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2016-09-14, 06.31 GMT
Vier Tage Europapark
Am vergangenen Wochenende waren wir im Europapark bei Rust in Deutschland. Wir hatten viel Spass und die Attraktionen waren wie immer ein Erlebnis. Insbesondere die neue Coastiality-Technologie auf den kleineren Achterbahnen war beeindruckend. Ausgestattet mit einer Virtual-Reality-Brille lassen sich die Fahrten in 3D-Fantasie-Welten völlig neu erleben. Diese Technologie hat ein unglaubliches Potential, wir sind gespannt auf die nächsten Anwendungen!
Mario de Baseggio

2016-04-17, 20.03 GMT
Die Macht ist mit mir
Heute ist es mir gelungen, einen schwarzen Fleck in meiner populärkulturellen Bildung zu tilgen. Zum ersten Mal habe ich einen Film aus der Star-Wars-Serie in ganzer Länge geguckt. Ich möchte nicht behaupten, dass mich der Film speziell berührt hätte, ich kann mir aber ohne Weiteres vorstellen, welchen Eindruck die Spezialeffekte im Jahr 1977 hinterlassen haben müssen. A New Hope ist jetzt durch, die zwei nächsten Episoden stehen gemäss unserer endbegeisterten Jüngsten wohl demnächst auf dem Programm.
Mario de Baseggio

2014-12-17, 05.20 GMT
Es hat nicht ganz zum Sieg gereicht
Am vergangenen Sonntag haben Sophia und ich die 1,6 Kilometer des Zürcher Silvesterlaufs hinter uns gebracht. Wir konnten unerwarteterweise von Beginn weg nicht mit der Spitze mithalten, (vermutlich wegen des Gegenwinds), unser Rückstand auf die Sieger betrug am Ende gut sieben Minuten. Wir haben das Podest in diesem Jahr knapp verpasst, der ausgezeichnete 401. Rang war trotzdem Lohn genug für die Anstrengung. Im nächsten Jahr werden wir das Feld dominieren, da bin ich mir sicher.
Mario de Baseggio

2013-07-12, 06.14 GMT
Letzter Chindsgi-Tag
Heute ist Sophias letzter Tag im Kindergarten, nach den Sommerferien wird sie die erste Klasse besuchen. In den vergangenen zwei Jahren hat unser Mädel mit viel Freude teilweise ganz erstaunliche Dinge gelernt, gebastelt, genäht, gemalt, gespielt und etliche enge Freundschaften geschlossen. Ihre Freundinnen und Freunde wird sie auch in der Schule wieder sehen, wenn auch nicht alle in der gleichen Klasse wie sie. Abschied nehmen muss sie jedoch von ihrer Kindergärtnerin Frau Bennert. Daher ist der heutige Tag für sie eher mit Trennungsschmerz verbunden als mit Vorfreude. Wir glauben aber, dass innerhalb der nächsten fünf Wochen genügend Zeit bleibt, um diese im Übermasse aufzubauen.
Eva Moehlecke de Baseggio

2013-03-03, 11.25 GMT
Ausflug nach Konstanz
Am Freitag machten wir uns kurz nach dem Mittagessen auf nach Konstanz. Dort besuchten wir das Aquarium Sea Life, wo wir heimische Bodenseefische, tropische Korallenfische sowie Haie und Pinguine gleichermassen bewunderten. Das Abendprogramm bestand aus einem leckeren Abendessen mit gutbürgerlicher deutscher Küche und Sophias erstem Besuch in einem irischen Pub.
Am nächsten Tag bummelten wir etwas durch die Konstanzer Altstadt, bis uns dann die Kälte zur Bodensee Therme trieb. Angenehm aufgewärmt machten wir uns kurz nach vier Uhr wieder auf den Heimweg nach Zürich.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2011-12-31, 13.07 GMT
2011: Annus horribilis
Die zweite Hälfte dieses Jahres stand im Zeichen des Abschieds von meiner Mutter Helen. Die Anteilnahme an ihrem durch eine schwere Krebserkrankung verursachten Leiden und die damit verbundene Machtlosigkeit war seit Sommer eine konstante Belastung für die ganze Familie. Ihr Tod am 19. Dezember setzte ihrer Agonie und der Ungewissheit ein Ende, die Leere allerdings bleibt. Es wird einige Zeit dauern, über den Verlust hinwegzukommen. Es wird gelingen, aber es ist nicht leicht.

Neben dieser Tragödie im nächsten Umfeld wird uns 2011 auch vom Weltgeschehen her als schwierig in Erinnerung bleiben. Die Tsunami-Katastrophe in Japan mit anschliessender Havarie in verschiedenen Kernreaktoren forderte über 20'000 Leben und führte uns vor Augen, wie mächtig die Naturgewalten den Plänen des Menschen zusetzen können. Im Juli kostete der Amoklauf in Oslo vielen unschuldigen Menschen das Leben. Und vor einigen Tagen starben über 1'000 Menschen in den Philippinen an den Folgen des Sturms Washi. Überhaupt hatte man den Eindruck, dass die Welt an vielen Orten aus den Fugen geraten ist. Die Eurokrise, die Aufstände in der Arabischen Welt, selbst das politische System in der Schweiz geriet in Aufruhr.

Gleichzeitig gab es natürlich auch Lichtblicke. Unsere Jüngste wurde eingeschult und besucht nun den Kindergarten. Ich selbst hatte beruflich ein anspruchsvolles, aber überaus interessantes Jahr. Evas Studium neigt sich langsam einem erfolgreichen Ende zu. Die Ferien auf Kreta waren wunderschön. So hoffen wir für uns und für die Welt, dass sich aus der aktuellen Unruhe viel Gutes entwickeln möge. Wie meine Mutter zu sagen pflegte: "Es gaht immer irgendwo es Tüürli uuf."

In diesem Sinne wünschen wir ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2012!
Mario de Baseggio

2011-10-29, 16.08 GMT
Speerspitze der Fototechnik
Ich habe heute meine Gopro-Videokamera an einem Speer befestigt und im Garten die ersten Tests durchgeführt. Es scheint, dass die Fluglage noch weiter stabilisiert werden muss, insbesondere stört die Rotation um die eigene Achse. Ausserdem musste die Versuchsreihe abgebrochen werden, nachdem das Wurfgerät im einzige Laubbaum weit und breit hängengeblieben war. Dennoch scheinen die bisherigen Resultate vielversprechend, wie das Bild der Onboard-Kamera zeigt: Der Speer, gut erkennbar in der unteren Bildmitte, befindet sich im Zenit der Wurfparabel auf einer geschätzten Höhe von 5 Metern und wird sich in den nächsten Sekundenbruchteilen im heimtückischen Geäst verfangen.
Mario de Baseggio

2011-04-22, 18.50 GMT
Luis zu Besuch
Vor seinem Heimflug hat unser brasilianischer Cousin heute noch bei uns hereingeschaut. Begleitet wurde er dabei von [undisclosed]. Vor 5 Jahren hatten wir uns das letzte Mal gesehen, entsprechend viel gab es zu berichten. Hat Spass gemacht, hoffentlich dauert es nicht wieder 5 Jahre bis zum nächsten Zusammentreffen!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2010-04-05, 18.31 GMT
Geburtstags- und Osterfestivitäten
Die vergangenen fünf Tage haben wir am Stück durchgefeiert. Den Anfang machte Sophias dritter Geburtstag, der mit einem gebührenden Festessen (Wienerli mit Hörnli) gefeiert wurde. Danach kam die erste Geschenke-Runde, die Chasperlis und der Super Car wurden mit viel Holdrio bejubelt. Am nächsten Tag folgte das Kinderfest, wieder gab es tolle Geschenke und viel Schoggikuchen - danach waren Kind und Wohnzimmer schachmatt. Weil nur zwei Tage Feiern einfach zu kurz ist, haben wir dieses Jahr kurzerhand Ostern als Verlängerung organisiert. Am Karfreitag wurden Eier gefärbt und Hasen gebacken, am Ostersamstag beim Brunch mit Manuela, Patrick und Moira gaben wir uns redlich Mühe, alles wieder wegzuputzen.

Den Schluss des Festefeiern-Marathons bildete der Familien-Brunch bei Yvonne und Lúcio. Die Kinder suchten begeistert Ostereier, die der Osterhase charmanterweise stets aufs Neue versteckte, so dass das muntere Suchen einfach nicht aufhörte. Der dritte Geburtstagskuchen innerhalb von fünf Tagen sowie weitere Geschenke und ein paar Überraschungen vom Osterhasen vermochten für glückliche Gesichter zu sorgen. Es waren also äusserst ergiebige fünf Tage.
Zur Galerie der Festivitäten
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2008-11-05, 07.07 GMT
Barack Obama ist der nächste Präsident der USA
Ich habe mich geirrt. Ich hatte fest damit gerechnet, dass John McCain die vier nächsten Jahre im Weissen Haus sitzen würde. Jetzt ist es anders gekommen. Glücklicherweise, werden hier in Europa viele sagen. Ich denke hingegen, dass es keinen grossen Unterschied macht. Der amerikanische Präsident war noch nie europäisch. Selbst Knuffel-Präsidenten wie Bill Clinton hatten (der hiesigen Fan-Gemeinde zum Trotz) nie echte globale Visionen. Wenn man die Entscheide und Initiativen der US-Präsidenten betrachtet, gab und gibt es für einen amerikanischen Präsidenten nur eine Priorität: Das Interesse seines Landes. Daher spielt es aus nicht-amerikanischer Sicht keine grosse Rolle, ob ein Donkey oder ein Elephant an der Macht ist. Die Unterschiede liegen im Marketing. Aber wer weiss, vielleicht wird das mit Barack Obama anders. Ich habe mich bekanntlich auch schon geirrt...
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-09-01, 16.42 GMT
10 Jahre UBS
Heute vor 10 Jahren trat ich meine Arbeitsstelle bei UBS an. Die Zeiten waren turbulent, die Bank hatte den Merger von Bankverein und Bankgesellschaft zu verdauen. Ein Verlust von einer Milliarde Franken in einem geplatzten Hedge Fund folgten, genau so unangenehm wie die Schredder-Affäre, bei der es um die illegale Vernichtung von Dokumenten ging. Die Bank war alles andere als populär, in bleibender Erinnerung werden mir aus dieser Zeit die Demonstranten auf dem Paradeplatz bleiben, auf deren Schildern die einfache, eingängige Gleichung "UBS-Mitarbeiter = Mörder" zu lesen war. Nach dieser ersten schwierigen Phase folgten Jahre des Erfolgs und des Wachstums für UBS. Ein Rekordquartal löste das andere ab, der wirtschaftliche Erfolg spiegelte sich in den Siegen der Rennjacht Alinghi wieder. Anleger, Presse und Kunden, alle waren sie gleichermassen begeistert. Seit knapp einem Jahr ist das freilich nicht mehr so. Wir haben zu kämpfen. Und das tun wir. Der Weg zurück an die Spitze ist kein leichter, wir werden die nächsten zwei Jahre damit verbringen, uns das verlorene Vertrauen bei unseren Kunden wieder zu verdienen. Es wird nicht leicht, aber es wird gelingen. Warum ich das weiss? Weil ich in unserer Bank in den letzten zehn Jahren so viele intelligente, kreative und fleissige Menschen kennengelernt habe, dass für mich kein Zweifel darüber besteht, dass wir den Karren gemeinsam auch aus dem 40-Milliarden-Dreck ziehen können. Zum Schluss möchte ich mich bei all diesen Kolleginnen und Kollegen herzlich für alles bedanken, was sie für mich getan haben.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-03-24, 10.46 GMT
Griechisches Blind Date
Gestern Abend hatten wir einen aussergewöhnlichen Besuch: Màrio und Stelios assen bei uns eine gehörige Portion Fondue Chinoise, obwohl wir die beiden niemals zuvor getroffen hatten. Möglich gemacht hat dieses Treffen das Internet, genauer gesagt das genealogische Projekt "baseggio.net".
Màrio heisst mit Nachnamen nämlich "Vazeos", was der griechischen Transkription von "Baseggio" entspricht. Er ist ein Nachfahre der venezianischen Baseggio, die sich nach den Kreuzzügen auf den Kykladen niedergelassen haben. Er besitzt den mittelalterlichen "Bazeos Tower" auf Naxos und ist Veranstalter des jährlichen Kulturanlasses "Naxos Festival". Daher stehen wir seit geraumer Zeit per E-Mail in Kontakt. Auf Recherche für die nächsten Festival haben Màrio und Stelios - letzterer ist der Artistic Director des Festivals - besuchen die beiden verschiedene Kunstausstellungen, so auch das Zürcher Kunsthaus. Diese Gelegenheit haben wir beim Schopf gepackt und das Treffen zwischen Namensvettern arrangiert. So haben wir uns bei interessanten Gesprächen blendend unterhalten und die historische Begebenheit zum Schluss sogar für die Nachwelt festgehalten. Das Bild zeigt von links nach rechts Eva und mich, dann Màrio und Stelios.
Zur Website des Bazeos Tower
Mario de Baseggio

2007-08-19, 07.58 GMT
Badenfahrt 2007
Endlich ist es wieder soweit! Nach zehn langen Jahren des Wartens und Sehnens haben wir sie wieder, unsere Badenfahrt (www.badenfahrt.ch)! Sollte ich in den nächsten zehn Tagen ab und zu mit einem irren Grinsen im Gesicht anzutreffen sein, so ist dies auf eben dieses grösste, beste und schönste aller Feste zurück zu führen.
Eva Moehlecke de Baseggio
Bild links Marc Sway on stage auf dem Schlossbergplatz, Bild rechts Stimmungsbild der Unteren Halde in Baden.

2007-07-09, 11.56 GMT
100 Tage Sophia
Heute feiern wir den hundertsten Tag von Sophia. Hundert Tage, in denen wir sie ca. fünfmal täglich gewickelt und gefüttert haben. Aber auch hundert Tage, in denen sie gelernt hat zu lachen, zu plappern (jedoch noch nicht, damit aufzuhören), sich zur Seite zu drehen, zu greifen, halbwegs zu sitzen und sich die Fäustchen in den Mund zu stecken und dann drinnen zu öffnen bis es sie würgt... Also lauter nützliche Dinge, die man als Mensch eben lernen muss.
Wir sind gespannt, was in den nächsten hundert Tagen folgen wird. Haare vielleicht?
Eva Moehlecke de Baseggio

2007-05-08, 13.32 GMT
Zwischenbericht von der Baby-Front
Unsere kleine Sophia ist inzwischen fünfeinhalb Wochen alt. Seit letzter Woche lächelt sie uns bereits an (wenn wir brav waren). Sie hat kräftig zugelegt und wiegt nun 4205 Gramm bei einem Gardemass von 53 cm.
Der gestrige Besuch beim Kinderarzt bestätigte uns, dass alles in bester Ordnung ist. So steht dem nächsten Schritt also nichts mehr im Weg, wir werden sie gleich zum Tennis- und Golf-Training anmelden.
Eva Moehlecke de Baseggio

2006-10-11, 05.40 GMT
Auf Wiedersehen, bis zum nächsten Jahr.
Am vergangenen Samstag haben wir meine Eltern in Unterseen noch einmal getroffen, bevor sie sich in ihrem Wohnmobil auf den Weg ins Winterquartier in Südspanien machen. Gemeinsam mit meiner Grossmutter haben wir in einem Lokal am Thunersee zu Mittag gegessen und lustige Gespräche geführt. Nun wird es April werden, bis wir uns das nächste Mal sehen. Gute Reise, passt auf euch auf!
Mario de Baseggio
Submitted via WAP

2006-05-23, 15.56 GMT
80 Jahre Lúcio!
Letzten Samstag wurde mein Vater stolze 80 Jahre. Dieser denkwürdige Anlass musste natürlich gebührend gefeiert werden. Dies taten wir mit Torte (die übrigens durch den in Marzipan gegossenen joggenden Lúcio geziert wurde) und später mit ausgezeichnetem Speis und Trank im Restaurant Schartenfels in Baden.

Es war ein wirklich schöner Abend und eine passende Feier, die am nächsten Morgen durch noch mehr Anstossen und Gratulationen abgerundet wurde.
Beim 100. wird das Fest dann wohl eine Woche dauern...
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
Im Bild links, der Marzipan-Lúcio, rechts derselbe in Fleisch und Blut mit Gattin Yvonne

2005-04-19, 08.00 GMT
Barça, Barça, Baaaaaarça!
Das durch das Zürcher Sechseläuten verlängerte Wochenende verbrachten wir in der katalanischen Hauptstadt Barcelona.
Der besondere Reiz der Stadt liegt in der allgegenwärtigen Kunst, gepaart mit mediterranem Flair. Insbesondere die Werke Antoni Gaudís hatten es uns angetan. Wir verbrachten viel Zeit im wunderschönen Park Güell, in der durch Spendengelder finanzierten und daher wohl für die nächsten 50 Jahre noch unvollendeten Kirche Sagrada Familia und im eigenwilligen Stadthaus "La Pedrera".
Der kulturelle Höhepunkt war jedoch mit Sicherheit der Besuch des Camp Nou, wo der zur Zeit die spanische Liga anführende FC Barcelona gegen den Madrilenischen Vorort-Club Getafe antrat. Barças Spielmacher, Ronaldinho, ist übrigens sozusagen "einer von uns", stammt er doch aus der näheren südbrasilianischen Nachbarschaft. Er zeigte eindrücklich, wieso gerade er zum Weltfussballer des Jahres 2004 gekürt wurde. Der erwartete Sieg wurde mit Leichtigkeit erspielt.

Die Bilder unseres Aufenthaltes in Barcelona folgen in Kürze.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-12-15, 09.46 GMT
Wiedersehen mit einem alten Freund
Nach fast 5 Jahren habe ich gestern Stefan wieder getroffen. Wir sind zusammen zur Schule gegangen und haben uns auch während des Studiums regelmässig gesehen, danach haben wir uns allerdings aus den Augen verloren.
Um so mehr hatten wir uns gestern Abend zu erzählen, nunmehr beide gestandene Ehemänner, mit weniger Haaren, dafür stolze Besitzer eigener Didgeridoos. Wir gingen im «Dörfli» an die Stätten früherer Zusammenkünfte und liessen die Erinnerung an die glorreiche Vergangenheit aufleben. Es hat grossen Spass gemacht, wir waren uns am Ende einig, nicht wieder fünf Jahre bis zum nächsten Treffen zu warten.
Mario de Baseggio

2004-11-03, 16.19 GMT
«People Get the Government they Deserve»
Hohe Wahlbeteiligung, Sieg für den bisherigen Amtsinhaber. Dieses Mal gibt es keine Entschuldigungen mehr: Der amerikanische Präsident wurde von seinem Volk in seinem Amt bestätigt.
In Europa müssen wir akzeptieren, dass die Wählerinnen und Wähler in den USA offenbar andere Prioritäten setzen.
Auch wenn aus unserer Sicht augenscheinlich die meisten Leitzahlen für einen Führungswechsel sprachen, hat sich das amerikanische Volk anders entschieden. Und hält damit am eingeschlagenen Kurs fest. Es scheint, als habe die wieder und wieder heraufbeschworene Mär vom «Krieg gegen den Terrorismus» genug Angst in den Herzen der Menschen erzeugt. Angst nimmt Entscheidungsfreiheit. Angst macht konservativ. Es ist dem Regime offenbar gelungen, dieses machtsichernde, entrechtende Konstrukt des «Kriegs gegen den Terrorismus» als Antwort auf eine real existierende, aber aufgebauschte Bedrohung darzustellen. Der Präsident verspricht die Lösung eines Problems, das er selbst geschaffen hat. Und wird dafür mit der Wiederwahl belohnt.
Nun, wir werden auch die nächsten vier Jahre hinter uns bringen. Leider werden viele Menschen auf der ganzen Welt einen hohen Preis für diese Wahl tragen müssen.
Mario de Baseggio

2004-09-28, 17.45 GMT
Zurück aus der Ewigen Stadt
Nach 5 Tagen in Rom sind wir vor wenigen Minuten wohlbehalten nach Hause gekommen.
Die Bilder werden in den nächsten Tagen folgen.
Mario de Baseggio

2004-07-21, 14.09 GMT
Ein Wochenende in der Westschweiz
Das letzte Wochenende verbrachten wir zusammen mit Letícia, unserer brasilianischen Cousine, in der Westschweiz.
Auf dem Programm standen, obligaterweise, die Bundeshauptstadt Bern, das beschauliche Dörfchen Gruyère in den Freiburger Alpen und Montreux.

In Gruyère bestach vor allem der Kontrast zwischen Tradition, Folkore und dem einzigartigen Giger-Museum. Dieses Sammelsurium ästhetisch dargestellter Grässlichkeiten ist mit Sicherheit einen Besuch wert, allerdings nur, wenn der Besucher volljährig und einigermassen gefestigt ist. Um unsere Köpfe auszulüften besuchten wir danach das Schloss und die Schaukäserei, wo uns Kirsche, die magische Kuh, erzählte, wie Gras zu Milch wird und Milch zu Käse.

Den Abend verbrachten wir in Montreux, das den letzten Tag des Jazz Festivals feierte. Von einem heftigen Gewitter überrascht, fiel zwar der Spaziergang an der Seepromenade aus, die gute Laune liessen wir uns jedoch nicht nehmen. Wir verbrachten einen lustigen Abend mit unserer ortsansässigen Freundin Angélique. Gutes Essen, Wein aus der Region und danach Live-Musik in einer Bar machten den Abend zu einem vollen Erfolg.

Am nächsten Tag schauten wir uns das wunderschön gelegene Schloss Chillon an, dann machten wir uns langsam auf die Rückfahrt. Ein kleiner Abstecher nach Avenches und seinem römischen Amphitheater vervollständigte das Programm.
Die Bilder von Bern, Gruyère und Montreux
Eva Moehlecke de Baseggio

2004-06-22, 20.53 GMT
Vergognatevi!
Die Azzurri sind aus dem Turnier. Und wir sind selbst schuld. Hätte unsere Mannschaft begriffen, worum es beim Fussball geht - ums Toreschiessen nämlich - dann wäre uns das heutige Trauerspiel gegen Bulgarien erspart geblieben.
Es war seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1982 nie mehr wirklich einfach, ein Tifoso der Squadra Azzurra zu sein. Wann gelang es uns jemals wieder, eine Vorrunde ohne Probleme zu überstehen? Jedesmal dasselbe: Taktieren, minimalistisches Geplänkel und am Ende jeweils ein glücklicher, eigentlich unverdienter Einzug in die nächste Runde.

Was bei dieser EM anders war, war lediglich das fehlende Glück. Wer immer mit dem Feuer spielt, der verbrennt sich früher oder später die Finger. Den Viertelfinal haben wir bereits im Spiel gegen Schweden vergeben, als wir ein dürftiges 1:0 nach Hause schaukeln wollten. Nach dem Ausgleich der Schweden hat die Squadra in den letzten 5 Minuten versucht, einen Siegtreffer zu erzielen. Vergeblich. Dennoch waren es wohl die einzigen Momente, in denen das wahre Potential dieser Mannschaft aufblitzte - die Schweden waren in dieser Endphase enorm unter Druck, ein Tor hätte in jeder Sekunde fallen können.

Der Leichtsinn unserer Mannschaft, die Selbstherrlichkeit, mit der sich unsere Stars gebärdeten, sie wurde uns letzlich zum Verhängnis. Wer behauptet, die Schiedsrichter seien parteiisch, oder wer sagt, dass die Entscheidungen von Giovanni Trapattoni die Niederlagen verursacht hätten, der liegt falsch. Und wenn jetzt gar noch Stimmen aufkommen sollten, die Skandinavier hätten ihr 2:2 abgesprochen, dann wäre das eine Frechheit sondergleichen!

Man gewinnt Spiele nicht, indem man seine Gegner wie Francesco Totti anspuckt oder wie Gennaro Gattuso prinzipiell in die Beine fährt. Man gewinnt Fussballspiele, indem man Tore schiesst. Dänemark und Schweden haben das begriffen, wir nicht. Daher fahren wir zu Recht nach Hause, auch wenn es mir gar nicht schmeckt, das sagen zu müssen.

Den Mannschaften von Schweden und Dänemark gratuliere ich zum Weiterkommen und zur guten Leistung. Sie können stolz auf ihr Spiel sein. Und für uns bleibt die ewige Hoffnung, dass wir im nächsten Turnier endlich wieder einmal zeigen, wozu wir in der Lage sind.
Mario de Baseggio

2004-06-07, 10.22 GMT
Eva und Mario sind verheiratet!
Nun ist es geschehen, wir haben geheiratet. Wir danken allen Beteiligten, die dabei geholfen haben, unsere Hochzeit zu einem für uns unvergesslichen Tag zu machen.
Die monatelangen Vorbereitungen haben gestern ihr fulminantes Ende gefunden: Nachdem uns Nicolas in berührenden und gleichzeitig humorvollen Worten nochmals die Geschichte unserer Beziehung erzählt hatte, gaben wir uns vor den Augen unserer Verwandten, Freunde und Bekannten das Ja-Wort.

Auf die Zeremonie folgten der Apéro mit einer tollen Capoeira-Darbietung der União Capoeira. Das anschliessende Fest bot uns die Gelegenheit, diesen besonderen Tag mit den uns am nächsten stehenden Menschen ausiebig zu feiern.

Die Bilder dazu folgen in ein paar Wochen auf unserer Hochzeitsseite pirps.com.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-05-08, 15.25 GMT
Auf den Spuren des Tigers
Heute haben wir den ersten Schritt zum Berufs-Golfer absolviert: In Otelfingen kamen wir in den Genuss einer Schnupperlektion mit dem schottischen Lehrer Jonathan Henderson, seines Zeichens «PGA Pro».
Die ersten «Swings» sind also geschlagen, die ersten «Putts» eingelocht. Wir wollen die Sache aber nicht zu schnell angehen. Daher warten wir eine Woche bis zum Grundkurs. Geplant sind Platzreife und erstes Handicap im August. Im Herbst werden wir die Akkreditierung für die PGA-Tour erlangen, die wir 2006 gewinnen werden. (Im nächsten Jahr erwarten wir die ersten Turnier-Siege, zum Gewinn der ganzen Tour wird es realistischerweise nicht reichen.) Und im Frühling 2007 wird Tiger Woods seinen ersten Platz in der Weltrangliste räumen müssen.
Mario de Baseggio

2004-02-22, 13.25 GMT
Formato Superconvenienza!
Es ist offen, das Gläschen meines Lieblingsbrotaufstrichs, das ich aus Italien mitgenommen habe. Anderthalb Kilogramm - das sollte für die nächsten zwei, drei Wochen reichen...
Mario de Baseggio

2004-02-14, 15.08 GMT
Tag der offenen Tür bei Chin Woo
In meiner Kung-Fu-Schule war heute Tag der offenen Tür. Verschiedene Stile, Tai-Chi, Waffenformen und Löwentanz wurden gezeigt.
Mitschüler und Lehrer haben während einer Stunde verschiedene Aspekte des chinesischen Kampfsports gezeigt. Mein Sifu Chow (Bild) führte in charmanter Weise durchs Programm.

Höhepunkte waren sicherlich die Waffen-Form des Shaolin-Mönchs Liu, der in der nächsten Woche auch bei unseren Trainings anwesend sein wird und der Steinbruch-Test von Ausbilder Daniel.
Aber auch Johns dynamisch-kraftvolle Wu-Shu-Form, Leucios eindrucksvolle Sprünge und die verschiedenen anderen Darbietungen waren höchst unterhaltsam und zeugten vom Können aller Beteiligten.
Mario de Baseggio

2003-10-04, 14.53 GMT
Neues aus dem Dienst - Folge 13
Die erste WK-Woche ist vorüber, wir haben alles gut überstanden. Die Bilder-Galerie ist aktualisiert, es sind nun mehr als 90 Bilder verfügbar. Man findet sie, indem man auf den Knopf «pictures» klickt und dann im Untermenu den Eintrag «fdt 2003» wählt. Ich werde an den nächsten beiden Wochenenden jeweils neue Bilder hochladen.
Mario de Baseggio

2003-05-17, 19.19 GMT
Days of Thunder
Die Legenden des Asphalts trafen sich heute zum Showdown in den Haarnadelkurven Winterthurs: Eva «Close the Door» Trulli, [undisclosed] «Yellow Racer» Barrichello und Mario «Crash'em» Schumacher lieferten sich Rad-an-Rad-Kämpfe mit quasi-mortalem Ausgang. Am Ende blieben Schulterschmerzen, Reifenabrieb-verdreckte Gesichter und die (fast) einhellige Meinung: Beim nächsten Mal wollen wir die Benziner!
Mario de Baseggio

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