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2016-09-07, 19.56 GMT
Auf dem Weg zum 9. Meistertitel
Heute hat die Eishockeysaison wieder begonnen. Meine Lions haben einen fast perfekten Start hingelegt. Nachdem man die 1:0-Führung in der 59. Minute hatte aus der Hand geben müssen, machte Roman Wick die Sache mit einem sehenswerten Treffer im ersten Angriff der Verlängerung klar. Die ZSC Lions gewinnen verdient 2:1 gegen den stark kämpfenden HC Ambri-Piotta. Ein gelungener Auftakt!
Mario de Baseggio
Im Bild Lukas Flüeler, Screenshot aus der Fernsehübertragung von Teleclub/Swisscom TV.

2010-07-12, 13.48 GMT
Spanien ist Weltmeister
Die Fussballweltmeisterschaft 2010 ist seit gestern Geschichte, Spanien hat sich verdient den Titel geholt. Und für mich ein gebührender Anlass, Rückschau auf die entscheidenen Abschnitte meines bisherigen Lebens zu halten. "Nel mezzo del cammin di nostra vita mi ritrovai per una selva oscura" heisst es bei Dante. Der finstere Wald ist bei mir zwar finster, aber kein Wald. Es ist vielmehr das Fernbedienungsknopfgewirr, das mir visuellen Zugang zum Weltmeisterschaftsturnier gewährte, dessen Verlauf für mich - eben - düster war.
Nach Argentinien '78, Spanien '82, Mexiko '86, Italien '90, USA '94, Frankreich '98, Südkorea/Japan '02 und Deutschland '06 war Südafrika die neunte von mir bewusst verfolgte WM. Wenn mich kein vorzeitiger Tod davon abhält, das Alter der durchschnittlichen Lebenserwartung eines Mitteleuropäers zu erreichen, dann bedeutet das, dass ich etwa neun weitere Turniere vor mir habe.

Dreimal konnte ich bisher restlos mit mir und meiner Existenz zufrieden sein. 1982 und 2006, als die Squadra Azzurra den Titel holte und 2002 mit der Sieg der Seleção. Es kann als meisterhafte taktische Leistung in meiner Lebensplanung angesehen werden, dass ich mit
Eva eine Brasilianerin geheiratet und damit meine Chancen auf einen WM-Sieg faktisch mehr als verdoppelt habe. Wäre ich bereits früher auf diesen Kniff gekommen, dann wäre auch das Endspiel von 1994 eine Win-Win-Situation geworden. So wurde es leider nur eine ärgerliche Niederlage der Italiener. Naja, "wer zu spät kommt, den bestraft das Leben", sagte der Mann mit dem Feuermal auf der Stirn. Ich habe so die Chance vertan, ein viertes Mal in meinem Leben glücklich zu sein.

Wenn man aber bedenkt, dass mit Spanien erst der achte Landesverband überhaupt Weltmeister wurde, dann kann ich mich wahrlich nicht beklagen. Mein Mitgefühl liegt bei allen Menschen in den 200 Ländern, die noch auf den ersten Titel warten. Dass Hoffnung besteht, hat man im diesjährigen Turnier gesehen, die Schweiz hat im ersten Gruppenspiel den späteren Weltmeister Spanien mit eins zu null geschlagen. Alles ist möglich! Ich freue mich nun auf die neun verbleibenden Turniere und hoffe natürlich, dass es mir vergönnt ist, noch zwei, drei Mal Weltmeister zu werden, bevor der Vorhang fällt. Ist das zuviel verlangt?
Mario de Baseggio

2008-11-03, 07.05 GMT
Lewis Hamilton ist Weltmeister
Gestern ist in Brasilien eine spannende Formel-1-Weltmeisterschaft zu Ende gegangen. Lewis Hamilton ist es in der letzten Runde gelungen, an Timo Glock vorbeizugehen und den für ihn so wichtigen 5. Platz im Rennen zu erobern. Die bereits jubelnde Ferrari-Crew (inklusive Felipe Massas Familie) hatte eine einfache Lektion bitter zu lernen: Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist.
Mit einem Punkt Vorsprung hat Hamilton am Ende die Oberhand und ich gratuliere herzlich, denn was der Brite in den letzten zwei Jahren gezeigt hat, liess keinen Zweifel daran, dass hier ein künftiger Weltmeister am Werk war. Schade, dass Felipe Massa in seiner bis anhin besten Saison das bessere Ende nicht für sich hat behalten können. Der letzten Runde in Brasilien nachzutrauern bringt allerdings nichts, Ferrari hat den Fahrertitel bereits in den Rennen zuvor verloren. Mit kuriosen Zwischenfällen (abgerissener Tankschlauch), schlechter Renntaktik und leider auch mit mangelnder technischer Zuverlässigkeit. Schön, dass es trotzdem zum Konstrukteurentitel gereicht hat.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-10-11, 10.16 GMT
Kofi Annan an der Universität Zürich
Der Friedensnobelpreisträger und ehemalige Uno-Generalsekretär Kofi Annan trat gestern in der Aula der Universität Zürich auf. Er hielt eine Rede mit dem Titel "The University and the Challenge of Climate Change", die Eva und ich gemeinsam mit Yvonne über einen Live-Video-Stream verfolgen konnten.
Unverständlicherweise liess man Annan in der Aula sprechen, die gerade einmal 200 Personen fasst. Daher sammelten sich auf der Treppe im Hauptgebäude hunderte von Menschen, die keinen Einlass in die Aula fanden. Zu diesen Personen gehörten auch wir. Die drei vorbereiteten Räume mit Live-Video-Stream waren ebenfalls zum Bersten gefüllt, glücklicherweise wurden (wohl durch den Hausdienst) im Eiltempo mehrere weitere Hörsäle mit dem Videosignal versehen, so dass wir Kofi Annans Rede in voller Länge sehen konnten.

Der Friedensnobelpreisträger begann seine Rede mit einer Anekdote: Er sei nicht ganz sicher, ob die vielen Leute, die ihn hier fotografiert hätten, auch wirklich wüssten, wer er sei. In seinen Ferien sei er nämlich mit Morgan Freeman verwechselt worden. Danach sprach der Nobelpreisträger in eindringlicher, ernster Weise von den Folgen des Klimawandels für die Welt. Es seien einmal mehr vor allem die Ärmsten der Armen betroffen. Es gebe, so Annan, bereits 25 Millionen Flüchtlinge, die wegen veränderter klimatischen Bedingungen ihre Heimat verlassen müssen. Diese Zahl könne in naher Zukunft bis zu 100 Millionen steigen. Daher sei schnelles Handeln auf verschiedenesten Ebenen - in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft - unerlässlich. Ein besonders beeindruckendes Zitat möchte wir hier im Wortlaut wiedergeben.

"Of all the natural species, it is human beings who have been granted the role of agent and not just the subject of change. This is our sacred and profound responsibility, individually and collectively." (Dieses Zitat ist als Film auch bei YouTube zu sehen.)

Obwohl wir Kofi Annan nur über den Video-Stream sehen und nicht im selben Raum sitzen konnten, war die Rede des ehemaligen Uno-Generalsekretär ein denkwürdiges Erlebnis.
Das Zitat von Kofi Annan auf YouTube
Mario de Baseggio

2008-06-23, 05.12 GMT
Wir sind draussen, herzliche Gratulation an Spanien!
Nach einem farblosen Auftritt haben wir uns gestern sang-und klanglos aus dem Turnier verabschiedet. Casillas hat zwei Penalties gehalten, Buffon einen. Damit war die Sache erledigt. Es ist der Squadra Azzurra offensichtlich nicht gelungen, die Ausfälle von Cannavaro, Pirlo und Gattuso zu verdauen. Donadoni liess sein Team als Reaktion ausgesprochen defensiv spielen. Man hatte den Eindruck, dass wir von der ersten Minute weg auf das Elfmeterschiessen spekuliert haben. Schade, man hat so aus Angst, ein Tor zu kassieren auch verhindert, eines zu schiessen. Wenn die Zeitungen heute titeln, dass wir "Fussballverweigerer" seien, dann haben sie Recht.
Bleibt noch, den Spaniern zu gratulieren. Wenn wir schon ausscheiden müssen, dann am liebsten gegen sie. Denn ich würde es den Iberern gönnen, wenn sie nach 1964 endlich wieder einmal den Final einer grossen Meisterschaft erreichen und gewinnen könnten.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2007-10-22, 16.24 GMT
Kimi Räikkönen ist Weltmeister
Gestern endete mit dem Grossen Preis von Brasilien eine packende Formel-1-Saison. Ferrari sicherte sich nach dem Konstrukteurstitel auch die Fahrer-WM.
Kimi wurde mit 6 Siegen verdient Weltmeister, daran ändert auch meine Sympathie für den Newcomer Lewis Hamilton nichts. (Der Brite fährt zwar für den falschen Rennstall, dennoch gehört sein Einstand zu den beeindruckendsten Leistungen im Sportjahr 2007 überhaupt.) Die Saison hat für die Scuderia also schön gepasst, ich freue mich schon jetzt auf die Hochgeschwindigkeitsduelle im kommenden Jahr!
Mario de Baseggio
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2006-07-10, 07.00 GMT
Campioni del mondo!
Nachdem sie in einem gleichermassen ausgeglichenen wie zerfahrenen Finalspiel einen Rückstand wettgemacht hatten, gelang es der Squadra Azzurra den Weltmeistertitel 2006 im Penaltyschiessen zu erkämpfen. Alle fünf Schützen trafen, Frankreichs Trezeguet hatte einen Lattenschuss zu beklagen. Mit dem Treffer Fabio Grossos war die WM entschieden.
Ich habe mich in den vergangenen Tagen immer wieder an den Sommer des Jahres 1982 erinnert. Am Abend des 11. Juli sass ich damals mit meinen Eltern und meinem Cousin Marcel vor dem Fernseher und verfolgte das Finalspiel gebannt. Bei jedem der drei italienischen Tore rannten Marcel und ich auf den Balkon und jubelten so laut wir nur konnten. Dieses 3 zu eins gegen Deutschland gehört zu meinen unauslöschlichen Erinnerungen, meine Helden von damals waren Zoff, Altobelli, Graziani, Scirea, Gentile, Tardelli und natürlich Paolo Rossi.

Im Gegensatz zu 1982 waren gestern alle meine neuen Helden jünger als ich. Buffon, der nervenstarke Grosso, Toni, Materazzi, der dem Spiel seinen Stempel aufgedrückt hat und natürlich Fabio Cannavaro, der wohl beste Abwehrspieler der Gegenwart. Die Squadra hat das Turnier mit viel Willenskraft, Ausdauer und Routine für sich entscheiden können.

Die Weltmeisterschaft 2006 ist Geschichte. Während fünf Wochen konnte man fachsimpeln, mitfiebern, zuweilen etwas leiden und nicht selten auch jubeln. Deutschland hat uns eine WM geschenkt, die das Verbindende, die Freude und das Hehre im Menschen gezeigt hat. Die Welt war wahrlich zu Gast bei Freunden.
Mario de Baseggio

2004-07-13, 06.53 GMT
«Spider-Man 2» - ein packender Film
Ich liebe Verfilmungen von Comics. Und «Spider-Man» war in der Kindheit mein Lieblingsheld. So waren meine Erwartungen an die Fortsetzung des ersten Kinofilms mit Tobey Maguire in der Titelrolle hoch. Er hat sie nicht enttäuscht - im Gegenteil.
Alex hatte die Tickets besorgt (Danke!), Ray war ebenfalls mit von der Partie. Und von Beginn weg wechselten sich Action-geladene, unheimlich schnelle Sequenzen und besinnliche, gefühlsbetonte Momente in rascher Folge ab. Besonders hervorzuheben sind sicher die überzeugenden Special Effects, die dem Film an den richtigen Stellen einen eigenen, temporeichen Stil verleihen.
Wie bei «Daredevil» wurde die Charakteristik eines Super-Hero-Comics ohne Kompromisse umgesetzt: Der Held wird von Selbstzweifeln verfolgt, leidet an seiner Begabung und der damit verbundenen, ungewollten Verantwortung. Es gelingt dem Film, die inneren und äusseren Kämpfe der Figur darzustellen, «Spider-Man» gewinnt in der Fortsetzung deutlich an Profil.

Ich freue mich schon auf den dritten Teil...
Mario de Baseggio

2003-03-04, 12.27 GMT
4:0-Führung!
Soeben ist es mir zum vierten Mal gelungen, von meinem Arbeitsplatz aus mit einer leeren Rivella-Blau-Flasche in den PET-Behälter zu treffen.
Damit wir uns richtig verstehen: Wir sprechen hier von einer Wurfdistanz von über 5 Metern und einer zu treffenden Öffnung von 10 Zentimetern Durchmessern. Der Wurfkörper verfügt seinerseits über einen Durchmesser von 6 Zentimetern. Entsprechend darf die absolute Abweichung der Flugparabel den Wert von 0,00018 Artilleriepromille nicht überschreiten, soll der Versuch erfolgreich vonstatten gehen. Dies ist mir - wie erwähnt - nun schon 4 Mal geglückt, 3 Mal sind von unabhängiger Stelle bezeugt - Weltrekord! Ich trage fortan mit Fug und Recht den Ehrentitel «Alinghi des PET-Flaschen-Zielwurfs».
Mario de Baseggio

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