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Today in 2011 Ich bin beliebt!
Today in 2005 Luciano Pavarotti im Haus

2018-01-01, 23.19 GMT
Happy New Year!
Den Jahreswechsel verbrachten wir gemeinsam mit der Familie in Tramandaí, Brasilien. Neben dem üppigem Festmahl und den zahlreichen Feuerwerken, die wir aus dem 16. Stock bestaunen konnten, wollen wir nicht vergessen, was 2017 gebracht hat. In vielerlei Hinsicht war das vergangene Jahr anspruchsvoll, sowohl Eva wie ich waren beruflich mit grösseren Projekten beschäftigt. Wir haben viele interessante Menschen kennengelernt, an dieser Stelle sei unser Treffen mit dem 91-jährigen Holocaust-Überlebenden Shlomo Graber Mitte Mai besonders hervorzuheben. Das eingehende Gespräch mit diesem Zeitzeugen hat bei Eva und mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Mein Engagement als Fan Ambassador für meine ZSC Lions in der Champions Hockey League war für mich ein weiteres intensives Erlebnis, das mir viel Spass bereitet hat. Die Gelegenheit, ein bisschen hinter die Kulissen zu sehen, einzelne Spieler und Funktionäre kennenzulernen und - vor allem - mich mit anderen Hockey-Fans aus ganz Europa auszutauschen, war einmalig. Höhepunkt meines “Einsatzes” war gewiss die Reise an ein Auswärtsspiel in Nottingham. Mit vielen der dort getroffenen Fans stehe ich seither in regelmässigem Kontakt über soziale Medien.

Das Reisen kam wie immer nicht zu kurz, Grindelwald in den Sportferien, der Westen Kanadas mit seiner faszinierenden Tierwelt im Sommer und zum Jahresende der Besuch bei der Familie in Brasilien bildeten die Hauptdestinationen des Jahres 2017. Dazwischen gab es Kurzausflüge in den Europapark, nach München, Mailand und London. Beruflich kamen meine fünf Reisen nach Wroclaw, Polen und Evas Konferenzen in Athen und Oslo dazu, alles in allem waren wir ziemlich oft auf der Walz’.

Es war also ein tolles Jahr und wir sind sehr zuversichtlich, dass auch 2018 mindestens ebenso schön sein wird. Das wünschen wir natürlich nicht nur uns selbst, sondern auch allen Verwandten, Freunden und Bekannten!
Mario de Baseggio

2017-06-27, 10.05 GMT
Oper für alle: Un ballo in maschera
Es ist jetzt schon 10 Tage her, dass wir auf dem Sechseläutenplatz einmal mehr eine fantastische Oper für alle erleben durften. Verdis Ballo in Maschera wurde gegeben, mit über 10'000 anderen Begeisterten wurden wir Zeugen einer äusserst gelungenen Inszenierung, die Künstler, allen voran Sondra Radvanovsky (Amelia) und George Petean (Renato) überzeugten in allen Belangen, Technik und Wetter spielten mit und nicht zuletzt sorgten auch Kurt Aeschbachers Behind-the-Scenes-Beiträge für faszinierende Einblicke. Wir freuen uns schon jetzt auf Franz Lehárs Land des Lächelns im kommenden Jahr! Und zum Schluss auch noch ein herzliches Dankeschön an unsere Nachbarn Andrea und Urs für's Besetzen des Platzes!
Mario de Baseggio

2017-02-20, 06.14 GMT
Eine Woche Sonne und Schnee
Am Samstag sind wir heil aus unseren Skiferien in Grindelwald zurückgekehrt. Begonnen hatten wir den Urlaub mit einem Besuch bei Tante Theres und Onkel Walter in Unterseen, nach langer Zeit konnte ich bei dieser Gelegenheit auch Cousine Franziska und Cousin Stefan wieder einmal sehen. Danach ging es über Wilderswil und Zweilütschinen an den Fuss des Eigers. Das Berner Oberland hat sich während der ganzen Woche von seiner schönsten Seite gezeigt, stahlblauer Himmel, Sonnenschein und genügend Schnee, der es uns erlaubte, mit den Skiern bis vor die Haustür unserer Ferienwohnung zu fahren.
Mario de Baseggio

2016-09-07, 19.56 GMT
Auf dem Weg zum 9. Meistertitel
Heute hat die Eishockeysaison wieder begonnen. Meine Lions haben einen fast perfekten Start hingelegt. Nachdem man die 1:0-Führung in der 59. Minute hatte aus der Hand geben müssen, machte Roman Wick die Sache mit einem sehenswerten Treffer im ersten Angriff der Verlängerung klar. Die ZSC Lions gewinnen verdient 2:1 gegen den stark kämpfenden HC Ambri-Piotta. Ein gelungener Auftakt!
Mario de Baseggio
Im Bild Lukas Flüeler, Screenshot aus der Fernsehübertragung von Teleclub/Swisscom TV.

2016-04-17, 20.03 GMT
Die Macht ist mit mir
Heute ist es mir gelungen, einen schwarzen Fleck in meiner populärkulturellen Bildung zu tilgen. Zum ersten Mal habe ich einen Film aus der Star-Wars-Serie in ganzer Länge geguckt. Ich möchte nicht behaupten, dass mich der Film speziell berührt hätte, ich kann mir aber ohne Weiteres vorstellen, welchen Eindruck die Spezialeffekte im Jahr 1977 hinterlassen haben müssen. A New Hope ist jetzt durch, die zwei nächsten Episoden stehen gemäss unserer endbegeisterten Jüngsten wohl demnächst auf dem Programm.
Mario de Baseggio

2016-04-09, 11.04 GMT
Nahtloser Übergang
Ich habe mich in den vergangenen Monaten weiter zum Zuschauerportler entwickelt. Meiner lebenslangen Faszination für die Formel 1 hat sich vor drei Jahren das Eishockey hinzugesellt, seit meiner Indienresie im letzten Frühling beschäftige ich mich auch mit Cricket. So passt es hervorragend, dass die in diesen Tagen endene Hockeysaison durch den Start der IPL-Season 2016 ersetzt wird. Ich hoffe, dass meine Mumbai Indians ein wenig glücklicher kämpfen, als meine ZSC Lions. Immerhin habe ich mit Beni, einem feurigen Anhänger der Royal Challengers Bangalore, um ein Mittagessen gewettet. In einem indischen Lokal, versteht sich.
Zur Website der Indian Premier League (IPL)
Mario de Baseggio
Das Bild oben zeigt mich mit dem Topspieler Roman Wick von den ZSC Lions. Darunter mein obligates #IPLSelfie um meinen Support für die Mumbai Indians auszudrücken.

2016-01-26, 05.41 GMT
Humidor und Chinchalero!
Zum Geburtstag wurde ich gestern reichlich beschenkt. Von Eva habe ich einen wunderschönen Humidor bekommen, von Sophia eine dicke Zigarre der Marke Chinchalero, die sofort in ihr neues Zuhause einquartiert wurde. Herzlichen Dank, ihr habt mir eine grosse Freude gemacht!
Mario de Baseggio

2015-05-01, 15.39 GMT
Tschüss Europapark, es war wieder einmal toll!
Obwohl es am letzten Tag unseres ausgedehnten Besuchs im Europapark in Strömen regnete, sind wir mit dem Erlebten rundum zufrieden. Den bereits bekannten und beliebten Thrill-Rides Poseidon, Atlantica SuperSplash und Wodan fügte Sophia ihrem Repertoire noch den Megacoaster Blue Fire hinzu. Mit einem Meter und einundreissigeinhalb Zentimetern war sie endlich gross genug, um sich in 2,5 Sekunden auf 100km/h beschleunigen zu lassen und in bis zu 40 Metern Höhe Schrauben und Loopings zu drehen.
Mario de Baseggio

2015-04-22, 20.15 GMT
Bildergalerie "Mumbai 2015"
Vielleicht etwas schriller als üblich nachbearbeitet und im Ganzen ohnehin ziemlich farbenfroh, sind die Bilder jetzt online.
Link zur Galerie
Mario de Baseggio

2015-03-28, 16.53 GMT
Piratengeburtstagsfest
Berta Patrizia Brodeur, die "Blutpiratin", war heute die treibende Kraft an Sophias Geburtstagsfest. Auf der Black Pearl machte die Kapitänin mit ihren Matrosen, Haudegen, Smutjes und (weiblichen) Steuermännern die 7 Weltmeere unsicher. Der Meeresgeist Tortuga (hervorragend interpretiert von Urs) gab entscheidende Ratschläge, die Hinweise auf den Piratenschatz verbargen sich hinter Markierungen auf dem Boden, in Briefen, Karten oder sogar in QR-Codes. Am Ende war der Schatz von Berta allen Crew-Mitgliedern vergönnt, diese nahmen die Erbschaft dankend und schmatzend an.
Mario de Baseggio

2015-01-13, 18.57 GMT
Bildergalerie "Zurich, Switzerland"
Wir führen eine neue Sammlung an Fotografien bei den Galerien unserer Website. Über die Zeit werden "Zurich, Switzerland" immer wieder neue Bilder hinzugefügt werden. Den Anfang machen wir mit ein paar Dämmerungs-Impressionen mit Hafenkran.
Zur Galerie "Zurich, Switzerland"
Mario de Baseggio

2014-12-17, 05.20 GMT
Es hat nicht ganz zum Sieg gereicht
Am vergangenen Sonntag haben Sophia und ich die 1,6 Kilometer des Zürcher Silvesterlaufs hinter uns gebracht. Wir konnten unerwarteterweise von Beginn weg nicht mit der Spitze mithalten, (vermutlich wegen des Gegenwinds), unser Rückstand auf die Sieger betrug am Ende gut sieben Minuten. Wir haben das Podest in diesem Jahr knapp verpasst, der ausgezeichnete 401. Rang war trotzdem Lohn genug für die Anstrengung. Im nächsten Jahr werden wir das Feld dominieren, da bin ich mir sicher.
Mario de Baseggio

2014-11-09, 16.00 GMT
Ein besonders schönes Wochenende
Am Freitagabend begingen wir den wohl letzten Räbeliechtli-Umzug in Sophias Schullaufbahn. Der Nieselregen konnte die Stimmung nur unwesentlich trüben, wie erwartet war auch die gesangliche Darbietung aller Schülerinnen und Schüler auf der Treppe des Alterszentrums Klus-Park solid und kreativ zugleich. Gestern folgte unser traditionelles Herbst-Hochzeitstags-Dinner im Restaurant Belvoirpark. Der (wie immer) ausgezeichnete flambierte Rehrücken erhielt kulinarische Konkurrenz durch die Vorspeisenplatte unserer Jüngsten, die Köchinnen und/oder Köche haben sich bei deren Zusammenstellung selbst übertroffen. Ein Tag mit der Familie in Rütihof rundete unser Wochenendprogramm gebührend ab.
Mario de Baseggio

2014-09-01, 07.34 GMT
Air 14 - die Bilder
Ein paar der Bilder, die wir am vergangenen Samstag geschossen haben, vermitteln etwas von der Kunstfertigkeit der Piloten und der unbändigen Kraft der Maschinen.
Link zur Bilder-Galerie.
Mario de Baseggio

2014-08-30, 19.32 GMT
Air 14
Heute besuchten wir gemeinsam mit Karin und Andy die Air 14 in Payerne. Die beeindruckende Präzision der Staffeln Patrouille de France, Patrouille Suisse, PC7-Team, Patrulla Àguila (Spanien), Breitling Jet Team und Wings of Storm (Kroatien) brachte uns immer wieder zum Staunen. Bei den Einzelmaschinen wurde eine breite Palette verschiedener Typen gezeigt. Venom Vampires, Hunters und Mirages, die in der Schweizer Luftwaffe ihren Dienst versahen, eine amerikanische Mustang aus dem Zweiten Weltkrieg und ein enorm wendiger französischer "Eurocopter Tiger" sind nur ein paar Beispiele aus der langen Programmliste. Den Lautstärkenrekord teilen sich die Schweizer F/A18 (im Bild) und eine polnische Mig-29 Fulcrum: Beide Höllenmaschinen liessen die Gegend um den Neuenburgersee und die Mägen tausender Meeting-Besucher unter dem infernalen Getöse ihrer Nachbrenner erzittern!
Mario de Baseggio

2014-08-18, 14.30 GMT
Kroatien, Slowenien und Italien
Knapp 20 Tage nach unserer Rückkehr folgen die Bilder unserer Sommerferien. Bei der Auswahl ist aufgefallen, wie vielseitig und abwechslungsreich die Gegend um Istrien, dem Friaul und den Veneto ist. Von eindrücklichen Naturlandschaften über historische Baudenkmäler bis hin zu interessanten Museen und kulturellen Sehenswürdigkeiten findet sich alles innerhalb weniger Kilometer.
Zur Galerie "Croatia, Slovenia and Italy 2014"
Mario de Baseggio

2014-05-01, 14.56 GMT
Home from Scotland
Nach zehn Tagen im Land von William Wallace und Rob Roy sind wir vor gut zwei Stunden wohlbehalten zurückgekehrt. Stirling, Oban, Portree auf Skye und Tobermory auf Mull hiessen die Destinationen. Hunderte von Hochland-Rindern, Schafen und Ziegen säumten den Weg, wir sahen Robben, Delphine, Hasen, Fasane und einen superklugen Schäferhund. Ausserdem wird sicherlich die hautnahe Begegnung mit den Puffins auf den Treshnish Isles lange in Erinnerung bleiben.
Mario de Baseggio

2013-12-20, 17.11 GMT
Silvesterlauf 2014
Am vergangenen Sonntag haben wir die 1,6 Kilometer des Familienrennens am Silvesterlauf erfolgreich hinter uns gebracht. Ein wirklich eindrucksvolles Erlebnis, von den Zuschauern angefeuert durch die Zürcher Innenstadt zu laufen.
Mario de Baseggio

2013-12-11, 15.10 GMT
Wenn's schiefgeht, dann richtig
Ich habe meinen Deltatower (www.deltatower.ch) nun bereits über ein halbes Jahr in Betrieb und kann behaupten, dass mir die Drucke immer besser gelingen. Entscheidend dafür ist, dass man Maschine und Material immer besser kennt und entsprechend öfter die richtigen Fertigungsparameter wählt. Aber Fehldrucke kommen immer wieder vor, manchmal sind sie sogar spektakulär. Das akuellste Beispiel im Bild: Es hätte ein Ziegenbockkopf werden sollen, nachdem sich das Modell jedoch vom Heizbett löste und am heissen Extruder hängenblieb, wurde der Apparat kreativ und formte das Filament zu etwas, was durchaus das Hirn des Ziegenbocks darstellen könnte.
Mario de Baseggio

2013-08-30, 17.32 GMT
Die Ernte ist eingefahren!
Die dümmsten Bauern haben die grössten Kartoffeln, so sagt man. Schaut man obiges Bild an, ist anhand der Kartoffeln nicht klar, wo ich einzuordnen bin (die Miene lassen wir jetzt mal dahin gestellt). Jedoch zeigt es ganz wunderbar die Bandbreite der 5.6 kg Kartoffeln, die meine Nachbarin Andrea und ich heute aus unserem Guerilla-Acker ausgegraben haben. Unserer Meinung nach sind es jedenfalls die schönsten, besten, tollsten Knollen, die die Welt je gesehen hat. Und sie wurden von den schönsten, besten und gescheitesten Guerilla-Gärtnerinnen und Efeu-Widerstandskämpferinnen überhaupt gezüchtet, jawoll!
Eva Moehlecke de Baseggio

2013-07-14, 09.17 GMT
Zurich Tattoo Grand Parade
Gestern waren Sophia und ich an der Grand Parade des Zurich Tattoo. Ein sehr schöner Umzug mit Blechmusik, historischen Kostümen und zahlreichen Dienstfahrzeugen der Feuerwehr, Polizei und der Grenzwacht. Den buchstäblichen Startschuss zur Parade setzte die "Zürcher Miliz Compagnie 1861" mit einer eindrucksvollen Salve aus ihren Vorderladern. Ein weiterer Höhepunkt war die Vorbeifahrt meines Arbeitskollegen Georg als Gefreiter einer Radkompanie. Helm auf, Stgw 90 hintergehängt und eine PzF auf dem Gepäckträger - so präsentierte sich der erfahrene Business- und IT-Analyst dem applaudierenden Publikum. Musikgruppen aus Jordanien (im Bild), Mexiko, Singapur, Schweden und dem Vereinigten Königreich gaben dem Anlass zusätzlich Farbe und einen internationalen Touch.
Mario de Baseggio

2013-07-12, 06.14 GMT
Letzter Chindsgi-Tag
Heute ist Sophias letzter Tag im Kindergarten, nach den Sommerferien wird sie die erste Klasse besuchen. In den vergangenen zwei Jahren hat unser Mädel mit viel Freude teilweise ganz erstaunliche Dinge gelernt, gebastelt, genäht, gemalt, gespielt und etliche enge Freundschaften geschlossen. Ihre Freundinnen und Freunde wird sie auch in der Schule wieder sehen, wenn auch nicht alle in der gleichen Klasse wie sie. Abschied nehmen muss sie jedoch von ihrer Kindergärtnerin Frau Bennert. Daher ist der heutige Tag für sie eher mit Trennungsschmerz verbunden als mit Vorfreude. Wir glauben aber, dass innerhalb der nächsten fünf Wochen genügend Zeit bleibt, um diese im Übermasse aufzubauen.
Eva Moehlecke de Baseggio

2013-07-01, 05.22 GMT
Chindsgi-Abschlussfest
Nach fast vollendeten zwei Jahren Kindergarten fand am 28. Juni das grosse Piraten-und-Seefahrer-Abschlussfest statt. Getreu dem Motto johlten, spielten und feierten viele kleine Piratinnen und Piraten um die Wette. Wie alle Anlässe, die wir während Sophias Kindergartenzeit unter der Leitung von Frau Bennert erleben durften, lebte auch dieses Fest von viel Freude und Begeisterung der gesamten Klasse, inklusive Kindergärtnerin. Aber auch wir Eltern liessen uns nicht lumpen, ein tolles Piratenbuffet war unser Beitrag zum Fest. Mit ein bisschen Wehmut, respektive eigentlich ziemlich viel, aber bereits auch Vorfreude auf die kommende Schulzeit, wird Sophia nun die letzten Tage ihrer Kindergartenzeit erleben.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2013-06-12, 05.24 GMT
Erdmassen in Bewegung
Gestern war ich mit Felix und Jürgen im Innerrhodischen Haslen, um dort zu baggern und damit entscheidend zur wirtschaftlichen Entwicklung der Gegend beizutragen. Mit zwei Geräten, 1.5 und 5 Tonnen schwer, vermochten wir Erdhäufchen abzutragen und ein paar Meter weiter wieder anzuhäufen. Das von Felix geschossene Bild zeigt Instruktor Guido, der seine Maschine kunstvoll auf Schild und Schaufel balanciert, während ich im Vordergrund mit den Tücken der mehrachsigen Steuerung des Baggerarms kämpfe. Wir Bürogummis wurden aufgrund mangelnder Koordination zuweilen heftig durchgeschüttelt, niemand wurde verletzt, es gab fast keine Schäden an Material und Landschaft, ein sehr schönes und beeindruckendes Erlebnis!
Mario de Baseggio

2013-06-10, 07.42 GMT
Die Schatzinsel an der Oper Zürich
Der Komponist Frank Schwemmer hat im Auftrag des Opernhauses die Kinderoper "Die Schatzinsel" geschaffen. Gestern waren wir mit Sophia in der Vorstellung, eine tolle Produktion! Wenn da nur nicht die Sache mit der Musik wäre.
Wer mich kennt, weiss, dass ich grösste Mühe mit dissonanter Musik habe. Werden Dissonanzen wiederholt nicht durch Konsonanzen aufgelöst, dann reagiert mein Körper mit erhöhtem Puls und ich bekomme schweissnasse Hände. Ich spüre eine merkwürdige Beklemmung im Brustraum und will nur noch weg. Der Grad des Unwohlseins hängt von der Art der Instrumente und dem jeweiligen Musik-Stil ab. So sind atonale Kompositionen der Neuen Klassik oder die meisten zeitgenössischen Jazz-Stücke für mich nur schwer auszuhalten.
"Die Schatzinsel" ist eine hervorragende Oper in praktisch allen Belangen: Bühnenbild, Kostüme, visuelle Effekte, die Leistung des Ochesters und der Sänger - alles tipptopp. Zur Musik fand ich hingegen keinen Zugang, weil ich ihre Struktur nicht heraushören konnte, sie war für mich nichts anderes als syllabisches Hintergrundgeräusch. Und die Dissonanzen taten das Übrige, ich hatte bereits nach 10 Minuten das Gefühl, aus den Ohren zu bluten.
Nota bene: Meine persönliche Befindlichkeit ist in dieser Sache nicht von Belang, denn es handelt sich ja um eine Kinderoper, die nicht für alternde, kulturkonservative Väter, sondern für begeisterungsfähige Kinder geschrieben ist. Das Opernhaus Zürich beweist mit diesem Auftragswerk, dass es das junge Publikum ernst nimmt und sich nicht damit zufrieden gibt, den Kindern einfach ein Medley der schönsten Opernarien aller Zeiten vorzusetzen. Und das Zielpublikum hat Schwemmers Komposition ohne Zweifel erreicht. Keines der Kinder hat sich wegen nicht aufgelöster Dissonanzen beschwert, sie alle, einschliesslich unserer Tochter, waren von der spannenden Darbietung gefesselt.
Mario de Baseggio

2013-03-09, 21.10 GMT
Der Winter ist vorbei - hoffentlich!
Die letzte Bastion des bislang ziemlich harten Winters ist gefallen: Das Iglu, das die Mädchen mit Urs' Hilfe vor drei Wochen gebaut hatten, schmolz heute in der zögerlichen Wärme der Vorfrühlingssonne dahin. Ich blicke auf den nackten Efeu und der wohlige Schauer des quasi-triumphalen Möchtegern-Gefühls durchströmt meine bebenden Nasenflügel.
Mario de Baseggio

2012-11-06, 18.19 GMT
Zehn Jahre Newskanal
"Es gibt eigentlich nie etwas zu berichten." Mit diesem Satz habe ich am 6. November 2012 den ersten Artikel im Newskanal von baseggio.com (damals bravedragon.com) eröffnet. Genau zehn Jahre und 755 Artikel später kann ich feststellen, dass mir das Schreiben der kleinen Artikel zur lieben Gewohnheit geworden ist. Durchschnittlich publizieren wir alle 4,84 Tage einen Text, was im mittlerweilen angebrochenen Twitter-Zeitalter wohl eine eher niedrige Kadenz ist. Aber immerhin. Es gibt ja - wie gesagt - eigentlich nichts zu berichten...
Mario de Baseggio

2012-09-16, 17.58 GMT
Hoch hinaus!
Unser spontaner Besuch bei Karin und Andy hatte heute einen klar gesetzten Höhepunkt: Der Ritt auf dem sanften Riesen katapultierte unsere Tochter auf eine gefühlte Höhe von 4 Metern 80. Das infernalische Duo war sogar in der Lage, ein unschuldiges Pferd (links im Bild) ins Mark zu erschrecken. Es hatte wohl noch nie einen derart hohen vierarmigen Menschen mit zwei Köpfen gesehen...
Mario de Baseggio

2012-08-19, 13.31 GMT
Sophia's Extreme Bobbycar Downhill Racing Crash
Sophia crashing her Bobbycar on August 15. Luckily no one got injured...
Mario de Baseggio

2012-07-01, 15.49 GMT
Edinburgh, Scotland
Ich bin bereits am vergangenen Montag von meinem Kurztrip nach Edinburgh zurückgekehrt. Heute habe ich die Bildergalerie publiziert. Ich habe in den fünf Tagen viel gesehen und gelernt. Das Wetter hat es für's Fotografieren nicht wirklich einfach gemacht, aber auch dies war interessant. Erstaunlich, wieviel verschiedene Arten des Regens es gibt: Von Taubeneier-grossen kreisrunden Tropfen bis hin zu feinstem Niesel war alles dabei.
Zur Galerie
Mario de Baseggio

2012-05-23, 05.27 GMT
Wenn eine eine Reise tut...
Während der letzten Monate konnte ich Woche für Woche sehen, wie die alte Maschinenfabrik Oerlikon für ihren Umzug vorbereitet wurde. Gestern war es nun so weit. Das 80 Meter lange und 6200 Tonnen schwere Haus trat seine Reise an. Drei hydraulische Pumpen verschieben das Gebäude auf 500 Stahlrollen um 60 Meter. Dieses Spektakel liess ich mir natürlich nicht entgehen. Und so kann ich nun, wenn die MFO heute Nachmittag dann hoffentlich an ihrem Ziel angekommen sein wird, zu Recht sagen: Ich war dabei! Zumindest bei 50 Zentimetern.
Eva Moehlecke de Baseggio

2012-05-13, 18.36 GMT
Trampolinoooooo
Zu ihrem fünften Geburtstag hat Sophia von ihrem Gotti Ingrid einen Gutschein für einen Trampolino-Besuch geschenkt bekommen. Anfangs Mai wurde dieser eingelöst. Die Jungmannschaft, bestehend aus Eileen und eben Sophia, steigerte sich in einen veritablen Gumpi-Kletter-Schaukelrausch hinein. Nach drei Stunden Toing-toing-toing war der Hüpfdrang (-zwang?) dann doch soweit befriedigt, dass wir wieder über die bevorstehende Heimreise sprechen konnten. Vielen Dank, Ingrid und Eileen, es war toll!
Zu den Bildern
Eva Moehlecke de Baseggio

2012-05-06, 20.43 GMT
Von zwei Beinen hin zu zwei Rädern
Zum Geburtstag hat Sophia ein lila Fahrrad bekommen. Einige Stunden des Übens waren in den letzten Wochen nötig, heute war es so weit: Unsere kleine Radlerin erlernte als letzte Teildisziplin das selbständige Anfahren. Danach gab es kein Halten mehr, die neugewonnene Mobilität wurde auf einem Schulhauspausenplatz reichlich ausgekostet. Natürlich sind einige Radien noch nicht ganz ebenmässig, die Bremswege manchmal erstaunlich gekrümmt und die Strassenlage des Sportgeräts bewegt sich noch zu oft im Grenzbereich der Physik. Doch das ist nur eine Frage der Zeit, denn Übung macht bekanntlich die Fahrradweltmeisterin (und Olympiasiegerin).
Mario de Baseggio

2012-03-26, 05.29 GMT
Mercedes-Benz Roadster Days
Die Mercedes-Benz Roadster Days machten den Anfang in unserem reichhaltigen Programm der letzten zwei Tage. Sophia fühlte sich in der Seefeld-Garage pudelwohl, Kinderschminken, Chicken Nuggets und nicht zuletzt auch das Meet&Greet mit Globi waren ganz nach ihrem Geschmack. Ich hingegen musste mich zusammenreissen, nicht ernsthaft in ein Kaufberatungsgespräch für einen CLS verwickelt zu werden...
Mario de Baseggio

2012-02-26, 13.03 GMT
Zurück aus Florida
Gestern Mittag sind wir wohlbehalten aus unseren Florida-Ferien zurückgekehrt. Key West, Fort Myers und Orlando hiessen die Stationen unserer Reise. Wir sahen Alligatoren, Delphine und Adler, assen prinzipiell Fett mit etwas Geschmack und liessen uns während fünf Tagen von Disney-Harry-Potter-Traumwelten verzaubern. Die Galerie folgt selbstverständlich in Bälde.
Mario de Baseggio

2011-12-31, 13.07 GMT
2011: Annus horribilis
Die zweite Hälfte dieses Jahres stand im Zeichen des Abschieds von meiner Mutter Helen. Die Anteilnahme an ihrem durch eine schwere Krebserkrankung verursachten Leiden und die damit verbundene Machtlosigkeit war seit Sommer eine konstante Belastung für die ganze Familie. Ihr Tod am 19. Dezember setzte ihrer Agonie und der Ungewissheit ein Ende, die Leere allerdings bleibt. Es wird einige Zeit dauern, über den Verlust hinwegzukommen. Es wird gelingen, aber es ist nicht leicht.

Neben dieser Tragödie im nächsten Umfeld wird uns 2011 auch vom Weltgeschehen her als schwierig in Erinnerung bleiben. Die Tsunami-Katastrophe in Japan mit anschliessender Havarie in verschiedenen Kernreaktoren forderte über 20'000 Leben und führte uns vor Augen, wie mächtig die Naturgewalten den Plänen des Menschen zusetzen können. Im Juli kostete der Amoklauf in Oslo vielen unschuldigen Menschen das Leben. Und vor einigen Tagen starben über 1'000 Menschen in den Philippinen an den Folgen des Sturms Washi. Überhaupt hatte man den Eindruck, dass die Welt an vielen Orten aus den Fugen geraten ist. Die Eurokrise, die Aufstände in der Arabischen Welt, selbst das politische System in der Schweiz geriet in Aufruhr.

Gleichzeitig gab es natürlich auch Lichtblicke. Unsere Jüngste wurde eingeschult und besucht nun den Kindergarten. Ich selbst hatte beruflich ein anspruchsvolles, aber überaus interessantes Jahr. Evas Studium neigt sich langsam einem erfolgreichen Ende zu. Die Ferien auf Kreta waren wunderschön. So hoffen wir für uns und für die Welt, dass sich aus der aktuellen Unruhe viel Gutes entwickeln möge. Wie meine Mutter zu sagen pflegte: "Es gaht immer irgendwo es Tüürli uuf."

In diesem Sinne wünschen wir ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2012!
Mario de Baseggio

2011-08-29, 06.38 GMT
Neue Galerie: Top Shots
Die meiner Meinung nach fotografisch interessantesten Bilder sind nun in einer Galerie namens "Top Shots" vereint. Derzeit sind es hauptsächlich Bilder, die in den anderen Galerien verteilt publiziert sind, über die Zeit hinweg werden aber immer mehr "Einzelschüsse" dazukommen.
http://topshots.baseggio.com
Mario de Baseggio

2011-08-22, 09.24 GMT
Erster Kindergartentag
Sophia ist ab heute ein Kindergartenkind. Das Bild zeigt sie stolz mit den Statussymbolen, die den heutigen Tag zu etwas besonderem machen: Kindsgi-Täschli (ein Geschenk von Grossmami Yvonne) Verkehrssicherheitsbändel und ihr Symbolbild an der Garderobe, das fortan den Bär aus der Krippe ersetzt. Sophia ist jetzt ein Luftballon. Die Kindergärtnerin, Frau Bennert hat die Neuen gebührend begrüsst und sogleich mit dem Unterricht begonnen. Wir wurden von unserer Tochter schon beim Znüni höflich, aber bestimmt, darauf hingewiesen, dass sie nun lieber alleine im Chindsgi sein wolle. Diesen Wunsch haben wir respektiert und sind gegangen.
Mario de Baseggio

2011-07-27, 05.14 GMT
Letzter Krippentag
Heute ist Sophias letzter Krippentag. Selbstverständlich wird der Abschied gebührend gefeiert mit einem Death-by-Chocolate-Zvieri für die ganze Krippentruppe, genannt Giraffen.
Wir Grossen sind ein kleines bisschen wehmütig. Die grosse Kleine - und um die geht es ja hier - freut sich jetzt total auf den Chindsgi.
Liebe kleine und grosse Giraffen, es war eine schöne Zeit! Wir danken euch allen ganz herzlich für den stets liebevollen, warmherzigen und phantasiereichen Einsatz. Macht's gut!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2011-04-12, 05.02 GMT
Cimier Watch Academy
Die Berufswünsche, die ich als kleiner Junge hatte (und an die ich mich erinnere) waren Formel-1-Pilot und Uhrmacher. Zum Glück für die Herren Schumacher und Alonso habe ich keinerlei Anstalten unternommen, eine Rennfahrerkarriere zu machen. Das mit der Uhrmacherei habe ich hingegen mit dem gestrigen Besuch an der Cimier Watch Academy (www.cimier.ch) nachgeholt. Während viereinhalb Stunden konnte ich unter der fachkundigen Leitung des Uhrmachermeisters Eugster eine Armbanduhr mit Handaufzug zusammenbauen. Faszinierend war die Winzigkeit der Teile, die sich eines nach dem anderen  präzise zu einem Ganzen fügten. Mit viel Glück ist es mir gelungen, die Unruh ohne Hilfe zu verbauen, der hohe Grad an Konzentration beim Versuch, dieses schwabbelnde Zitterdings ins Werk zu lotsen, hatte prompt zu Folge, dass ich in der Nacht mehrfach davon geträumt habe. Ein wahrhaft erhebender Augenblick war ausserdem der Moment, da das Uhrwerk zum ersten Mal tickt. Es ist, als ob ein kleines Herz zu schlagen beginnt. Ich danke allen Beteiligten, vor allem Herrn Eugster, für den ausgezeichneten Anlass. Für mich ist gestern ein kleiner Traum wahr geworden. 
Mario de Baseggio

2011-03-26, 14.00 GMT
Pippi Langstrumpf im Theater am Hechtplatz
Heute morgen waren wir mit Sophia zum ersten Mal in einem echten Theater. Im Theater am Hechtplatz gab die Zürcher Märchenbühne Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf in einer Dialektfassung von Erich Vock. Eine hervorragende Vorstellung mit Kiki Mäder in der Titelrolle vermochte unsere Debütantin während knapp zwei Stunden restlos zu fesseln. Wir vermuten, dass wir einen neuen Theaterfan in der Familie haben, immerhin mussten wir Sophia nach dem Fall des Vorhangs eine geschlagene halbe Stunde trösten, sie hatte ob des Trennungsschmerzes bitterlich zu weinen.
Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2010-12-27, 17.40 GMT
Sixpack in Luzern
Gestern verbrachten wir einmal mehr einen Tag in Luzern. Da beim letzten Aufenthalt der Besuch des Gletschergartens Sophias Müdigkeit zu Opfer fiel, holten wir dies nun nach und hatten es dabei sehr vergnüglich. Zuweilen wurde es im Spiegellabyrinth, das im Stil der Alhambra von Granada gebaut wurde, zwar etwas eng, speziell unsere sechs Sophias nahmen viel Platz ein. Dafür unterhielten sie sich auch bestens und tanzten gar Ringelreihe zusammen. Was für einen Einfluss diese multiple Erfahrung auf die psychische Entwicklung unserer Tochter haben wird, das sei dahingestellt. Jedenfalls setzte nach Gletschergarten, Labyrinth und Museum die oben erwähnte Müdigkeit wieder ein und so machten wir uns wieder zu dritt gegen fünfzehn Uhr auf den Heimweg nach Zürich.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2010-12-05, 06.48 GMT
Pitstop II grüsst Gran Turismo 5
Am 24. November bin ich in einen Laden gestürmt und habe mir Gran Turismo 5 in alter Gamer-Manier gleich am Erscheinungstag gekauft. Seither entdecke ich hinter meinem Logitech-Lenkrad Strecke um Strecke, Wagen um Wagen. Seit ich 1984 tagelang vor meinem C64 gesessen und in "Pitstop II" Meilen gefressen habe, war die Möglichkeit, dereinst ein Rennspiel zu erleben, das die Autos und Strecken in fotorealistischer Qualität abbilden würde, eine Utopie, die ich mehr als 25 Jahre immer wieder endlos monologisierend aufleben liess. In einer tansanitblauen C-Klasse drifte ich nun durch die Strassen von Rom, Madrid oder London, jage Rundenrekorde in der Grünen Hölle oder geniesse den Toskanischen Sonnenuntergang, während die filigranen Zypressenalleen an mir vorbeihuschen. Die Utopie von einst ist die virtuelle Wirklichkeit von heute. Ich bin gleichzeitig am Ende und am Beginn des Weges angelangt.
Mario de Baseggio

2010-09-18, 15.34 GMT
"Jetz keie mer dänn grad!"
Am Donnerstag besuchten wir das Conny-Land bei Lipperswil. Attraktionen wie Rutschbahnen, Auto Scooter, die Hüpfburg und natürlich die Shows mit Seelöwen und Delphinen begeisterten unser jüngstes Familienmitglied. Das Bild zeigt Mutter und Tochter beim gemeinsamen Absturz aus 14 Metern.
Zur Galerie mit den Conny-Land-Bildern
Mario de Baseggio

2010-07-25, 15.31 GMT
Das Ende einer Auszeit
Heute ist der letzte Tag meines Sabbaticals. Seit dem 1. Mai war ich frei, den Dingen nachzugehen, die mich ausserhalb des Berufs faszinieren.
Ich konnte in dieser Zeit ausgiebig fotografieren, Sport treiben und reisen, darüber hinaus war es mir möglich viel intensiver am Alltagsleben meiner Familie teilzuhaben, als dies der Fall ist, wenn ich im Büro bin. Ich hatte zahlreiche interessante und lustige Begegnungen, etwa mit dem Hochspannungleitungsexperten Kadri aus Prishtina oder dem frustrierten griechischen Bordmechaniker Nikolaos, der seinen Dienst auf einer 60-Meter-Privatyacht versieht. Die Reisen nach Venedig, Frankreich und in die Toscana waren lehr- und erlebnisreich. Ich denke da zum Beispiel an einen Reifenplatzer in the middle of nowhere oder die bewusstseinserweiternde Erfahrung, von der Mutter aller Duschköpfe, einem Bossini Dinamica 14cm, sanft berieselt zu werden.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinem Arbeitgeber
UBS AG und namentlich bei meinem Chef Felix und meinem Chefchef Martin dafür bedanken, mir diese hervorragende Gelegenheit gegeben zu haben. Ganz besonders verbunden bin ich ausserdem Ursi und Jürgen, die mich während meiner Abwesenheit vertreten haben. Und schliesslich möchte ich noch Eva und Sophia dafür danken, dass sie mich die knapp drei Monate so toll ertragen haben. Ich liebe euch!

Morgen bin ich wieder im Büro und - damit diese Frage auch beantwortet ist - ich freue mich darauf. Ich bin in der glücklichen Situation, dass mir die Arbeit ebensoviel Spass bereitet, wie der private Teil meines Lebens. Deshalb bleibt mein einziges kleines Problem nach wie vor, dass ich für alles, was ich gerne tue, zu wenig Zeit habe. Ist halt alles eine Frage der Balance.
Mario de Baseggio

2010-07-07, 22.00 GMT
Persönlicher Weitenrekord!
Beim Grillen hatte ich heute die Gelegenheit, mich in der Disziplin des Wespenweitspuckens zu üben. Es ist mir ein toller Versuch geglückt: Bierflasche ansetzen, ein herzhafter Schluck und warten, bis sich das Tier auf die Zungenmitte bewegt. Dann mit viel Druck die Atemluft durch eine möglichst enge Öffnung der Lippen hindurchpressen, voilà, schon fliegt das Insekt über die Balkonbrüstung. Ich schätze die erreichte Weite auf ungefähr 150cm, kein schlechter Wert zum Saisonbeginn. Und das Beste: Die Wespe ist wohlauf und bei mir war kein Luftröhrenschnitt nötig.
Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2010-07-06, 16.24 GMT
Wie langweilig darf Kunst sein?
Heute morgen besuchten Eva und ich die Ausstellung "[undisclosed] Struth - Fotografien 1978-2010" im Kunsthaus Zürich. Der Deutsche wird auf der Kunsthaus-Website als einer der "weltweit wichtigsten und einflussreichsten Fotokünstler" beschrieben, entsprechend gespannt war ich auf seine Bilder, die offenbar in "Werkgruppen" angeordnet ihre volle Wirkung entfalten. Die Exposition hinterliess bei mir einen zwiespältigen Eindruck. Die Fotografien haben oft ein beeindruckendes Format und sind technisch einwandfrei umgesetzt. (Ausnahme: Ein paar kleinere Bilder waren in den Rahmen etwas wellig aufgezogen, was beim Betrachten von der Seite störte und dazu zwang, genau mittig vor dem Werk zu stehen.) Auch was die Bildaufteilung, die eigentliche Komposition der Fotografien also, angeht, ist unverkennbar ein Könner am Werk. Hingegen blieb ich von den Bildern, ob in Werkgruppen oder für sich betrachtet, seltsam unberührt. Selbst bei den Gruppen, denen eine greifbare Idee zugrunde liegt, zum Beispiel bei den Familienporträts oder den Museumsbesuchern, sprang kein Funke. Ganz zu schweigen von den Strassenbildern, den Blumen oder den Hightech-Sujets, die durchgängig kalt und unnahbar bleiben. Für mich waren die gezeigten Bilder Struths zu wenig spektakulär im eigentlichen Sinn. Die internationale Museums- und Sammler-Community kann nicht irren, es ist also gewiss so, dass ich das Œuvre des [undisclosed] Struth schlicht nicht verstehe und die Ausstellung für mich deshalb über weite Strecken einfach nur langweilig war.
Mario de Baseggio

2010-06-26, 16.25 GMT
Die Schweizer und die Azzurri sind raus
Eine einfach zu begreifende Wahrheit: Es genügt nicht, erst in der 75. Minute der dritten Vorrundenpartie mit fussballspielen zu beginnen, um in die Achtelfinals einer Weltmeisterschaft vorzustossen. Genau das haben wir aber versucht und prompt die entsprechende Rechnung präsentiert bekommen. Die Italiener reisen nach Hause, ich gratuliere den tapfer kämpfenden Slovaken zum verdienten Sieg!

Leider mussten wir gestern auch vernehmen, dass es den Schweizern gestern trotz grossartigem Auftaktsieg gegen den Europameister Spanien nicht gereicht hat. Einer unglücklichen Niederlage gegen Chile ist ein Unentschieden gegen Honduras gefolgt. (Letzteres Spiel konnten wir am französischen Fernsehen nicht sehen.) Jetzt liegen unsere Hoffnungen natürlich bei der Seleçao, die bislang einen soliden Eindruck hinterliess.
Mario de Baseggio

2010-05-16, 11.30 GMT
FC Seefeld Zürich gegen FC Herisau
Als wir gestern Nachmittag zur Epiklinik gehen wollten, um dort die Pferde zu besuchen, fiel Sophia auf, dass auf dem nahe gelegenen Sportplatz "Lengg" Fussball gespielt wurde. Die Folge davon war, dass wir über eine Stunde des Spiels der ersten Mannschaft des FC Seefeld gegen den FC Herisau verfolgten. (Zu den Tieren gingen wir während der Halbzeitpause.) Unsere Kleine hatte bis anhin noch nie die Gelegenheit gehabt, einen echten Fussballmatch zu sehen, entsprechend beeindruckt war sie vom Spiel, vom Lärmpegel auf und neben dem Platz, von der Wucht der Schüsse und vom Mann mit dem Arztköfferchen, der immer dann herbeieilte, wenn sich ein Spieler schwer verletzt hatte. Und das Resultat konnte uns auch zufriedenstellen, unsere Mannschaft gewann das hart umkämpfte Spiel mit 4 zu 3.
Zum detaillierten Spielbericht
Mario de Baseggio

2010-04-11, 06.57 GMT
Ehre, wem Ehre gebührt!
So etwas hat die Welt noch nicht gesehen! Wie denn auch? Es geht ja darum, dass die von Andrea frisch geputzten Scheiben praktisch unsichtbar sind. Gerade deswegen ist es nur recht und billig, die Leistung unserer Nachbarin eingehend zu würdigen. Mit unbändigem Willen hat sie gestern die schwierig zu reinigenden Glasflächen während Stunden hochkonzentriert mit verschiedensten Mitteln behandelt. Bei aller Produktivität liess es Andrea auch an der Liebe zum Detail nicht fehlen, etwa, wenn sie im vierten Durchgang die Querbolzen der unteren Sprossenstrebe mit einem sandgegerbtem Hochlandrindwildlederlappen hingebungsvoll einfettete. Das Resultat kann sich entsprechend sehen lassen. Oder eben nicht.

Das die Erreichung eines Durchsichtigkeitsgrades von 493,6 Gigalumor (über 15 Quadratmeter gemittelt) nur durch Erbringung gewisser Opfer möglich wird, musste die örtliche Kolonie Gemeiner Zirbtwitten schmerzvoll erfahren: Ein Schwarm der hübschen Singvögel kollidierte beim Eindunkeln mit den geschlossenen Fenstern. An die fünf Dutzend Twitten überlebten den Einschlag in die hochlichtdurchlässige und bewundernswert reflexionsarme Fläche nicht (lange). Dies ist bedauerlich, handelt es sich doch bei der ansässigen Gruppe um eine von nur vier bekannten Kolonien in Mitteleuropa. Der lokale Bestand unserer Zirbtwitten ist seit gestern dergestalt dezimiert, dass das Überleben der übriggebliebenen Vögel im kommenden Winter unwahrscheinlich ist. Wir werden das frohe Gezwitscher am Morgen vermissen.

Allerdings muss an dieser Stelle natürlich auch gesagt werden, dass es sich beim Vorfall mit den Zirbtwitten um einen zu erwartenden, ja, um einen gewünschten Effekt der Scheibenputzkunst handelt. Andreas meisterlich gereinigte Scheiben unterstützen wie kein anderes Element der urbanen Raumgestaltung den Prozess der natürlichen Auslese. Sollte die Twitten-Kolonie den erlittenen Verlust wider Erwarten überstehen, dann ist es offensichtlich, dass die Fenster dazu geführt haben, den genetischen Code einer ganzen Tierart zu optimieren! Für dieses Engagement im Namen der Tierliebe kann man die Leistung von Andrea, der "Klementine des 21. Jahrhunderts", gar nicht hoch genug einschätzen. Danke!
Mario de Baseggio

2010-03-27, 16.11 GMT
Der kleine Lemming beim Arzt
Bei der Dreijahresuntersuchung am Freitag bescherte Sophia dem Kinderarzt (und uns) eine Schrecksekunde: Bei den motorischen Tests forderte Dr. B. unsere Kleine auf, ein kleines Podest mit drei Stufen zu erklimmen. Sophia tat dies, indem sie die vom Arzt anerbotene Hand vehement zurückwies und mit beiden Händen einen Fussball haltend in raschen Schritten die Treppe hinaufstieg. Oben angekommen fragte der Kinderarzt "Na Sophia, willst du jetzt abegumpe?" Das letzte Wort war kaum ausgesprochen, schon stürzte sich die Kleine in die Tiefe, indem sie gleichzeitig den Ball in die Höhe warf. Die Landung erfolgte grösstenteils auf dem Steissbein, es folgte ein Moment der beklemmenden Stille. Sophia hatte darüber nachzudenken, ob sie weinen oder lachen sollte, Eva und ich erwarteten ebendiesen Entscheid und Dr. B. dachte wohl darüber nach, wie gut es der Praxis und seiner Karriere anstünde, wenn bekannt würde, dass sich Kinder beim Motoriktest auf seine explizite Anordnung hin die Knochen brechen. Der mutige Hüpfer entschied sich am Ende für ein befreites und befreiendes Lachen, so dass kein weiterer Aufenthalt in der Arztpraxis nötig wurde. Fazit: Wir sind ziemlich sicher, dass die Motorik unserer Tochter OK ist, wir fragen uns aber, ob sie zusätzlich mit so etwas wie einem Kamikaze-Gen ausgestattet ist...
Mario de Baseggio

2010-01-10, 09.06 GMT
Horseshoe hinterm Haus
Im aufkommenden Schneegestöber wurden gestern Abend unter prekären Bedingungen die ersten Schneezentimeter des Jahres genutzt, um dem berüchtigten Bonzenhügel-Südosthang neue Geschwindigkeitsrekorde abzuringen.
Mario de Baseggio

2009-11-19, 16.01 GMT
Im trüben Zürich Vögel füttern
Heute Morgen haben Sophia und ich unseren Weg ans neblige Zürichseeufer gefunden und Enten, Schwäne, Blesshühner und Möven gefüttert. Nach dem lautstarken Spektakel besuchten wir das "Chozineon" (Sophinisch für: "Zoologisches Museum"), in dem vor allem die Touchscreens der einzelnen Informationsstände spannend zu sein schienen.
Mario de Baseggio

2009-08-09, 17.37 GMT
Der Parabelflug des Apfels
Eine der drei grossen Menschheitsfragen, die mich immer wieder umtreibt, ist: "Was sieht ein iPhone, wenn es in die Luft geworfen wird?" Die Antwort darauf kann man dem Bild entnehmen. Acht Einzelbilder, innerhalb einer Sekunde geschossen, oben links die Beschleunigungsphase, bis hin zum Ausschnitt unten rechts, dem Augenblick vor dem Einschlag (der Dank meiner einwandfreien Reflexe freilich nie stattgefunden hat).
Mario de Baseggio

2009-08-08, 16.43 GMT
Zwei Röcke und eine Hochzeit
Andrew, der seit gestern leider nicht mehr mein Arbeitskollege ist (viel Glück bei den Betonmischern!), hat heute Doris geehelicht. Er tat dies, wie es sich für einen echten Highlander geziemt, im Kilt samt Sporran und Sgian Dubh. Doris hat hingegen auf den Tartan verzichtet und sich als strahlende, weisse Braut präsentiert. Am Apéro haben wir ausserdem noch meinen Chef Felix getroffen, der sich mutig durch die Basler Schlechtwetterfronten gekämpft hatte.
Wir wünschen den Frischverheirateten viel Glück und nur das Beste für die weitere gemeinsame Zukunft. Und möge unser Geschenk lange Freude bereiten!
Mario de Baseggio

2009-06-27, 07.36 GMT
E pur si muove
Gestern Abend war ich in Rümlang und habe dort im Gemeinde-Foyer einen interessanten Bildvortrag gesehen. Walter Bersinger, ein alter Bekannter aus der Zeit, in der ich für das Rümlangerblatt geschrieben habe, referierte über das Leben und die herausragenden Leistungen des Galileo Galilei. Der Präsident des "Vereins Sternwarte Rotgrueb Rümlang" (VSRR) hat auf mehreren Reisen alle relevanten Stationen des Mathematikers und Astronomen aus Pisa fotografisch dokumentiert und diese Bilder mit akribisch recherchierten Fakten angereichert.
Es gelang ihm, das Referat bei aller Akkuranz und Wissenschaftlichkeit auch unterhaltsam und lebendig zu gestalten. Besonders wertvoll war für mich, dass Walter Galileo im Kontext der zeitgenössischen politischen, wissenschaftlichen und religiösen Wirklichkeit zeigte, alles in chronologischer und kausaler Folge. Diese konzentrierte Darstellung eröffnete mir neue Perspektiven auf die Figur Galileis, die ich bis dahin immer aus isolierten Fakten (oder Legenden) kannte. Zum Beispiel strich Walter heraus, dass Galileo Galilei 36 Jahre alt war, als der von mir verehrte Giordano Bruno auf dem Campo dei Fiori in Rom nach einem üblen Ketzerprozess verbrannt wurde. Man stelle sich vor, was es für Galileo bedeutet, wenn er diesen Umgang mit Andersdenkenden zu gewärtigen hat, während in ihm selbst gerade die Überzeugung reift, dass nicht das von der Kirche anerkannte geozentrische System richtig ist, sondern das in strengem Gegensatz dazu stehende kopernikanische Weltbild. Wie mancher andere hätte aus (verständlicher) Furcht alle weiteren Forschungen aufgegeben! Merci Walter für die erhellenden Worte und Bilder.
Website des Vereins Sternwarte Rotgrueb Rümlang
Mario de Baseggio

2009-05-23, 18.19 GMT
Fury in der Waschstrasse
Heute Vormittag haben wir den Zirkus Knie am Bellevue besucht, genauer gesagt, den kleinen Zoo, der sich gleich hinter dem Zirkuszelt befindet. Neben farbigen Papageien, schwarz-weissen Zebras, kleinen Affen und grossen Elefanten waren auch die zahlreichen Pferde zu sehen, für die der Nationalzirkus berühmt ist. (Im Bild ein Araber-Vollblut bei der Karosseriepflegespülung.) Wir durften sogar im Zelt Platz nehmen und Fredy Knie Jr. beim ausdauernden Training mit seinen Rossen zusehen.
Mario de Baseggio

2009-04-20, 11.07 GMT
Holidays Wrap Up
Nach den Ostertagen hatten wir ein ausgefülltes Programm, hier die Zusammenfassung der letzten Tage meiner Ferien.
Am Donnerstag waren wir in Interlaken. Beim Mittagessen in der Pizzeria Arcobaleno gab es für Sophia zum ersten Mal in ihrem Leben ein Eis zu essen. Nach anfänglicher Skepsis und einigem Schaudern bei den ersten kalten Löffelchen fiel jede Zurückhaltung. Ob mehr Schokoladeneis im Bauch des Kindes gelandet ist oder am Ende nicht doch das meiste am Interieur des Restaurants klebte, das lässt sich im Nachhinein nicht mit Sicherheit sagen.

Der Samstag war ganz dem Geburtstag von [undisclosed] gewidmet, wir wurden von Yvonne und Lúcio einmal mehr besonders gut verköstigt.

Schliesslich kamen gestern noch Katia und Gregor mit ihren Töchtern Sophia und Catharina zum Zvieri vorbei. Natürlich entwickelten sich besonders interessante Gespräche, ausserdem verhalf mir Katia mit ihrer Interpretation unseres Bildes von Alban Allegro zu ganz ungeahnten, neuen Einsichten.
Mario de Baseggio

2009-04-03, 19.19 GMT
Zum Jahr der Astronomie
Der Mond, immer wieder faszinierend, man guckt viel zu selten zu ihm hoch. Dieses Bild ist unser Beitrag zum Jahr der Astronomie. Immerhin etwas.
Mario de Baseggio

2009-03-27, 20.11 GMT
Boing, babbutt...
...so würde unsere Tochter Sophia wohl den Auffahrunfall beschreiben, den wir heute in der Nähe des Bahnhofs Enge hatten. Ein junger Automobilist knallte uns auf's Heck, weil er gerade damit beschäftigt gewesen sei, sein Navigationsgerät zu bedienen. Schade. Zum Glück floss kein Blut, wir sind alle OK, auch der verhinderte Magellan kam mit einem gehörigen Schrecken davon. An seinem Audi fiel die Nummer ab, bei uns ist die Heckschürze samt Zierleiste deformiert. Lässt sich alles beheben, was wirklich ärgerlich ist, ist der zerstörte Parksensor. Wie lieb man dieses Feature gewonnen hat, merkt man erst, wenn man es nicht mehr hat. Also, der Schaden muss rasch, rasch behoben werden!
Mario de Baseggio (quick log entry)

2009-02-01, 16.22 GMT
Ein Abend mit den Nonni
Gestern waren Sophia's Nonni Helen und Guido zu Gast. Klar, dass das Kinderzimmer nach zehn Minuten aussah, als hätte jemand eine Handgranate hineingeworfen, schliesslich musste die Enkelin dem interessierten Publikum alle Spielsachen im Detail demonstrieren. Im Bild zeigt sie mit kritischem Kennerblick Nonno Guido die faszinierenden blauen und weissen Exemplare ihrer imposanten Murmelsammlung. Es war auch sonst ein lustiger Abend, nicht zuletzt verdanken wir Nonna Helen einen neuen Eintrag in unserer Don-Camisi-Rubrik: "Cuore matto, matto halligalli!"
Mario de Baseggio

2008-11-17, 12.41 GMT
Manuela und Patrick haben geheiratet!
Heute morgen um 11.15 Uhr haben Manuela und Patrick im Pavillion des Verwaltungszentrums Werd geheiratet. Da das Brautpaar im Vorfeld das Fotografieren untersagt hatte, musste ich das "Vorher"-Bild im Geheimen schiessen. Ganz legal entstand hingegen das erste Bild des entspannt wirkenden, jungen Ehepaars nach der Sechseinhalbminutentrauung. Von Herzen alles Gute, euch beiden!
Mario de Baseggio

2008-11-11, 07.55 GMT
Drei Tage in Berlin
Es hat fast 39 Jahre gedauert, bis ich zum ersten Mal die Hauptstadt unseres nördlichen Nachbars besucht habe. Gleich nach unserer Ankunft im Hotel Luisa's Place beim Adenauer-Platz, haben wir am Kurfürstendamm eine Curry-Wurst verdrückt. Ein gelungener Auftakt für den kleinen Städtetrip, den wir anlässlich unseres fünften Hochzeitstages unternommen haben.
Am Freitagabend sahen wir in der Berliner Staatsoper "Così fan tutte" in einer ebenso witzigen wie gelungenen Aufführung. Die erste Operninszenierung von Doris Dörrie lässt die Geschichte in den frühen Siebzigern spielen, Ferrando (Jeremy Ovenden) und Guglielmo (Hanno Müller-Brachmann) sind Geschäftsleute und keine Soldaten. Sie verkleiden sich auch nicht als orientalische Herren, sondern folgerichtig als Hippies.

Wir sassen in der ersten Reihe und konnten das Ensemble aus nächster Nähe bei der Arbeit beobachten. Manchmal fast zu nahe, wir können von Glück reden, dass uns die Spucke von Roman Trekel (Don Alfonso) nicht getroffen hat. Unsere Sitznachbarn sassen bei den lauteren Partien buchstäblich im Regen. Beeindruckt waren wir von der Leistung des Dirigenten, Dan Ettinger, der während knapp drei Stunden seine Musiker anfeuerte oder zurückhielt und den Sängern abwechselnd das Tempo vorgab, oder - vor allem während der Soli - deren Tempo geschickt aufnahm. Katharina Kammerloher in der Rolle der Dorabella bot eine solide Leistung, auch Anna Samuil (Fiordiligi) bewies - bis auf kleine Schwächen in der Koloratur - ihr Können. Besonders erwähnen möchten wir noch den brasilianischen Sopran Adriane Queiroz, die mit ihrem komödiantischen Talent die quirlige Despina blendend interpretierte.

Den Samstagmorgen verbrachten wir mit dem typischen Touristenprogramm: Doppeldeckerbusrundfahrt vorbei an der Gedächtniskirche, Checkpoint Charlie, Alexanderplatz etc. Beim Brandenburger Tor sind wir zu Fuss weiter und haben uns ebendieses, den Bundestag und das Holocaust-Mahnmal genauer angeschaut. Die 2711 grauen Stelen des Denkmals bedürfen der Interpretation des einzelnen Betrachters. Der "Place of no meaning", wie Peter Eisenman ,der Schöpfer des Kenotaphs, sein Werk auch bezeichnet, vermittelt an keiner Stelle Sicherheit oder Gewissheit. Wie wir denken, sehr passend.

Nachdem wir am Potsdamer Platz Stücke der Berliner Mauer sehen konnten, entschlossen wir uns, in einem Kino im Sony-Center-Gebäude den neuen Bond zu sehen. "Quantum of Solace" gefiel uns hervorragend. Ein unheimlich schnell geschnittener, von Marc Forster gekonnt inszenierter moderner Actionstreifen. James-Bond-Fans alter Schule wird der Film wohl zu weit vom "richtigen" 007-Feeling weg sein. Wir fanden es hingegen toll, dass man sich vom drögen "Geschüttelt-nicht-gerührt"-Mief gelöst und alte Zöpfe (Moneypenny, Q, Gadgets usw.) abgeschnitten hat. Daniel Craig versteht es ausgezeichnet, den Agenten im Spannungsfeld von Pflichterfüllung und persönlicher Rache zu zeigen. Ein wirklich guter Film. (Wenn man damit leben kann, dass nicht aus Kugelschreibern geschossen wird und die im Film vorkommenden Frauen mehr als nur Staffage sind.)

Der Sonntag stand im Zeichen der Rückreise. In weniger als 25 Minuten brachte uns die Buslinie 109 vom Adenauer-Platz zum Flughafen Berlin-Tegel, weitere drei Stunden später waren wir wohlbehalten in der Schweiz angekommen.
Mario de Baseggio

2008-11-05, 07.07 GMT
Barack Obama ist der nächste Präsident der USA
Ich habe mich geirrt. Ich hatte fest damit gerechnet, dass John McCain die vier nächsten Jahre im Weissen Haus sitzen würde. Jetzt ist es anders gekommen. Glücklicherweise, werden hier in Europa viele sagen. Ich denke hingegen, dass es keinen grossen Unterschied macht. Der amerikanische Präsident war noch nie europäisch. Selbst Knuffel-Präsidenten wie Bill Clinton hatten (der hiesigen Fan-Gemeinde zum Trotz) nie echte globale Visionen. Wenn man die Entscheide und Initiativen der US-Präsidenten betrachtet, gab und gibt es für einen amerikanischen Präsidenten nur eine Priorität: Das Interesse seines Landes. Daher spielt es aus nicht-amerikanischer Sicht keine grosse Rolle, ob ein Donkey oder ein Elephant an der Macht ist. Die Unterschiede liegen im Marketing. Aber wer weiss, vielleicht wird das mit Barack Obama anders. Ich habe mich bekanntlich auch schon geirrt...
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-11-03, 07.05 GMT
Lewis Hamilton ist Weltmeister
Gestern ist in Brasilien eine spannende Formel-1-Weltmeisterschaft zu Ende gegangen. Lewis Hamilton ist es in der letzten Runde gelungen, an Timo Glock vorbeizugehen und den für ihn so wichtigen 5. Platz im Rennen zu erobern. Die bereits jubelnde Ferrari-Crew (inklusive Felipe Massas Familie) hatte eine einfache Lektion bitter zu lernen: Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist.
Mit einem Punkt Vorsprung hat Hamilton am Ende die Oberhand und ich gratuliere herzlich, denn was der Brite in den letzten zwei Jahren gezeigt hat, liess keinen Zweifel daran, dass hier ein künftiger Weltmeister am Werk war. Schade, dass Felipe Massa in seiner bis anhin besten Saison das bessere Ende nicht für sich hat behalten können. Der letzten Runde in Brasilien nachzutrauern bringt allerdings nichts, Ferrari hat den Fahrertitel bereits in den Rennen zuvor verloren. Mit kuriosen Zwischenfällen (abgerissener Tankschlauch), schlechter Renntaktik und leider auch mit mangelnder technischer Zuverlässigkeit. Schön, dass es trotzdem zum Konstrukteurentitel gereicht hat.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-07-27, 15.52 GMT
Sweet Home Glattpark!
Nach über 10 Jahren des Reisens haben Helen und Guido seit heute wieder eine feste Wohnadresse. Sie konnten am Nachmittag die Schlüssel ihrer Mietwohnung im Glattpark (www.glattpark.ch) übernehmen. Klar, dass wir es uns nicht nehmen liessen, die Unterkunft der Nonni sogleich zu besichtigen. Wir sahen eine helle, moderne Wohnung mit schönem Blick ins Grüne. Auch Sophia gefiel die noch möbelfreie Umgebung, die ungehinderte Sprints auf idealem Untergrund (Parkett...) zulässt. Das Bild zeigt die beiden sesshaft Gewordenen zusammen mit der Enkelin im Wintergarten. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute beim Einzug.
Mario de Baseggio

2008-06-23, 05.12 GMT
Wir sind draussen, herzliche Gratulation an Spanien!
Nach einem farblosen Auftritt haben wir uns gestern sang-und klanglos aus dem Turnier verabschiedet. Casillas hat zwei Penalties gehalten, Buffon einen. Damit war die Sache erledigt. Es ist der Squadra Azzurra offensichtlich nicht gelungen, die Ausfälle von Cannavaro, Pirlo und Gattuso zu verdauen. Donadoni liess sein Team als Reaktion ausgesprochen defensiv spielen. Man hatte den Eindruck, dass wir von der ersten Minute weg auf das Elfmeterschiessen spekuliert haben. Schade, man hat so aus Angst, ein Tor zu kassieren auch verhindert, eines zu schiessen. Wenn die Zeitungen heute titeln, dass wir "Fussballverweigerer" seien, dann haben sie Recht.
Bleibt noch, den Spaniern zu gratulieren. Wenn wir schon ausscheiden müssen, dann am liebsten gegen sie. Denn ich würde es den Iberern gönnen, wenn sie nach 1964 endlich wieder einmal den Final einer grossen Meisterschaft erreichen und gewinnen könnten.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-06-18, 07.35 GMT
Abgerechnet wird zum Schluss
Es ist jedes Mal dasselbe: Die Squadra Azzurra schleppt sich mühsam durch die Vorrunden grosser Turniere und erreicht die Finalrunden mit Leistungen, die dem Potential der Mannschaft in keiner Weise gerecht werden. Daran habe ich mich als Fan schon vor langer Zeit gewöhnen müssen. Daher war ich nicht sonderlich überrascht, dass es auch diesmal wieder geklappt hat - das tut es meistens. Mein Optimismus wurde in den vergangenen Tagen von meinen Kolleginnen und Kollegen (wohl zu Recht) immer wieder belächelt. Die Spiele gegen die Niederlande und gegen Rumänien gaben genug Munition für zwei Meisterschaften...
Jetzt wird der Grundton in den Kommentaren wieder ändern, jetzt wird man vom "glücklichen" oder vom "unverdienten" Weiterkommen der Mannschaft sprechen. Auch daran habe ich mich als Fan längst gewöhnt. (Das ist ja gerade einer der schönsten Aspekte des Fussballspiels: Jeder kann die Geschehnisse auf seine eigene Weise analysieren und deuten.) Kann man von Glück sprechen, wenn es immer wieder geschieht? Widerspricht die regelhafte Wiederholung nicht dem eigentlichen Konzept von "Glück haben"? Glück oder Pech haben, das geschieht in einem einzelnen Spiel, bei einer (Fehl-)Entscheidung des Schiedsrichters, bei einem Pfostenschuss oder bei einer Verletzung, wie sie gestern leider Franck Ribery ereilt hat. Von diesen Momenten sind alle Mannschaften betroffen. Erinnert man sich an das aberkannte reguläre Tor von Luca Toni gegen Rumänien? Wie steht es mit dem Penalty, den Portugal gegen die Schweiz in der ersten Halbzeit nicht hat zugesprochen bekommen? Im selben Spiel führt eine Schwalbe Barnettas zum Elfmeter gegen die "unglücklichen" Portugiesen. Würde man den ausgezeichneten, aufopfernd kämpfenden Nani fragen, er würde sicherlich antworten, dass diese beiden Entscheidungen Glück für die Schweizer waren. Aus Schweizer Sicht wird man sich hingegen nur an die tolle, kämpferische Leistung der Mannschaft im letzten Spiel unter Köbi Kuhn erinnern. Aber - und das ist jetzt meine persönliche Folgerung aus dem eben Gesagten - Glück oder Pech können spielentscheidend sein, sie können aber nicht über Jahre hinweg den Ausgang von Turnieren bestimmen. Das "glückliche" Weiterkommen der Italiener ist ein Mythos. Es ist es kein glücklicher Zufall, dass Mannschaften wie Deutschland, Italien, Argentinien oder Brasilien regelmässig Vorrunden grosser Meisterschaften überstehen und sich oft im Finalspiel wiederfinden. Ob man es mag oder nicht, im Spiel dieser Teams gibt es eine Qualität, die beständig Resultate garantiert.

Wie dem auch sei, die Karten sind jetzt frisch gemischt, jetzt geht es am Sonntag in Wien gegen das starke Spanien, leider ohne Pirlo und Gattuso. Da werden wir also wieder etwas Glück brauchen...
Mario de Baseggio

2008-03-24, 10.46 GMT
Griechisches Blind Date
Gestern Abend hatten wir einen aussergewöhnlichen Besuch: Màrio und Stelios assen bei uns eine gehörige Portion Fondue Chinoise, obwohl wir die beiden niemals zuvor getroffen hatten. Möglich gemacht hat dieses Treffen das Internet, genauer gesagt das genealogische Projekt "baseggio.net".
Màrio heisst mit Nachnamen nämlich "Vazeos", was der griechischen Transkription von "Baseggio" entspricht. Er ist ein Nachfahre der venezianischen Baseggio, die sich nach den Kreuzzügen auf den Kykladen niedergelassen haben. Er besitzt den mittelalterlichen "Bazeos Tower" auf Naxos und ist Veranstalter des jährlichen Kulturanlasses "Naxos Festival". Daher stehen wir seit geraumer Zeit per E-Mail in Kontakt. Auf Recherche für die nächsten Festival haben Màrio und Stelios - letzterer ist der Artistic Director des Festivals - besuchen die beiden verschiedene Kunstausstellungen, so auch das Zürcher Kunsthaus. Diese Gelegenheit haben wir beim Schopf gepackt und das Treffen zwischen Namensvettern arrangiert. So haben wir uns bei interessanten Gesprächen blendend unterhalten und die historische Begebenheit zum Schluss sogar für die Nachwelt festgehalten. Das Bild zeigt von links nach rechts Eva und mich, dann Màrio und Stelios.
Zur Website des Bazeos Tower
Mario de Baseggio

2008-02-29, 12.32 GMT
Die Welt hat sich weiterbewegt
"Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm." Über anderthalb Jahre ist es her, da ich den ersten Satz aus Stephen Kings Zyklus "Der Dunkle Turm" gelesen habe. Am Mittwoch habe ich den siebten und letzten Band fertig gelesen und zufrieden beiseite gelegt.
Die Saga von Roland und seiner abenteuerlichen Suche nach dem dunklen Turm diente mir als leicht verdauliche Lektüre auf dem Arbeitsweg. Ich habe die 5200 Seiten also in jeweils 20-minütigen Häppchen konsumiert, was keine Probleme bereitete, da Stephen King ein routinierter Erzähler ist und man sich beim Wiedereinstieg (auch nach langen Wochenenden oder gar Ferien) sofort wieder in der Geschichte zurecht findet.

Ich bin kein Fan von Fantasy- oder Science-Fiction-Romanen. Meist erscheinen mir die immer wieder gleichen Sujets lediglich schale Abklatsche grosser Epen zu sein. Die Artussage, das Niebelungenlied, Ilias, Beowulf etc. etc. - mein Bedarf ist damit gedeckt, es braucht für mich keine Potters, keine Hobbits und keine Jedis. "Der Dunkle Turm" greift selbstverständlich viele dieser Motive ebenfalls auf, was mich wirklich unterhalten hat, war Kings Idee, die Endzeit-Story in einer Italo-Western-Szenerie zu platzieren. Gothic- und Horror-Elemente, verbunden mit Sergio Leones Ästhetik und der charismatischen Figur Rolands, des letzten echten Revolvermannes, diese Kombination habe ich als spannend empfunden.

Wenn King gemeinhin für den Gruselfaktor seiner Werke bekannt ist und als der Horror-Autor schlechthin gilt, dann ist für den Dunklen Turm festzustellen, dass sich die "Splatter"-Passagen in angenehmen Grenzen halten. Der Schwerpunkt liegt vielmehr auf der Entwicklung der Geschichte der Schicksalsgemeinschaft von Roland von Gilead, dem Jungen Jake Chambers, dem New Yorker Eddie Dean und seiner Frau Susannah Dean. Nicht zu vergessen, Oy, ein kleines, hundeähnliches Wesen mit dem Mut eines Löwen. Es gelingt Stephen King die dramaturgischen Stränge geschickt weiterzuführen, der Spannungsbogen bricht zu keiner Zeit ein, man ist stets motiviert zu erfahren, wie es mit den Hauptfiguren weitergeht.

An dieser Stelle werde ich natürlich nicht verraten, ob es Roland gelingt, den Dunklen Turm zu ersteigen. Es sei lediglich gesagt, dass das Ende der Geschichte eines Epos dieser Grössenordnung würdig ist. Stephen King gebührt für dieses Werk grossen Respekt.
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt die Cover-Art der Heyne-Taschenbücher

2008-02-23, 04.37 GMT
This pony will run!
Im Rahmen unseres Projekts "Sharing and Leveraging our Cultural and Technical Awareness" haben mein Arbeitskollege Andrew und ich für das Wochenende unsere Wagen getauscht.
So brummelt bei uns derzeit der mächtige V8 eines Ford Mustang friedlich vor sich hin. Im traditionellen "Granny Blue" ist die Essenz amerikanischer Autobaukunst auffällig, auch bei defensiver Fahrweise, die die 300 PS vollkommen ungenutzt lässt, weiss man die Blicke der Passanten einzufangen. Liegt es an der Starrachse? An der prominent platzierten Hutze? Am digitalen Kompass im Innenrückspiegel? Man kann es nicht genau sagen.

Zur gleichen Zeit erfreut sich Andrew übrigens am Klimax italienischer Ingenieurskunst und geniesst wohl die vollkommene Laufruhe und das kultivierte Leistungsband unseres Fiat Punto.
Mario de Baseggio

2007-08-23, 05.00 GMT
10 Jahre baseggio.net
Heute feiert das genealogische Projekt "baseggio.net" sein zehnjähriges Bestehen. Die Site ist stetig gewachsen, wir führen mehr als 1400 Baseggios aus 14 Ländern in unserer Datenbank. In Brasilien hat das Netzwerk bereits drei Zusammenkünfte mit jeweils über 300 Personen initialisiert. Ein Ende ist - glücklicherweise - nicht absehbar.
Als ich 1991 damit begann, mich mit Webpublishing und den damaligen technischen Möglichkeiten zu befassen, stand ich vor einem Problem: Was publiziert man, wenn man keine echten Inhalte hat? Ich habe mir damit geholfen, Angaben über meinen Familiennamen zusammenzustellen, immerhin konnte man die Pages, die ich damals bei CompuServe veröffentlichte, als kleines familienbezogenes Kompendium verstehen.

Nach wenigen Monaten erhielt ich von Franco Baseggio aus den USA eine E-Mail, die dem Projekt eine entscheidende Wende geben sollte. Wir stellten nämlich fest, dass unsere Familien dieselben Wappen hatten. Franco hatte bereits einige Zeit in die Ahnenforschung investiert, also beschlossen wir unsere Daten zusammenzubringen und arbeiteten fortan gemeinsam an der Familien-Website. Ein paar Monate später stiess Evaldo Bazeggio aus Brasilien dazu, der sich seither um die zahlreichen brasilianischen Beiträge kümmert.

Wir konnten immer mehr Inhalte publizieren, so dass ich mich 1997 entschied, die First Level Domain
baseggio.net zu kaufen. Am 23. August war es dann so weit, wir lancierten baseggio.net. Die neue Internet-Adresse bewirkte wiederum, dass man uns noch leichter finden konnte, entsprechend umfangreich stellt sich die Site heute dar.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Personen, die zum Auftritt beigetragen haben. Es sind zu viele, als dass ich sie alle namentlich nennen könnte. Natürlich gilt mein besonderer Dank meinen beiden Mitstreitern Evaldo und Franco, ohne die baseggio.net niemals zu dem hätte werden können, was es heute ist. Leider ist Franco am 17. April dieses Jahres nach schwerer Krankheit verstorben. Die Arbeit an der Site wird jedoch in seinem Sinn weitergeführt, getreu des Familien-Wahlspruchs der venezianischen Baseggio: "Per ben fare!"
Mario de Baseggio

2007-07-25, 11.45 GMT
Der Drache fliegt wieder!
Nach anderthalb Jahren habe ich heute mein Training bei Chow (www.chin-woo.ch) wieder aufgenommen. Das Knie hat gehalten, mein Kiefer wurde mir von den Kollegen bei Sparring nicht gebrochen und meine konditionellen Defizite waren nicht so ausgeprägt wie befürchtet. Alles in allem ein gelungener Wiedereinstieg, die Martial-Arts-Welt hat ihn wieder, den einzig wahren Brave Dragon!
Chronik des Verderbens - mein Kreuzbandriss im Detail
Mario de Baseggio

2007-06-29, 06.14 GMT
Farewell, beloved XBox!
Ich habe meine XBox an meinen Arbeitskollegen Jürgen verkauft. Damit endet für mich die Aera der Konsolen der ersten Generation.
Ein Hauch von Wehmut lag im Raum, als ich das gute Stück samt Zubehör (Kabel, Games etc.) in einem Papiersack weggegeben habe, schliesslich haben wir so manche Stunde miteinander verbracht, gelacht, gejubelt - aber auch gelitten und geflucht! Denkwürdig, die LAN-Parties mit den Jungs, bei denen ich in den Shootern zu reinem Kanonenfutter verkam, wo ich hingegen bei den Racing-Games Sieg um Sieg einfahren konnte.
Damit ist es nun vorbei, ich wünsche Jürgen, dass er mit der Kiste ähnlich viel Spass haben wird, wie ich mit ihr haben durfte. Ich richte mich nun auf ein XBox-freies Leben ein. Es wird nicht leicht werden. Ein wenig Trost wird mir dabei aber das Gerät spenden, das sich seit kurzem im Kästchen unter unserem Fernseher eingenistet hat. Es hört auf den Namen PS3...
Die Chronik der schwarzen Kiste mit dem giftgrünen Kreuz
Mario de Baseggio

2007-06-17, 12.11 GMT
At World's End...
Mit grosser Spannung hatten wir den dritten Teil der Saga um Captain Jack Sparrow erwartet. Gestern Abend sahen wir "Pirates of the Carribean - At World's End" im Kino Trafo in Baden und wurden nicht enttäuscht. Trotz einiger Längen bietet der Streifen von der ersten Minute weg Unterhaltung und Spannung. Die skurilen Figuren, allen voran Johnny Depp als Jack Sparrow, sind liebenswert und abstossend zugleich.
Visueller Höhepunkt stellt wohl die Szene dar, in der die "Black Pearl" und die "Flying Dutchman" in einem riesigen Strudel zu versinken drohen. Die Masten der Windjammern haben sich verhakt, alles dreht sich minutenlang im Kreis. Doch selbst in dieser ausweglosen Situation wird weiter gekämpft, gestritten und - geheiratet.
Die Musik ist in gerade mal einer Szene originell: Bevor es zum Showdown kommt, treffen sich die Anführer der Piraten und der East India Trading Company auf einer kleinen Sandbank inmitten der See. Als die Protagonisten aufeinander zugehen zitiert eine Mundharmonika das "Lied vom Tod". Während den restlichen 165 Minuten hingegen leiert Hans Zimmer seinen "Gladiator"-Soundtrack-Klon auf und nieder, er macht sich nicht einmal die Mühe, die Stücke neu zu arrangieren.
Die Qualität des Films machen - wie eingangs erwähnt - die Charaktere aus. Tia Dalma, die zur Göttin Calypso wird, verbreitet zuverlässig diese unheimliche, unheilverheissende Stimmung. Allein die Art und Weise, wie Naomie Harris ihre Figur sprechen lässt, lohnt, den Film zu sehen. Die Kapitäne Barbossa (Geoffrey Rush) und Sao Feng (Yun-Fat Chow) übertreffen sich gegenseitig an Verschlagenheit und charmantem Verrat. Selbst die Nebenfiguren wie der einäugige Ragetti (Mackenzie Crook) oder die beiden Wächter des "Dead Man's Chest" Mullroy (Angus Barnett) und Murtogg (Giles New) werden immer wieder gekonnt und prominent eingesetzt und sorgen so für viele Lacher.
Alles in allem also eines der besseren Sequels, das Hollywood in jüngster Zeit zu bieten hatte.
Mario de Baseggio
Das Bild ist der Site
www.imdb.com entnommen.

2007-05-05, 09.18 GMT
"Dear Mr. President"
Es gibt sie noch, selbst im Zeitalter der seichten Superstar-Casting-Shows: Intelligente und aufwühlende Protest-Songs, die Probleme unserer Zeit auf den Punkt bringen. Ein exzellentes Beispiel dafür ist Pinks "Dear Mr. President".
Nachdem Felix während eines Workshops vom Lied der Amerikanerin geschwärmt hatte, haben wir genauer hingehört. Bereits vor einem Jahr erschienen, ist der Song aktueller denn je. Er spricht den texanischen Gouverneur direkt an und stellt ihm rhetorische Fragen, die die Folgen seines Handelns für die Menschen in seinem Land und in der Welt aufzeigen.
Trotz aller Deutlichkeit der Aussagen, Pink wird nicht ausfallend, sie verzichtet auf Beschimpfungen und bleibt so glaubwürdig. (Wenn man als Gegenbeispiel Eminems "Mosh" nimmt, dann stellt sich dieser durch seine aggressive Wortwahl ins Abseits, die durchaus sozialkritische Botschaft wird vom Geschrei und Gefluche überdeckt.) Pink sagt vom Song, dass es einer ihrer wichtigsten sei. Damit hat sie nicht unrecht. Sie verdient Respekt für den Mut, sich in dieser Weise zu exponieren.
Der Song bei "YouTube"
Mario de Baseggio

2007-02-04, 14.21 GMT
Ein schöner Sonntag am See
Zusammen mit tausenden von anderen Menschen spazierten wir heute am Zürisee entlang und erfreuten uns an den Sonnenstrahlen. Wir sahen auch einen Lamborghini. Im Fall.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2007-01-02, 10.31 GMT
Big Apple vs. Orange County
Zwar sind wir seit bereits zwei Wochen wieder zurück. Dennoch wollen wir den treuen Besuchern unserer Website unsere Abenteuer in New York und Florida nicht ersparen. Schliesslich waren die Ferien toll!
Dank hervorragender Lage unseres Bruchbuden-Hotels gleich neben dem Empire State Building waren wir stets mitten in Manhattan. Natürlich schauten wir uns die "Must sees" wie eben das Empire State Building, Chrysler Building, Rockefeller Center etc. an. So richtig heraus gestochen haben jedoch andere Dinge.

Das Broadway Musical Spamalot, eine Bühnenadaptation von Monty Python's "der heilige Gral", war sensationell. Im Gegensatz zur gängigen Musical-Szene nimmt sich dieses Stück so gar nicht ernst, es handelt sich vielmehr um eine Verballhornung der Musical-Welt im Allgemeinen. Insbesondere die weibliche Hauptrolle, Lauren Kennedy als "Lady of the lake" bestach durch ihre Stimme sowie durch ihr ausgesprochen komödiantisches Talent. Und die Cheerleader-Nummer "Get the grail" bringt uns noch heute zum Lachen.

Von ganz anderer Natur war der Besuch der UNO. Eine geführte Tour durch die Gebäude der United Nations erlaubte es uns, einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der Organisation zu gewinnen. Den Konferenzraum des Sicherheitsrats konnten wir nicht besuchen, da dieser gerade tagte. Dafür durften wir uns für kurze zwei Minuten in die UNO-Vollversammlung setzen und zuhören, wie Frau Sheikha Haya Rashed Al Khalifa, die Präsidentin der Versammlung, den Rat moderierte. Diverse kleinere Ausstellungen zu Themen wie Landminen, die nukleare Bedrohung oder die UNO-Fahne, die vor dem ehemaligen Hauptquartier der Vereinigten Nationen in Bagdad hing, bevor dieses einem Bombenanschlag zum Opfer fiel und fast 30 Opfer forderte, stimmten uns nachdenklich.

Der Besuch des MoMA war ein weiterer Höhepunkt. Die weltgrösste Sammlung moderner Kunst ist ein wahres "Who is who" der zeitgenössischen Kunst. Hier werden nicht ein oder zwei Picassos gezeigt, hier gelangt man vom ersten Picasso-Saal in den zweiten und dritten, gleich darauf folgen Monet, Manet, Van Gogh, Dalí, Klimt, Kandinsky, Rothko, Warhol, Lichtenstein und viele mehr.

Der unbestrittene Höhepunkt unserer Reise war jedoch der Besuch in der Metropolitan Opera, kurz der Met. Wir hatten das Glück, am einzigen Abend, an dem die russische Sopranistin und Shooting Star Anna Netrebko zugegen war, dabei sein zu dürfen. Nicht genug mit einem grossen Namen, neben Anna Netrebko als Mimi in Puccinis "La Bohème" spielte Rolando Villazón die männliche Hauptrolle und am Dirigentenpult stand Plácido Domingo. Doch der grosse Star des Abends war unbestritten Anna Netrebko. Sie vermochte es mit Leichtigkeit, das Haus mit ihrer Stimme auszufüllen. Ihr Gesang war das Schönste, was wir je auf einer Opernbühne gehört haben! Eine Stimme von fast überirdischer Schönheit, glasklar, schmelzend, kräftig. Nie haben wir eine Sängerin überzeugender auf der Bühne sterben gesehen, ihre Stimme wurde nie leiser - als die Kräfte der Mimi schwanden, wurde sie nur sanfter und sanfter. Es war ein Traum!

Nach fünf ereignisreichen Tagen in New York gönnten wir uns eine gute Woche Zeit zum Ausspannen im wärmeren Florida (Orlando und St. Pete's Beach). Auch da wurde uns nochmals ein Highlight beschert. Fast per Zufall sahen wir vom Treppenhaus unseres Hotels aus zu, wie der Space Shuttle Samstag Nacht zu seiner 116. Mission ins All startete! Ein gewaltiger Feuerschweif liess uns sofort erkennen, dass wir es wirklich mit der Discovery zu tun hatten. Es war ein beeindruckendes Schauspiel und wir sind froh, dass die Astronauten in der Zwischenzeit wieder heil zur Erde zurück gekehrt sind.

Zu den Bildern unserer USA-Reise
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

Spamalot:
www.montypythonsspamalot.com
Lauren Kennedy (Lady of the lake): www.laurenkennedy.com
The Metropolitan Opera: www.metoperafamily.org
Anna Netrebko: www.annanetrebko.com
United Nations: www.un.org
The Museum of Modern Art: www.moma.org
NASA: www.nasa.gov

2006-12-18, 17.26 GMT
Addio, Clay!
Heute Morgen habe ich der Zeitung entnehmen muessen, dass ein Held meiner Kindheit, Gianclaudio Regazzoni, am vergangenen Freitag bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist.
Der Schweizer Formel-1-Fahrer hat Mitte der 70er gemeinsam mit Niki Lauda um die Weltmeisterschaft gekämpft. An den Rennwochenenden habe ich jeweils "in Echtzeit" die Rennen mit Spielzeugautos nachgestellt. Klar, dass Clay in meinen "Schattenrennen" im roten Boliden immer auf's Podest fuhr.

Während seiner Karriere blieb der Vize-Weltmeister von 1974, der einen spektakulären, mutigen Stil pflegte, von schweren Unfällen nicht verschont. So war es auch ein Hochgeschwindigkeits-Crash, der 1980 seine Formel-1-Laufbahn abrupt beendete. Er überlebte in Long Beach seinen ungebremsten Einschlag in die Betonmauer, war fortan aber querschnittgelähmt.

Wer nun glaubte, dass Regazzoni von seiner Behinderung eingebremst würde, der sah sich natürlich getäuscht. Er fuhr in zahlreichen Serien weiter Rennen, darunter bestritt er wiederholt die Rallye Paris-Dakar. Ausserdem liess er als TV-Kommentator seine pointierten und technisch versierten Analysen vernehmen.

Nun hat Clay auf einer Autobahn bei Parma das Schicksal ereilt. Ich ziehe meinen Hut vor diesem Mann, der in vielerlei Hinsicht ein Vorbild sein konnte und dessen Kämpfernatur mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Mario de Baseggio
Mehr Informationen auf der Website
www.clayregazzoni.com.

2006-10-22, 10.00 GMT
Mille grazie, Michael!
Heute geht eine Ära zu Ende: Michael Schumacher fährt in Brasilien den letzten Grand Prix seiner Karriere. Eine der beeindruckendsten Sportlerkarrieren überhaupt findet damit nach 250 Rennen einen würdigen Abschluss.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, Schumacher ist der beste Rennfahrer aller Zeiten. 91 Siege und knapp 1'300 Punkte verhalfen dem Kerpener zu sieben Titeln. Ob es Schumacher heute gelingen wird, im letzten Rennen mit viel Glück die 10 Punkte auf Fernando Alonso wettzumachen ist nebensächlich. Er braucht diesbezüglich nichts mehr zu beweisen.

1992 habe ich Michael in Hockenheim zum ersten Mal live fahren gesehen. Er wurde in seiner ersten vollständigen Formel-1-Saison im Benetton-Ford glänzender Dritter hinter Nigel Mansell und Ayrton Senna. Zwei Rennen später gewann er in Spa seinen ersten Grand Prix.
Seither war er in jedem Jahr einer der Titelkandidaten. Die Entschlossenheit, mit der er in dieser Zeit seine Ziele verfolgte, ist beeindruckend. Seine grosse Stärke war die Übersicht und Rennintelligenz, die er auch unter grossem Druck bewahren konnte. Wenn es sich lohnte, ein hohes Risiko zu nehmen, dann tat er es. Wenn es besser war, zu verwalten, dann tat er auch dies. Er schaffte es, die Scuderia innert fünf Jahren aus der Rennsportversenkung an die Spitze zu führen. Die Kombination von deutscher Gründlichkeit und italienischem Temperament war zu Beginn des Jahrhunderts das Mass aller Dinge.
Danke, Michael Schumacher, für die vielen spannenden Momente!
Mario de Baseggio
Bild: http://commons.wikimedia.org

2006-09-05, 05.58 GMT
Der Tod eines Jaegers
Auf unserer Australienreise im Fruehling 2005 begegneten wir immer wieder dem Namen Steve Irwin. Im Reptile Center in Alice Springs lernten wir eine Echse kennen, die den beruehmten australischen Moderator von Tiersendungen in die Hand gebissen hatte. In der Naehe von Cairns fuhren wir am Zoo vorbei, der von Irwin gefuehrt wurde.
Bereits zuvor hatten wir zahlreiche Episoden seiner Sendung "Crocodile Hunter" gesehen. Diese Sendungen hinterliessen stets einen zwiespaeltigen Eindruck. Einerseits konnte man die faszinierenden Tiere ausgezeichnet sehen, die Liebe Irwins zu ihnen war offenkundig. Andererseits waren die Dokus auch immer gepraegt von einer gewissen Effekthascherei, Steve betonte immer, wie gefaehrlich einige der gezeigten Tiere seien und begab sich selbst in Situationen, die wir als verantwortungslos bezeichnen wuerden.
Gestern mussten wir auf
www.cnn.com lesen, dass Steve Irwin beim Filmdreh vor Port Douglas durch den Stich eines Rochens ums Leben gekommen ist. Er hinterlaesst eine Frau und zwei kleine Kinder. War es das wert?
Mario de Baseggio
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2006-07-03, 07.46 GMT
Juan-Diego Florez im Opernhaus Zürich
Vor einem Monat waren wir von der Aufführung von Verdis Aida im Zürcher Opernhaus etwas enttäuscht worden. Der Sopran zeigte in den hohen Lagen deutlich hörbare Schwächen, eine Fanfare schnitzerte während des Triumphmarsches lautstark und selbst die Darstellung der letzten Szene des Meisterwerks blieb eigenartig emotionslos und kühl. Daher gingen wir gestern mit gemischten Gefühlen zum Haus am Bellevueplatz, wo am Nachmittag Don Pasquale gegeben wurde.
Unsere Bedenken wurden rasch zerstreut, denn bereits vor der Vorstellung konnten wir erstaunt beobachten, wie Cecilia Bartoli höchstpersönlich in einer der Logen Platz nahm. Ausserdem wurde die Ouverture vom Orchester unter der Leitung von Nello Santi dermassen inspiriert dargeboten, dass sich das Publikum zu einem Szenenapplaus hinreissen liess.

Von der ersten Szene weg überzeugte das Ensemble, Oliver Widmer als Dottore und vor allem Ruggero Raimondi in der Titelrolle brachten das Publikum mit ihren komischen Einlagen und Gesten immer wieder zum Lachen. Das Bühnenbild und die Kostüme waren gut gewählt und unterstützten die Geschichte in hervorragender Weise.

Musikalische Höhepunkte waren die Auftritte des Peruanischen Startenors Juan-Diego Florez, der als Ernesto die Arie «Cercherò lontana terra» und die Serenade «Com'è gentil» in äusserst gefühlvoller Weise und technisch perfekt darbot. Zu erwähnen ist auch die beeindruckende Leistung von Isabel Rey, deren Stimme im Duett «Tornami a dir che m'ami» keineswegs hinter jener von Florez zurückstand.

Alles in allem hat uns die Vorstellung von Donizettis Pasquale - die vom Publikum übrigens mit Standing Ovations bedacht wurde - wieder mit dem Opernhaus versöhnt. Gestern wurde es seinem Ruf wieder mehr als gerecht.
Mario de Baseggio

2006-06-01, 18.49 GMT
The future hexa campeão trains in Weggis
As most people probably know by now the Brazilian soccer team is preparing its next triumph over the world in the little town of Weggis, Switzerland.
What most people ignore is the fact that we were there as well! Yesterday we supported our guys and cheered them up while they were having a cool-down training session after their test match against FC Lucerne the night before. Eva's pal Ronaldinho (they come from the same place, can you believe that?!) impressively demonstrated his dedication to the ball and the game, even when jogging he and the ball seemed to be inseparable.

Apart from the very famous stars we also enjoyed watching the not yet that much famous stars as Robinho, Cicinho, Juninho and Gilberto play a training game.
Take a look at the future hexa campeão.
Eva Moehlecke de Baseggio

2006-03-04, 12.21 GMT
Der Winter ist zurück
Nachdem man in einem Anflug zarten Optimismus' bereits erste Vorboten des Frühlings zu erkennen glaubte, hat der Winter diese Hoffnung noch einmal in aller Härte zerschlagen. Unsere Strasse ist zugeschneit, die Sicht ist so schlecht, dass man nicht einmal den Üetliberg sehen kann.
Das Bild zeigt eine der 270345673864 heute vom Himmel gefallenen Schneeflocken, den wohl überflüssigsten kleinen Kunstwerken der Natur. Wenn man genau hinschaut, dann erkennt man in der Flocke sogar das grimmige Gesicht des Sturmes Xandra, dem momentanen Hauptverantwortlichen für das Ausbleiben des Frühlings.
Mario de Baseggio

2006-01-27, 16.46 GMT
Der Drache ist gegroundet
Ich habe es heute im Mittagstraining fertig gebracht, meinen rechten Fuss nach einem Sprung bereits fest auf dem Boden zu verankern, waehrend sich der Rest meines Koerpers noch in einer Rotationsbewegung befand. Etwas muss in einer solchen Situation nachgeben, in diesem Fall war es das Knie, das diese Aufgabe uebernahm. Jetzt schmollt es geschwollen vor sich hin.
Mario de Baseggio
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2006-01-14, 12.36 GMT
The Corpse Bride
Gestern haben wir uns im Kino [undisclosed] Burtons grossartigen Film "The Corpse Bride" angesehen. Zwar sind wir so oder so Burton-Fans, doch von seinem neusten Werk waren wir wirklich zutiefst beeindruckt!
Basierend auf einem alten russischen Volksmärchen erzählt Burton die Geschichte von Emily, einer unglücklichen Braut, die einst von ihrem schurkenhaften Bräutigam getäuscht, beraubt und im Wald ermordet wurde. Zutiefst verletzt schwört sie im Tod, nicht zu ruhen, bis sie durch einen ehrenhaften Heiratsantrag eines Anderen erlöst werden wird.
Wie es der Zufall so will, verirrt sich Victor, der Held der Geschichte, nach einer missglückten Hochzeitshauptprobe, bei welcher er seine zukünftige Braut Victoria zum ersten Mal sieht - und sich beide natürlich gleich Hals über Kopf ineinander verlieben - in Emilys Wald. Er ist unglücklich, da er vor lauter Aufregung das Hochzeitsgelübde einfach nicht richtig nachsprechen konnte. Er übt und übt und endlich, nach langen Stunden, gelingt es ihm, die Worte fehlerlos herauszubringen. Irrtümlicherweise glaubt die tote Emily, dass sich dieser Antrag an sie richtet. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf...

Burton versteht sein Handwerk und setzt seine dramaturgischen Mittel gekonnt ein. Mit grossem poetischem Gespür und viel Humor weckt er beim Publikum die Emotionen. Auf lebhafte Szenen farbenfroher Totenfeste folgen leise, wehmütige Momente, dann wieder wird es gruselig und der Zuschauer kriegt eine Gänsehaut. In besonderer Erinnerung wird uns ganz sicher das wunderschöne Schlussbild bleiben, wohl die gefühlvollste Einstellung, die wir bis anhin in einem animierten Film gesehen haben.
Corpse Bride - die Website
Eva Moehlecke de Baseggio
Bild der offiziellen Website des Films entnommen.

2005-12-31, 12.26 GMT
Das war 2005
Wenn der letzte Tag des Jahres kommt, ist man geneigt, zurück zu blicken und eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Was haben wir im vergangenen Jahr erlebt, was hat uns berührt, was war schön und was war weniger schön?
Das Jahr 2005 war leider von menschlichen Tragödien geprägt, wie man sie in dieser medialen Konzentration noch selten erlebt hat. Der Tsunami hatte am 26. Dezember 2004 Hunderttausende in den Tod gerissen, richtig bewusst wurde uns das Ausmass der Katastrophe im Januar, als die Bilder der verwüsteten Gebiete, der zerstörten Städte und der trauernden Menschen während Wochen zu sehen waren.

Im Laufe des Jahres kamen weitere schlimme Nachrichten dazu. New Orleans versank in den Fluten und im Chaos, in Pakistan nahm ein Erdbeben vielen Menschen das Leben und den Hinterbliebenen die Hoffnung. Bombenanschläge in London und auf Bali, der nicht enden wollende Konflikt im nahen Osten und das Desaster im Irak - schlimme Schlagzeilen prägten die letzten 12 Monate.

Unsere Gedanken sind bei den Menschen, denen das Glück nicht zur Seite stand. Und sie sind bei all den Menschen, deren Unglück von den Medien und der Weltöffentlichkeit unbeachtet blieb. Wie viel wissen wir eigentlich über die Kriege in Myanmar, Nepal und Sudan? Wie steht es mit dem angeblichen Frieden in Burundi? Ein Unglück in Afrika hat den geringeren "News-Wert" als ein Unglück in Europa und den USA. Daher finden in unseren Medien gewisse Ereignisse gar nicht statt. Das muss zu denken geben.

Im Gegensatz zu den turbulenten Ereignissen in der Welt können wir aus persönlicher Sicht auf ein schönes, spannendes und erfülltes Jahr zurück schauen. Wir haben viel gesehen und viel gelernt. Die Ferienreisen in den Weiten Australiens und auf der Götterinsel Bali hinterliessen bleibende Eindrücke. Wir sahen den Dalai Lama im Hallenstadion, den Pianisten Lang Lang in der Tonhalle und Ronaldinho im Camp Nou. Dazu kamen viele schöne Ereignisse und Begegnungen, sie waren so zahlreich, dass wir sie an dieser Stelle nicht aufzählen können.

Wir schauen zuversichtlich auf das kommende Jahr und hoffen, dass es der Welt besser gehen wird. Unseren Freunden und Verwandten danken wir für die schönen gemeinsamen Stunden und wünschen allen einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Neues Jahr.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-11-02, 16.42 GMT
Ein bewegtes Wochenende
Wir haben ein intensives Wochenende hinter uns. Nach über einjähriger Abwesenheit, bzw. einer ausgedehnten Reise durch Nordamerika und Mexiko, gaben sich letzten Samstag Helen und Guido wieder einmal die Ehre, bei uns in Zürich aufzukreuzen. Vier Tage wohnten sie bei uns, nach dieser langen Zeit gab es schliesslich gehörig viel zu erzählen.
Eine grosse, weisse Bugwelle, die vor unserem Wohnzimmerfenster vorüberschwappte, kündigte die Ankunft des Wohnmobils und seiner Besitzer an. Der herbstlichen Witterung hatten wir es zu verdanken, dass sie dieses Mal jedoch nicht in ihrem fahrbaren Heim wohnten, sondern bei uns.
So konnten wir denn in Ruhe alles Wichtige und Unwichtige ausführlich durchhecheln. Beide Seiten hatten - wie könnte es anders sein! - unzählige Fotos zu präsentieren, was wohl wiederum beidseitig neues Fernweh weckte. Der Reisevirus liegt definitiv in der Familie.

Am Samstag Abend gingen wir dann gemeinsam ins Kongresshaus, um uns die Kung Fu-Show der chinesischen Shaolin-Mönche anzuschauen. Wie immer ging dabei so einiges zu Bruch, Metallplatten, Holz, Steine, zum Glück jedoch keiner der Mönche oder Nonnen. Neu an der Show war vor allem die Einbindung der Nonnen von Yong Tai. Wie das Shaolin Kloster gehört auch das Yong Tai Kloster zu den Geburtsstätten des Zen Buddhismus und der Kung Fu-Kampfkunst. Die Show erzählt unter anderem vom friedlichen Kampf der Nonnen um Gleichberechtigung. Kritisieren kann man vielleicht, dass ob etwas gar viel Show-Geplänkel der Funke nicht so richtig überzuspringen vermochte. Dennoch war es ein sehr schöner und spannender Abend.

Ebenfalls letzten Samstag fand ein weiteres wichtiges Ereignis statt:
Manuela feierte ihre erste Vernissage in der Nelle Gallery in Zürich. Dort zeigt sie bis Mitte Dezember einige ihrer Specksteinskulpturen und Bilder. Nach so einem Ereignis sind wir doppelt stolz, zwei echte Egloffs bei uns zu Hause hängen zu haben!
Manuelas Website über ihre Kunst.
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-10-15, 10.41 GMT
Die Sonne hinter einigen Wolken
Darf man den «Cirque du Soleil» nicht wirklich gut finden? Wir haben gestern eine Vorstellung des Programms «Dralion» in Wallisellen gesehen und waren vom Gebotenen eher enttäuscht.
Afrikanische Exotik, chinesische Kampfsport-Ästhetik, klassisches Ballett und reichlich Bollywood-Glamour. Vier der Zutaten, aus dem die «Dralion»-Suppe gekocht wird. Natürlich bleibt es nicht nur bei vier, japanische Koto-Trommler, italienische Commedia dell'Arte, indonesisches Schattenspiel und zahlreiche weitere ethnische Versatzstücke werden im Minutentakt wild durcheinander gemischt. Die Vorstellung erstickt sich in ihrer eigenen Vielfalt, der Plot wirkt gekünstelt und forciert. Wir haben uns gefragt, ob es nötig ist, alles, was gegenwärtig «hipp» - und damit kommerziell verwertbar - ist, in eine Show zu packen. Besonders schade ist dabei die Tatsache, dass die Leistung einzelner Artisten zu wenig zur Geltung kommt.

Besonders hervorheben und von der Kritik komplett ausnehmen möchten wir den ukrainische Jongleur und Tänzer Viktor Kee, der uns mit seiner Nummer von Weltformat begeistern konnte. Verblüffend, wie er mit den bis zu 7 Bällen jonglierte und sich gleichzeitig schlangenartig elegant bewegte!

Zu erwähnen ist aber auch, dass in fünf der neun gezeigten Akrobatik-Teile der anderen Artisten arg gepatzert wurde. Für eine Veranstaltung mit Ruf von Weltklasse (und entsprechenden Eintrittspreisen) eine schlechte Bilanz.
Viktor Kee - Die Website des unglaublichen Jongleurs.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-09-25, 07.16 GMT
Tour de Singapure
Nach einem langen, aber angenehmen Flug sind wir heute Morgen in Singapur angekommen. In der Airport Lounge konnten wir uns drei Stunden hinlegen, dann ging es auf zur Cultural Tour durch Singapur. In knapp zwei Stunden gewannen wir einen Einblick in die multikulturelle Metropole.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
Vom Changi Airport, Singapur.

2005-09-02, 04.47 GMT
Umzug zum neuen Team
Gestern bin ich ins neue Büro umgezogen, wo ich mit meinen Kollegen Steve, Willy und Andrew am selben Tischgeviert sitze. Hat alles hervorragend geklappt, wir waren bereits gegen 10.00 Uhr voll einsatzfähig. Der neue Arbeitsplatz birgt einige Vorteile, mein Arbeitsweg verkürzt sich um gute 5 Minuten und das Chin-Woo-Center von Chow ist nur 3 Gehminuten entfernt. Es wird also noch bequemer, über Mittag trainieren zu gehen.
Mario de Baseggio

2005-08-28, 16.18 GMT
Ein Dreizack, ein Bulle und viele Pferdchen
Heute haben wir den Ferrari-Day in Spreitenbach besucht. Dutzende der roten Wagen aus Maranello konnten bestaunt werden. Darunter der brandneue F430, der elegante Scaglietti und der ehrfurchtsgebietende Enzo. Besonders im Gedächtnis bleiben ausserdem zwei Exoten: Ein 630PS starker Maserati MC 12 wurde ebenfalls in den «Parc Fermé» der Ferraris eingelassen. Abseits fristete ein kohlrabenschwarzer Lamborghini Murciélago auf dem Gästeparkplatz ein Mauerblümchendasein - allerdings blieb auch er nicht ganz unbeachtet, wie man sich denken kann.
Mario de Baseggio

2005-07-31, 08.27 GMT
The Fantastic Four
Die Geschichte von Mr. Fantastic, Invisible Girl, Human Torch und The Thing läuft im Moment in den Kinos. Wir sind bei Comics-Verfilmungen so etwas wie Stammkunden, so erstaunt es nicht weiter, dass wir gestern den Weg ins Lichtspieltheater Metropol fanden, um diesen Streifen zu sehen.
Es lohnt sich wohl nicht, viel über das Machwerk zu schreiben, es ist solide Unterhaltung, nicht mehr und auch nicht weniger. Die visuellen Effekte entsprechen dem heutigen Standard, zwischendurch muss man über eine gewisse Selbstironie lachen, dennoch vermag die Art, wie die Geschichte entwickelt wird, nicht mit zu reissen. So kommt es, dass die Fantastic Four sich plötzlich im Showdown gegen den Erzfeind Dr. Doom wieder finden, ohne dass vorher eine nachvollziehbare Eskalation statt gefunden hätte. Vielmehr steht die Liebesgeschichte zwischen Invisible Girl und Mr. Fantastic im Zentrum, was nicht wirklich zu dieser Art von Film passt und daher auch nicht begeistert. Wie «Batman - The Beginning» ist also auch «The Fantastic Four» einfach eine Comics-Verfilmung mehr, mit den Besten des Genres kann sie indes nicht mit halten.
Mario de Baseggio

2005-07-24, 11.02 GMT
Bregenzer Festspiele: «Der Troubadour»
Den letzten Samstag verbrachten wir im österreichischen Bregenz. Grund für unseren Besuch waren die Bregenzer Festspiele, die dieses Jahr auf der Seebühne den «Troubadour» von Verdi geben.
Allein schon die Bühne begeisterte: Eine auf den See hinaus gebaute 711 Tonnen schwere, blutrote Ölraffinerie steht als Symbol für das skrupellose Streben nach Geld und Macht. Dies ist die äusserst aktuelle Thematik der Oper. Die romantische Seekulisse steht in scharfem Kontrast dazu und verleiht der Szenerie zusätzliche Spannung. Doch auch das musikalische Erlebnis kam nicht zu kurz. Zwar benötigten einige der Sänger etwas Anwärmzeit, danach bot jedoch insbesondere Katia Pellegrino als Leonora eine fantastische Leistung.
Da eine Seebühne natürlicherweise über keine besondere Akustik verfügt, wurden die Stimmen der Sänger mittels einer ausgeklügelten Tonanlage verstärkt. Durch die ganze Oper hindurch konnten wir daher hören, wo die Handlung gerade stattfand. Und auch die Möwen und Enten konnten sich so gebührend einbringen.

Kurz, wir waren zwar das erste Mal an den Bregenzer Festspielen, mit Sicherheit aber nicht zum letzten Mal.
Eva Moehlecke de Baseggio
Offizielle Website:
www.bregenzerfestspiele.at

2005-06-26, 12.32 GMT
Lang Lang in Concert
Am Sonntag durften wir ein Konzert der Sonderklasse miterleben. In der Tonhalle Zürich spielte das Orchester des Zürcher Opernhauses auf, Solist am Piano war der gefeierte chinesische Pianist Lang Lang. Der erst 23-Jährige begeisterte das Publikum mit Virtuosität und Ausdruck. Bereits mit der ersten Note des Mozartkonzertes schien er tief in der Musik versunken.
Zuweilen schien er die Töne neu zu erfinden, sie dem Klavier zu entlocken, die Klaviatur zu streicheln. Sein Spiel und die ihm eigene sympathische und natürliche Ausstrahlung machten das Konzert zu einem Ereignis.

Zu Ende fiel Lang Lang (
www.langlang.com) dem Dirigenten einfach um den Hals. Das prächtige Rosenbouquet, welches Opernhaus-Direktor Pereira ihm überreichte, gab er gleich an die erste Geigerin weiter. Der tobende Applaus schien ihm - im Gegensatz zum Konzert - jedoch eher unangenehm zu sein. So setzte er dem Beifall nach einiger Zeit geschickt ein Ende, indem er die erste Geigerin und mit ihr das Orchester selbst hinausgeleitete.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-06-07, 06.57 GMT
Kung Fu Hustle!
Man nehme den klassischen Plot vom Verlierer, der sich unter extremen Bedingungen zum Helden wandelt, füge etwas «Pulp-Fiction»-Brutalität und viel «Mars-Attacks»-Humor hinzu und würze das Machwerk mit der ganzen Bandbreite chinesischer Kampfkunst: Voilà, «Kung Fu Hustle», das verquere Meisterwerk Stephen Chows.
Wir haben am Sonntagnachmittag den Weg ins Kino gefunden und wurden vom Gebotenen nicht enttäuscht: In rascher Folge wechselten sich Tanzeinlagen, Kampfszenen, derbe Spässe und feinsinnige Momente ab, es gelang dem Regisseur und Darsteller Chow spielend, uns in seine skurile Welt zu entführen. Zitate anderer Filme wie «The Matrix», «Independence Day» oder - natürlich - Bruce-Lee-Streifen wirken immer originell und ironisch. Kraftvolle, rauhe Musik und grelle Farben geben diesem Hong-Kong-Movie eine Cartoon-artige Intensität, der man sich nicht entziehen kann - jedenfalls nicht, wenn man sich auf diese Art der Erzählform einlässt. Für mich einer der besten Filme überhaupt, allerdings ist Vorsicht geboten, mit sauberen, strukturierten Martial-Arts-Prototypen à la «Walker Texas Ranger» oder «Karate Kid» hat «Kung Fu Hustle» nichts gemein.
Mario de Baseggio

2005-05-11, 19.24 GMT
Der Spargelschäler fliegt wieder!
Der XBox-Knüller «Forza Motorsports» ist erschienen und ich mische mich ab sofort wieder unter die stolzen Recken des Asphalts, unter die wagemutigen Ritter des Überrollkäfigs!
Das Bild zeigt mich in meiner gepimpten Karre irgendwo in den Strassen von Rio. (Gelb getönte Scheiben...) Es riecht nach Benzin, verschmürzeletem Reifengummi, Schweiss, pulverisiertem Karbon und - Ehre, ja, nach Ehre, ganz stark! Noch müssen sich Mensch und Maschine aneinander gewöhnen, noch werden die letzten Reserven nicht frei gelegt. Aber das wird sich durch stundenlange Trainings-Sessions und schier endlose Testserien noch ändern!
Beiseite, der Schäler ist zurück!
Mario de Baseggio

2005-04-14, 08.55 GMT
Time to Say Goodbye!
In diesen Tagen zieht das Team, das sich mit unserer Einheit den Raum teilte, an einen anderen Standort um. Denise, Patrick, Roberto, Caglar, Roland, Philipp und Martin werden fehlen, sie haben das Büro konsequent mit einem konstanten Schallpegel versehen. Kommt dazu, dass wir viele lustige und interessante Unterhaltungen über den "Gartenzaun" hinweg hatten.
Legendär etwa das Fachgespräch über die Verwendung von Bostitch-Heftapparaten zur persönlichen Gewichtskontrolle. Ich wünsche dem Team am neuen Ort alles Gute und bedanke mich für alles, ganz besonders bei Patrick, der die Hauptlast meiner kommunikativen Attacken zu tragen hatte.
Mario de Baseggio

2005-04-11, 06.21 GMT
Brunch bei Olga und Bert
Wir haben den gestrigen Tag zum grossen Teil bei Olga und Bert verbracht, die uns zum Brunch eingeladen haben. Das späte Frühstück zog sich aufgrund interessanter Gespräche bis fast fünf Uhr hin. Vielen Dank noch einmal, besonders für das Nutella!
Mario de Baseggio

2005-04-03, 10.23 GMT
Geburtstagsfeier bei Nicole
Am Freitagabend waren wir zu Gast bei Nicole, die anlässlich ihres Geburtstags eine beachtliche Garten-Party schmiss. Wir verbrachten den Abend mit angeregten Gesprächen über Spielzeugkettensägen und deren Verwendung als Schleifmaschine, über die Rolle des inzwischen verstorbenen Papstes Johannes Paul II. und über die Qualität der kopierten Kunstwerke, die bei Nicole im Treppenhaus hängen. Wir danken der Gastgeberin und wünschen ihr noch einmal nur das Beste im neuen Lebensjahr.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-03-29, 05.59 GMT
Oster-Aufwisch
Über die Ostertage waren wir ziemlich aktiv, sowohl geistig, wie körperlich. Am Karfreitag bereiteten wir die Bohrlöcher in der Wand vor, um die Fotografie von Peter Lik aufhängen zu können.
Das Bild, das wir in Liks Galerie in Cairns (Australien) erstanden hatten, war am Mittwoch per Kurier eingetroffen. Am Samstagmorgen kauften wir als erstes ein Seil, das den 40-Kilogramm-Schinken auch zuverlässig an der Wand halten würde. Den Nachmittag verbrachten wir mit dem Hochstemmen und Geraderichten des massiven Rahmens. Klar, dass wir uns am Abend mit einer gehörigen Portion Sushi aus Eigenproduktion belohnten.
Am Sonntagmorgen luden uns
Yvonne und Lúcio zum Osterbrunch ein, wo wir auch [undisclosed] und [undisclosed] sahen. Wie immer entwickelten sich - neben eigens für [undisclosed] inszenierten Clownereien - interessante und tiefgründige Gespräche.
Gestern kamen Ingrid und Oli zum Kaffee vorbei. Vielleicht kriegt unser Ferrari Enzo schon bald ernsthafte Konkurrenz. Oli zeigte sich entschlossen, die Herausforderung anzunehmen und sich ebenfalls einen Boliden zu kaufen, um im männlichen Zwiestreit den Besten aller Besten Microsizer-Fahrer zu ermitteln. (Ohne Zweifel wird er enttäuscht sein, wenn er seine Chancenlosigkeit eingestehen muss.)
Abgerundet wurde das lange Wochenende von einem kraftvollen 1980-er Vintage der «Quinta do Noval», den wir am Abend tranken.
Mario de Baseggio

2005-03-03, 06.22 GMT
Gewitter ueber Darwin
Wir sind unterdessen in Darwin gelandet. Der Weiterflug verzoegert sich, da sich eine Gewitterzelle direkt ueber dem Flughafen befindet und das Flugzeug daher weder be- noch entladen werden darf. Da wir in Singapore ohnehin einen Aufenthalt von ueber 4 Stunden haben werden, ergibt sich fuer uns aus der Verspaetung wohl kein Problem bezueglich des Anschlussfluges nach Frankfurt. Wir werden sehen.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
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2005-02-14, 08.09 GMT
South Australia
Die letzten vier Tage haben wir in South Australia verbracht. Auf Kangaroo Island verbrachten wir drei fantastische Tage, nebst beeindruckenden Felsformationen wie den Remarkable Rocks und Admirals Arch haben wir vor allem viele Tiere gesehen.
Seeloewen, Seehunde, Pelikane, Wallabies, Kaengurus, Pinguine, Koalas, Schlangen, Echsen, Possums und zahlreiche Voegel konnten wir zum Teil aus naechster Naehe beobachten. Manchmal wurde es der Naehe sogar zuviel, total waren fuenf Vollbremsungen noetig, um den Tierbestand der Insel nicht unnoetig zu reduzieren.

Im Coorong National Park sahen wir heute Kolonien von Seevoegeln in ihrer natuerlichen Umgebung. Hoehepunkt des Tages war gewiss die Sichtung einer Emu-Henne mit ihrem ca. vier Monate alten Emu-Kueken (was waeren denn wohl die korrekten Bezeichnungen?).

Morgen fliegen wir nach Alice Springs und verbringen einige Tage im Red Centre. Die 38 Grad Celsius von heute werden dort fast verdoppelt. Wenn wir nicht bei der Ankunft augenblicklich austrocknen und zu Staub zerfallen (ob es wohl deswegen soviel davon gibt dort?), dann werden wir auch weiterhin von unseren Abenteuern in Downunder berichten.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-02-09, 21.27 GMT
Leaving Sydney Never Easy
Nach einem froehlichen und leckeren Abendessen mit Sonja und Roger in Chinatown (vielen Dank nochmals fuer die Einladung) ist es heute an der Zeit, Sydney in Richtung Adelaide und Kangoroo Island zu verlassen. Wir sind gespannt, was fuer Ueberraschungen in wilder Natur auf uns warten.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-01-29, 09.15 GMT
«Hanno acciar di fiamme ardenti!»
Am gestrigen Abend wurde im Opernhaus Zürich Verdis «Nabucco» gegeben. Wir erlebten eine gelungene Vorstellung mit etlichen schönen Momenten, der eigentliche Star war - wie bei diesem Werk zu erwarten ist - der Chor.
Von den Künstlern ist Carlo Colombara besonders zu erwähnen, der als Zaccaria den Raum mit seinem sonoren, weichen Bass erfüllte. Das Orchester unter der Leitung von Nello Santi bot eine solide Leistung und zeichnete ausserdem für den Lacher des Abends verantwortlich: Einem Flügelhorn entwischte mitten in Nebukadnezars (Leo Nucci) besinnlicher, tragender Arie «Dio di Giuda!» ein kurzer, hupender Ton, worauf wir aus dem ersten Rang belustigt erkennen konnten, wie sich das hintere Viertel des Ensembles vor Lachen schüttelte. Musikalische Höhepunkte des Abends waren, wie eingangs erwähnt, die Auftritte des Chors, der vom Zusatzchor des Opernhauses unterstützt wurde.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-01-09, 09.19 GMT
Verschiedene Schauspiele
In den vergangenen Tagen wurden wir Zeugen verschiedener Schauspiele, natürlicher und menschgemachter Art.
Am 7. Januar gelang es uns, den Kometen Macholz ein zweites Mal abzulichten. Er befindet sich momentan in der Nähe der Plejaden und kann mit einem Fernglas gesehen werden. Er unterscheidet sich von den anderen Himmelskörpern dadurch, dass ihn ein blaugrünlicher Schimmer umgibt. Und wenn man ihn wiederholt beobachtet, dass sich seine Position laufend verändert.
Am Freitagabend sahen wir ausserdem einen interessanten Diavortrag von Oliver St., einem ehemaligen Schulkollegen von mir: "Unterwegs im ostafrikanischen Rift-Valley". Er verstand es, seine fundierten Kommentare mit seiner ihm eigenen Portion Ironie zu versetzen, was den wunderschönen Landschaftsbildern den gebührenden Rahmen gab.

Gestern war die Reihe am Kino-Film "House of Flying Daggers". Lustigerweise trafen wir beim Kino auch
Manuela und Patrick, die von diesen chinesischen Schwert- und Kostümfilmen ebenso begeistert sind, wie wir selbst. Der Film erzählt die Geschichte einer unmöglichen Liebe und er tut dies in gewaltigen, symbolstarken Bildern. Und da es sich um die Verarbeitung eines Themas aus der chinesischen Sagenwelt handelt, sei es an dieser Stelle gesagt: Die Kämpfer fliegen, sie verfügen über übermenschliche Kräfte und überleben auch tödliche Verwundungen. Wer sich mit der Märchenhaftigkeit dieser Filme schwer tut, der soll auf einen Besuch verzichten und statt dessen einen Kung-fu-Streifen mit Jackie Chan gucken.
Mario de Baseggio

2004-12-10, 10.09 GMT
Big Qwaagichöpff are watching you!
Ich werde an meinem Arbeitsplatz derzeit terrorisiert: In regelmässigen Abständen formieren sich «Kreteneier» hinter dem Schrank, der hinter mir steht. Sie beobachten mich! Sie sind überall! Aber ich habe einen fotografischen Beweis für das Unrecht, das mir widerfährt, Denise und Patrick habe ich blitzschnell erwischt. Ja ja, das Imperium schlägt zurück!
Mario de Baseggio

2004-12-02, 14.28 GMT
Der Weisheit letzter Schluss
In einem 80-minütigen Eingriff hat mir Dr. Kordic heute Nachmittag die beiden rechten Weisheitszähne entfernt.
Beide waren unter dem Zahnfleisch verborgen und mussten «ausgegraben» werden, wie es der Zahnarzt beschrieb. Vor allem der untere Zahn hatte wohl beschlossen, sich besonders heftig zu wehren. Er musste in nicht weniger als sieben Einzelteile zerlegt werden, eine Wurzel hatte die hinderliche Form eines Widerhakens. Ich danke dem eingespielten Team, Alen Kordic und seiner Assistentin Melanie Vinals, für die geleistete Schwerst- und Präzisionsarbeit.
Mario de Baseggio

2004-11-07, 08.21 GMT
Lucia di Lammermoor
Gestern sahen wir Donizetti's «Lucia di Lammermoor» im Opernhaus Zürich. Wir waren von Robert Carsen's Inszenierung äusserst beeindruckt, vor allem Annick Massis (Lucia) und Fabio Sartori (Edgardo) überzeugten mit kraft- und gefühlvollen Interpretationen.
Die Geschichte der unglücklichen Liebe zwischen Lucia und Edgardo wurde in einem abstrakten, geometrischen aber dennoch wirksamen Bühnenbild konsequent umgesetzt. Alle Beteiligten dunkel gekleidet, lediglich Lucia in blendend weissen Gewändern. Um so grösser die Wirkung, als sie nach dem Mord am aufgezwungenen Ehemann in blutbesudeltem Nachthemd durch die Reihen der entsetzten Hochzeitsgesellschaft wankt. Massis verstand es ausgezeichnet, die Entwicklung der Lucia, ihre Angst, ihre Verzweiflung und schliesslich ihren Wahnsinn darzustellen. Ihr Gesang wirkte nie übertrieben, nie effektheischend, sondern vermittelte präzise und ergreifend den Gemütszustand der Heldin - bis hin zum letzten, agonistischen Schrei.
Fabio Sartori beherrschte die Bühne mit seiner unheimlich starken, druckvollen Stimme. Trotz seines gewaltigen Stimmvolumens gelang es auch ihm, seine Figur glaubhaft und bewegend zu verkörpern. Die Enttäuschung und Wut Edgardos über den Verrat seiner Geliebten schwang in jeder Note mit, später die Resignation und Trauer, die im Suizid ihre Erlösung findet. Die von Sartori gesungene Arie «Tu che a Dio spiegasti l'ali» gehört zum Schönsten, was wir bislang in einem Opernhaus gehört haben.
Zur Übersicht bei opernhaus.ch
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-11-03, 16.19 GMT
«People Get the Government they Deserve»
Hohe Wahlbeteiligung, Sieg für den bisherigen Amtsinhaber. Dieses Mal gibt es keine Entschuldigungen mehr: Der amerikanische Präsident wurde von seinem Volk in seinem Amt bestätigt.
In Europa müssen wir akzeptieren, dass die Wählerinnen und Wähler in den USA offenbar andere Prioritäten setzen.
Auch wenn aus unserer Sicht augenscheinlich die meisten Leitzahlen für einen Führungswechsel sprachen, hat sich das amerikanische Volk anders entschieden. Und hält damit am eingeschlagenen Kurs fest. Es scheint, als habe die wieder und wieder heraufbeschworene Mär vom «Krieg gegen den Terrorismus» genug Angst in den Herzen der Menschen erzeugt. Angst nimmt Entscheidungsfreiheit. Angst macht konservativ. Es ist dem Regime offenbar gelungen, dieses machtsichernde, entrechtende Konstrukt des «Kriegs gegen den Terrorismus» als Antwort auf eine real existierende, aber aufgebauschte Bedrohung darzustellen. Der Präsident verspricht die Lösung eines Problems, das er selbst geschaffen hat. Und wird dafür mit der Wiederwahl belohnt.
Nun, wir werden auch die nächsten vier Jahre hinter uns bringen. Leider werden viele Menschen auf der ganzen Welt einen hohen Preis für diese Wahl tragen müssen.
Mario de Baseggio

2004-10-10, 16.47 GMT
de Baseggio mit persönlicher Bestzeit!
Am diesjährigen Brienzerseelauf habe ich meine persönliche Bestzeit über 35km substanziell verbessert. Hauptgrund dafür war sicherlich der Umstand, dass ich zuvor noch nie so weit gerannt bin.
Ich habe den Lauf in 3:47.06,6h hinter mich gebracht. Eigentlich hat alles sehr gut geklappt, auf den letzten 15 Kilometern hatte ich zu «beissen», wie wir Langstreckenläufer sagen. Durchgangszeiten: 1:29.58h bei 15km und 2:01.25h bei 20km. Unten das von vielen meiner «Freunde» im Vorfeld geforderte Vorher-nachher-Bild.
Bei 14km gab es im Startraum des Halbmarathons noch eine Schrecksekunde, als ich von einer unachtsamen, die Strasse überquerenden Zuschauerin angerempelt wurde - was zum Glück für uns beide ohne Sturz ausging.

Meine Zeit ist im Vergleich mit den anderen Läuferinnen und Läufer nicht viel Wert. Ich wurde in meiner Kategorie Achtzigster von 84, insgesamt 266er von 277. Dennoch bin ich ein wenig stolz darauf, dass ich nicht unter dem Sauerstoffzelt gelandet bin. Vielleicht kann ich ja doch noch einmal einen Marathon laufen. Das müsste eigentlich drin liegen.

Zum Schluss will ich noch allen Beteiligten danken, den Organisatoren, den anfeuernden Zuschauerinnen und Zuschauern und meinen Freunden, die mich in den Wochen vor dem Rennen moralisch unterstützt und gebührend unter Druck gesetzt haben. Aber am meisten danke ich meiner Frau
Eva, ohne sie wäre das alles gar nicht erst möglich gewesen!
brienzerseelauf.ch
Mario de Baseggio

2004-09-16, 12.22 GMT
Wenn's dem Esel zu wohl wird, dann...
...rennt er um einen See. Jetzt ist es definitiv, ich habe die Startgebühr für den diesjährigen Brienzerseelauf eingezahlt. Damit werde ich am 10. Oktober zum ersten Mal in meinem Leben an einem ernst zu nehmenden Lauf partizipieren. Ich hoffe, dass ich die 35km einigermassen anständig hinter mich bringen werde.
Mario de Baseggio

2004-08-16, 05.21 GMT
Top of Europe!
Wieder einmal verbrachten wir ein Wochenende in Interlaken, für einmal von Letícia, unserer brasilianischen Cousine, begleitet.
Bevor Mario's Eltern am Mittwoch das Land in Richtung USA und Mexiko verlassen, verbrachten wir am Samstag nochmals Zeit mit der Familie und liessen es gemütlich angehen.

Am Sonntag hingegen fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein auf das Jungfraujoch, Top of Europe! Die spektakuläre Aussicht auf rund 3500 m Höhe begeisterte uns schlichtwegs. Doch auch das ganze Drumherum bereitete uns viel Spass, so schlitterten wir fröhlich durch den Eispalast und bemühten uns, alberner als alle anderen zu sein. Ein Höhepunkt war sicher das Sommerskifahren mit Letícia. Ihr erstes Mal Skifahren hat sie mit Bravour gemeistert. Es war ein toller Tag!
Zu den Bildern vom Jungfraujoch
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-07-08, 09.17 GMT
Erzrivale gewinnt - Renn-Legende denkt an Rücktritt
Der Gesamtsieg des gestrigen Go-Kart-Events ging an Ray, mir selbst blieb der dritte Platz hinter Claudio. Ich frage mich, ob es nicht besser wäre, meine Karriere zu beenden, da ich nicht weiss, wie ich mit der Schmach dieser Niederlage weiter leben kann.
In den Vorläufen war es Ray nicht gelungen, ansprechende Zeiten zu fahren. Ich war denn auch erstaunt, als er dennoch den sechsten und letzten Startplatz im Final-Lauf ergattern konnte. (Alex spielte bei dieser Entscheidung wie erwartet keine Rolle.)

Im Final gelang es dem «El Greco des Automobil-Rennsports» den Wettbewerb für sich zu entscheiden. Die vier Erstplatzieren lagen am Ende alle innerhalb von nur 4/100-Sekunden. Die schnellste Runde des Tages gelang Ivo im ersten Vorlauf. In der Materialwahl für den Final hat er sich aber vertan, weshalb er nicht unter den ersten drei zu finden ist.

Die Bilder und Zeittabellen werden auf Rays Website publiziert werden, ich werde indes in mich hinein hören und heraus finden, ob ich ich wieder zu Biss und Motivation zurück finden kann.
Zu Ray's Site
Mario de Baseggio

2004-07-07, 06.19 GMT
Days of Thunder!
Autorennen: Der maskulinste aller virilen Männer-Sportarten! Und heute wird in Winterthur der Showdown der PS-Giganten den wahren Meister des Four-Wheel-Drifts offenbaren. Mich natürlich.
Ray hat das Rennen mit 12 Teilnehmern auf der uns hinlänglich bekannten Indoor-Bahn organisiert. Meine Gegner werden wiederum versuchen, mich mit allen unsportlichen Mitteln zu stoppen. Es wird ihnen nicht gelingen, wer es wagen wird, mich anzugreifen, wird alsbald selbst in der Mauer kleben. Wer das nicht glaubt, der kann sich bei Alex nach seinen Erfahrungen erkundigen.
Mario de Baseggio

2004-05-16, 16.37 GMT
«Swöööt Song, Love Song!»
Alle Jahre wieder: Gestern verfolgten wir gespannt den Eurovision Song Contest am Fernsehschirm. Das Besondere: Stefan und Raj hatten uns und 10 weitere Freunde bei sich zu Hause dazu eingeladen. Das Buffet war dem Anlass entsprechend türkisch-orientalisch ausgestaltet.
Eigentlich müsste man sich dafür schämen, sich für eine derartige Veranstaltung zu begeistern. Die unsagbar peinlichen Tanzeinlagen der Stars, die kuriosen Akzente bei den englischen Song-Texten (vgl. Titel) und die ausgefallene Bühnen-Kleidung sind an der äussersten Grenze des Erträglichen. Legendär die zweisprachige Schlussbewertung, bei der Stefan, wie er gestern gestand, gerne selbst einmal die französische Wiederholung («L'Albanie, douze points!») moderieren würde. Und ebenfalls seit 30 Jahren immer gleich, das fassungslose Entsetzen über den Musikgeschmack anderer Länder.
Höhepunkt des Abends war der von Stefan ausgestaltete Wettbewerb, wobei es darum ging, die Sieger des Liederabends voraus zu bestimmen.
Eva favorisierte Max, die stimmgewaltigste aller deutschen Unibrows, mein untrügliches Musikverständnis liess mich hingegen auf Xandee aus Belgien tippen. Während Eva mit Platz acht und 93 Stimmen noch einigermassen gut im Rennen lag, musste ich mit Platz 22 (von 24!) und mickrigen 7 Punkten die Segel streichen. Der verdiente Sieg ging übrigens an Asi, der wir die gewonnene Eurovision-Song-Contest-CD herzlich gönnen. Damit wird es ihr möglich sein, sich immer wieder mit dem geistreichen Text des Schweizer Beitrags (Piero, «Celebrate») auseinanderzusetzen.
Wir danken Stefan und Raj für die Gastfreundschaft. War ein wirklich lustiger Abend.
Mario de Baseggio

2004-04-23, 16.33 GMT
Eltern in Javea, Spanien
Helen und Guido, meine fliegenden Eltern, sind derzeit in Javea, Spanien zu finden. Ich habe soeben mit meiner Mutter telefoniert. Es geht ihnen bestens, sie müssen viele Freunde besuchen und sind daher fast jeden Abend zum Dinner eingeladen. Das wird am Bauchumfang meines Vaters wohl deutliche Spuren hinterlassen...
Mario de Baseggio

2004-03-05, 17.07 GMT
Der Schaden ist behoben
Vor zwei Wochen sass ich im Auto und trat auf die Bremse. Da spickte mir spontan eine Füllung aus dem hintersten Stockzahn oben links. Heute hat Dr. Kordic sich der Sache angenommen und mir den Zahn in einer 45-minütigen Aktion wieder aufgebaut.
Die Website meines Zahnarzts
Mario de Baseggio

2004-02-14, 15.08 GMT
Tag der offenen Tür bei Chin Woo
In meiner Kung-Fu-Schule war heute Tag der offenen Tür. Verschiedene Stile, Tai-Chi, Waffenformen und Löwentanz wurden gezeigt.
Mitschüler und Lehrer haben während einer Stunde verschiedene Aspekte des chinesischen Kampfsports gezeigt. Mein Sifu Chow (Bild) führte in charmanter Weise durchs Programm.

Höhepunkte waren sicherlich die Waffen-Form des Shaolin-Mönchs Liu, der in der nächsten Woche auch bei unseren Trainings anwesend sein wird und der Steinbruch-Test von Ausbilder Daniel.
Aber auch Johns dynamisch-kraftvolle Wu-Shu-Form, Leucios eindrucksvolle Sprünge und die verschiedenen anderen Darbietungen waren höchst unterhaltsam und zeugten vom Können aller Beteiligten.
Mario de Baseggio

2004-01-28, 10.09 GMT
Schreck am frühen Morgen
Als ich heute in unser Gebäude eintreten wollte, stellte ich mit Entsetzen fest, dass ich meinen Zugangs-Batch irgendwo zwischen Parkplatz und Eingang verloren haben musste.
Eine geschlagene Viertelstunde durchsuchte ich den Punto, meine Taschen und das eigene Portemonnaie - ohne Erfolg. Als ich schon aufgeben wollte, sah ich einen etwas dunkleren Schimmer im Schnee. Es war der Magnetstreifen meines Ausweises, der nur wenige Zentimeter hinter dem Auto auf dem Boden lag. So war auch dieses Abenteuer zu einem glücklichen Ende gelangt.
Mario de Baseggio

2004-01-22, 17.54 GMT
First Complaint Ever!
While everybody thinks we are doing a great job, there is another voice rising from a different part of the world: Read Lúcia's infamous complaint about our news channel!
«Quando bate a saudade, dou uma espiadinha no bravedragon.com, só para saber das novidades.
Mas, esta semana este povo da Suiça está muito ocupado. A última atualização foi em 13/01.
[...]
Lucia»

Well, we are extremely stressed indeed. And why is that so? Have a guess! We are busy preparing the most spectacular arrival the world has ever seen, the arrival of Letícia. And who is Letícia? Yes, she's the daughter of Lúcia, the same woman who dares to criticize our work! Life ain't fair...
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
E-Mail from Maria Lúcia

2003-12-15, 10.03 GMT
Riffelraffelröffel-Maschine!
Wir haben uns am Samstag eine Küchen-Allzweck-Maschine gekauft. Und wir haben mit ihr schon eine Rösti zurecht geraffelt.
Sie kann einfach alles: Pürieren, schnetzeln, quirlen, hacken, schneiden, waschen, legen, Mambo tanzen, Parkplätze asphaltieren, FTP-Verbindungen aufbauen und Mondsteine sortieren.
Mario de Baseggio

2003-12-08, 06.15 GMT
Vorfusstechnik im Test
Vor ein paar Wochen hat mir Andy erklärt, wie man mit der Vorfusstechnik schneller laufen kann. Nach einiger Vorbereitung (Muskelaufbau an den richtigen Stellen...) konnte ich gestern ein erstes Mal einen ernsthaften Vergleich anstellen.
Ich lief auf der Finnenbahn mit der «normalen» Technik drei Runden möglichst regelmässig, die Zeit nahm ich jeweils nach einer Runde. Dann wechselte ich zur Vorfusstechnik, ohne die Kadenz oder den Atemrhythmus zu steigern. Die fünfte Runde absolvierte ich wiederum konventionell. Und die Zeiten zeigen erstaunliche Werte: Während die Normalrunden alle bei 4.30min. liegen, wurde die Vorfussrunde mit 4.05min. gemessen. Eine Steigerung der Geschwindigkeit von 10 Prozent, was auch Andys Beobachtungen entspricht. Ich werde den Umstieg also weiterhin anstreben. Den Link habe ich übrigens auch von Andy. Danke!
Fachartikel über die Vorfusstechnik
Mario de Baseggio

2003-10-03, 10.32 GMT
Neues aus dem Dienst - Folge 12
Der Marsch liegt nun hinter uns. Stroemender Regen und Nebel haben die Aufgabe etwas erschwert. Am Nachmittag werden wir noch schiessen, dann gehe ich bis morgen frueh auf die Wache.
Mario de Baseggio
Submitted via WAP

2003-09-30, 10.49 GMT
Neues aus dem Dienst - Folge 7
Die erste Inspektion durch das Bataillon liegt hinter uns, alles hat ziemlich gut geklappt. Ausserdem besuchten uns noch die Kommandanten des Regiments und der Bataillons.
Mario de Baseggio
Submitted via WAP

2003-09-28, 09.46 GMT
Fotografien zum FDT 2003
Unter dem Link «pictures» findet sich neu der Knopf «fdt 2003». Die damit aufrufbare Galerie enthält die Bilder, die ich im gegenwärtig laufenden FDT («Fortbildungsdienst der Truppe») schiesse. Ich werde versuchen, an den Wochenenden die jeweils neuesten Schnappschüsse hinzuzufügen.
Mario de Baseggio

2003-07-30, 18.48 GMT
«Gritli» weg!
In einem 20-minütigen Eingriff hat mir Dr. Sternbuch heute das «Gritli» wegoperiert, das seit einigen Monaten das Unterlid meines rechten Auges zierte.
Nach einiger Wartezeit konnte ich mich heute um 17.30 Uhr auf den «Schragen» eines OPs in der «Klinik im Park» legen. Unter den Klängen eines Klavierkonzerts von Mozart schälte der Operateur mit ruhiger Hand das hartnäckige «Hagelkorn» aus meinem Lid. Dank örtlicher Betäubung war die Prozedur problemlos zu ertragen.
Nun trage ich zwar ein kleines Veilchen, die Manipulationen am Auge haben natürlich ihre Spuren hinterlassen. Schon bald werden diese aber verschwunden sein, mitsamt dem «Gritli» - endlich!
Mario de Baseggio

2003-07-21, 19.02 GMT
Ein grossartiger Film: «Hero»
Heute haben wir im Kino «Hero» mit Zhang Ziyi und Jet Li gesehen. Eindringliche Bilder, ein Soundtrack, der ins Herz trifft und Martial-Arts-Szenen der Weltklasse machen diesen Film äusserst empfehlenswert.
Wer «Crouching Tiger, Hidden Dragon» mochte, der wird auch diesen Epos lieben: Die Bilder wirken vertraut und sind doch neu. Bei der Geschichte geht es diesmal nicht hauptsächlich um die Liebe zwischen zwei Menschen, sondern um die Verantwortung des Einzelnen in einer Gemeinschaft. Das Bild zeigt Moon (Zhang Ziyi) und ist der offiziellen Website des Films entnommen.
herothemovie.com
Mario de Baseggio
herothemovie.com (Image of Zhang Ziyi)

2003-06-29, 04.57 GMT
Big Family Summit
Am Samstag kamen Evas Eltern Yvonne und Lúcio nach Unterseen.
Gemeinsam mit meinen Eltern Helen und Guido besuchten wir den «Mystery Park» in Interlaken. Eine wirklich faszinierende Art, wie Erich von Däniken seine Theorien präsentiert. Es folgte ein lustiges Abendessen bei Grossmutter.
Am Sonntag kamen Evas Bruder [undisclosed] und seine Frau [undisclosed] dazu und machten das Familientreffen komplett. Nach dem Mittagessen im Chinesischen Lokal und einigen Spaziergängen war es dann aber Zeit, nach Zürich zurückzukehren.
Das Bild zeigt alle Beteiligten auf dem Vorplatz des grossmütterlichen Hauses.
Mario de Baseggio

2003-06-12, 08.08 GMT
Brief und Siegel
Nach den gemeinsamen Ferien, der gemeinsamen Wohnung und der gemeinsamen Katze muss es jetzt auch ein gemeinsames (staatlich genehmigtes) Leben sein.
Wenn sich die Anwälte bis dahin einig werden, erfolgt der Akt der Verbriefung am 7. November 2003.
Die beiden Parteien haben sich ausserdem darauf geeinigt, dass das eigentliche Hochzeitsfest bei erfreulichen Witterungsbedingungen stattfinden soll. Daher ist es auf Frühling 2004 angesetzt. (Der Termin ist ebenfalls noch Gegenstand der Verhandlungen.)
Mitteilung an die Weltpresse

2003-06-09, 15.13 GMT
Sizilien 2003
Gestern morgen sind wir von unseren Ferien aus Sizilien zurück gekehrt.
Wahnsinnig freundliche Menschen, eindrückliche historische Stätten und unglaubliche Erlebnisse in der Natur werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Heute haben wir eine erste Fassung der Foto-Galerie aufgeschaltet. Da wir zahlreiche ansprechende Bilder dieser schönen Insel knipsen konnten, werden wir diese Bildersammlung nach und nach erweitern, es lohnt sich also, dann und wann wieder in die Rubrik «pictures» hineinzuschauen.
Mario de Baseggio

2003-05-02, 20.58 GMT
La Grande Caballé!
Heute waren Eva und ich am Liederabend der Montserrat Caballé in der Tonhalle des Kongresshauses Zürich. Sie ist ein Ereignis, die spanische Primadonna: Ihre Stimme, ihre Kostüme und ihr humorvoller Umgang mit dem Publikum - einzigartig.
Zu Beginn des Konzerts gab es eine kleine Panne. Der Conférencier hatte sich offenbar verspätet, so dass Frau Caballé mit ihrem Pianisten Manuel Burgueras ein wenig verloren auf der Bühne herum stand. Natürlich nahm die Diva das Heft bald einmal in die Hand und sprach mit leichtem Akzent: «Ich weiss nicht, wir mussen warte. Egal, wir fengen an.»
Es folgten Lieder und Arien von Donizetti, Rossini, Verdi und Scarlatti. Vielleicht vermag Montserrat Caballé mit ihren 70 Jahren nicht mehr die Stimmgewalt wie zu ihren besten Zeiten zu entwickeln, an Schmelz und Charme hat ihr Gesang jedoch keineswegs eingebüsst.
Vor der Pause dann erneut ein Missverständnis. Die Sängerin und der Pianist verschwinden von der Bühne, Teile des Publikums stehen auf und gehen in die vermeintliche Pause. Grosse Augen dann bei Frau Caballé, als sie auf dem Weg zurück auf die Bühne das Publikum auf den Beinen sieht. Das sei nur eine «Atempause» für sie selbst gewesen, weil das folgende Stück eine «sehr, sehr lange Cantata» sei, meinte sie etwas verlegen lächelnd.
Spanische Lieder von Zarzuela beendeten das offizielle Programm, zahlreiche Zugaben folgten. «Das kenne Sie», kündigte der Sopran an und sang dann «Dür ds Oberland uf, dür ds Oberland ab, da han i zwöi Schätzli, wär chouft mir eis ab?»
Auch «Like a Dream» von Vangelis wurde von Montserrat Caballé hinreissend dargeboten, nachdem Sie diesen Song mit dem Wunsch nach Frieden in der Welt eingeleitet hatte.
Der Abend endete mit einer Standing Ovation, Frau Caballé bedankte sich ihrerseits bei ihrem Pianisten Burgueras mit einer Rose, die sie aus dem ihr überreichten Bouquet löste.
Im strömenden Regen fanden wir den Weg nach Hause, zufrieden mit all dem, was wir in den vergangenen zweienhalb Stunden erleben durften.
Mario de Baseggio

2003-04-28, 17.04 GMT
Gipfelsturm Üetliberg
Heute sind wir wacker zum Gipfel des Üetlibergs gewandert - und das ganz ohne Sauerstoffmasken!
Um dem Sechseläuten-Trubel so weit als möglich zu entfliehen, zogen wir es vor, den Feiertags-Nachmittag in stillem Einklang mit der freien Natur zu verbringen. Ein schöner Blick über die Stadt, den See bis hin zu den Glarner Alpen lohnte die Leiden und Tränen des Aufstiegs.
Mario de Baseggio

2003-03-03, 08.10 GMT
Guess Who's Back!
Er ist wieder da, Alex «Jackass» D.! Nachdem er sich Ende Januar alle Bänder und Kapseln des rechten Fusses beim Street-Basketball zerfetzt hat, hinkt er nun tapfer im Büro herum. Willkommen zurück, hast gefehlt!
Mario de Baseggio

2003-02-18, 14.37 GMT
Endlich wieder Sonne!
Nach längerer Zeit können wir hier im Tiefland wieder einmal ein paar Sonnenstrahlen geniessen. Und auf das Wochenende hin soll das Quecksilber gar auf 4 Grad Celsius steigen. Tropisch! Wann beginnt eigentlich die Badesaison?
Mario de Baseggio

2003-02-09, 13.20 GMT
XBox Total!
Patrick, Mauri, Oli und ich trafen uns gestern bei Manuela und Patrick zu Hause, um uns im kultivierten XBox-Spiel zu messen.
Unsere Frauen hatten ihren «Wohlfühl-Tag», den sie ganz ohne uns verbracht haben. (Shoppen, Kino, Essen etc.) Also hatten wir die Zeit und Musse, uns im männlichen Zwei-, Drei- und Vierkampf gegenseitig zu erschiessen, zu Brei zu schlagen oder in die Seitenmauer der Rennstrecke zu drängen. Legendär ebenfalls meine Blutgrätsche am italienischen Torhüter, die mit einer ungerechtfertigten roten Karte geahndet wurde.
Am späteren Abend stiessen zudem unsere Frauen hinzu, die es sich nicht nehmen liessen, uns im Spiel «Dead or Alive 3» zu zeigen, wer die wirklichen «Fast Fingers» sind.
Die fantastischen Bilder zum Event finden sich unter dem Link «XBox».
Mario de Baseggio

2002-11-07, 09.54 GMT
One Year - Eva und Mario
Was würdet Ihr nur ohne mich machen? :-)
Eva, Herzliche Gratulation, dass du's so lang mit Mario ausgehalten hast. Hoffe du wirst Ihn noch lange ertragen können.
Mario, Herzliche Gratulation, dass Du dich so zusammen nimmst und Eva anscheinend so viel Freude bereitest. Bleib dran und
sei weiterhin so lieb zu ihr. :-)
Alex (web-maniac.ch)

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