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Today in 2016 Vier Tage in Prag
Today in 2016 90 Jahre Lúcio
Today in 2010 Zirkus Knie auf der Landiwiese
Today in 2006 Einen halben Meter mehr Mensch auf der Erde
Today in 2004 Extreme Snorkel Testing
Today in 2003 Guess Who's Back!

2018-05-14, 07.00 GMT
Fünf Tage in Athen
Gestern sind wir wohlbehalten von unserer Kurzreise in die griechische Hauptstadt zurückgekehrt. An allen Ecken und Enden Athens ist die Geschichte gegenwärtig: Die Akropolis mit Parthenon und Erechtheion, der Hafen von Piräus und das Olympische Stadion, alles bedeutsame Orte für die Menschheit.
Zur Foto-Galerie "Athens 2018"
Mario de Baseggio

2017-01-06, 06.30 GMT
Das war 2016
Am 6. Januar ist es wohl noch nicht zu spät, einen Blick auf das vergangene Jahr zu werfen. 2016 wird mir als ein Jahr der grossen Veränderungen in Erinnerung bleiben: Eva und ich haben neue Jobs angetreten, Sophia ist in die Mittelstufe avanciert, was einen Lehrerinnenwechsel mit sich brachte und meine Schwiegereltern sind von Rütihof nach Baden gezogen. Doch nicht nur auf persönlicher Ebene tat sich viel, auch politisch wurde vieles umgekrempelt (Brexit, Trump etc.). Der Krieg und das Flüchtlingselend in Syrien, die Anschläge in Berlin, Brüssel, Nizza, Orlando und Istanbul, das Erdbeben in Italien und der Tod einiger grosser Persönlichkeiten wie Muhammed Ali, Leonard Cohen und Prince: so zeigte sich 2016 von seiner schwierigen, traurigen Seite. Im krassen Gegensatz dazu konnten wir auf persönlicher Ebene unzählige schöne Momente erleben, als Beispiel führe ich einige der faszinierenden Destinationen an, die wir in diesem Jahr bereisen konnten: Wien, London, Prag, Istrien und natürlich New York City. In diesem Sinn wünsche ich uns allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2017!
Mario de Baseggio

2016-11-06, 15.59 GMT
New York City und Orlando - die Bildgalerie
Gerade rechtzeitig zur US-Präsidentschaftswahl habe ich es noch geschafft, die Bilder unserer Städtereise von April und Mai aufzubereiten.
Zur Bildergalerie "New York City and Orlando 2016"
Mario de Baseggio

2015-11-08, 14.38 GMT
Eine kleine Auszeit am Bodensee
Bei fantastischem Herbstwetter genossen wir das Wochenende am Bodensee. Nach einem Besuch im Thermalbad Konstanz ging es mit der Fähre nach Meersburg. Das Bild zeigt den Blick aus dem Café Droste, wo wir im Schein der untergehenden Sonne Waffel, Hugo und Bier kredenzten. Nach einer ruhigen Nacht war heute die Reihe am Pfahlbau-Museum, wo wir viel Interessantes über das Alltagsleben der Menschen aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit erfuhren. Zum Abschluss unseres Ausflugs besichtigten wir die Basilika in Birnau, ein üppig verzierter Barockbau mit wunderschönem Blick auf das Schwäbische Meer. Nach einer letzten deftigen Verpflegung im Meersburger Löwen traten wir die Heimreise an.
Mario de Baseggio

2013-10-14, 17.47 GMT
Vielseitiger Kanton Bern
Die vergangene Woche verbrachten wir im Heimatkanton meiner Mutter Helen. Zuerst besuchten wir die Schaukäserei in Affoltern im Emmental und besichtigten das Schloss Burgdorf. Die Bundeshauptstadt bildete mit dem Bundeshaus, dem Bärenpark und der überaus interessanten Sammlung des Naturhistorischen Museums die zweite Etappe der Reise. Weiter ging es ins Oberland mit der Beatushöhle am Thunersee und mit Schlittschuhlaufen in Grindelwald. Aufgrund des anhaltenden Nebels verzichteten wir auf die Kleine Scheidegg und begingen stattdessen die tosende Aareschlucht. Das 17. Älplerfest in Lenk im Simmental bildete den Schwerpunkt am Samstag, gestern Sonntag genossen wir als grossartigen Abschluss unserer Rundreise Schnee und Sonne auf knapp 2000 Metern über Meer auf dem Betelberg. Wir sind beeindruckt von der Schönheit und Vielfalt des Kantons Bern.
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt den Blick Richtung Süden auf dem Murmeliweg, nahe der Bergstation Leiterli.

2012-11-25, 10.27 GMT
Ladies-Tag
Gestern feierte ich meine Halbzeit im engen Kreis, nämlich zusammen mit Claudia, Karin und Manuela. Wie es sich für inzwischen also gestandene Frauenzimmer gehört, taten wir dies ganz ladylike: eine Stretchlimousine von www.stretchcar.ch chauffierte uns in die italienische Modemetropole Mailand. Dort assen wir ganz hervorragend zu Mittag und ergaben uns dann dem kollektiven Shopping-Rausch. Die Zeit verflog wie im Flug, um sechs Uhr abends begaben wir uns bereits wieder auf die Rückreise. An der Grenze erfuhren wir, wie leicht sich italienische Zöllner von vier Frauen in einer Limousine zu Prosecco im Dienst verleiten lassen und hatten auch sonst eine spassige Heimreise (obschon die kurvenreiche Fahrt Karin und Claudia zuweilen heftige Übelkeit bescherte). Es war ein absolut toller Tag und nicht das letzte Mal, dass wir so etwas gemacht haben. Eines jedoch ist für uns alle vier klar: Der nächste Trip wird erst geplant, wenn auch Ingrid wieder dabei sein kann. Also Ingrid, nicht traurig sein, wir wiederholen das!
Eva Moehlecke de Baseggio

2012-11-12, 15.18 GMT
Vierzig Jahre Eva
Gestern war gemäss Sophia "mein grosser Tag", ich durfte meinen vierzigsten Geburtstag feiern. Das begann ich mit einem Brunch im Kreise der Familie und beendete es mit einem Apéro zusammen mit Freunden und Nachbarn. Dass es recht lebhaft wurde, dafür sorgten schon die dreizehn Kinder inklusive zweier Babies. Dennoch blieb genug Raum für witzige Gespräche und fröhliches Anstossen. Mir hat der Tag riesig Spass gemacht, vielen Dank allen Beteiligten!
Eva Moehlecke de Baseggio

2012-05-23, 05.27 GMT
Wenn eine eine Reise tut...
Während der letzten Monate konnte ich Woche für Woche sehen, wie die alte Maschinenfabrik Oerlikon für ihren Umzug vorbereitet wurde. Gestern war es nun so weit. Das 80 Meter lange und 6200 Tonnen schwere Haus trat seine Reise an. Drei hydraulische Pumpen verschieben das Gebäude auf 500 Stahlrollen um 60 Meter. Dieses Spektakel liess ich mir natürlich nicht entgehen. Und so kann ich nun, wenn die MFO heute Nachmittag dann hoffentlich an ihrem Ziel angekommen sein wird, zu Recht sagen: Ich war dabei! Zumindest bei 50 Zentimetern.
Eva Moehlecke de Baseggio

2012-05-13, 18.36 GMT
Trampolinoooooo
Zu ihrem fünften Geburtstag hat Sophia von ihrem Gotti Ingrid einen Gutschein für einen Trampolino-Besuch geschenkt bekommen. Anfangs Mai wurde dieser eingelöst. Die Jungmannschaft, bestehend aus Eileen und eben Sophia, steigerte sich in einen veritablen Gumpi-Kletter-Schaukelrausch hinein. Nach drei Stunden Toing-toing-toing war der Hüpfdrang (-zwang?) dann doch soweit befriedigt, dass wir wieder über die bevorstehende Heimreise sprechen konnten. Vielen Dank, Ingrid und Eileen, es war toll!
Zu den Bildern
Eva Moehlecke de Baseggio

2010-09-26, 17.37 GMT
Ein schöner Tag!
Heute ist mein Arbeitgeber UBS anlässlich des Grossen Preises von Singapur zum ersten Mal als Sponsor der Formel 1 in Erscheinung getreten. Das Bild ist ein Screenshot der BBC-One-Übertragung, der spätere Sieger Fernando Alonso steuert seinen Ferrari erfolgreich an unserem Logo vorbei. Ich bin eigenartig davon berührt.
Mario de Baseggio

2010-09-15, 14.40 GMT
18,5 Jahre danach
Ich habe soeben Bilder meiner Australienreise 1992 ins Web gestellt. Möglich wurde dies durch meinen Chef Felix, der mir einige meiner damals geschossenen Dias mit seinem Spezialscanner digitalisiert hat. Gemeinsam mit meinem Schulfreund Stefan bin ich damals sieben Wochen in Downunder herumgereist, für uns beide war es der erste grosse selbständige Trip, daher bedeuten mir die Bilder viel. Merci vielmals, Felix!
Zur Galerie "Australia/Hongkong 1992"
Mario de Baseggio

2010-08-15, 18.17 GMT
Hello and Goodbye!
Nach über vier Jahren haben wir heute Sophias Cousine zweiten Grades, Letícia, getroffen. Gemeinsam mit [undisclosed] und [undisclosed] samt Anhang verbrachten wir bei Yvonne und Lúcio einen gemütlichen Sonntag inkl. Mittagessen. Bereits morgen wird Letícia nach Gstaad weiterreisen und dort in einem Fahrrad-Höhentrainingslager die Grundlagen für ein erfolgreiches Abschneiden in London 2012 zu legen. Wir wünschen unserer Olympionikin alles Gute und freuen uns schon darauf, sie das nächste Mal zu sehen.
Mario de Baseggio

2010-07-25, 15.31 GMT
Das Ende einer Auszeit
Heute ist der letzte Tag meines Sabbaticals. Seit dem 1. Mai war ich frei, den Dingen nachzugehen, die mich ausserhalb des Berufs faszinieren.
Ich konnte in dieser Zeit ausgiebig fotografieren, Sport treiben und reisen, darüber hinaus war es mir möglich viel intensiver am Alltagsleben meiner Familie teilzuhaben, als dies der Fall ist, wenn ich im Büro bin. Ich hatte zahlreiche interessante und lustige Begegnungen, etwa mit dem Hochspannungleitungsexperten Kadri aus Prishtina oder dem frustrierten griechischen Bordmechaniker Nikolaos, der seinen Dienst auf einer 60-Meter-Privatyacht versieht. Die Reisen nach Venedig, Frankreich und in die Toscana waren lehr- und erlebnisreich. Ich denke da zum Beispiel an einen Reifenplatzer in the middle of nowhere oder die bewusstseinserweiternde Erfahrung, von der Mutter aller Duschköpfe, einem Bossini Dinamica 14cm, sanft berieselt zu werden.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinem Arbeitgeber
UBS AG und namentlich bei meinem Chef Felix und meinem Chefchef Martin dafür bedanken, mir diese hervorragende Gelegenheit gegeben zu haben. Ganz besonders verbunden bin ich ausserdem Ursi und Jürgen, die mich während meiner Abwesenheit vertreten haben. Und schliesslich möchte ich noch Eva und Sophia dafür danken, dass sie mich die knapp drei Monate so toll ertragen haben. Ich liebe euch!

Morgen bin ich wieder im Büro und - damit diese Frage auch beantwortet ist - ich freue mich darauf. Ich bin in der glücklichen Situation, dass mir die Arbeit ebensoviel Spass bereitet, wie der private Teil meines Lebens. Deshalb bleibt mein einziges kleines Problem nach wie vor, dass ich für alles, was ich gerne tue, zu wenig Zeit habe. Ist halt alles eine Frage der Balance.
Mario de Baseggio

2010-06-26, 16.25 GMT
Die Schweizer und die Azzurri sind raus
Eine einfach zu begreifende Wahrheit: Es genügt nicht, erst in der 75. Minute der dritten Vorrundenpartie mit fussballspielen zu beginnen, um in die Achtelfinals einer Weltmeisterschaft vorzustossen. Genau das haben wir aber versucht und prompt die entsprechende Rechnung präsentiert bekommen. Die Italiener reisen nach Hause, ich gratuliere den tapfer kämpfenden Slovaken zum verdienten Sieg!

Leider mussten wir gestern auch vernehmen, dass es den Schweizern gestern trotz grossartigem Auftaktsieg gegen den Europameister Spanien nicht gereicht hat. Einer unglücklichen Niederlage gegen Chile ist ein Unentschieden gegen Honduras gefolgt. (Letzteres Spiel konnten wir am französischen Fernsehen nicht sehen.) Jetzt liegen unsere Hoffnungen natürlich bei der Seleçao, die bislang einen soliden Eindruck hinterliess.
Mario de Baseggio

2009-10-30, 04.36 GMT
Philipp unterwegs
Heute startet mein Arbeitskollege Philipp seine lange geplante Ozeanienreise. Während mehrerer Wochen wird er gemeinsam mit seiner Frau Anna Australien und Neuseeland entdecken. Viel Spass und "take care, mate"!
Zum Reise-Blog von Anna und Philipp
Mario de Baseggio

2008-11-11, 07.55 GMT
Drei Tage in Berlin
Es hat fast 39 Jahre gedauert, bis ich zum ersten Mal die Hauptstadt unseres nördlichen Nachbars besucht habe. Gleich nach unserer Ankunft im Hotel Luisa's Place beim Adenauer-Platz, haben wir am Kurfürstendamm eine Curry-Wurst verdrückt. Ein gelungener Auftakt für den kleinen Städtetrip, den wir anlässlich unseres fünften Hochzeitstages unternommen haben.
Am Freitagabend sahen wir in der Berliner Staatsoper "Così fan tutte" in einer ebenso witzigen wie gelungenen Aufführung. Die erste Operninszenierung von Doris Dörrie lässt die Geschichte in den frühen Siebzigern spielen, Ferrando (Jeremy Ovenden) und Guglielmo (Hanno Müller-Brachmann) sind Geschäftsleute und keine Soldaten. Sie verkleiden sich auch nicht als orientalische Herren, sondern folgerichtig als Hippies.

Wir sassen in der ersten Reihe und konnten das Ensemble aus nächster Nähe bei der Arbeit beobachten. Manchmal fast zu nahe, wir können von Glück reden, dass uns die Spucke von Roman Trekel (Don Alfonso) nicht getroffen hat. Unsere Sitznachbarn sassen bei den lauteren Partien buchstäblich im Regen. Beeindruckt waren wir von der Leistung des Dirigenten, Dan Ettinger, der während knapp drei Stunden seine Musiker anfeuerte oder zurückhielt und den Sängern abwechselnd das Tempo vorgab, oder - vor allem während der Soli - deren Tempo geschickt aufnahm. Katharina Kammerloher in der Rolle der Dorabella bot eine solide Leistung, auch Anna Samuil (Fiordiligi) bewies - bis auf kleine Schwächen in der Koloratur - ihr Können. Besonders erwähnen möchten wir noch den brasilianischen Sopran Adriane Queiroz, die mit ihrem komödiantischen Talent die quirlige Despina blendend interpretierte.

Den Samstagmorgen verbrachten wir mit dem typischen Touristenprogramm: Doppeldeckerbusrundfahrt vorbei an der Gedächtniskirche, Checkpoint Charlie, Alexanderplatz etc. Beim Brandenburger Tor sind wir zu Fuss weiter und haben uns ebendieses, den Bundestag und das Holocaust-Mahnmal genauer angeschaut. Die 2711 grauen Stelen des Denkmals bedürfen der Interpretation des einzelnen Betrachters. Der "Place of no meaning", wie Peter Eisenman ,der Schöpfer des Kenotaphs, sein Werk auch bezeichnet, vermittelt an keiner Stelle Sicherheit oder Gewissheit. Wie wir denken, sehr passend.

Nachdem wir am Potsdamer Platz Stücke der Berliner Mauer sehen konnten, entschlossen wir uns, in einem Kino im Sony-Center-Gebäude den neuen Bond zu sehen. "Quantum of Solace" gefiel uns hervorragend. Ein unheimlich schnell geschnittener, von Marc Forster gekonnt inszenierter moderner Actionstreifen. James-Bond-Fans alter Schule wird der Film wohl zu weit vom "richtigen" 007-Feeling weg sein. Wir fanden es hingegen toll, dass man sich vom drögen "Geschüttelt-nicht-gerührt"-Mief gelöst und alte Zöpfe (Moneypenny, Q, Gadgets usw.) abgeschnitten hat. Daniel Craig versteht es ausgezeichnet, den Agenten im Spannungsfeld von Pflichterfüllung und persönlicher Rache zu zeigen. Ein wirklich guter Film. (Wenn man damit leben kann, dass nicht aus Kugelschreibern geschossen wird und die im Film vorkommenden Frauen mehr als nur Staffage sind.)

Der Sonntag stand im Zeichen der Rückreise. In weniger als 25 Minuten brachte uns die Buslinie 109 vom Adenauer-Platz zum Flughafen Berlin-Tegel, weitere drei Stunden später waren wir wohlbehalten in der Schweiz angekommen.
Mario de Baseggio

2008-05-12, 17.43 GMT
Bella Italia, bella Toscana
Die letzte April- und die erste Maiwoche verbrachten wir in Italien. In der ersten Woche besuchten wir Marios Verwandtschaft in Trieste, die zweite Woche wohnten wir auf einem alten Weingut in der Toscana. Siena, San Gimignano, Monteriggioni und Pienza schauten wir uns auf Tagesausflügen an.

Die sanfte Landschaft, die südliche Vegetation, die perfekt eingepasste Architektur sowie gerade in dieser Region Vino und Pasta begeisterten uns. Wir werden sicher bald wieder in die Toscana reisen.
Zur Galerie
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2008-05-03, 10.20 GMT
Zurück von der Italienreise
Heute morgen sind wir gegen 5 Uhr wohlbehalten von unseren zweiwöchigen Ferien zurückgekehrt. Nach Verwandtenbesuchen in Triest folgte eine schöne, entspannte Woche in der Toscana. Bilder folgen...
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt die Anfahrt zu unserem Hotel "Villa Dievole" im Abendlicht.

2006-09-05, 05.58 GMT
Der Tod eines Jaegers
Auf unserer Australienreise im Fruehling 2005 begegneten wir immer wieder dem Namen Steve Irwin. Im Reptile Center in Alice Springs lernten wir eine Echse kennen, die den beruehmten australischen Moderator von Tiersendungen in die Hand gebissen hatte. In der Naehe von Cairns fuhren wir am Zoo vorbei, der von Irwin gefuehrt wurde.
Bereits zuvor hatten wir zahlreiche Episoden seiner Sendung "Crocodile Hunter" gesehen. Diese Sendungen hinterliessen stets einen zwiespaeltigen Eindruck. Einerseits konnte man die faszinierenden Tiere ausgezeichnet sehen, die Liebe Irwins zu ihnen war offenkundig. Andererseits waren die Dokus auch immer gepraegt von einer gewissen Effekthascherei, Steve betonte immer, wie gefaehrlich einige der gezeigten Tiere seien und begab sich selbst in Situationen, die wir als verantwortungslos bezeichnen wuerden.
Gestern mussten wir auf
www.cnn.com lesen, dass Steve Irwin beim Filmdreh vor Port Douglas durch den Stich eines Rochens ums Leben gekommen ist. Er hinterlaesst eine Frau und zwei kleine Kinder. War es das wert?
Mario de Baseggio
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2005-12-31, 12.26 GMT
Das war 2005
Wenn der letzte Tag des Jahres kommt, ist man geneigt, zurück zu blicken und eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Was haben wir im vergangenen Jahr erlebt, was hat uns berührt, was war schön und was war weniger schön?
Das Jahr 2005 war leider von menschlichen Tragödien geprägt, wie man sie in dieser medialen Konzentration noch selten erlebt hat. Der Tsunami hatte am 26. Dezember 2004 Hunderttausende in den Tod gerissen, richtig bewusst wurde uns das Ausmass der Katastrophe im Januar, als die Bilder der verwüsteten Gebiete, der zerstörten Städte und der trauernden Menschen während Wochen zu sehen waren.

Im Laufe des Jahres kamen weitere schlimme Nachrichten dazu. New Orleans versank in den Fluten und im Chaos, in Pakistan nahm ein Erdbeben vielen Menschen das Leben und den Hinterbliebenen die Hoffnung. Bombenanschläge in London und auf Bali, der nicht enden wollende Konflikt im nahen Osten und das Desaster im Irak - schlimme Schlagzeilen prägten die letzten 12 Monate.

Unsere Gedanken sind bei den Menschen, denen das Glück nicht zur Seite stand. Und sie sind bei all den Menschen, deren Unglück von den Medien und der Weltöffentlichkeit unbeachtet blieb. Wie viel wissen wir eigentlich über die Kriege in Myanmar, Nepal und Sudan? Wie steht es mit dem angeblichen Frieden in Burundi? Ein Unglück in Afrika hat den geringeren "News-Wert" als ein Unglück in Europa und den USA. Daher finden in unseren Medien gewisse Ereignisse gar nicht statt. Das muss zu denken geben.

Im Gegensatz zu den turbulenten Ereignissen in der Welt können wir aus persönlicher Sicht auf ein schönes, spannendes und erfülltes Jahr zurück schauen. Wir haben viel gesehen und viel gelernt. Die Ferienreisen in den Weiten Australiens und auf der Götterinsel Bali hinterliessen bleibende Eindrücke. Wir sahen den Dalai Lama im Hallenstadion, den Pianisten Lang Lang in der Tonhalle und Ronaldinho im Camp Nou. Dazu kamen viele schöne Ereignisse und Begegnungen, sie waren so zahlreich, dass wir sie an dieser Stelle nicht aufzählen können.

Wir schauen zuversichtlich auf das kommende Jahr und hoffen, dass es der Welt besser gehen wird. Unseren Freunden und Verwandten danken wir für die schönen gemeinsamen Stunden und wünschen allen einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Neues Jahr.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-11-02, 16.42 GMT
Ein bewegtes Wochenende
Wir haben ein intensives Wochenende hinter uns. Nach über einjähriger Abwesenheit, bzw. einer ausgedehnten Reise durch Nordamerika und Mexiko, gaben sich letzten Samstag Helen und Guido wieder einmal die Ehre, bei uns in Zürich aufzukreuzen. Vier Tage wohnten sie bei uns, nach dieser langen Zeit gab es schliesslich gehörig viel zu erzählen.
Eine grosse, weisse Bugwelle, die vor unserem Wohnzimmerfenster vorüberschwappte, kündigte die Ankunft des Wohnmobils und seiner Besitzer an. Der herbstlichen Witterung hatten wir es zu verdanken, dass sie dieses Mal jedoch nicht in ihrem fahrbaren Heim wohnten, sondern bei uns.
So konnten wir denn in Ruhe alles Wichtige und Unwichtige ausführlich durchhecheln. Beide Seiten hatten - wie könnte es anders sein! - unzählige Fotos zu präsentieren, was wohl wiederum beidseitig neues Fernweh weckte. Der Reisevirus liegt definitiv in der Familie.

Am Samstag Abend gingen wir dann gemeinsam ins Kongresshaus, um uns die Kung Fu-Show der chinesischen Shaolin-Mönche anzuschauen. Wie immer ging dabei so einiges zu Bruch, Metallplatten, Holz, Steine, zum Glück jedoch keiner der Mönche oder Nonnen. Neu an der Show war vor allem die Einbindung der Nonnen von Yong Tai. Wie das Shaolin Kloster gehört auch das Yong Tai Kloster zu den Geburtsstätten des Zen Buddhismus und der Kung Fu-Kampfkunst. Die Show erzählt unter anderem vom friedlichen Kampf der Nonnen um Gleichberechtigung. Kritisieren kann man vielleicht, dass ob etwas gar viel Show-Geplänkel der Funke nicht so richtig überzuspringen vermochte. Dennoch war es ein sehr schöner und spannender Abend.

Ebenfalls letzten Samstag fand ein weiteres wichtiges Ereignis statt:
Manuela feierte ihre erste Vernissage in der Nelle Gallery in Zürich. Dort zeigt sie bis Mitte Dezember einige ihrer Specksteinskulpturen und Bilder. Nach so einem Ereignis sind wir doppelt stolz, zwei echte Egloffs bei uns zu Hause hängen zu haben!
Manuelas Website über ihre Kunst.
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-10-15, 10.41 GMT
Die Sonne hinter einigen Wolken
Darf man den «Cirque du Soleil» nicht wirklich gut finden? Wir haben gestern eine Vorstellung des Programms «Dralion» in Wallisellen gesehen und waren vom Gebotenen eher enttäuscht.
Afrikanische Exotik, chinesische Kampfsport-Ästhetik, klassisches Ballett und reichlich Bollywood-Glamour. Vier der Zutaten, aus dem die «Dralion»-Suppe gekocht wird. Natürlich bleibt es nicht nur bei vier, japanische Koto-Trommler, italienische Commedia dell'Arte, indonesisches Schattenspiel und zahlreiche weitere ethnische Versatzstücke werden im Minutentakt wild durcheinander gemischt. Die Vorstellung erstickt sich in ihrer eigenen Vielfalt, der Plot wirkt gekünstelt und forciert. Wir haben uns gefragt, ob es nötig ist, alles, was gegenwärtig «hipp» - und damit kommerziell verwertbar - ist, in eine Show zu packen. Besonders schade ist dabei die Tatsache, dass die Leistung einzelner Artisten zu wenig zur Geltung kommt.

Besonders hervorheben und von der Kritik komplett ausnehmen möchten wir den ukrainische Jongleur und Tänzer Viktor Kee, der uns mit seiner Nummer von Weltformat begeistern konnte. Verblüffend, wie er mit den bis zu 7 Bällen jonglierte und sich gleichzeitig schlangenartig elegant bewegte!

Zu erwähnen ist aber auch, dass in fünf der neun gezeigten Akrobatik-Teile der anderen Artisten arg gepatzert wurde. Für eine Veranstaltung mit Ruf von Weltklasse (und entsprechenden Eintrittspreisen) eine schlechte Bilanz.
Viktor Kee - Die Website des unglaublichen Jongleurs.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-12-12, 09.18 GMT
Ein bauchiges Wochenende
Der Samstag Abend wurde dann im Kreise der Familie verbracht, unsere 2 Monate alte Nichte [undisclosed] war der Star des Abends und liess sich durch den anhaltenden Schluckauf (mit ganz viel Bauchgeschüttel) nicht aus der Ruhe bringen. Was noch folgt, ist Marios Teilnahme am Silvesterlauf. Ich hoffe sehr, dass sein Bauch der Anstrengung standhalten und nicht in den allgemeinen Bauchtumult dieses Wochenendes einstimmen wird...
Eva Moehlecke de Baseggio

2004-02-24, 18.34 GMT
Der Adler fliegt nach Hause
Nach drei Monaten in der Schweiz fliegt der Shaolin-Mönch Liu Wen Qiang morgen zurück in seine Heimat. Er wird dort wieder seinen Platz im Kloster in Henan einnehmen.
Leider konnte ich aufgrund meiner Vergiftung von letzter Woche nur bei drei Unterrichtsstunden anwesend sein. Daher habe ich die Formen, die Liu uns beigebracht hat, nur sehr bruchstückhaft intus. Dennoch war es sehr lehrreich dem buddhistischen Mönch zuzusehen, wie er die Bewegungen eines majestätischen Adlers oder einer wehrwilligen Gottesanbeterin gekonnt nachahmte.

Er hat mir bei meinen ungelenken Versuchen mit Schwert und Schild (meine erste Waffenform!) zugesehen, im Übungskampf mit Tritten beeindruckte mich die unglaubliche Explosivität und Geschwindigkeit seiner Angriffe.

Das Bild zeigt mich mit Liu, dem ich auf diese Weise herzlich danken möchte. Ich wünsche ihm eine gute Heimreise und hoffe, dass ich vielleicht wieder einmal bei ihm in den Unterricht gehen darf.

An dieser Stelle danke ich auch meinem Lehrer Chow, dessen Einsatz diesen Besuch überhaupt erst ermöglicht hat. Nicht unerwähnt möchte ich auch John und René lassen, deren sattelfeste Formenkenntnis es mir erlaubt hat, abzugucken und so - trotz des oben erwähnten Trainingsdefizits - ein bisschen mitzuhalten.
Mario de Baseggio

2003-11-29, 12.50 GMT
Käseorgie bei Manu
Nach langen Monaten des Entzugs musste Manuela endlich wieder einmal ihrem Käse-Craving nachkommen, was bot sich hier mehr an, als eine traute Frauenrunde einzuberufen?
Manuela verwöhnte uns gestern mit einem leckeren Raclette im engsten Frauenkreise. Patrick hatte ob des Käseduftes die Flucht ergriffen, somit gab es kein Halten mehr... Nach dem Essen bewiesen wir einmal mehr, was kreatives Spielen wirklich bedeutet: entgegen unseren Männern, die sich mit tumben Xbox-Spielen beschäftigten, nutzten wir unsere Phantasie bei "Nobody's perfect". Ein superschöner Abend, vielen Dank der Gastgeberin!
Eva Moehlecke de Baseggio

2003-11-29, 12.50 GMT
Xbox-Fight-Night mit den Jungs
Gestern Abend kam es wieder einmal zu einem knochenharten Showdown unter echten Männern: Oli, Patrick und ich trafen uns einmal mehr zum fairen, virilen E-Sports-Wettkampf.
Höhepunkte des Abends waren sicherlich Oli's frisch gekauftes «NHL 2004» und mein «Project Gotham Racing 2», das gestern erst im Markt erschienen ist (und von dessen Website der oben abgebildete Wagen stammt).
Nach einigen Stunden des Motorenlärms, der Bodychecks und natürlich auch der unbarmherzigen Feuergefechte, konnten wir uns noch immer nicht entscheiden, wer denn nun wirklich der röhrigste aller männlichen Testosteron-Platzhirsche sei. Daher müssen wir die Chose anfangs Januar wiederholen, wenn unsere Frauen für einige Tage nach Berlin verreisen.
An diesem Xbox-Marathon werde ich euch zerpflücken wie überreife Cherry-Tomaten, Jungs, verlasst euch drauf!
Official Xbox PGR2 Website
Mario de Baseggio

2003-08-07, 08.22 GMT
Trieste e Venezia
Vor etwas mehr als einer Stunde sind wir aus unseren Kurzferien zurückgekehrt. Alles hat fantastisch geklappt, die gegenwärtig herrschende Hitzewelle hatte zuweilen jedoch einen gewissen Einfluss auf unseren Reise-Rhythmus...
Die fünf Tage in Triest gaben uns genügend Zeit, unsere Verwandten zu besuchen. Zia Maria und Zio Sauro geht es gut, auch wenn sie gewisse Gebrechen des Alters nicht verleugnen können.
Touristischer Höhepunkt der nördlichsten Stadt an der Adria war gewiss der Besuch der «Grotta Gigante», dem grössten öffentlich zugänglichen natürlichen Hohlraum der Welt. Zum Grössenvergleich: In der fast 2 Millionen Kubikmeter grossen Halle hätte der Petersdom Platz!
Während in der Grotte eine konstante Temperatur von 11 Grad Celsius herrscht, waren es draussen stets um die 35 bei grosser Trockenheit. So zwangen uns Waldbrände zwischen Triest und Monfalcone bei der Rückkehr von einem Ausflug nach Cormòns vom Zug in einen Bus umzusteigen. Die Bahnlinie war unterbrochen.
40 Grad im Schatten war der Wert, den wir in den letzten zwei Tagen in Venedig zu gewärtigen hatten. Natürlich verlangsamten wir unseren Schritt und passten das Programm den Gegebenheiten an. So bevorzugten wir kleine, schattige Gässchen und kühle Kirchen.
Die Rückreise war denkwürdig, im Liegewagen, wo wir die Betten der obersten Etage belegt hatten, stiegen die Temperaturen auf 50 Grad. Auf die Frage, warum die Lüftung erst nach Mailand eingeschaltet worden sei, antwortete unser übereifriger Zugbegleiter heute morgen: «Weiss nöd, bi dene Wäge funktioniert einewäg nüüt!»
Mario de Baseggio

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