neuigkeiten
| site map
| top-themen
die frau
das maedchen
der mann
bilder
don camisi

fan70.ch

baseggio.net

tempus-fugit.ch

eng
News Search
Searching for search our 946 news articlesshow the archive
Today in 2005 Über den Dächern von Zürich 2005

2017-09-24, 09.58 GMT
Champions Hockey League: ZSC Lions Fan Ambassador
Das Bild zeigt Fan Ambassador Mario, Roman-Wick-Super-Fan Sophia und den ZSC Lions Stürmer und Topscorer Fredrik Pettersson (vlnr.).
Obwohl mein Engagement schon seit Ende August läuft, habe ich erst jetzt realisiert, dass ich dazu auf unserer Website noch kein Wort verloren habe: Ich bin derzeit Fan Ambassador meiner Lions für die Champions Hockey League (CHL). Grund für die relative Funkstille auf dem statischen Kanal war die Aktivität auf Twitter. Als Ambassador ist es nämlich eine meiner Hauptaufgaben, in Social Media über die Spiele der Löwen zu berichten. Um den Überblick nicht gänzlich zu verlieren habe ich mit der Website www.fan70.ch ein Sammelgefäss geschaffen, in dem alle Tweets im Zusammenhang mit meinem Lieblingsklub konsolidiert werden.

Die CHL pausiert jetzt noch bis anfangs Oktober, dann geht es in die dritte Runde, mit guten Leistungen gegen KAC Klagenfurt kann sich der Zett für den Achtelfinal qualifizieren.
Link zur Website fan70.ch
Mario de Baseggio

2013-08-19, 08.49 GMT
Der erste Schultag
Heute ist Sophias erster Schultag. Zusammen mit 24 weiteren Kindern besucht sie nun die erste Klasse. Die aufgeregten Erstklässlerinnen und Erstklässler wurden herzlich von ihrer Lehrerin, Frau Weil, begrüsst, die ihnen vermittelte, dass auch sie aufgeregt sei. Womit sich die allgemeine Nervosität eigentlich auch gleich legte. Danach wurde bereits fleissig gezeichnet und geschrieben, was danach kommt, entzieht sich unserer Kenntnis. Wir Eltern sind ab jetzt nämlich unerwünscht!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2012-11-25, 10.27 GMT
Ladies-Tag
Gestern feierte ich meine Halbzeit im engen Kreis, nämlich zusammen mit Claudia, Karin und Manuela. Wie es sich für inzwischen also gestandene Frauenzimmer gehört, taten wir dies ganz ladylike: eine Stretchlimousine von www.stretchcar.ch chauffierte uns in die italienische Modemetropole Mailand. Dort assen wir ganz hervorragend zu Mittag und ergaben uns dann dem kollektiven Shopping-Rausch. Die Zeit verflog wie im Flug, um sechs Uhr abends begaben wir uns bereits wieder auf die Rückreise. An der Grenze erfuhren wir, wie leicht sich italienische Zöllner von vier Frauen in einer Limousine zu Prosecco im Dienst verleiten lassen und hatten auch sonst eine spassige Heimreise (obschon die kurvenreiche Fahrt Karin und Claudia zuweilen heftige Übelkeit bescherte). Es war ein absolut toller Tag und nicht das letzte Mal, dass wir so etwas gemacht haben. Eines jedoch ist für uns alle vier klar: Der nächste Trip wird erst geplant, wenn auch Ingrid wieder dabei sein kann. Also Ingrid, nicht traurig sein, wir wiederholen das!
Eva Moehlecke de Baseggio

2009-07-23, 19.20 GMT
Ein eingelöstes Versprechen
Nach über 12 Jahren ist uns heute im genealogischen Projekt baseggio.net ein Durchbruch geglückt. Die Analyse der Daten, die ich in während der ersten drei Tagen dieser Woche im Archivio Diocesano in Triest gesammelt hatte, lieferten den eindeutigen Beweis, dass die Familie von Mitbegründer Franco Baseggio und unsere Familie zum selben Baum gehören. Wir hatten wiederholt versucht, den Nachweis zu erbringen, entscheidend war nun der oben abgebildete Ausschnitt aus dem Hochzeitsregister von Capodistria des Jahres 1838, der Sancta Grassi als Ehefrau eines meiner Vorfahren ausweist. Ebendiese Sancta Grassi fand sich auch in einem Eintrag des Baumes von Franco. Also konnte ich heute um 21.00 Uhr die beiden Bäume online vereinigen. Die Freude mischt sich mit Trauer darüber, dass Franco, der im April 2007 leider verstorben ist, diesen Augenblick nicht miterleben konnte. Wenigstens konnte ich mein Versprechen, das ich ihm gegeben hatte, nämlich diesen "missing Link" zu finden, einlösen. Für mich ein in vielerlei Hinsicht denkwürdiger Tag.
Die grafische Darstellung des vereinigten Stammbaumes
Mario de Baseggio

2008-10-11, 10.16 GMT
Kofi Annan an der Universität Zürich
Der Friedensnobelpreisträger und ehemalige Uno-Generalsekretär Kofi Annan trat gestern in der Aula der Universität Zürich auf. Er hielt eine Rede mit dem Titel "The University and the Challenge of Climate Change", die Eva und ich gemeinsam mit Yvonne über einen Live-Video-Stream verfolgen konnten.
Unverständlicherweise liess man Annan in der Aula sprechen, die gerade einmal 200 Personen fasst. Daher sammelten sich auf der Treppe im Hauptgebäude hunderte von Menschen, die keinen Einlass in die Aula fanden. Zu diesen Personen gehörten auch wir. Die drei vorbereiteten Räume mit Live-Video-Stream waren ebenfalls zum Bersten gefüllt, glücklicherweise wurden (wohl durch den Hausdienst) im Eiltempo mehrere weitere Hörsäle mit dem Videosignal versehen, so dass wir Kofi Annans Rede in voller Länge sehen konnten.

Der Friedensnobelpreisträger begann seine Rede mit einer Anekdote: Er sei nicht ganz sicher, ob die vielen Leute, die ihn hier fotografiert hätten, auch wirklich wüssten, wer er sei. In seinen Ferien sei er nämlich mit Morgan Freeman verwechselt worden. Danach sprach der Nobelpreisträger in eindringlicher, ernster Weise von den Folgen des Klimawandels für die Welt. Es seien einmal mehr vor allem die Ärmsten der Armen betroffen. Es gebe, so Annan, bereits 25 Millionen Flüchtlinge, die wegen veränderter klimatischen Bedingungen ihre Heimat verlassen müssen. Diese Zahl könne in naher Zukunft bis zu 100 Millionen steigen. Daher sei schnelles Handeln auf verschiedenesten Ebenen - in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft - unerlässlich. Ein besonders beeindruckendes Zitat möchte wir hier im Wortlaut wiedergeben.

"Of all the natural species, it is human beings who have been granted the role of agent and not just the subject of change. This is our sacred and profound responsibility, individually and collectively." (Dieses Zitat ist als Film auch bei YouTube zu sehen.)

Obwohl wir Kofi Annan nur über den Video-Stream sehen und nicht im selben Raum sitzen konnten, war die Rede des ehemaligen Uno-Generalsekretär ein denkwürdiges Erlebnis.
Das Zitat von Kofi Annan auf YouTube
Mario de Baseggio

2008-03-24, 10.46 GMT
Griechisches Blind Date
Gestern Abend hatten wir einen aussergewöhnlichen Besuch: Màrio und Stelios assen bei uns eine gehörige Portion Fondue Chinoise, obwohl wir die beiden niemals zuvor getroffen hatten. Möglich gemacht hat dieses Treffen das Internet, genauer gesagt das genealogische Projekt "baseggio.net".
Màrio heisst mit Nachnamen nämlich "Vazeos", was der griechischen Transkription von "Baseggio" entspricht. Er ist ein Nachfahre der venezianischen Baseggio, die sich nach den Kreuzzügen auf den Kykladen niedergelassen haben. Er besitzt den mittelalterlichen "Bazeos Tower" auf Naxos und ist Veranstalter des jährlichen Kulturanlasses "Naxos Festival". Daher stehen wir seit geraumer Zeit per E-Mail in Kontakt. Auf Recherche für die nächsten Festival haben Màrio und Stelios - letzterer ist der Artistic Director des Festivals - besuchen die beiden verschiedene Kunstausstellungen, so auch das Zürcher Kunsthaus. Diese Gelegenheit haben wir beim Schopf gepackt und das Treffen zwischen Namensvettern arrangiert. So haben wir uns bei interessanten Gesprächen blendend unterhalten und die historische Begebenheit zum Schluss sogar für die Nachwelt festgehalten. Das Bild zeigt von links nach rechts Eva und mich, dann Màrio und Stelios.
Zur Website des Bazeos Tower
Mario de Baseggio

2007-08-23, 05.00 GMT
10 Jahre baseggio.net
Heute feiert das genealogische Projekt "baseggio.net" sein zehnjähriges Bestehen. Die Site ist stetig gewachsen, wir führen mehr als 1400 Baseggios aus 14 Ländern in unserer Datenbank. In Brasilien hat das Netzwerk bereits drei Zusammenkünfte mit jeweils über 300 Personen initialisiert. Ein Ende ist - glücklicherweise - nicht absehbar.
Als ich 1991 damit begann, mich mit Webpublishing und den damaligen technischen Möglichkeiten zu befassen, stand ich vor einem Problem: Was publiziert man, wenn man keine echten Inhalte hat? Ich habe mir damit geholfen, Angaben über meinen Familiennamen zusammenzustellen, immerhin konnte man die Pages, die ich damals bei CompuServe veröffentlichte, als kleines familienbezogenes Kompendium verstehen.

Nach wenigen Monaten erhielt ich von Franco Baseggio aus den USA eine E-Mail, die dem Projekt eine entscheidende Wende geben sollte. Wir stellten nämlich fest, dass unsere Familien dieselben Wappen hatten. Franco hatte bereits einige Zeit in die Ahnenforschung investiert, also beschlossen wir unsere Daten zusammenzubringen und arbeiteten fortan gemeinsam an der Familien-Website. Ein paar Monate später stiess Evaldo Bazeggio aus Brasilien dazu, der sich seither um die zahlreichen brasilianischen Beiträge kümmert.

Wir konnten immer mehr Inhalte publizieren, so dass ich mich 1997 entschied, die First Level Domain
baseggio.net zu kaufen. Am 23. August war es dann so weit, wir lancierten baseggio.net. Die neue Internet-Adresse bewirkte wiederum, dass man uns noch leichter finden konnte, entsprechend umfangreich stellt sich die Site heute dar.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Personen, die zum Auftritt beigetragen haben. Es sind zu viele, als dass ich sie alle namentlich nennen könnte. Natürlich gilt mein besonderer Dank meinen beiden Mitstreitern Evaldo und Franco, ohne die baseggio.net niemals zu dem hätte werden können, was es heute ist. Leider ist Franco am 17. April dieses Jahres nach schwerer Krankheit verstorben. Die Arbeit an der Site wird jedoch in seinem Sinn weitergeführt, getreu des Familien-Wahlspruchs der venezianischen Baseggio: "Per ben fare!"
Mario de Baseggio

2006-05-14, 09.11 GMT
FC Zürich - Schweizermeister 2006!
Ich kann nicht behaupten, dass ich ein grosser Fan des Schweizer Klubfussballs bin, ich verfolge nur selten ein Spiel am Fernsehen, in einem Stadion war ich sicherlich schon seit zehn Jahren nicht mehr. Aber gestern wurde der FCZ Schweizermeister und ich habe mich sehr darüber gefreut.
Der Grund für diese Freude lag in meiner Primarschulzeit. Es war damals nämlich wichtig, ein richtiger Fan für einen der Stadtklubs zu sein, wobei die meisten meiner Klassenkameraden auf der Seite der (schon damals reichen) Grasshoppers standen. Diese Ausgangslage führte natürlich zu heftigen Diskussionen und Auseinandersetzungen. Der Höhepunkt meiner Angefressenheit wurde 1981 erreicht, als der FC Zürich mit Zappa, Elsener, Jerkovic und natürlich meinem Lieblingsspieler, dem Goalie Karl Grob, Schweizermeister wurde! Danach verlor sich meine Begeisterung für den Klub und den Schweizer Fussball - wie gesagt - mehr und mehr.

Gestern wurde "mein" FCZ nach einer 25-jährigen Durststrecke wieder Schweizermeister. Ich gratuliere Lucien Favre und seinem Team herzlich und freue mich für die Fans, die ausdauernder als ich waren und ihren Klub über die langen Jahre unterstützt haben.
Mario de Baseggio

2005-12-16, 15.20 GMT
Auf der Gass'
Wieder einmal habe ich Stefan getroffen und wieder einmal wurde ein gelungener Abend daraus. Dies, obschon wir nicht wie gewohnt unser Jumbo-Jumbo-Cordon-Bleu in der Rheinfelder Bierhalle verdrücken konnten. Der Laden war nämlich voll, und das an einem Donnerstagabend.
Jedenfalls haben wir uns auch an alternativen Standorten blendend unterhalten. Stefan konnte mit interessanten und erfreulichen Neuheiten aufwarten, ausserdem sah ich spät am Abend auch, wie es sich am Obergericht Büro-mässig so ausnimmt. (Das Bild zeigt uns denn auch vor dem Zürcher Gerichtsgebäude.) Hat Spass gemacht, alles Gute euch dreien!
Mario de Baseggio

2005-09-22, 07.57 GMT
Dankeschön, Ueli!
Heute hat mein Arbeitskollege Ueli seinen letzten Tag bei UBS. Mehr noch, es ist sein letzter Arbeitstag überhaupt, ab 12.00 Uhr ist er nämlich hochoffiziell pensioniert.
In den vergangenen knapp zwei Jahren haben wir regelmässig unsere Apfel-Sandwich-Müesli-Pause gemeinsam verbracht und dabei so manches interessantes und lustiges Gespräch geführt. Dabei war ich oft dankbar für Uelis Tipps und Anregungen, die er aus seinem beachtlichen Erfahrungsschatz nach 19 Jahren bei UBS schöpfen konnte.
Natürlich beschränkten sich unsere Unterhaltungen nicht aufs Geschäftliche, ich habe vom angefressenen Skifahrer zum Beispiel gelernt, worauf ich bei einem möglichen Kauf eines Skidresses zu achten hätte und war immer über die aktuelle Gesetzeslage der Hochstamm-Kulturen im Kanton Aargau informiert.

Ueli, ich möchte dir auf diesem Weg herzlich für alles danken! Natürlich wünsche ich dir für die Zeit nach
UBS alles Gute, endlich kannst du dich den wirklich wichtigen Dingen widmen. Zum Beispiel dem Grossvatersein. Oder dem Unter-der-Woche-Skifahren. Langweilig wird es dir bestimmt nicht werden, das weiss ich genau!
Mario de Baseggio

2005-09-19, 11.28 GMT
Wochenende in Wien
Das letzte Wochenende verbrachten wir in Wien. Trotz herbstlichem Regenwetter konnten wir zwei tolle Tage geniessen. Viel kaiserlich-königlich geprägte Kultur, Wienerische Freundlichkeit und reichhaltige und bodenständige Köstlichkeiten machten den Kurztrip zu einem vollen Erfolg.
Stephansdom, Karlskirche, Schloss Schönbrunn, die Hofburg und die dazugehörige Schatzkammer, die Staatsoper - das sind nur einige der Attraktionen, über die Wien verfügt. Besonders beeindruckend waren sicherlich die kaiserlichen Insignien, inklusive der reich mit Juwelen geschmückten Kaiserkrone, die in der weltlichen Schatzkammer der Hofburg ausgestellt sind, und die wunderschöne Wiener Staatsoper. Da wir die Oper zufälligerweise am Sonntag besichtigten, durften wir sogar die Bühne betreten und erlangten so etwas Einblick in die beeindruckende Logistik und Technik des Bühnenbaus.
Das kunsthistorische Museum mit Werken von Tizian, Raphael, Canaletto, Rembrandt, Velázquez und vielen mehr gefiel uns ebenfalls ausnehmend gut, wenn wir auch gestehen müssen, dass uns die ägyptische Sammlung am meisten begeisterte.

Natürlich durften die Besuche in den Kaffeehäusern nicht fehlen, wobei sich uns zum Schluss die wahre Bedeutung der k.u.k. Monarchie erschloss, nämlich die Kaffee- und Kuchen-Monarchie!
Zur Bildergalerie.
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-08-07, 15.47 GMT
Die Halsschmerzen Seiner Heiligkeit
Heute nahmen wir die Gelegenheit wahr, den 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso bei seinem Vortrag im frisch renovierten Hallenstadion zu sehen. Der sympathische Religionsführer legte in bestechender Einfachheit seine Sicht der Welt dar. Natürlich blieb auch die eine oder andere humorvolle Bemerkung nicht aus.
Er habe keine übermenschlichen Fähigkeiten und auch keine Heilkräfte, wie viele Menschen irrtümlich meinen. So leitete Seine Heiligkeit seinen Vortrag mit dem Titel «Mitgefühl die Quelle des Glücks» ein. «Wenn ich Heilkräfte besässe, dann hätte ich jetzt keine Halsschmerzen!» scherzte der 70-Jährige.
In der Folge entwickelte er sein Konzept von den menschlichen Grundwerten und deren Bedeutung für ein erfülltes Leben. Sich um andere zu kümmern, Mitgefühl zu empfinden, heisse gleichzeitig auch, etwas für sich selbst zu tun. Schliesslich sei man ein Teil der Gesellschaft. Ausserdem solle man versuchen, Problemen mit einer positiven Grundhaltung zu begegnen. Jede schwierige Situation berge nämlich auch gute Seiten, so der Dalai Lama. «Ich, zum Beispiel, habe gerade Halsweh. Das ist nicht gut und etwas ärgerlich. Dafür bekomme ich von meinen Freunden umso mehr Süssigkeiten!» Mit diesen Worten nahm er unter allgemeinem Gelächter erneut eines der Ricola-Bonbons in den Mund, die ihm offenbar ausgezeichnet schmeckten.
Zum Schluss der Veranstaltung beantwortete Seine Heiligkeit noch einige Fragen aus dem Publikum. So war unter anderem zu erfahren, dass er jeden Tag um 03.30 Uhr aufsteht, dafür aber auch bereits um 20.30 Uhr wieder zu Bett geht. Ausserdem habe er auf langen Flügen immer noch zwei Brote in seinem Handgepäck, weil das an Bord servierte Frühstück seinen Bauch nicht zu füllen vermag, so der Friedensnobelpreisträger.
Mario de Baseggio

2004-12-14, 09.26 GMT
Zweiter Showdown in der Pampa!
Wie bereits zu Anfang Oktober kam es auch gestern wieder zum Wettkampf erster Güte im Anwesen des «Cleaners». Die ofenfrischen Kopien von «Halo 2» bescherten uns einen Heidenspass.
Alex «NastyDragon», Ray «The Cleaner» und ich, «1st Rank CTU Spargelschäler» mussten leider auf die Teilnahme von Oli «Leon» verzichten, weil es mit der Verbindung zum Netz nicht klappen wollte. (Das kommt wohl daher, dass sich die Villa Clean weit in der Provinz befindet, wo man sich noch heute Briefe mittels Leuchtfeuer übermittelt.) Dennoch erreichten die Kämpfe bislang undenkbare Kreisch-Phon-Stärken. Legendäre Szenen reihten sich aneinenander, wie Perlen vor die Kampfsäue. Beispiel: «Schäler» feuert eine Rakete auf «Nasty». Dieser weicht behende aus, der explosive Propulsor trifft dennoch, nämlich «Cleany», der nichtsahnend um die Hausecke gelaufen kommt. Erst um 23.45h trennten wir uns von unseren nassgeschwitzten Controllern. Ich danke euch, «Cleaner» und «Nasty» für das Gastrecht, bzw. das offerierte Geknabber und dafür, dass ihr so gute Verlierer seid!
Mario de Baseggio

2004-06-22, 20.53 GMT
Vergognatevi!
Die Azzurri sind aus dem Turnier. Und wir sind selbst schuld. Hätte unsere Mannschaft begriffen, worum es beim Fussball geht - ums Toreschiessen nämlich - dann wäre uns das heutige Trauerspiel gegen Bulgarien erspart geblieben.
Es war seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1982 nie mehr wirklich einfach, ein Tifoso der Squadra Azzurra zu sein. Wann gelang es uns jemals wieder, eine Vorrunde ohne Probleme zu überstehen? Jedesmal dasselbe: Taktieren, minimalistisches Geplänkel und am Ende jeweils ein glücklicher, eigentlich unverdienter Einzug in die nächste Runde.

Was bei dieser EM anders war, war lediglich das fehlende Glück. Wer immer mit dem Feuer spielt, der verbrennt sich früher oder später die Finger. Den Viertelfinal haben wir bereits im Spiel gegen Schweden vergeben, als wir ein dürftiges 1:0 nach Hause schaukeln wollten. Nach dem Ausgleich der Schweden hat die Squadra in den letzten 5 Minuten versucht, einen Siegtreffer zu erzielen. Vergeblich. Dennoch waren es wohl die einzigen Momente, in denen das wahre Potential dieser Mannschaft aufblitzte - die Schweden waren in dieser Endphase enorm unter Druck, ein Tor hätte in jeder Sekunde fallen können.

Der Leichtsinn unserer Mannschaft, die Selbstherrlichkeit, mit der sich unsere Stars gebärdeten, sie wurde uns letzlich zum Verhängnis. Wer behauptet, die Schiedsrichter seien parteiisch, oder wer sagt, dass die Entscheidungen von Giovanni Trapattoni die Niederlagen verursacht hätten, der liegt falsch. Und wenn jetzt gar noch Stimmen aufkommen sollten, die Skandinavier hätten ihr 2:2 abgesprochen, dann wäre das eine Frechheit sondergleichen!

Man gewinnt Spiele nicht, indem man seine Gegner wie Francesco Totti anspuckt oder wie Gennaro Gattuso prinzipiell in die Beine fährt. Man gewinnt Fussballspiele, indem man Tore schiesst. Dänemark und Schweden haben das begriffen, wir nicht. Daher fahren wir zu Recht nach Hause, auch wenn es mir gar nicht schmeckt, das sagen zu müssen.

Den Mannschaften von Schweden und Dänemark gratuliere ich zum Weiterkommen und zur guten Leistung. Sie können stolz auf ihr Spiel sein. Und für uns bleibt die ewige Hoffnung, dass wir im nächsten Turnier endlich wieder einmal zeigen, wozu wir in der Lage sind.
Mario de Baseggio

2003-11-26, 07.15 GMT
L'ultima Miss Italia
Gestern war ich mit Patrick und Oli im Restaurant Pompei und habe dort zum letzten Mal - und nicht frei von Wehmut - meine traditionelle Pizza «Miss Italia» verdrückt.
Das wird in Zukunft nicht mehr geschehen. Und es hat nichts mit meinem neuen Zivilstand zu tun: Schon bald werde ich nämlich in Altstetten arbeiten, es wird also schwierig sein, die Jungs über Mittag zu treffen.
Mario de Baseggio

© 2018 baseggio.com | moehlecke.com