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Today in 2010 Was ist wo drin? Und wieviel, wenn überhaupt?
Today in 2005 Leo ist da!

2018-05-30, 18.49 GMT
Il Fenomeno
Seit Mitte Mai belege ich regelmässig Kurse an der Pro Goalie School in Kloten. Ziel ist es, in der kommenden Saison als Ersatzgoalie an Plausch-Spielen teilnehmen zu können. Das Ganze gestaltet sich nicht ganz einfach, insbesondere, weil ich ja nur schlecht schlittschuhlaufe. Langsam aber stetig mache ich Fortschritte, mal schauen, ob es am Ende reicht, den Traum von der NHL-Karriere wahr zu machen.
Mario de Baseggio

2016-01-18, 05.18 GMT
ZSC Lions - HC Ambri-Piotta: 7:2
Gestern erlebten wir gemeinsam mit Nachbar Urs und insgesamt fünf Lions Kids den überlegenen Sieg des Zett gegen den HC Ambri-Piotta. Eva wurde - wie insgeheim von mir herbeigesehnt - Zeugin eines Tores meines derzeitigen Lieblingsspielers Auston Matthews. Im mit über elftausend Zuschauern belegten Hallenstadion war die Stimmung gut und laut, nicht zuletzt wegen der verteilten "Klatsch-Fächern". Es bliebt zu hoffen, dass die Löwen, die derzeit mit 12 Punkten Vorsprung klar die Tabelle der Liga anführen und am 3. Februar auch im Cupfinal gegen Lausanne HC stehen, ihre Form auch in den Playoffs beibehalten können.
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt die ZSC Lions auf ihrer Ehrenrunde nach dem Spiel.

2014-09-03, 18.58 GMT
Charlie Duke, Moonwalker
Heute hatte ich im Rahmen einer Veranstaltung an der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) die Gelegenheit, Charlie Duke persönlich zu treffen, ihm die Hand zu schütteln und ein paar Worte mit ihm auszutauschen. Duke war Capcom bei 4 Apollo-Missionen und Mitglied der Besatzung von Apollo 16 und war der zehnte Mensch auf dem Mond. In einem packenden Vortrag schilderte er verschiedene Episoden und Erfahrungen, zum Beispiel die Momente bei Mission Control, als ungewiss war, ob Neil Armstrong den Eagle mit nur wenigen Sekunden Treibstoffreserven überhaupt würde landen können. Eine unglaubliche Biografie, sehr inspirierend! Danke auch an Felix, der mir den Anlass vermittelt hat.
Mario de Baseggio

2014-07-09, 04.47 GMT
Unsere Seleçao erleidet Schiffbruch
Der gestrige Halbfinal war ein Spiel der Superlative. Leider zeigten alle Extremwerte aus meiner Fan-Sicht in die falsche Richtung. Die Mannschaft von Luis Felipe Scolari liess bereits in der 11. Minute ein Tor nach einem Abwehrstellungsfehler zu, das 2 zu 0 durch Miroslav Klose in der 23. Minute schockte unser Team derart, dass es nach sechs weiteren Minuten bereits 5 (fünf!) zu null stand. Die perfekt spielenden Deutschen gaben diesen Vorsprung natürlich nicht mehr aus der Hand, das Endresultat von 7 zu 1 ist das Ergebnis dieser hervorragenden Arbeit. Das Bittere an der Sache ist nicht die Niederlage an sich. In einem WM-Halbfinal gegen Deutschland zu verlieren ist keine Schande. Was stossend ist, ist die Art, wie man sich in dieses Schicksal gefügt hat. Brasilien war gelähmt, man liess (bis auf die Ausnahmen Marcelo, Bernard und Hulk) jeden Kampfgeist vermissen. Der Umstand, dass Neymar Jr. (verletzt) und Thiago Silva (2 x gelb) gefehlt haben, darf als Entschuldigung nicht gelten. Die spielerische Substanz des WM-Gastgebers ist auch ohne die beiden Schlüsselspieler hervorragend. Die Ursache für diese Niederlage liegt in der Einstellung der Spieler, an der oft zitierten fehlenden "mentalen Stärke". Rolf Fringer sprach von kontraproduktiver Übermotivation, ebenfalls eine mögliche Erklärung. Jedenfalls war die Seleçao nicht in der Lage, Deutschland Paroli zu bieten - zu keinem Zeitpunkt. Joachim Löws Team spielte überragend und hatte das Geschehen hundertprozentig im Griff. Die Deutschen ziehen verdient in den Final ein und wenn sie am Sonntag dieselbe Leistung abrufen können, dann gibt es keinen Zweifel darüber, wer am Ende den Pokal in die Höhe stemmen wird.
Mario de Baseggio

2014-06-25, 04.49 GMT
Fifa Worldcup 2014: Erneut das Aus in der Vorrunde
Fussball ist einfach. Wenn man an einer WM nicht das ganze Potential auf den Platz bringt, dann verliert man (meistens). Der Squadra Azzurra ist es nur im Spiel gegen England ansatzweise gelungen, das Niveau zu erreichen, das nötig gewesen wäre, um im Turnier gegen die anderen Mannschaften zu bestehen. Im zweiten Match gegen Costa Rica waren wir bereits zu wenig gut, im gestrigen Spiel gegen Uruguay waren wir harmlos. Pirlo offensichtlich müde, Balotelli lustlos, so half am Ende auch ein Gigi Buffon in Höchstform nicht. Es waren keine Reserven mehr da, um auf Widrigkeiten aus italienischer Sicht (wie zBsp. die harte Rote Karte gegen Marchisio oder die ungeahndete Vampir-Attacke von Suárez) reagieren zu können. Unser Ausscheiden ist traurig, aber die logische Folge der nicht gezeigten Leistung.
Mario de Baseggio

2014-03-03, 06.10 GMT
Von Paradiesvögeln, Puppen und Männern in Frack und Zylinder
Am Samstag fand im Kirchgemeindehaus der jährlich Fasnachtsball statt. Sophia konnte bei der Maskenprämierung gemeinsam mit ihrer Freundin Emilia den zweiten Platz erreichen. Die beiden traten als Tucan und Papagei auf und konnten die Jury mit ihrem wilden Tanz überzeugen. Eva und ich waren als Barbie und Ken den ganzen Abend unzertrennlich, während mein Vater Guido in Frack und Zylinder mit Abstand die eleganteste Erscheinung des Anlasses war. Da sich der "Verein Aktives Balgrist" im Sommer auflöst, ist unklar, wo wir im kommenden Jahr fasnachten können. Unser Dank geht jedenfalls an alle Beteiligten für die witzigen Bälle, die wir in den vergangenen Jahren besuchen durften.
Mario de Baseggio

2012-07-16, 04.42 GMT
Campione im Letzigrund
Gestern sahen wir Gennaro Gattuso bei seinem ersten Meisterschaftsspiel für den FC Sion. Es war dies auch das erste Spiel der Saison. Da wir nicht annehmen, dass der ehemalige Rossonero eine ganze Spielzeit in der Super League bleiben will, war es wichtig, die erste Gelegenheit beim Schopf zu packen, ihn zu sehen. Das ist auch der Grund, weshalb wir überhaupt ein Spiel der Grasshoppers besucht haben. Das Spiel war interessant, GC von den Wallisern mit 0 zu 2 geschlagen, die Niederlage hätte leicht höher ausfallen können. Je ein Latten- und ein Pfostenschuss dokumentieren die Überlegenheit der Rot-Weissen. Die weltmeisterliche Nummer 8 liess zwischendurch die Klasse aufblitzen, hetzte seine Mitspieler auf dem Platz herum und schnitt wie üblich grimmige Grimassen. Jetzt ist der FC Sion Leader der Meisterschaft und wir sind gespannt, ob Gennaro Gattuso dieser Saison seinen Stempel aufzudrücken vermag.
Mario de Baseggio

2012-04-22, 17.51 GMT
Adéus, Tia Helena
In der Nacht auf heute ist meine Tante Helena verstorben. Trotz ihrer schweren Erkrankung konnte sie bis zuletzt in ihrem Geburtshaus leben. Wir hatten gehofft, sie im Oktober nochmals sehen zu können, dem ist nun leider nicht so. Tia Helena, Du warst einzigartig!
Eva Moehlecke de Baseggio

2011-12-31, 13.07 GMT
2011: Annus horribilis
Die zweite Hälfte dieses Jahres stand im Zeichen des Abschieds von meiner Mutter Helen. Die Anteilnahme an ihrem durch eine schwere Krebserkrankung verursachten Leiden und die damit verbundene Machtlosigkeit war seit Sommer eine konstante Belastung für die ganze Familie. Ihr Tod am 19. Dezember setzte ihrer Agonie und der Ungewissheit ein Ende, die Leere allerdings bleibt. Es wird einige Zeit dauern, über den Verlust hinwegzukommen. Es wird gelingen, aber es ist nicht leicht.

Neben dieser Tragödie im nächsten Umfeld wird uns 2011 auch vom Weltgeschehen her als schwierig in Erinnerung bleiben. Die Tsunami-Katastrophe in Japan mit anschliessender Havarie in verschiedenen Kernreaktoren forderte über 20'000 Leben und führte uns vor Augen, wie mächtig die Naturgewalten den Plänen des Menschen zusetzen können. Im Juli kostete der Amoklauf in Oslo vielen unschuldigen Menschen das Leben. Und vor einigen Tagen starben über 1'000 Menschen in den Philippinen an den Folgen des Sturms Washi. Überhaupt hatte man den Eindruck, dass die Welt an vielen Orten aus den Fugen geraten ist. Die Eurokrise, die Aufstände in der Arabischen Welt, selbst das politische System in der Schweiz geriet in Aufruhr.

Gleichzeitig gab es natürlich auch Lichtblicke. Unsere Jüngste wurde eingeschult und besucht nun den Kindergarten. Ich selbst hatte beruflich ein anspruchsvolles, aber überaus interessantes Jahr. Evas Studium neigt sich langsam einem erfolgreichen Ende zu. Die Ferien auf Kreta waren wunderschön. So hoffen wir für uns und für die Welt, dass sich aus der aktuellen Unruhe viel Gutes entwickeln möge. Wie meine Mutter zu sagen pflegte: "Es gaht immer irgendwo es Tüürli uuf."

In diesem Sinne wünschen wir ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2012!
Mario de Baseggio

2010-12-30, 18.49 GMT
Farewell, Bobby Farrell!
Männer können tanzen. Irgendwie. Und dabei cool sein. Irgendwie. 1977 hatte sich diese bahnbrechende Erkenntnis fest in meinem siebenjährigen Hirn verankert. Allein verantwortlich dafür ein gewisser Bobby Farrell, ungezähmter, wilder Tänzer meiner damaligen Lieblingsgruppe Boney M.

Leider konnte ich den Weg meines damaligen Mentors nicht gehen. Befreit zu tanzen war (und blieb) mir peinlich, ich schaffte es nie, wirklich über meinen Schatten zu springen und hielt mich in den Folgejahren mit pseudo-lockeren Sprüchen wie "tough guys don't dance" über Wasser.
Im Rückblick sehr schade, wie einfach wäre es gewesen, zur Blütezeit der Italodisco mit den wirklich Coolen mitzuhalten. Ein bisschen hüpfen, den Rest erledigen die mitwippenden Schulterpolster und die an Hosenträgern hängenden Rüebli-Jeans. Ich zog es stattdessen vor, mit beiden Händen in den Hosentaschen am Tanzflächenrand mein Gewicht von einem Fuss auf den anderen zu verlagern. Die Chance habe ich verpasst und das wurde mir schmerzlich bewusst, als ich leider lesen musste, dass Bobby Farrell heute im Alter von 61 Jahren verstorben ist. Vielen Dank für alles, Bobby! An deinem Vorbild hat es nicht gelegen, hätte ich nur ein bisschen mehr Mut gehabt, mich so zu bewegen wie du, dann hätte auch ich cool sein können. Irgendwie.
Mario de Baseggio

2009-05-16, 07.08 GMT
Die Jagd ist eröffnet
Mein Arbeitskollege Philipp hat die Carfari-Saison mit einem Knaller lanciert: Er hat am Donnerstag ein wunderschönes Exemplar der Gattung Ferrari 430 Scuderia erlegt. Werden wir diesen Blattschuss im Lauf des Sommers übertreffen können? Und vor allem: Wem wird es gelingen, einen Löwen zu schiessen? Sie/du vielleicht?
carfari.com
Mario de Baseggio
Bild von Philipp Weder, zu finden bei carfari.com.

2009-04-13, 16.27 GMT
Ostern mit der Familie
Wir verbrachten Ostern im Kreis der Familie. Und das sogar in zwei Etappen. Während wir am Ostersonntag mit [undisclosed] zum Brunch bei Yvonne und Lúcio eingeladen waren, besuchten wir am Ostermontag gemeinsam mit Helen und Guido wieder einmal die Jucker Farmart in Seegräben. Ausgiebige Spielplatz-Besuche standen an beiden Tagen auf dem Programm, was natürlich ganz nach Sophias Geschmack war. Aber auch für uns war es toll, unseren Eltern beim stundenlangen Schaukeln, Rutschen, Hüpfen, Blüemli-Pflücken etc. zusehen zu können.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2008-11-11, 07.55 GMT
Drei Tage in Berlin
Es hat fast 39 Jahre gedauert, bis ich zum ersten Mal die Hauptstadt unseres nördlichen Nachbars besucht habe. Gleich nach unserer Ankunft im Hotel Luisa's Place beim Adenauer-Platz, haben wir am Kurfürstendamm eine Curry-Wurst verdrückt. Ein gelungener Auftakt für den kleinen Städtetrip, den wir anlässlich unseres fünften Hochzeitstages unternommen haben.
Am Freitagabend sahen wir in der Berliner Staatsoper "Così fan tutte" in einer ebenso witzigen wie gelungenen Aufführung. Die erste Operninszenierung von Doris Dörrie lässt die Geschichte in den frühen Siebzigern spielen, Ferrando (Jeremy Ovenden) und Guglielmo (Hanno Müller-Brachmann) sind Geschäftsleute und keine Soldaten. Sie verkleiden sich auch nicht als orientalische Herren, sondern folgerichtig als Hippies.

Wir sassen in der ersten Reihe und konnten das Ensemble aus nächster Nähe bei der Arbeit beobachten. Manchmal fast zu nahe, wir können von Glück reden, dass uns die Spucke von Roman Trekel (Don Alfonso) nicht getroffen hat. Unsere Sitznachbarn sassen bei den lauteren Partien buchstäblich im Regen. Beeindruckt waren wir von der Leistung des Dirigenten, Dan Ettinger, der während knapp drei Stunden seine Musiker anfeuerte oder zurückhielt und den Sängern abwechselnd das Tempo vorgab, oder - vor allem während der Soli - deren Tempo geschickt aufnahm. Katharina Kammerloher in der Rolle der Dorabella bot eine solide Leistung, auch Anna Samuil (Fiordiligi) bewies - bis auf kleine Schwächen in der Koloratur - ihr Können. Besonders erwähnen möchten wir noch den brasilianischen Sopran Adriane Queiroz, die mit ihrem komödiantischen Talent die quirlige Despina blendend interpretierte.

Den Samstagmorgen verbrachten wir mit dem typischen Touristenprogramm: Doppeldeckerbusrundfahrt vorbei an der Gedächtniskirche, Checkpoint Charlie, Alexanderplatz etc. Beim Brandenburger Tor sind wir zu Fuss weiter und haben uns ebendieses, den Bundestag und das Holocaust-Mahnmal genauer angeschaut. Die 2711 grauen Stelen des Denkmals bedürfen der Interpretation des einzelnen Betrachters. Der "Place of no meaning", wie Peter Eisenman ,der Schöpfer des Kenotaphs, sein Werk auch bezeichnet, vermittelt an keiner Stelle Sicherheit oder Gewissheit. Wie wir denken, sehr passend.

Nachdem wir am Potsdamer Platz Stücke der Berliner Mauer sehen konnten, entschlossen wir uns, in einem Kino im Sony-Center-Gebäude den neuen Bond zu sehen. "Quantum of Solace" gefiel uns hervorragend. Ein unheimlich schnell geschnittener, von Marc Forster gekonnt inszenierter moderner Actionstreifen. James-Bond-Fans alter Schule wird der Film wohl zu weit vom "richtigen" 007-Feeling weg sein. Wir fanden es hingegen toll, dass man sich vom drögen "Geschüttelt-nicht-gerührt"-Mief gelöst und alte Zöpfe (Moneypenny, Q, Gadgets usw.) abgeschnitten hat. Daniel Craig versteht es ausgezeichnet, den Agenten im Spannungsfeld von Pflichterfüllung und persönlicher Rache zu zeigen. Ein wirklich guter Film. (Wenn man damit leben kann, dass nicht aus Kugelschreibern geschossen wird und die im Film vorkommenden Frauen mehr als nur Staffage sind.)

Der Sonntag stand im Zeichen der Rückreise. In weniger als 25 Minuten brachte uns die Buslinie 109 vom Adenauer-Platz zum Flughafen Berlin-Tegel, weitere drei Stunden später waren wir wohlbehalten in der Schweiz angekommen.
Mario de Baseggio

2008-11-03, 07.05 GMT
Lewis Hamilton ist Weltmeister
Gestern ist in Brasilien eine spannende Formel-1-Weltmeisterschaft zu Ende gegangen. Lewis Hamilton ist es in der letzten Runde gelungen, an Timo Glock vorbeizugehen und den für ihn so wichtigen 5. Platz im Rennen zu erobern. Die bereits jubelnde Ferrari-Crew (inklusive Felipe Massas Familie) hatte eine einfache Lektion bitter zu lernen: Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist.
Mit einem Punkt Vorsprung hat Hamilton am Ende die Oberhand und ich gratuliere herzlich, denn was der Brite in den letzten zwei Jahren gezeigt hat, liess keinen Zweifel daran, dass hier ein künftiger Weltmeister am Werk war. Schade, dass Felipe Massa in seiner bis anhin besten Saison das bessere Ende nicht für sich hat behalten können. Der letzten Runde in Brasilien nachzutrauern bringt allerdings nichts, Ferrari hat den Fahrertitel bereits in den Rennen zuvor verloren. Mit kuriosen Zwischenfällen (abgerissener Tankschlauch), schlechter Renntaktik und leider auch mit mangelnder technischer Zuverlässigkeit. Schön, dass es trotzdem zum Konstrukteurentitel gereicht hat.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-09-01, 16.42 GMT
10 Jahre UBS
Heute vor 10 Jahren trat ich meine Arbeitsstelle bei UBS an. Die Zeiten waren turbulent, die Bank hatte den Merger von Bankverein und Bankgesellschaft zu verdauen. Ein Verlust von einer Milliarde Franken in einem geplatzten Hedge Fund folgten, genau so unangenehm wie die Schredder-Affäre, bei der es um die illegale Vernichtung von Dokumenten ging. Die Bank war alles andere als populär, in bleibender Erinnerung werden mir aus dieser Zeit die Demonstranten auf dem Paradeplatz bleiben, auf deren Schildern die einfache, eingängige Gleichung "UBS-Mitarbeiter = Mörder" zu lesen war. Nach dieser ersten schwierigen Phase folgten Jahre des Erfolgs und des Wachstums für UBS. Ein Rekordquartal löste das andere ab, der wirtschaftliche Erfolg spiegelte sich in den Siegen der Rennjacht Alinghi wieder. Anleger, Presse und Kunden, alle waren sie gleichermassen begeistert. Seit knapp einem Jahr ist das freilich nicht mehr so. Wir haben zu kämpfen. Und das tun wir. Der Weg zurück an die Spitze ist kein leichter, wir werden die nächsten zwei Jahre damit verbringen, uns das verlorene Vertrauen bei unseren Kunden wieder zu verdienen. Es wird nicht leicht, aber es wird gelingen. Warum ich das weiss? Weil ich in unserer Bank in den letzten zehn Jahren so viele intelligente, kreative und fleissige Menschen kennengelernt habe, dass für mich kein Zweifel darüber besteht, dass wir den Karren gemeinsam auch aus dem 40-Milliarden-Dreck ziehen können. Zum Schluss möchte ich mich bei all diesen Kolleginnen und Kollegen herzlich für alles bedanken, was sie für mich getan haben.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-06-30, 18.02 GMT
Nochmals Gratulation an Spanien!
Nach 44 Jahren ist es der Spanischen Nationalmannschaft endlich wieder einmal gelungen, einen grossen Titel zu erringen. Ich gratuliere der Auswahl von Luis Aragonés zum verdienten Finalsieg über das deutsche Team. Insgesamt hat die Mannschaft mit dem besten und gleichzeitig auch attraktivsten Fussball auch das Turnier für sich entscheiden können.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-06-18, 07.35 GMT
Abgerechnet wird zum Schluss
Es ist jedes Mal dasselbe: Die Squadra Azzurra schleppt sich mühsam durch die Vorrunden grosser Turniere und erreicht die Finalrunden mit Leistungen, die dem Potential der Mannschaft in keiner Weise gerecht werden. Daran habe ich mich als Fan schon vor langer Zeit gewöhnen müssen. Daher war ich nicht sonderlich überrascht, dass es auch diesmal wieder geklappt hat - das tut es meistens. Mein Optimismus wurde in den vergangenen Tagen von meinen Kolleginnen und Kollegen (wohl zu Recht) immer wieder belächelt. Die Spiele gegen die Niederlande und gegen Rumänien gaben genug Munition für zwei Meisterschaften...
Jetzt wird der Grundton in den Kommentaren wieder ändern, jetzt wird man vom "glücklichen" oder vom "unverdienten" Weiterkommen der Mannschaft sprechen. Auch daran habe ich mich als Fan längst gewöhnt. (Das ist ja gerade einer der schönsten Aspekte des Fussballspiels: Jeder kann die Geschehnisse auf seine eigene Weise analysieren und deuten.) Kann man von Glück sprechen, wenn es immer wieder geschieht? Widerspricht die regelhafte Wiederholung nicht dem eigentlichen Konzept von "Glück haben"? Glück oder Pech haben, das geschieht in einem einzelnen Spiel, bei einer (Fehl-)Entscheidung des Schiedsrichters, bei einem Pfostenschuss oder bei einer Verletzung, wie sie gestern leider Franck Ribery ereilt hat. Von diesen Momenten sind alle Mannschaften betroffen. Erinnert man sich an das aberkannte reguläre Tor von Luca Toni gegen Rumänien? Wie steht es mit dem Penalty, den Portugal gegen die Schweiz in der ersten Halbzeit nicht hat zugesprochen bekommen? Im selben Spiel führt eine Schwalbe Barnettas zum Elfmeter gegen die "unglücklichen" Portugiesen. Würde man den ausgezeichneten, aufopfernd kämpfenden Nani fragen, er würde sicherlich antworten, dass diese beiden Entscheidungen Glück für die Schweizer waren. Aus Schweizer Sicht wird man sich hingegen nur an die tolle, kämpferische Leistung der Mannschaft im letzten Spiel unter Köbi Kuhn erinnern. Aber - und das ist jetzt meine persönliche Folgerung aus dem eben Gesagten - Glück oder Pech können spielentscheidend sein, sie können aber nicht über Jahre hinweg den Ausgang von Turnieren bestimmen. Das "glückliche" Weiterkommen der Italiener ist ein Mythos. Es ist es kein glücklicher Zufall, dass Mannschaften wie Deutschland, Italien, Argentinien oder Brasilien regelmässig Vorrunden grosser Meisterschaften überstehen und sich oft im Finalspiel wiederfinden. Ob man es mag oder nicht, im Spiel dieser Teams gibt es eine Qualität, die beständig Resultate garantiert.

Wie dem auch sei, die Karten sind jetzt frisch gemischt, jetzt geht es am Sonntag in Wien gegen das starke Spanien, leider ohne Pirlo und Gattuso. Da werden wir also wieder etwas Glück brauchen...
Mario de Baseggio

2008-06-03, 05.34 GMT
Alte Musik ganz neu
Nachdem wir uns am Freitag neue Boxen samt Verstärker und CD-Player gekauft haben, sind wir nun dabei, unsere Musiksammlung ganz neu zu entdecken. Qualitativ liegen zwischen unserer alten Kompaktanlage und dem neuen System Welten, was zur Folge hat, dass auch Stücke, die wir gut kennen und seit Jahren immer wieder hören, so viel besser klingen, dass wir immer wieder auf's Neue überrascht werden. Wir danken an dieser Stelle Erni Hifi (www.erni-hifi.ch) für die wirklich ausgezeichnete Beratung. Wir können dieses Fachgeschäft mit reinem Gewissen weiterempfehlen!
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-04-11, 15.55 GMT
Beinahe-Katastrophe im Büro!
Gestern hat sich im Büro unseres Teams eine Deckenlampe aus der Verankerung gelöst, als ich auf dem Weg in mein Büro die Tür (rechts im Bild) ins Schloss fallen liess. Ein lauter Aufschrei Hildegards liess mich das Schlimmste befürchten, vorsichtig öffnete ich die eben geschlossene Tür und konnte zu meiner Erleichterung feststellen, dass meine Kollegin lediglich erschreckt, nicht aber getroffen worden war. Sie sitzt seit Ostern an einem anderen Arbeitsplatz. Wenn man sich vergegenwärtigt, dass die nur noch am Stromkabel hängende Lampe genau über dem (glücklicherweise) leeren Bürostuhl gehangen hatte, dann kann man sich leicht ausmalen, was hätte passieren können, wenn der metallene Kasten Hildegard auf's Hirn geknallt wäre. Die Leuchtstoffröhren wären sicherlich zu Bruch gegangen; schlimmer noch, die Lampe hätte gehörig verbeult werden können. Was eine solche Reparatur gekostet hätte! Nicht auszudenken!
Mario de Baseggio

2007-08-23, 05.00 GMT
10 Jahre baseggio.net
Heute feiert das genealogische Projekt "baseggio.net" sein zehnjähriges Bestehen. Die Site ist stetig gewachsen, wir führen mehr als 1400 Baseggios aus 14 Ländern in unserer Datenbank. In Brasilien hat das Netzwerk bereits drei Zusammenkünfte mit jeweils über 300 Personen initialisiert. Ein Ende ist - glücklicherweise - nicht absehbar.
Als ich 1991 damit begann, mich mit Webpublishing und den damaligen technischen Möglichkeiten zu befassen, stand ich vor einem Problem: Was publiziert man, wenn man keine echten Inhalte hat? Ich habe mir damit geholfen, Angaben über meinen Familiennamen zusammenzustellen, immerhin konnte man die Pages, die ich damals bei CompuServe veröffentlichte, als kleines familienbezogenes Kompendium verstehen.

Nach wenigen Monaten erhielt ich von Franco Baseggio aus den USA eine E-Mail, die dem Projekt eine entscheidende Wende geben sollte. Wir stellten nämlich fest, dass unsere Familien dieselben Wappen hatten. Franco hatte bereits einige Zeit in die Ahnenforschung investiert, also beschlossen wir unsere Daten zusammenzubringen und arbeiteten fortan gemeinsam an der Familien-Website. Ein paar Monate später stiess Evaldo Bazeggio aus Brasilien dazu, der sich seither um die zahlreichen brasilianischen Beiträge kümmert.

Wir konnten immer mehr Inhalte publizieren, so dass ich mich 1997 entschied, die First Level Domain
baseggio.net zu kaufen. Am 23. August war es dann so weit, wir lancierten baseggio.net. Die neue Internet-Adresse bewirkte wiederum, dass man uns noch leichter finden konnte, entsprechend umfangreich stellt sich die Site heute dar.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Personen, die zum Auftritt beigetragen haben. Es sind zu viele, als dass ich sie alle namentlich nennen könnte. Natürlich gilt mein besonderer Dank meinen beiden Mitstreitern Evaldo und Franco, ohne die baseggio.net niemals zu dem hätte werden können, was es heute ist. Leider ist Franco am 17. April dieses Jahres nach schwerer Krankheit verstorben. Die Arbeit an der Site wird jedoch in seinem Sinn weitergeführt, getreu des Familien-Wahlspruchs der venezianischen Baseggio: "Per ben fare!"
Mario de Baseggio

2006-07-10, 07.00 GMT
Campioni del mondo!
Nachdem sie in einem gleichermassen ausgeglichenen wie zerfahrenen Finalspiel einen Rückstand wettgemacht hatten, gelang es der Squadra Azzurra den Weltmeistertitel 2006 im Penaltyschiessen zu erkämpfen. Alle fünf Schützen trafen, Frankreichs Trezeguet hatte einen Lattenschuss zu beklagen. Mit dem Treffer Fabio Grossos war die WM entschieden.
Ich habe mich in den vergangenen Tagen immer wieder an den Sommer des Jahres 1982 erinnert. Am Abend des 11. Juli sass ich damals mit meinen Eltern und meinem Cousin Marcel vor dem Fernseher und verfolgte das Finalspiel gebannt. Bei jedem der drei italienischen Tore rannten Marcel und ich auf den Balkon und jubelten so laut wir nur konnten. Dieses 3 zu eins gegen Deutschland gehört zu meinen unauslöschlichen Erinnerungen, meine Helden von damals waren Zoff, Altobelli, Graziani, Scirea, Gentile, Tardelli und natürlich Paolo Rossi.

Im Gegensatz zu 1982 waren gestern alle meine neuen Helden jünger als ich. Buffon, der nervenstarke Grosso, Toni, Materazzi, der dem Spiel seinen Stempel aufgedrückt hat und natürlich Fabio Cannavaro, der wohl beste Abwehrspieler der Gegenwart. Die Squadra hat das Turnier mit viel Willenskraft, Ausdauer und Routine für sich entscheiden können.

Die Weltmeisterschaft 2006 ist Geschichte. Während fünf Wochen konnte man fachsimpeln, mitfiebern, zuweilen etwas leiden und nicht selten auch jubeln. Deutschland hat uns eine WM geschenkt, die das Verbindende, die Freude und das Hehre im Menschen gezeigt hat. Die Welt war wahrlich zu Gast bei Freunden.
Mario de Baseggio

2005-12-31, 12.26 GMT
Das war 2005
Wenn der letzte Tag des Jahres kommt, ist man geneigt, zurück zu blicken und eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Was haben wir im vergangenen Jahr erlebt, was hat uns berührt, was war schön und was war weniger schön?
Das Jahr 2005 war leider von menschlichen Tragödien geprägt, wie man sie in dieser medialen Konzentration noch selten erlebt hat. Der Tsunami hatte am 26. Dezember 2004 Hunderttausende in den Tod gerissen, richtig bewusst wurde uns das Ausmass der Katastrophe im Januar, als die Bilder der verwüsteten Gebiete, der zerstörten Städte und der trauernden Menschen während Wochen zu sehen waren.

Im Laufe des Jahres kamen weitere schlimme Nachrichten dazu. New Orleans versank in den Fluten und im Chaos, in Pakistan nahm ein Erdbeben vielen Menschen das Leben und den Hinterbliebenen die Hoffnung. Bombenanschläge in London und auf Bali, der nicht enden wollende Konflikt im nahen Osten und das Desaster im Irak - schlimme Schlagzeilen prägten die letzten 12 Monate.

Unsere Gedanken sind bei den Menschen, denen das Glück nicht zur Seite stand. Und sie sind bei all den Menschen, deren Unglück von den Medien und der Weltöffentlichkeit unbeachtet blieb. Wie viel wissen wir eigentlich über die Kriege in Myanmar, Nepal und Sudan? Wie steht es mit dem angeblichen Frieden in Burundi? Ein Unglück in Afrika hat den geringeren "News-Wert" als ein Unglück in Europa und den USA. Daher finden in unseren Medien gewisse Ereignisse gar nicht statt. Das muss zu denken geben.

Im Gegensatz zu den turbulenten Ereignissen in der Welt können wir aus persönlicher Sicht auf ein schönes, spannendes und erfülltes Jahr zurück schauen. Wir haben viel gesehen und viel gelernt. Die Ferienreisen in den Weiten Australiens und auf der Götterinsel Bali hinterliessen bleibende Eindrücke. Wir sahen den Dalai Lama im Hallenstadion, den Pianisten Lang Lang in der Tonhalle und Ronaldinho im Camp Nou. Dazu kamen viele schöne Ereignisse und Begegnungen, sie waren so zahlreich, dass wir sie an dieser Stelle nicht aufzählen können.

Wir schauen zuversichtlich auf das kommende Jahr und hoffen, dass es der Welt besser gehen wird. Unseren Freunden und Verwandten danken wir für die schönen gemeinsamen Stunden und wünschen allen einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Neues Jahr.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-10-25, 16.58 GMT
Brandy ist wieder da!
Nachdem wir die Hoffnung schon fast aufgegeben hatten, ist vor 5 Minuten unsere Katze Brandy nach einem sechstägigen Ausflug wohlbehalten wieder zurück gekehrt.
Ganz unerwartet stand sie plötzlich auf dem Fenstersims und liess ihr vertrautes «Möunz» vernehmen. Sie hat nun Hunger und scheint etwas durcheinander zu sein, sonst fehlt ihr aber nichts. Wo sie in den vergangenen - für uns schlimmen - Tagen abgeblieben ist und was sie dabei erlebt hat, darüber können wir nur mutmassen. Aufgrund ihres einigermassen genährten Zustandes können wir annehmen, dass sie gefüttert wurde. Was wiederum bedeutet, dass sie wohl von jemandem festgehalten wurde. Das würde denn auch ihre gegenwärtige Nervosität erklären.
Wie dem auch sei, wir sind froh, unser kleines Familienmitglied wieder bei uns zu haben. Wir haben sie arg vermisst.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-06-06, 12.08 GMT
Pflicht erfüllt, de Baseggio ausser Dienst!
Was vor 17 Jahren mit der Aushebung in der Chliriethalle in Oberglatt begonnen hat, konnte heute auf dem Flugfeld Dübendorf würdig zu Ende gebracht werden: Ich habe meine beeindruckende militärische Karriere beendet, nachdem die Armeeführung offenbar der Meinung ist, in Zukunft auf meine Dienste verzichten zu können.
Gemeinsam mit 400 Kameraden konnte ich meine Uniformen und das Kriegswerkzeug der Eidgenossenschaft zurück geben. Unter den Veteranen entdeckte ich Alexander, der in einer Parallelklasse zur Schule gegangen ist. Ausserdem traf ich am anschliessenden Apéro noch [undisclosed], einen ehemaligen Kadi, der unterdessen im Grad eines Obersten seine Diensttage zählt. Und - last but not least - war auch mein Dienstkollege Patrick vom Bundeslöschzug der Stadt Zürich mit von der Partie. Er ist auf dem linken Bild schelmisch grinsend zu sehen. Er war es auch, der das letzte Bild von mir in Uniform geschossen hat, das ich der Öffentlichkeit nicht vorenthalten möchte. In meiner letzten Amtshandlung habe ich vor dem offiziellen Akt der Entlassung noch einen Soldaten zum Korporal befördert. Er hatte keine Achselschlaufen am Hemd, da habe ich ihm meine eigenen, die ich noch von der Uniformjacke her bei mir trug, angezogen. Selbstverständlich habe ich ihn mit militärischem Gruss in den neuen Stand erhoben und ihn sogleich ermahnt, dass er als Unteroffizier der Schweizer Armee aufrechter, gerader zu stehen habe. Am Ende ging dann alles schnell, eine in der Länge erträgliche Rede von Stadträtin Maurer, gefolgt vom Fahnenmarsch und dem Schweizer Psalm. Dann war der letzte Befehl, den ich als Soldat zu befolgen hatte, das nicht unwillkommene, finale «Ruh'n!».
Mario de Baseggio

2005-03-29, 05.59 GMT
Oster-Aufwisch
Über die Ostertage waren wir ziemlich aktiv, sowohl geistig, wie körperlich. Am Karfreitag bereiteten wir die Bohrlöcher in der Wand vor, um die Fotografie von Peter Lik aufhängen zu können.
Das Bild, das wir in Liks Galerie in Cairns (Australien) erstanden hatten, war am Mittwoch per Kurier eingetroffen. Am Samstagmorgen kauften wir als erstes ein Seil, das den 40-Kilogramm-Schinken auch zuverlässig an der Wand halten würde. Den Nachmittag verbrachten wir mit dem Hochstemmen und Geraderichten des massiven Rahmens. Klar, dass wir uns am Abend mit einer gehörigen Portion Sushi aus Eigenproduktion belohnten.
Am Sonntagmorgen luden uns
Yvonne und Lúcio zum Osterbrunch ein, wo wir auch [undisclosed] und [undisclosed] sahen. Wie immer entwickelten sich - neben eigens für [undisclosed] inszenierten Clownereien - interessante und tiefgründige Gespräche.
Gestern kamen Ingrid und Oli zum Kaffee vorbei. Vielleicht kriegt unser Ferrari Enzo schon bald ernsthafte Konkurrenz. Oli zeigte sich entschlossen, die Herausforderung anzunehmen und sich ebenfalls einen Boliden zu kaufen, um im männlichen Zwiestreit den Besten aller Besten Microsizer-Fahrer zu ermitteln. (Ohne Zweifel wird er enttäuscht sein, wenn er seine Chancenlosigkeit eingestehen muss.)
Abgerundet wurde das lange Wochenende von einem kraftvollen 1980-er Vintage der «Quinta do Noval», den wir am Abend tranken.
Mario de Baseggio

2004-07-25, 16.42 GMT
Golfkurs, Yamato und Brunch-Schiff
Wir haben im systematischen Aufbau unserer Profi-Golf-Karrieren einen weiteren Meilenstein erreicht: Mit Steven hatten wir am Samstagmorgen unsere erste Privatlektion. Und das im zeitweise strömenden Regen. (Zum Glück war die Driving Range gedeckt.)
Am Abend gingen wir mit Ray (der enttäuscht war, weil er wegen des erwähnten schlechten Wetters nicht mit seinen Töffli-Kollegen hatte ausfahren können) zum Kongresshaus, wo wir Zeugen einer beeindruckenden Darbietung von «Yamato - The Drummers of Japan» wurden.

Die japanischen Schlagzeugerinnen und -zeuger übertrafen unsere Erwartungen: Die Präzision und Ausdauer, mit der sie ihre Instrumente beherrschen, ist unbeschreiblich. Neben dem Können ist es auch ihr Humor, der sie rasch einen Draht zum Publikum finden lässt. Unvergesslich wird wohl Masa's verschmitztes «Hallo!» bleiben, das er in einer kurzen Spielpause breit grinsend ins Publikum rief - und dafür die strafenden Blicke seiner Kolleginnen und Kollegen erntete.
Heute Morgen war dann die Reihe am Brunch-Schiff, das uns zusammen mit Manuela und Patrick während zweier Stunden auf dem Zürichsee genügend Zeit und Musse liess, uns am schönen Buffett zu laben. Am Ende dieser Rundfahrt traf Patrick zu unser aller Überraschung noch einen guten, alten Freund, mit dem er sich angeregt unterhalten konnte.

Vom Bürkliplatz her kommend sahen wir auf dem Heimweg noch einige Teilnehmer des Zürcher Ironman-Triathlon in Aktion.
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Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-06-22, 20.53 GMT
Vergognatevi!
Die Azzurri sind aus dem Turnier. Und wir sind selbst schuld. Hätte unsere Mannschaft begriffen, worum es beim Fussball geht - ums Toreschiessen nämlich - dann wäre uns das heutige Trauerspiel gegen Bulgarien erspart geblieben.
Es war seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1982 nie mehr wirklich einfach, ein Tifoso der Squadra Azzurra zu sein. Wann gelang es uns jemals wieder, eine Vorrunde ohne Probleme zu überstehen? Jedesmal dasselbe: Taktieren, minimalistisches Geplänkel und am Ende jeweils ein glücklicher, eigentlich unverdienter Einzug in die nächste Runde.

Was bei dieser EM anders war, war lediglich das fehlende Glück. Wer immer mit dem Feuer spielt, der verbrennt sich früher oder später die Finger. Den Viertelfinal haben wir bereits im Spiel gegen Schweden vergeben, als wir ein dürftiges 1:0 nach Hause schaukeln wollten. Nach dem Ausgleich der Schweden hat die Squadra in den letzten 5 Minuten versucht, einen Siegtreffer zu erzielen. Vergeblich. Dennoch waren es wohl die einzigen Momente, in denen das wahre Potential dieser Mannschaft aufblitzte - die Schweden waren in dieser Endphase enorm unter Druck, ein Tor hätte in jeder Sekunde fallen können.

Der Leichtsinn unserer Mannschaft, die Selbstherrlichkeit, mit der sich unsere Stars gebärdeten, sie wurde uns letzlich zum Verhängnis. Wer behauptet, die Schiedsrichter seien parteiisch, oder wer sagt, dass die Entscheidungen von Giovanni Trapattoni die Niederlagen verursacht hätten, der liegt falsch. Und wenn jetzt gar noch Stimmen aufkommen sollten, die Skandinavier hätten ihr 2:2 abgesprochen, dann wäre das eine Frechheit sondergleichen!

Man gewinnt Spiele nicht, indem man seine Gegner wie Francesco Totti anspuckt oder wie Gennaro Gattuso prinzipiell in die Beine fährt. Man gewinnt Fussballspiele, indem man Tore schiesst. Dänemark und Schweden haben das begriffen, wir nicht. Daher fahren wir zu Recht nach Hause, auch wenn es mir gar nicht schmeckt, das sagen zu müssen.

Den Mannschaften von Schweden und Dänemark gratuliere ich zum Weiterkommen und zur guten Leistung. Sie können stolz auf ihr Spiel sein. Und für uns bleibt die ewige Hoffnung, dass wir im nächsten Turnier endlich wieder einmal zeigen, wozu wir in der Lage sind.
Mario de Baseggio

2004-01-11, 11.35 GMT
Sushi-Orgie bei Manu und Patrick
Gestern abend kamen wir in den Genuss einer Sushi-Einladung bei Manuela und Patrick. Entgegen aller Annahmen der beiden können wir hier nur das Beste darüber berichten.
Leckeres Sushi begleitet von edelstem Grüntee, der sozusagen à point gezogen hatte, und wunderbar wärmenden Sake wurde uns von den Gastgebern kredenzt. Der Fisch war von bestechender Frische und die Mango im nachspeislichen Fruchtsalat war erstklassig! Wir fühlten uns königlich. Natürlich standen die Gespräche dem Kulinarischen in nichts nach, sie wurden ja schliesslich auch von uns vieren geführt. Vielen Dank nochmals, es war wunder-, wunderschön.
Eva Moehlecke de Baseggio

2003-07-26, 20.46 GMT
Zoo Zürich: Masoala
Das Bild zeigt einen Amur-Tiger, der im «alten» Teil des Zoos herumstreift. Es hat sich seit unserem letzten Besuch jedoch viel getan.
Die neue Masoala-Halle des Zoos ist beeindruckend: Klima und Vegetation entsprechen genau den Gegebenheiten der Halbinsel auf Madagaskar.
Die Tiere können sich zurück ziehen, man sieht sie nur, wenn man die Augen wirklich offen hält. So macht dieser Zoo einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung «tiergerechte» Haltung, für uns ein entscheidender Punkt.
Bilder dazu finden sich in unserer Galerie.
Zoo Zürich
Mario de Baseggio

2003-03-15, 08.49 GMT
Friedensdemonstration
Gestern nahmen Eva und ich zusammen mit Stefan zum ersten Mal in unserem Leben an einer Demonstration teil.
Der Texanische Gouverneur lässt sich von seinem Vorhaben, einmal General zu spielen, nicht abhalten - auch nicht von den weltweiten Friedenskundgebungen.
Vielleicht können die 7000 Leute unserer eigenen Regierung aber ein Zeichen geben, dass sie die Kriegshetze in keiner Weise billigen soll.
Krieg ist nicht das letzte Mittel der Diplomatie. Krieg ist der Grund für das Versagen der Diplomatie.
Mario de Baseggio

2003-01-17, 12.34 GMT
Neues Sofa ist da!
Heute wurde unser Sofa nun definitiv geliefert, wir sind sehr zufrieden.
Nachdem wir nun drei Monate auf einem «Übergangssofa» gesessen haben, steht nun das bestellte Exemplar in unserem Wohnzimmer. Es ist 20cm breiter und verfügt über eine gepolsterte Rückenlehne. Gemäss Lieferant existieren nur gerade 3 Exemplare weltweit!
Ganz neu ist der lehnenlose «Mönchssessel», den wir ebenfalls bestellt haben. Das heisst also, dass unsere Gäste in Zukunft bequem sitzen können.
Mario de Baseggio

2002-11-07, 09.54 GMT
One Year - Eva und Mario
Was würdet Ihr nur ohne mich machen? :-)
Eva, Herzliche Gratulation, dass du's so lang mit Mario ausgehalten hast. Hoffe du wirst Ihn noch lange ertragen können.
Mario, Herzliche Gratulation, dass Du dich so zusammen nimmst und Eva anscheinend so viel Freude bereitest. Bleib dran und
sei weiterhin so lieb zu ihr. :-)
Alex (web-maniac.ch)

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