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Today in 2015 Oper im Dialekt

2018-05-04, 16.44 GMT
Karlsruhe und Europapark
Samstag bis Mittwoch haben wir erholsame Tage in Deutschland verbracht. Das beschauliche Städtchen Karlruhe stimmte uns mit Schloss und Zoo gebührend auf die drei Tage in unserem liebsten Freizeitpark ein. Höhepunkt in Rust war gewiss Sophias erste Fahrt im Silverstar. Es war so toll, dass wir es gleich vier weitere Male wagten...
Mario de Baseggio

2017-08-23, 21.50 GMT
20 Jahre baseggio.net
Folgenden Text habe ich heute zum 20-jährigen Jubiläum unseres genealogischen Projekts auf Facebook gepostet:

Dear Cousins

On August 23, 1997 I registered the web domain "
www.baseggio.net". Creating a dedicated website was the result of intense research that had been ongoing for more than five years already. The purpose of the website was to allow us to share the information we had found about the Baseggio family name and its variations.

In the initial phase, the research was conducted by Franco Baseggio and myself. We spent the early 90ies consolidating all relevant information about the Baseggio family name, sometimes being surprised by very interesting facts and anecdotes, sometimes frustrated by the difficulties to find many needles in even manier haystacks, especially when we tried to get to grips with the various sources for our branches database.

Over time our work was noticed and many people have supported our project by providing information about their closer or wider family. To all of you I would like to express my profound gratitude. Without your help there would be no progress in the project.

There is obviously one man in particular whose contribution was (and of course still is) instrumental to the project: Evaldo Bazeggio. He was the catalyst to bring a whole different level to baseggio.net by filling it with life. He organised the first International Baseggio Family Reunion, an event that was very successful as it brought many cousins together who would not have met otherwise. In the last 13 years 7 reunions have taken place in total, the 8th is scheduled to take place in October 2018. None of this would have been possible without Evaldo.

Franco has most unfortunately passed away in 2007, we miss him dearly. To honour his legacy is one of the main reasons that motivates Evaldo and me to carry on with the project . After 20 years we are still far away from coming to an end.

We invite you to be a part of this, if you wish. You might start by looking up your name in the Branches Section of the website. (Here's a little video which explains how to navigate the data: http://youtu.be/k2jOqvW6uvA) In case you identify gaps or mistakes, your feedback would be very much appreciated!

The website baseggio.net will grow further, progress will be made through tedious work and new exciting discoveries lay ahead. The genealogical project will hopefully continue to connect people across continents and across generations.

Once again: Many thanks to all who made this incredible journey possible!

Mario


Link zur baseggio.net-Facebook-Page
Mario de Baseggio

2016-09-07, 19.56 GMT
Auf dem Weg zum 9. Meistertitel
Heute hat die Eishockeysaison wieder begonnen. Meine Lions haben einen fast perfekten Start hingelegt. Nachdem man die 1:0-Führung in der 59. Minute hatte aus der Hand geben müssen, machte Roman Wick die Sache mit einem sehenswerten Treffer im ersten Angriff der Verlängerung klar. Die ZSC Lions gewinnen verdient 2:1 gegen den stark kämpfenden HC Ambri-Piotta. Ein gelungener Auftakt!
Mario de Baseggio
Im Bild Lukas Flüeler, Screenshot aus der Fernsehübertragung von Teleclub/Swisscom TV.

2015-06-26, 05.13 GMT
Oper für alle: Aida
Am vergangenen Samstag konnten wir auf dem Sechseläutenplatz die zweite "Oper für alle" erleben. Das Opernhaus gab Aida in der Inszenierung von Tatjana Gürbaca mit Latonia Moore in der Titelrolle, Veronica Simeoni als Amneris und Aleksandrs Antonenko als Radamès. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass wir restlos begeistert waren. Die Stimmen waren allesamt stark und beeindruckend, die Art, wie Gürbaca das Hauptmotiv elegant umdeutete und auch die einmalige Stimmung vor dem Opernhaus liessen uns trotz kurzer Regenschauer den Abend in vollen Zügen geniessen. Wir freuen uns jetzt schon auf Pique Dame von Tschaikowsky im kommenden Jahr!
Mario de Baseggio

2014-07-22, 12.44 GMT
Die Plitvicer Seen
Die beiden vergangenen Tage verbrachten wir an den berühmten Plitvicer Seen, einem UNESCO-Weltnaturerbe. Der Nationalpark liegt direkt an der Bosnisch-Herzegowinischen Grenze und verfügt über eine ausgezeichnete Infrastruktur. Die Besucherinnen und Besucher werden mit Booten und Bussen zu den Ausgangspunkten verschiedener Wanderungen gebracht, die jeweilige Dauer des Ausflugs kann zwischen 2 und 8 Stunden betragen. Die Seen sind über ein System von Wasserfällen miteinander verbunden, auf einem Holzsteg wird man an den äusserst pittoresken Kaskaden vorbeigeführt, ohne dass man zu stark in den Lauf der Natur eingreift. Das kristallklare Wasser und die intakte Fauna sind eine Reise wert.
Mario de Baseggio

2014-01-19, 16.59 GMT
ZSC 4, HCD 3
Gemeinsam mit Eishockey-Urgestein Georg, unserer Nachbarin Emilia und Nonno Guido wurden wir heute Zeugen einer beeindruckenden Aufholjagd unseres "Z". Das 0:3, das man sich innerhalb von zwei Minuten in der Anfangsphase des Mitteldrittels eingehandelt hatte, wurde mit viel Einsatz und Kampfwillen noch gedreht. Das Schlussdrittel war ungeheuer spannend, das mit 11'200 Zuschauern ausverkaufte Hallenstadion bebte. Am Ende konnten wir einen 4-zu-3-Heimsieg der Löwen gegen die starken Bündner bejubeln.
Mario de Baseggio

2013-11-10, 11.34 GMT
Kyburglauf 2013
Gestern haben wir am Kyburglauf Andy lautstark angefeuert. Unser Transparent, die Tröten, Pfeifen und Jubelschreie haben unseren Athleten auf den 10 Kilometern begleitet, die Super-Zeit hat er freilich selbst erlaufen, herzliche Gratulation! Das Bild zeigt den späteren Gesamtsieger und neuen Rekordinhaber Guta Ilfiksu aus Villmergen im letzten Rennabschnitt, der gefürchteten Töss-Kyburg-Treppe mit ihren knapp 500 Stufen.
Mario de Baseggio

2013-10-27, 17.45 GMT
ZSC 6 - SCB 0
Heute hat Sophia gemeinsam mit Nonno Guido, meinem Kollegen und ausgewiesenem Hockey-Experten Georg und mit mir ihr erstes Eishockey-Match überhaupt besucht. Der ZSC empfing Meister Bern zuhause im Hallenstadion und spielte stark auf, wir konnten sechs Tore bejubeln. Wir sind jetzt echte Z-Fans (mit Flagge!) und werden sicher wieder einmal die eine oder andere Begegnung live mitverfolgen.
Matchbericht bei tagi.ch
Mario de Baseggio

2013-07-08, 05.30 GMT
Zürifäscht
Am Samstag besuchten wir gemeinsam mit Nonno Guido das Zürifäscht. Bei am Nachmittag noch angenehmen Besucherzahlen vergnügten wir uns an der Chilbi, schmausten Zuckerwatte und Chnoblibrot und starrten uns die Hälse steif. Was sich allerdings mehr als lohnte, wurden doch spektakuläre Flugshows, tollkühne Turmsprünge, waghalsige Akrobatik in 25 Metern Höhe und die Überquerung der Limmat von Grossmünster zu St. Peter auf einem Drahtseil geboten. Das Fest gefiel uns so gut, dass wir am Sonntag Morgen gleich nochmals gingen, Höhepunkt dabei (zumindest aus Erwachsenensicht) die Fahrt mit dem grössten Riesenrad der Schweiz mit einem traumhaften Blick über die Stadt.
Eva Moehlecke de Baseggio

2012-12-10, 12.02 GMT
Kulturelle Dröhnung und ein bisschen Wintersport
Das vergangene Wochenende begann mit dem unbeschreiblich guten Konzert Cecilia Bartolis in der Tonhalle. Begleitet vom Basler Kammerorchester sang sie Stücke ihres neuen Albums "Mission" und brachte uns die Werke des Komponisten Agostino Steffani näher. Der Mezzosopran interpretierte die Arien in gewohnt brillianter Manier, die Kontrolle, die sie über ihre Stimme hat, ist schlichtweg erstaunlich. Mein Glück war vollkommen, als sie als zweite Zugabe Händels "Lascia la spina, cogli la rosa" gab. Minutenlange Standing Ovation waren der verdiente Lohn für die Künstlerinnen und Künstler.

Am Samstag besuchten wir den Film "TinkerBell: Das Geheimnis der Feenflügel" im Kino Capitol 3.
Sophia wurde durch den Animationsfilm glänzend unterhalten, selbst für die Erwachsenen gab es dann und wann einen wirklich lustigen Witz. Insgesamt farbig, harmonisch und kurzweilig - Disney eben.

Den Abschluss unseres kulturellen Reigens bildete das Theater "Pippi im Taka-Tuka-Land" an der Märchenbühne Zürich. Im März 2011 hatten wir dasselbe Ensemble im Theater am Hechtplatz bereits mit einer Dialektfassung des ersten Pippi-Abenteuers gesehen, was uns ausgezeichnet gefallen hat. Wir wurden auch am Sonntag nicht enttäuscht, Kiki Maeder glänzte in der Titelrolle, die Geschichte war gewohnt burschikos und gradlinig. Es ist Erich Vock (Dank starken Abweichungen zum bräunlichen Original) gelungen, eine frische Version dieses Evergreens zu präsentieren.

Der starke Schneefall der vergangenen drei Tage erlaubte es ausserdem, wieder einmal ein Nachtrodeln am Hirslandener Holmenkollen zu veranstalten. Es ist alles ohne schwerere Unfälle über die Bühne gegangen, einzig der Sandkasten am Ende der Auslaufzone hat sich aufgrund der zahlreichen Einschläge schätzungsweise 8cm in Richtung Forchstrasse bewegt.
Mario de Baseggio

2012-02-10, 06.57 GMT
Ein Filmstar in der Familie
Als wir gestern die Episode "Moe n' Joe" der sechsten Staffel der "Sopranos" sahen, wurde uns plötzlich bewusst, dass wir einen Star in der Familie haben. Chueli, der erklärte beste Freund von Sophia, flimmerte in einer gewichtigen Nebenrolle über den Bildschirm. "As himself" tröstete er 2005 offensichtlich Domenica Baccalieri, Tochter von Janice Soprano. Chueli hat uns in den über vier Jahren, die er nun bei uns wohnt, nie von seiner Schauspielkarriere erzählt. Vielleicht hängt seine Verschwiegenheit mit der Rolle zusammen, "Method Acting" in Reinkultur.
Mario de Baseggio

2011-12-31, 13.07 GMT
2011: Annus horribilis
Die zweite Hälfte dieses Jahres stand im Zeichen des Abschieds von meiner Mutter Helen. Die Anteilnahme an ihrem durch eine schwere Krebserkrankung verursachten Leiden und die damit verbundene Machtlosigkeit war seit Sommer eine konstante Belastung für die ganze Familie. Ihr Tod am 19. Dezember setzte ihrer Agonie und der Ungewissheit ein Ende, die Leere allerdings bleibt. Es wird einige Zeit dauern, über den Verlust hinwegzukommen. Es wird gelingen, aber es ist nicht leicht.

Neben dieser Tragödie im nächsten Umfeld wird uns 2011 auch vom Weltgeschehen her als schwierig in Erinnerung bleiben. Die Tsunami-Katastrophe in Japan mit anschliessender Havarie in verschiedenen Kernreaktoren forderte über 20'000 Leben und führte uns vor Augen, wie mächtig die Naturgewalten den Plänen des Menschen zusetzen können. Im Juli kostete der Amoklauf in Oslo vielen unschuldigen Menschen das Leben. Und vor einigen Tagen starben über 1'000 Menschen in den Philippinen an den Folgen des Sturms Washi. Überhaupt hatte man den Eindruck, dass die Welt an vielen Orten aus den Fugen geraten ist. Die Eurokrise, die Aufstände in der Arabischen Welt, selbst das politische System in der Schweiz geriet in Aufruhr.

Gleichzeitig gab es natürlich auch Lichtblicke. Unsere Jüngste wurde eingeschult und besucht nun den Kindergarten. Ich selbst hatte beruflich ein anspruchsvolles, aber überaus interessantes Jahr. Evas Studium neigt sich langsam einem erfolgreichen Ende zu. Die Ferien auf Kreta waren wunderschön. So hoffen wir für uns und für die Welt, dass sich aus der aktuellen Unruhe viel Gutes entwickeln möge. Wie meine Mutter zu sagen pflegte: "Es gaht immer irgendwo es Tüürli uuf."

In diesem Sinne wünschen wir ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2012!
Mario de Baseggio

2011-06-04, 13.00 GMT
Ooooooooooohhhh yeah!!!
Vor zwei Wochen ist Randy "Macho Man" Savage bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Mitte der Achtziger gehörte Macho Man zu den Superstars des Wrestlings, unberechenbar, laut und von einer beeindruckenden Physis. Wann immer er kämpfte war für klar, auf wessen Seite ich war. Als Nemesis des damals praktisch unschlagbaren Hulk Hogan war Savage (und seine Managerin Miss Elizabeth) fester Bestandteil des Wrestling-Universums. Mit 58 Jahren hat ihn nun das Schicksal ereilt, Randy "Macho Man" Savage wird mir mit seinen Neon-farbenen Cowboy-Hüten, seiner rauen Stimme und natürlich seinem "Flying Elbow" in nachhaltiger Erinnerung bleiben.

Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2011-02-13, 11.00 GMT
Da, wo das Leben noch lebenswert ist
Gestern ist Peter Alexander im Alter von 84 Jahren verstorben. Der österreichische Entertainer hat in der zweiten Hälfte der Siebziger meine ersten Fernseherfahrungen massgeblich geprägt. Er war in romantischen Komödien, die typischerweise am Sonntagnachmittag gesendet wurden, ebenso vertreten, wie in den grossen Samstagabendkisten. Ich haben den feinen Humor des eleganten Schlagerstars sehr gemocht.
Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2010-04-06, 06.43 GMT
A380 am Flughafen Zürich-Kloten
Den Ostermontag nutzten wir, um endlich einmal das aktuell grösste Passagierflugzeug der Welt, den Airbus A380, aus der Nähe zu betrachten. Es überrascht nicht, dass wir nicht die einzigen waren, die auf diese Idee gekommen sind. Dicht gedrängt standen wir mit 300 ebenso beeindruckten Schaulustigen auf der Aussichtsterrasse E und sahen kurz nach Mittag einen Bilderbuchstart des Kurses Singapore Airlines SQ 345.
Mario de Baseggio

2010-03-21, 16.07 GMT
Die Jagd ist eröffnet!
Mit den ersten Sonnenstrahlen des Frühlings wagt sich bereits wieder das erste urbane Grosswild in die asphaltierten Lichtungen des Stadtdschungels. Es ist wieder Zeit für Carfari! Gestern geriet mir zum Saisonstart ein kapitaler Zwölfender (resp. Achtzylinder) vor die Linse, ein wunderschöner Ferrari 458 Italia. Neben dieser Skulptur auf Rädern verblassten sogar der ebenfalls brandaktuelle Porsche Panamera und der am selben Wildwechsel nur Sekunden später geschossene Ferrari 612 Scaglietti.
Zum Ferrari 458 Italia auf carfari.com
Mario de Baseggio

2009-11-19, 16.01 GMT
Im trüben Zürich Vögel füttern
Heute Morgen haben Sophia und ich unseren Weg ans neblige Zürichseeufer gefunden und Enten, Schwäne, Blesshühner und Möven gefüttert. Nach dem lautstarken Spektakel besuchten wir das "Chozineon" (Sophinisch für: "Zoologisches Museum"), in dem vor allem die Touchscreens der einzelnen Informationsstände spannend zu sein schienen.
Mario de Baseggio

2009-10-30, 04.36 GMT
Philipp unterwegs
Heute startet mein Arbeitskollege Philipp seine lange geplante Ozeanienreise. Während mehrerer Wochen wird er gemeinsam mit seiner Frau Anna Australien und Neuseeland entdecken. Viel Spass und "take care, mate"!
Zum Reise-Blog von Anna und Philipp
Mario de Baseggio

2009-10-24, 09.23 GMT
Ein Kind der Achtziger
Ein paar Songs, die zufälligerweise aus den Tiefen meiner iTunes-Library hochgespühlt wurden, haben mich in den vergangenen Tagen 25 Jahre zurückversetzt. Im Januar 1970 geboren, liegen meine gesamten Teenagerjahre bis auf 25 Tage allesamt in den Achtzigern - was offensichtlich Auswirkungen auf mein ästhetisches Empfinden haben musste...
Wer kennt Bonnie Bianco? Mit dieser Frage habe ich die Kolleginnen und Kollegen im Büro belästigt. Während der Name offenbar in Vergessenheit geraten ist, erkannten die meisten (wenigstens die, die alt genug dafür sind) den bombastischen Song "Miss you so", wenn ich ihn auf meinem MP3-Player anspielte. Und sofort war sie wieder präsent, die Zeit der Schulterpolster und der toupierten Föhnfrisuren, sowohl bei den damaligen Traumfrauen wie bei allen Mitgliedern einer Heavy-Metal-Band. (Freilich sangen letztere hauptsächlich Balladen, was dem Hairstyle zugute kam, bei schnelleren Stücken wäre man wohl zu arg ins Schwitzen gekommen.) Nachdem ich mich nun ein paar Stunden in der Eighties-Nostalgie gesuhlt habe, steht für mich fest, dass das Jahrzehnt nicht nur von schlechtem Geschmack geprägt war.
Es war die Zeit, als noch kein Zweifel darüber bestand, wer die Bösen sind. Mehr noch, das Böse schickte sich an, gut zu werden! Glasnost und Perestroika gaben Anlass zur Hoffnung. Sie brachten ausserdem Hosenträger mit kyrillischen Buchstaben als Must-have-Accessoire. Es war auch die Zeit, in der ein singendes Seite-3-Girl oder der verrutschte Bikini in einem Musikvideo monatelang die Boulevardblätter füllten. Heute, im Zeitalter der "gestohlenen" Promi-Privat-Pornofilme, muten diese "Skandale" kurios an, erstaunlich, wie bieder damals selbst die gewagtesten Auftritte waren, mindestens, was den Mainstream betrifft. Den Achtzigern ist eine bestimmt-unbestimmte Gefühlstiefe eigen, auch plakative, oberflächliche Darbietungen waren stets mit romantisierenden Elementen versetzt, was sich deutlich in den Texten und der melodiösen Musik manifestierte. Coolness war das Ziel, nicht aber Kälte.

Das Bild zeigt mich im Mai 1984, "dressed for success", wohl gerade auf dem samstagabendlichen Sprung (mit dem neu gekauften Töffli) zur nächstgelegenen Wanderdisco. Opera oder Rainbow? Im Lauf des Abends würde in einem der Stücke, vielleicht Laura Branigans "Self Control", während kurzer Zeit sogar das flackernde Licht einer Stroboskop-Leuchte eingesetzt. Der Effekt zählte damals zu den Höhepunkten der Tanzabende. Obwohl ich eher selten in den Discos anzutreffen war (tough guys don't dance), war meine Mode doch deutlich von den Pop- und Filmstars der Zeit beeinflusst: Fingerlose Handschuhe, oder noch besser, nur ein fingerloser Handschuh. Weisse Socken und Bonbon-farbene Anzugsjacken (Miami Vice!), ärmellose Netzshirts über dem T-Shirt, eine Mèche in der "Popper"-Frisur und natürlich militärische Rangabzeichen auf den Schulterpolstern der Jacken. Ja, die Epauletten waren sehr wichtig.

Laura Branigan ist 2004 verstorben, Bonnie Bianco singt seit 2001 nur noch christliche Lieder und die meisten Schweisser sehen heute nicht mehr halb so gut aus wie Jennifer Beals. Die Achtziger sind zwar vorbei, aber ich trage sie trotzdem in meinem Herzen. "A good heart, these days, is hard to find, so please be gentle with this heart of mine."

Mario de Baseggio

2009-08-23, 14.01 GMT
Aida auf der Seebühne in Bregenz
Am Samstagabend konnten wir in Bregenz Verdis Aida sehen, die bei etwas kühler Witterung auf der imposanten Seebühne gegeben wurde. Die Bühnenbauer haben sich einmal mehr selbst übertroffen und der Oper mit dem Sujet der zerstörten Freiheitsstatue einen aktuellen politischen Kontext gegeben. Das Ensemble bot eine konsistent gute Leistung, hervorzuheben ist allenfalls Tatiana Serjan in der Titelrolle. Ihre klare Stimme und gefühlvolle Interpretation verliehen der Aufführung die nötige Intensität. Unsere besondere Aufmerksamkeit galt der Schlussszene, Aida und Radames starben, indem sie in einer kleinen Barke in den Nachthimmel entschwanden. Ein ebenso poetischer wie mystischer Einfall, wunderschön.
Mario de Baseggio

2009-06-26, 07.51 GMT
Der Moonwalker ist tot
Was soll man dazu sagen? Einer der grössten Unterhaltungskünstler der Gegenwart hat die Weltbühne auf Raten verlassen. Der Niedergang hat Anfangs der Neunziger begonnen, Jackson hat sich von den wiederholten Skandalen nie erholt, seine Musik hat stark darunter gelitten. Das unrühmliche und viel zu frühe Ende zwingt uns, die letzten 20 Jahre zu ignorieren und in Michael Jackson den Mann zu sehen, der der Welt Songs wie "Billie Jean" oder "Thriller" geschenkt hat. Sehr schade.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-06-18, 07.35 GMT
Abgerechnet wird zum Schluss
Es ist jedes Mal dasselbe: Die Squadra Azzurra schleppt sich mühsam durch die Vorrunden grosser Turniere und erreicht die Finalrunden mit Leistungen, die dem Potential der Mannschaft in keiner Weise gerecht werden. Daran habe ich mich als Fan schon vor langer Zeit gewöhnen müssen. Daher war ich nicht sonderlich überrascht, dass es auch diesmal wieder geklappt hat - das tut es meistens. Mein Optimismus wurde in den vergangenen Tagen von meinen Kolleginnen und Kollegen (wohl zu Recht) immer wieder belächelt. Die Spiele gegen die Niederlande und gegen Rumänien gaben genug Munition für zwei Meisterschaften...
Jetzt wird der Grundton in den Kommentaren wieder ändern, jetzt wird man vom "glücklichen" oder vom "unverdienten" Weiterkommen der Mannschaft sprechen. Auch daran habe ich mich als Fan längst gewöhnt. (Das ist ja gerade einer der schönsten Aspekte des Fussballspiels: Jeder kann die Geschehnisse auf seine eigene Weise analysieren und deuten.) Kann man von Glück sprechen, wenn es immer wieder geschieht? Widerspricht die regelhafte Wiederholung nicht dem eigentlichen Konzept von "Glück haben"? Glück oder Pech haben, das geschieht in einem einzelnen Spiel, bei einer (Fehl-)Entscheidung des Schiedsrichters, bei einem Pfostenschuss oder bei einer Verletzung, wie sie gestern leider Franck Ribery ereilt hat. Von diesen Momenten sind alle Mannschaften betroffen. Erinnert man sich an das aberkannte reguläre Tor von Luca Toni gegen Rumänien? Wie steht es mit dem Penalty, den Portugal gegen die Schweiz in der ersten Halbzeit nicht hat zugesprochen bekommen? Im selben Spiel führt eine Schwalbe Barnettas zum Elfmeter gegen die "unglücklichen" Portugiesen. Würde man den ausgezeichneten, aufopfernd kämpfenden Nani fragen, er würde sicherlich antworten, dass diese beiden Entscheidungen Glück für die Schweizer waren. Aus Schweizer Sicht wird man sich hingegen nur an die tolle, kämpferische Leistung der Mannschaft im letzten Spiel unter Köbi Kuhn erinnern. Aber - und das ist jetzt meine persönliche Folgerung aus dem eben Gesagten - Glück oder Pech können spielentscheidend sein, sie können aber nicht über Jahre hinweg den Ausgang von Turnieren bestimmen. Das "glückliche" Weiterkommen der Italiener ist ein Mythos. Es ist es kein glücklicher Zufall, dass Mannschaften wie Deutschland, Italien, Argentinien oder Brasilien regelmässig Vorrunden grosser Meisterschaften überstehen und sich oft im Finalspiel wiederfinden. Ob man es mag oder nicht, im Spiel dieser Teams gibt es eine Qualität, die beständig Resultate garantiert.

Wie dem auch sei, die Karten sind jetzt frisch gemischt, jetzt geht es am Sonntag in Wien gegen das starke Spanien, leider ohne Pirlo und Gattuso. Da werden wir also wieder etwas Glück brauchen...
Mario de Baseggio

2008-02-28, 15.36 GMT
Ivan Rebroff ist tot
Ein weiterer Held aus meiner Kindheit ist nicht mehr: Ivan Rebroff, der Deutsch-Kosake mit der 5-Oktaven-Stimme verstarb gestern im Alter von 76 Jahren. "Spasibo i do svidania!"
Mario de Baseggio (quick log entry)

2007-09-16, 09.51 GMT
Colin McRae ist tot
Einer der charismatischsten Rennfahrer der Gegenwart ist heute Morgen ums Leben gekommen: Colin McRae, Rallye-Weltmeister von 1995, und sein 5-jähriger Sohn starben bei einem Helikopterabsturz.
Colin McRaes offizielle Website
Mario de Baseggio (quick log entry)

2007-06-22, 11.27 GMT
Eltern zu Besuch
Heute morgen haben uns meine Eltern besucht und mit uns gefrühstückt. Aus einem Ausflug nach Sihlcity wurde leider nichts, da es just dann stark zu regnen begann, als wir abmarschbereit (Jacken an, Sophia im Kinderwagen) an der Haustür standen. Nun haben wir den Kaffee eben zu Hause getrunken.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2007-05-05, 09.18 GMT
"Dear Mr. President"
Es gibt sie noch, selbst im Zeitalter der seichten Superstar-Casting-Shows: Intelligente und aufwühlende Protest-Songs, die Probleme unserer Zeit auf den Punkt bringen. Ein exzellentes Beispiel dafür ist Pinks "Dear Mr. President".
Nachdem Felix während eines Workshops vom Lied der Amerikanerin geschwärmt hatte, haben wir genauer hingehört. Bereits vor einem Jahr erschienen, ist der Song aktueller denn je. Er spricht den texanischen Gouverneur direkt an und stellt ihm rhetorische Fragen, die die Folgen seines Handelns für die Menschen in seinem Land und in der Welt aufzeigen.
Trotz aller Deutlichkeit der Aussagen, Pink wird nicht ausfallend, sie verzichtet auf Beschimpfungen und bleibt so glaubwürdig. (Wenn man als Gegenbeispiel Eminems "Mosh" nimmt, dann stellt sich dieser durch seine aggressive Wortwahl ins Abseits, die durchaus sozialkritische Botschaft wird vom Geschrei und Gefluche überdeckt.) Pink sagt vom Song, dass es einer ihrer wichtigsten sei. Damit hat sie nicht unrecht. Sie verdient Respekt für den Mut, sich in dieser Weise zu exponieren.
Der Song bei "YouTube"
Mario de Baseggio

2007-01-02, 10.31 GMT
Big Apple vs. Orange County
Zwar sind wir seit bereits zwei Wochen wieder zurück. Dennoch wollen wir den treuen Besuchern unserer Website unsere Abenteuer in New York und Florida nicht ersparen. Schliesslich waren die Ferien toll!
Dank hervorragender Lage unseres Bruchbuden-Hotels gleich neben dem Empire State Building waren wir stets mitten in Manhattan. Natürlich schauten wir uns die "Must sees" wie eben das Empire State Building, Chrysler Building, Rockefeller Center etc. an. So richtig heraus gestochen haben jedoch andere Dinge.

Das Broadway Musical Spamalot, eine Bühnenadaptation von Monty Python's "der heilige Gral", war sensationell. Im Gegensatz zur gängigen Musical-Szene nimmt sich dieses Stück so gar nicht ernst, es handelt sich vielmehr um eine Verballhornung der Musical-Welt im Allgemeinen. Insbesondere die weibliche Hauptrolle, Lauren Kennedy als "Lady of the lake" bestach durch ihre Stimme sowie durch ihr ausgesprochen komödiantisches Talent. Und die Cheerleader-Nummer "Get the grail" bringt uns noch heute zum Lachen.

Von ganz anderer Natur war der Besuch der UNO. Eine geführte Tour durch die Gebäude der United Nations erlaubte es uns, einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der Organisation zu gewinnen. Den Konferenzraum des Sicherheitsrats konnten wir nicht besuchen, da dieser gerade tagte. Dafür durften wir uns für kurze zwei Minuten in die UNO-Vollversammlung setzen und zuhören, wie Frau Sheikha Haya Rashed Al Khalifa, die Präsidentin der Versammlung, den Rat moderierte. Diverse kleinere Ausstellungen zu Themen wie Landminen, die nukleare Bedrohung oder die UNO-Fahne, die vor dem ehemaligen Hauptquartier der Vereinigten Nationen in Bagdad hing, bevor dieses einem Bombenanschlag zum Opfer fiel und fast 30 Opfer forderte, stimmten uns nachdenklich.

Der Besuch des MoMA war ein weiterer Höhepunkt. Die weltgrösste Sammlung moderner Kunst ist ein wahres "Who is who" der zeitgenössischen Kunst. Hier werden nicht ein oder zwei Picassos gezeigt, hier gelangt man vom ersten Picasso-Saal in den zweiten und dritten, gleich darauf folgen Monet, Manet, Van Gogh, Dalí, Klimt, Kandinsky, Rothko, Warhol, Lichtenstein und viele mehr.

Der unbestrittene Höhepunkt unserer Reise war jedoch der Besuch in der Metropolitan Opera, kurz der Met. Wir hatten das Glück, am einzigen Abend, an dem die russische Sopranistin und Shooting Star Anna Netrebko zugegen war, dabei sein zu dürfen. Nicht genug mit einem grossen Namen, neben Anna Netrebko als Mimi in Puccinis "La Bohème" spielte Rolando Villazón die männliche Hauptrolle und am Dirigentenpult stand Plácido Domingo. Doch der grosse Star des Abends war unbestritten Anna Netrebko. Sie vermochte es mit Leichtigkeit, das Haus mit ihrer Stimme auszufüllen. Ihr Gesang war das Schönste, was wir je auf einer Opernbühne gehört haben! Eine Stimme von fast überirdischer Schönheit, glasklar, schmelzend, kräftig. Nie haben wir eine Sängerin überzeugender auf der Bühne sterben gesehen, ihre Stimme wurde nie leiser - als die Kräfte der Mimi schwanden, wurde sie nur sanfter und sanfter. Es war ein Traum!

Nach fünf ereignisreichen Tagen in New York gönnten wir uns eine gute Woche Zeit zum Ausspannen im wärmeren Florida (Orlando und St. Pete's Beach). Auch da wurde uns nochmals ein Highlight beschert. Fast per Zufall sahen wir vom Treppenhaus unseres Hotels aus zu, wie der Space Shuttle Samstag Nacht zu seiner 116. Mission ins All startete! Ein gewaltiger Feuerschweif liess uns sofort erkennen, dass wir es wirklich mit der Discovery zu tun hatten. Es war ein beeindruckendes Schauspiel und wir sind froh, dass die Astronauten in der Zwischenzeit wieder heil zur Erde zurück gekehrt sind.

Zu den Bildern unserer USA-Reise
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

Spamalot:
www.montypythonsspamalot.com
Lauren Kennedy (Lady of the lake): www.laurenkennedy.com
The Metropolitan Opera: www.metoperafamily.org
Anna Netrebko: www.annanetrebko.com
United Nations: www.un.org
The Museum of Modern Art: www.moma.org
NASA: www.nasa.gov

2006-07-10, 07.00 GMT
Campioni del mondo!
Nachdem sie in einem gleichermassen ausgeglichenen wie zerfahrenen Finalspiel einen Rückstand wettgemacht hatten, gelang es der Squadra Azzurra den Weltmeistertitel 2006 im Penaltyschiessen zu erkämpfen. Alle fünf Schützen trafen, Frankreichs Trezeguet hatte einen Lattenschuss zu beklagen. Mit dem Treffer Fabio Grossos war die WM entschieden.
Ich habe mich in den vergangenen Tagen immer wieder an den Sommer des Jahres 1982 erinnert. Am Abend des 11. Juli sass ich damals mit meinen Eltern und meinem Cousin Marcel vor dem Fernseher und verfolgte das Finalspiel gebannt. Bei jedem der drei italienischen Tore rannten Marcel und ich auf den Balkon und jubelten so laut wir nur konnten. Dieses 3 zu eins gegen Deutschland gehört zu meinen unauslöschlichen Erinnerungen, meine Helden von damals waren Zoff, Altobelli, Graziani, Scirea, Gentile, Tardelli und natürlich Paolo Rossi.

Im Gegensatz zu 1982 waren gestern alle meine neuen Helden jünger als ich. Buffon, der nervenstarke Grosso, Toni, Materazzi, der dem Spiel seinen Stempel aufgedrückt hat und natürlich Fabio Cannavaro, der wohl beste Abwehrspieler der Gegenwart. Die Squadra hat das Turnier mit viel Willenskraft, Ausdauer und Routine für sich entscheiden können.

Die Weltmeisterschaft 2006 ist Geschichte. Während fünf Wochen konnte man fachsimpeln, mitfiebern, zuweilen etwas leiden und nicht selten auch jubeln. Deutschland hat uns eine WM geschenkt, die das Verbindende, die Freude und das Hehre im Menschen gezeigt hat. Die Welt war wahrlich zu Gast bei Freunden.
Mario de Baseggio

2006-07-03, 07.46 GMT
Juan-Diego Florez im Opernhaus Zürich
Vor einem Monat waren wir von der Aufführung von Verdis Aida im Zürcher Opernhaus etwas enttäuscht worden. Der Sopran zeigte in den hohen Lagen deutlich hörbare Schwächen, eine Fanfare schnitzerte während des Triumphmarsches lautstark und selbst die Darstellung der letzten Szene des Meisterwerks blieb eigenartig emotionslos und kühl. Daher gingen wir gestern mit gemischten Gefühlen zum Haus am Bellevueplatz, wo am Nachmittag Don Pasquale gegeben wurde.
Unsere Bedenken wurden rasch zerstreut, denn bereits vor der Vorstellung konnten wir erstaunt beobachten, wie Cecilia Bartoli höchstpersönlich in einer der Logen Platz nahm. Ausserdem wurde die Ouverture vom Orchester unter der Leitung von Nello Santi dermassen inspiriert dargeboten, dass sich das Publikum zu einem Szenenapplaus hinreissen liess.

Von der ersten Szene weg überzeugte das Ensemble, Oliver Widmer als Dottore und vor allem Ruggero Raimondi in der Titelrolle brachten das Publikum mit ihren komischen Einlagen und Gesten immer wieder zum Lachen. Das Bühnenbild und die Kostüme waren gut gewählt und unterstützten die Geschichte in hervorragender Weise.

Musikalische Höhepunkte waren die Auftritte des Peruanischen Startenors Juan-Diego Florez, der als Ernesto die Arie «Cercherò lontana terra» und die Serenade «Com'è gentil» in äusserst gefühlvoller Weise und technisch perfekt darbot. Zu erwähnen ist auch die beeindruckende Leistung von Isabel Rey, deren Stimme im Duett «Tornami a dir che m'ami» keineswegs hinter jener von Florez zurückstand.

Alles in allem hat uns die Vorstellung von Donizettis Pasquale - die vom Publikum übrigens mit Standing Ovations bedacht wurde - wieder mit dem Opernhaus versöhnt. Gestern wurde es seinem Ruf wieder mehr als gerecht.
Mario de Baseggio

2006-06-27, 05.48 GMT
Die Schweiz ist unglücklich ausgeschieden
Die Euphorie in unserem Land, die in den vergangenen Tagen unglaublich gestiegen war, erlebte gestern Abend einen brüsken Dämpfer. Nach einem hart umkämpften Spiel schied die Schweizer Nati im Penalty-Schiessen gegen die Ukraine aus. Schade, doch das soll die gute Bilanz unserer Jungs unter Köbi Kuhn nicht schmälern, sie haben Aussergewöhnliches geleistet! Denken wir nur an die Spiele der Qualifikation, in der auch starke Gegner wie Frankreich oder die Türkei warteten. Dem Weltmeister von 1998 begegnete man auch in der Vorrunde des laufenden Turniers. Um so höher ist der Gruppensieg ohne Gegentreffer einzuschätzen. Nun hat sich aber das KO-System in aller Härte offenbart. Trotzdem, tolle Leistung, gut gemacht! Wir freuen uns auf die EM im eigenen Land!
Mario de Baseggio
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2006-06-01, 18.49 GMT
The future hexa campeão trains in Weggis
As most people probably know by now the Brazilian soccer team is preparing its next triumph over the world in the little town of Weggis, Switzerland.
What most people ignore is the fact that we were there as well! Yesterday we supported our guys and cheered them up while they were having a cool-down training session after their test match against FC Lucerne the night before. Eva's pal Ronaldinho (they come from the same place, can you believe that?!) impressively demonstrated his dedication to the ball and the game, even when jogging he and the ball seemed to be inseparable.

Apart from the very famous stars we also enjoyed watching the not yet that much famous stars as Robinho, Cicinho, Juninho and Gilberto play a training game.
Take a look at the future hexa campeão.
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-08-28, 16.18 GMT
Ein Dreizack, ein Bulle und viele Pferdchen
Heute haben wir den Ferrari-Day in Spreitenbach besucht. Dutzende der roten Wagen aus Maranello konnten bestaunt werden. Darunter der brandneue F430, der elegante Scaglietti und der ehrfurchtsgebietende Enzo. Besonders im Gedächtnis bleiben ausserdem zwei Exoten: Ein 630PS starker Maserati MC 12 wurde ebenfalls in den «Parc Fermé» der Ferraris eingelassen. Abseits fristete ein kohlrabenschwarzer Lamborghini Murciélago auf dem Gästeparkplatz ein Mauerblümchendasein - allerdings blieb auch er nicht ganz unbeachtet, wie man sich denken kann.
Mario de Baseggio

2005-05-11, 19.24 GMT
Der Spargelschäler fliegt wieder!
Der XBox-Knüller «Forza Motorsports» ist erschienen und ich mische mich ab sofort wieder unter die stolzen Recken des Asphalts, unter die wagemutigen Ritter des Überrollkäfigs!
Das Bild zeigt mich in meiner gepimpten Karre irgendwo in den Strassen von Rio. (Gelb getönte Scheiben...) Es riecht nach Benzin, verschmürzeletem Reifengummi, Schweiss, pulverisiertem Karbon und - Ehre, ja, nach Ehre, ganz stark! Noch müssen sich Mensch und Maschine aneinander gewöhnen, noch werden die letzten Reserven nicht frei gelegt. Aber das wird sich durch stundenlange Trainings-Sessions und schier endlose Testserien noch ändern!
Beiseite, der Schäler ist zurück!
Mario de Baseggio

2005-01-29, 09.15 GMT
«Hanno acciar di fiamme ardenti!»
Am gestrigen Abend wurde im Opernhaus Zürich Verdis «Nabucco» gegeben. Wir erlebten eine gelungene Vorstellung mit etlichen schönen Momenten, der eigentliche Star war - wie bei diesem Werk zu erwarten ist - der Chor.
Von den Künstlern ist Carlo Colombara besonders zu erwähnen, der als Zaccaria den Raum mit seinem sonoren, weichen Bass erfüllte. Das Orchester unter der Leitung von Nello Santi bot eine solide Leistung und zeichnete ausserdem für den Lacher des Abends verantwortlich: Einem Flügelhorn entwischte mitten in Nebukadnezars (Leo Nucci) besinnlicher, tragender Arie «Dio di Giuda!» ein kurzer, hupender Ton, worauf wir aus dem ersten Rang belustigt erkennen konnten, wie sich das hintere Viertel des Ensembles vor Lachen schüttelte. Musikalische Höhepunkte des Abends waren, wie eingangs erwähnt, die Auftritte des Chors, der vom Zusatzchor des Opernhauses unterstützt wurde.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-01-09, 09.19 GMT
Verschiedene Schauspiele
In den vergangenen Tagen wurden wir Zeugen verschiedener Schauspiele, natürlicher und menschgemachter Art.
Am 7. Januar gelang es uns, den Kometen Macholz ein zweites Mal abzulichten. Er befindet sich momentan in der Nähe der Plejaden und kann mit einem Fernglas gesehen werden. Er unterscheidet sich von den anderen Himmelskörpern dadurch, dass ihn ein blaugrünlicher Schimmer umgibt. Und wenn man ihn wiederholt beobachtet, dass sich seine Position laufend verändert.
Am Freitagabend sahen wir ausserdem einen interessanten Diavortrag von Oliver St., einem ehemaligen Schulkollegen von mir: "Unterwegs im ostafrikanischen Rift-Valley". Er verstand es, seine fundierten Kommentare mit seiner ihm eigenen Portion Ironie zu versetzen, was den wunderschönen Landschaftsbildern den gebührenden Rahmen gab.

Gestern war die Reihe am Kino-Film "House of Flying Daggers". Lustigerweise trafen wir beim Kino auch
Manuela und Patrick, die von diesen chinesischen Schwert- und Kostümfilmen ebenso begeistert sind, wie wir selbst. Der Film erzählt die Geschichte einer unmöglichen Liebe und er tut dies in gewaltigen, symbolstarken Bildern. Und da es sich um die Verarbeitung eines Themas aus der chinesischen Sagenwelt handelt, sei es an dieser Stelle gesagt: Die Kämpfer fliegen, sie verfügen über übermenschliche Kräfte und überleben auch tödliche Verwundungen. Wer sich mit der Märchenhaftigkeit dieser Filme schwer tut, der soll auf einen Besuch verzichten und statt dessen einen Kung-fu-Streifen mit Jackie Chan gucken.
Mario de Baseggio

2004-11-22, 09.47 GMT
Tschaikowski's «Nussknacker»
Gestern besuchten wir die Ballett-Vorstellung von Tschaikowski's «Nussknacker» im Zürcher Opernhaus. Die Inszenierung von Heinz Spoerli fand die richtige Mischung von traditionellen Elementen und moderner Konzentration auf das Wesentliche.
Die ergreifenden Melodien des russischen Romantikers und die elegante wie kraftvolle Darbietung der Tänzerinnen und Tänzer kamen im minimalistischen Dekor voll zur Geltung. Wie in verschiedenen Presse-Kritiken beschrieben, wurde das Stück von Ballast befreit, die Musik und der Tanz an sich sind ins Zentrum gerückt. So wirken die Szenen wie einzelne, zusammenhangslose Episoden, die auch für sich allein stehen könnten. Sie werden lediglich durch den Traum der kleinen Marie gerahmt, ein Kunstgriff, der Spoerli die Entfaltung einzelner, starker Bilder erlaubt.
Alles in allem eine schöne Leistung mit bewegenden und äusserst ästhetischen Momenten.
Mario de Baseggio

2004-11-07, 08.21 GMT
Lucia di Lammermoor
Gestern sahen wir Donizetti's «Lucia di Lammermoor» im Opernhaus Zürich. Wir waren von Robert Carsen's Inszenierung äusserst beeindruckt, vor allem Annick Massis (Lucia) und Fabio Sartori (Edgardo) überzeugten mit kraft- und gefühlvollen Interpretationen.
Die Geschichte der unglücklichen Liebe zwischen Lucia und Edgardo wurde in einem abstrakten, geometrischen aber dennoch wirksamen Bühnenbild konsequent umgesetzt. Alle Beteiligten dunkel gekleidet, lediglich Lucia in blendend weissen Gewändern. Um so grösser die Wirkung, als sie nach dem Mord am aufgezwungenen Ehemann in blutbesudeltem Nachthemd durch die Reihen der entsetzten Hochzeitsgesellschaft wankt. Massis verstand es ausgezeichnet, die Entwicklung der Lucia, ihre Angst, ihre Verzweiflung und schliesslich ihren Wahnsinn darzustellen. Ihr Gesang wirkte nie übertrieben, nie effektheischend, sondern vermittelte präzise und ergreifend den Gemütszustand der Heldin - bis hin zum letzten, agonistischen Schrei.
Fabio Sartori beherrschte die Bühne mit seiner unheimlich starken, druckvollen Stimme. Trotz seines gewaltigen Stimmvolumens gelang es auch ihm, seine Figur glaubhaft und bewegend zu verkörpern. Die Enttäuschung und Wut Edgardos über den Verrat seiner Geliebten schwang in jeder Note mit, später die Resignation und Trauer, die im Suizid ihre Erlösung findet. Die von Sartori gesungene Arie «Tu che a Dio spiegasti l'ali» gehört zum Schönsten, was wir bislang in einem Opernhaus gehört haben.
Zur Übersicht bei opernhaus.ch
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-04-12, 10.47 GMT
Ostern bei der Familie
Wir haben die Ostertage bei Yvonne und Lúcio verbracht. Interessante, lautstarke Diskussionen prägten die Runde, zu der am Sonntagmorgen auch [undisclosed] und [undisclosed] stiessen.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-03-28, 09.31 GMT
Starsky and Hutch
Gestern waren wir mit Manuela und Patrick im Kino. Der im 70-er-Jahre-Stil gehaltene Film «Starsky and Hutch» hat uns blendend unterhalten.
Ben Stiller und Owen Wilson, bereits ein Paar in unserem persönlichen Kultfilm «Zoolander», harmonieren auch als Cop-Duo hervorragend.

Und der Film enthält alles, was man von einem solchen Krimi erwartet: Auto-Verfolgungs-Jagden, zwielichtige Gestalten (z. Bsp. Snoop Dogg als «Huggy Bear»), Dispensationen, Explosionen, wilde Schiessereien und coole Sprüche.

Das Bild zeigt die Detectives in Aktion, es stammt von der Website des Films.
Zur offiziellen Website des Films
Mario de Baseggio

2004-03-13, 10.17 GMT
«Se bastasse una bella canzone...
...a far piovere amore...» Gestern hat uns Vera zum Konzert von Eros Ramazzotti eingeladen. Und der italienische Star enttäuschte nicht: Zwei Stunden reihte er einen Hit an den anderen.
Balladen wie «La Aurora» oder «Adesso Tu» gehören wohl zu den bekanntesten Stücken Ramazzottis. Und in der Darbietung dieser langsamen Lieder ist er stark. Dennoch vermag er auch bei schnelleren Songs zu überzeugen, «Fuoco nel Fuoco» war gestern einer der vielen Höhepunkte.

Es gelang dem Prototyp-Italiener mit wenigen Worten das Publikum für sich zu gewinnen. Er alberte mit den Mitgliedern seiner Band herum, sang zwischendurch ein improvisiertes «Heidi, Heidi» und wurde nicht müde, die Teddy-Bären, die von den Fans auf die Bühne geworfen wurden, einzusammeln.

Für mich war es ein besonderes Erlebnis, den Sänger zum ersten Mal live zu sehen, dessen Lieder mich schon seit sehr langer Zeit begleiten. Dafür möchte ich mich bei Vera noch einmal herzlich bedanken.
Mario de Baseggio

2003-10-08, 15.33 GMT
Neues aus dem Dienst - Folge 19
Das Wetter hat sich heute gluecklicherweise stark gebessert. Es ist zwar der Bise wegen ziemlich kalt, dafuer regnete es den ganzen Tag nicht. Jetzt noch die Ausruestung reinigen, dann gibt es Nachtessen. Und schliesslich haben wir Ausgang.
Mario de Baseggio
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2003-09-13, 10.27 GMT
20 Jahre Nena
Vorgestern konnten wir gemeinsam mit Karin und Andy ein Idol aus unserer Kinderzeit live erleben: Nena spielte mit ihrer Band im Zürcher Hallenstadion.
Während knapp zweieinhalb Stunden hüpfte das deutsche Energiebündel auf der Bühne herum, wechselte von einer Stilrichtung in die andere und brachte es auch fertig, einige sehr besinnliche Momente zu schaffen.
Höhepunkte waren sicher die Duette mit Altrocker Udo Lindenberg, dessen Bühnenpräsenz uns beeindruckte, und mit dem 80er-Jahre Popstar Kim Wilde. Auch die Originalfassung von «99 Luftballons» brachte die Halle zum Kochen.

Kurz gesagt, es war ganz einfach toll, die Hits unserer Kindheit endlich einmal live zu hören. Hätten wir uns nicht gedacht, damals vor zwanzig Jahren...
Eva Moehlecke de Baseggio

2003-09-05, 18.23 GMT
Eva und Mario im Europapark!
Heute waren Eva und ich im Europapark bei Rust in Deutschland. Und es hat uns ausgezeichnet gefallen. Von der Achterbahn «SilverStar» waren wir besonders angetan.
Spitzengeschwindigkeit von 130km/h und 73 Meter hoch. Dies sind die Eckdaten der Hauptattraktion des Parks. Auch wenn mein Formel-1-Erzfeind Mercedes Benz die Geschichte gesponsert hat, muss ich doch zugeben, dass «SilverStar» zu den 5 besten Achterbahnen gehört, die ich kenne. Und es ist auch die höchste, die wir beide je gefahren sind.
Daneben haben wir uns natürlich auch mit anderen Angeboten beschäftigt. Das Bild zeigt uns bei der brutal harten Oldtimer-Rallye. Eva «highly concentrated» am Steuer des Boliden, für mich selbst war die Fahrt - ehrlicherweise - jenseits des Erträglichen.
Link zur offiziellen Website des Europaparks
Mario de Baseggio

2003-05-07, 07.59 GMT
Starter Kit ist da!
Averell und Joe werden noch heute abend online sein. Die Starter Kits sind heute per Amazon eingetrudelt. Mitteilung an Jack und William: Es wird kein Auge trocken bleiben!
amazon.de
Mario de Baseggio

2002-11-06, 14.22 GMT
Gentlemen Start Your Engines
Alle gleich schnell...
Einmal siegt Ray, zweimal ich: Insgesamt ein Riesenspass, fünf erwachsene Buben in ihren fliegenden Kisten.
Mario de Baseggio
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