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Today in 2005 Barça, Barça, Baaaaaarça!
Today in 2005 Die Hauptstadt Kataloniens im Bild
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2016-09-07, 19.56 GMT
Auf dem Weg zum 9. Meistertitel
Heute hat die Eishockeysaison wieder begonnen. Meine Lions haben einen fast perfekten Start hingelegt. Nachdem man die 1:0-Führung in der 59. Minute hatte aus der Hand geben müssen, machte Roman Wick die Sache mit einem sehenswerten Treffer im ersten Angriff der Verlängerung klar. Die ZSC Lions gewinnen verdient 2:1 gegen den stark kämpfenden HC Ambri-Piotta. Ein gelungener Auftakt!
Mario de Baseggio
Im Bild Lukas Flüeler, Screenshot aus der Fernsehübertragung von Teleclub/Swisscom TV.

2016-04-17, 20.03 GMT
Die Macht ist mit mir
Heute ist es mir gelungen, einen schwarzen Fleck in meiner populärkulturellen Bildung zu tilgen. Zum ersten Mal habe ich einen Film aus der Star-Wars-Serie in ganzer Länge geguckt. Ich möchte nicht behaupten, dass mich der Film speziell berührt hätte, ich kann mir aber ohne Weiteres vorstellen, welchen Eindruck die Spezialeffekte im Jahr 1977 hinterlassen haben müssen. A New Hope ist jetzt durch, die zwei nächsten Episoden stehen gemäss unserer endbegeisterten Jüngsten wohl demnächst auf dem Programm.
Mario de Baseggio

2013-11-30, 15.38 GMT
Frozen - Die Eiskönigin
Sophia und ich haben heute im Kino den neusten Disney-Film "Die Eiskönigin" (im Original "Frozen") gesehen. Wir sind beide gleichermassen begeistert von der spannenden Geschichte der Schwestern Elsa und Anna, die sich mit einer ungewollten Zauberkraft auseinandersetzen müssen. Die beiden Sidekicks, der Schneemann Olaf und das Rentier Sven, sind fantastisch, die farbenfrohe, aufwendige grafische Umsetzung und die beeindruckende Animation machen den Streifen zum Kunstwerk.
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt das offizielle Filmplakat.

2013-06-20, 06.58 GMT
James Gandolfini ist gestorben
Gerade am Samstag haben wir die grosse Swiss Sopranos Night gefeiert, heute müssen wir erfahren, dass James Gandolfini im Alter von 51 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben ist. Der Darsteller war mit seiner unglaublichen Präsenz das Herz der Serie. Wir sind traurig.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
Das Bild stammt aus dem Jahr 2011 und ist der Website wikipedia.org entnommen.

2010-11-13, 14.39 GMT
Ambrogio ist tot
Heute habe ich leider erfahren müssen, dass Ambrogio Baseggio, ein entfernter Verwandter, den ich über das genealogische Projekt baseggio.net kennengelernt habe, Mitte August bei einem Fallschirmunfall ums Leben gekommen ist. Wir haben uns Ende der Neunziger einmal in Triest getroffen, seither standen wir in unregelmässigem Kontakt per E-Mail. Ambrogio wurde nur 36 Jahre alt, meine Gedanken sind bei seiner Familie.
Ambrogios Seite bei baseggio.net
Mario de Baseggio

2010-10-19, 15.34 GMT
Der Herbst ist da
Die Blätterhaufen auf den Trottoirs der Stadt sprechen eine unmissverständliche Sprache: Der Sommer ist vorbei, wir müssen uns auf die kalten Jahreszeiten einstellen. Wohl oder übel.
Mario de Baseggio

2009-11-13, 04.02 GMT
Ein Abend mit Ursi und Heinz
Gestern besuchten uns Ursi und Heinz und assen mit uns leckere Tortillas. Natürlich ergab sich dabei die Gelegenheit angeregt über eine Vielzahl von Themen zu plaudern. Sophia trug ihrerseits einiges zur Gestaltung des Abends bei, indem sie eine virtuelle Bastelstunde leitete oder alle Anwesenden mit postmodernen Tanzeinlagen begeisterte. Hat Spass gemacht, vielen Dank an Ursi und Heinz, müssen wir wieder einmal machen!
Mario de Baseggio

2008-10-11, 10.16 GMT
Kofi Annan an der Universität Zürich
Der Friedensnobelpreisträger und ehemalige Uno-Generalsekretär Kofi Annan trat gestern in der Aula der Universität Zürich auf. Er hielt eine Rede mit dem Titel "The University and the Challenge of Climate Change", die Eva und ich gemeinsam mit Yvonne über einen Live-Video-Stream verfolgen konnten.
Unverständlicherweise liess man Annan in der Aula sprechen, die gerade einmal 200 Personen fasst. Daher sammelten sich auf der Treppe im Hauptgebäude hunderte von Menschen, die keinen Einlass in die Aula fanden. Zu diesen Personen gehörten auch wir. Die drei vorbereiteten Räume mit Live-Video-Stream waren ebenfalls zum Bersten gefüllt, glücklicherweise wurden (wohl durch den Hausdienst) im Eiltempo mehrere weitere Hörsäle mit dem Videosignal versehen, so dass wir Kofi Annans Rede in voller Länge sehen konnten.

Der Friedensnobelpreisträger begann seine Rede mit einer Anekdote: Er sei nicht ganz sicher, ob die vielen Leute, die ihn hier fotografiert hätten, auch wirklich wüssten, wer er sei. In seinen Ferien sei er nämlich mit Morgan Freeman verwechselt worden. Danach sprach der Nobelpreisträger in eindringlicher, ernster Weise von den Folgen des Klimawandels für die Welt. Es seien einmal mehr vor allem die Ärmsten der Armen betroffen. Es gebe, so Annan, bereits 25 Millionen Flüchtlinge, die wegen veränderter klimatischen Bedingungen ihre Heimat verlassen müssen. Diese Zahl könne in naher Zukunft bis zu 100 Millionen steigen. Daher sei schnelles Handeln auf verschiedenesten Ebenen - in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft - unerlässlich. Ein besonders beeindruckendes Zitat möchte wir hier im Wortlaut wiedergeben.

"Of all the natural species, it is human beings who have been granted the role of agent and not just the subject of change. This is our sacred and profound responsibility, individually and collectively." (Dieses Zitat ist als Film auch bei YouTube zu sehen.)

Obwohl wir Kofi Annan nur über den Video-Stream sehen und nicht im selben Raum sitzen konnten, war die Rede des ehemaligen Uno-Generalsekretär ein denkwürdiges Erlebnis.
Das Zitat von Kofi Annan auf YouTube
Mario de Baseggio

2008-07-01, 20.21 GMT
Words don't come easy
Wir sind nicht zu hundert Prozent sicher. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Sophia heute ihr erstes Wort gesprochen hat, ist hoch. Sie hat den Ausdruck auf Nachfrage wiederholt. Wir werden in den kommenden Tagen also versuchen herauszufinden, ob die sinntragenden Silben nur zufällig artikuliert wurden, oder ob wir uns langsam daran gewöhnen müssen, unserer Tochter zuzuhören.

Ach ja, das Wort, das Sophia heute wohl über die Lippen kam, war übrigens "Auto".
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2008-06-23, 05.12 GMT
Wir sind draussen, herzliche Gratulation an Spanien!
Nach einem farblosen Auftritt haben wir uns gestern sang-und klanglos aus dem Turnier verabschiedet. Casillas hat zwei Penalties gehalten, Buffon einen. Damit war die Sache erledigt. Es ist der Squadra Azzurra offensichtlich nicht gelungen, die Ausfälle von Cannavaro, Pirlo und Gattuso zu verdauen. Donadoni liess sein Team als Reaktion ausgesprochen defensiv spielen. Man hatte den Eindruck, dass wir von der ersten Minute weg auf das Elfmeterschiessen spekuliert haben. Schade, man hat so aus Angst, ein Tor zu kassieren auch verhindert, eines zu schiessen. Wenn die Zeitungen heute titeln, dass wir "Fussballverweigerer" seien, dann haben sie Recht.
Bleibt noch, den Spaniern zu gratulieren. Wenn wir schon ausscheiden müssen, dann am liebsten gegen sie. Denn ich würde es den Iberern gönnen, wenn sie nach 1964 endlich wieder einmal den Final einer grossen Meisterschaft erreichen und gewinnen könnten.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-06-18, 07.35 GMT
Abgerechnet wird zum Schluss
Es ist jedes Mal dasselbe: Die Squadra Azzurra schleppt sich mühsam durch die Vorrunden grosser Turniere und erreicht die Finalrunden mit Leistungen, die dem Potential der Mannschaft in keiner Weise gerecht werden. Daran habe ich mich als Fan schon vor langer Zeit gewöhnen müssen. Daher war ich nicht sonderlich überrascht, dass es auch diesmal wieder geklappt hat - das tut es meistens. Mein Optimismus wurde in den vergangenen Tagen von meinen Kolleginnen und Kollegen (wohl zu Recht) immer wieder belächelt. Die Spiele gegen die Niederlande und gegen Rumänien gaben genug Munition für zwei Meisterschaften...
Jetzt wird der Grundton in den Kommentaren wieder ändern, jetzt wird man vom "glücklichen" oder vom "unverdienten" Weiterkommen der Mannschaft sprechen. Auch daran habe ich mich als Fan längst gewöhnt. (Das ist ja gerade einer der schönsten Aspekte des Fussballspiels: Jeder kann die Geschehnisse auf seine eigene Weise analysieren und deuten.) Kann man von Glück sprechen, wenn es immer wieder geschieht? Widerspricht die regelhafte Wiederholung nicht dem eigentlichen Konzept von "Glück haben"? Glück oder Pech haben, das geschieht in einem einzelnen Spiel, bei einer (Fehl-)Entscheidung des Schiedsrichters, bei einem Pfostenschuss oder bei einer Verletzung, wie sie gestern leider Franck Ribery ereilt hat. Von diesen Momenten sind alle Mannschaften betroffen. Erinnert man sich an das aberkannte reguläre Tor von Luca Toni gegen Rumänien? Wie steht es mit dem Penalty, den Portugal gegen die Schweiz in der ersten Halbzeit nicht hat zugesprochen bekommen? Im selben Spiel führt eine Schwalbe Barnettas zum Elfmeter gegen die "unglücklichen" Portugiesen. Würde man den ausgezeichneten, aufopfernd kämpfenden Nani fragen, er würde sicherlich antworten, dass diese beiden Entscheidungen Glück für die Schweizer waren. Aus Schweizer Sicht wird man sich hingegen nur an die tolle, kämpferische Leistung der Mannschaft im letzten Spiel unter Köbi Kuhn erinnern. Aber - und das ist jetzt meine persönliche Folgerung aus dem eben Gesagten - Glück oder Pech können spielentscheidend sein, sie können aber nicht über Jahre hinweg den Ausgang von Turnieren bestimmen. Das "glückliche" Weiterkommen der Italiener ist ein Mythos. Es ist es kein glücklicher Zufall, dass Mannschaften wie Deutschland, Italien, Argentinien oder Brasilien regelmässig Vorrunden grosser Meisterschaften überstehen und sich oft im Finalspiel wiederfinden. Ob man es mag oder nicht, im Spiel dieser Teams gibt es eine Qualität, die beständig Resultate garantiert.

Wie dem auch sei, die Karten sind jetzt frisch gemischt, jetzt geht es am Sonntag in Wien gegen das starke Spanien, leider ohne Pirlo und Gattuso. Da werden wir also wieder etwas Glück brauchen...
Mario de Baseggio

2007-09-06, 05.16 GMT
Addio Luciano!
Soeben haben wir erfahren müssen, dass Luciano Pavarotti im Alter von 71 Jahren in Modena verstorben ist. Im Gegensatz zu Eva habe ich den Tenor nie live erlebt. Dennoch gehört seine Stimme zu meinen absoluten Favoriten. Die Kombination aus Kraft, Temperament und Schmelz war einmalig.
Luciano, mille grazie!
Mario de Baseggio

2007-05-10, 05.52 GMT
Franco ist verstorben
Wie ich heute Morgen erfahren musste, ist am 17. April Franco Baseggio nach langer Krankheit gestorben.
Franco hat mit mir zusammen vor fast 10 Jahren das Projekt baseggio.net begruendet. Die Website zu unserem gemeinsamen Familiennamen enthaelt mittlerweilen die Daten von tausenden von Baseggios und hat sich zur Plattform fuer den Informationsaustausch von Baseggios auf fuenf Kontinenten gemausert.
Franco hat mit grossem Einsatz und viel persoenlichem Aufwand die Basis fuer diese Entwicklung gelegt.
Wir haben uns nie getroffen. Trotzdem kannte und schaetzte ich Francos etwas speziellen Humor, der auch in seinen Mails wunderbar zum Tragen kam.
Nach zwei Jahren des Kampfes hat er dem Krebs nun Tribut zollen müssen. Er konnte die Geburt seiner ersten Enkelin Natalie am 6. Mai leider nicht mehr erleben. Wir entbieten seiner Familie, speziell seiner Frau Jackie, unser Beileid.

Franco, danke fuer alles!
Mario de Baseggio

2006-03-12, 15.03 GMT
Ein Abend mit meinem Bruder
Letzten Freitag habe ich seit langem wieder einmal einen Abend nur mit meinem Bruder verbracht. So konnten wir auch die Erinnerungen an Jugendstreiche und Träumereien unserer Kindheit gemeinsam auffrischen.
Leckeres türkisches Essen in der Taverna Marmara und schöne Gespräche mit meinem absoluten Lieblingsbruder machten den Abend sehr angenehm. Obwohl wir beide ziemlich müde waren und wir die Nacht daher nicht zum Tag machten, sind wir beide der Meinung, dass wir das unbedingt wiederholen müssen.
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-09-19, 11.28 GMT
Wochenende in Wien
Das letzte Wochenende verbrachten wir in Wien. Trotz herbstlichem Regenwetter konnten wir zwei tolle Tage geniessen. Viel kaiserlich-königlich geprägte Kultur, Wienerische Freundlichkeit und reichhaltige und bodenständige Köstlichkeiten machten den Kurztrip zu einem vollen Erfolg.
Stephansdom, Karlskirche, Schloss Schönbrunn, die Hofburg und die dazugehörige Schatzkammer, die Staatsoper - das sind nur einige der Attraktionen, über die Wien verfügt. Besonders beeindruckend waren sicherlich die kaiserlichen Insignien, inklusive der reich mit Juwelen geschmückten Kaiserkrone, die in der weltlichen Schatzkammer der Hofburg ausgestellt sind, und die wunderschöne Wiener Staatsoper. Da wir die Oper zufälligerweise am Sonntag besichtigten, durften wir sogar die Bühne betreten und erlangten so etwas Einblick in die beeindruckende Logistik und Technik des Bühnenbaus.
Das kunsthistorische Museum mit Werken von Tizian, Raphael, Canaletto, Rembrandt, Velázquez und vielen mehr gefiel uns ebenfalls ausnehmend gut, wenn wir auch gestehen müssen, dass uns die ägyptische Sammlung am meisten begeisterte.

Natürlich durften die Besuche in den Kaffeehäusern nicht fehlen, wobei sich uns zum Schluss die wahre Bedeutung der k.u.k. Monarchie erschloss, nämlich die Kaffee- und Kuchen-Monarchie!
Zur Bildergalerie.
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-09-05, 09.06 GMT
Ein gelungenes Hochzeitsfest
Samstag, der 3. September 2005, war der grosse Tag von Ingrid und Oli. Bei strahlendem Sonnenschein gaben sie sich vor Verwandten und Freunden das Ja-Wort. Die romantische Ruine Burg in Meilen bot dazu die ideale Kulisse.
Der Schriftsteller Nicolas Lindt erzählte in einfühlsamen und humorvollen Worten die Liebesgeschichte von Ingrid und Oli. So manches war uns wohl bekannt, doch einige Details waren auch für uns neu. Was an so einer Hochzeit nicht alles auskommt...! Dann folgte die eigentliche Trauungszeremonie im Namen der Liebe. Musikalisch begleitet wurde die Zeremonie von Freunden des Brautpaars, so löste beispielsweise Bernhard ein vor Jahren gegebenes Versprechen ein und spielte Trompete.
Der Zeremonie folgte ein Apéro, bei welchem das strahlende und - an dieser Stelle soll es gesagt sein - wunderschöne Brautpaar auch die Glückwünsche der Gästeschar entgegennahm.

Den Abend verbrachten wir in der Villa Sunneschy in Stäfa. Die Attraktionen und Produktionen folgten Schlag auf Schlag, herausragend sicher die tolle und äusserst witzige Rede des Brautvaters Willi und die strategisch kluge Übergabe eines ganz speziellen Buches an Oli durch einen seiner Freunde. Auch die Mutter des Bräutigams gab dem Brautpaar so manches mit auf seinen weiteren Weg. Und dann gab es noch eine kleine Tonbildschau mit den besten und schönsten Bildern des Brautpaars. Das müssen gute Freunde sein, die das gemacht haben!

Es gäbe noch vieles mehr zu berichten, doch das überlassen wir nun dem Brautpaar. Uns bleibt, nochmals von Herzen zu danken für das tolle Fest! Alles, alles Gute!
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-05-17, 07.09 GMT
Freitagabend bei Stefan und Raj
Am Freitagabend waren wir bei Stefan und Raj eingeladen. Wir durften eurasische Köstlichkeiten wie Poulet à l'orange und Spargeln an Balsamico-Butter geniessen und wie immer interessante und witzige Gespräche führen.
Zudem inspirierte uns Stefan mit seinen schlauen Tischdecktipps, unsere zukünftigen Gäste müssen nun auf der Hut sein, wir haben dem Meister so einiges abgeguckt!
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-05-11, 19.24 GMT
Der Spargelschäler fliegt wieder!
Der XBox-Knüller «Forza Motorsports» ist erschienen und ich mische mich ab sofort wieder unter die stolzen Recken des Asphalts, unter die wagemutigen Ritter des Überrollkäfigs!
Das Bild zeigt mich in meiner gepimpten Karre irgendwo in den Strassen von Rio. (Gelb getönte Scheiben...) Es riecht nach Benzin, verschmürzeletem Reifengummi, Schweiss, pulverisiertem Karbon und - Ehre, ja, nach Ehre, ganz stark! Noch müssen sich Mensch und Maschine aneinander gewöhnen, noch werden die letzten Reserven nicht frei gelegt. Aber das wird sich durch stundenlange Trainings-Sessions und schier endlose Testserien noch ändern!
Beiseite, der Schäler ist zurück!
Mario de Baseggio

2004-11-03, 16.19 GMT
«People Get the Government they Deserve»
Hohe Wahlbeteiligung, Sieg für den bisherigen Amtsinhaber. Dieses Mal gibt es keine Entschuldigungen mehr: Der amerikanische Präsident wurde von seinem Volk in seinem Amt bestätigt.
In Europa müssen wir akzeptieren, dass die Wählerinnen und Wähler in den USA offenbar andere Prioritäten setzen.
Auch wenn aus unserer Sicht augenscheinlich die meisten Leitzahlen für einen Führungswechsel sprachen, hat sich das amerikanische Volk anders entschieden. Und hält damit am eingeschlagenen Kurs fest. Es scheint, als habe die wieder und wieder heraufbeschworene Mär vom «Krieg gegen den Terrorismus» genug Angst in den Herzen der Menschen erzeugt. Angst nimmt Entscheidungsfreiheit. Angst macht konservativ. Es ist dem Regime offenbar gelungen, dieses machtsichernde, entrechtende Konstrukt des «Kriegs gegen den Terrorismus» als Antwort auf eine real existierende, aber aufgebauschte Bedrohung darzustellen. Der Präsident verspricht die Lösung eines Problems, das er selbst geschaffen hat. Und wird dafür mit der Wiederwahl belohnt.
Nun, wir werden auch die nächsten vier Jahre hinter uns bringen. Leider werden viele Menschen auf der ganzen Welt einen hohen Preis für diese Wahl tragen müssen.
Mario de Baseggio

2004-06-22, 20.53 GMT
Vergognatevi!
Die Azzurri sind aus dem Turnier. Und wir sind selbst schuld. Hätte unsere Mannschaft begriffen, worum es beim Fussball geht - ums Toreschiessen nämlich - dann wäre uns das heutige Trauerspiel gegen Bulgarien erspart geblieben.
Es war seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1982 nie mehr wirklich einfach, ein Tifoso der Squadra Azzurra zu sein. Wann gelang es uns jemals wieder, eine Vorrunde ohne Probleme zu überstehen? Jedesmal dasselbe: Taktieren, minimalistisches Geplänkel und am Ende jeweils ein glücklicher, eigentlich unverdienter Einzug in die nächste Runde.

Was bei dieser EM anders war, war lediglich das fehlende Glück. Wer immer mit dem Feuer spielt, der verbrennt sich früher oder später die Finger. Den Viertelfinal haben wir bereits im Spiel gegen Schweden vergeben, als wir ein dürftiges 1:0 nach Hause schaukeln wollten. Nach dem Ausgleich der Schweden hat die Squadra in den letzten 5 Minuten versucht, einen Siegtreffer zu erzielen. Vergeblich. Dennoch waren es wohl die einzigen Momente, in denen das wahre Potential dieser Mannschaft aufblitzte - die Schweden waren in dieser Endphase enorm unter Druck, ein Tor hätte in jeder Sekunde fallen können.

Der Leichtsinn unserer Mannschaft, die Selbstherrlichkeit, mit der sich unsere Stars gebärdeten, sie wurde uns letzlich zum Verhängnis. Wer behauptet, die Schiedsrichter seien parteiisch, oder wer sagt, dass die Entscheidungen von Giovanni Trapattoni die Niederlagen verursacht hätten, der liegt falsch. Und wenn jetzt gar noch Stimmen aufkommen sollten, die Skandinavier hätten ihr 2:2 abgesprochen, dann wäre das eine Frechheit sondergleichen!

Man gewinnt Spiele nicht, indem man seine Gegner wie Francesco Totti anspuckt oder wie Gennaro Gattuso prinzipiell in die Beine fährt. Man gewinnt Fussballspiele, indem man Tore schiesst. Dänemark und Schweden haben das begriffen, wir nicht. Daher fahren wir zu Recht nach Hause, auch wenn es mir gar nicht schmeckt, das sagen zu müssen.

Den Mannschaften von Schweden und Dänemark gratuliere ich zum Weiterkommen und zur guten Leistung. Sie können stolz auf ihr Spiel sein. Und für uns bleibt die ewige Hoffnung, dass wir im nächsten Turnier endlich wieder einmal zeigen, wozu wir in der Lage sind.
Mario de Baseggio

2004-05-08, 15.25 GMT
Auf den Spuren des Tigers
Heute haben wir den ersten Schritt zum Berufs-Golfer absolviert: In Otelfingen kamen wir in den Genuss einer Schnupperlektion mit dem schottischen Lehrer Jonathan Henderson, seines Zeichens «PGA Pro».
Die ersten «Swings» sind also geschlagen, die ersten «Putts» eingelocht. Wir wollen die Sache aber nicht zu schnell angehen. Daher warten wir eine Woche bis zum Grundkurs. Geplant sind Platzreife und erstes Handicap im August. Im Herbst werden wir die Akkreditierung für die PGA-Tour erlangen, die wir 2006 gewinnen werden. (Im nächsten Jahr erwarten wir die ersten Turnier-Siege, zum Gewinn der ganzen Tour wird es realistischerweise nicht reichen.) Und im Frühling 2007 wird Tiger Woods seinen ersten Platz in der Weltrangliste räumen müssen.
Mario de Baseggio

2004-04-23, 16.33 GMT
Eltern in Javea, Spanien
Helen und Guido, meine fliegenden Eltern, sind derzeit in Javea, Spanien zu finden. Ich habe soeben mit meiner Mutter telefoniert. Es geht ihnen bestens, sie müssen viele Freunde besuchen und sind daher fast jeden Abend zum Dinner eingeladen. Das wird am Bauchumfang meines Vaters wohl deutliche Spuren hinterlassen...
Mario de Baseggio

2004-02-21, 10.37 GMT
Die Nadelstreifen sind geordert
Knapp zwei Monate nach meiner besseren Hälfte habe auch ich mein Outfit für die Hochzeitsfeier vom 5. Juni 2004 bestellt.
In rekordverdächtigen 45 Minuten konnte ich mich heute für einen Anzug entscheiden. Wiederum wurde ich von Herrn Baumgartner ausgezeichnet beraten, dem Mann also, der mich bereits für die zivile Trauung eingekleidet hatte.

Für einen Probiermuffel wie mich war es äusserst bequem, sich zwar mit Stoffen, Schnitten und Knöpfen auseinanderzusetzen, die Kleider aber nicht anziehen zu müssen. Denn Herr Baumgartner kennt meine Masse, der gewünschte Anzug ist bestellt. In etwa einem Monat kann ich zur Anprobe vorbei gehen.

Und für die, die es interessiert, sei soviel verraten: Ich habe mich wiederum für ein eher klassisches Modell entschieden, schwarz wie die Nacht.
Mario de Baseggio

2004-01-09, 14.58 GMT
Der Drachen ist gelandet!
Gestern ist die Domain bravedragon.com von den Staaten in die Schweiz umgezogen. Grund dafür waren die regelmässigen Abstürze bei unserem amerikanischen Provider. Im grossen Ganzen ging die Umzugsaktion reibungslos über die Bühne, kleinere Anpassungen müssen noch folgen.
Mario de Baseggio

2004-01-06, 03.20 GMT
«Das war doch nicht meine Lieblingskarte...»
Am Freitag und am Samstag Abend trafen sich die digitalen Recken zum epochalen Wettkampf bei uns zu Hause. (Die Frauen waren in Berlin, daher hatten wir sturmfrei...)
Patrick «The Enzo Rocket», Oli «Wrong Settings», Mauri «Die, die, die!», Ray «The King of Snipers» und ich, Mario «The Nürnburg Hawk» waren die Protagonisten des E-Sports-Events im zugeschneiten Enge-Quartier.
Mit drei Xboxen, einem Beamer und zwei Fernsehern war es möglich, dass wir zu fünft gleichzeitig um die Wette ballerten oder ganze Innenstädte mit unseren Boliden unsicher machten. Noch gegen 2 Uhr morgens waren laute Schreie zu hören, wenn wieder einmal einen von uns ein unsanfter virtueller Tod ereilte.
Es gelang wiederum nicht, einen eindeutigen Sieger und Hirsch aller Hirsche auszumachen. Zwar konnte Ray seinen flinken Abzugsfinger zur klaren Dominanz in den Shooter-Disziplinen nutzen, bei den Rennen kniff er aber zur Gänze, so dass er dort in der Wertung gar nicht auftaucht.
Es wird also weitere Veranstaltungen derselben Art geben müssen, um herauszufinden, wer von uns der wahre XBox-Gott ist.
Mario de Baseggio

2003-12-24, 10.26 GMT
Bye Bye, Management Support BTC!
Vorgestern Abend lud mein Ex-Chef Lieni das Team zum Abschiedsessen unserer aufgelösten Einheit ein. Es war ein lustiger und auch besinnlicher Anlass.
Ann-Sofi, Bernadette, Catia, Elisabeth, Lienhard, Peter, Ruedi und ich assen zusammen im Beef Club, nachdem wir im James Joyce Pub ein letztes Mal auf unsere, der Restrukturierung zum Opfer gefallene Einheit angestossen hatten.
Lienhard hatte zuvor jede(n) von uns einzeln verabschiedet, mit guten Worten und einem Geschenk bedacht. Ich hatte an meinem neuen Arbeitsplatz noch zu tun, daher kam ich gerade noch rechtzeitig, um die Laudatio auf meine Person zu hören.
Ich erhielt ein Pilzbestimmungs-Buch zum Geschenk, dies, weil ich einmal erzählt hatte, wie ich vor einigen Jahren fiese Pilz-Schmuggler denunziert habe. (Diese Geschichte werde ich wohl einmal niederschreiben und im Web publizieren müssen, sie ist wirklich unterhaltsam.)
Um 22 Uhr trennten wir uns, satt und zufrieden. Meinen ehemaligen Arbeitskolleg(inn)en wünsche ich auf diesem Weg alles Gute für die Zukunft. War toll, mit euch zu arbeiten!
Mario de Baseggio

2003-11-29, 12.50 GMT
Xbox-Fight-Night mit den Jungs
Gestern Abend kam es wieder einmal zu einem knochenharten Showdown unter echten Männern: Oli, Patrick und ich trafen uns einmal mehr zum fairen, virilen E-Sports-Wettkampf.
Höhepunkte des Abends waren sicherlich Oli's frisch gekauftes «NHL 2004» und mein «Project Gotham Racing 2», das gestern erst im Markt erschienen ist (und von dessen Website der oben abgebildete Wagen stammt).
Nach einigen Stunden des Motorenlärms, der Bodychecks und natürlich auch der unbarmherzigen Feuergefechte, konnten wir uns noch immer nicht entscheiden, wer denn nun wirklich der röhrigste aller männlichen Testosteron-Platzhirsche sei. Daher müssen wir die Chose anfangs Januar wiederholen, wenn unsere Frauen für einige Tage nach Berlin verreisen.
An diesem Xbox-Marathon werde ich euch zerpflücken wie überreife Cherry-Tomaten, Jungs, verlasst euch drauf!
Official Xbox PGR2 Website
Mario de Baseggio

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