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Happy Birthday, Alain Prost (born February 24, 1955)

2015-05-24, 08.40 GMT
Oper im Dialekt
Die Oper-für-Alle-Aufführung des Opernhauses Zürich wird am 20. Juni tausende von Menschen auf dem Sechseläutenplatz mit Giuseppe Verdis "Aida" begeistern. Ich habe das zum Anlass genommen, eine kleine Zusammenfassung der traurigen Liebesgeschichte zwischen der nubischen Prinzessin Aida und dem ägyptischen Feldherr Radames zu schreiben. Um das Ganze kinderfreundlich und leicht vermittelbar zu gestalten, habe ich als Sprache den Zürcher Dialekt gewählt.
Aida - E chliini Zämefassig uf Züritüütsch (PDF)
Mario de Baseggio

2015-04-22, 20.15 GMT
Bildergalerie "Mumbai 2015"
Vielleicht etwas schriller als üblich nachbearbeitet und im Ganzen ohnehin ziemlich farbenfroh, sind die Bilder jetzt online.
Link zur Galerie
Mario de Baseggio

2014-08-16, 11.25 GMT
Galerie zur LA EM in Zürich
Es bleiben zwei weitere spannende Tage bis zum Schluss der Leichtathletik-Europameisterschaft in Zürich. Die bislang geschossenen Bilder habe ich schon einmal in einer neuen Galerie untergebracht. Vielleicht kommt morgen noch das eine oder andere Foto des Marathons dazu.
Zur Bildergalerie
Mario de Baseggio

2014-08-15, 05.34 GMT
Leichtathletik-Europameisterschaften Zürich 2014
Gestern konnten wir gemeinsam mit unseren Nachbarn Andrea, Urs und Katharina die Leichtathletik-EM hier in Zürich hautnah erleben. Wir sahen die ersten Runden des 20km-Gehens der Frauen (Bild) und begaben uns danach ins Stadion, wo eine Höchstleistung der anderen auf dem Fuss folgte. Sophia ergatterte zahlreiche Autogramme und Gimme-Fives, selbst von Europameister(inne)n! Auch Georg konnten wir in seiner Volunteer-Uniform rasch begrüssen, bevor er sich wieder "seinem" slowakischen Team zuwenden musste. Insgesamt ein fantastischer, perfekt organisierter Anlass!
Mario de Baseggio

2014-07-28, 16.10 GMT
Zu Besuch bei Zia Maria
Nachdem wir heute das eindrucksvolle Gestüt von Lipica besucht hatten, liessen wir es uns nicht nehmen, nach gestern ein weiteres Mal bei Zia Maria reinzuschauen. Die 92-jährige bewirtete uns mit Kaffee und bewies wie immer, dass sie sich von den Gebrechen des Alters nicht kleinkriegen lässt. Mit viel Humor und einer gehörigen Portion Selbstironie meistert sie den nicht immer leichten Alltag. Bewundernswert!
Mario de Baseggio

2013-03-18, 05.52 GMT
Zurück aus Koper
Im Rahmen meiner Ahnenforschung war ich vergangene Woche in Koper, Slowenien. Besuche im bischöflichen Archiv, auf dem Friedhof und das systematische Durchkämmen der Altstadt prägten den Tagesablauf. Vermutlich kann ich unserem Familienstammbaum zwei weitere Generationen anfügen, dazu befarf es aber noch einer eingehenden Analyse der erhobenen Daten.

Im Bild ein Teil des Handelshafens von Koper. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, in meiner "Freizeit" ein paar Bilder zu schiessen. Trotz klammer Finger und prekärer Lichtverhältnisse sind die Schüsse teilweise gelungen, vielleicht reicht es sogar zu einer Online-Galerie.
Mario de Baseggio

2012-11-25, 10.27 GMT
Ladies-Tag
Gestern feierte ich meine Halbzeit im engen Kreis, nämlich zusammen mit Claudia, Karin und Manuela. Wie es sich für inzwischen also gestandene Frauenzimmer gehört, taten wir dies ganz ladylike: eine Stretchlimousine von www.stretchcar.ch chauffierte uns in die italienische Modemetropole Mailand. Dort assen wir ganz hervorragend zu Mittag und ergaben uns dann dem kollektiven Shopping-Rausch. Die Zeit verflog wie im Flug, um sechs Uhr abends begaben wir uns bereits wieder auf die Rückreise. An der Grenze erfuhren wir, wie leicht sich italienische Zöllner von vier Frauen in einer Limousine zu Prosecco im Dienst verleiten lassen und hatten auch sonst eine spassige Heimreise (obschon die kurvenreiche Fahrt Karin und Claudia zuweilen heftige Übelkeit bescherte). Es war ein absolut toller Tag und nicht das letzte Mal, dass wir so etwas gemacht haben. Eines jedoch ist für uns alle vier klar: Der nächste Trip wird erst geplant, wenn auch Ingrid wieder dabei sein kann. Also Ingrid, nicht traurig sein, wir wiederholen das!
Eva Moehlecke de Baseggio

2012-07-16, 04.42 GMT
Campione im Letzigrund
Gestern sahen wir Gennaro Gattuso bei seinem ersten Meisterschaftsspiel für den FC Sion. Es war dies auch das erste Spiel der Saison. Da wir nicht annehmen, dass der ehemalige Rossonero eine ganze Spielzeit in der Super League bleiben will, war es wichtig, die erste Gelegenheit beim Schopf zu packen, ihn zu sehen. Das ist auch der Grund, weshalb wir überhaupt ein Spiel der Grasshoppers besucht haben. Das Spiel war interessant, GC von den Wallisern mit 0 zu 2 geschlagen, die Niederlage hätte leicht höher ausfallen können. Je ein Latten- und ein Pfostenschuss dokumentieren die Überlegenheit der Rot-Weissen. Die weltmeisterliche Nummer 8 liess zwischendurch die Klasse aufblitzen, hetzte seine Mitspieler auf dem Platz herum und schnitt wie üblich grimmige Grimassen. Jetzt ist der FC Sion Leader der Meisterschaft und wir sind gespannt, ob Gennaro Gattuso dieser Saison seinen Stempel aufzudrücken vermag.
Mario de Baseggio

2012-04-08, 05.59 GMT
Game gewordene Philosophie
Am Freitag habe ich das Spiel "Journey" von thatgamecompany in einem Zug durchgespielt. Die gut zwei Stunden waren eine Erfahrung, die ich so in meiner 30-jährigen Gamerlaufbahn noch nie erlebt habe. Das Spiel kann als Sinnbild des Lebens verstanden werden, poetische, stimmungsvolle Sequenzen folgen auf intensive und schwere Augenblicke. Manchmal ist das Vorankommen ein Kampf, manchmal geht es ganz leicht von der Hand. Man versucht ein Ziel zu erreichen, von dem man eigentlich gar nichts weiss. Ein eigenwilliger (sehr gelungener) Einsatz der Multiplayer-Technik, der fantastische Soundtrack und eine atemberaubende Grafik machen dieses Game zu einem spirituellen Kunstwerk.
Mario de Baseggio

2012-03-03, 20.01 GMT
Der Schmetterling siegt!
Am heutigen Fasnachtsball des Vereins Aktives Balgrist kam es zum Showdown bei der Maskenprämierung. Sophia wurde von der offensichtlich äusserst fachkundigen Jury unter den 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern als Siegerin gekürt. Die gebastelten Flügel, das phantasievoll gehaltene Make-up und nicht zuletzt die spitzentänzelnd-leichte Performance des kleinen Falters waren als künstlerisches Gesamtpaket nicht zu schlagen. Wir sind zuversichtlich, dies ist der Auftakt zu einer beispiellosen Schauspielkarriere.
Mario de Baseggio

2012-02-10, 06.57 GMT
Ein Filmstar in der Familie
Als wir gestern die Episode "Moe n' Joe" der sechsten Staffel der "Sopranos" sahen, wurde uns plötzlich bewusst, dass wir einen Star in der Familie haben. Chueli, der erklärte beste Freund von Sophia, flimmerte in einer gewichtigen Nebenrolle über den Bildschirm. "As himself" tröstete er 2005 offensichtlich Domenica Baccalieri, Tochter von Janice Soprano. Chueli hat uns in den über vier Jahren, die er nun bei uns wohnt, nie von seiner Schauspielkarriere erzählt. Vielleicht hängt seine Verschwiegenheit mit der Rolle zusammen, "Method Acting" in Reinkultur.
Mario de Baseggio

2011-12-31, 13.07 GMT
2011: Annus horribilis
Die zweite Hälfte dieses Jahres stand im Zeichen des Abschieds von meiner Mutter Helen. Die Anteilnahme an ihrem durch eine schwere Krebserkrankung verursachten Leiden und die damit verbundene Machtlosigkeit war seit Sommer eine konstante Belastung für die ganze Familie. Ihr Tod am 19. Dezember setzte ihrer Agonie und der Ungewissheit ein Ende, die Leere allerdings bleibt. Es wird einige Zeit dauern, über den Verlust hinwegzukommen. Es wird gelingen, aber es ist nicht leicht.

Neben dieser Tragödie im nächsten Umfeld wird uns 2011 auch vom Weltgeschehen her als schwierig in Erinnerung bleiben. Die Tsunami-Katastrophe in Japan mit anschliessender Havarie in verschiedenen Kernreaktoren forderte über 20'000 Leben und führte uns vor Augen, wie mächtig die Naturgewalten den Plänen des Menschen zusetzen können. Im Juli kostete der Amoklauf in Oslo vielen unschuldigen Menschen das Leben. Und vor einigen Tagen starben über 1'000 Menschen in den Philippinen an den Folgen des Sturms Washi. Überhaupt hatte man den Eindruck, dass die Welt an vielen Orten aus den Fugen geraten ist. Die Eurokrise, die Aufstände in der Arabischen Welt, selbst das politische System in der Schweiz geriet in Aufruhr.

Gleichzeitig gab es natürlich auch Lichtblicke. Unsere Jüngste wurde eingeschult und besucht nun den Kindergarten. Ich selbst hatte beruflich ein anspruchsvolles, aber überaus interessantes Jahr. Evas Studium neigt sich langsam einem erfolgreichen Ende zu. Die Ferien auf Kreta waren wunderschön. So hoffen wir für uns und für die Welt, dass sich aus der aktuellen Unruhe viel Gutes entwickeln möge. Wie meine Mutter zu sagen pflegte: "Es gaht immer irgendwo es Tüürli uuf."

In diesem Sinne wünschen wir ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2012!
Mario de Baseggio

2011-12-03, 17.56 GMT
6:3, 7:6 - Sieg für Jan
Am Nachmittag waren Sophia und ich beim Tennis-Match in Horgen. Gespielt hat Jan, der 12-jährige Sohn meines Chefs Felix. Mit grossem Kampfgeist und vielleicht auch ein bisschen dank der moralischen Unterstützung seiner Fanclubmitglieder Nummer 2 und 3, gelang es Jan, seinem Gegner einen Zweisatzsieg abzuringen. Wir sind beeindruckt und gratulieren herzlich!
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt Jan beim Aufschwung zu seinem gefürchteten Vorhandtopspinreturn

2010-05-11, 15.08 GMT
Die Galerie zum Ausflug
Die Auswahl fiel nicht leicht, jetzt habe ich mich aber durchgerungen und die Bilder online gestellt.
Zur Galerie "La Serenissima"
Mario de Baseggio

2009-10-24, 09.23 GMT
Ein Kind der Achtziger
Ein paar Songs, die zufälligerweise aus den Tiefen meiner iTunes-Library hochgespühlt wurden, haben mich in den vergangenen Tagen 25 Jahre zurückversetzt. Im Januar 1970 geboren, liegen meine gesamten Teenagerjahre bis auf 25 Tage allesamt in den Achtzigern - was offensichtlich Auswirkungen auf mein ästhetisches Empfinden haben musste...
Wer kennt Bonnie Bianco? Mit dieser Frage habe ich die Kolleginnen und Kollegen im Büro belästigt. Während der Name offenbar in Vergessenheit geraten ist, erkannten die meisten (wenigstens die, die alt genug dafür sind) den bombastischen Song "Miss you so", wenn ich ihn auf meinem MP3-Player anspielte. Und sofort war sie wieder präsent, die Zeit der Schulterpolster und der toupierten Föhnfrisuren, sowohl bei den damaligen Traumfrauen wie bei allen Mitgliedern einer Heavy-Metal-Band. (Freilich sangen letztere hauptsächlich Balladen, was dem Hairstyle zugute kam, bei schnelleren Stücken wäre man wohl zu arg ins Schwitzen gekommen.) Nachdem ich mich nun ein paar Stunden in der Eighties-Nostalgie gesuhlt habe, steht für mich fest, dass das Jahrzehnt nicht nur von schlechtem Geschmack geprägt war.
Es war die Zeit, als noch kein Zweifel darüber bestand, wer die Bösen sind. Mehr noch, das Böse schickte sich an, gut zu werden! Glasnost und Perestroika gaben Anlass zur Hoffnung. Sie brachten ausserdem Hosenträger mit kyrillischen Buchstaben als Must-have-Accessoire. Es war auch die Zeit, in der ein singendes Seite-3-Girl oder der verrutschte Bikini in einem Musikvideo monatelang die Boulevardblätter füllten. Heute, im Zeitalter der "gestohlenen" Promi-Privat-Pornofilme, muten diese "Skandale" kurios an, erstaunlich, wie bieder damals selbst die gewagtesten Auftritte waren, mindestens, was den Mainstream betrifft. Den Achtzigern ist eine bestimmt-unbestimmte Gefühlstiefe eigen, auch plakative, oberflächliche Darbietungen waren stets mit romantisierenden Elementen versetzt, was sich deutlich in den Texten und der melodiösen Musik manifestierte. Coolness war das Ziel, nicht aber Kälte.

Das Bild zeigt mich im Mai 1984, "dressed for success", wohl gerade auf dem samstagabendlichen Sprung (mit dem neu gekauften Töffli) zur nächstgelegenen Wanderdisco. Opera oder Rainbow? Im Lauf des Abends würde in einem der Stücke, vielleicht Laura Branigans "Self Control", während kurzer Zeit sogar das flackernde Licht einer Stroboskop-Leuchte eingesetzt. Der Effekt zählte damals zu den Höhepunkten der Tanzabende. Obwohl ich eher selten in den Discos anzutreffen war (tough guys don't dance), war meine Mode doch deutlich von den Pop- und Filmstars der Zeit beeinflusst: Fingerlose Handschuhe, oder noch besser, nur ein fingerloser Handschuh. Weisse Socken und Bonbon-farbene Anzugsjacken (Miami Vice!), ärmellose Netzshirts über dem T-Shirt, eine Mèche in der "Popper"-Frisur und natürlich militärische Rangabzeichen auf den Schulterpolstern der Jacken. Ja, die Epauletten waren sehr wichtig.

Laura Branigan ist 2004 verstorben, Bonnie Bianco singt seit 2001 nur noch christliche Lieder und die meisten Schweisser sehen heute nicht mehr halb so gut aus wie Jennifer Beals. Die Achtziger sind zwar vorbei, aber ich trage sie trotzdem in meinem Herzen. "A good heart, these days, is hard to find, so please be gentle with this heart of mine."

Mario de Baseggio

2009-05-16, 07.08 GMT
Die Jagd ist eröffnet
Mein Arbeitskollege Philipp hat die Carfari-Saison mit einem Knaller lanciert: Er hat am Donnerstag ein wunderschönes Exemplar der Gattung Ferrari 430 Scuderia erlegt. Werden wir diesen Blattschuss im Lauf des Sommers übertreffen können? Und vor allem: Wem wird es gelingen, einen Löwen zu schiessen? Sie/du vielleicht?
carfari.com
Mario de Baseggio
Bild von Philipp Weder, zu finden bei carfari.com.

2009-05-11, 19.00 GMT
Das zweite W ist da
Nachdem unsere Tochter uns bereits seit Monaten mit Fragen nach dem Standort von Personen oder Gegenständen eindeckt (wo sii?), hat Sophia heute zum ersten Mal nach dem "Warum" gefragt. Die Zeit der leichten Antworten ist also vorbei...
Mario de Baseggio (quick log entry)

2009-03-06, 18.06 GMT
Willkommen, Moira Tabea!
Wie wir vor wenigen Minuten erfahren haben, ist gestern Morgen um 5.02 Uhr die Tochter von Manuela und Patrick, die 2440 Gramm leichte Moira Tabea, zur Welt gekommen. Wir freuen uns sehr und gratulieren von Herzen.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
Das Bild ist der Baby-Galerie des Universitätsspitals Zürich entnommen.

2008-11-05, 07.07 GMT
Barack Obama ist der nächste Präsident der USA
Ich habe mich geirrt. Ich hatte fest damit gerechnet, dass John McCain die vier nächsten Jahre im Weissen Haus sitzen würde. Jetzt ist es anders gekommen. Glücklicherweise, werden hier in Europa viele sagen. Ich denke hingegen, dass es keinen grossen Unterschied macht. Der amerikanische Präsident war noch nie europäisch. Selbst Knuffel-Präsidenten wie Bill Clinton hatten (der hiesigen Fan-Gemeinde zum Trotz) nie echte globale Visionen. Wenn man die Entscheide und Initiativen der US-Präsidenten betrachtet, gab und gibt es für einen amerikanischen Präsidenten nur eine Priorität: Das Interesse seines Landes. Daher spielt es aus nicht-amerikanischer Sicht keine grosse Rolle, ob ein Donkey oder ein Elephant an der Macht ist. Die Unterschiede liegen im Marketing. Aber wer weiss, vielleicht wird das mit Barack Obama anders. Ich habe mich bekanntlich auch schon geirrt...
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-09-01, 16.42 GMT
10 Jahre UBS
Heute vor 10 Jahren trat ich meine Arbeitsstelle bei UBS an. Die Zeiten waren turbulent, die Bank hatte den Merger von Bankverein und Bankgesellschaft zu verdauen. Ein Verlust von einer Milliarde Franken in einem geplatzten Hedge Fund folgten, genau so unangenehm wie die Schredder-Affäre, bei der es um die illegale Vernichtung von Dokumenten ging. Die Bank war alles andere als populär, in bleibender Erinnerung werden mir aus dieser Zeit die Demonstranten auf dem Paradeplatz bleiben, auf deren Schildern die einfache, eingängige Gleichung "UBS-Mitarbeiter = Mörder" zu lesen war. Nach dieser ersten schwierigen Phase folgten Jahre des Erfolgs und des Wachstums für UBS. Ein Rekordquartal löste das andere ab, der wirtschaftliche Erfolg spiegelte sich in den Siegen der Rennjacht Alinghi wieder. Anleger, Presse und Kunden, alle waren sie gleichermassen begeistert. Seit knapp einem Jahr ist das freilich nicht mehr so. Wir haben zu kämpfen. Und das tun wir. Der Weg zurück an die Spitze ist kein leichter, wir werden die nächsten zwei Jahre damit verbringen, uns das verlorene Vertrauen bei unseren Kunden wieder zu verdienen. Es wird nicht leicht, aber es wird gelingen. Warum ich das weiss? Weil ich in unserer Bank in den letzten zehn Jahren so viele intelligente, kreative und fleissige Menschen kennengelernt habe, dass für mich kein Zweifel darüber besteht, dass wir den Karren gemeinsam auch aus dem 40-Milliarden-Dreck ziehen können. Zum Schluss möchte ich mich bei all diesen Kolleginnen und Kollegen herzlich für alles bedanken, was sie für mich getan haben.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-04-11, 15.55 GMT
Beinahe-Katastrophe im Büro!
Gestern hat sich im Büro unseres Teams eine Deckenlampe aus der Verankerung gelöst, als ich auf dem Weg in mein Büro die Tür (rechts im Bild) ins Schloss fallen liess. Ein lauter Aufschrei Hildegards liess mich das Schlimmste befürchten, vorsichtig öffnete ich die eben geschlossene Tür und konnte zu meiner Erleichterung feststellen, dass meine Kollegin lediglich erschreckt, nicht aber getroffen worden war. Sie sitzt seit Ostern an einem anderen Arbeitsplatz. Wenn man sich vergegenwärtigt, dass die nur noch am Stromkabel hängende Lampe genau über dem (glücklicherweise) leeren Bürostuhl gehangen hatte, dann kann man sich leicht ausmalen, was hätte passieren können, wenn der metallene Kasten Hildegard auf's Hirn geknallt wäre. Die Leuchtstoffröhren wären sicherlich zu Bruch gegangen; schlimmer noch, die Lampe hätte gehörig verbeult werden können. Was eine solche Reparatur gekostet hätte! Nicht auszudenken!
Mario de Baseggio

2008-02-29, 12.32 GMT
Die Welt hat sich weiterbewegt
"Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm." Über anderthalb Jahre ist es her, da ich den ersten Satz aus Stephen Kings Zyklus "Der Dunkle Turm" gelesen habe. Am Mittwoch habe ich den siebten und letzten Band fertig gelesen und zufrieden beiseite gelegt.
Die Saga von Roland und seiner abenteuerlichen Suche nach dem dunklen Turm diente mir als leicht verdauliche Lektüre auf dem Arbeitsweg. Ich habe die 5200 Seiten also in jeweils 20-minütigen Häppchen konsumiert, was keine Probleme bereitete, da Stephen King ein routinierter Erzähler ist und man sich beim Wiedereinstieg (auch nach langen Wochenenden oder gar Ferien) sofort wieder in der Geschichte zurecht findet.

Ich bin kein Fan von Fantasy- oder Science-Fiction-Romanen. Meist erscheinen mir die immer wieder gleichen Sujets lediglich schale Abklatsche grosser Epen zu sein. Die Artussage, das Niebelungenlied, Ilias, Beowulf etc. etc. - mein Bedarf ist damit gedeckt, es braucht für mich keine Potters, keine Hobbits und keine Jedis. "Der Dunkle Turm" greift selbstverständlich viele dieser Motive ebenfalls auf, was mich wirklich unterhalten hat, war Kings Idee, die Endzeit-Story in einer Italo-Western-Szenerie zu platzieren. Gothic- und Horror-Elemente, verbunden mit Sergio Leones Ästhetik und der charismatischen Figur Rolands, des letzten echten Revolvermannes, diese Kombination habe ich als spannend empfunden.

Wenn King gemeinhin für den Gruselfaktor seiner Werke bekannt ist und als der Horror-Autor schlechthin gilt, dann ist für den Dunklen Turm festzustellen, dass sich die "Splatter"-Passagen in angenehmen Grenzen halten. Der Schwerpunkt liegt vielmehr auf der Entwicklung der Geschichte der Schicksalsgemeinschaft von Roland von Gilead, dem Jungen Jake Chambers, dem New Yorker Eddie Dean und seiner Frau Susannah Dean. Nicht zu vergessen, Oy, ein kleines, hundeähnliches Wesen mit dem Mut eines Löwen. Es gelingt Stephen King die dramaturgischen Stränge geschickt weiterzuführen, der Spannungsbogen bricht zu keiner Zeit ein, man ist stets motiviert zu erfahren, wie es mit den Hauptfiguren weitergeht.

An dieser Stelle werde ich natürlich nicht verraten, ob es Roland gelingt, den Dunklen Turm zu ersteigen. Es sei lediglich gesagt, dass das Ende der Geschichte eines Epos dieser Grössenordnung würdig ist. Stephen King gebührt für dieses Werk grossen Respekt.
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt die Cover-Art der Heyne-Taschenbücher

2007-12-26, 15.20 GMT
Wegzug aus der Enge
Wenn im November und Dezember festzustellen war, dass wir merklich weniger News-Artikel für die Website geschrieben haben, dann hatte das einen ganz bestimmten Grund: Wir waren mit den Vorbereitungen für unseren rasch beschlossenen Umzug beschäftigt. Alles hat hervorragend geklappt, seit dem 17. Dezember leben wir also im Zürcher Hirslanden-Quartier.
Nach fünf, bzw. zehn Jahren in der Enge, fiel uns der Entscheid zum Wohnungswechsel nicht ganz leicht, trotzdem spürten wir, dass unsere kleine, aber immer mobiler werdende Tochter mehr und mehr Raum einforderte. So definierten wir denn neue Suchkriterien für eine grössere Stadtwohnung und erhielten prompt den Zuschlag für die erste Wohnung, für die wir uns bewarben.

Nun sind wir seit einer guten Woche hier und fühlen uns sehr wohl. Auch Brandy, unserer Katze, gefällt's hier gut, endlich hat sie wieder mehr Rückzugsmöglichkeiten vor
Sophia. Diese geniesst dafür ihr grösseres Spielrevier und bald auch die vielen anderen Kinder im Haus. Und wir, wir geniessen vor allem, dass die Zügelei vorbei ist!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2007-08-23, 05.00 GMT
10 Jahre baseggio.net
Heute feiert das genealogische Projekt "baseggio.net" sein zehnjähriges Bestehen. Die Site ist stetig gewachsen, wir führen mehr als 1400 Baseggios aus 14 Ländern in unserer Datenbank. In Brasilien hat das Netzwerk bereits drei Zusammenkünfte mit jeweils über 300 Personen initialisiert. Ein Ende ist - glücklicherweise - nicht absehbar.
Als ich 1991 damit begann, mich mit Webpublishing und den damaligen technischen Möglichkeiten zu befassen, stand ich vor einem Problem: Was publiziert man, wenn man keine echten Inhalte hat? Ich habe mir damit geholfen, Angaben über meinen Familiennamen zusammenzustellen, immerhin konnte man die Pages, die ich damals bei CompuServe veröffentlichte, als kleines familienbezogenes Kompendium verstehen.

Nach wenigen Monaten erhielt ich von Franco Baseggio aus den USA eine E-Mail, die dem Projekt eine entscheidende Wende geben sollte. Wir stellten nämlich fest, dass unsere Familien dieselben Wappen hatten. Franco hatte bereits einige Zeit in die Ahnenforschung investiert, also beschlossen wir unsere Daten zusammenzubringen und arbeiteten fortan gemeinsam an der Familien-Website. Ein paar Monate später stiess Evaldo Bazeggio aus Brasilien dazu, der sich seither um die zahlreichen brasilianischen Beiträge kümmert.

Wir konnten immer mehr Inhalte publizieren, so dass ich mich 1997 entschied, die First Level Domain
baseggio.net zu kaufen. Am 23. August war es dann so weit, wir lancierten baseggio.net. Die neue Internet-Adresse bewirkte wiederum, dass man uns noch leichter finden konnte, entsprechend umfangreich stellt sich die Site heute dar.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Personen, die zum Auftritt beigetragen haben. Es sind zu viele, als dass ich sie alle namentlich nennen könnte. Natürlich gilt mein besonderer Dank meinen beiden Mitstreitern Evaldo und Franco, ohne die baseggio.net niemals zu dem hätte werden können, was es heute ist. Leider ist Franco am 17. April dieses Jahres nach schwerer Krankheit verstorben. Die Arbeit an der Site wird jedoch in seinem Sinn weitergeführt, getreu des Familien-Wahlspruchs der venezianischen Baseggio: "Per ben fare!"
Mario de Baseggio

2007-07-09, 11.56 GMT
100 Tage Sophia
Heute feiern wir den hundertsten Tag von Sophia. Hundert Tage, in denen wir sie ca. fünfmal täglich gewickelt und gefüttert haben. Aber auch hundert Tage, in denen sie gelernt hat zu lachen, zu plappern (jedoch noch nicht, damit aufzuhören), sich zur Seite zu drehen, zu greifen, halbwegs zu sitzen und sich die Fäustchen in den Mund zu stecken und dann drinnen zu öffnen bis es sie würgt... Also lauter nützliche Dinge, die man als Mensch eben lernen muss.
Wir sind gespannt, was in den nächsten hundert Tagen folgen wird. Haare vielleicht?
Eva Moehlecke de Baseggio

2007-06-29, 06.14 GMT
Farewell, beloved XBox!
Ich habe meine XBox an meinen Arbeitskollegen Jürgen verkauft. Damit endet für mich die Aera der Konsolen der ersten Generation.
Ein Hauch von Wehmut lag im Raum, als ich das gute Stück samt Zubehör (Kabel, Games etc.) in einem Papiersack weggegeben habe, schliesslich haben wir so manche Stunde miteinander verbracht, gelacht, gejubelt - aber auch gelitten und geflucht! Denkwürdig, die LAN-Parties mit den Jungs, bei denen ich in den Shootern zu reinem Kanonenfutter verkam, wo ich hingegen bei den Racing-Games Sieg um Sieg einfahren konnte.
Damit ist es nun vorbei, ich wünsche Jürgen, dass er mit der Kiste ähnlich viel Spass haben wird, wie ich mit ihr haben durfte. Ich richte mich nun auf ein XBox-freies Leben ein. Es wird nicht leicht werden. Ein wenig Trost wird mir dabei aber das Gerät spenden, das sich seit kurzem im Kästchen unter unserem Fernseher eingenistet hat. Es hört auf den Namen PS3...
Die Chronik der schwarzen Kiste mit dem giftgrünen Kreuz
Mario de Baseggio

2006-06-12, 11.47 GMT
Kreuzbandriss durch Torsionstrauma
Am 27. Januar bin ich im Training nach einem Sprung suboptimal aufgekommen. Jetzt habe ich es schwarz auf weiss, die «Hauptmasse des vorderen Kreuzbandes [meines rechten Knies] ist ruptuiert, einzelne Fasern dürften noch intakt sein», so der ärztliche Befund nach Auswertung der Bilder des Magnetresonanztomographen. Der «femorale Ansatz» sei nicht mehr darzustellen, das vordere Kreuzband sei «deutlich ödematös verändert». Dazu kommt ein Teilriss des mittleren Seitenbandes, ein Knochenödem im «lateralen femorotibialen Kompartiment» und je ein leichter medialer «retropatellärer» und «femorotibialer» Knorpelschaden.

Im Klartext heisst das: Knie kaputt, wird wieder, braucht aber etwas Geduld.
Mario de Baseggio

2005-12-10, 11.43 GMT
Der Traumfinal wird wahr!
An der gestrigen Auslosung der Gruppen für die WM-Endrunde in Deutschland wurden die Voraussetzungen für den Final Brasilien-Italien erfolgreich angelegt. Die beiden Mannschaften werden ihre Gruppenspiele gewinnen und sich am 9. Juli 2006 im Berliner Olympiastadion gegenüber stehen. Und damit ist ja auch klar, wer Weltmeister werden wird.
Die Fernsehübertragung der Auslosung erreichte für das Schweizer Publikum indes den Höhepunkt, als Fussballgott Pelé die entscheidende Kugel aus dem Topf mit der Nummer 3 Zeremonienmeister und Fifa-Medienchef Markus Siegler übergab (Bild, re-inacted) und das schwere Los für die Eidgenossen Gewissheit wurde: Togo, Südkorea und vor allem der ehemalige Welt- und Europameister Frankreich werden nicht leicht zu schlagen sein.
Zur offiziellen Website der Fussballweltmeisterschaft 2006
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-11-02, 16.42 GMT
Ein bewegtes Wochenende
Wir haben ein intensives Wochenende hinter uns. Nach über einjähriger Abwesenheit, bzw. einer ausgedehnten Reise durch Nordamerika und Mexiko, gaben sich letzten Samstag Helen und Guido wieder einmal die Ehre, bei uns in Zürich aufzukreuzen. Vier Tage wohnten sie bei uns, nach dieser langen Zeit gab es schliesslich gehörig viel zu erzählen.
Eine grosse, weisse Bugwelle, die vor unserem Wohnzimmerfenster vorüberschwappte, kündigte die Ankunft des Wohnmobils und seiner Besitzer an. Der herbstlichen Witterung hatten wir es zu verdanken, dass sie dieses Mal jedoch nicht in ihrem fahrbaren Heim wohnten, sondern bei uns.
So konnten wir denn in Ruhe alles Wichtige und Unwichtige ausführlich durchhecheln. Beide Seiten hatten - wie könnte es anders sein! - unzählige Fotos zu präsentieren, was wohl wiederum beidseitig neues Fernweh weckte. Der Reisevirus liegt definitiv in der Familie.

Am Samstag Abend gingen wir dann gemeinsam ins Kongresshaus, um uns die Kung Fu-Show der chinesischen Shaolin-Mönche anzuschauen. Wie immer ging dabei so einiges zu Bruch, Metallplatten, Holz, Steine, zum Glück jedoch keiner der Mönche oder Nonnen. Neu an der Show war vor allem die Einbindung der Nonnen von Yong Tai. Wie das Shaolin Kloster gehört auch das Yong Tai Kloster zu den Geburtsstätten des Zen Buddhismus und der Kung Fu-Kampfkunst. Die Show erzählt unter anderem vom friedlichen Kampf der Nonnen um Gleichberechtigung. Kritisieren kann man vielleicht, dass ob etwas gar viel Show-Geplänkel der Funke nicht so richtig überzuspringen vermochte. Dennoch war es ein sehr schöner und spannender Abend.

Ebenfalls letzten Samstag fand ein weiteres wichtiges Ereignis statt:
Manuela feierte ihre erste Vernissage in der Nelle Gallery in Zürich. Dort zeigt sie bis Mitte Dezember einige ihrer Specksteinskulpturen und Bilder. Nach so einem Ereignis sind wir doppelt stolz, zwei echte Egloffs bei uns zu Hause hängen zu haben!
Manuelas Website über ihre Kunst.
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-09-15, 15.20 GMT
In der Klemme!
Mein Arbeitstag hat heute Morgen abenteuerlich begonnen. Ich habe bei meiner Ankunft im Bürogebäude meine Hand in die sich schliessende Lifttüre gehalten, wie ich es schon 1000 Mal getan habe. Die Türe sollte sich wieder öffnen, damit ich den Aufzug betreten und so mein Büro im 4. Stock erreichen könne.
Aber sie öffnete sich nicht. So stand ich also da, die unangenehm zusammengequetschte Hand in diesem Spalt und überlegte, was zu tun sei. Herausziehen, das ging nicht, weil sich mein Ehering an einer Metallschiene verhakt hatte. Also versuchte ich erst einmal, meine Fingerchen so weit zu krümmen, dass es mit möglichst wenig Verlust eigener Körpersubstanz abgehen würde, sollte sich die Kabine des Aufzugs in Bewegung setzen.
Als nächstes widmete ich mich der eigentlichen Problemlösung. An ein gewaltsames Herausziehen der Hand war nicht zu denken, da liess die insistierend pumpende Hydraulik der Lifttüre keinen Zweifel. Die Knöpfe, mit denen man den Lift bestellt und damit auch die Türen öffnen könnte, waren etwas zu weit entfernt und dazu zu meiner Linken angebracht. Da ich ja mit meiner linken Hand feststeckte, hätte es einer akrobatischen Einlage bedurft um sie zu erreichen. Ich entschloss mich also, auf Hilfe zu warten, zumal die Kabine keine Anstalten machte, sich zu bewegen.
Hilfe kam nach einer guten Minute in der Person meines Arbeitskollegen Harry, den ich allerdings erst von der Ernsthaftigkeit der Situation überzeugen musste. Nachdem mir dies gelungen war, drückte er mit dem Ausdruck ungläubigen Staunens endlich einen der Knöpfe, was mich aus dem Griff dieses «Fahrstuhl des Grauens» befreite.
Was kann man von einer leicht geschwollenen, pulsenden Hand lernen? Ich weiss es nicht. Morgen werde ich in jedem Fall Treppen steigen.
Mario de Baseggio

2005-06-11, 16.51 GMT
Radsturz, Nachlauf, Querstabilisator etc.
Gestern Abend kam es zum Showdown auf digitalem Asphalt: Oli, Alex, Ray und ich trafen uns einmal mehr in der Pampa, um unsere gepimpten Ford Focusse Rad an Rad im knochenharten Zweikampf zu testen. Die Xbox-Simulation «Forza Motorsports» hielt denn auch, was ich mir von ihr versprochen hatte.
Mit meinem trikolorierten Boliden gelang es mir dank perfekter Abstimmung und meiner angeborenen Fahrkunst zumeist, die Gegner in die Schranken zu weisen. (Ein Erfolg, der beim abschliessenden «Halo 2» wieder relativiert wurde, dort war ich lediglich Kanonenfutter für die drei Kriegsgurgeln. Das hängt wiederum damit zusammen, dass ich seit Montag Zivilist bin.) Wir waren uns am Ende einig, dass wir einen solchen Renntag wiederholen wollen, vielleicht im August, vielleicht in einer frischen Pampa und vielleicht auch mit zusätzlichen wagemutigen Piloten, die den Kampf und - wenn ich mitfahre - auch die Niederlage nicht scheuen. Wer weiss, ob es solche Männer heutzutage überhaupt noch gibt? Wie dem auch sei, danke Jungs, war cool!
Mario de Baseggio

2005-03-29, 05.59 GMT
Oster-Aufwisch
Über die Ostertage waren wir ziemlich aktiv, sowohl geistig, wie körperlich. Am Karfreitag bereiteten wir die Bohrlöcher in der Wand vor, um die Fotografie von Peter Lik aufhängen zu können.
Das Bild, das wir in Liks Galerie in Cairns (Australien) erstanden hatten, war am Mittwoch per Kurier eingetroffen. Am Samstagmorgen kauften wir als erstes ein Seil, das den 40-Kilogramm-Schinken auch zuverlässig an der Wand halten würde. Den Nachmittag verbrachten wir mit dem Hochstemmen und Geraderichten des massiven Rahmens. Klar, dass wir uns am Abend mit einer gehörigen Portion Sushi aus Eigenproduktion belohnten.
Am Sonntagmorgen luden uns
Yvonne und Lúcio zum Osterbrunch ein, wo wir auch [undisclosed] und [undisclosed] sahen. Wie immer entwickelten sich - neben eigens für [undisclosed] inszenierten Clownereien - interessante und tiefgründige Gespräche.
Gestern kamen Ingrid und Oli zum Kaffee vorbei. Vielleicht kriegt unser Ferrari Enzo schon bald ernsthafte Konkurrenz. Oli zeigte sich entschlossen, die Herausforderung anzunehmen und sich ebenfalls einen Boliden zu kaufen, um im männlichen Zwiestreit den Besten aller Besten Microsizer-Fahrer zu ermitteln. (Ohne Zweifel wird er enttäuscht sein, wenn er seine Chancenlosigkeit eingestehen muss.)
Abgerundet wurde das lange Wochenende von einem kraftvollen 1980-er Vintage der «Quinta do Noval», den wir am Abend tranken.
Mario de Baseggio

2005-01-20, 11.33 GMT
Vielleicht ist es gut
Dank Patricks Vermittlung haben wir das Unterwasser-Gehaeuse fuer unsere kleine Nikon erwerben koennen. Wir wissen noch nicht, wie damit geschossene Aufnahmen qualitativ stehen, wir werden das bei der naechsten Gelegenheit heraus finden. Patrick, danke nochmals!
Mario de Baseggio
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2004-12-13, 10.19 GMT
de Baseggio versagt auf der ganzen Linie
Ich habe gestern nach 2001 zum zweiten Mal am Zürcher Silvesterlauf teilgenommen. Mit 47min. 15s blieb ich um 4 Sekunden über der vor 3 Jahren gelaufenen Marke.
Natürlich verfehlte ich damit mein erklärtes Ziel, unter 45min. zu bleiben, klar. Grund für den kapitalen Schiffbruch lag in einem taktischen Fehler meinerseits. Drei Mal war es auf der ersten Runde aufgrund der grossen Zahl von Läuferinnen und Läufern zum Stau auf der Strecke und damit zum absolutern Stillstand während mehrerer Sekunden gekommen. Anstatt der anvisierten 11 Minuten absolvierte ich die erste Runde in schlechten 13min. 45s. Ich liess mich leichtsinnigerweise dazu verleiten, den Rückstand auf die Marschtabelle sofort veringern zu wollen, ich rannte Runde zwei in 10 Minuten. Das war eindeutig zu schnell, ich konnte auf den letzten 4 Kilometern nicht mehr zusetzen. Obwohl die Verhältnisse gestern im Vergleich mit 2001 viel besser waren - damals herrschten Temperaturen von minus 14 Grad Celsius - gelang es mir enttäuschenderweise also nicht, mich zu verbessern. Ich werde gewiss versuchen, das mir gesteckte Ziel im kommenden Jahr zu erreichen.
Mario de Baseggio

2004-10-10, 16.47 GMT
de Baseggio mit persönlicher Bestzeit!
Am diesjährigen Brienzerseelauf habe ich meine persönliche Bestzeit über 35km substanziell verbessert. Hauptgrund dafür war sicherlich der Umstand, dass ich zuvor noch nie so weit gerannt bin.
Ich habe den Lauf in 3:47.06,6h hinter mich gebracht. Eigentlich hat alles sehr gut geklappt, auf den letzten 15 Kilometern hatte ich zu «beissen», wie wir Langstreckenläufer sagen. Durchgangszeiten: 1:29.58h bei 15km und 2:01.25h bei 20km. Unten das von vielen meiner «Freunde» im Vorfeld geforderte Vorher-nachher-Bild.
Bei 14km gab es im Startraum des Halbmarathons noch eine Schrecksekunde, als ich von einer unachtsamen, die Strasse überquerenden Zuschauerin angerempelt wurde - was zum Glück für uns beide ohne Sturz ausging.

Meine Zeit ist im Vergleich mit den anderen Läuferinnen und Läufer nicht viel Wert. Ich wurde in meiner Kategorie Achtzigster von 84, insgesamt 266er von 277. Dennoch bin ich ein wenig stolz darauf, dass ich nicht unter dem Sauerstoffzelt gelandet bin. Vielleicht kann ich ja doch noch einmal einen Marathon laufen. Das müsste eigentlich drin liegen.

Zum Schluss will ich noch allen Beteiligten danken, den Organisatoren, den anfeuernden Zuschauerinnen und Zuschauern und meinen Freunden, die mich in den Wochen vor dem Rennen moralisch unterstützt und gebührend unter Druck gesetzt haben. Aber am meisten danke ich meiner Frau
Eva, ohne sie wäre das alles gar nicht erst möglich gewesen!
brienzerseelauf.ch
Mario de Baseggio

2004-08-25, 13.04 GMT
Der moderne Wettkampfsport vor der Selbstzerstörung?
Ein Beitrag in der NZZ von Helmut Digel, Vizepräsident des Internationalen Leichtathletikverbandes IAAF.
Ein äusserst aufschlussreicher, intelligenter Artikel, der historische und kulturelle Zusammenhänge und deren Folgen schonungslos aufdeckt. Vor dem Hintergrund der gegenwärtig laufenden Olympischen Spielen ungemein erhellend und anregend.
Artikel im PDF-Format - Quelle: NZZ Online.
Mario de Baseggio

2004-05-09, 11.19 GMT
Urban Tap by Tamango
Gestern sahen wir im Rahmen des Tanzfestivals Steps #9 die Performance «Urban Tap» von und mit Tamango. Tamango brillierte mit scheinbar leichtem und natürlichen Steptanz, der sich stets aus dem Augenblick zu ergeben schien, und mit akrobatischen Rollerblades-Aktionen.
Eine fantastische jamaikanische Tribal-Tänzerin sowie der brasilianische Capoeirista Cabello unterstützten ihn tänzerisch. Die jazzige Musik und die Videoeffekte dazu kamen von einem ebenfalls bunt gemixten Trio aus Frankreich, Italien und Fiji, das von den Tänzern mit Percussions-Einlagen begleitet wurde.
Urban Tap zeigt in virtuoser Art die Verschmelzung verschiedener Tanz- und Musikstile, alles in allem eine manchmal sehr experimentelle, aber äusserst gelungene Aufführung.
Eva Moehlecke de Baseggio

2004-02-24, 18.34 GMT
Der Adler fliegt nach Hause
Nach drei Monaten in der Schweiz fliegt der Shaolin-Mönch Liu Wen Qiang morgen zurück in seine Heimat. Er wird dort wieder seinen Platz im Kloster in Henan einnehmen.
Leider konnte ich aufgrund meiner Vergiftung von letzter Woche nur bei drei Unterrichtsstunden anwesend sein. Daher habe ich die Formen, die Liu uns beigebracht hat, nur sehr bruchstückhaft intus. Dennoch war es sehr lehrreich dem buddhistischen Mönch zuzusehen, wie er die Bewegungen eines majestätischen Adlers oder einer wehrwilligen Gottesanbeterin gekonnt nachahmte.

Er hat mir bei meinen ungelenken Versuchen mit Schwert und Schild (meine erste Waffenform!) zugesehen, im Übungskampf mit Tritten beeindruckte mich die unglaubliche Explosivität und Geschwindigkeit seiner Angriffe.

Das Bild zeigt mich mit Liu, dem ich auf diese Weise herzlich danken möchte. Ich wünsche ihm eine gute Heimreise und hoffe, dass ich vielleicht wieder einmal bei ihm in den Unterricht gehen darf.

An dieser Stelle danke ich auch meinem Lehrer Chow, dessen Einsatz diesen Besuch überhaupt erst ermöglicht hat. Nicht unerwähnt möchte ich auch John und René lassen, deren sattelfeste Formenkenntnis es mir erlaubt hat, abzugucken und so - trotz des oben erwähnten Trainingsdefizits - ein bisschen mitzuhalten.
Mario de Baseggio

2003-05-02, 20.58 GMT
La Grande Caballé!
Heute waren Eva und ich am Liederabend der Montserrat Caballé in der Tonhalle des Kongresshauses Zürich. Sie ist ein Ereignis, die spanische Primadonna: Ihre Stimme, ihre Kostüme und ihr humorvoller Umgang mit dem Publikum - einzigartig.
Zu Beginn des Konzerts gab es eine kleine Panne. Der Conférencier hatte sich offenbar verspätet, so dass Frau Caballé mit ihrem Pianisten Manuel Burgueras ein wenig verloren auf der Bühne herum stand. Natürlich nahm die Diva das Heft bald einmal in die Hand und sprach mit leichtem Akzent: «Ich weiss nicht, wir mussen warte. Egal, wir fengen an.»
Es folgten Lieder und Arien von Donizetti, Rossini, Verdi und Scarlatti. Vielleicht vermag Montserrat Caballé mit ihren 70 Jahren nicht mehr die Stimmgewalt wie zu ihren besten Zeiten zu entwickeln, an Schmelz und Charme hat ihr Gesang jedoch keineswegs eingebüsst.
Vor der Pause dann erneut ein Missverständnis. Die Sängerin und der Pianist verschwinden von der Bühne, Teile des Publikums stehen auf und gehen in die vermeintliche Pause. Grosse Augen dann bei Frau Caballé, als sie auf dem Weg zurück auf die Bühne das Publikum auf den Beinen sieht. Das sei nur eine «Atempause» für sie selbst gewesen, weil das folgende Stück eine «sehr, sehr lange Cantata» sei, meinte sie etwas verlegen lächelnd.
Spanische Lieder von Zarzuela beendeten das offizielle Programm, zahlreiche Zugaben folgten. «Das kenne Sie», kündigte der Sopran an und sang dann «Dür ds Oberland uf, dür ds Oberland ab, da han i zwöi Schätzli, wär chouft mir eis ab?»
Auch «Like a Dream» von Vangelis wurde von Montserrat Caballé hinreissend dargeboten, nachdem Sie diesen Song mit dem Wunsch nach Frieden in der Welt eingeleitet hatte.
Der Abend endete mit einer Standing Ovation, Frau Caballé bedankte sich ihrerseits bei ihrem Pianisten Burgueras mit einer Rose, die sie aus dem ihr überreichten Bouquet löste.
Im strömenden Regen fanden wir den Weg nach Hause, zufrieden mit all dem, was wir in den vergangenen zweienhalb Stunden erleben durften.
Mario de Baseggio

2003-03-15, 08.49 GMT
Friedensdemonstration
Gestern nahmen Eva und ich zusammen mit Stefan zum ersten Mal in unserem Leben an einer Demonstration teil.
Der Texanische Gouverneur lässt sich von seinem Vorhaben, einmal General zu spielen, nicht abhalten - auch nicht von den weltweiten Friedenskundgebungen.
Vielleicht können die 7000 Leute unserer eigenen Regierung aber ein Zeichen geben, dass sie die Kriegshetze in keiner Weise billigen soll.
Krieg ist nicht das letzte Mittel der Diplomatie. Krieg ist der Grund für das Versagen der Diplomatie.
Mario de Baseggio

2003-02-14, 08.27 GMT
Alex ist wieder zu Hause
Soeben habe ich erfahren, dass Alex nicht mehr im Spital liegt. Vielleicht kann er schon in zwei Wochen wieder im Büro sein. Das wäre wirklich toll! Alles Gute, Alex, halt die Ohren steif!
Mario de Baseggio

2003-01-01, 00.00 GMT
Happy New Year!
Ich wünsche euch allen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr!
Ich darf behaupten, dass das vergangene Jahr eines der besten Jahre überhaupt war, die ich bislang erleben durfte. An der Seite meiner geliebten Partnerin verbrachte ich wundervolle Momente in den Staaten, in Italien und natürlich auch hier zu Hause.
Meine lieben Eltern konnte ich im Februar in Marbella besuchen, wer weiss, vielleicht ist das 2003 wiederum der Fall.
Ich bin jedenfalls rundum zufrieden und das wünsche ich jedem anderen von Herzen auch!
Mario de Baseggio

2002-12-16, 08.14 GMT
Cecilia Bartoli
Am Sonntag sahen Eva und ich im Opernhaus Rossinis "Cenerentola".
In der Titelrolle die umwerfende Cecilia Bartoli, die vor allem im 4. Akt eine Kostprobe ihres Könnens gab. Insgesamt wohl die beste Aufführung, die ich bislang gesehen habe. Im Dekor leicht verfremdet, René Magrittes Bilderwelt stand Pate. Eines ist wohl sicher: Das war nicht das letzte Mal, dass wir die Römerin auf der Bühne gesehen haben!
Mario de Baseggio

2002-12-09, 14.38 GMT
Neue Artikel möglich
Die Site bravedragon.com hat einen neuen Editor: Ray. Vielleicht lesen wir dann oder wann mal was von ihm. Herzlich willkommen im exklusiven Kreis!
Mario de Baseggio

2002-11-06, 08.50 GMT
Neue Editoren
Alex und Roger sind nun auch in den Kreis der bravedragon.com-Editoren aufgenommen worden.
Vielleicht werden wir ja dann und wann das Vergnügen haben, News von Ihnen zu lesen. Umso mehr, als dass die Artikel auch über den WAP-Client erfasst werden können.
Mario de Baseggio

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