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2012-07-16, 04.42 GMT
Campione im Letzigrund
Gestern sahen wir Gennaro Gattuso bei seinem ersten Meisterschaftsspiel für den FC Sion. Es war dies auch das erste Spiel der Saison. Da wir nicht annehmen, dass der ehemalige Rossonero eine ganze Spielzeit in der Super League bleiben will, war es wichtig, die erste Gelegenheit beim Schopf zu packen, ihn zu sehen. Das ist auch der Grund, weshalb wir überhaupt ein Spiel der Grasshoppers besucht haben. Das Spiel war interessant, GC von den Wallisern mit 0 zu 2 geschlagen, die Niederlage hätte leicht höher ausfallen können. Je ein Latten- und ein Pfostenschuss dokumentieren die Überlegenheit der Rot-Weissen. Die weltmeisterliche Nummer 8 liess zwischendurch die Klasse aufblitzen, hetzte seine Mitspieler auf dem Platz herum und schnitt wie üblich grimmige Grimassen. Jetzt ist der FC Sion Leader der Meisterschaft und wir sind gespannt, ob Gennaro Gattuso dieser Saison seinen Stempel aufzudrücken vermag.
Mario de Baseggio

2012-05-06, 20.43 GMT
Von zwei Beinen hin zu zwei Rädern
Zum Geburtstag hat Sophia ein lila Fahrrad bekommen. Einige Stunden des Übens waren in den letzten Wochen nötig, heute war es so weit: Unsere kleine Radlerin erlernte als letzte Teildisziplin das selbständige Anfahren. Danach gab es kein Halten mehr, die neugewonnene Mobilität wurde auf einem Schulhauspausenplatz reichlich ausgekostet. Natürlich sind einige Radien noch nicht ganz ebenmässig, die Bremswege manchmal erstaunlich gekrümmt und die Strassenlage des Sportgeräts bewegt sich noch zu oft im Grenzbereich der Physik. Doch das ist nur eine Frage der Zeit, denn Übung macht bekanntlich die Fahrradweltmeisterin (und Olympiasiegerin).
Mario de Baseggio

2010-07-12, 13.48 GMT
Spanien ist Weltmeister
Die Fussballweltmeisterschaft 2010 ist seit gestern Geschichte, Spanien hat sich verdient den Titel geholt. Und für mich ein gebührender Anlass, Rückschau auf die entscheidenen Abschnitte meines bisherigen Lebens zu halten. "Nel mezzo del cammin di nostra vita mi ritrovai per una selva oscura" heisst es bei Dante. Der finstere Wald ist bei mir zwar finster, aber kein Wald. Es ist vielmehr das Fernbedienungsknopfgewirr, das mir visuellen Zugang zum Weltmeisterschaftsturnier gewährte, dessen Verlauf für mich - eben - düster war.
Nach Argentinien '78, Spanien '82, Mexiko '86, Italien '90, USA '94, Frankreich '98, Südkorea/Japan '02 und Deutschland '06 war Südafrika die neunte von mir bewusst verfolgte WM. Wenn mich kein vorzeitiger Tod davon abhält, das Alter der durchschnittlichen Lebenserwartung eines Mitteleuropäers zu erreichen, dann bedeutet das, dass ich etwa neun weitere Turniere vor mir habe.

Dreimal konnte ich bisher restlos mit mir und meiner Existenz zufrieden sein. 1982 und 2006, als die Squadra Azzurra den Titel holte und 2002 mit der Sieg der Seleção. Es kann als meisterhafte taktische Leistung in meiner Lebensplanung angesehen werden, dass ich mit
Eva eine Brasilianerin geheiratet und damit meine Chancen auf einen WM-Sieg faktisch mehr als verdoppelt habe. Wäre ich bereits früher auf diesen Kniff gekommen, dann wäre auch das Endspiel von 1994 eine Win-Win-Situation geworden. So wurde es leider nur eine ärgerliche Niederlage der Italiener. Naja, "wer zu spät kommt, den bestraft das Leben", sagte der Mann mit dem Feuermal auf der Stirn. Ich habe so die Chance vertan, ein viertes Mal in meinem Leben glücklich zu sein.

Wenn man aber bedenkt, dass mit Spanien erst der achte Landesverband überhaupt Weltmeister wurde, dann kann ich mich wahrlich nicht beklagen. Mein Mitgefühl liegt bei allen Menschen in den 200 Ländern, die noch auf den ersten Titel warten. Dass Hoffnung besteht, hat man im diesjährigen Turnier gesehen, die Schweiz hat im ersten Gruppenspiel den späteren Weltmeister Spanien mit eins zu null geschlagen. Alles ist möglich! Ich freue mich nun auf die neun verbleibenden Turniere und hoffe natürlich, dass es mir vergönnt ist, noch zwei, drei Mal Weltmeister zu werden, bevor der Vorhang fällt. Ist das zuviel verlangt?
Mario de Baseggio

2008-11-03, 07.05 GMT
Lewis Hamilton ist Weltmeister
Gestern ist in Brasilien eine spannende Formel-1-Weltmeisterschaft zu Ende gegangen. Lewis Hamilton ist es in der letzten Runde gelungen, an Timo Glock vorbeizugehen und den für ihn so wichtigen 5. Platz im Rennen zu erobern. Die bereits jubelnde Ferrari-Crew (inklusive Felipe Massas Familie) hatte eine einfache Lektion bitter zu lernen: Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist.
Mit einem Punkt Vorsprung hat Hamilton am Ende die Oberhand und ich gratuliere herzlich, denn was der Brite in den letzten zwei Jahren gezeigt hat, liess keinen Zweifel daran, dass hier ein künftiger Weltmeister am Werk war. Schade, dass Felipe Massa in seiner bis anhin besten Saison das bessere Ende nicht für sich hat behalten können. Der letzten Runde in Brasilien nachzutrauern bringt allerdings nichts, Ferrari hat den Fahrertitel bereits in den Rennen zuvor verloren. Mit kuriosen Zwischenfällen (abgerissener Tankschlauch), schlechter Renntaktik und leider auch mit mangelnder technischer Zuverlässigkeit. Schön, dass es trotzdem zum Konstrukteurentitel gereicht hat.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2007-10-22, 16.24 GMT
Kimi Räikkönen ist Weltmeister
Gestern endete mit dem Grossen Preis von Brasilien eine packende Formel-1-Saison. Ferrari sicherte sich nach dem Konstrukteurstitel auch die Fahrer-WM.
Kimi wurde mit 6 Siegen verdient Weltmeister, daran ändert auch meine Sympathie für den Newcomer Lewis Hamilton nichts. (Der Brite fährt zwar für den falschen Rennstall, dennoch gehört sein Einstand zu den beeindruckendsten Leistungen im Sportjahr 2007 überhaupt.) Die Saison hat für die Scuderia also schön gepasst, ich freue mich schon jetzt auf die Hochgeschwindigkeitsduelle im kommenden Jahr!
Mario de Baseggio
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2006-07-10, 07.00 GMT
Campioni del mondo!
Nachdem sie in einem gleichermassen ausgeglichenen wie zerfahrenen Finalspiel einen Rückstand wettgemacht hatten, gelang es der Squadra Azzurra den Weltmeistertitel 2006 im Penaltyschiessen zu erkämpfen. Alle fünf Schützen trafen, Frankreichs Trezeguet hatte einen Lattenschuss zu beklagen. Mit dem Treffer Fabio Grossos war die WM entschieden.
Ich habe mich in den vergangenen Tagen immer wieder an den Sommer des Jahres 1982 erinnert. Am Abend des 11. Juli sass ich damals mit meinen Eltern und meinem Cousin Marcel vor dem Fernseher und verfolgte das Finalspiel gebannt. Bei jedem der drei italienischen Tore rannten Marcel und ich auf den Balkon und jubelten so laut wir nur konnten. Dieses 3 zu eins gegen Deutschland gehört zu meinen unauslöschlichen Erinnerungen, meine Helden von damals waren Zoff, Altobelli, Graziani, Scirea, Gentile, Tardelli und natürlich Paolo Rossi.

Im Gegensatz zu 1982 waren gestern alle meine neuen Helden jünger als ich. Buffon, der nervenstarke Grosso, Toni, Materazzi, der dem Spiel seinen Stempel aufgedrückt hat und natürlich Fabio Cannavaro, der wohl beste Abwehrspieler der Gegenwart. Die Squadra hat das Turnier mit viel Willenskraft, Ausdauer und Routine für sich entscheiden können.

Die Weltmeisterschaft 2006 ist Geschichte. Während fünf Wochen konnte man fachsimpeln, mitfiebern, zuweilen etwas leiden und nicht selten auch jubeln. Deutschland hat uns eine WM geschenkt, die das Verbindende, die Freude und das Hehre im Menschen gezeigt hat. Die Welt war wahrlich zu Gast bei Freunden.
Mario de Baseggio

2006-07-05, 05.47 GMT
Siamo in finale!
Nach einem hart umkaempften Spiel haben die Azzurri gestern gegen Deutschland mit 2 zu null Toren gewonnen und damit den Einzug in das Finale der Fussballweltmeisterschaft 2006 erreicht.
Das taktische Geschick unseres Trainers Marcello Lippi gab den Ausschlag, mit der Staerkung der Offensive in der Verlaengerung konnte die italienische Nationalmannschaft den Druck entscheidend erhoehen. Zwei Holztreffer in den ersten beiden Minuten der Ueberzeit waren das unmittelbare Resultat, der Siegtreffer folgte in der 118. Minute. Wenn die Squadra diese Leistung auch am Sonntag zu bringen in der Lage ist, dann wird der vierte Titelgewinn wohl Realitaet!
Mario de Baseggio
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2005-12-10, 11.43 GMT
Der Traumfinal wird wahr!
An der gestrigen Auslosung der Gruppen für die WM-Endrunde in Deutschland wurden die Voraussetzungen für den Final Brasilien-Italien erfolgreich angelegt. Die beiden Mannschaften werden ihre Gruppenspiele gewinnen und sich am 9. Juli 2006 im Berliner Olympiastadion gegenüber stehen. Und damit ist ja auch klar, wer Weltmeister werden wird.
Die Fernsehübertragung der Auslosung erreichte für das Schweizer Publikum indes den Höhepunkt, als Fussballgott Pelé die entscheidende Kugel aus dem Topf mit der Nummer 3 Zeremonienmeister und Fifa-Medienchef Markus Siegler übergab (Bild, re-inacted) und das schwere Los für die Eidgenossen Gewissheit wurde: Togo, Südkorea und vor allem der ehemalige Welt- und Europameister Frankreich werden nicht leicht zu schlagen sein.
Zur offiziellen Website der Fussballweltmeisterschaft 2006
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

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