neuigkeiten
| site map
| top-themen
die frau
das maedchen
der mann
bilder
don camisi

fan70.ch

baseggio.net

tempus-fugit.ch

   eng
News Search
Searching for search our 943 news articlesshow the archive
Today in 2006 Addio, Clay!
Today in 2004 Sieben Stunden Lärm (Pampa III)
Today in 2003 Der Teppich ist da

2018-01-01, 23.19 GMT
Happy New Year!
Den Jahreswechsel verbrachten wir gemeinsam mit der Familie in Tramandaí, Brasilien. Neben dem üppigem Festmahl und den zahlreichen Feuerwerken, die wir aus dem 16. Stock bestaunen konnten, wollen wir nicht vergessen, was 2017 gebracht hat. In vielerlei Hinsicht war das vergangene Jahr anspruchsvoll, sowohl Eva wie ich waren beruflich mit grösseren Projekten beschäftigt. Wir haben viele interessante Menschen kennengelernt, an dieser Stelle sei unser Treffen mit dem 91-jährigen Holocaust-Überlebenden Shlomo Graber Mitte Mai besonders hervorzuheben. Das eingehende Gespräch mit diesem Zeitzeugen hat bei Eva und mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Mein Engagement als Fan Ambassador für meine ZSC Lions in der Champions Hockey League war für mich ein weiteres intensives Erlebnis, das mir viel Spass bereitet hat. Die Gelegenheit, ein bisschen hinter die Kulissen zu sehen, einzelne Spieler und Funktionäre kennenzulernen und - vor allem - mich mit anderen Hockey-Fans aus ganz Europa auszutauschen, war einmalig. Höhepunkt meines “Einsatzes” war gewiss die Reise an ein Auswärtsspiel in Nottingham. Mit vielen der dort getroffenen Fans stehe ich seither in regelmässigem Kontakt über soziale Medien.

Das Reisen kam wie immer nicht zu kurz, Grindelwald in den Sportferien, der Westen Kanadas mit seiner faszinierenden Tierwelt im Sommer und zum Jahresende der Besuch bei der Familie in Brasilien bildeten die Hauptdestinationen des Jahres 2017. Dazwischen gab es Kurzausflüge in den Europapark, nach München, Mailand und London. Beruflich kamen meine fünf Reisen nach Wroclaw, Polen und Evas Konferenzen in Athen und Oslo dazu, alles in allem waren wir ziemlich oft auf der Walz’.

Es war also ein tolles Jahr und wir sind sehr zuversichtlich, dass auch 2018 mindestens ebenso schön sein wird. Das wünschen wir natürlich nicht nur uns selbst, sondern auch allen Verwandten, Freunden und Bekannten!
Mario de Baseggio

2017-12-17, 20.08 GMT
Zehn Jahre Forchstrasse
Heute vor zehn Jahren sind wir in unsere Wohnung an der Forchstrasse 241 gezogen. Vorgefunden haben wir ein lebendiges, grünes Quartier mit einer tollen Nachbarschaft. Es hat hier alles, was wir brauchen - und noch viel mehr. Nach einem Jahrzehnt ist unsere Absicht noch immer dieselbe: Wir sind gekommen, um zu bleiben! Danke Hirslanden, danke Zürich!
Mario de Baseggio

2017-06-27, 10.05 GMT
Oper für alle: Un ballo in maschera
Es ist jetzt schon 10 Tage her, dass wir auf dem Sechseläutenplatz einmal mehr eine fantastische Oper für alle erleben durften. Verdis Ballo in Maschera wurde gegeben, mit über 10'000 anderen Begeisterten wurden wir Zeugen einer äusserst gelungenen Inszenierung, die Künstler, allen voran Sondra Radvanovsky (Amelia) und George Petean (Renato) überzeugten in allen Belangen, Technik und Wetter spielten mit und nicht zuletzt sorgten auch Kurt Aeschbachers Behind-the-Scenes-Beiträge für faszinierende Einblicke. Wir freuen uns schon jetzt auf Franz Lehárs Land des Lächelns im kommenden Jahr! Und zum Schluss auch noch ein herzliches Dankeschön an unsere Nachbarn Andrea und Urs für's Besetzen des Platzes!
Mario de Baseggio

2017-04-12, 05.30 GMT
SC Bern vs. EV Zug
Gestern konnte ich gemeinsam mit meinem Arbeitskollegen Thomas H. und 17029 anderen begeisterten Fans das dritte Playoff-Finalspiel des SCB gegen den EVZ in der Postfinance Arena Bern live miterleben. Obwohl es für mein zweitliebstes Team eine 1:2-Niederlage in der Overtime absetzte, war es trotzdem ein beeindruckendes Erlebnis in der "Wand" zu stehen und die Stimmung hautnah mitzuerleben. Danke für's Organisieren, Thomas!
Mario de Baseggio

2017-01-06, 06.30 GMT
Das war 2016
Am 6. Januar ist es wohl noch nicht zu spät, einen Blick auf das vergangene Jahr zu werfen. 2016 wird mir als ein Jahr der grossen Veränderungen in Erinnerung bleiben: Eva und ich haben neue Jobs angetreten, Sophia ist in die Mittelstufe avanciert, was einen Lehrerinnenwechsel mit sich brachte und meine Schwiegereltern sind von Rütihof nach Baden gezogen. Doch nicht nur auf persönlicher Ebene tat sich viel, auch politisch wurde vieles umgekrempelt (Brexit, Trump etc.). Der Krieg und das Flüchtlingselend in Syrien, die Anschläge in Berlin, Brüssel, Nizza, Orlando und Istanbul, das Erdbeben in Italien und der Tod einiger grosser Persönlichkeiten wie Muhammed Ali, Leonard Cohen und Prince: so zeigte sich 2016 von seiner schwierigen, traurigen Seite. Im krassen Gegensatz dazu konnten wir auf persönlicher Ebene unzählige schöne Momente erleben, als Beispiel führe ich einige der faszinierenden Destinationen an, die wir in diesem Jahr bereisen konnten: Wien, London, Prag, Istrien und natürlich New York City. In diesem Sinn wünsche ich uns allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2017!
Mario de Baseggio

2016-09-14, 06.31 GMT
Vier Tage Europapark
Am vergangenen Wochenende waren wir im Europapark bei Rust in Deutschland. Wir hatten viel Spass und die Attraktionen waren wie immer ein Erlebnis. Insbesondere die neue Coastiality-Technologie auf den kleineren Achterbahnen war beeindruckend. Ausgestattet mit einer Virtual-Reality-Brille lassen sich die Fahrten in 3D-Fantasie-Welten völlig neu erleben. Diese Technologie hat ein unglaubliches Potential, wir sind gespannt auf die nächsten Anwendungen!
Mario de Baseggio

2016-04-21, 21.20 GMT
Today, Doves Cry
Heute ist Prince im Alter von 57 Jahren verstorben. Der Song "Purple Rain" hat für mich seit seinem Erscheinen im Jahr 1984 immer eine besondere Bedeutung gehabt. Das Gitarrensolo zu diesem Stück, das ich am 29. August 1993 im Zürcher Hardturm live erleben durfte, gehört zu meinen grössten und bleibendsten Hörerfahrungen. Danke, Prince!
Mario de Baseggio

2016-04-09, 11.04 GMT
Nahtloser Übergang
Ich habe mich in den vergangenen Monaten weiter zum Zuschauerportler entwickelt. Meiner lebenslangen Faszination für die Formel 1 hat sich vor drei Jahren das Eishockey hinzugesellt, seit meiner Indienresie im letzten Frühling beschäftige ich mich auch mit Cricket. So passt es hervorragend, dass die in diesen Tagen endene Hockeysaison durch den Start der IPL-Season 2016 ersetzt wird. Ich hoffe, dass meine Mumbai Indians ein wenig glücklicher kämpfen, als meine ZSC Lions. Immerhin habe ich mit Beni, einem feurigen Anhänger der Royal Challengers Bangalore, um ein Mittagessen gewettet. In einem indischen Lokal, versteht sich.
Zur Website der Indian Premier League (IPL)
Mario de Baseggio
Das Bild oben zeigt mich mit dem Topspieler Roman Wick von den ZSC Lions. Darunter mein obligates #IPLSelfie um meinen Support für die Mumbai Indians auszudrücken.

2015-12-31, 16.03 GMT
Das Jahr der Katze
Am letzten Tag des Jahres zieht man Bilanz. Wir haben ein sehr schönes 2015 erleben dürfen. Schulisch, studentisch und auch beruflich war es erfüllend und mit neuen Erfahrungen gespickt. Im Sommer verbrachten wir einen wunderschönen Monat in Brasilien, über den Rest des Jahres waren einige kürzere Ausflüge in die Bodenseeregion und den Europapark verteilt. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Sportferien in Grindelwald. Die vermutlich grösste Veränderung in unserem Alltag hat Kali gebracht, die seit Mitte September unser jüngstes Familienmitglied ist. Sie hat sich tipptopp bei uns eingelebt und ist nicht mehr wegzudenken.

Alles in allem ein perfektes Jahr, wenn 2016 genauso wird, haben wir keinen Grund zu klagen. In diesem Sinne wünschen wir allen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr!
Mario de Baseggio

2015-12-23, 05.27 GMT
Turandot im Opernhaus Zürich
Gestern konnten wir Puccinis Meisterwerk in der eher konservativen Inszenierung von Giancarlo del Monaco im Opernhaus Zürich geniessen. Unsere hohen Erwartungen wurden in jeder Hinsicht erfüllt. Der beeindruckende Chor, der aus dem Chor der Oper Zürich, den Chorzuzügern, dem Zusatzchor der Oper Zürich, den SoprAlti und dem Kinderchor zusammengesetzt war, schuf die geeignete, mächtige Plattform für die Solisten, sich unter der musikalischen Leitung von Alexander Joel zu entfalten. Nina Stemme in der Titelrolle und Riccardo Massi als Calaf waren der grossen Aufgabe zu jedem Zeitpunkt gewachsen. Wenwei Zhang als kraftvoller Timur und Alexandra Tarniceru mit ihrer besonders gefühlhaften Interpretation der Liù standen den beiden Protagonisten in nichts nach. Dasselbe gilt für Ivan Thirion, Dmitry Ivanchey und Pavel Petrov, die als Ping, Pang und Pong die humoristischen Akzente setzten. Alles in allem eine der besten Opernaufführungen, die wir bislang erleben durften. Danke der Oper Zürich und dem ganzen Ensemble für das Erlebte. Und selbstverständlich auch ein herzliches Dankeschön an Yvonne und Lúcio für die Einladung!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
Das Bild ist der Website des Opernhauses Zürich entnommen (
www.opernhaus.ch).

2015-11-08, 14.38 GMT
Eine kleine Auszeit am Bodensee
Bei fantastischem Herbstwetter genossen wir das Wochenende am Bodensee. Nach einem Besuch im Thermalbad Konstanz ging es mit der Fähre nach Meersburg. Das Bild zeigt den Blick aus dem Café Droste, wo wir im Schein der untergehenden Sonne Waffel, Hugo und Bier kredenzten. Nach einer ruhigen Nacht war heute die Reihe am Pfahlbau-Museum, wo wir viel Interessantes über das Alltagsleben der Menschen aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit erfuhren. Zum Abschluss unseres Ausflugs besichtigten wir die Basilika in Birnau, ein üppig verzierter Barockbau mit wunderschönem Blick auf das Schwäbische Meer. Nach einer letzten deftigen Verpflegung im Meersburger Löwen traten wir die Heimreise an.
Mario de Baseggio

2015-08-11, 00.35 GMT
Was für ein Land!
Unsere langen Brasilienferien neigen sich langsam dem Ende zu. Übermorgen wird uns die Swiss nach Hause bringen, im Gepäck werden wir das eine oder andere Souvenir mittragen, in unseren Köpfen und Herzen werden uns die vielen tollen Erlebnisse und Eindrücke der vergangenen vier Wochen begleiten. Brasilien ist ein Land voller Widersprüche, in dem Schönheit und Grauen, Reichtum und Armut, Ordnung und Chaos eng miteinander verwoben sind und so ein kompliziertes Ganzes bilden. Manchmal entsprechen die Dinge zu hundert Prozent den gängigen Stereotypen, genau so oft wird man vom Gegenteil überrascht. Wir haben das Privileg, dieses Land ein wenig besser kennenzulernen und nicht zuletzt Dank unserer hier lebenden Familie tiefere Einblicke in die Lebensart Brasiliens zu erhaschen. Wenn wir am Mittwoch mit Rio eine der schönsten Städte der Welt verlassen, dann wird bei aller Freude auf unser Zuhause sicherlich auch Wehmut mitschwingen. "Saudade" eben.
Mario de Baseggio

2015-06-26, 05.13 GMT
Oper für alle: Aida
Am vergangenen Samstag konnten wir auf dem Sechseläutenplatz die zweite "Oper für alle" erleben. Das Opernhaus gab Aida in der Inszenierung von Tatjana Gürbaca mit Latonia Moore in der Titelrolle, Veronica Simeoni als Amneris und Aleksandrs Antonenko als Radamès. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass wir restlos begeistert waren. Die Stimmen waren allesamt stark und beeindruckend, die Art, wie Gürbaca das Hauptmotiv elegant umdeutete und auch die einmalige Stimmung vor dem Opernhaus liessen uns trotz kurzer Regenschauer den Abend in vollen Zügen geniessen. Wir freuen uns jetzt schon auf Pique Dame von Tschaikowsky im kommenden Jahr!
Mario de Baseggio

2015-04-18, 14.55 GMT
Goodbye India!
Meinen letzten Tag in Mumbai habe ich gemeinsam mit meinem Reiseführer Mohammed damit verbracht, besondere Seiten dieser unglaublich lebhaften Grosstadt zu erleben. In Erinnerung bleiben wird mir sicherlich, dass ich von Cricketspielern, die ich fotografierte, dazu eingeladen wurde, auch ein paar Schläge zu probieren. Auf einen sehr rücksichtsvoll gebowlten ersten Ball konnte ich sogar mit einem satten Abschlag reagieren. Der Ball wurde allerdings vom Bowler selbst problemlos aus der Luft gepflückt, ich war also schon "out", bevor meine Strassencricketkarriere überhaupt die Chance hatte, zu beginnen.
Mario de Baseggio

2014-08-15, 05.34 GMT
Leichtathletik-Europameisterschaften Zürich 2014
Gestern konnten wir gemeinsam mit unseren Nachbarn Andrea, Urs und Katharina die Leichtathletik-EM hier in Zürich hautnah erleben. Wir sahen die ersten Runden des 20km-Gehens der Frauen (Bild) und begaben uns danach ins Stadion, wo eine Höchstleistung der anderen auf dem Fuss folgte. Sophia ergatterte zahlreiche Autogramme und Gimme-Fives, selbst von Europameister(inne)n! Auch Georg konnten wir in seiner Volunteer-Uniform rasch begrüssen, bevor er sich wieder "seinem" slowakischen Team zuwenden musste. Insgesamt ein fantastischer, perfekt organisierter Anlass!
Mario de Baseggio

2013-08-12, 15.50 GMT
Keep calm and carry on
Nachdem die fotografische Ausbeute aus unserer Kreta-Badeferienwoche Ende Juli sich als nicht Galerie-würdig erwiesen hat, wetzen wir die Scharte nun mit Bildern aus der Britischen Hauptstadt aus.
Während der acht Tage, die wir in London verbrachten, durften wir die bevölkerungsreichste Stadt Europas in ihrer Vielfalt erleben. So stand neben dem Besuch eines Kriegsschiffs aus dem zweiten Weltkrieg auch der Blick von der Aussichtsterrasse des neuen Wahrzeichens der Stadt, vom 308 Meter hohen Turm "The Shard" auf dem Programm. Besonders beeindruckt waren wir von der Gelassenheit, die viele Londoner und insbesondere Polizisten und Wachen ausstrahlten. Inmitten tausender drängelnder Schaulustiger (etwa bei der Wachablösung am Buckingham Palace) gelang es den Ordnungshütern unaufgeregt und souverän alle Probleme und Problemchen zu lösen.
Einen besonderen Tag schalteten wir am Sonntag ein.
Marios ehemaliger Arbeitskollege Steve zeigte uns die Seven Sisters von Sussex. Die blendend weissen, schroffen Kalksteinklippen standen in schönem Gegensatz zu den sanften Hügeln, den "Sussex Alps", wie Steve sie nannte.
Eine fantastische Woche in einer fantastischen Stadt!
Link zur Galerie "London 2013"
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2013-07-01, 05.22 GMT
Chindsgi-Abschlussfest
Nach fast vollendeten zwei Jahren Kindergarten fand am 28. Juni das grosse Piraten-und-Seefahrer-Abschlussfest statt. Getreu dem Motto johlten, spielten und feierten viele kleine Piratinnen und Piraten um die Wette. Wie alle Anlässe, die wir während Sophias Kindergartenzeit unter der Leitung von Frau Bennert erleben durften, lebte auch dieses Fest von viel Freude und Begeisterung der gesamten Klasse, inklusive Kindergärtnerin. Aber auch wir Eltern liessen uns nicht lumpen, ein tolles Piratenbuffet war unser Beitrag zum Fest. Mit ein bisschen Wehmut, respektive eigentlich ziemlich viel, aber bereits auch Vorfreude auf die kommende Schulzeit, wird Sophia nun die letzten Tage ihrer Kindergartenzeit erleben.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2012-05-14, 05.33 GMT
Galaabend mit Edita Gruberova
Letzten Freitag durften wir Edita Gruberova im Opernhaus Zürich erleben. Aufgrund einer Krankheit des Tenors Jonas Kaufmann sprang die Sopranistin kurzfristig ein, und wir hatten das Glück, zu Tickets zu kommen. Die slowakische Nachtigall bewies eindrücklich, dass sie auch mit 66 Jahren noch zu den ganz grossen der Opern-Primadonnen gehört. Sie beherrscht ihre Stimme, wie es nur ganz wenige zu tun vermögen. Überrascht wurden wir zudem von ihren humorvollen Interpretationen, insbesondere einem wenig divenhaften, dafür umso lustigeren Brüller in die vorderste Reihe.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2012-04-22, 17.51 GMT
Adéus, Tia Helena
In der Nacht auf heute ist meine Tante Helena verstorben. Trotz ihrer schweren Erkrankung konnte sie bis zuletzt in ihrem Geburtshaus leben. Wir hatten gehofft, sie im Oktober nochmals sehen zu können, dem ist nun leider nicht so. Tia Helena, Du warst einzigartig!
Eva Moehlecke de Baseggio

2011-07-20, 05.23 GMT
Kurzbesuch in Marbella
Am Wochenende habe ich meine Eltern, die seit etwas mehr als zwei Jahren in Marbella leben, besucht. Gute Gespräche in der kurzen Zeit, vielen Dank!
Mario de Baseggio

2011-02-13, 11.00 GMT
Da, wo das Leben noch lebenswert ist
Gestern ist Peter Alexander im Alter von 84 Jahren verstorben. Der österreichische Entertainer hat in der zweiten Hälfte der Siebziger meine ersten Fernseherfahrungen massgeblich geprägt. Er war in romantischen Komödien, die typischerweise am Sonntagnachmittag gesendet wurden, ebenso vertreten, wie in den grossen Samstagabendkisten. Ich haben den feinen Humor des eleganten Schlagerstars sehr gemocht.
Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2010-12-05, 06.48 GMT
Pitstop II grüsst Gran Turismo 5
Am 24. November bin ich in einen Laden gestürmt und habe mir Gran Turismo 5 in alter Gamer-Manier gleich am Erscheinungstag gekauft. Seither entdecke ich hinter meinem Logitech-Lenkrad Strecke um Strecke, Wagen um Wagen. Seit ich 1984 tagelang vor meinem C64 gesessen und in "Pitstop II" Meilen gefressen habe, war die Möglichkeit, dereinst ein Rennspiel zu erleben, das die Autos und Strecken in fotorealistischer Qualität abbilden würde, eine Utopie, die ich mehr als 25 Jahre immer wieder endlos monologisierend aufleben liess. In einer tansanitblauen C-Klasse drifte ich nun durch die Strassen von Rom, Madrid oder London, jage Rundenrekorde in der Grünen Hölle oder geniesse den Toskanischen Sonnenuntergang, während die filigranen Zypressenalleen an mir vorbeihuschen. Die Utopie von einst ist die virtuelle Wirklichkeit von heute. Ich bin gleichzeitig am Ende und am Beginn des Weges angelangt.
Mario de Baseggio

2010-11-14, 17.55 GMT
Novembersonne
Wir erleben derzeit einen schönen, warmen Martini-Sommer. Zur Dokumentation ein kleiner Timelapse-Film, den ich gestern Nachmittag gedreht habe.
Mario de Baseggio

2010-07-25, 15.31 GMT
Das Ende einer Auszeit
Heute ist der letzte Tag meines Sabbaticals. Seit dem 1. Mai war ich frei, den Dingen nachzugehen, die mich ausserhalb des Berufs faszinieren.
Ich konnte in dieser Zeit ausgiebig fotografieren, Sport treiben und reisen, darüber hinaus war es mir möglich viel intensiver am Alltagsleben meiner Familie teilzuhaben, als dies der Fall ist, wenn ich im Büro bin. Ich hatte zahlreiche interessante und lustige Begegnungen, etwa mit dem Hochspannungleitungsexperten Kadri aus Prishtina oder dem frustrierten griechischen Bordmechaniker Nikolaos, der seinen Dienst auf einer 60-Meter-Privatyacht versieht. Die Reisen nach Venedig, Frankreich und in die Toscana waren lehr- und erlebnisreich. Ich denke da zum Beispiel an einen Reifenplatzer in the middle of nowhere oder die bewusstseinserweiternde Erfahrung, von der Mutter aller Duschköpfe, einem Bossini Dinamica 14cm, sanft berieselt zu werden.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinem Arbeitgeber
UBS AG und namentlich bei meinem Chef Felix und meinem Chefchef Martin dafür bedanken, mir diese hervorragende Gelegenheit gegeben zu haben. Ganz besonders verbunden bin ich ausserdem Ursi und Jürgen, die mich während meiner Abwesenheit vertreten haben. Und schliesslich möchte ich noch Eva und Sophia dafür danken, dass sie mich die knapp drei Monate so toll ertragen haben. Ich liebe euch!

Morgen bin ich wieder im Büro und - damit diese Frage auch beantwortet ist - ich freue mich darauf. Ich bin in der glücklichen Situation, dass mir die Arbeit ebensoviel Spass bereitet, wie der private Teil meines Lebens. Deshalb bleibt mein einziges kleines Problem nach wie vor, dass ich für alles, was ich gerne tue, zu wenig Zeit habe. Ist halt alles eine Frage der Balance.
Mario de Baseggio

2010-07-12, 13.48 GMT
Spanien ist Weltmeister
Die Fussballweltmeisterschaft 2010 ist seit gestern Geschichte, Spanien hat sich verdient den Titel geholt. Und für mich ein gebührender Anlass, Rückschau auf die entscheidenen Abschnitte meines bisherigen Lebens zu halten. "Nel mezzo del cammin di nostra vita mi ritrovai per una selva oscura" heisst es bei Dante. Der finstere Wald ist bei mir zwar finster, aber kein Wald. Es ist vielmehr das Fernbedienungsknopfgewirr, das mir visuellen Zugang zum Weltmeisterschaftsturnier gewährte, dessen Verlauf für mich - eben - düster war.
Nach Argentinien '78, Spanien '82, Mexiko '86, Italien '90, USA '94, Frankreich '98, Südkorea/Japan '02 und Deutschland '06 war Südafrika die neunte von mir bewusst verfolgte WM. Wenn mich kein vorzeitiger Tod davon abhält, das Alter der durchschnittlichen Lebenserwartung eines Mitteleuropäers zu erreichen, dann bedeutet das, dass ich etwa neun weitere Turniere vor mir habe.

Dreimal konnte ich bisher restlos mit mir und meiner Existenz zufrieden sein. 1982 und 2006, als die Squadra Azzurra den Titel holte und 2002 mit der Sieg der Seleção. Es kann als meisterhafte taktische Leistung in meiner Lebensplanung angesehen werden, dass ich mit
Eva eine Brasilianerin geheiratet und damit meine Chancen auf einen WM-Sieg faktisch mehr als verdoppelt habe. Wäre ich bereits früher auf diesen Kniff gekommen, dann wäre auch das Endspiel von 1994 eine Win-Win-Situation geworden. So wurde es leider nur eine ärgerliche Niederlage der Italiener. Naja, "wer zu spät kommt, den bestraft das Leben", sagte der Mann mit dem Feuermal auf der Stirn. Ich habe so die Chance vertan, ein viertes Mal in meinem Leben glücklich zu sein.

Wenn man aber bedenkt, dass mit Spanien erst der achte Landesverband überhaupt Weltmeister wurde, dann kann ich mich wahrlich nicht beklagen. Mein Mitgefühl liegt bei allen Menschen in den 200 Ländern, die noch auf den ersten Titel warten. Dass Hoffnung besteht, hat man im diesjährigen Turnier gesehen, die Schweiz hat im ersten Gruppenspiel den späteren Weltmeister Spanien mit eins zu null geschlagen. Alles ist möglich! Ich freue mich nun auf die neun verbleibenden Turniere und hoffe natürlich, dass es mir vergönnt ist, noch zwei, drei Mal Weltmeister zu werden, bevor der Vorhang fällt. Ist das zuviel verlangt?
Mario de Baseggio

2010-04-11, 06.57 GMT
Ehre, wem Ehre gebührt!
So etwas hat die Welt noch nicht gesehen! Wie denn auch? Es geht ja darum, dass die von Andrea frisch geputzten Scheiben praktisch unsichtbar sind. Gerade deswegen ist es nur recht und billig, die Leistung unserer Nachbarin eingehend zu würdigen. Mit unbändigem Willen hat sie gestern die schwierig zu reinigenden Glasflächen während Stunden hochkonzentriert mit verschiedensten Mitteln behandelt. Bei aller Produktivität liess es Andrea auch an der Liebe zum Detail nicht fehlen, etwa, wenn sie im vierten Durchgang die Querbolzen der unteren Sprossenstrebe mit einem sandgegerbtem Hochlandrindwildlederlappen hingebungsvoll einfettete. Das Resultat kann sich entsprechend sehen lassen. Oder eben nicht.

Das die Erreichung eines Durchsichtigkeitsgrades von 493,6 Gigalumor (über 15 Quadratmeter gemittelt) nur durch Erbringung gewisser Opfer möglich wird, musste die örtliche Kolonie Gemeiner Zirbtwitten schmerzvoll erfahren: Ein Schwarm der hübschen Singvögel kollidierte beim Eindunkeln mit den geschlossenen Fenstern. An die fünf Dutzend Twitten überlebten den Einschlag in die hochlichtdurchlässige und bewundernswert reflexionsarme Fläche nicht (lange). Dies ist bedauerlich, handelt es sich doch bei der ansässigen Gruppe um eine von nur vier bekannten Kolonien in Mitteleuropa. Der lokale Bestand unserer Zirbtwitten ist seit gestern dergestalt dezimiert, dass das Überleben der übriggebliebenen Vögel im kommenden Winter unwahrscheinlich ist. Wir werden das frohe Gezwitscher am Morgen vermissen.

Allerdings muss an dieser Stelle natürlich auch gesagt werden, dass es sich beim Vorfall mit den Zirbtwitten um einen zu erwartenden, ja, um einen gewünschten Effekt der Scheibenputzkunst handelt. Andreas meisterlich gereinigte Scheiben unterstützen wie kein anderes Element der urbanen Raumgestaltung den Prozess der natürlichen Auslese. Sollte die Twitten-Kolonie den erlittenen Verlust wider Erwarten überstehen, dann ist es offensichtlich, dass die Fenster dazu geführt haben, den genetischen Code einer ganzen Tierart zu optimieren! Für dieses Engagement im Namen der Tierliebe kann man die Leistung von Andrea, der "Klementine des 21. Jahrhunderts", gar nicht hoch genug einschätzen. Danke!
Mario de Baseggio

2009-07-23, 19.20 GMT
Ein eingelöstes Versprechen
Nach über 12 Jahren ist uns heute im genealogischen Projekt baseggio.net ein Durchbruch geglückt. Die Analyse der Daten, die ich in während der ersten drei Tagen dieser Woche im Archivio Diocesano in Triest gesammelt hatte, lieferten den eindeutigen Beweis, dass die Familie von Mitbegründer Franco Baseggio und unsere Familie zum selben Baum gehören. Wir hatten wiederholt versucht, den Nachweis zu erbringen, entscheidend war nun der oben abgebildete Ausschnitt aus dem Hochzeitsregister von Capodistria des Jahres 1838, der Sancta Grassi als Ehefrau eines meiner Vorfahren ausweist. Ebendiese Sancta Grassi fand sich auch in einem Eintrag des Baumes von Franco. Also konnte ich heute um 21.00 Uhr die beiden Bäume online vereinigen. Die Freude mischt sich mit Trauer darüber, dass Franco, der im April 2007 leider verstorben ist, diesen Augenblick nicht miterleben konnte. Wenigstens konnte ich mein Versprechen, das ich ihm gegeben hatte, nämlich diesen "missing Link" zu finden, einlösen. Für mich ein in vielerlei Hinsicht denkwürdiger Tag.
Die grafische Darstellung des vereinigten Stammbaumes
Mario de Baseggio

2009-06-27, 07.36 GMT
E pur si muove
Gestern Abend war ich in Rümlang und habe dort im Gemeinde-Foyer einen interessanten Bildvortrag gesehen. Walter Bersinger, ein alter Bekannter aus der Zeit, in der ich für das Rümlangerblatt geschrieben habe, referierte über das Leben und die herausragenden Leistungen des Galileo Galilei. Der Präsident des "Vereins Sternwarte Rotgrueb Rümlang" (VSRR) hat auf mehreren Reisen alle relevanten Stationen des Mathematikers und Astronomen aus Pisa fotografisch dokumentiert und diese Bilder mit akribisch recherchierten Fakten angereichert.
Es gelang ihm, das Referat bei aller Akkuranz und Wissenschaftlichkeit auch unterhaltsam und lebendig zu gestalten. Besonders wertvoll war für mich, dass Walter Galileo im Kontext der zeitgenössischen politischen, wissenschaftlichen und religiösen Wirklichkeit zeigte, alles in chronologischer und kausaler Folge. Diese konzentrierte Darstellung eröffnete mir neue Perspektiven auf die Figur Galileis, die ich bis dahin immer aus isolierten Fakten (oder Legenden) kannte. Zum Beispiel strich Walter heraus, dass Galileo Galilei 36 Jahre alt war, als der von mir verehrte Giordano Bruno auf dem Campo dei Fiori in Rom nach einem üblen Ketzerprozess verbrannt wurde. Man stelle sich vor, was es für Galileo bedeutet, wenn er diesen Umgang mit Andersdenkenden zu gewärtigen hat, während in ihm selbst gerade die Überzeugung reift, dass nicht das von der Kirche anerkannte geozentrische System richtig ist, sondern das in strengem Gegensatz dazu stehende kopernikanische Weltbild. Wie mancher andere hätte aus (verständlicher) Furcht alle weiteren Forschungen aufgegeben! Merci Walter für die erhellenden Worte und Bilder.
Website des Vereins Sternwarte Rotgrueb Rümlang
Mario de Baseggio

2008-11-11, 07.55 GMT
Drei Tage in Berlin
Es hat fast 39 Jahre gedauert, bis ich zum ersten Mal die Hauptstadt unseres nördlichen Nachbars besucht habe. Gleich nach unserer Ankunft im Hotel Luisa's Place beim Adenauer-Platz, haben wir am Kurfürstendamm eine Curry-Wurst verdrückt. Ein gelungener Auftakt für den kleinen Städtetrip, den wir anlässlich unseres fünften Hochzeitstages unternommen haben.
Am Freitagabend sahen wir in der Berliner Staatsoper "Così fan tutte" in einer ebenso witzigen wie gelungenen Aufführung. Die erste Operninszenierung von Doris Dörrie lässt die Geschichte in den frühen Siebzigern spielen, Ferrando (Jeremy Ovenden) und Guglielmo (Hanno Müller-Brachmann) sind Geschäftsleute und keine Soldaten. Sie verkleiden sich auch nicht als orientalische Herren, sondern folgerichtig als Hippies.

Wir sassen in der ersten Reihe und konnten das Ensemble aus nächster Nähe bei der Arbeit beobachten. Manchmal fast zu nahe, wir können von Glück reden, dass uns die Spucke von Roman Trekel (Don Alfonso) nicht getroffen hat. Unsere Sitznachbarn sassen bei den lauteren Partien buchstäblich im Regen. Beeindruckt waren wir von der Leistung des Dirigenten, Dan Ettinger, der während knapp drei Stunden seine Musiker anfeuerte oder zurückhielt und den Sängern abwechselnd das Tempo vorgab, oder - vor allem während der Soli - deren Tempo geschickt aufnahm. Katharina Kammerloher in der Rolle der Dorabella bot eine solide Leistung, auch Anna Samuil (Fiordiligi) bewies - bis auf kleine Schwächen in der Koloratur - ihr Können. Besonders erwähnen möchten wir noch den brasilianischen Sopran Adriane Queiroz, die mit ihrem komödiantischen Talent die quirlige Despina blendend interpretierte.

Den Samstagmorgen verbrachten wir mit dem typischen Touristenprogramm: Doppeldeckerbusrundfahrt vorbei an der Gedächtniskirche, Checkpoint Charlie, Alexanderplatz etc. Beim Brandenburger Tor sind wir zu Fuss weiter und haben uns ebendieses, den Bundestag und das Holocaust-Mahnmal genauer angeschaut. Die 2711 grauen Stelen des Denkmals bedürfen der Interpretation des einzelnen Betrachters. Der "Place of no meaning", wie Peter Eisenman ,der Schöpfer des Kenotaphs, sein Werk auch bezeichnet, vermittelt an keiner Stelle Sicherheit oder Gewissheit. Wie wir denken, sehr passend.

Nachdem wir am Potsdamer Platz Stücke der Berliner Mauer sehen konnten, entschlossen wir uns, in einem Kino im Sony-Center-Gebäude den neuen Bond zu sehen. "Quantum of Solace" gefiel uns hervorragend. Ein unheimlich schnell geschnittener, von Marc Forster gekonnt inszenierter moderner Actionstreifen. James-Bond-Fans alter Schule wird der Film wohl zu weit vom "richtigen" 007-Feeling weg sein. Wir fanden es hingegen toll, dass man sich vom drögen "Geschüttelt-nicht-gerührt"-Mief gelöst und alte Zöpfe (Moneypenny, Q, Gadgets usw.) abgeschnitten hat. Daniel Craig versteht es ausgezeichnet, den Agenten im Spannungsfeld von Pflichterfüllung und persönlicher Rache zu zeigen. Ein wirklich guter Film. (Wenn man damit leben kann, dass nicht aus Kugelschreibern geschossen wird und die im Film vorkommenden Frauen mehr als nur Staffage sind.)

Der Sonntag stand im Zeichen der Rückreise. In weniger als 25 Minuten brachte uns die Buslinie 109 vom Adenauer-Platz zum Flughafen Berlin-Tegel, weitere drei Stunden später waren wir wohlbehalten in der Schweiz angekommen.
Mario de Baseggio

2008-09-20, 18.10 GMT
Calatrava an der Forchstrasse
Heute haben wir gemeinsam mit unseren Nachbarn Andrea und Urs und Carla und Jack einen neuen Sandkasten eingerichtet. Dank intensiver und reibungsloser Zusammenarbeit gelang es uns innert kürzester Zeit, den erforderlichen Platz aus dem Efeu-Dickicht zu roden, die Zementfundamente samt Drainagesystem zu versenken und am Ende den Kasten auf ein kunstvoll drapiertes Topfvlies zu setzen. Das Bild zeigt Urs "Menzi Muck" und Jack "das lebende Senkblei", wie sie mit mir zusammen die von Andrea "Fugen-Queen" und Eva "Hilti-Termite" millimetergenau verschraubte Kiste auf ihren Platz setzen.
Mario de Baseggio

2008-02-01, 16.33 GMT
Leb wohl, Brandy.
Nach fast vierzehn gemeinsamen Jahren hiess es heute Abend Abschied nehmen von unserer Katze Brandy. Sie wird ihren Lebensabend an einem anderen Plätzchen verbringen, wo sie Ruhe vor lärmenden Krabbelkindern hat.
Leider konnte sich Brandy nicht an die veränderte Situation gewöhnen. Sophias zunehmende Zuneigungsbekundungen, die sich in wilden Verfolgungsjagden durch die Wohnung äusserten, lösten bei Brandy nur Stress und Panik aus.

Schweren Herzens haben wir daher einen neuen Platz für sie gesucht und diesen nun auch gefunden. Wir sind sicher, dass Brandy im Zürcher Albisrieder-Quartier die Ruhe und Aufmerksamkeit findet, die sie bei uns nicht mehr hatte.

Kleines Kätzchen, danke für alles, wir werden Dich vermissen!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2008-01-12, 07.35 GMT
Rigoletto im Opernhaus
Nach über einem Jahr besuchten wir vorgestern wieder eine Oper im Opernhaus Zürich. Es wurde Verdis "Rigoletto" gegeben, wir konnten eine überaus ansprechende, solide Vorstellung erleben.
Leo Nucci, den wir vor knapp drei Jahren bereits in Nabucco sehen konnten, überzeugte in der Titelrolle. Besonders gefiel uns die Szene, in der er die Edelleute um die Herausgabe seiner entführten Tochter anflehte.
Ausgezeichnet inszeniert ebenfalls der Moment, da Rigoletto realisiert, dass im ihm zu Füssen liegenden Sack nicht (wie beim Auftragskiller Sparafucile in Auftrag gegeben) die Leiche des Duca von Mantova steckt. Letzterer spaziert quicklebendig und fröhlich singend - "La donna è mobile" - im Hintergrund vorbei. "Chi è mai, chi è qui in sua vece!?"

Zum ersten Mal überhaupt wurden wir Zeugen einer Reprise vor dem geschlossenen Vorhang. Leo Nucci und Elena Mosuc (Gilda) wurden vom gewohnt euphorischen Zürcher Publikum rhythmisch klatschend aufgefordert, ihr Duett "Piangi! piangi fanciulla" ein zweites Mal zu geben, was besonders Mosuc einiges abverlangte.

Nach der Vorstellung gratulierte Alexander Pereira dem ehemaligen Intendanten des Opernhauses Zürich, Claus Helmut Drese zu dessen 85. Geburtstag. Dreses pathetische Rede ("Die Oper lebt!") beschloss unseren erlebnisreichen, unterhaltenden Opernabend.
Mario de Baseggio

2007-12-26, 15.20 GMT
Wegzug aus der Enge
Wenn im November und Dezember festzustellen war, dass wir merklich weniger News-Artikel für die Website geschrieben haben, dann hatte das einen ganz bestimmten Grund: Wir waren mit den Vorbereitungen für unseren rasch beschlossenen Umzug beschäftigt. Alles hat hervorragend geklappt, seit dem 17. Dezember leben wir also im Zürcher Hirslanden-Quartier.
Nach fünf, bzw. zehn Jahren in der Enge, fiel uns der Entscheid zum Wohnungswechsel nicht ganz leicht, trotzdem spürten wir, dass unsere kleine, aber immer mobiler werdende Tochter mehr und mehr Raum einforderte. So definierten wir denn neue Suchkriterien für eine grössere Stadtwohnung und erhielten prompt den Zuschlag für die erste Wohnung, für die wir uns bewarben.

Nun sind wir seit einer guten Woche hier und fühlen uns sehr wohl. Auch Brandy, unserer Katze, gefällt's hier gut, endlich hat sie wieder mehr Rückzugsmöglichkeiten vor
Sophia. Diese geniesst dafür ihr grösseres Spielrevier und bald auch die vielen anderen Kinder im Haus. Und wir, wir geniessen vor allem, dass die Zügelei vorbei ist!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2007-09-08, 07.38 GMT
Wiedersehen mit einem Schulkollegen
Nach knapp 25 Jahren habe ich am Dienstag mit Roland, einem meiner Schulkameraden aus der Kanti Oerlikon zu Mittag gegessen. Wir hatten uns vor einigen Wochen zufälligerweise im Einkaufszentrum Letzipark getroffen und bei dieser Gelegenheit gleich unsere Mail-Adressen ausgetauscht. Bei einer Pizza im Restaurant "Züri Pizza" liessen wir alte Erinnerungen aus der Klasse 1f wieder aufleben, berichteten unsere aktuelle Situation und hatten sogar beruflich thematische Anknüpfungspunkte.
Mario de Baseggio

2007-05-10, 05.52 GMT
Franco ist verstorben
Wie ich heute Morgen erfahren musste, ist am 17. April Franco Baseggio nach langer Krankheit gestorben.
Franco hat mit mir zusammen vor fast 10 Jahren das Projekt baseggio.net begruendet. Die Website zu unserem gemeinsamen Familiennamen enthaelt mittlerweilen die Daten von tausenden von Baseggios und hat sich zur Plattform fuer den Informationsaustausch von Baseggios auf fuenf Kontinenten gemausert.
Franco hat mit grossem Einsatz und viel persoenlichem Aufwand die Basis fuer diese Entwicklung gelegt.
Wir haben uns nie getroffen. Trotzdem kannte und schaetzte ich Francos etwas speziellen Humor, der auch in seinen Mails wunderbar zum Tragen kam.
Nach zwei Jahren des Kampfes hat er dem Krebs nun Tribut zollen müssen. Er konnte die Geburt seiner ersten Enkelin Natalie am 6. Mai leider nicht mehr erleben. Wir entbieten seiner Familie, speziell seiner Frau Jackie, unser Beileid.

Franco, danke fuer alles!
Mario de Baseggio

2007-03-13, 19.44 GMT
Ein Abend mit Ray
Nach laengerer Zeit habe ich wieder einmal Ray getroffen. Wir haben im Suang Long an der Langstrasse zu Abend gegessen und ueber die neuesten Entwicklungen in unserem Berufsleben und ueber Rays esotherischen Holz-Armschmuckkugeln geplaudert. Jetzt stehe ich an der Haltestelle vor dem Bezirksgebaeude und warte auf das naechste Tram. Hat Spass gemacht, Ray, du altes Haus!
Mario de Baseggio
Submitted via WAP

2006-12-18, 17.26 GMT
Addio, Clay!
Heute Morgen habe ich der Zeitung entnehmen muessen, dass ein Held meiner Kindheit, Gianclaudio Regazzoni, am vergangenen Freitag bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist.
Der Schweizer Formel-1-Fahrer hat Mitte der 70er gemeinsam mit Niki Lauda um die Weltmeisterschaft gekämpft. An den Rennwochenenden habe ich jeweils "in Echtzeit" die Rennen mit Spielzeugautos nachgestellt. Klar, dass Clay in meinen "Schattenrennen" im roten Boliden immer auf's Podest fuhr.

Während seiner Karriere blieb der Vize-Weltmeister von 1974, der einen spektakulären, mutigen Stil pflegte, von schweren Unfällen nicht verschont. So war es auch ein Hochgeschwindigkeits-Crash, der 1980 seine Formel-1-Laufbahn abrupt beendete. Er überlebte in Long Beach seinen ungebremsten Einschlag in die Betonmauer, war fortan aber querschnittgelähmt.

Wer nun glaubte, dass Regazzoni von seiner Behinderung eingebremst würde, der sah sich natürlich getäuscht. Er fuhr in zahlreichen Serien weiter Rennen, darunter bestritt er wiederholt die Rallye Paris-Dakar. Ausserdem liess er als TV-Kommentator seine pointierten und technisch versierten Analysen vernehmen.

Nun hat Clay auf einer Autobahn bei Parma das Schicksal ereilt. Ich ziehe meinen Hut vor diesem Mann, der in vielerlei Hinsicht ein Vorbild sein konnte und dessen Kämpfernatur mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Mario de Baseggio
Mehr Informationen auf der Website
www.clayregazzoni.com.

2006-11-21, 20.25 GMT
Die Schachteln sind gepackt - auf geht's!
Nach neun Jahren verlässt Ray unseren gemeinsamen Arbeitsgeber, die UBS. Mit dem heutigen Apéro nahm er Abschied von den Kollegen, die Wehmut hielt sich allerdings in gesunden Grenzen. Schliesslich wird Ray schon am ersten Dezember seine neue Arbeitsstelle in Oberglatt antreten.

Ich möchte es nicht versäumen, dem Mann, der mich für UBS angeworben hat, für die vielen erlebnisreichen, produktiven und lustigen Stunden, die wir gemeinsam im Team erleben konnten, zu danken.

Ray, merci für die Einladung zum Apéro und einen guten Start am neuen Arbeitsplatz!
Mario de Baseggio

2006-07-20, 05.47 GMT
Sandra und Marcel heiraten!
Ich habe meinen Cousin Marcel im vorangehenden Artikel erwaehnt, es scheint, als sei auch er seit 1982 etwas aelter geworden: Im August wird er naemlich seine Freundin Sandra heiraten!
Wir freuen uns sehr ueber diese Nachricht und wuenschen den beiden (dreien...) einen fulminanten Start ins Eheleben.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
Submitted via WAP

2006-02-13, 09.22 GMT
Walk the Line
Johnny Cash, der "Man in black", feiert derzeit fröhliche Urständ. Der Film "Walk the Line" zeigt die entscheidenen Jahre seines Lebens, vom Unfall seines Bruders Jack, für den er sich Zeit seines Lebens schuldig fühlen sollte, bis zum Moment, wo die schlimmsten Drogen- und Alkoholexzesse überstanden waren und June seinen Heiratsantrag annehmen konnte.
Reese Witherspoon als June Carter und Joaquin Phoenix als Johnny Cash verstehen es, ihren Figuren mit dem Leben und dem Charisma zu versehen, das erklärt, warum die beiden Sänger dermassen beliebt waren. Die persönlichen Probleme, mit denen vor allem Johnny zu kämpfen hat, werden ohne Effekthascherei und dennoch intensiv dargestellt. Es ist diese schwache, menschliche Seite, die den grossen Country-Star für das Publikum zugänglich macht. Als eindrückliches Beispiel sei die Szene in der Bar genannt, John erwähnt gegenüber der einfühlsamen June seinen toten Bruder Jack. Die Mimik beider Akteure verrät alles über seine innere Unrast und ihre ehrliche Anteilnahme.
Der Film ist eine schöne Hommage an zwei interessante Persönlichkeiten der Show-Welt.
Mario de Baseggio
Die Website des Films:
www.walkthelinethemovie.com

2006-01-14, 19.22 GMT
Besuch im Zoo
Heute waren wir im Zoo und konnten dort bei eisiger Kälte den kleinen Marsch der Kaiserpinguine erleben. Klar, dass uns auch die neue Kamera begleitete und ausgiebig getestet wurde. Nachdem das Kondenswasser zur Gänze abgewischt war, lieferte sie sogar in der Masoala-Halle anständige Resultate. Dies ist von grosser Bedeutung, da uns unsere nächste Reise in ein ähnliches Klima führen wird...
Zur Website des Zürcher Zoos
Mario de Baseggio

2005-08-16, 04.59 GMT
Shaolin-Kung-Fu im Volkshaus
Gestern konnte uns Chow Karten für die Show «Authentisches Shaolin-Kung-Fu» zu einem ausgezeichneten Preis besorgen. So trafen wir uns gestern mit Susanne, Hassim, Ray, Giuseppe, Nico, Werni, Karl-Heinz und einigen anderen mehr im Volkshaus, um den 30 Mönchen bei der Ausübung ihrer Kunst beizuwohnen. Zu sehen bekamen wir erwartetermassen Formen mit den traditionellen Waffen, Formen verschiedener Tierstile, von denen wohl vor allem der drollig-rasante Affenstil im Gedächtnis bleiben wird und der beeindruckende «Drunken Master». Natürlich fehlten auch Bruchtests und lebendig choreografierte Kämpfe nicht.
Leider erreichte die Leistung des Organisators bei weitem nicht das Niveau der Artisten: Weil nicht für den Anlass geworben worden war, mussten zahlreiche Vorstellungen abgesagt werden. Auch die Moderation am Abend selbst war nicht wirklich professionell. Dennoch soll dies der Leistung der Mönche keinen Abbruch tun, sie haben mit ihrer Explosivität und der absoluten Körperkontrolle den Beweis ihres Könnens mehr als geliefert.
Mario de Baseggio
Bild von der Website
www.helvesino.ch

2005-06-26, 12.32 GMT
Lang Lang in Concert
Am Sonntag durften wir ein Konzert der Sonderklasse miterleben. In der Tonhalle Zürich spielte das Orchester des Zürcher Opernhauses auf, Solist am Piano war der gefeierte chinesische Pianist Lang Lang. Der erst 23-Jährige begeisterte das Publikum mit Virtuosität und Ausdruck. Bereits mit der ersten Note des Mozartkonzertes schien er tief in der Musik versunken.
Zuweilen schien er die Töne neu zu erfinden, sie dem Klavier zu entlocken, die Klaviatur zu streicheln. Sein Spiel und die ihm eigene sympathische und natürliche Ausstrahlung machten das Konzert zu einem Ereignis.

Zu Ende fiel Lang Lang (
www.langlang.com) dem Dirigenten einfach um den Hals. Das prächtige Rosenbouquet, welches Opernhaus-Direktor Pereira ihm überreichte, gab er gleich an die erste Geigerin weiter. Der tobende Applaus schien ihm - im Gegensatz zum Konzert - jedoch eher unangenehm zu sein. So setzte er dem Beifall nach einiger Zeit geschickt ein Ende, indem er die erste Geigerin und mit ihr das Orchester selbst hinausgeleitete.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-06-19, 10.27 GMT
Über den Dächern von Zürich 2005
Gestern luden Ingrid und Oli wieder einmal zum alljährlichen Fest auf der Dachterasse im Herzen des Zürcher Universitätsquartiers. Viel Grilliertes, ein bisschen Alkohol und natürlich die leckeren, legendären «Schoggibananen» (Bild) liessen die Zeit wie im Flug vergehen. Die an die 20 geladenen Gäste unterhielten sich über so ziemlich alle wichtigen Dinge des Lebens.
Die Porträts des spanischen Tronfolger-Paares auf Keksdosendeckeln, der Einsatz spezieller Muskelgruppen beim Contemporary Dance, ägyptische Magenverstimmungen und orientalische Möbelhäuser, Kleiderverkäufer, die den Kunden bei der Vermassung in den Schritt greifen, die musikalische Umsetzung von Messerstechereien und einmal mehr Olis Spanisch-Kenntnisse - kein Thema fehlte!
Gegen Ende des Abends gelang es ausserdem, mit Patrick «The Real Enzo» einen Vorvertrag zum Einstieg in die Forza-Rennserie abzuschliessen. Es bleibt der «Scuderia Enzo», die für den konsequenten Einsatz ihrer eigenwilligen Kurventechnik bekannt und gleichermassen gefürchtet ist, überlassen, ob sie die ihr noch fehlende Infrastruktur beschaffen will oder nicht. Die bisherigen Fahrer würden sich jedenfalls über eine Erweiterung des Starterfelds freuen.
Wir bedanken uns bei Ingrid und Oli für die Einladung, wir kommen gerne wieder!
Mario de Baseggio

2005-01-09, 09.19 GMT
Verschiedene Schauspiele
In den vergangenen Tagen wurden wir Zeugen verschiedener Schauspiele, natürlicher und menschgemachter Art.
Am 7. Januar gelang es uns, den Kometen Macholz ein zweites Mal abzulichten. Er befindet sich momentan in der Nähe der Plejaden und kann mit einem Fernglas gesehen werden. Er unterscheidet sich von den anderen Himmelskörpern dadurch, dass ihn ein blaugrünlicher Schimmer umgibt. Und wenn man ihn wiederholt beobachtet, dass sich seine Position laufend verändert.
Am Freitagabend sahen wir ausserdem einen interessanten Diavortrag von Oliver St., einem ehemaligen Schulkollegen von mir: "Unterwegs im ostafrikanischen Rift-Valley". Er verstand es, seine fundierten Kommentare mit seiner ihm eigenen Portion Ironie zu versetzen, was den wunderschönen Landschaftsbildern den gebührenden Rahmen gab.

Gestern war die Reihe am Kino-Film "House of Flying Daggers". Lustigerweise trafen wir beim Kino auch
Manuela und Patrick, die von diesen chinesischen Schwert- und Kostümfilmen ebenso begeistert sind, wie wir selbst. Der Film erzählt die Geschichte einer unmöglichen Liebe und er tut dies in gewaltigen, symbolstarken Bildern. Und da es sich um die Verarbeitung eines Themas aus der chinesischen Sagenwelt handelt, sei es an dieser Stelle gesagt: Die Kämpfer fliegen, sie verfügen über übermenschliche Kräfte und überleben auch tödliche Verwundungen. Wer sich mit der Märchenhaftigkeit dieser Filme schwer tut, der soll auf einen Besuch verzichten und statt dessen einen Kung-fu-Streifen mit Jackie Chan gucken.
Mario de Baseggio

2004-12-15, 09.46 GMT
Wiedersehen mit einem alten Freund
Nach fast 5 Jahren habe ich gestern Stefan wieder getroffen. Wir sind zusammen zur Schule gegangen und haben uns auch während des Studiums regelmässig gesehen, danach haben wir uns allerdings aus den Augen verloren.
Um so mehr hatten wir uns gestern Abend zu erzählen, nunmehr beide gestandene Ehemänner, mit weniger Haaren, dafür stolze Besitzer eigener Didgeridoos. Wir gingen im «Dörfli» an die Stätten früherer Zusammenkünfte und liessen die Erinnerung an die glorreiche Vergangenheit aufleben. Es hat grossen Spass gemacht, wir waren uns am Ende einig, nicht wieder fünf Jahre bis zum nächsten Treffen zu warten.
Mario de Baseggio

2004-09-22, 05.27 GMT
Hellboy, Alex und ich
Erstaunlich, wie unterhaltsam ein Film sein kann, dessen Story schlicht hanebüchen ist! Gestern sah ich mit Alex «Hellboy», eine der zahlreichen Comic-Verfilmungen, die in diesem Jahr auf den Markt gebracht wurden.
Der Film ist eine Mischung aus Brehms Tierleben, Sixtinischer Kapelle und Haferschleimsuppe. Es wird nicht gelingen, die Geschichte einigermassen geordnet nachzuerzählen - darum versuche ich das gar nicht erst. Alles in allem ein kurzweiliges Machwerk, das viel Selbstironie, allerdings auch ebensoviel Gewaltdarstellung zeigt.
Auf dem Bild: «Hellboy» bei der entscheidenden Szene am Friedhof von Moskau (re-inacted).
Mario de Baseggio

2004-07-08, 09.17 GMT
Erzrivale gewinnt - Renn-Legende denkt an Rücktritt
Der Gesamtsieg des gestrigen Go-Kart-Events ging an Ray, mir selbst blieb der dritte Platz hinter Claudio. Ich frage mich, ob es nicht besser wäre, meine Karriere zu beenden, da ich nicht weiss, wie ich mit der Schmach dieser Niederlage weiter leben kann.
In den Vorläufen war es Ray nicht gelungen, ansprechende Zeiten zu fahren. Ich war denn auch erstaunt, als er dennoch den sechsten und letzten Startplatz im Final-Lauf ergattern konnte. (Alex spielte bei dieser Entscheidung wie erwartet keine Rolle.)

Im Final gelang es dem «El Greco des Automobil-Rennsports» den Wettbewerb für sich zu entscheiden. Die vier Erstplatzieren lagen am Ende alle innerhalb von nur 4/100-Sekunden. Die schnellste Runde des Tages gelang Ivo im ersten Vorlauf. In der Materialwahl für den Final hat er sich aber vertan, weshalb er nicht unter den ersten drei zu finden ist.

Die Bilder und Zeittabellen werden auf Rays Website publiziert werden, ich werde indes in mich hinein hören und heraus finden, ob ich ich wieder zu Biss und Motivation zurück finden kann.
Zu Ray's Site
Mario de Baseggio

2004-07-07, 06.19 GMT
Days of Thunder!
Autorennen: Der maskulinste aller virilen Männer-Sportarten! Und heute wird in Winterthur der Showdown der PS-Giganten den wahren Meister des Four-Wheel-Drifts offenbaren. Mich natürlich.
Ray hat das Rennen mit 12 Teilnehmern auf der uns hinlänglich bekannten Indoor-Bahn organisiert. Meine Gegner werden wiederum versuchen, mich mit allen unsportlichen Mitteln zu stoppen. Es wird ihnen nicht gelingen, wer es wagen wird, mich anzugreifen, wird alsbald selbst in der Mauer kleben. Wer das nicht glaubt, der kann sich bei Alex nach seinen Erfahrungen erkundigen.
Mario de Baseggio

2004-01-12, 11.22 GMT
Die Berlin-Bilder sind online.
Den Januar begannen wir Männer-frei im eiskalten Berlin. Die Bilder dazu sind nun online.
Mit einer Wette in Rom vor über 11 Jahren begann es, mit 4 lustigen, spannenden und schönen Tagen im frostigen Berlin haben wir es nun zu Ende geführt: Die erste Hochzeit im sogenannten Weiberclub würde uns einen Trip nach Rom bescheren. Da wir in der Zwischenzeit fast alle wieder dort waren, wurde aus Rom kurzerhand Berlin. Klimamässig mögen wir das zwischendurch kurz bereut haben, mussten wir doch Temperaturen von unter -10° C trotzen, gelohnt hat es sich allemal. Die neue deutsche Hauptstadt hat viel zu bieten, modernste Architektur, tolle Museen, geschichtsträchtige Stätten und natürlich sollen auch die leckeren Restaurants und das bunte Nachtleben nicht unerwähnt bleiben. Unvergessen werden der Abend im pharaonischen Restaurant «Scarabeo» und das wunderschöne Ballet «Der Nussknacker» bleiben, bei letzterem insbesondere unser wohlgeplanter Anfahrtsweg...
Berlin pix
Eva Moehlecke de Baseggio

2003-11-07, 17.00 GMT
Wir haben geheiratet!
Eva und ich haben heute den Bund fürs Leben geschlossen.
Wir sind sehr glücklich und möchten allen Beteiligten herzlich danken. Einzelheiten und Fotos zum Fest finden sich in Bälde auf unserer Hochzeitsseite «pirps.com»
pirps.com
Mario de Baseggio

2003-09-13, 10.27 GMT
20 Jahre Nena
Vorgestern konnten wir gemeinsam mit Karin und Andy ein Idol aus unserer Kinderzeit live erleben: Nena spielte mit ihrer Band im Zürcher Hallenstadion.
Während knapp zweieinhalb Stunden hüpfte das deutsche Energiebündel auf der Bühne herum, wechselte von einer Stilrichtung in die andere und brachte es auch fertig, einige sehr besinnliche Momente zu schaffen.
Höhepunkte waren sicher die Duette mit Altrocker Udo Lindenberg, dessen Bühnenpräsenz uns beeindruckte, und mit dem 80er-Jahre Popstar Kim Wilde. Auch die Originalfassung von «99 Luftballons» brachte die Halle zum Kochen.

Kurz gesagt, es war ganz einfach toll, die Hits unserer Kindheit endlich einmal live zu hören. Hätten wir uns nicht gedacht, damals vor zwanzig Jahren...
Eva Moehlecke de Baseggio

2003-06-12, 08.08 GMT
Brief und Siegel
Nach den gemeinsamen Ferien, der gemeinsamen Wohnung und der gemeinsamen Katze muss es jetzt auch ein gemeinsames (staatlich genehmigtes) Leben sein.
Wenn sich die Anwälte bis dahin einig werden, erfolgt der Akt der Verbriefung am 7. November 2003.
Die beiden Parteien haben sich ausserdem darauf geeinigt, dass das eigentliche Hochzeitsfest bei erfreulichen Witterungsbedingungen stattfinden soll. Daher ist es auf Frühling 2004 angesetzt. (Der Termin ist ebenfalls noch Gegenstand der Verhandlungen.)
Mitteilung an die Weltpresse

2003-05-02, 20.58 GMT
La Grande Caballé!
Heute waren Eva und ich am Liederabend der Montserrat Caballé in der Tonhalle des Kongresshauses Zürich. Sie ist ein Ereignis, die spanische Primadonna: Ihre Stimme, ihre Kostüme und ihr humorvoller Umgang mit dem Publikum - einzigartig.
Zu Beginn des Konzerts gab es eine kleine Panne. Der Conférencier hatte sich offenbar verspätet, so dass Frau Caballé mit ihrem Pianisten Manuel Burgueras ein wenig verloren auf der Bühne herum stand. Natürlich nahm die Diva das Heft bald einmal in die Hand und sprach mit leichtem Akzent: «Ich weiss nicht, wir mussen warte. Egal, wir fengen an.»
Es folgten Lieder und Arien von Donizetti, Rossini, Verdi und Scarlatti. Vielleicht vermag Montserrat Caballé mit ihren 70 Jahren nicht mehr die Stimmgewalt wie zu ihren besten Zeiten zu entwickeln, an Schmelz und Charme hat ihr Gesang jedoch keineswegs eingebüsst.
Vor der Pause dann erneut ein Missverständnis. Die Sängerin und der Pianist verschwinden von der Bühne, Teile des Publikums stehen auf und gehen in die vermeintliche Pause. Grosse Augen dann bei Frau Caballé, als sie auf dem Weg zurück auf die Bühne das Publikum auf den Beinen sieht. Das sei nur eine «Atempause» für sie selbst gewesen, weil das folgende Stück eine «sehr, sehr lange Cantata» sei, meinte sie etwas verlegen lächelnd.
Spanische Lieder von Zarzuela beendeten das offizielle Programm, zahlreiche Zugaben folgten. «Das kenne Sie», kündigte der Sopran an und sang dann «Dür ds Oberland uf, dür ds Oberland ab, da han i zwöi Schätzli, wär chouft mir eis ab?»
Auch «Like a Dream» von Vangelis wurde von Montserrat Caballé hinreissend dargeboten, nachdem Sie diesen Song mit dem Wunsch nach Frieden in der Welt eingeleitet hatte.
Der Abend endete mit einer Standing Ovation, Frau Caballé bedankte sich ihrerseits bei ihrem Pianisten Burgueras mit einer Rose, die sie aus dem ihr überreichten Bouquet löste.
Im strömenden Regen fanden wir den Weg nach Hause, zufrieden mit all dem, was wir in den vergangenen zweienhalb Stunden erleben durften.
Mario de Baseggio

2003-03-15, 08.49 GMT
Friedensdemonstration
Gestern nahmen Eva und ich zusammen mit Stefan zum ersten Mal in unserem Leben an einer Demonstration teil.
Der Texanische Gouverneur lässt sich von seinem Vorhaben, einmal General zu spielen, nicht abhalten - auch nicht von den weltweiten Friedenskundgebungen.
Vielleicht können die 7000 Leute unserer eigenen Regierung aber ein Zeichen geben, dass sie die Kriegshetze in keiner Weise billigen soll.
Krieg ist nicht das letzte Mittel der Diplomatie. Krieg ist der Grund für das Versagen der Diplomatie.
Mario de Baseggio

2003-01-01, 00.00 GMT
Happy New Year!
Ich wünsche euch allen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr!
Ich darf behaupten, dass das vergangene Jahr eines der besten Jahre überhaupt war, die ich bislang erleben durfte. An der Seite meiner geliebten Partnerin verbrachte ich wundervolle Momente in den Staaten, in Italien und natürlich auch hier zu Hause.
Meine lieben Eltern konnte ich im Februar in Marbella besuchen, wer weiss, vielleicht ist das 2003 wiederum der Fall.
Ich bin jedenfalls rundum zufrieden und das wünsche ich jedem anderen von Herzen auch!
Mario de Baseggio

2002-12-09, 14.43 GMT
Popi goes bravedragon
Ein weiterer brave dragon...
Endlich, endlich darf auch ich mein Mittteilungsbedürfnis hier ausleben...
Ray Popoola

© 2018 baseggio.com | moehlecke.com