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Today in 2015 Oper im Dialekt

2018-05-04, 16.44 GMT
Karlsruhe und Europapark
Samstag bis Mittwoch haben wir erholsame Tage in Deutschland verbracht. Das beschauliche Städtchen Karlruhe stimmte uns mit Schloss und Zoo gebührend auf die drei Tage in unserem liebsten Freizeitpark ein. Höhepunkt in Rust war gewiss Sophias erste Fahrt im Silverstar. Es war so toll, dass wir es gleich vier weitere Male wagten...
Mario de Baseggio

2018-01-01, 23.19 GMT
Happy New Year!
Den Jahreswechsel verbrachten wir gemeinsam mit der Familie in Tramandaí, Brasilien. Neben dem üppigem Festmahl und den zahlreichen Feuerwerken, die wir aus dem 16. Stock bestaunen konnten, wollen wir nicht vergessen, was 2017 gebracht hat. In vielerlei Hinsicht war das vergangene Jahr anspruchsvoll, sowohl Eva wie ich waren beruflich mit grösseren Projekten beschäftigt. Wir haben viele interessante Menschen kennengelernt, an dieser Stelle sei unser Treffen mit dem 91-jährigen Holocaust-Überlebenden Shlomo Graber Mitte Mai besonders hervorzuheben. Das eingehende Gespräch mit diesem Zeitzeugen hat bei Eva und mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Mein Engagement als Fan Ambassador für meine ZSC Lions in der Champions Hockey League war für mich ein weiteres intensives Erlebnis, das mir viel Spass bereitet hat. Die Gelegenheit, ein bisschen hinter die Kulissen zu sehen, einzelne Spieler und Funktionäre kennenzulernen und - vor allem - mich mit anderen Hockey-Fans aus ganz Europa auszutauschen, war einmalig. Höhepunkt meines “Einsatzes” war gewiss die Reise an ein Auswärtsspiel in Nottingham. Mit vielen der dort getroffenen Fans stehe ich seither in regelmässigem Kontakt über soziale Medien.

Das Reisen kam wie immer nicht zu kurz, Grindelwald in den Sportferien, der Westen Kanadas mit seiner faszinierenden Tierwelt im Sommer und zum Jahresende der Besuch bei der Familie in Brasilien bildeten die Hauptdestinationen des Jahres 2017. Dazwischen gab es Kurzausflüge in den Europapark, nach München, Mailand und London. Beruflich kamen meine fünf Reisen nach Wroclaw, Polen und Evas Konferenzen in Athen und Oslo dazu, alles in allem waren wir ziemlich oft auf der Walz’.

Es war also ein tolles Jahr und wir sind sehr zuversichtlich, dass auch 2018 mindestens ebenso schön sein wird. Das wünschen wir natürlich nicht nur uns selbst, sondern auch allen Verwandten, Freunden und Bekannten!
Mario de Baseggio

2016-04-28, 12.24 GMT
Leaving New York Never Easy
Nach fünf intensiven und spannenden Tagen nehmen wir heute Abschied vom Big Apple. Wie immer gab es viel zu viel zu sehen: Das MoMa, den Freedom Tower, Lady Liberty, das Tenement Museum, die High Line und zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten liessen uns staunen. Kulinarisch kamen wir ebenfals auf unsere Kosten, zu erwähnen ist speziell das Ninja-Restaurant, in dem die Kellner als japanische Auftragsmörder verkleidet servieren. Schliesslich kam auch die Unterhaltung nicht zu kurz, das Broadway-Musical Aladdin verzauberte uns, das Baseball-Spiel der NY Mets gegen die Cincinnati Reds im Citi Field gestern Abend gab dem Aufenthalt einen passenden all-American Abschluss.
Mario de Baseggio

2015-04-29, 19.52 GMT
Europapaaaaaark!
Die Zeit vergeht hier im Europapark in Rust wie im Flug, bzw. wie im freien Fall. Bei schönem Frühlingswetter konnten wir heute unsere Lieblingsbahnen geniessen und freuen uns auf zwei weitere lebhafte Tage!
Mario de Baseggio

2015-04-26, 15.35 GMT
Die Säge kam nach 67 Jahren
Einer der grossen Nadelbäume in unserer unmittelbaren Nachbarschaft musste in der vergangenen Woche einem Bauprojekt weichen. Der offenliegende Strunk gab uns die Gelegenheit, die Jahresringe zu zählen. Unsere Nachkriegsfichte erlebte also den Marshall-Plan und die Geburt von Prinz Charles als Sprössling mit. Es stimmt mich ein wenig traurig, dass die stolze Tanne gefällt wurde, umso mehr als in den kommenden Wochen und Monaten noch mehrere weitere folgen werden.
Mario de Baseggio

2014-08-16, 11.25 GMT
Galerie zur LA EM in Zürich
Es bleiben zwei weitere spannende Tage bis zum Schluss der Leichtathletik-Europameisterschaft in Zürich. Die bislang geschossenen Bilder habe ich schon einmal in einer neuen Galerie untergebracht. Vielleicht kommt morgen noch das eine oder andere Foto des Marathons dazu.
Zur Bildergalerie
Mario de Baseggio

2014-07-28, 16.10 GMT
Zu Besuch bei Zia Maria
Nachdem wir heute das eindrucksvolle Gestüt von Lipica besucht hatten, liessen wir es uns nicht nehmen, nach gestern ein weiteres Mal bei Zia Maria reinzuschauen. Die 92-jährige bewirtete uns mit Kaffee und bewies wie immer, dass sie sich von den Gebrechen des Alters nicht kleinkriegen lässt. Mit viel Humor und einer gehörigen Portion Selbstironie meistert sie den nicht immer leichten Alltag. Bewundernswert!
Mario de Baseggio

2014-07-09, 04.47 GMT
Unsere Seleçao erleidet Schiffbruch
Der gestrige Halbfinal war ein Spiel der Superlative. Leider zeigten alle Extremwerte aus meiner Fan-Sicht in die falsche Richtung. Die Mannschaft von Luis Felipe Scolari liess bereits in der 11. Minute ein Tor nach einem Abwehrstellungsfehler zu, das 2 zu 0 durch Miroslav Klose in der 23. Minute schockte unser Team derart, dass es nach sechs weiteren Minuten bereits 5 (fünf!) zu null stand. Die perfekt spielenden Deutschen gaben diesen Vorsprung natürlich nicht mehr aus der Hand, das Endresultat von 7 zu 1 ist das Ergebnis dieser hervorragenden Arbeit. Das Bittere an der Sache ist nicht die Niederlage an sich. In einem WM-Halbfinal gegen Deutschland zu verlieren ist keine Schande. Was stossend ist, ist die Art, wie man sich in dieses Schicksal gefügt hat. Brasilien war gelähmt, man liess (bis auf die Ausnahmen Marcelo, Bernard und Hulk) jeden Kampfgeist vermissen. Der Umstand, dass Neymar Jr. (verletzt) und Thiago Silva (2 x gelb) gefehlt haben, darf als Entschuldigung nicht gelten. Die spielerische Substanz des WM-Gastgebers ist auch ohne die beiden Schlüsselspieler hervorragend. Die Ursache für diese Niederlage liegt in der Einstellung der Spieler, an der oft zitierten fehlenden "mentalen Stärke". Rolf Fringer sprach von kontraproduktiver Übermotivation, ebenfalls eine mögliche Erklärung. Jedenfalls war die Seleçao nicht in der Lage, Deutschland Paroli zu bieten - zu keinem Zeitpunkt. Joachim Löws Team spielte überragend und hatte das Geschehen hundertprozentig im Griff. Die Deutschen ziehen verdient in den Final ein und wenn sie am Sonntag dieselbe Leistung abrufen können, dann gibt es keinen Zweifel darüber, wer am Ende den Pokal in die Höhe stemmen wird.
Mario de Baseggio

2013-08-19, 08.49 GMT
Der erste Schultag
Heute ist Sophias erster Schultag. Zusammen mit 24 weiteren Kindern besucht sie nun die erste Klasse. Die aufgeregten Erstklässlerinnen und Erstklässler wurden herzlich von ihrer Lehrerin, Frau Weil, begrüsst, die ihnen vermittelte, dass auch sie aufgeregt sei. Womit sich die allgemeine Nervosität eigentlich auch gleich legte. Danach wurde bereits fleissig gezeichnet und geschrieben, was danach kommt, entzieht sich unserer Kenntnis. Wir Eltern sind ab jetzt nämlich unerwünscht!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2013-07-14, 09.17 GMT
Zurich Tattoo Grand Parade
Gestern waren Sophia und ich an der Grand Parade des Zurich Tattoo. Ein sehr schöner Umzug mit Blechmusik, historischen Kostümen und zahlreichen Dienstfahrzeugen der Feuerwehr, Polizei und der Grenzwacht. Den buchstäblichen Startschuss zur Parade setzte die "Zürcher Miliz Compagnie 1861" mit einer eindrucksvollen Salve aus ihren Vorderladern. Ein weiterer Höhepunkt war die Vorbeifahrt meines Arbeitskollegen Georg als Gefreiter einer Radkompanie. Helm auf, Stgw 90 hintergehängt und eine PzF auf dem Gepäckträger - so präsentierte sich der erfahrene Business- und IT-Analyst dem applaudierenden Publikum. Musikgruppen aus Jordanien (im Bild), Mexiko, Singapur, Schweden und dem Vereinigten Königreich gaben dem Anlass zusätzlich Farbe und einen internationalen Touch.
Mario de Baseggio

2013-03-18, 05.52 GMT
Zurück aus Koper
Im Rahmen meiner Ahnenforschung war ich vergangene Woche in Koper, Slowenien. Besuche im bischöflichen Archiv, auf dem Friedhof und das systematische Durchkämmen der Altstadt prägten den Tagesablauf. Vermutlich kann ich unserem Familienstammbaum zwei weitere Generationen anfügen, dazu befarf es aber noch einer eingehenden Analyse der erhobenen Daten.

Im Bild ein Teil des Handelshafens von Koper. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, in meiner "Freizeit" ein paar Bilder zu schiessen. Trotz klammer Finger und prekärer Lichtverhältnisse sind die Schüsse teilweise gelungen, vielleicht reicht es sogar zu einer Online-Galerie.
Mario de Baseggio

2012-11-05, 08.00 GMT
Skyfall war nur der Anfang
Der neue Bondstreifen markierte am Freitagabend den Start in ein ereignisreiches Wochenende. Während zweier Stunden unterhielten uns die Abenteuer von 007 blendend. In meiner persönlichen Rangliste von James-Bond-Filmen findet sich Skyfall ganz weit oben. Ob es zum ersten Platz reicht? Ich denke, dass ich zuerst Casino Royale ein weiteres Mal sehen muss, bevor diese wichtige Frage abschliessend beantwortet werden kann. Am Samstag war Einkaufstag: Wein, Geschenke etc. Am Abend waren wir auf dem Weg zum Restaurant Klein-Istanbul, als wir einer (unverkleideten) Basler Fasnachtsclique begegneten. Tambouren und Piccoli liessen eine tolle Morgestraich-Stimmung in den Gassen des Niederdorfs aufkommen. Gestern Sonntag feierten wir mit unseren Nachbarn Andrea und Urs mitsamt der Jungmannschaft den Herbst mit reichlich Marroni, Käse und Port. Wie immer, wenn wir uns in dieser Runde treffen, entstanden interessante und gleichsam lustige Gespräche.


Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2012-08-26, 21.13 GMT
Neil Armstrong ist tot
Gestern ist Neil Armstrong an den Folgen einer Operation gestorben. Der Astronaut wurde 82 Jahre alt.
Die Filmdokumente, die Neil Armstrong bei der Arbeit zeigen, beeindrucken mich immer wieder. Und das seit Jahrzehnten. Wie der ehemalige Testpilot Prototypen des Lunar Landers im Grenzbereich bewegt und natürlich die eigentliche Mondlandung sind für mich Exempel der Nervenstärke, die zeigen, wozu ein Mensch selbst unter extremen Bedingungen fähig ist. Neil Armstrong ist für mich der Inbegriff eines modernen Helden. Nun hat er die Erde ein weiteres, diesmal endgültiges Mal verlassen und ich bin eigentümlich berührt.
Mario de Baseggio

2012-04-16, 19.07 GMT
Sechseflöten
Gestern waren wir mit Sophia das erste Mal in der Oper. Die Kindervorstellung von Mozarts Zauberflöte überzeugte in allen Belangen. Die Inszenierung ist auf eine gute Stunde gekürzt, der Fokus liegt eindeutig auf der Geschichte des lustigen Papageno, der am Ende seine ersehnte Papagena findet. Einziger Wermutstropfen ist der Umstand, dass die beiden grossen Arien der eigentlichen Hauptfiguren, "Der Hölle Rache" und "O Isis und Osiris", ebenfalls der Kürzung zum Opfer gefallen sind. Allerdings ist dies lediglich die Erwachsenen-Perspektive, die Kinder haben diesen Teil gewiss nicht vermisst.

Die Stadt bot dieses Wochenende ein weiteres Spektakel, das Sechseläuten wurde zwar gehörig verregnet, dennoch rangen wir uns durch, gemeinsam mit Andrea, Cordula und den Mädchen am Bellevue auszuharren, um den Böög bei seinem Feuertod moralisch zu unterstützen.
Mario de Baseggio

2011-10-30, 17.01 GMT
Iron Yvonne zum Zweiten!
Nachdem uns Yvonne in diesem Jahr bereits am Zurich Iron Man beeindruckt hat, hat sie heute am Luzern Marathon noch ein weiteres Glanzresultat geliefert: Die Zeit von 3 Stunden, 10 Minuten und 57 Sekunden reichten ihr zum fantastischen 12. Rang! Ich ziehe meinen sprichwörtlichen Hut und gratuliere ganz herzlich!
Mario de Baseggio

2011-10-18, 16.24 GMT
Grossvaters Uhr
Nachdem ich die Uhr meines Grossvaters vor einigen Wochen in einer unauffälligen Kartonschachtel im Keller wieder entdeckt hatte, konnte ich sie heute revidiert und geprüft beim Uhrenatelier im Niederdorf abholen. Wie verlangt hat man die Krone belassen, mit dem Auswechseln der Feder erreicht die Cortébert Modell 9569 eine passable Ganggenauigkeit von 22 Sekunden über 24 Stunden in drei Lagen gemessen. Ein neues Glas und ein Lederband anstelle der vergoldeten Kettenglieder lassen die Uhr in frischem Glanz erscheinen. Ich bin sehr zufrieden, zumal die Uhr das einzige Erinnerungsstück ist, das mir von meinem 1988 verstorbenen Grossvater Hermann geblieben ist. Ich kann die Uhrmachermeister des Uhrenateliers uneingeschränkt weiterempfehlen, Patrick, vielen Dank für den Tipp!
Website des Uhrenateliers (vor dem Besuch anrufen)
Mario de Baseggio

2011-09-03, 13.32 GMT
Independence Day
Am Donnerstagabend war ich mit Felix und Jürgen auf dem Vierwaldstättersee. Mit der "Independence", der fantastischen 11.40-Meter-Motorjacht von Felix schipperten wir von Alpnachstad zum Restaurant Obermatt und assen dort schüsselweise Älplermagronen. Danach fuhren wir in absoluter Dunkelheit bis vor die Seebrücke und bestaunten das KKL, die Kappelbrücke und alle weiteren Wahrzeichen der luzerner Skyline im nächtlichen Lichterschein. Ein besonderer Abend mit vielen Eindrücken, dankeschön Felix und Jürgen, es war einfach toll.
Mario de Baseggio

2011-05-15, 17.54 GMT
Auf Hephaistos' Spuren
Gemeinsam mit Urs und Heinz besuchte ich gestern einen Messerschmiedekurs in Leimbach. Aus einem Rohling hämmerten wir bei 1400 Grad Celsius Klingen feinster Güte, nach zahlreichen weiteren Schritten der Veredelung hatten wir alle drei jeweils ein Unikat geschaffen. Während sich Heinz geschickt ein elegant geschwungenes Druidenskalpell fertigte, entschied sich Urs für ein solides Trappermodell, das sich insbesondere für das sorgfältige Enthäuten angetauter Rentierkadaver eignet. Ich selbst hielt am Ende ein sehr geometrisches, von Japanischen Tanto-Messern inspiriertes, dysfunktionales Exemplar in Händen. Wofür es zu gebrauchen ist, das muss ich erst noch herausfinden. Ich danke Tobi für die sachkundige Instruktion und meinen beiden Schmiedefreunden für den tollen Tag.
Zum Anbieter des Kurse: Swiss Knife Making
Mario de Baseggio

2010-07-12, 13.48 GMT
Spanien ist Weltmeister
Die Fussballweltmeisterschaft 2010 ist seit gestern Geschichte, Spanien hat sich verdient den Titel geholt. Und für mich ein gebührender Anlass, Rückschau auf die entscheidenen Abschnitte meines bisherigen Lebens zu halten. "Nel mezzo del cammin di nostra vita mi ritrovai per una selva oscura" heisst es bei Dante. Der finstere Wald ist bei mir zwar finster, aber kein Wald. Es ist vielmehr das Fernbedienungsknopfgewirr, das mir visuellen Zugang zum Weltmeisterschaftsturnier gewährte, dessen Verlauf für mich - eben - düster war.
Nach Argentinien '78, Spanien '82, Mexiko '86, Italien '90, USA '94, Frankreich '98, Südkorea/Japan '02 und Deutschland '06 war Südafrika die neunte von mir bewusst verfolgte WM. Wenn mich kein vorzeitiger Tod davon abhält, das Alter der durchschnittlichen Lebenserwartung eines Mitteleuropäers zu erreichen, dann bedeutet das, dass ich etwa neun weitere Turniere vor mir habe.

Dreimal konnte ich bisher restlos mit mir und meiner Existenz zufrieden sein. 1982 und 2006, als die Squadra Azzurra den Titel holte und 2002 mit der Sieg der Seleção. Es kann als meisterhafte taktische Leistung in meiner Lebensplanung angesehen werden, dass ich mit
Eva eine Brasilianerin geheiratet und damit meine Chancen auf einen WM-Sieg faktisch mehr als verdoppelt habe. Wäre ich bereits früher auf diesen Kniff gekommen, dann wäre auch das Endspiel von 1994 eine Win-Win-Situation geworden. So wurde es leider nur eine ärgerliche Niederlage der Italiener. Naja, "wer zu spät kommt, den bestraft das Leben", sagte der Mann mit dem Feuermal auf der Stirn. Ich habe so die Chance vertan, ein viertes Mal in meinem Leben glücklich zu sein.

Wenn man aber bedenkt, dass mit Spanien erst der achte Landesverband überhaupt Weltmeister wurde, dann kann ich mich wahrlich nicht beklagen. Mein Mitgefühl liegt bei allen Menschen in den 200 Ländern, die noch auf den ersten Titel warten. Dass Hoffnung besteht, hat man im diesjährigen Turnier gesehen, die Schweiz hat im ersten Gruppenspiel den späteren Weltmeister Spanien mit eins zu null geschlagen. Alles ist möglich! Ich freue mich nun auf die neun verbleibenden Turniere und hoffe natürlich, dass es mir vergönnt ist, noch zwei, drei Mal Weltmeister zu werden, bevor der Vorhang fällt. Ist das zuviel verlangt?
Mario de Baseggio

2010-07-04, 09.41 GMT
Ein grossartiger Fussballnachmittag!
Mit dem ärgerlichen Aus der Brasilianischen Nationalmannschaft gegen die Niederlande ist für unsere Familie die letzte Möglichkeit auf den zehnten WM-Titel entschwunden. Trotzdem verfolgen wir die WM natürlich weiter engagiert. Das Weltmeisterschaftsspiel Deutschland-Argentinien konnten wir gestern in toller Gesellschaft bei uns im Garten geniessen. Mein Studienfreund Gregor und seine Frau Katja waren samt Töchtern gekommen, die deutsche Elf gebührend anzufeuern - Katja stammt ja aus Thüringen. Auch Andrea und Urs (mit Eltern und Kids) fieberten mit, genauso wie eine weitere Nachbarin, Frau B., ebenfalls deutschstämmig. Klar, dass wir alle mit dem 4:0-Sieg Deutschlands hochzufrieden waren. Kurz nach acht Uhr kam es noch zu einem weiteren kleinen Highlight auf dem Bonzenhügel, als wir einen Teil des Programms der Patrouille Suisse mitverfolgen konnten, das sie anlässlich des Zürifäschts bot. Trotz eingeschränkten Sichtfeldes ein eindrückliches Erlebnis, nicht zuletzt wegen des Sounds.
Mario de Baseggio

2010-04-26, 14.17 GMT
Gefiltertes Limmatwasser
Nachdem ich nun seit Wochen meiner näheren und weiteren Umgebung mit meinen fotografischen Plänen auf den Geist gegangen bin, konnte ich heute endlich mit Üben beginnen. Das Bild zeigt einen Pfeiler der Quaibrücke und wurde 20 Sekunden lang belichtet. Möglich wurde dies mithilfe eines Graufilters, der das einfallende Licht um 6 Blenden reduziert. Ich bin mit diesem ersten Test nicht unzufrieden.
Mario de Baseggio

2010-04-05, 18.31 GMT
Geburtstags- und Osterfestivitäten
Die vergangenen fünf Tage haben wir am Stück durchgefeiert. Den Anfang machte Sophias dritter Geburtstag, der mit einem gebührenden Festessen (Wienerli mit Hörnli) gefeiert wurde. Danach kam die erste Geschenke-Runde, die Chasperlis und der Super Car wurden mit viel Holdrio bejubelt. Am nächsten Tag folgte das Kinderfest, wieder gab es tolle Geschenke und viel Schoggikuchen - danach waren Kind und Wohnzimmer schachmatt. Weil nur zwei Tage Feiern einfach zu kurz ist, haben wir dieses Jahr kurzerhand Ostern als Verlängerung organisiert. Am Karfreitag wurden Eier gefärbt und Hasen gebacken, am Ostersamstag beim Brunch mit Manuela, Patrick und Moira gaben wir uns redlich Mühe, alles wieder wegzuputzen.

Den Schluss des Festefeiern-Marathons bildete der Familien-Brunch bei Yvonne und Lúcio. Die Kinder suchten begeistert Ostereier, die der Osterhase charmanterweise stets aufs Neue versteckte, so dass das muntere Suchen einfach nicht aufhörte. Der dritte Geburtstagskuchen innerhalb von fünf Tagen sowie weitere Geschenke und ein paar Überraschungen vom Osterhasen vermochten für glückliche Gesichter zu sorgen. Es waren also äusserst ergiebige fünf Tage.
Zur Galerie der Festivitäten
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2010-03-27, 16.11 GMT
Der kleine Lemming beim Arzt
Bei der Dreijahresuntersuchung am Freitag bescherte Sophia dem Kinderarzt (und uns) eine Schrecksekunde: Bei den motorischen Tests forderte Dr. B. unsere Kleine auf, ein kleines Podest mit drei Stufen zu erklimmen. Sophia tat dies, indem sie die vom Arzt anerbotene Hand vehement zurückwies und mit beiden Händen einen Fussball haltend in raschen Schritten die Treppe hinaufstieg. Oben angekommen fragte der Kinderarzt "Na Sophia, willst du jetzt abegumpe?" Das letzte Wort war kaum ausgesprochen, schon stürzte sich die Kleine in die Tiefe, indem sie gleichzeitig den Ball in die Höhe warf. Die Landung erfolgte grösstenteils auf dem Steissbein, es folgte ein Moment der beklemmenden Stille. Sophia hatte darüber nachzudenken, ob sie weinen oder lachen sollte, Eva und ich erwarteten ebendiesen Entscheid und Dr. B. dachte wohl darüber nach, wie gut es der Praxis und seiner Karriere anstünde, wenn bekannt würde, dass sich Kinder beim Motoriktest auf seine explizite Anordnung hin die Knochen brechen. Der mutige Hüpfer entschied sich am Ende für ein befreites und befreiendes Lachen, so dass kein weiterer Aufenthalt in der Arztpraxis nötig wurde. Fazit: Wir sind ziemlich sicher, dass die Motorik unserer Tochter OK ist, wir fragen uns aber, ob sie zusätzlich mit so etwas wie einem Kamikaze-Gen ausgestattet ist...
Mario de Baseggio

2009-08-08, 16.43 GMT
Zwei Röcke und eine Hochzeit
Andrew, der seit gestern leider nicht mehr mein Arbeitskollege ist (viel Glück bei den Betonmischern!), hat heute Doris geehelicht. Er tat dies, wie es sich für einen echten Highlander geziemt, im Kilt samt Sporran und Sgian Dubh. Doris hat hingegen auf den Tartan verzichtet und sich als strahlende, weisse Braut präsentiert. Am Apéro haben wir ausserdem noch meinen Chef Felix getroffen, der sich mutig durch die Basler Schlechtwetterfronten gekämpft hatte.
Wir wünschen den Frischverheirateten viel Glück und nur das Beste für die weitere gemeinsame Zukunft. Und möge unser Geschenk lange Freude bereiten!
Mario de Baseggio

2009-07-02, 21.18 GMT
Danke, Karl Malden!
Ein weiterer Held meiner Kindheit ist nicht mehr: Karl Malden ist gestern im Alter von 97 Jahren verstorben. An der Seite von Michael Douglas hat Malden in den 70-er Jahren in der Serie "Die Strassen von San Francisco" die Rolle des grummeligen Inspektors Mike Stone verkörpert. Diese Serie gehörte zum Dienstagabendkrimirepertoire des Schweizer Fernsehens, Malden hat damit meine ersten bewussten Fernseh-Spannungsmomente entscheidend mitgeprägt. Noch heute trage ich die charakteristische Titelmusik der Serie immer auf meinem MP3-Player mit mir herum und wenn ich sie höre, erinnere ich mich an die packenden Momente mit Mike und Steve.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2009-06-27, 07.36 GMT
E pur si muove
Gestern Abend war ich in Rümlang und habe dort im Gemeinde-Foyer einen interessanten Bildvortrag gesehen. Walter Bersinger, ein alter Bekannter aus der Zeit, in der ich für das Rümlangerblatt geschrieben habe, referierte über das Leben und die herausragenden Leistungen des Galileo Galilei. Der Präsident des "Vereins Sternwarte Rotgrueb Rümlang" (VSRR) hat auf mehreren Reisen alle relevanten Stationen des Mathematikers und Astronomen aus Pisa fotografisch dokumentiert und diese Bilder mit akribisch recherchierten Fakten angereichert.
Es gelang ihm, das Referat bei aller Akkuranz und Wissenschaftlichkeit auch unterhaltsam und lebendig zu gestalten. Besonders wertvoll war für mich, dass Walter Galileo im Kontext der zeitgenössischen politischen, wissenschaftlichen und religiösen Wirklichkeit zeigte, alles in chronologischer und kausaler Folge. Diese konzentrierte Darstellung eröffnete mir neue Perspektiven auf die Figur Galileis, die ich bis dahin immer aus isolierten Fakten (oder Legenden) kannte. Zum Beispiel strich Walter heraus, dass Galileo Galilei 36 Jahre alt war, als der von mir verehrte Giordano Bruno auf dem Campo dei Fiori in Rom nach einem üblen Ketzerprozess verbrannt wurde. Man stelle sich vor, was es für Galileo bedeutet, wenn er diesen Umgang mit Andersdenkenden zu gewärtigen hat, während in ihm selbst gerade die Überzeugung reift, dass nicht das von der Kirche anerkannte geozentrische System richtig ist, sondern das in strengem Gegensatz dazu stehende kopernikanische Weltbild. Wie mancher andere hätte aus (verständlicher) Furcht alle weiteren Forschungen aufgegeben! Merci Walter für die erhellenden Worte und Bilder.
Website des Vereins Sternwarte Rotgrueb Rümlang
Mario de Baseggio

2008-11-11, 07.55 GMT
Drei Tage in Berlin
Es hat fast 39 Jahre gedauert, bis ich zum ersten Mal die Hauptstadt unseres nördlichen Nachbars besucht habe. Gleich nach unserer Ankunft im Hotel Luisa's Place beim Adenauer-Platz, haben wir am Kurfürstendamm eine Curry-Wurst verdrückt. Ein gelungener Auftakt für den kleinen Städtetrip, den wir anlässlich unseres fünften Hochzeitstages unternommen haben.
Am Freitagabend sahen wir in der Berliner Staatsoper "Così fan tutte" in einer ebenso witzigen wie gelungenen Aufführung. Die erste Operninszenierung von Doris Dörrie lässt die Geschichte in den frühen Siebzigern spielen, Ferrando (Jeremy Ovenden) und Guglielmo (Hanno Müller-Brachmann) sind Geschäftsleute und keine Soldaten. Sie verkleiden sich auch nicht als orientalische Herren, sondern folgerichtig als Hippies.

Wir sassen in der ersten Reihe und konnten das Ensemble aus nächster Nähe bei der Arbeit beobachten. Manchmal fast zu nahe, wir können von Glück reden, dass uns die Spucke von Roman Trekel (Don Alfonso) nicht getroffen hat. Unsere Sitznachbarn sassen bei den lauteren Partien buchstäblich im Regen. Beeindruckt waren wir von der Leistung des Dirigenten, Dan Ettinger, der während knapp drei Stunden seine Musiker anfeuerte oder zurückhielt und den Sängern abwechselnd das Tempo vorgab, oder - vor allem während der Soli - deren Tempo geschickt aufnahm. Katharina Kammerloher in der Rolle der Dorabella bot eine solide Leistung, auch Anna Samuil (Fiordiligi) bewies - bis auf kleine Schwächen in der Koloratur - ihr Können. Besonders erwähnen möchten wir noch den brasilianischen Sopran Adriane Queiroz, die mit ihrem komödiantischen Talent die quirlige Despina blendend interpretierte.

Den Samstagmorgen verbrachten wir mit dem typischen Touristenprogramm: Doppeldeckerbusrundfahrt vorbei an der Gedächtniskirche, Checkpoint Charlie, Alexanderplatz etc. Beim Brandenburger Tor sind wir zu Fuss weiter und haben uns ebendieses, den Bundestag und das Holocaust-Mahnmal genauer angeschaut. Die 2711 grauen Stelen des Denkmals bedürfen der Interpretation des einzelnen Betrachters. Der "Place of no meaning", wie Peter Eisenman ,der Schöpfer des Kenotaphs, sein Werk auch bezeichnet, vermittelt an keiner Stelle Sicherheit oder Gewissheit. Wie wir denken, sehr passend.

Nachdem wir am Potsdamer Platz Stücke der Berliner Mauer sehen konnten, entschlossen wir uns, in einem Kino im Sony-Center-Gebäude den neuen Bond zu sehen. "Quantum of Solace" gefiel uns hervorragend. Ein unheimlich schnell geschnittener, von Marc Forster gekonnt inszenierter moderner Actionstreifen. James-Bond-Fans alter Schule wird der Film wohl zu weit vom "richtigen" 007-Feeling weg sein. Wir fanden es hingegen toll, dass man sich vom drögen "Geschüttelt-nicht-gerührt"-Mief gelöst und alte Zöpfe (Moneypenny, Q, Gadgets usw.) abgeschnitten hat. Daniel Craig versteht es ausgezeichnet, den Agenten im Spannungsfeld von Pflichterfüllung und persönlicher Rache zu zeigen. Ein wirklich guter Film. (Wenn man damit leben kann, dass nicht aus Kugelschreibern geschossen wird und die im Film vorkommenden Frauen mehr als nur Staffage sind.)

Der Sonntag stand im Zeichen der Rückreise. In weniger als 25 Minuten brachte uns die Buslinie 109 vom Adenauer-Platz zum Flughafen Berlin-Tegel, weitere drei Stunden später waren wir wohlbehalten in der Schweiz angekommen.
Mario de Baseggio

2008-10-11, 10.16 GMT
Kofi Annan an der Universität Zürich
Der Friedensnobelpreisträger und ehemalige Uno-Generalsekretär Kofi Annan trat gestern in der Aula der Universität Zürich auf. Er hielt eine Rede mit dem Titel "The University and the Challenge of Climate Change", die Eva und ich gemeinsam mit Yvonne über einen Live-Video-Stream verfolgen konnten.
Unverständlicherweise liess man Annan in der Aula sprechen, die gerade einmal 200 Personen fasst. Daher sammelten sich auf der Treppe im Hauptgebäude hunderte von Menschen, die keinen Einlass in die Aula fanden. Zu diesen Personen gehörten auch wir. Die drei vorbereiteten Räume mit Live-Video-Stream waren ebenfalls zum Bersten gefüllt, glücklicherweise wurden (wohl durch den Hausdienst) im Eiltempo mehrere weitere Hörsäle mit dem Videosignal versehen, so dass wir Kofi Annans Rede in voller Länge sehen konnten.

Der Friedensnobelpreisträger begann seine Rede mit einer Anekdote: Er sei nicht ganz sicher, ob die vielen Leute, die ihn hier fotografiert hätten, auch wirklich wüssten, wer er sei. In seinen Ferien sei er nämlich mit Morgan Freeman verwechselt worden. Danach sprach der Nobelpreisträger in eindringlicher, ernster Weise von den Folgen des Klimawandels für die Welt. Es seien einmal mehr vor allem die Ärmsten der Armen betroffen. Es gebe, so Annan, bereits 25 Millionen Flüchtlinge, die wegen veränderter klimatischen Bedingungen ihre Heimat verlassen müssen. Diese Zahl könne in naher Zukunft bis zu 100 Millionen steigen. Daher sei schnelles Handeln auf verschiedenesten Ebenen - in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft - unerlässlich. Ein besonders beeindruckendes Zitat möchte wir hier im Wortlaut wiedergeben.

"Of all the natural species, it is human beings who have been granted the role of agent and not just the subject of change. This is our sacred and profound responsibility, individually and collectively." (Dieses Zitat ist als Film auch bei YouTube zu sehen.)

Obwohl wir Kofi Annan nur über den Video-Stream sehen und nicht im selben Raum sitzen konnten, war die Rede des ehemaligen Uno-Generalsekretär ein denkwürdiges Erlebnis.
Das Zitat von Kofi Annan auf YouTube
Mario de Baseggio

2008-06-03, 05.34 GMT
Alte Musik ganz neu
Nachdem wir uns am Freitag neue Boxen samt Verstärker und CD-Player gekauft haben, sind wir nun dabei, unsere Musiksammlung ganz neu zu entdecken. Qualitativ liegen zwischen unserer alten Kompaktanlage und dem neuen System Welten, was zur Folge hat, dass auch Stücke, die wir gut kennen und seit Jahren immer wieder hören, so viel besser klingen, dass wir immer wieder auf's Neue überrascht werden. Wir danken an dieser Stelle Erni Hifi (www.erni-hifi.ch) für die wirklich ausgezeichnete Beratung. Wir können dieses Fachgeschäft mit reinem Gewissen weiterempfehlen!
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-02-28, 15.36 GMT
Ivan Rebroff ist tot
Ein weiterer Held aus meiner Kindheit ist nicht mehr: Ivan Rebroff, der Deutsch-Kosake mit der 5-Oktaven-Stimme verstarb gestern im Alter von 76 Jahren. "Spasibo i do svidania!"
Mario de Baseggio (quick log entry)

2007-01-02, 10.31 GMT
Big Apple vs. Orange County
Zwar sind wir seit bereits zwei Wochen wieder zurück. Dennoch wollen wir den treuen Besuchern unserer Website unsere Abenteuer in New York und Florida nicht ersparen. Schliesslich waren die Ferien toll!
Dank hervorragender Lage unseres Bruchbuden-Hotels gleich neben dem Empire State Building waren wir stets mitten in Manhattan. Natürlich schauten wir uns die "Must sees" wie eben das Empire State Building, Chrysler Building, Rockefeller Center etc. an. So richtig heraus gestochen haben jedoch andere Dinge.

Das Broadway Musical Spamalot, eine Bühnenadaptation von Monty Python's "der heilige Gral", war sensationell. Im Gegensatz zur gängigen Musical-Szene nimmt sich dieses Stück so gar nicht ernst, es handelt sich vielmehr um eine Verballhornung der Musical-Welt im Allgemeinen. Insbesondere die weibliche Hauptrolle, Lauren Kennedy als "Lady of the lake" bestach durch ihre Stimme sowie durch ihr ausgesprochen komödiantisches Talent. Und die Cheerleader-Nummer "Get the grail" bringt uns noch heute zum Lachen.

Von ganz anderer Natur war der Besuch der UNO. Eine geführte Tour durch die Gebäude der United Nations erlaubte es uns, einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der Organisation zu gewinnen. Den Konferenzraum des Sicherheitsrats konnten wir nicht besuchen, da dieser gerade tagte. Dafür durften wir uns für kurze zwei Minuten in die UNO-Vollversammlung setzen und zuhören, wie Frau Sheikha Haya Rashed Al Khalifa, die Präsidentin der Versammlung, den Rat moderierte. Diverse kleinere Ausstellungen zu Themen wie Landminen, die nukleare Bedrohung oder die UNO-Fahne, die vor dem ehemaligen Hauptquartier der Vereinigten Nationen in Bagdad hing, bevor dieses einem Bombenanschlag zum Opfer fiel und fast 30 Opfer forderte, stimmten uns nachdenklich.

Der Besuch des MoMA war ein weiterer Höhepunkt. Die weltgrösste Sammlung moderner Kunst ist ein wahres "Who is who" der zeitgenössischen Kunst. Hier werden nicht ein oder zwei Picassos gezeigt, hier gelangt man vom ersten Picasso-Saal in den zweiten und dritten, gleich darauf folgen Monet, Manet, Van Gogh, Dalí, Klimt, Kandinsky, Rothko, Warhol, Lichtenstein und viele mehr.

Der unbestrittene Höhepunkt unserer Reise war jedoch der Besuch in der Metropolitan Opera, kurz der Met. Wir hatten das Glück, am einzigen Abend, an dem die russische Sopranistin und Shooting Star Anna Netrebko zugegen war, dabei sein zu dürfen. Nicht genug mit einem grossen Namen, neben Anna Netrebko als Mimi in Puccinis "La Bohème" spielte Rolando Villazón die männliche Hauptrolle und am Dirigentenpult stand Plácido Domingo. Doch der grosse Star des Abends war unbestritten Anna Netrebko. Sie vermochte es mit Leichtigkeit, das Haus mit ihrer Stimme auszufüllen. Ihr Gesang war das Schönste, was wir je auf einer Opernbühne gehört haben! Eine Stimme von fast überirdischer Schönheit, glasklar, schmelzend, kräftig. Nie haben wir eine Sängerin überzeugender auf der Bühne sterben gesehen, ihre Stimme wurde nie leiser - als die Kräfte der Mimi schwanden, wurde sie nur sanfter und sanfter. Es war ein Traum!

Nach fünf ereignisreichen Tagen in New York gönnten wir uns eine gute Woche Zeit zum Ausspannen im wärmeren Florida (Orlando und St. Pete's Beach). Auch da wurde uns nochmals ein Highlight beschert. Fast per Zufall sahen wir vom Treppenhaus unseres Hotels aus zu, wie der Space Shuttle Samstag Nacht zu seiner 116. Mission ins All startete! Ein gewaltiger Feuerschweif liess uns sofort erkennen, dass wir es wirklich mit der Discovery zu tun hatten. Es war ein beeindruckendes Schauspiel und wir sind froh, dass die Astronauten in der Zwischenzeit wieder heil zur Erde zurück gekehrt sind.

Zu den Bildern unserer USA-Reise
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

Spamalot:
www.montypythonsspamalot.com
Lauren Kennedy (Lady of the lake): www.laurenkennedy.com
The Metropolitan Opera: www.metoperafamily.org
Anna Netrebko: www.annanetrebko.com
United Nations: www.un.org
The Museum of Modern Art: www.moma.org
NASA: www.nasa.gov

2006-10-02, 14.20 GMT
«Festival Son Cuba» im Moods
Gemeinsam mit Evas Arbeitskollege Robert und seiner Frau Magnolia besuchten wir am Samstag das «Festival Son Cuba», an dem wir einen kleinen Querschnitt kubanischer Musik der letzten 40 Jahre zu hören bekamen. Die Gruppe «Son Charanga» mit dem fast 80-jährigen Pedro Gomez vermochten Magnolia und Robert nicht zu überzeugen. Die kubanische Musik habe sich weiterentwickelt. Zum Glück waren da noch die anderen Interpreten wie Mayelin Perez, «Luis Diaz y los 5 del son» und das excellente Perkussionsduo «Cuba Percussion», so bekamen wir auch einen Eindruck der zeitgenössischen Strömungen.
Mario de Baseggio

2005-12-31, 12.26 GMT
Das war 2005
Wenn der letzte Tag des Jahres kommt, ist man geneigt, zurück zu blicken und eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Was haben wir im vergangenen Jahr erlebt, was hat uns berührt, was war schön und was war weniger schön?
Das Jahr 2005 war leider von menschlichen Tragödien geprägt, wie man sie in dieser medialen Konzentration noch selten erlebt hat. Der Tsunami hatte am 26. Dezember 2004 Hunderttausende in den Tod gerissen, richtig bewusst wurde uns das Ausmass der Katastrophe im Januar, als die Bilder der verwüsteten Gebiete, der zerstörten Städte und der trauernden Menschen während Wochen zu sehen waren.

Im Laufe des Jahres kamen weitere schlimme Nachrichten dazu. New Orleans versank in den Fluten und im Chaos, in Pakistan nahm ein Erdbeben vielen Menschen das Leben und den Hinterbliebenen die Hoffnung. Bombenanschläge in London und auf Bali, der nicht enden wollende Konflikt im nahen Osten und das Desaster im Irak - schlimme Schlagzeilen prägten die letzten 12 Monate.

Unsere Gedanken sind bei den Menschen, denen das Glück nicht zur Seite stand. Und sie sind bei all den Menschen, deren Unglück von den Medien und der Weltöffentlichkeit unbeachtet blieb. Wie viel wissen wir eigentlich über die Kriege in Myanmar, Nepal und Sudan? Wie steht es mit dem angeblichen Frieden in Burundi? Ein Unglück in Afrika hat den geringeren "News-Wert" als ein Unglück in Europa und den USA. Daher finden in unseren Medien gewisse Ereignisse gar nicht statt. Das muss zu denken geben.

Im Gegensatz zu den turbulenten Ereignissen in der Welt können wir aus persönlicher Sicht auf ein schönes, spannendes und erfülltes Jahr zurück schauen. Wir haben viel gesehen und viel gelernt. Die Ferienreisen in den Weiten Australiens und auf der Götterinsel Bali hinterliessen bleibende Eindrücke. Wir sahen den Dalai Lama im Hallenstadion, den Pianisten Lang Lang in der Tonhalle und Ronaldinho im Camp Nou. Dazu kamen viele schöne Ereignisse und Begegnungen, sie waren so zahlreich, dass wir sie an dieser Stelle nicht aufzählen können.

Wir schauen zuversichtlich auf das kommende Jahr und hoffen, dass es der Welt besser gehen wird. Unseren Freunden und Verwandten danken wir für die schönen gemeinsamen Stunden und wünschen allen einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Neues Jahr.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-11-02, 16.42 GMT
Ein bewegtes Wochenende
Wir haben ein intensives Wochenende hinter uns. Nach über einjähriger Abwesenheit, bzw. einer ausgedehnten Reise durch Nordamerika und Mexiko, gaben sich letzten Samstag Helen und Guido wieder einmal die Ehre, bei uns in Zürich aufzukreuzen. Vier Tage wohnten sie bei uns, nach dieser langen Zeit gab es schliesslich gehörig viel zu erzählen.
Eine grosse, weisse Bugwelle, die vor unserem Wohnzimmerfenster vorüberschwappte, kündigte die Ankunft des Wohnmobils und seiner Besitzer an. Der herbstlichen Witterung hatten wir es zu verdanken, dass sie dieses Mal jedoch nicht in ihrem fahrbaren Heim wohnten, sondern bei uns.
So konnten wir denn in Ruhe alles Wichtige und Unwichtige ausführlich durchhecheln. Beide Seiten hatten - wie könnte es anders sein! - unzählige Fotos zu präsentieren, was wohl wiederum beidseitig neues Fernweh weckte. Der Reisevirus liegt definitiv in der Familie.

Am Samstag Abend gingen wir dann gemeinsam ins Kongresshaus, um uns die Kung Fu-Show der chinesischen Shaolin-Mönche anzuschauen. Wie immer ging dabei so einiges zu Bruch, Metallplatten, Holz, Steine, zum Glück jedoch keiner der Mönche oder Nonnen. Neu an der Show war vor allem die Einbindung der Nonnen von Yong Tai. Wie das Shaolin Kloster gehört auch das Yong Tai Kloster zu den Geburtsstätten des Zen Buddhismus und der Kung Fu-Kampfkunst. Die Show erzählt unter anderem vom friedlichen Kampf der Nonnen um Gleichberechtigung. Kritisieren kann man vielleicht, dass ob etwas gar viel Show-Geplänkel der Funke nicht so richtig überzuspringen vermochte. Dennoch war es ein sehr schöner und spannender Abend.

Ebenfalls letzten Samstag fand ein weiteres wichtiges Ereignis statt:
Manuela feierte ihre erste Vernissage in der Nelle Gallery in Zürich. Dort zeigt sie bis Mitte Dezember einige ihrer Specksteinskulpturen und Bilder. Nach so einem Ereignis sind wir doppelt stolz, zwei echte Egloffs bei uns zu Hause hängen zu haben!
Manuelas Website über ihre Kunst.
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-10-15, 10.41 GMT
Die Sonne hinter einigen Wolken
Darf man den «Cirque du Soleil» nicht wirklich gut finden? Wir haben gestern eine Vorstellung des Programms «Dralion» in Wallisellen gesehen und waren vom Gebotenen eher enttäuscht.
Afrikanische Exotik, chinesische Kampfsport-Ästhetik, klassisches Ballett und reichlich Bollywood-Glamour. Vier der Zutaten, aus dem die «Dralion»-Suppe gekocht wird. Natürlich bleibt es nicht nur bei vier, japanische Koto-Trommler, italienische Commedia dell'Arte, indonesisches Schattenspiel und zahlreiche weitere ethnische Versatzstücke werden im Minutentakt wild durcheinander gemischt. Die Vorstellung erstickt sich in ihrer eigenen Vielfalt, der Plot wirkt gekünstelt und forciert. Wir haben uns gefragt, ob es nötig ist, alles, was gegenwärtig «hipp» - und damit kommerziell verwertbar - ist, in eine Show zu packen. Besonders schade ist dabei die Tatsache, dass die Leistung einzelner Artisten zu wenig zur Geltung kommt.

Besonders hervorheben und von der Kritik komplett ausnehmen möchten wir den ukrainische Jongleur und Tänzer Viktor Kee, der uns mit seiner Nummer von Weltformat begeistern konnte. Verblüffend, wie er mit den bis zu 7 Bällen jonglierte und sich gleichzeitig schlangenartig elegant bewegte!

Zu erwähnen ist aber auch, dass in fünf der neun gezeigten Akrobatik-Teile der anderen Artisten arg gepatzert wurde. Für eine Veranstaltung mit Ruf von Weltklasse (und entsprechenden Eintrittspreisen) eine schlechte Bilanz.
Viktor Kee - Die Website des unglaublichen Jongleurs.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-09-05, 09.06 GMT
Ein gelungenes Hochzeitsfest
Samstag, der 3. September 2005, war der grosse Tag von Ingrid und Oli. Bei strahlendem Sonnenschein gaben sie sich vor Verwandten und Freunden das Ja-Wort. Die romantische Ruine Burg in Meilen bot dazu die ideale Kulisse.
Der Schriftsteller Nicolas Lindt erzählte in einfühlsamen und humorvollen Worten die Liebesgeschichte von Ingrid und Oli. So manches war uns wohl bekannt, doch einige Details waren auch für uns neu. Was an so einer Hochzeit nicht alles auskommt...! Dann folgte die eigentliche Trauungszeremonie im Namen der Liebe. Musikalisch begleitet wurde die Zeremonie von Freunden des Brautpaars, so löste beispielsweise Bernhard ein vor Jahren gegebenes Versprechen ein und spielte Trompete.
Der Zeremonie folgte ein Apéro, bei welchem das strahlende und - an dieser Stelle soll es gesagt sein - wunderschöne Brautpaar auch die Glückwünsche der Gästeschar entgegennahm.

Den Abend verbrachten wir in der Villa Sunneschy in Stäfa. Die Attraktionen und Produktionen folgten Schlag auf Schlag, herausragend sicher die tolle und äusserst witzige Rede des Brautvaters Willi und die strategisch kluge Übergabe eines ganz speziellen Buches an Oli durch einen seiner Freunde. Auch die Mutter des Bräutigams gab dem Brautpaar so manches mit auf seinen weiteren Weg. Und dann gab es noch eine kleine Tonbildschau mit den besten und schönsten Bildern des Brautpaars. Das müssen gute Freunde sein, die das gemacht haben!

Es gäbe noch vieles mehr zu berichten, doch das überlassen wir nun dem Brautpaar. Uns bleibt, nochmals von Herzen zu danken für das tolle Fest! Alles, alles Gute!
Eva Moehlecke de Baseggio

2004-10-27, 07.39 GMT
Ich ziere mich mit einem Zire 71
Es gibt doch noch Menschen auf dieser Welt, die ein grosses Herz haben: Ray hat mich offiziell zu einem seiner Beta-Hardware-Tester ernannt. So darf ich mich bis auf Weiteres mit einem "Palm Zire 71" schmücken!
Die Umstellung vom «Palm V» auf den «Zire» erfolgte ohne Probleme, die Software funktioniert und es gingen keine Einträge in meiner Terminplanung verloren. Auch das Auge hat sich rasch an den Farb-Monitor gewöhnt.

Ein spezielles Feature des Geräts ist die eingebaute Kamera, die Bilder im Format von 640x480 Pixeln macht.
Eine Kamera im Organizer! Damit lassen sich frontal Bilder aus dem Hinterhalt machen. Erstes Opfer war mein verblüffter Chef Heinz, den ich während eines Einzelgesprächs erwischt habe.

Ich danke
Ray für das tolle Gerät. Ich hab' dich auch ganz doll lieb, Grosser!
Mario de Baseggio

2004-07-25, 16.42 GMT
Golfkurs, Yamato und Brunch-Schiff
Wir haben im systematischen Aufbau unserer Profi-Golf-Karrieren einen weiteren Meilenstein erreicht: Mit Steven hatten wir am Samstagmorgen unsere erste Privatlektion. Und das im zeitweise strömenden Regen. (Zum Glück war die Driving Range gedeckt.)
Am Abend gingen wir mit Ray (der enttäuscht war, weil er wegen des erwähnten schlechten Wetters nicht mit seinen Töffli-Kollegen hatte ausfahren können) zum Kongresshaus, wo wir Zeugen einer beeindruckenden Darbietung von «Yamato - The Drummers of Japan» wurden.

Die japanischen Schlagzeugerinnen und -zeuger übertrafen unsere Erwartungen: Die Präzision und Ausdauer, mit der sie ihre Instrumente beherrschen, ist unbeschreiblich. Neben dem Können ist es auch ihr Humor, der sie rasch einen Draht zum Publikum finden lässt. Unvergesslich wird wohl Masa's verschmitztes «Hallo!» bleiben, das er in einer kurzen Spielpause breit grinsend ins Publikum rief - und dafür die strafenden Blicke seiner Kolleginnen und Kollegen erntete.
Heute Morgen war dann die Reihe am Brunch-Schiff, das uns zusammen mit Manuela und Patrick während zweier Stunden auf dem Zürichsee genügend Zeit und Musse liess, uns am schönen Buffett zu laben. Am Ende dieser Rundfahrt traf Patrick zu unser aller Überraschung noch einen guten, alten Freund, mit dem er sich angeregt unterhalten konnte.

Vom Bürkliplatz her kommend sahen wir auf dem Heimweg noch einige Teilnehmer des Zürcher Ironman-Triathlon in Aktion.
Zur offiziellen Website von Yamato
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-05-16, 16.37 GMT
«Swöööt Song, Love Song!»
Alle Jahre wieder: Gestern verfolgten wir gespannt den Eurovision Song Contest am Fernsehschirm. Das Besondere: Stefan und Raj hatten uns und 10 weitere Freunde bei sich zu Hause dazu eingeladen. Das Buffet war dem Anlass entsprechend türkisch-orientalisch ausgestaltet.
Eigentlich müsste man sich dafür schämen, sich für eine derartige Veranstaltung zu begeistern. Die unsagbar peinlichen Tanzeinlagen der Stars, die kuriosen Akzente bei den englischen Song-Texten (vgl. Titel) und die ausgefallene Bühnen-Kleidung sind an der äussersten Grenze des Erträglichen. Legendär die zweisprachige Schlussbewertung, bei der Stefan, wie er gestern gestand, gerne selbst einmal die französische Wiederholung («L'Albanie, douze points!») moderieren würde. Und ebenfalls seit 30 Jahren immer gleich, das fassungslose Entsetzen über den Musikgeschmack anderer Länder.
Höhepunkt des Abends war der von Stefan ausgestaltete Wettbewerb, wobei es darum ging, die Sieger des Liederabends voraus zu bestimmen.
Eva favorisierte Max, die stimmgewaltigste aller deutschen Unibrows, mein untrügliches Musikverständnis liess mich hingegen auf Xandee aus Belgien tippen. Während Eva mit Platz acht und 93 Stimmen noch einigermassen gut im Rennen lag, musste ich mit Platz 22 (von 24!) und mickrigen 7 Punkten die Segel streichen. Der verdiente Sieg ging übrigens an Asi, der wir die gewonnene Eurovision-Song-Contest-CD herzlich gönnen. Damit wird es ihr möglich sein, sich immer wieder mit dem geistreichen Text des Schweizer Beitrags (Piero, «Celebrate») auseinanderzusetzen.
Wir danken Stefan und Raj für die Gastfreundschaft. War ein wirklich lustiger Abend.
Mario de Baseggio

2004-03-19, 09.52 GMT
Der beste Spam-Killer: Spambayes
Wir machen auf dieser Site eigentlich nie Werbung für Produkte. Wenn eine Software aber kostenlos erhältlich ist und leistet, was Spambayes zu leisten vermag, dann scheuen wir uns nicht, die Empfehlung abzugeben.
Spambayes filtert die lästigen Werbe-Mails aus dem Posteingang. Das tun viele Programme. Was Spambayes auszeichnet ist allerdings der Algorithmus, der den Kern der Filterfunktion ausmacht. Die Mails werden in «spam» und «ham» aufgeteilt, ein ausgeklügeltes Punktesystem trifft in 99,9 Prozent die richtige Entscheidung. Dieser Wert entspricht tatsächlich den Erfahrungen, die wir in den vergangenen zwei Wochen mit dem Programm gemacht haben. Ein weiteres Feature, das Spambayes zum besten uns bekannten Spam-Filter macht, ist die Analyse-Funktion: Man nennt dem Programm Ordner, in denen echte E-Mails abgelegt sind («ham») und - wenn man das hat - Ordner, in denen Spam-Mails gespeichert sind. Dies führt zu einer Personalisierung der eigenen Filter, die von Spammern nur schwer umgangen werden kann. Wer also pro Tag mehr als 10 Spam-Mails kriegt, der ist mit diesem Programm wirklich bestens bedient.
Spambayes Download Site
Mario de Baseggio

2004-01-06, 03.20 GMT
«Das war doch nicht meine Lieblingskarte...»
Am Freitag und am Samstag Abend trafen sich die digitalen Recken zum epochalen Wettkampf bei uns zu Hause. (Die Frauen waren in Berlin, daher hatten wir sturmfrei...)
Patrick «The Enzo Rocket», Oli «Wrong Settings», Mauri «Die, die, die!», Ray «The King of Snipers» und ich, Mario «The Nürnburg Hawk» waren die Protagonisten des E-Sports-Events im zugeschneiten Enge-Quartier.
Mit drei Xboxen, einem Beamer und zwei Fernsehern war es möglich, dass wir zu fünft gleichzeitig um die Wette ballerten oder ganze Innenstädte mit unseren Boliden unsicher machten. Noch gegen 2 Uhr morgens waren laute Schreie zu hören, wenn wieder einmal einen von uns ein unsanfter virtueller Tod ereilte.
Es gelang wiederum nicht, einen eindeutigen Sieger und Hirsch aller Hirsche auszumachen. Zwar konnte Ray seinen flinken Abzugsfinger zur klaren Dominanz in den Shooter-Disziplinen nutzen, bei den Rennen kniff er aber zur Gänze, so dass er dort in der Wertung gar nicht auftaucht.
Es wird also weitere Veranstaltungen derselben Art geben müssen, um herauszufinden, wer von uns der wahre XBox-Gott ist.
Mario de Baseggio

2003-07-26, 20.46 GMT
Zoo Zürich: Masoala
Das Bild zeigt einen Amur-Tiger, der im «alten» Teil des Zoos herumstreift. Es hat sich seit unserem letzten Besuch jedoch viel getan.
Die neue Masoala-Halle des Zoos ist beeindruckend: Klima und Vegetation entsprechen genau den Gegebenheiten der Halbinsel auf Madagaskar.
Die Tiere können sich zurück ziehen, man sieht sie nur, wenn man die Augen wirklich offen hält. So macht dieser Zoo einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung «tiergerechte» Haltung, für uns ein entscheidender Punkt.
Bilder dazu finden sich in unserer Galerie.
Zoo Zürich
Mario de Baseggio

2002-12-09, 14.43 GMT
Popi goes bravedragon
Ein weiterer brave dragon...
Endlich, endlich darf auch ich mein Mittteilungsbedürfnis hier ausleben...
Ray Popoola

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