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Today in 2015 Oper im Dialekt

2017-08-23, 21.50 GMT
20 Jahre baseggio.net
Folgenden Text habe ich heute zum 20-jährigen Jubiläum unseres genealogischen Projekts auf Facebook gepostet:

Dear Cousins

On August 23, 1997 I registered the web domain "
www.baseggio.net". Creating a dedicated website was the result of intense research that had been ongoing for more than five years already. The purpose of the website was to allow us to share the information we had found about the Baseggio family name and its variations.

In the initial phase, the research was conducted by Franco Baseggio and myself. We spent the early 90ies consolidating all relevant information about the Baseggio family name, sometimes being surprised by very interesting facts and anecdotes, sometimes frustrated by the difficulties to find many needles in even manier haystacks, especially when we tried to get to grips with the various sources for our branches database.

Over time our work was noticed and many people have supported our project by providing information about their closer or wider family. To all of you I would like to express my profound gratitude. Without your help there would be no progress in the project.

There is obviously one man in particular whose contribution was (and of course still is) instrumental to the project: Evaldo Bazeggio. He was the catalyst to bring a whole different level to baseggio.net by filling it with life. He organised the first International Baseggio Family Reunion, an event that was very successful as it brought many cousins together who would not have met otherwise. In the last 13 years 7 reunions have taken place in total, the 8th is scheduled to take place in October 2018. None of this would have been possible without Evaldo.

Franco has most unfortunately passed away in 2007, we miss him dearly. To honour his legacy is one of the main reasons that motivates Evaldo and me to carry on with the project . After 20 years we are still far away from coming to an end.

We invite you to be a part of this, if you wish. You might start by looking up your name in the Branches Section of the website. (Here's a little video which explains how to navigate the data: http://youtu.be/k2jOqvW6uvA) In case you identify gaps or mistakes, your feedback would be very much appreciated!

The website baseggio.net will grow further, progress will be made through tedious work and new exciting discoveries lay ahead. The genealogical project will hopefully continue to connect people across continents and across generations.

Once again: Many thanks to all who made this incredible journey possible!

Mario


Link zur baseggio.net-Facebook-Page
Mario de Baseggio

2017-05-07, 07.09 GMT
Cheerplatzfäscht
Gestern haben wir mit einem Fest auf dem "Cheerplatz" zum einen das Fertigstellen der Überbauung neben unserem Mietshaus gefeiert, zum anderen nutzten wir die Gelegenheit, unsere neuen Nachbarn einzuladen und kennenzulernen. Über 50 Personen liessen sich vom zwischenzeitlich strömenden Regen nicht davon abhalten, gut gelaunt auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch oder Russisch miteinander zu plaudern, sich am Buffet zu stärken oder ein Gläschen über den Durst zu trinken. Herzlichen Dank allen Beteiligten, das war ein gelungener Abend!
Mario de Baseggio

2016-10-24, 06.51 GMT
Ein Tag an der OLMA
Den Samstag verbrachten wir in einer olfaktorischen Dunstwolke von Bratwurst, Streufutter und Kuhdung. Die "Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung" bietet einen schönen Überblick zu Nutztierhaltung, Gemüse- und Obstbau, angereichert mit zahlreichen Darbietungen aus der Schweizer Volkskultur. Ob Jodelchor, Fahnenschwingen, Säulirennen und Kuhreiten - langweilig wird's nie. In Erinnerung bleiben wird gewiss das beeindruckende Brauereipferd Aramis, das in einem Seilziehwettkampf gegen über 10 Schwinger ein klares Unentschieden erreichte.
Mario de Baseggio

2015-07-06, 05.49 GMT
Fügan!
Am Samstag konnten wir Andys runden Geburtstag in gebührendem Rahmen feiern. Der Jubiliar lud uns nach Flaach im Zürcher Unterland ein, wo wir neben ausgezeichnetem Essen auch einen schönen Einblick ins Naturschutzgebiet Thurauen bekamen. Während einer Führung wurde uns die Auenlandschaft eingehend erklärt und wir sahen Ringelnattern, Frösche, Libellen, Wasserskorpione und viele andere kleinere und grössere Bewohner des Habitats. Den Abschluss bildete ein Besuch in der Badi, Sophia nutzte die Gelegenheit für ihre ersten Sprünge vom 3-Meter-Brett.

Andy, noch einmal, herzliche Gratulation und alles Gute! Vielen Dank für das Fest, es hat uns grossen Spass bereitet.
Mario de Baseggio

2012-12-10, 12.02 GMT
Kulturelle Dröhnung und ein bisschen Wintersport
Das vergangene Wochenende begann mit dem unbeschreiblich guten Konzert Cecilia Bartolis in der Tonhalle. Begleitet vom Basler Kammerorchester sang sie Stücke ihres neuen Albums "Mission" und brachte uns die Werke des Komponisten Agostino Steffani näher. Der Mezzosopran interpretierte die Arien in gewohnt brillianter Manier, die Kontrolle, die sie über ihre Stimme hat, ist schlichtweg erstaunlich. Mein Glück war vollkommen, als sie als zweite Zugabe Händels "Lascia la spina, cogli la rosa" gab. Minutenlange Standing Ovation waren der verdiente Lohn für die Künstlerinnen und Künstler.

Am Samstag besuchten wir den Film "TinkerBell: Das Geheimnis der Feenflügel" im Kino Capitol 3.
Sophia wurde durch den Animationsfilm glänzend unterhalten, selbst für die Erwachsenen gab es dann und wann einen wirklich lustigen Witz. Insgesamt farbig, harmonisch und kurzweilig - Disney eben.

Den Abschluss unseres kulturellen Reigens bildete das Theater "Pippi im Taka-Tuka-Land" an der Märchenbühne Zürich. Im März 2011 hatten wir dasselbe Ensemble im Theater am Hechtplatz bereits mit einer Dialektfassung des ersten Pippi-Abenteuers gesehen, was uns ausgezeichnet gefallen hat. Wir wurden auch am Sonntag nicht enttäuscht, Kiki Maeder glänzte in der Titelrolle, die Geschichte war gewohnt burschikos und gradlinig. Es ist Erich Vock (Dank starken Abweichungen zum bräunlichen Original) gelungen, eine frische Version dieses Evergreens zu präsentieren.

Der starke Schneefall der vergangenen drei Tage erlaubte es ausserdem, wieder einmal ein Nachtrodeln am Hirslandener Holmenkollen zu veranstalten. Es ist alles ohne schwerere Unfälle über die Bühne gegangen, einzig der Sandkasten am Ende der Auslaufzone hat sich aufgrund der zahlreichen Einschläge schätzungsweise 8cm in Richtung Forchstrasse bewegt.
Mario de Baseggio

2011-12-31, 13.07 GMT
2011: Annus horribilis
Die zweite Hälfte dieses Jahres stand im Zeichen des Abschieds von meiner Mutter Helen. Die Anteilnahme an ihrem durch eine schwere Krebserkrankung verursachten Leiden und die damit verbundene Machtlosigkeit war seit Sommer eine konstante Belastung für die ganze Familie. Ihr Tod am 19. Dezember setzte ihrer Agonie und der Ungewissheit ein Ende, die Leere allerdings bleibt. Es wird einige Zeit dauern, über den Verlust hinwegzukommen. Es wird gelingen, aber es ist nicht leicht.

Neben dieser Tragödie im nächsten Umfeld wird uns 2011 auch vom Weltgeschehen her als schwierig in Erinnerung bleiben. Die Tsunami-Katastrophe in Japan mit anschliessender Havarie in verschiedenen Kernreaktoren forderte über 20'000 Leben und führte uns vor Augen, wie mächtig die Naturgewalten den Plänen des Menschen zusetzen können. Im Juli kostete der Amoklauf in Oslo vielen unschuldigen Menschen das Leben. Und vor einigen Tagen starben über 1'000 Menschen in den Philippinen an den Folgen des Sturms Washi. Überhaupt hatte man den Eindruck, dass die Welt an vielen Orten aus den Fugen geraten ist. Die Eurokrise, die Aufstände in der Arabischen Welt, selbst das politische System in der Schweiz geriet in Aufruhr.

Gleichzeitig gab es natürlich auch Lichtblicke. Unsere Jüngste wurde eingeschult und besucht nun den Kindergarten. Ich selbst hatte beruflich ein anspruchsvolles, aber überaus interessantes Jahr. Evas Studium neigt sich langsam einem erfolgreichen Ende zu. Die Ferien auf Kreta waren wunderschön. So hoffen wir für uns und für die Welt, dass sich aus der aktuellen Unruhe viel Gutes entwickeln möge. Wie meine Mutter zu sagen pflegte: "Es gaht immer irgendwo es Tüürli uuf."

In diesem Sinne wünschen wir ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2012!
Mario de Baseggio

2011-09-13, 05.28 GMT
Ein Wochenende bei der Euromaus
Um die Reisezeit am Sonntagmorgen zu verkürzen, waren wir bereits Samstagnachmittag nach Freiburg im Breisgau gefahren und konnten den Abend in der schmucken Altstadt geniessen. Am Sonntag war es dann ein Katzensprung zum eigentlichen Ziel des Ausflugs, zum Europapark in Rust. Wir verbrachten eine lustige Zeit samt Übernachtung im Hotel Colosseo. Hier die vollständige Liste aller Attraktionen und Shows, die wir besucht haben: Abenteuer Atlantis, Alpenexpress „Enzian“, Andersens Märchenturm, Arena-Show "Der Teufel und die Königin", blue fire Megacoaster , Dornröschen-Schloss, Dschungel-Flossfahrt, Eis-Show "Surpr'Ice", Elfenfahrt, Euromaus-Show "Die Euromaus im Märchenland", Europa-Brunnen, Europa-Park Parade, Flug des Ikarus, Griechisches Dorf Mykonos, London Bus, Marionetten-Bootsfahrt, Mercedes-Benz Motorsport Mini Rennbahn, Old 99 mit Zirkusparade, Oldtimer-Fahrt, Paddeltour, Panoramabahn, Pegasus - Die YoungStar Achterbahn, Piccolo Mondo, Piraten in Batavia, Silver Star, Silverstone-Piste, Tanzende Fontänen, The British Carousel, Volo Da Vinci, Whale Adventures - Splash Tours, Wichtelhausen, Wikinger-Bootsfahrt und das Wikingerdorf.
Mario de Baseggio

2011-05-15, 17.54 GMT
Auf Hephaistos' Spuren
Gemeinsam mit Urs und Heinz besuchte ich gestern einen Messerschmiedekurs in Leimbach. Aus einem Rohling hämmerten wir bei 1400 Grad Celsius Klingen feinster Güte, nach zahlreichen weiteren Schritten der Veredelung hatten wir alle drei jeweils ein Unikat geschaffen. Während sich Heinz geschickt ein elegant geschwungenes Druidenskalpell fertigte, entschied sich Urs für ein solides Trappermodell, das sich insbesondere für das sorgfältige Enthäuten angetauter Rentierkadaver eignet. Ich selbst hielt am Ende ein sehr geometrisches, von Japanischen Tanto-Messern inspiriertes, dysfunktionales Exemplar in Händen. Wofür es zu gebrauchen ist, das muss ich erst noch herausfinden. Ich danke Tobi für die sachkundige Instruktion und meinen beiden Schmiedefreunden für den tollen Tag.
Zum Anbieter des Kurse: Swiss Knife Making
Mario de Baseggio

2010-10-29, 04.30 GMT
Free Willy!
Heute hat mein Arbeitskollege Willy seinen letzten Arbeitstag, nicht nur bei UBS, sondern überhaupt! Während knapp drei Jahren waren wir im selben Team und ich konnte viel vom routinierten Programmierer lernen. Die Zusammenarbeit hat mir immer grossen Spass bereitet.
Auch nachdem Willy 2007 unser Team verliess und zur IT zurückkehrte, hatte ich noch ab und zu mit ihm und seinem "Echtzeitprogrammierstil" zu tun, wie es sein jetziger (und damit letzter) Chef Marcel am gestrigen Apéro treffend bezeichnete. Und natürlich waren die Produkte der Firma Apple stets unser bevorzugtes Gesprächsthema. Standesgemäss habe ich gestern denn auch dieses Porträt des Ingenieurs mit einem iPhone geschossen. Man sieht deutlich, dass man sich um diesen Mann keine Sorgen zu machen braucht! Willy, für deine UBS-freie Zeit wünsche ich dir und deiner Familie nur das Beste! Merci für alles!
Mario de Baseggio

2010-04-06, 06.43 GMT
A380 am Flughafen Zürich-Kloten
Den Ostermontag nutzten wir, um endlich einmal das aktuell grösste Passagierflugzeug der Welt, den Airbus A380, aus der Nähe zu betrachten. Es überrascht nicht, dass wir nicht die einzigen waren, die auf diese Idee gekommen sind. Dicht gedrängt standen wir mit 300 ebenso beeindruckten Schaulustigen auf der Aussichtsterrasse E und sahen kurz nach Mittag einen Bilderbuchstart des Kurses Singapore Airlines SQ 345.
Mario de Baseggio

2009-12-06, 07.45 GMT
Whiskyschiff mit Urs
Am Freitagabend haben Urs und ich das Whiskyschiff besucht. Wir haben uns tapfer durch die Menschenmassen gewühlt und zahlreiche Single Malts verkostet. Höhepunkte waren die Jahrgangsdestillate, die mit unseren Geburtsjahren übereinstimmten, ausserdem der 18-jährige Laphroaig und ein 23-jähriger Caol Ila Cask Strength mit unglaublichem Umpf im Abgang. Merci Urs, hat Spass gemacht und das nächste Mal nehmen wir die Frauen mit.
Mario de Baseggio

2009-11-13, 04.02 GMT
Ein Abend mit Ursi und Heinz
Gestern besuchten uns Ursi und Heinz und assen mit uns leckere Tortillas. Natürlich ergab sich dabei die Gelegenheit angeregt über eine Vielzahl von Themen zu plaudern. Sophia trug ihrerseits einiges zur Gestaltung des Abends bei, indem sie eine virtuelle Bastelstunde leitete oder alle Anwesenden mit postmodernen Tanzeinlagen begeisterte. Hat Spass gemacht, vielen Dank an Ursi und Heinz, müssen wir wieder einmal machen!
Mario de Baseggio

2008-11-11, 07.55 GMT
Drei Tage in Berlin
Es hat fast 39 Jahre gedauert, bis ich zum ersten Mal die Hauptstadt unseres nördlichen Nachbars besucht habe. Gleich nach unserer Ankunft im Hotel Luisa's Place beim Adenauer-Platz, haben wir am Kurfürstendamm eine Curry-Wurst verdrückt. Ein gelungener Auftakt für den kleinen Städtetrip, den wir anlässlich unseres fünften Hochzeitstages unternommen haben.
Am Freitagabend sahen wir in der Berliner Staatsoper "Così fan tutte" in einer ebenso witzigen wie gelungenen Aufführung. Die erste Operninszenierung von Doris Dörrie lässt die Geschichte in den frühen Siebzigern spielen, Ferrando (Jeremy Ovenden) und Guglielmo (Hanno Müller-Brachmann) sind Geschäftsleute und keine Soldaten. Sie verkleiden sich auch nicht als orientalische Herren, sondern folgerichtig als Hippies.

Wir sassen in der ersten Reihe und konnten das Ensemble aus nächster Nähe bei der Arbeit beobachten. Manchmal fast zu nahe, wir können von Glück reden, dass uns die Spucke von Roman Trekel (Don Alfonso) nicht getroffen hat. Unsere Sitznachbarn sassen bei den lauteren Partien buchstäblich im Regen. Beeindruckt waren wir von der Leistung des Dirigenten, Dan Ettinger, der während knapp drei Stunden seine Musiker anfeuerte oder zurückhielt und den Sängern abwechselnd das Tempo vorgab, oder - vor allem während der Soli - deren Tempo geschickt aufnahm. Katharina Kammerloher in der Rolle der Dorabella bot eine solide Leistung, auch Anna Samuil (Fiordiligi) bewies - bis auf kleine Schwächen in der Koloratur - ihr Können. Besonders erwähnen möchten wir noch den brasilianischen Sopran Adriane Queiroz, die mit ihrem komödiantischen Talent die quirlige Despina blendend interpretierte.

Den Samstagmorgen verbrachten wir mit dem typischen Touristenprogramm: Doppeldeckerbusrundfahrt vorbei an der Gedächtniskirche, Checkpoint Charlie, Alexanderplatz etc. Beim Brandenburger Tor sind wir zu Fuss weiter und haben uns ebendieses, den Bundestag und das Holocaust-Mahnmal genauer angeschaut. Die 2711 grauen Stelen des Denkmals bedürfen der Interpretation des einzelnen Betrachters. Der "Place of no meaning", wie Peter Eisenman ,der Schöpfer des Kenotaphs, sein Werk auch bezeichnet, vermittelt an keiner Stelle Sicherheit oder Gewissheit. Wie wir denken, sehr passend.

Nachdem wir am Potsdamer Platz Stücke der Berliner Mauer sehen konnten, entschlossen wir uns, in einem Kino im Sony-Center-Gebäude den neuen Bond zu sehen. "Quantum of Solace" gefiel uns hervorragend. Ein unheimlich schnell geschnittener, von Marc Forster gekonnt inszenierter moderner Actionstreifen. James-Bond-Fans alter Schule wird der Film wohl zu weit vom "richtigen" 007-Feeling weg sein. Wir fanden es hingegen toll, dass man sich vom drögen "Geschüttelt-nicht-gerührt"-Mief gelöst und alte Zöpfe (Moneypenny, Q, Gadgets usw.) abgeschnitten hat. Daniel Craig versteht es ausgezeichnet, den Agenten im Spannungsfeld von Pflichterfüllung und persönlicher Rache zu zeigen. Ein wirklich guter Film. (Wenn man damit leben kann, dass nicht aus Kugelschreibern geschossen wird und die im Film vorkommenden Frauen mehr als nur Staffage sind.)

Der Sonntag stand im Zeichen der Rückreise. In weniger als 25 Minuten brachte uns die Buslinie 109 vom Adenauer-Platz zum Flughafen Berlin-Tegel, weitere drei Stunden später waren wir wohlbehalten in der Schweiz angekommen.
Mario de Baseggio

2008-09-27, 16.44 GMT
Ursi hat geheiratet!
Vor gut drei Stunden hat meine Arbeitskollegin Ursi in der Kirche Pfäffikon (ZH) ihren Loris geheiratet. Das Bild zeigt die strahlende Braut mit Pia (links) und Hildegard, beide ebenfalls Kolleginnen aus der UBS. Ursi und Loris, vielen Dank für die Einladung und ganz herzliche Gratulation!
Mario de Baseggio

2008-02-23, 04.37 GMT
This pony will run!
Im Rahmen unseres Projekts "Sharing and Leveraging our Cultural and Technical Awareness" haben mein Arbeitskollege Andrew und ich für das Wochenende unsere Wagen getauscht.
So brummelt bei uns derzeit der mächtige V8 eines Ford Mustang friedlich vor sich hin. Im traditionellen "Granny Blue" ist die Essenz amerikanischer Autobaukunst auffällig, auch bei defensiver Fahrweise, die die 300 PS vollkommen ungenutzt lässt, weiss man die Blicke der Passanten einzufangen. Liegt es an der Starrachse? An der prominent platzierten Hutze? Am digitalen Kompass im Innenrückspiegel? Man kann es nicht genau sagen.

Zur gleichen Zeit erfreut sich Andrew übrigens am Klimax italienischer Ingenieurskunst und geniesst wohl die vollkommene Laufruhe und das kultivierte Leistungsband unseres Fiat Punto.
Mario de Baseggio

2007-12-25, 16.30 GMT
Weihnachten mit der Familie (Teil 2)
Heiligabend feierten wir bei Grossmami Yvonne und Vovô Lúcio. Gemeinsam mit [undisclosed], [undisclosed], [undisclosed] und [undisclosed] genossen wir das leckere Essen und die muntere Gesellschaft. Das Bild zeigt Sophia im angeregten Diskurs mit ihren Nonni am Weihnachtsmorgen.
Mario de Baseggio

2007-10-22, 16.24 GMT
Kimi Räikkönen ist Weltmeister
Gestern endete mit dem Grossen Preis von Brasilien eine packende Formel-1-Saison. Ferrari sicherte sich nach dem Konstrukteurstitel auch die Fahrer-WM.
Kimi wurde mit 6 Siegen verdient Weltmeister, daran ändert auch meine Sympathie für den Newcomer Lewis Hamilton nichts. (Der Brite fährt zwar für den falschen Rennstall, dennoch gehört sein Einstand zu den beeindruckendsten Leistungen im Sportjahr 2007 überhaupt.) Die Saison hat für die Scuderia also schön gepasst, ich freue mich schon jetzt auf die Hochgeschwindigkeitsduelle im kommenden Jahr!
Mario de Baseggio
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2006-05-14, 09.11 GMT
FC Zürich - Schweizermeister 2006!
Ich kann nicht behaupten, dass ich ein grosser Fan des Schweizer Klubfussballs bin, ich verfolge nur selten ein Spiel am Fernsehen, in einem Stadion war ich sicherlich schon seit zehn Jahren nicht mehr. Aber gestern wurde der FCZ Schweizermeister und ich habe mich sehr darüber gefreut.
Der Grund für diese Freude lag in meiner Primarschulzeit. Es war damals nämlich wichtig, ein richtiger Fan für einen der Stadtklubs zu sein, wobei die meisten meiner Klassenkameraden auf der Seite der (schon damals reichen) Grasshoppers standen. Diese Ausgangslage führte natürlich zu heftigen Diskussionen und Auseinandersetzungen. Der Höhepunkt meiner Angefressenheit wurde 1981 erreicht, als der FC Zürich mit Zappa, Elsener, Jerkovic und natürlich meinem Lieblingsspieler, dem Goalie Karl Grob, Schweizermeister wurde! Danach verlor sich meine Begeisterung für den Klub und den Schweizer Fussball - wie gesagt - mehr und mehr.

Gestern wurde "mein" FCZ nach einer 25-jährigen Durststrecke wieder Schweizermeister. Ich gratuliere Lucien Favre und seinem Team herzlich und freue mich für die Fans, die ausdauernder als ich waren und ihren Klub über die langen Jahre unterstützt haben.
Mario de Baseggio

2006-04-24, 00.42 GMT
Brasilian Tales
After a slightly changed flight schedule (our flight from Paris to São Paulo left 8 hours earlier than planned) we safely arrived in Brazil on Thursday, April 13.
We spent one great week with our family in the South of Brazil, trying hard to see as many relatives as possible and to survive all the combined food excesses. Amongst the various activities we enjoyed was a suberb sightseeing day in Porto Alegre with Vanessa and Márcio and the visit of Lúcia's and Eduardo's impressive production plant.

Now we're in Foz do Iguaçu, Paraná. For two days we visited the incredibly beautiful falls. The enormous power of the water falling down more than 150 meters was just breathtaking.

Tomorrow we'll head for the Amazone, where we'll spend 4 days in the midst of the jungle. If we make it back, read more about our adventures on this site soon. If not, Anacondas, Piranhas and Crocodiles will have won. Or will it be the Jaguar?
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2006-02-13, 09.22 GMT
Walk the Line
Johnny Cash, der "Man in black", feiert derzeit fröhliche Urständ. Der Film "Walk the Line" zeigt die entscheidenen Jahre seines Lebens, vom Unfall seines Bruders Jack, für den er sich Zeit seines Lebens schuldig fühlen sollte, bis zum Moment, wo die schlimmsten Drogen- und Alkoholexzesse überstanden waren und June seinen Heiratsantrag annehmen konnte.
Reese Witherspoon als June Carter und Joaquin Phoenix als Johnny Cash verstehen es, ihren Figuren mit dem Leben und dem Charisma zu versehen, das erklärt, warum die beiden Sänger dermassen beliebt waren. Die persönlichen Probleme, mit denen vor allem Johnny zu kämpfen hat, werden ohne Effekthascherei und dennoch intensiv dargestellt. Es ist diese schwache, menschliche Seite, die den grossen Country-Star für das Publikum zugänglich macht. Als eindrückliches Beispiel sei die Szene in der Bar genannt, John erwähnt gegenüber der einfühlsamen June seinen toten Bruder Jack. Die Mimik beider Akteure verrät alles über seine innere Unrast und ihre ehrliche Anteilnahme.
Der Film ist eine schöne Hommage an zwei interessante Persönlichkeiten der Show-Welt.
Mario de Baseggio
Die Website des Films:
www.walkthelinethemovie.com

2005-10-15, 10.41 GMT
Die Sonne hinter einigen Wolken
Darf man den «Cirque du Soleil» nicht wirklich gut finden? Wir haben gestern eine Vorstellung des Programms «Dralion» in Wallisellen gesehen und waren vom Gebotenen eher enttäuscht.
Afrikanische Exotik, chinesische Kampfsport-Ästhetik, klassisches Ballett und reichlich Bollywood-Glamour. Vier der Zutaten, aus dem die «Dralion»-Suppe gekocht wird. Natürlich bleibt es nicht nur bei vier, japanische Koto-Trommler, italienische Commedia dell'Arte, indonesisches Schattenspiel und zahlreiche weitere ethnische Versatzstücke werden im Minutentakt wild durcheinander gemischt. Die Vorstellung erstickt sich in ihrer eigenen Vielfalt, der Plot wirkt gekünstelt und forciert. Wir haben uns gefragt, ob es nötig ist, alles, was gegenwärtig «hipp» - und damit kommerziell verwertbar - ist, in eine Show zu packen. Besonders schade ist dabei die Tatsache, dass die Leistung einzelner Artisten zu wenig zur Geltung kommt.

Besonders hervorheben und von der Kritik komplett ausnehmen möchten wir den ukrainische Jongleur und Tänzer Viktor Kee, der uns mit seiner Nummer von Weltformat begeistern konnte. Verblüffend, wie er mit den bis zu 7 Bällen jonglierte und sich gleichzeitig schlangenartig elegant bewegte!

Zu erwähnen ist aber auch, dass in fünf der neun gezeigten Akrobatik-Teile der anderen Artisten arg gepatzert wurde. Für eine Veranstaltung mit Ruf von Weltklasse (und entsprechenden Eintrittspreisen) eine schlechte Bilanz.
Viktor Kee - Die Website des unglaublichen Jongleurs.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-07-10, 09.57 GMT
Grillfest bei Meike und Stefan in Singen (D)
Gestern waren wir zur fröhlichen Grill-Party bei Meike und Stefan eingeladen. Zahlreiche Freunde des Paares - darunter auch der lustige Urs - waren mit ihren nicht weniger zahlreichen Kindern erschienen und wir verlebten spassige Stunden bei Kuchen, Wurst und Gemüsetäschchen. Wir danken Meike und Stefan für die vorbildliche Bewirtung und freuen uns auf die Revanche.
Mario de Baseggio

2005-03-05, 17.34 GMT
Minus 40 Grad Celsius
Gestern morgen sind wir wohl behalten zu Hause angekommen. Den Temperatursturz von etwa 40 Grad haben wir gut überstanden. Wir freuen uns, nun bereits eine Auswahl der zahlreich geschossenen Bilder zu präsentieren.
Zur Galerie "Australia 2005"
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-02-23, 01.22 GMT
Gondwana lebt
Gestern verbrachten wir einen Tag im aeltesten Regenwald der Erde bei Cape Tribulation. Unser Guide, Prue, zugleich Besitzerin des Grundstuecks, fuehrte uns einige Stunden durch verschlungene Pfade im Dickicht.
Die unglaubliche Pflanzenvielfalt, darunter eine Pflanze, die noch nicht einmal kategorisiert, geschweige denn benannt ist, ist beeindruckend. Ueberall kreucht und fleucht, zirpt, piepst und raschelt es.

So idyllisch das klingen mag, der Schein truegt, sowohl Tiere wie auch Pflanzen sind teilweise hochgiftig. So kann eine fahrlaessige Beruehrung des Stinger Trees (Gimpy Gimpy) noch bis zu 2 Jahre spaeter schlimme Schmerzen verursachen. Klugerweise haben wir die Finger davon gelassen.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-11-03, 16.19 GMT
«People Get the Government they Deserve»
Hohe Wahlbeteiligung, Sieg für den bisherigen Amtsinhaber. Dieses Mal gibt es keine Entschuldigungen mehr: Der amerikanische Präsident wurde von seinem Volk in seinem Amt bestätigt.
In Europa müssen wir akzeptieren, dass die Wählerinnen und Wähler in den USA offenbar andere Prioritäten setzen.
Auch wenn aus unserer Sicht augenscheinlich die meisten Leitzahlen für einen Führungswechsel sprachen, hat sich das amerikanische Volk anders entschieden. Und hält damit am eingeschlagenen Kurs fest. Es scheint, als habe die wieder und wieder heraufbeschworene Mär vom «Krieg gegen den Terrorismus» genug Angst in den Herzen der Menschen erzeugt. Angst nimmt Entscheidungsfreiheit. Angst macht konservativ. Es ist dem Regime offenbar gelungen, dieses machtsichernde, entrechtende Konstrukt des «Kriegs gegen den Terrorismus» als Antwort auf eine real existierende, aber aufgebauschte Bedrohung darzustellen. Der Präsident verspricht die Lösung eines Problems, das er selbst geschaffen hat. Und wird dafür mit der Wiederwahl belohnt.
Nun, wir werden auch die nächsten vier Jahre hinter uns bringen. Leider werden viele Menschen auf der ganzen Welt einen hohen Preis für diese Wahl tragen müssen.
Mario de Baseggio

2004-10-07, 17.11 GMT
Ausflug mit den Arbeitskolleg(inn)en
Heute Morgen war ich mit Bertha, Susanne, Heinz, Ueli und Kurt in der Glasi Hergiswil. Das Bild zeigt einen Mitarbeiter der Glashütte, der die 1500 Grad Celsius heisse Glasmasse aus dem Ofen nimmt.
Nach dem Mittagessen in Kehrsiten spazierten wir dem Vierwaldstättersee entlang und kehrten mit dem Kursschiff nach Luzern zurück. Danke euch allen für die lustige Zeit!
Mario de Baseggio

2004-09-05, 13.59 GMT
Terrassen-Grillade mit Schlurze und Robos!
Gestern luden Ingrid und Oli wieder einmal zum legendären Grillfest auf ihrer Terrasse. Auch wenn es diesmal keine Schoggi-Banane gab - es war ein perfekter Abend, verdad!
Das Bild zeigt Ober-Grillör Oli bei der Zubereitung leckeren Lamm-Sushis und Bratwurst-Briketts.
Die Tischgespräche mit Ingrid und Oli, Bernhard, Daniela und René und Daniela (einer anderen!) und Jens förderten erstaunliche Erkenntnisse zu Tage. So lernten wir zum Beispiel die Bedeutung des Wortes «Schlurze» kennen. Daniela (die von René) gebraucht es für «Sauce». Spaghetti an Tomatenschlurze? Naja.
In jedem Fall haben wir uns profiedo unterhalten und möchten uns bei den flinken Gastgebern herzlich bedanken.
Mario de Baseggio

2004-07-25, 16.42 GMT
Golfkurs, Yamato und Brunch-Schiff
Wir haben im systematischen Aufbau unserer Profi-Golf-Karrieren einen weiteren Meilenstein erreicht: Mit Steven hatten wir am Samstagmorgen unsere erste Privatlektion. Und das im zeitweise strömenden Regen. (Zum Glück war die Driving Range gedeckt.)
Am Abend gingen wir mit Ray (der enttäuscht war, weil er wegen des erwähnten schlechten Wetters nicht mit seinen Töffli-Kollegen hatte ausfahren können) zum Kongresshaus, wo wir Zeugen einer beeindruckenden Darbietung von «Yamato - The Drummers of Japan» wurden.

Die japanischen Schlagzeugerinnen und -zeuger übertrafen unsere Erwartungen: Die Präzision und Ausdauer, mit der sie ihre Instrumente beherrschen, ist unbeschreiblich. Neben dem Können ist es auch ihr Humor, der sie rasch einen Draht zum Publikum finden lässt. Unvergesslich wird wohl Masa's verschmitztes «Hallo!» bleiben, das er in einer kurzen Spielpause breit grinsend ins Publikum rief - und dafür die strafenden Blicke seiner Kolleginnen und Kollegen erntete.
Heute Morgen war dann die Reihe am Brunch-Schiff, das uns zusammen mit Manuela und Patrick während zweier Stunden auf dem Zürichsee genügend Zeit und Musse liess, uns am schönen Buffett zu laben. Am Ende dieser Rundfahrt traf Patrick zu unser aller Überraschung noch einen guten, alten Freund, mit dem er sich angeregt unterhalten konnte.

Vom Bürkliplatz her kommend sahen wir auf dem Heimweg noch einige Teilnehmer des Zürcher Ironman-Triathlon in Aktion.
Zur offiziellen Website von Yamato
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-06-22, 20.53 GMT
Vergognatevi!
Die Azzurri sind aus dem Turnier. Und wir sind selbst schuld. Hätte unsere Mannschaft begriffen, worum es beim Fussball geht - ums Toreschiessen nämlich - dann wäre uns das heutige Trauerspiel gegen Bulgarien erspart geblieben.
Es war seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1982 nie mehr wirklich einfach, ein Tifoso der Squadra Azzurra zu sein. Wann gelang es uns jemals wieder, eine Vorrunde ohne Probleme zu überstehen? Jedesmal dasselbe: Taktieren, minimalistisches Geplänkel und am Ende jeweils ein glücklicher, eigentlich unverdienter Einzug in die nächste Runde.

Was bei dieser EM anders war, war lediglich das fehlende Glück. Wer immer mit dem Feuer spielt, der verbrennt sich früher oder später die Finger. Den Viertelfinal haben wir bereits im Spiel gegen Schweden vergeben, als wir ein dürftiges 1:0 nach Hause schaukeln wollten. Nach dem Ausgleich der Schweden hat die Squadra in den letzten 5 Minuten versucht, einen Siegtreffer zu erzielen. Vergeblich. Dennoch waren es wohl die einzigen Momente, in denen das wahre Potential dieser Mannschaft aufblitzte - die Schweden waren in dieser Endphase enorm unter Druck, ein Tor hätte in jeder Sekunde fallen können.

Der Leichtsinn unserer Mannschaft, die Selbstherrlichkeit, mit der sich unsere Stars gebärdeten, sie wurde uns letzlich zum Verhängnis. Wer behauptet, die Schiedsrichter seien parteiisch, oder wer sagt, dass die Entscheidungen von Giovanni Trapattoni die Niederlagen verursacht hätten, der liegt falsch. Und wenn jetzt gar noch Stimmen aufkommen sollten, die Skandinavier hätten ihr 2:2 abgesprochen, dann wäre das eine Frechheit sondergleichen!

Man gewinnt Spiele nicht, indem man seine Gegner wie Francesco Totti anspuckt oder wie Gennaro Gattuso prinzipiell in die Beine fährt. Man gewinnt Fussballspiele, indem man Tore schiesst. Dänemark und Schweden haben das begriffen, wir nicht. Daher fahren wir zu Recht nach Hause, auch wenn es mir gar nicht schmeckt, das sagen zu müssen.

Den Mannschaften von Schweden und Dänemark gratuliere ich zum Weiterkommen und zur guten Leistung. Sie können stolz auf ihr Spiel sein. Und für uns bleibt die ewige Hoffnung, dass wir im nächsten Turnier endlich wieder einmal zeigen, wozu wir in der Lage sind.
Mario de Baseggio

2004-06-20, 20.36 GMT
Wir sind wieder im Land
Nach zwei wahrhaft fantastischen Wochen in den Seychellen sind wir vor gut zwei Stunden wohl behalten in Zürich-Kloten gelandet. Yvonne hat uns abgeholt, so war der Temperatursturz von 20 Grad gut zu ertragen. Selbstverständlich werden die Bilder zum Trip so bald als möglich nachgeliefert, ein Vorgeschmack bildet das Matterhorn, das wir auf dem Rückflug in seiner ganzen, erhabenen Pracht sehen konnten.
Mario de Baseggio

2004-05-16, 17.00 GMT
The Battle Rages On
Die vergangenen zwei Tage haben Eva und ich uns kleine weissen Bälle um die Ohren geschlagen. Der Golf-Grundkurs in Otelfingen beim englischen Turnierspieler Andrew Turner gab uns einen genaueren Einblick in den Sport.
Natürlich ging es auch in diesem Kurs nicht ohne Zerstörung: Eva gelang der Bruch eines 7er-Eisens beim Ausholen zum Schlag. Ein perfekter Knick im Schaft! Und ich habe mir soeben zwei Harry-Potter-Pflaster auf die Blasen an meiner linken Hand geklebt. Offenbar habe ich die Keule derart verkrampft gehalten, dass es mir meine Alabaster-Fingerchen brutalst aufgescheuert hat.
Zum Schluss des Kurses ging es sogar auf einen echten Platz. Wir spielten «Scramble», eine Variante des Golf-Spiels, bei der eine Gruppe jeweils von der Position aus weiter spielt, wo der beste aller Schläge gelandet ist. Es gelang uns zu sechst, drei Löcher Par zu spielen. Und Eva und ich hatten von den insgesamt 6 Annäherungen je zweimal den besten Schlag der Gruppe zu verzeichnen. Klar? Wohl nicht. Egal, wir waren jedenfalls gut.
Jetzt werden wir sehen, wie es mit unseren Profi-Karrieren weiter geht. Um Tiger Woods bereits 2007 abzulösen, wird es wohl, so mussten wir feststellen, doch etwas eng.
Mario de Baseggio

2004-05-08, 15.25 GMT
Auf den Spuren des Tigers
Heute haben wir den ersten Schritt zum Berufs-Golfer absolviert: In Otelfingen kamen wir in den Genuss einer Schnupperlektion mit dem schottischen Lehrer Jonathan Henderson, seines Zeichens «PGA Pro».
Die ersten «Swings» sind also geschlagen, die ersten «Putts» eingelocht. Wir wollen die Sache aber nicht zu schnell angehen. Daher warten wir eine Woche bis zum Grundkurs. Geplant sind Platzreife und erstes Handicap im August. Im Herbst werden wir die Akkreditierung für die PGA-Tour erlangen, die wir 2006 gewinnen werden. (Im nächsten Jahr erwarten wir die ersten Turnier-Siege, zum Gewinn der ganzen Tour wird es realistischerweise nicht reichen.) Und im Frühling 2007 wird Tiger Woods seinen ersten Platz in der Weltrangliste räumen müssen.
Mario de Baseggio

2004-01-31, 13.50 GMT
TC-E15ED
Etwas früher als ursprünglich geplant, habe ich gestern den Tele-Konverter mit der vielsagenden Bezeichnung «TC-E15ED» gekauft.
Damit verfügt unsere Kamera nun über einen optischen 12x-Zoom, was zum Beispiel Bilder vom Mond erlaubt, auf denen grosse Krater zu erkennen sind.
Mario de Baseggio

2003-10-13, 18.39 GMT
Neues aus dem Dienst - Folge 24
Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des UN-Beobachter-Kurses. Ich hatte einen Rebellen-Kommandanten zu mimen, der seine Stinger-Boden-Luft-Lenkwaffe zu verbergen sucht. Die angehenden Blaumuetzen hatten gehoerig unter meinen selbstherrlichen Anweisungen und Bemerkungen zu leiden: "Go away!", "Shut up!", "I don't care!" etc.
Mario de Baseggio
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2003-10-11, 10.13 GMT
Neues aus dem Dienst - Folge 22
Nun geht es in die letzte Woche. Wir werden am Sonntag bereits um 13.00 Uhr einrücken und an den ersten 3 Tagen einen Ausbildungskurs für UN-Militärbeobachter unterstützen.
Die vergangene Woche ging aus meiner Sicht relativ problemlos über die Bühne, lediglich das Wetter war zuweilen nicht gerade ideal.

Ich habe bei der Durchsicht der News-Artikel bemerkt, dass ich es unterlassen habe, zu erwähnen, dass seit Donnerstag der ersten Dienstwoche 22 Mitglieder unserer Kompanie in einer Schweizer Stadt Wachdienst vor einer ausländischen Botschaft verrichten. Sie sind also im Einsatz, das ist keine Übung.
Mario de Baseggio

2003-05-17, 19.19 GMT
Days of Thunder
Die Legenden des Asphalts trafen sich heute zum Showdown in den Haarnadelkurven Winterthurs: Eva «Close the Door» Trulli, [undisclosed] «Yellow Racer» Barrichello und Mario «Crash'em» Schumacher lieferten sich Rad-an-Rad-Kämpfe mit quasi-mortalem Ausgang. Am Ende blieben Schulterschmerzen, Reifenabrieb-verdreckte Gesichter und die (fast) einhellige Meinung: Beim nächsten Mal wollen wir die Benziner!
Mario de Baseggio

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