sogar in QR-Codes. Am Ende war der Schatz von Berta allen Crew-Mitgliedern vergönnt, diese nahmen die Erbschaft dankend und schmatzend an.
Mario de Baseggio

2014-07-09, 04.47 GMT
Unsere Seleçao erleidet Schiffbruch
Der gestrige Halbfinal war ein Spiel der Superlative. Leider zeigten alle Extremwerte aus meiner Fan-Sicht in die falsche Richtung. Die Mannschaft von Luis Felipe Scolari liess bereits in der 11. Minute ein Tor nach einem Abwehrstellungsfehler zu, das 2 zu 0 durch Miroslav Klose in der 23. Minute schockte unser Team derart, dass es nach sechs weiteren Minuten bereits 5 (fünf!) zu null stand. Die perfekt spielenden Deutschen gaben diesen Vorsprung natürlich nicht mehr aus der Hand, das Endresultat von 7 zu 1 ist das Ergebnis dieser hervorragenden Arbeit. Das Bittere an der Sache ist nicht die Niederlage an sich. In einem WM-Halbfinal gegen Deutschland zu verlieren ist keine Schande. Was stossend ist, ist die Art, wie man sich in dieses Schicksal gefügt hat. Brasilien war gelähmt, man liess (bis auf die Ausnahmen Marcelo, Bernard und Hulk) jeden Kampfgeist vermissen. Der Umstand, dass Neymar Jr. (verletzt) und Thiago Silva (2 x gelb) gefehlt haben, darf als Entschuldigung nicht gelten. Die spielerische Substanz des WM-Gastgebers ist auch ohne die beiden Schlüsselspieler hervorragend. Die Ursache für diese Niederlage liegt in der Einstellung der Spieler, an der oft zitierten fehlenden "mentalen Stärke". Rolf Fringer sprach von kontraproduktiver Übermotivation, ebenfalls eine mögliche Erklärung. Jedenfalls war die Seleçao nicht in der Lage, Deutschland Paroli zu bieten - zu keinem Zeitpunkt. Joachim Löws Team spielte überragend und hatte das Geschehen hundertprozentig im Griff. Die Deutschen ziehen verdient in den Final ein und wenn sie am Sonntag dieselbe Leistung abrufen können, dann gibt es keinen Zweifel darüber, wer am Ende den Pokal in die Höhe stemmen wird.
Mario de Baseggio

2013-06-10, 07.42 GMT
Die Schatzinsel an der Oper Zürich
Der Komponist Frank Schwemmer hat im Auftrag des Opernhauses die Kinderoper "Die Schatzinsel" geschaffen. Gestern waren wir mit Sophia in der Vorstellung, eine tolle Produktion! Wenn da nur nicht die Sache mit der Musik wäre.
Wer mich kennt, weiss, dass ich grösste Mühe mit dissonanter Musik habe. Werden Dissonanzen wiederholt nicht durch Konsonanzen aufgelöst, dann reagiert mein Körper mit erhöhtem Puls und ich bekomme schweissnasse Hände. Ich spüre eine merkwürdige Beklemmung im Brustraum und will nur noch weg. Der Grad des Unwohlseins hängt von der Art der Instrumente und dem jeweiligen Musik-Stil ab. So sind atonale Kompositionen der Neuen Klassik oder die meisten zeitgenössischen Jazz-Stücke für mich nur schwer auszuhalten.
"Die Schatzinsel" ist eine hervorragende Oper in praktisch allen Belangen: Bühnenbild, Kostüme, visuelle Effekte, die Leistung des Ochesters und der Sänger - alles tipptopp. Zur Musik fand ich hingegen keinen Zugang, weil ich ihre Struktur nicht heraushören konnte, sie war für mich nichts anderes als syllabisches Hintergrundgeräusch. Und die Dissonanzen taten das Übrige, ich hatte bereits nach 10 Minuten das Gefühl, aus den Ohren zu bluten.
Nota bene: Meine persönliche Befindlichkeit ist in dieser Sache nicht von Belang, denn es handelt sich ja um eine Kinderoper, die nicht für alternde, kulturkonservative Väter, sondern für begeisterungsfähige Kinder geschrieben ist. Das Opernhaus Zürich beweist mit diesem Auftragswerk, dass es das junge Publikum ernst nimmt und sich nicht damit zufrieden gibt, den Kindern einfach ein Medley der schönsten Opernarien aller Zeiten vorzusetzen. Und das Zielpublikum hat Schwemmers Komposition ohne Zweifel erreicht. Keines der Kinder hat sich wegen nicht aufgelöster Dissonanzen beschwert, sie alle, einschliesslich unserer Tochter, waren von der spannenden Darbietung gefesselt.
Mario de Baseggio

2012-11-25, 10.27 GMT
Ladies-Tag
Gestern feierte ich meine Halbzeit im engen Kreis, nämlich zusammen mit Claudia, Karin und Manuela. Wie es sich für inzwischen also gestandene Frauenzimmer gehört, taten wir dies ganz ladylike: eine Stretchlimousine von www.stretchcar.ch chauffierte uns in die italienische Modemetropole Mailand. Dort assen wir ganz hervorragend zu Mittag und ergaben uns dann dem kollektiven Shopping-Rausch. Die Zeit verflog wie im Flug, um sechs Uhr abends begaben wir uns bereits wieder auf die Rückreise. An der Grenze erfuhren wir, wie leicht sich italienische Zöllner von vier Frauen in einer Limousine zu Prosecco im Dienst verleiten lassen und hatten auch sonst eine spassige Heimreise (obschon die kurvenreiche Fahrt Karin und Claudia zuweilen heftige Übelkeit bescherte). Es war ein absolut toller Tag und nicht das letzte Mal, dass wir so etwas gemacht haben. Eines jedoch ist für uns alle vier klar: Der nächste Trip wird erst geplant, wenn auch Ingrid wieder dabei sein kann. Also Ingrid, nicht traurig sein, wir wiederholen das!
Eva Moehlecke de Baseggio

2012-05-29, 05.42 GMT
Marvel: The Avengers
Für mich der beste Superheldenfilm ever. Punkt. Joss Whedon hat es geschafft, die Einzelcharaktere in perfekter Balance zu halten, die Avengers werden im Lauf des Abenteuers zu einem eingespielten Team, diese Entwicklung wird in hervorragender Manier dargestellt.
Mario de Baseggio
Das Bild ist ein Ausschnitt aus dem offiziellen Filmplakat von Marvel.

2011-06-11, 16.40 GMT
Maman in Zürich
Gestern morgen wurde ich auf dem Weg zur Arbeit Zeuge, wie Louise Bourgeois' monumentale Skulptur "Maman" beim Bürkliplatz installiert wurde. Die Riesenspinne passt hervorragend an diesen Ort, leider wird sie schon am 2. August wieder entfernt.
Mario de Baseggio

2011-03-26, 14.00 GMT
Pippi Langstrumpf im Theater am Hechtplatz
Heute morgen waren wir mit Sophia zum ersten Mal in einem echten Theater. Im Theater am Hechtplatz gab die Zürcher Märchenbühne Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf in einer Dialektfassung von Erich Vock. Eine hervorragende Vorstellung mit Kiki Mäder in der Titelrolle vermochte unsere Debütantin während knapp zwei Stunden restlos zu fesseln. Wir vermuten, dass wir einen neuen Theaterfan in der Familie haben, immerhin mussten wir Sophia nach dem Fall des Vorhangs eine geschlagene halbe Stunde trösten, sie hatte ob des Trennungsschmerzes bitterlich zu weinen.
Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2010-07-25, 15.31 GMT
Das Ende einer Auszeit
Heute ist der letzte Tag meines Sabbaticals. Seit dem 1. Mai war ich frei, den Dingen nachzugehen, die mich ausserhalb des Berufs faszinieren.
Ich konnte in dieser Zeit ausgiebig fotografieren, Sport treiben und reisen, darüber hinaus war es mir möglich viel intensiver am Alltagsleben meiner Familie teilzuhaben, als dies der Fall ist, wenn ich im Büro bin. Ich hatte zahlreiche interessante und lustige Begegnungen, etwa mit dem Hochspannungleitungsexperten Kadri aus Prishtina oder dem frustrierten griechischen Bordmechaniker Nikolaos, der seinen Dienst auf einer 60-Meter-Privatyacht versieht. Die Reisen nach Venedig, Frankreich und in die Toscana waren lehr- und erlebnisreich. Ich denke da zum Beispiel an einen Reifenplatzer in the middle of nowhere oder die bewusstseinserweiternde Erfahrung, von der Mutter aller Duschköpfe, einem Bossini Dinamica 14cm, sanft berieselt zu werden.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinem Arbeitgeber
UBS AG und namentlich bei meinem Chef Felix und meinem Chefchef Martin dafür bedanken, mir diese hervorragende Gelegenheit gegeben zu haben. Ganz besonders verbunden bin ich ausserdem Ursi und Jürgen, die mich während meiner Abwesenheit vertreten haben. Und schliesslich möchte ich noch Eva und Sophia dafür danken, dass sie mich die knapp drei Monate so toll ertragen haben. Ich liebe euch!

Morgen bin ich wieder im Büro und - damit diese Frage auch beantwortet ist - ich freue mich darauf. Ich bin in der glücklichen Situation, dass mir die Arbeit ebensoviel Spass bereitet, wie der private Teil meines Lebens. Deshalb bleibt mein einziges kleines Problem nach wie vor, dass ich für alles, was ich gerne tue, zu wenig Zeit habe. Ist halt alles eine Frage der Balance.
Mario de Baseggio

2010-06-30, 19.00 GMT
(Kriegs-)Gott ist tot
Heute habe ich eines meiner wichtigsten persönlichen Leistungsziele für meinen Sabbatical erreicht: Ich habe God of War III auf der Playstation durchgespielt. Obwohl ich seit anfangs der Achtzigerjahre oft und ausdauernd Computer-Games spiele, ist es doch das erste Mal, dass ich bei einem Third Person Hack&Slay die Endsequenz erreicht habe. Das hat vor allem damit zu tun, dass mir das Genre an sich nicht besonders zusagt. Doch bei GOW3 waren das Thema, die griechische Mythologie, das exzellente Level-Design und die hervorragende grafische Umsetzung mehr als ausreichend, mich in den letzten zwei Monaten während mehr als 14 Stunden an die Konsole zu fesseln. Diese Zeit war auch nötig, galt es doch als Spartaner namens Kratos im Alleingang an die 2000 Gegner niederzumachen, darunter auch praktisch alle olympischen Götter. Klar, dass dabei auch der eine oder andere Titan das Zeitliche zu segnen hatte. Zum Schluss rammt sich Kratos sein Schwert in den Wanst und bringt so seinen Rachefeldzug zum unvermeidbar blutigen Ende. Ende? Sicher? Wer die Geduld hat, sich den ganzen Abspann anzusehen, wird bemerken, dass sich die Marketingstrategen der Santa Monica Studios ein Hintertürchen für eine Fortsetzung offen lassen.
Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2010-05-29, 11.52 GMT
San Giorgio Maggiore klebt an der Wand
Nachdem ich erst gestern den Auftrag gegeben hatte, konnte ich bereits heute den Druck eines meiner Venedig-Bilder bei "Licht-Spiel-Haus" (www.licht-spiel-haus.com) an der Forchstrasse 162 abholen. Herr Kaiser hat mich bei der Auswahl des Formats und des Mediums hervorragend beraten und das Bild qualitativ einwandfrei produziert, so dass das Sujet in der gewünschten Weise wirkt.
Mario de Baseggio

2009-08-02, 09.45 GMT
Feuersturm an der Forchstrasse
Gestern haben wir gemeinsam mit unseren Nachbarn den Nationalfeiertag begangen. Bei hervorragendem Wetter konnten die Kinder am Nachmittag zunächst ein wenig bädele, gegen 18 Uhr wurde der Grill angeworfen. Unbestrittener Höhepunkt des Abends war der von Vera und Matthias mitgebrachte Super-Vulkan, der eine Feuersäule biblischen Ausmasses in den Hirslandener Nachthimmel brannte. Minutenlang stand danach der dichte blaue Rauch zwischen den Häusern des Quartiers. Beschlossen wurde der Abend durch Marios traditionellen Bengalkerzenfeuertanz, der ästhetisch vollkommen den ewigen Widerstreit zwischen Qwerzetontl, dem Bananengott und Yuckyuck, dem Affendämon symbolisiert.

Einen herzlichen Dank an alle, hat grossen Spass gemacht.
Mario de Baseggio

2009-06-23, 17.40 GMT
Striche, Wirbel und Strudel
Heute haben wir im Kunstmuseum Basel die hervorragende Ausstellung "Vincent van Gogh - Zwischen Erde und Himmel: Die Landschaften" besucht. Natürlich konnten wir die Meisterwerke nicht in privatem Rahmen geniessen, die Organisatoren verstehen es aber ausgezeichnet, die Besuchermassen zu staffeln, so dass wir (und auch alle anderen) die Bilder stressfrei und eingehend betrachten konnten. Anhand der in chronologischer Folge angeordneten Landschaften wird die künstlerische Entwicklung während van Goghs (ausgesprochen kurzer) Schaffenszeit gezeigt. Der Kommentar, den man über Audio-Guides abrufen kann, hat sehr zum Verständnis der einzelnen Exponate und deren Beziehungen zueinander beigetragen. Einzelne Werke des niederländischen Künstlers hatten wir ja bereits zuvor in verschiedenen Museen dieser Welt gesehen. Heute haben wir wohl ansatzweise verstanden, warum Vincent van Gogh zu den ganz Grossen gezählt wird.
Mario de Baseggio

2008-11-11, 07.55 GMT
Drei Tage in Berlin
Es hat fast 39 Jahre gedauert, bis ich zum ersten Mal die Hauptstadt unseres nördlichen Nachbars besucht habe. Gleich nach unserer Ankunft im Hotel Luisa's Place beim Adenauer-Platz, haben wir am Kurfürstendamm eine Curry-Wurst verdrückt. Ein gelungener Auftakt für den kleinen Städtetrip, den wir anlässlich unseres fünften Hochzeitstages unternommen haben.
Am Freitagabend sahen wir in der Berliner Staatsoper "Così fan tutte" in einer ebenso witzigen wie gelungenen Aufführung. Die erste Operninszenierung von Doris Dörrie lässt die Geschichte in den frühen Siebzigern spielen, Ferrando (Jeremy Ovenden) und Guglielmo (Hanno Müller-Brachmann) sind Geschäftsleute und keine Soldaten. Sie verkleiden sich auch nicht als orientalische Herren, sondern folgerichtig als Hippies.

Wir sassen in der ersten Reihe und konnten das Ensemble aus nächster Nähe bei der Arbeit beobachten. Manchmal fast zu nahe, wir können von Glück reden, dass uns die Spucke von Roman Trekel (Don Alfonso) nicht getroffen hat. Unsere Sitznachbarn sassen bei den lauteren Partien buchstäblich im Regen. Beeindruckt waren wir von der Leistung des Dirigenten, Dan Ettinger, der während knapp drei Stunden seine Musiker anfeuerte oder zurückhielt und den Sängern abwechselnd das Tempo vorgab, oder - vor allem während der Soli - deren Tempo geschickt aufnahm. Katharina Kammerloher in der Rolle der Dorabella bot eine solide Leistung, auch Anna Samuil (Fiordiligi) bewies - bis auf kleine Schwächen in der Koloratur - ihr Können. Besonders erwähnen möchten wir noch den brasilianischen Sopran Adriane Queiroz, die mit ihrem komödiantischen Talent die quirlige Despina blendend interpretierte.

Den Samstagmorgen verbrachten wir mit dem typischen Touristenprogramm: Doppeldeckerbusrundfahrt vorbei an der Gedächtniskirche, Checkpoint Charlie, Alexanderplatz etc. Beim Brandenburger Tor sind wir zu Fuss weiter und haben uns ebendieses, den Bundestag und das Holocaust-Mahnmal genauer angeschaut. Die 2711 grauen Stelen des Denkmals bedürfen der Interpretation des einzelnen Betrachters. Der "Place of no meaning", wie Peter Eisenman ,der Schöpfer des Kenotaphs, sein Werk auch bezeichnet, vermittelt an keiner Stelle Sicherheit oder Gewissheit. Wie wir denken, sehr passend.

Nachdem wir am Potsdamer Platz Stücke der Berliner Mauer sehen konnten, entschlossen wir uns, in einem Kino im Sony-Center-Gebäude den neuen Bond zu sehen. "Quantum of Solace" gefiel uns hervorragend. Ein unheimlich schnell geschnittener, von Marc Forster gekonnt inszenierter moderner Actionstreifen. James-Bond-Fans alter Schule wird der Film wohl zu weit vom "richtigen" 007-Feeling weg sein. Wir fanden es hingegen toll, dass man sich vom drögen "Geschüttelt-nicht-gerührt"-Mief gelöst und alte Zöpfe (Moneypenny, Q, Gadgets usw.) abgeschnitten hat. Daniel Craig versteht es ausgezeichnet, den Agenten im Spannungsfeld von Pflichterfüllung und persönlicher Rache zu zeigen. Ein wirklich guter Film. (Wenn man damit leben kann, dass nicht aus Kugelschreibern geschossen wird und die im Film vorkommenden Frauen mehr als nur Staffage sind.)

Der Sonntag stand im Zeichen der Rückreise. In weniger als 25 Minuten brachte uns die Buslinie 109 vom Adenauer-Platz zum Flughafen Berlin-Tegel, weitere drei Stunden später waren wir wohlbehalten in der Schweiz angekommen.
Mario de Baseggio

2007-12-26, 15.20 GMT
Wegzug aus der Enge
Wenn im November und Dezember festzustellen war, dass wir merklich weniger News-Artikel für die Website geschrieben haben, dann hatte das einen ganz bestimmten Grund: Wir waren mit den Vorbereitungen für unseren rasch beschlossenen Umzug beschäftigt. Alles hat hervorragend geklappt, seit dem 17. Dezember leben wir also im Zürcher Hirslanden-Quartier.
Nach fünf, bzw. zehn Jahren in der Enge, fiel uns der Entscheid zum Wohnungswechsel nicht ganz leicht, trotzdem spürten wir, dass unsere kleine, aber immer mobiler werdende Tochter mehr und mehr Raum einforderte. So definierten wir denn neue Suchkriterien für eine grössere Stadtwohnung und erhielten prompt den Zuschlag für die erste Wohnung, für die wir uns bewarben.

Nun sind wir seit einer guten Woche hier und fühlen uns sehr wohl. Auch Brandy, unserer Katze, gefällt's hier gut, endlich hat sie wieder mehr Rückzugsmöglichkeiten vor
Sophia. Diese geniesst dafür ihr grösseres Spielrevier und bald auch die vielen anderen Kinder im Haus. Und wir, wir geniessen vor allem, dass die Zügelei vorbei ist!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2007-01-02, 10.31 GMT
Big Apple vs. Orange County
Zwar sind wir seit bereits zwei Wochen wieder zurück. Dennoch wollen wir den treuen Besuchern unserer Website unsere Abenteuer in New York und Florida nicht ersparen. Schliesslich waren die Ferien toll!
Dank hervorragender Lage unseres Bruchbuden-Hotels gleich neben dem Empire State Building waren wir stets mitten in Manhattan. Natürlich schauten wir uns die "Must sees" wie eben das Empire State Building, Chrysler Building, Rockefeller Center etc. an. So richtig heraus gestochen haben jedoch andere Dinge.

Das Broadway Musical Spamalot, eine Bühnenadaptation von Monty Python's "der heilige Gral", war sensationell. Im Gegensatz zur gängigen Musical-Szene nimmt sich dieses Stück so gar nicht ernst, es handelt sich vielmehr um eine Verballhornung der Musical-Welt im Allgemeinen. Insbesondere die weibliche Hauptrolle, Lauren Kennedy als "Lady of the lake" bestach durch ihre Stimme sowie durch ihr ausgesprochen komödiantisches Talent. Und die Cheerleader-Nummer "Get the grail" bringt uns noch heute zum Lachen.

Von ganz anderer Natur war der Besuch der UNO. Eine geführte Tour durch die Gebäude der United Nations erlaubte es uns, einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der Organisation zu gewinnen. Den Konferenzraum des Sicherheitsrats konnten wir nicht besuchen, da dieser gerade tagte. Dafür durften wir uns für kurze zwei Minuten in die UNO-Vollversammlung setzen und zuhören, wie Frau Sheikha Haya Rashed Al Khalifa, die Präsidentin der Versammlung, den Rat moderierte. Diverse kleinere Ausstellungen zu Themen wie Landminen, die nukleare Bedrohung oder die UNO-Fahne, die vor dem ehemaligen Hauptquartier der Vereinigten Nationen in Bagdad hing, bevor dieses einem Bombenanschlag zum Opfer fiel und fast 30 Opfer forderte, stimmten uns nachdenklich.

Der Besuch des MoMA war ein weiterer Höhepunkt. Die weltgrösste Sammlung moderner Kunst ist ein wahres "Who is who" der zeitgenössischen Kunst. Hier werden nicht ein oder zwei Picassos gezeigt, hier gelangt man vom ersten Picasso-Saal in den zweiten und dritten, gleich darauf folgen Monet, Manet, Van Gogh, Dalí, Klimt, Kandinsky, Rothko, Warhol, Lichtenstein und viele mehr.

Der unbestrittene Höhepunkt unserer Reise war jedoch der Besuch in der Metropolitan Opera, kurz der Met. Wir hatten das Glück, am einzigen Abend, an dem die russische Sopranistin und Shooting Star Anna Netrebko zugegen war, dabei sein zu dürfen. Nicht genug mit einem grossen Namen, neben Anna Netrebko als Mimi in Puccinis "La Bohème" spielte Rolando Villazón die männliche Hauptrolle und am Dirigentenpult stand Plácido Domingo. Doch der grosse Star des Abends war unbestritten Anna Netrebko. Sie vermochte es mit Leichtigkeit, das Haus mit ihrer Stimme auszufüllen. Ihr Gesang war das Schönste, was wir je auf einer Opernbühne gehört haben! Eine Stimme von fast überirdischer Schönheit, glasklar, schmelzend, kräftig. Nie haben wir eine Sängerin überzeugender auf der Bühne sterben gesehen, ihre Stimme wurde nie leiser - als die Kräfte der Mimi schwanden, wurde sie nur sanfter und sanfter. Es war ein Traum!

Nach fünf ereignisreichen Tagen in New York gönnten wir uns eine gute Woche Zeit zum Ausspannen im wärmeren Florida (Orlando und St. Pete's Beach). Auch da wurde uns nochmals ein Highlight beschert. Fast per Zufall sahen wir vom Treppenhaus unseres Hotels aus zu, wie der Space Shuttle Samstag Nacht zu seiner 116. Mission ins All startete! Ein gewaltiger Feuerschweif liess uns sofort erkennen, dass wir es wirklich mit der Discovery zu tun hatten. Es war ein beeindruckendes Schauspiel und wir sind froh, dass die Astronauten in der Zwischenzeit wieder heil zur Erde zurück gekehrt sind.

Zu den Bildern unserer USA-Reise
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

Spamalot:
www.montypythonsspamalot.com
Lauren Kennedy (Lady of the lake): www.laurenkennedy.com
The Metropolitan Opera: www.metoperafamily.org
Anna Netrebko: www.annanetrebko.com
United Nations: www.un.org
The Museum of Modern Art: www.moma.org
NASA: www.nasa.gov

2006-09-12, 04.37 GMT
Cars, der neue Film von Pixar
Am Samstag sahen wir «Cars», das jüngste Werk der Animations-Genies bei Pixar. Die Charaktere werden zwar erst in der zweiten Hälfte des Films richtig liebenswert, trotzdem vermag die Geschichte zu bewegen und hervorragend zu unterhalten. Von der Qualität der Animationen brauchen wir gar nicht zu reden, hier sind Pixar derzeit das Mass aller Dinge.
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt den Reifenhändler Luigi und ist der offiziellen Website des Films
www.carsthemovie.com entnommen.

2006-07-03, 07.46 GMT
Juan-Diego Florez im Opernhaus Zürich
Vor einem Monat waren wir von der Aufführung von Verdis Aida im Zürcher Opernhaus etwas enttäuscht worden. Der Sopran zeigte in den hohen Lagen deutlich hörbare Schwächen, eine Fanfare schnitzerte während des Triumphmarsches lautstark und selbst die Darstellung der letzten Szene des Meisterwerks blieb eigenartig emotionslos und kühl. Daher gingen wir gestern mit gemischten Gefühlen zum Haus am Bellevueplatz, wo am Nachmittag Don Pasquale gegeben wurde.
Unsere Bedenken wurden rasch zerstreut, denn bereits vor der Vorstellung konnten wir erstaunt beobachten, wie Cecilia Bartoli höchstpersönlich in einer der Logen Platz nahm. Ausserdem wurde die Ouverture vom Orchester unter der Leitung von Nello Santi dermassen inspiriert dargeboten, dass sich das Publikum zu einem Szenenapplaus hinreissen liess.

Von der ersten Szene weg überzeugte das Ensemble, Oliver Widmer als Dottore und vor allem Ruggero Raimondi in der Titelrolle brachten das Publikum mit ihren komischen Einlagen und Gesten immer wieder zum Lachen. Das Bühnenbild und die Kostüme waren gut gewählt und unterstützten die Geschichte in hervorragender Weise.

Musikalische Höhepunkte waren die Auftritte des Peruanischen Startenors Juan-Diego Florez, der als Ernesto die Arie «Cercherò lontana terra» und die Serenade «Com'è gentil» in äusserst gefühlvoller Weise und technisch perfekt darbot. Zu erwähnen ist auch die beeindruckende Leistung von Isabel Rey, deren Stimme im Duett «Tornami a dir che m'ami» keineswegs hinter jener von Florez zurückstand.

Alles in allem hat uns die Vorstellung von Donizettis Pasquale - die vom Publikum übrigens mit Standing Ovations bedacht wurde - wieder mit dem Opernhaus versöhnt. Gestern wurde es seinem Ruf wieder mehr als gerecht.
Mario de Baseggio

2005-09-02, 04.47 GMT
Umzug zum neuen Team
Gestern bin ich ins neue Büro umgezogen, wo ich mit meinen Kollegen Steve, Willy und Andrew am selben Tischgeviert sitze. Hat alles hervorragend geklappt, wir waren bereits gegen 10.00 Uhr voll einsatzfähig. Der neue Arbeitsplatz birgt einige Vorteile, mein Arbeitsweg verkürzt sich um gute 5 Minuten und das Chin-Woo-Center von Chow ist nur 3 Gehminuten entfernt. Es wird also noch bequemer, über Mittag trainieren zu gehen.
Mario de Baseggio

2005-07-11, 05.00 GMT
VIGAN - Vierzig Jahre Andy!
Gestern schmiss Andy sein grosses Geburtstagsfest. Im Gusslihaus bei Winterthur lud er zu Speis und Trank.
Der Gastgeber - the brain - und seine bessere Hälfte Karin - the hands - bewirteten die rund vierzig Gäste hervorragend. Es fehlte an nichts - im Gegenteil, die Bäuche spannten sich unter dem schieren Volumen der aufgetischten Fressalien bis zur Schmerzgrenze. Die lustige Vorstellungsrunde des Jubilars bot interessante Einblicke in die bunte Gästeschar. Einzig das Wetter spielte nicht ganz mit, was aber angesichts der schön hergerichteten Hütte keine Rolle spielte.
Andy, vielen Dank und nochmals herzliche Gratulation, wir freuen uns bereits auf deinen Achzigsten!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-06-27, 10.18 GMT
Ein Abend in Winterthur
Gestern trafen wir uns mit Karin und Andy zum Abendessen und anschliessenden Albani-Festbummel in Winterthur.
Unsere Winterthurer führten uns in das ausgezeichnete kleine Restaurant Barnabas. Dort fröhnten wir leckeren Speisen, süffigem Wein und genossen dabei die hervorragende Bedienung und die interessanten Gespräche.

Nach dem Essen bummelten wir gemütlich durch das Albanifest-Gelände. Der Freefall fiel zwar dem gar grossen Besucherandrang zu Opfer, dafür kreischten wir auf der (etwas zu) kurzen Space Roller-Fahrt umso mehr. Nicht unerwähnt bleiben soll hier auch die Zinedine-Zidane-Imitation von
Karin, ein Talent, von dem wir bisher nichts gewusst hatten!

Zum krönenden Abschluss genehmigten wir uns einen Schlummertrunk im Torre Rossa, wo die grandiose Aussicht auf Winterthur by night die fehlenden Nüssli um ein Vielfaches aufwog.
Eva Moehlecke de Baseggio

2004-03-28, 09.31 GMT
Starsky and Hutch
Gestern waren wir mit Manuela und Patrick im Kino. Der im 70-er-Jahre-Stil gehaltene Film «Starsky and Hutch» hat uns blendend unterhalten.
Ben Stiller und Owen Wilson, bereits ein Paar in unserem persönlichen Kultfilm «Zoolander», harmonieren auch als Cop-Duo hervorragend.

Und der Film enthält alles, was man von einem solchen Krimi erwartet: Auto-Verfolgungs-Jagden, zwielichtige Gestalten (z. Bsp. Snoop Dogg als «Huggy Bear»), Dispensationen, Explosionen, wilde Schiessereien und coole Sprüche.

Das Bild zeigt die Detectives in Aktion, es stammt von der Website des Films.
Zur offiziellen Website des Films
Mario de Baseggio

2003-02-02, 17.40 GMT
Christine und Markus
Gestern assen Eva und ich bei ihren Eltern. Lúcio bereitete hervorragendes brasilianisches Fleisch zu, Yvonne liess sich mit einem leckeren Grapefruit-Dessert ebenfalls nicht lumpen.
Ausserdem waren Christine und Markus, Evas Gotte und Götti, auch zu Gast. Es entwickelte sich eine angeregte und sehr interessante Diskussion. Erst kurz vor Mitternacht machten wir uns auf den Weg in Richtung Zürich.
Mario de Baseggio

© 2017 baseggio.com | moehlecke.com