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2016-05-22, 07.32 GMT
Vier Tage in Prag
Am vergangenen Wochenende habe ich vier interessante und lehrreiche Tage in Prag verbracht. Die Tschechische Hauptstadt strotzt von geschichtsträchtigen Orten, die europäische Kultur wurde während Jahrhunderten bis in die jüngste Zeit durch Entwicklungen in der kaiserlichen Metropole an der Moldau massgeblich beeinflusst.
Zur Bildergalerie "Prague 2016"
Mario de Baseggio

2015-08-29, 20.48 GMT
Römerfest in Kaiseraugst
Heute verbrachten wir bei strahlendem Sommerwetter kurzweilige Stunden am Römerfest in Kaiseraugst. Es war äusserst lehrreich zu sehen, wie sich die Legionäre im Kampf bewegten. Die Ähnlichkeit der Technik einer römischen Phalanx bei direktem Feindkontakt und einem Polizei-Kordon beim Ordnungsdienst an Demonstrationen war verblüffend. Die Gladiatorenkämpfe der Gruppe Amor Mortis aus Deutschland waren spektakulär, die Murmilli, Thraker, Retiarier und Secutoren teilten auch unter der grellen Mittagssonne kräftig aus. Wir konnten auch Einsicht in antikes Handwerk gewinnen, etwa beim Steinmetz, der uns die Unterschiede zwischen römischen und keltischen Getreidemühlen erläuterte. Am beeindruckendsten war für uns jedoch zu sehen, mit wieviel Herzblut und Leidenschaft hunderte von Geschichts-Begeisterten mit vollem Einsatz den römischen Alltag zum Leben erwecken.
Zur offiziellen Website des Römerfests
Mario de Baseggio

2015-08-11, 00.35 GMT
Was für ein Land!
Unsere langen Brasilienferien neigen sich langsam dem Ende zu. Übermorgen wird uns die Swiss nach Hause bringen, im Gepäck werden wir das eine oder andere Souvenir mittragen, in unseren Köpfen und Herzen werden uns die vielen tollen Erlebnisse und Eindrücke der vergangenen vier Wochen begleiten. Brasilien ist ein Land voller Widersprüche, in dem Schönheit und Grauen, Reichtum und Armut, Ordnung und Chaos eng miteinander verwoben sind und so ein kompliziertes Ganzes bilden. Manchmal entsprechen die Dinge zu hundert Prozent den gängigen Stereotypen, genau so oft wird man vom Gegenteil überrascht. Wir haben das Privileg, dieses Land ein wenig besser kennenzulernen und nicht zuletzt Dank unserer hier lebenden Familie tiefere Einblicke in die Lebensart Brasiliens zu erhaschen. Wenn wir am Mittwoch mit Rio eine der schönsten Städte der Welt verlassen, dann wird bei aller Freude auf unser Zuhause sicherlich auch Wehmut mitschwingen. "Saudade" eben.
Mario de Baseggio

2015-01-04, 09.55 GMT
Das beste Bier der Welt
Wenn wir auf unserer Website Werbung machen, dann ist es keine Werbung im eigentlichen Sinn, sondern das Feststellen unverrückbarer Tatsachen, objektiv und absolut. Das kommt natürlich eher selten vor, weil es nur wenige absolute Wahrheiten gibt. Umso überraschender war gestern die Erkenntnis, dass ich das beste Bier der Welt gefunden habe. Ausschlaggebend war das Geschenk meines Nachbarn Urs, der mir aus dem Schwarzwald ein Bierglas der Brauerei Rothaus mitgebracht hatte. Als ich das Glas betrachtete, stellte ich hocherfreut fest, dass es ein Wappen trägt, das identisch mit dem Familienwappen der venezianischen de Baseggio vor 1204 ist. Im Zusammenhang mit dem unsäglichen 4. Kreuzzug war unserer Familie als Ehrenzeichen das Wappen mit den drei Knochen verliehen worden, davor führte die Familie einen simplen roten Streifen auf goldenem Grund. Eine kleine Internet-Recherche hat rasch ergeben, weshalb die Rothaus-Brauerei ihre Gläser und Flaschen mit demselben Schild schmückt: Es handelt sich dabei um das Wappen des Grossherzogtums Badens, eines souveränen Staates, der im 19. Jahrhundert Teil des Deutschen Bundes war. Die Badische Staatsbrauerei Rothaus AG hat ihren Sitz auf dem Gebiet des damaligen Grossherzogtums, daher findet sich das Wappen auf der Etikette. Damit ist klar: Wer die Farben meiner Familie auf Flaschen druckt, der produziert das beste Bier der Welt. Fraglos. Danke, Urs, für das bewegende Geschenk!
Als Referenz, das alte Wappen der venezianischen de Baseggio bei baseggio.net
Mario de Baseggio

2014-08-09, 13.19 GMT
Ferro di Prua (3D-Druck)
Wieder einmal ein 3D-Druck-Design, auf das ich etwas stolz bin. Das "Ferro di Prua" ist das Eisenschild, das seit gut hundert Jahren den Bug der venezianischen Gondeln ziert. Die einzelnen Streben des Kamms stehen für die einzelnen Stadtteile ("Sestieri"), der Bogen über der obersten Strebe symbolisiert di Rialto-Brücke.
Das 3D-File auf thingiverse.com
Mario de Baseggio

2014-07-09, 04.47 GMT
Unsere Seleçao erleidet Schiffbruch
Der gestrige Halbfinal war ein Spiel der Superlative. Leider zeigten alle Extremwerte aus meiner Fan-Sicht in die falsche Richtung. Die Mannschaft von Luis Felipe Scolari liess bereits in der 11. Minute ein Tor nach einem Abwehrstellungsfehler zu, das 2 zu 0 durch Miroslav Klose in der 23. Minute schockte unser Team derart, dass es nach sechs weiteren Minuten bereits 5 (fünf!) zu null stand. Die perfekt spielenden Deutschen gaben diesen Vorsprung natürlich nicht mehr aus der Hand, das Endresultat von 7 zu 1 ist das Ergebnis dieser hervorragenden Arbeit. Das Bittere an der Sache ist nicht die Niederlage an sich. In einem WM-Halbfinal gegen Deutschland zu verlieren ist keine Schande. Was stossend ist, ist die Art, wie man sich in dieses Schicksal gefügt hat. Brasilien war gelähmt, man liess (bis auf die Ausnahmen Marcelo, Bernard und Hulk) jeden Kampfgeist vermissen. Der Umstand, dass Neymar Jr. (verletzt) und Thiago Silva (2 x gelb) gefehlt haben, darf als Entschuldigung nicht gelten. Die spielerische Substanz des WM-Gastgebers ist auch ohne die beiden Schlüsselspieler hervorragend. Die Ursache für diese Niederlage liegt in der Einstellung der Spieler, an der oft zitierten fehlenden "mentalen Stärke". Rolf Fringer sprach von kontraproduktiver Übermotivation, ebenfalls eine mögliche Erklärung. Jedenfalls war die Seleçao nicht in der Lage, Deutschland Paroli zu bieten - zu keinem Zeitpunkt. Joachim Löws Team spielte überragend und hatte das Geschehen hundertprozentig im Griff. Die Deutschen ziehen verdient in den Final ein und wenn sie am Sonntag dieselbe Leistung abrufen können, dann gibt es keinen Zweifel darüber, wer am Ende den Pokal in die Höhe stemmen wird.
Mario de Baseggio

2012-09-11, 07.59 GMT
Wochenende im Europapark
Das durch das Zürcher Knabenschiessen verlängerte Wochenende verbrachten wir in Freiburg im Breisgau und im Europapark. In Freiburg war vor allem Sophia entzückt darüber, dass auf der (Kinder-) Speisekarte unseres Stammlokals Buchstabensuppe zu finden ist. Im Europapark gab es diese zwar nirgends, das störte uns jedoch nicht. Dafür genossen wir die Karussells, Bähnli und tollen Shows des Parks, insbesondere die Stunt-Show "Das Collier der Königin" begeisterte uns. Die Darsteller ritten mit ihren Pferden sogar durch die Zuschauertribünen und trugen ihre Fechtkämpfe zuweilen nur gerade zwei, drei Meter vor uns aus. Auch die schnelleren Bahnen mussten natürlich getestet werden, die neue Holzachterbahn Wodan ist grandios, der fast schon altbewährte Silver Star ist die Wartezeit ebenfalls immer wert. Unserem jüngsten Familienmitglied fehlen für diese beiden Bahnen noch einige Zentimeter an Körpergrösse. Dafür fuhren wir zusammen gefühlte hundert Mal den Enzian Alpenexpress und die Pegasus-Achterbahn. Dabei geriet unser Mädel zusehends in einen Geschwindigkeitsrausch, dem wir am Montag Abend nur mit Mühe ein Ende zu setzen vermochten.
Eva Moehlecke de Baseggio

2011-11-08, 06.57 GMT
Wer rastet, der...
...programmiert! Dies trifft bei meinem ehemaligen Arbeitskollegen Willy hundertprozentig zu. Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass der "Echtzeitprogrammierer" in den Ruhestand getreten ist, das Resultat sind drei beeindruckende iPad/iPhone-Apps. (Details auf der Website www.cuveesoft.ch/smartsudoku/index.html.)
Mario de Baseggio

2010-10-17, 07.00 GMT
Viele Blauweisse und ein paar andere
Eigentlich ist es kaum zu glauben: Obwohl wir nun schon seit fast drei Jahren an der Forchstrasse wohnen, besuchten wir erst letzte Woche das Tram-Museum - dafür gleich zweimal. Das Museum, das sich bei der Haltestelle Burgwies der Linie 11 befindet, besteht aus einer alten Depot-Halle, gefüllt mit Tramwagen der letzten hundert Jahre. Eine wirklich tolle Gelegenheit, sich eingehender mit einem Transportmittel
zu befassen, das aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist.
Zur Website des Tram-Museums
Mario de Baseggio

2010-04-11, 06.57 GMT
Ehre, wem Ehre gebührt!
So etwas hat die Welt noch nicht gesehen! Wie denn auch? Es geht ja darum, dass die von Andrea frisch geputzten Scheiben praktisch unsichtbar sind. Gerade deswegen ist es nur recht und billig, die Leistung unserer Nachbarin eingehend zu würdigen. Mit unbändigem Willen hat sie gestern die schwierig zu reinigenden Glasflächen während Stunden hochkonzentriert mit verschiedensten Mitteln behandelt. Bei aller Produktivität liess es Andrea auch an der Liebe zum Detail nicht fehlen, etwa, wenn sie im vierten Durchgang die Querbolzen der unteren Sprossenstrebe mit einem sandgegerbtem Hochlandrindwildlederlappen hingebungsvoll einfettete. Das Resultat kann sich entsprechend sehen lassen. Oder eben nicht.

Das die Erreichung eines Durchsichtigkeitsgrades von 493,6 Gigalumor (über 15 Quadratmeter gemittelt) nur durch Erbringung gewisser Opfer möglich wird, musste die örtliche Kolonie Gemeiner Zirbtwitten schmerzvoll erfahren: Ein Schwarm der hübschen Singvögel kollidierte beim Eindunkeln mit den geschlossenen Fenstern. An die fünf Dutzend Twitten überlebten den Einschlag in die hochlichtdurchlässige und bewundernswert reflexionsarme Fläche nicht (lange). Dies ist bedauerlich, handelt es sich doch bei der ansässigen Gruppe um eine von nur vier bekannten Kolonien in Mitteleuropa. Der lokale Bestand unserer Zirbtwitten ist seit gestern dergestalt dezimiert, dass das Überleben der übriggebliebenen Vögel im kommenden Winter unwahrscheinlich ist. Wir werden das frohe Gezwitscher am Morgen vermissen.

Allerdings muss an dieser Stelle natürlich auch gesagt werden, dass es sich beim Vorfall mit den Zirbtwitten um einen zu erwartenden, ja, um einen gewünschten Effekt der Scheibenputzkunst handelt. Andreas meisterlich gereinigte Scheiben unterstützen wie kein anderes Element der urbanen Raumgestaltung den Prozess der natürlichen Auslese. Sollte die Twitten-Kolonie den erlittenen Verlust wider Erwarten überstehen, dann ist es offensichtlich, dass die Fenster dazu geführt haben, den genetischen Code einer ganzen Tierart zu optimieren! Für dieses Engagement im Namen der Tierliebe kann man die Leistung von Andrea, der "Klementine des 21. Jahrhunderts", gar nicht hoch genug einschätzen. Danke!
Mario de Baseggio

2010-02-22, 06.42 GMT
Besuch im Zoo
Beim gestrigen Zoobesuch lag das Hauptaugenmerk auf den Fischen und Reptilien, die wir eingehend beobachten konnten. Bei den Kamelen und Lelofanten schauten wir ebenfalls kurz vorbei, bevor es zum Mittagessen ins Restaurant ging. Zufälligerweise trafen wir dort noch Gaby, Samuel und Luana. Sophia und Luana taten folgerichtig das, was sie am liebsten tun: Gemeinsam auf hundert verschiedene Arten die Rutschbahn herunterkullern.
Mario de Baseggio

2008-10-11, 10.16 GMT
Kofi Annan an der Universität Zürich
Der Friedensnobelpreisträger und ehemalige Uno-Generalsekretär Kofi Annan trat gestern in der Aula der Universität Zürich auf. Er hielt eine Rede mit dem Titel "The University and the Challenge of Climate Change", die Eva und ich gemeinsam mit Yvonne über einen Live-Video-Stream verfolgen konnten.
Unverständlicherweise liess man Annan in der Aula sprechen, die gerade einmal 200 Personen fasst. Daher sammelten sich auf der Treppe im Hauptgebäude hunderte von Menschen, die keinen Einlass in die Aula fanden. Zu diesen Personen gehörten auch wir. Die drei vorbereiteten Räume mit Live-Video-Stream waren ebenfalls zum Bersten gefüllt, glücklicherweise wurden (wohl durch den Hausdienst) im Eiltempo mehrere weitere Hörsäle mit dem Videosignal versehen, so dass wir Kofi Annans Rede in voller Länge sehen konnten.

Der Friedensnobelpreisträger begann seine Rede mit einer Anekdote: Er sei nicht ganz sicher, ob die vielen Leute, die ihn hier fotografiert hätten, auch wirklich wüssten, wer er sei. In seinen Ferien sei er nämlich mit Morgan Freeman verwechselt worden. Danach sprach der Nobelpreisträger in eindringlicher, ernster Weise von den Folgen des Klimawandels für die Welt. Es seien einmal mehr vor allem die Ärmsten der Armen betroffen. Es gebe, so Annan, bereits 25 Millionen Flüchtlinge, die wegen veränderter klimatischen Bedingungen ihre Heimat verlassen müssen. Diese Zahl könne in naher Zukunft bis zu 100 Millionen steigen. Daher sei schnelles Handeln auf verschiedenesten Ebenen - in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft - unerlässlich. Ein besonders beeindruckendes Zitat möchte wir hier im Wortlaut wiedergeben.

"Of all the natural species, it is human beings who have been granted the role of agent and not just the subject of change. This is our sacred and profound responsibility, individually and collectively." (Dieses Zitat ist als Film auch bei YouTube zu sehen.)

Obwohl wir Kofi Annan nur über den Video-Stream sehen und nicht im selben Raum sitzen konnten, war die Rede des ehemaligen Uno-Generalsekretär ein denkwürdiges Erlebnis.
Das Zitat von Kofi Annan auf YouTube
Mario de Baseggio

2008-07-01, 20.21 GMT
Words don't come easy
Wir sind nicht zu hundert Prozent sicher. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Sophia heute ihr erstes Wort gesprochen hat, ist hoch. Sie hat den Ausdruck auf Nachfrage wiederholt. Wir werden in den kommenden Tagen also versuchen herauszufinden, ob die sinntragenden Silben nur zufällig artikuliert wurden, oder ob wir uns langsam daran gewöhnen müssen, unserer Tochter zuzuhören.

Ach ja, das Wort, das Sophia heute wohl über die Lippen kam, war übrigens "Auto".
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2008-06-17, 07.07 GMT
Forza Italia!
Das zweite Gruppenspiel der Azzurri, Italien - Rumänien, schauten wir uns für einmal nicht zu Hause, sondern in der Zuger UBS-Arena an. Zusammen mit einigen hundert andern Fans bangten und jubelten wir bis zur letzten Minute. Das Resultat ist bekannt, mit dem 1:1 gegen die Rumänen steht der Weltmeister heute gegen Frankreich unter Zugzwang und ist dazu erst noch abhängig vom Resultat des Spiels Rumänien - Holland. Eines ist jedoch bei all den Ungewissheiten klar: an den Fans kann's nicht gelegen haben!
Eva Moehlecke de Baseggio
Bild mit freundlicher Genehmigung der
UBS AG.

2007-07-09, 11.56 GMT
100 Tage Sophia
Heute feiern wir den hundertsten Tag von Sophia. Hundert Tage, in denen wir sie ca. fünfmal täglich gewickelt und gefüttert haben. Aber auch hundert Tage, in denen sie gelernt hat zu lachen, zu plappern (jedoch noch nicht, damit aufzuhören), sich zur Seite zu drehen, zu greifen, halbwegs zu sitzen und sich die Fäustchen in den Mund zu stecken und dann drinnen zu öffnen bis es sie würgt... Also lauter nützliche Dinge, die man als Mensch eben lernen muss.
Wir sind gespannt, was in den nächsten hundert Tagen folgen wird. Haare vielleicht?
Eva Moehlecke de Baseggio

2007-04-17, 10.23 GMT
Die neuen Möbel sind da!
Am Freitag wurden sie geliefert, unsere zwei neuen Kommoden für's Schlafzimmer und die zwei Küchenschränke. Wie immer haben wir uns für Stücke entschieden, die aus natürlich gemasertem Massivholz gefertigt sind. Die Türen sind mit asiatisch anmutenden Beschlägen verziert. Mit einem Schlag haben wir nun fast zu viel Stauraum für Geschirr und Wäsche. Aber auch dieser Platz wird wohl schon bald wieder zu hundert Prozent genutzt sein...
Mario de Baseggio

2006-10-22, 10.00 GMT
Mille grazie, Michael!
Heute geht eine Ära zu Ende: Michael Schumacher fährt in Brasilien den letzten Grand Prix seiner Karriere. Eine der beeindruckendsten Sportlerkarrieren überhaupt findet damit nach 250 Rennen einen würdigen Abschluss.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, Schumacher ist der beste Rennfahrer aller Zeiten. 91 Siege und knapp 1'300 Punkte verhalfen dem Kerpener zu sieben Titeln. Ob es Schumacher heute gelingen wird, im letzten Rennen mit viel Glück die 10 Punkte auf Fernando Alonso wettzumachen ist nebensächlich. Er braucht diesbezüglich nichts mehr zu beweisen.

1992 habe ich Michael in Hockenheim zum ersten Mal live fahren gesehen. Er wurde in seiner ersten vollständigen Formel-1-Saison im Benetton-Ford glänzender Dritter hinter Nigel Mansell und Ayrton Senna. Zwei Rennen später gewann er in Spa seinen ersten Grand Prix.
Seither war er in jedem Jahr einer der Titelkandidaten. Die Entschlossenheit, mit der er in dieser Zeit seine Ziele verfolgte, ist beeindruckend. Seine grosse Stärke war die Übersicht und Rennintelligenz, die er auch unter grossem Druck bewahren konnte. Wenn es sich lohnte, ein hohes Risiko zu nehmen, dann tat er es. Wenn es besser war, zu verwalten, dann tat er auch dies. Er schaffte es, die Scuderia innert fünf Jahren aus der Rennsportversenkung an die Spitze zu führen. Die Kombination von deutscher Gründlichkeit und italienischem Temperament war zu Beginn des Jahrhunderts das Mass aller Dinge.
Danke, Michael Schumacher, für die vielen spannenden Momente!
Mario de Baseggio
Bild: http://commons.wikimedia.org

2006-08-06, 16.18 GMT
Ein Wochenende in München
Das letzte Wochenende verbrachten wir gemeinsam mit Yvonne und Lúcio in der bayrischen Hauptstadt München. Höhepunkte des äusserst unterhaltsamen und interessanten Kurz-Trips waren gewiss der Botanische Garten mit seinen eindrücklichen Gewächshäusern und die Pinakothek der Moderne, in der zeitgenössische Kunst, Design und Architektur zu bestaunen sind.

Am Samstagabend konnten wir zudem das «Jahrhundertfeuerwerk» im Olympiapark geniessen. Der Genuss war um so grösser, als dass wir zu den wenigen Anwesenden gehörten, die den vorangegangenen Jahrhundertwolkenbruch trocken überstanden hatten.
Die Bilder unseres Münchner Abenteuers.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

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