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Today in 2015 Oper im Dialekt

2010-11-23, 04.28 GMT
Wo geht es hier zum Kitsch, bitte?
Wir lieben Zürich. Der vergangene Samstagabend zeigt beispielhaft, warum. Nach einem stimmungsvollen Apéro in einer Bar suchten wir ein Lokal für das Abendessen und landeten in einem kleinen Restaurant namens "Klein Istanbul", wo wir ausgezeichnete türkische Spezialitäten genossen. Danach besuchten wir das Kunsthaus, das gegenwärtig eine Picasso-Ausstellung führt. Zudem war es die "Kunsthausnacht Kitsch & Kunst" (siehe Bild), eine wirklich interessante und humorvolle Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir es heute mit der Trennung von Hoch- und Populärkultur halten. Mit Bus und Tram waren wir im Anschluss in weniger als einer Viertelstunde wieder daheim.
Website des Restaurants "Klein Istanbul"
Mario de Baseggio

2010-05-08, 06.26 GMT
Zurück aus der sterbenden Stadt
Gestern bin ich nach einer knappen Woche in Venedig wieder wohlbehalten zuhause angekommen. Ich habe die Stadt - trotz des sehr schlechten Wetters - mehrfach durchwandert und mich intensiv mit der Geschichte der Serenissima auseinandergesetzt. Natürlich sind dabei auch ein paar hübsche Bilder entstanden, ich werde versuchen, die Galerie binnen Wochenfrist hochzuladen. Höhepunkte waren gewiss der Besuch am Grab des Schauspielers Cesco Baseggio (Friedhof San Michele), das Mittagessen im Restaurant San Basilio an der Calle del Vento (Fegato alla Veneziana) und natürlich wie immer das italienische Fernsehen im Hotelzimmer. Besonders beeindruckt war ich vom Format "La Pupa e il Secchione" (www.lapupaeilsecchione.tv), einem stundenlangen Reality-TV-Geschlechterkampf.
Mario de Baseggio

2009-11-13, 04.02 GMT
Ein Abend mit Ursi und Heinz
Gestern besuchten uns Ursi und Heinz und assen mit uns leckere Tortillas. Natürlich ergab sich dabei die Gelegenheit angeregt über eine Vielzahl von Themen zu plaudern. Sophia trug ihrerseits einiges zur Gestaltung des Abends bei, indem sie eine virtuelle Bastelstunde leitete oder alle Anwesenden mit postmodernen Tanzeinlagen begeisterte. Hat Spass gemacht, vielen Dank an Ursi und Heinz, müssen wir wieder einmal machen!
Mario de Baseggio

2009-04-13, 16.27 GMT
Ostern mit der Familie
Wir verbrachten Ostern im Kreis der Familie. Und das sogar in zwei Etappen. Während wir am Ostersonntag mit [undisclosed] zum Brunch bei Yvonne und Lúcio eingeladen waren, besuchten wir am Ostermontag gemeinsam mit Helen und Guido wieder einmal die Jucker Farmart in Seegräben. Ausgiebige Spielplatz-Besuche standen an beiden Tagen auf dem Programm, was natürlich ganz nach Sophias Geschmack war. Aber auch für uns war es toll, unseren Eltern beim stundenlangen Schaukeln, Rutschen, Hüpfen, Blüemli-Pflücken etc. zusehen zu können.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2008-12-15, 20.24 GMT
Dankeschön für die spannenden Stunden, Horst Tappert!
Soeben habe ich vom Tod Horst Tapperts erfahren. "Derrick" gehört zu meinen medialen Kindheitserinnerungen, der Dienstagabendkrimi fester Bestandteil der Fernsehwoche. Mit 85 Jahren ist Tappert gestorben, Harry muss den Wagen nicht mehr holen.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2007-07-06, 09.27 GMT
Zurück aus den Ferien
Nach sechs Tagen sind wir am Donnerstag aus unseren Ferien im österreichischen Zell am See zwei Tage früher als geplant heimgekehrt. Grund dafür war das anhaltend schlechte Wetter, es regnete und war für den Juli untypisch kalt. (Das Bild zeigt, wie schön die Gegend ist, es wurde in den einzigen Sonnenstunden der ganzen Woche geschossen.) Trotzdem - die Menschen waren sehr freundlich und uns blieb genug Zeit zu lesen und zu ruhen.
Mario de Baseggio

2005-05-26, 07.57 GMT
Luciano Pavarotti im Haus
Seit gestern haben wir einen der besten Tenöre aller Zeiten bei uns zu Hause. Ich habe eine signierte Autogrammkarte aus dem Jahr 1982 erworben. [undisclosed], ein Arbeitskollege, ist begeisterter Sammler und hat mir die Karte zu einem ausgezeichneten Preis überlassen. Jetzt muss ich nur noch einen Ehrenplatz für «Big P.» finden.
Die beeindruckende Doppeltenliste von [undisclosed]' Sammlung findet sich auf dessen Website: www.cyranos.ch. Eine Site übrigens, die zum Verweilen einlädt, in der man stundenlang in Biografien mehr oder minder bekannter Stars schmökern kann.
Mario de Baseggio

2005-05-11, 19.24 GMT
Der Spargelschäler fliegt wieder!
Der XBox-Knüller «Forza Motorsports» ist erschienen und ich mische mich ab sofort wieder unter die stolzen Recken des Asphalts, unter die wagemutigen Ritter des Überrollkäfigs!
Das Bild zeigt mich in meiner gepimpten Karre irgendwo in den Strassen von Rio. (Gelb getönte Scheiben...) Es riecht nach Benzin, verschmürzeletem Reifengummi, Schweiss, pulverisiertem Karbon und - Ehre, ja, nach Ehre, ganz stark! Noch müssen sich Mensch und Maschine aneinander gewöhnen, noch werden die letzten Reserven nicht frei gelegt. Aber das wird sich durch stundenlange Trainings-Sessions und schier endlose Testserien noch ändern!
Beiseite, der Schäler ist zurück!
Mario de Baseggio

2005-02-23, 01.22 GMT
Gondwana lebt
Gestern verbrachten wir einen Tag im aeltesten Regenwald der Erde bei Cape Tribulation. Unser Guide, Prue, zugleich Besitzerin des Grundstuecks, fuehrte uns einige Stunden durch verschlungene Pfade im Dickicht.
Die unglaubliche Pflanzenvielfalt, darunter eine Pflanze, die noch nicht einmal kategorisiert, geschweige denn benannt ist, ist beeindruckend. Ueberall kreucht und fleucht, zirpt, piepst und raschelt es.

So idyllisch das klingen mag, der Schein truegt, sowohl Tiere wie auch Pflanzen sind teilweise hochgiftig. So kann eine fahrlaessige Beruehrung des Stinger Trees (Gimpy Gimpy) noch bis zu 2 Jahre spaeter schlimme Schmerzen verursachen. Klugerweise haben wir die Finger davon gelassen.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-12-27, 06.26 GMT
Weihnachten im Kreis der Familie
Wir haben die Feiertage in trauter Umgebung mit unserer Familie verbracht. Vor einer Woche haben wir gesellige Stunden mit Erika und Marcel verbracht. Über das eigentliche Weihnachtswochenende weilten wir in Rütihof bei Yvonne und Lúcio.
Ebenfalls mit dabei die brasilianischen Verwandten Vilene, Vanessa und Márcio, die auf ihrer Europa-Reise einen Zwischenhalt in der Schweiz eingelegt haben. Das Bild zeigt Vilene, die glücklich ein kleines Stückchen Eis in Händen hält, der Schnee ist für die Amazonier immer wieder eine besondere Attraktion. [undisclosed] und [undisclosed] kamen an Heiligabend mit ihrer kleinen Tochter [undisclosed] und Grossmutter Emi ebenfalls zum Essen vorbei, was die Runde komplettierte.
Wir möchten uns bei Yvonne und Lúcio für die Bewirtung und beim Rest für die angenehme Gesellschaft bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, eine Familie zu haben, die Spass macht. Wir sind dankbar dafür.

Zum Schluss sei erwähnt, dass unsere Gedanken bei den Opfern der Flutkatastrophe in Asien und bei deren Familien sind. Leider hat sich wieder einmal gezeigt, wie grausam das Leben sein kann und wie zerbrechlich wir Menschen alle sind. Es lohnt sich, inne zu halten und eine Weile darüber nach zu denken, was das für das eigene Streben nach Erfüllung, nach Erfolg und Glück heisst. Messen wir mit den richtigen Massstäben?
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-12-18, 09.24 GMT
Sieben Stunden Lärm (Pampa III)
Halo 2, von 19.00h bis 02.00h. Wieder in der «Villa Clean» zu Gast, sassen Alex, Oli, Ray und ich sieben Stunden gebannt vor unseren Bildschirmen und spielten verbissen «Halo 2».
Mir gelang es immer wieder, mit Abstand am meisten Munition zu brauchen. So verschoss ich zum Beispiel im letzten, 20 Minuten dauernden Spiel an die 3'500 Schuss, während Alex «Nasty» in derselben Zeit lediglich 71 Patronen abfeuerte. Oli «om» hatte offenbar ebenfalls den Anspruch, auf den vorderen Plätzen mit zu spielen. Ein harter Gegner, der seine Vorteile ohne Skrupel ausnützt. Alles in allem intensive Kämpfe mit zahlreichen überraschenden und lustigen Momenten.
Mario de Baseggio

2004-03-13, 10.17 GMT
«Se bastasse una bella canzone...
...a far piovere amore...» Gestern hat uns Vera zum Konzert von Eros Ramazzotti eingeladen. Und der italienische Star enttäuschte nicht: Zwei Stunden reihte er einen Hit an den anderen.
Balladen wie «La Aurora» oder «Adesso Tu» gehören wohl zu den bekanntesten Stücken Ramazzottis. Und in der Darbietung dieser langsamen Lieder ist er stark. Dennoch vermag er auch bei schnelleren Songs zu überzeugen, «Fuoco nel Fuoco» war gestern einer der vielen Höhepunkte.

Es gelang dem Prototyp-Italiener mit wenigen Worten das Publikum für sich zu gewinnen. Er alberte mit den Mitgliedern seiner Band herum, sang zwischendurch ein improvisiertes «Heidi, Heidi» und wurde nicht müde, die Teddy-Bären, die von den Fans auf die Bühne geworfen wurden, einzusammeln.

Für mich war es ein besonderes Erlebnis, den Sänger zum ersten Mal live zu sehen, dessen Lieder mich schon seit sehr langer Zeit begleiten. Dafür möchte ich mich bei Vera noch einmal herzlich bedanken.
Mario de Baseggio

2004-02-24, 18.34 GMT
Der Adler fliegt nach Hause
Nach drei Monaten in der Schweiz fliegt der Shaolin-Mönch Liu Wen Qiang morgen zurück in seine Heimat. Er wird dort wieder seinen Platz im Kloster in Henan einnehmen.
Leider konnte ich aufgrund meiner Vergiftung von letzter Woche nur bei drei Unterrichtsstunden anwesend sein. Daher habe ich die Formen, die Liu uns beigebracht hat, nur sehr bruchstückhaft intus. Dennoch war es sehr lehrreich dem buddhistischen Mönch zuzusehen, wie er die Bewegungen eines majestätischen Adlers oder einer wehrwilligen Gottesanbeterin gekonnt nachahmte.

Er hat mir bei meinen ungelenken Versuchen mit Schwert und Schild (meine erste Waffenform!) zugesehen, im Übungskampf mit Tritten beeindruckte mich die unglaubliche Explosivität und Geschwindigkeit seiner Angriffe.

Das Bild zeigt mich mit Liu, dem ich auf diese Weise herzlich danken möchte. Ich wünsche ihm eine gute Heimreise und hoffe, dass ich vielleicht wieder einmal bei ihm in den Unterricht gehen darf.

An dieser Stelle danke ich auch meinem Lehrer Chow, dessen Einsatz diesen Besuch überhaupt erst ermöglicht hat. Nicht unerwähnt möchte ich auch John und René lassen, deren sattelfeste Formenkenntnis es mir erlaubt hat, abzugucken und so - trotz des oben erwähnten Trainingsdefizits - ein bisschen mitzuhalten.
Mario de Baseggio

2004-02-16, 16.08 GMT
Die Shaolin-Woche hat begonnen
Heute hatte ich über Mittag die erste Unterrichtsstunde bei Liu Wen Qiang, einem Mönch aus dem Shaolin-Kloster in Henan. Wie schon vor zwei Jahren besucht er unsere Schule für eine Woche und leitet dort das Training. Es steht eine Form im Adler-Stil auf dem Programm. Allerdings gleiche ich in meinen Bewegungen eher einem trotteligen Truthahn als einem stolzen Adler...
Chin Woo Kung-Fu
Mario de Baseggio

2004-01-28, 10.09 GMT
Schreck am frühen Morgen
Als ich heute in unser Gebäude eintreten wollte, stellte ich mit Entsetzen fest, dass ich meinen Zugangs-Batch irgendwo zwischen Parkplatz und Eingang verloren haben musste.
Eine geschlagene Viertelstunde durchsuchte ich den Punto, meine Taschen und das eigene Portemonnaie - ohne Erfolg. Als ich schon aufgeben wollte, sah ich einen etwas dunkleren Schimmer im Schnee. Es war der Magnetstreifen meines Ausweises, der nur wenige Zentimeter hinter dem Auto auf dem Boden lag. So war auch dieses Abenteuer zu einem glücklichen Ende gelangt.
Mario de Baseggio

2003-11-20, 20.31 GMT
Wir sind wieder da
Wohlbehalten sind wir vor etwas mehr als zwei Stunden in Zürich gelandet.
Nach einer schönen Woche in der Türkei, schlagen wir uns nun mit den über 1600 Spam-Mails herum, die unsere elektronischen Briefkästen verstopfen. Ein kleines Problem angesichts der Tragödien, die sich diese Woche in Istanbul ereignet haben. (Von den Attentaten selbst haben wir übrigens nur wenig mitgekriegt, wir befanden uns ja im Süden des Landes.)
Mario de Baseggio

2003-09-08, 16.45 GMT
«Danke für die Musik, Nena!»
Sie hat vor 20 Jahren Lieder gesungen, die Eva und mir noch heute viel bedeuten: Nena. Heute habe ich die deutsche Pop-Ikone bei einer Autogrammstunde in Zürich getroffen.
Viel Zeit hatte sie nicht. Kein Wunder, bei diesem Andrang. Im «CityDisc» an der Talackerstrasse warteten an die 200 Fans darauf, mit dem Star ein paar Worte wechseln zu können.
Ich liess mir eine Kopie der neuen CD signieren und dankte ihr für die Musik, was sie mit einem Lächeln und einem leisen «Bitteschön.» erwiderte.
Jetzt freuen wir uns auf das Konzert am kommenden Freitag!
Mario de Baseggio

2003-09-04, 10.33 GMT
Addio, piccola Panda!
Na, das wars dann wohl: Nach 87'000 Kilometern hat sich heute die Zylinderkopfdichtung unseres Fiats spektakulär verabschiedet.
Auf der Autobahn A3 zwischen Thalwil und Horgen war heute morgen gegen 8.10 Uhr eine weisse Dampfwolke mit Fahrtrichtung Chur zu beobachten. An deren Spitze ein kleiner, immer langsamer werdender, schwarzer Fiat Panda, Baujahr 1991. Und an Bord: Eva und Mario, die sich seit einiger Zeit mit dem Gedanken tragen, ein neues Auto zu kaufen. Sieht nun ganz so aus, als ob ihnen der Entscheid abgenommen worden wäre.
Der Wagen kam bei einer SOS-Säule zum Stillstand, die Polizei verband uns sofort mit dem Pannendienst und bereits eine Viertelstunde später waren wir im Schlepptau des netten Herrn Feusi, seines Zeichens TCS-Pannenhelfer.
So nehmen wir vermutlich schon bald Abschied vom Kleinwagen, der uns in den letzten zwei Jahren treue Dienste geleistet hat. Mille grazie, piccola Panda!
Mario de Baseggio

2003-08-07, 08.22 GMT
Trieste e Venezia
Vor etwas mehr als einer Stunde sind wir aus unseren Kurzferien zurückgekehrt. Alles hat fantastisch geklappt, die gegenwärtig herrschende Hitzewelle hatte zuweilen jedoch einen gewissen Einfluss auf unseren Reise-Rhythmus...
Die fünf Tage in Triest gaben uns genügend Zeit, unsere Verwandten zu besuchen. Zia Maria und Zio Sauro geht es gut, auch wenn sie gewisse Gebrechen des Alters nicht verleugnen können.
Touristischer Höhepunkt der nördlichsten Stadt an der Adria war gewiss der Besuch der «Grotta Gigante», dem grössten öffentlich zugänglichen natürlichen Hohlraum der Welt. Zum Grössenvergleich: In der fast 2 Millionen Kubikmeter grossen Halle hätte der Petersdom Platz!
Während in der Grotte eine konstante Temperatur von 11 Grad Celsius herrscht, waren es draussen stets um die 35 bei grosser Trockenheit. So zwangen uns Waldbrände zwischen Triest und Monfalcone bei der Rückkehr von einem Ausflug nach Cormòns vom Zug in einen Bus umzusteigen. Die Bahnlinie war unterbrochen.
40 Grad im Schatten war der Wert, den wir in den letzten zwei Tagen in Venedig zu gewärtigen hatten. Natürlich verlangsamten wir unseren Schritt und passten das Programm den Gegebenheiten an. So bevorzugten wir kleine, schattige Gässchen und kühle Kirchen.
Die Rückreise war denkwürdig, im Liegewagen, wo wir die Betten der obersten Etage belegt hatten, stiegen die Temperaturen auf 50 Grad. Auf die Frage, warum die Lüftung erst nach Mailand eingeschaltet worden sei, antwortete unser übereifriger Zugbegleiter heute morgen: «Weiss nöd, bi dene Wäge funktioniert einewäg nüüt!»
Mario de Baseggio

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