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Today in 2010 Luzern und Fräkmüntegg

Rest in Peace, Helen (June 2, 1945 to December 19, 2011).

“Death ends a life, not a relationship.”
Robert Benchley



2009-10-24, 09.23 GMT
Ein Kind der Achtziger
Ein paar Songs, die zufälligerweise aus den Tiefen meiner iTunes-Library hochgespühlt wurden, haben mich in den vergangenen Tagen 25 Jahre zurückversetzt. Im Januar 1970 geboren, liegen meine gesamten Teenagerjahre bis auf 25 Tage allesamt in den Achtzigern - was offensichtlich Auswirkungen auf mein ästhetisches Empfinden haben musste...
Wer kennt Bonnie Bianco? Mit dieser Frage habe ich die Kolleginnen und Kollegen im Büro belästigt. Während der Name offenbar in Vergessenheit geraten ist, erkannten die meisten (wenigstens die, die alt genug dafür sind) den bombastischen Song "Miss you so", wenn ich ihn auf meinem MP3-Player anspielte. Und sofort war sie wieder präsent, die Zeit der Schulterpolster und der toupierten Föhnfrisuren, sowohl bei den damaligen Traumfrauen wie bei allen Mitgliedern einer Heavy-Metal-Band. (Freilich sangen letztere hauptsächlich Balladen, was dem Hairstyle zugute kam, bei schnelleren Stücken wäre man wohl zu arg ins Schwitzen gekommen.) Nachdem ich mich nun ein paar Stunden in der Eighties-Nostalgie gesuhlt habe, steht für mich fest, dass das Jahrzehnt nicht nur von schlechtem Geschmack geprägt war.
Es war die Zeit, als noch kein Zweifel darüber bestand, wer die Bösen sind. Mehr noch, das Böse schickte sich an, gut zu werden! Glasnost und Perestroika gaben Anlass zur Hoffnung. Sie brachten ausserdem Hosenträger mit kyrillischen Buchstaben als Must-have-Accessoire. Es war auch die Zeit, in der ein singendes Seite-3-Girl oder der verrutschte Bikini in einem Musikvideo monatelang die Boulevardblätter füllten. Heute, im Zeitalter der "gestohlenen" Promi-Privat-Pornofilme, muten diese "Skandale" kurios an, erstaunlich, wie bieder damals selbst die gewagtesten Auftritte waren, mindestens, was den Mainstream betrifft. Den Achtzigern ist eine bestimmt-unbestimmte Gefühlstiefe eigen, auch plakative, oberflächliche Darbietungen waren stets mit romantisierenden Elementen versetzt, was sich deutlich in den Texten und der melodiösen Musik manifestierte. Coolness war das Ziel, nicht aber Kälte.

Das Bild zeigt mich im Mai 1984, "dressed for success", wohl gerade auf dem samstagabendlichen Sprung (mit dem neu gekauften Töffli) zur nächstgelegenen Wanderdisco. Opera oder Rainbow? Im Lauf des Abends würde in einem der Stücke, vielleicht Laura Branigans "Self Control", während kurzer Zeit sogar das flackernde Licht einer Stroboskop-Leuchte eingesetzt. Der Effekt zählte damals zu den Höhepunkten der Tanzabende. Obwohl ich eher selten in den Discos anzutreffen war (tough guys don't dance), war meine Mode doch deutlich von den Pop- und Filmstars der Zeit beeinflusst: Fingerlose Handschuhe, oder noch besser, nur ein fingerloser Handschuh. Weisse Socken und Bonbon-farbene Anzugsjacken (Miami Vice!), ärmellose Netzshirts über dem T-Shirt, eine Mèche in der "Popper"-Frisur und natürlich militärische Rangabzeichen auf den Schulterpolstern der Jacken. Ja, die Epauletten waren sehr wichtig.

Laura Branigan ist 2004 verstorben, Bonnie Bianco singt seit 2001 nur noch christliche Lieder und die meisten Schweisser sehen heute nicht mehr halb so gut aus wie Jennifer Beals. Die Achtziger sind zwar vorbei, aber ich trage sie trotzdem in meinem Herzen. "A good heart, these days, is hard to find, so please be gentle with this heart of mine."

Mario de Baseggio

2004-06-07, 10.22 GMT
Eva und Mario sind verheiratet!
Nun ist es geschehen, wir haben geheiratet. Wir danken allen Beteiligten, die dabei geholfen haben, unsere Hochzeit zu einem für uns unvergesslichen Tag zu machen.
Die monatelangen Vorbereitungen haben gestern ihr fulminantes Ende gefunden: Nachdem uns Nicolas in berührenden und gleichzeitig humorvollen Worten nochmals die Geschichte unserer Beziehung erzählt hatte, gaben wir uns vor den Augen unserer Verwandten, Freunde und Bekannten das Ja-Wort.

Auf die Zeremonie folgten der Apéro mit einer tollen Capoeira-Darbietung der União Capoeira. Das anschliessende Fest bot uns die Gelegenheit, diesen besonderen Tag mit den uns am nächsten stehenden Menschen ausiebig zu feiern.

Die Bilder dazu folgen in ein paar Wochen auf unserer Hochzeitsseite pirps.com.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-02-24, 18.34 GMT
Der Adler fliegt nach Hause
Nach drei Monaten in der Schweiz fliegt der Shaolin-Mönch Liu Wen Qiang morgen zurück in seine Heimat. Er wird dort wieder seinen Platz im Kloster in Henan einnehmen.
Leider konnte ich aufgrund meiner Vergiftung von letzter Woche nur bei drei Unterrichtsstunden anwesend sein. Daher habe ich die Formen, die Liu uns beigebracht hat, nur sehr bruchstückhaft intus. Dennoch war es sehr lehrreich dem buddhistischen Mönch zuzusehen, wie er die Bewegungen eines majestätischen Adlers oder einer wehrwilligen Gottesanbeterin gekonnt nachahmte.

Er hat mir bei meinen ungelenken Versuchen mit Schwert und Schild (meine erste Waffenform!) zugesehen, im Übungskampf mit Tritten beeindruckte mich die unglaubliche Explosivität und Geschwindigkeit seiner Angriffe.

Das Bild zeigt mich mit Liu, dem ich auf diese Weise herzlich danken möchte. Ich wünsche ihm eine gute Heimreise und hoffe, dass ich vielleicht wieder einmal bei ihm in den Unterricht gehen darf.

An dieser Stelle danke ich auch meinem Lehrer Chow, dessen Einsatz diesen Besuch überhaupt erst ermöglicht hat. Nicht unerwähnt möchte ich auch John und René lassen, deren sattelfeste Formenkenntnis es mir erlaubt hat, abzugucken und so - trotz des oben erwähnten Trainingsdefizits - ein bisschen mitzuhalten.
Mario de Baseggio

2004-02-21, 10.37 GMT
Die Nadelstreifen sind geordert
Knapp zwei Monate nach meiner besseren Hälfte habe auch ich mein Outfit für die Hochzeitsfeier vom 5. Juni 2004 bestellt.
In rekordverdächtigen 45 Minuten konnte ich mich heute für einen Anzug entscheiden. Wiederum wurde ich von Herrn Baumgartner ausgezeichnet beraten, dem Mann also, der mich bereits für die zivile Trauung eingekleidet hatte.

Für einen Probiermuffel wie mich war es äusserst bequem, sich zwar mit Stoffen, Schnitten und Knöpfen auseinanderzusetzen, die Kleider aber nicht anziehen zu müssen. Denn Herr Baumgartner kennt meine Masse, der gewünschte Anzug ist bestellt. In etwa einem Monat kann ich zur Anprobe vorbei gehen.

Und für die, die es interessiert, sei soviel verraten: Ich habe mich wiederum für ein eher klassisches Modell entschieden, schwarz wie die Nacht.
Mario de Baseggio

2003-11-29, 12.50 GMT
Käseorgie bei Manu
Nach langen Monaten des Entzugs musste Manuela endlich wieder einmal ihrem Käse-Craving nachkommen, was bot sich hier mehr an, als eine traute Frauenrunde einzuberufen?
Manuela verwöhnte uns gestern mit einem leckeren Raclette im engsten Frauenkreise. Patrick hatte ob des Käseduftes die Flucht ergriffen, somit gab es kein Halten mehr... Nach dem Essen bewiesen wir einmal mehr, was kreatives Spielen wirklich bedeutet: entgegen unseren Männern, die sich mit tumben Xbox-Spielen beschäftigten, nutzten wir unsere Phantasie bei "Nobody's perfect". Ein superschöner Abend, vielen Dank der Gastgeberin!
Eva Moehlecke de Baseggio

2003-07-30, 18.48 GMT
«Gritli» weg!
In einem 20-minütigen Eingriff hat mir Dr. Sternbuch heute das «Gritli» wegoperiert, das seit einigen Monaten das Unterlid meines rechten Auges zierte.
Nach einiger Wartezeit konnte ich mich heute um 17.30 Uhr auf den «Schragen» eines OPs in der «Klinik im Park» legen. Unter den Klängen eines Klavierkonzerts von Mozart schälte der Operateur mit ruhiger Hand das hartnäckige «Hagelkorn» aus meinem Lid. Dank örtlicher Betäubung war die Prozedur problemlos zu ertragen.
Nun trage ich zwar ein kleines Veilchen, die Manipulationen am Auge haben natürlich ihre Spuren hinterlassen. Schon bald werden diese aber verschwunden sein, mitsamt dem «Gritli» - endlich!
Mario de Baseggio

2002-12-03, 15.16 GMT
Xbox-Fieber!
Ich habe sie zwar schon vor einigen Monaten gekauft, jetzt erst erkenne ich jedoch ihr wahres Potential: Meine Xbox.
Roger hat sich auch eine gekauft, Ray wird das sicher bald tun und alle Jungs, die ich kenne wollen einmal mit ihr spielen.

So werden etwa Patrick, Oli, Andy, Mauri und ich uns am 12. Dezember bei einem Herrenabend die Raketen aus Unreal Championship um die Ohren knallen. Oder bei Tempo 270 in den Strassenschluchten von Project Gotham Racing teuren Ferrari-Karrosserie-Lack austauschen.

Schon am kommenden Freitag werden Roger, Ray und ich versuchen, die Kisten über LAN-Kabel zu verbinden. Mal schauen, wie das wird.

Und ja, ich geb's zu: Ich bin süchtig. (Aber nur ein wenig.)
Mario de Baseggio

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