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Today in 2016 Today, Doves Cry

2015-06-26, 20.15 GMT
Tschäse Fige!
Nach achteinhalb Jahren hatte mein Chef Felix heute seinen letzten Tag bei uns. Jürgen (links im Bild) und ich schenkten dem eingefleischten Basellandschäftler ein paar Souvenirs, die ihn künftig an die schönste Limmatstadt erinnern sollen. Darunter natürlich auch ein originales Shirt des wahren und einzigen Stadtzürcher Fussballklubs.

Felix, wir hatten eine unglaublich gute Zeit, ich konnte viel von dir lernen und ich danke dir herzlich für alles, insbesondere für den gegenseitigen Respekt, die tiefen Gespräche und den Humor. Viel Glück bei deinem neuen Job, ich hoffe, dass die St. Gallische Provinzbank zu schätzen weiss, was sie an dir hat!
Mario de Baseggio
Bild von Manuel geschossen (
www.manuelniess.com)

2014-12-22, 08.10 GMT
"Es war schon dunkel, als ich durch Vorstadtstrassen heimwärts ging"
Udo Jürgens, dessen Musik mich begleitet, seit ich denken kann, ist gestern im Alter von 80 Jahren verstorben.
Ich habe den Wahlzürcher nie live spielen hören, doch prägten seine Melodien und Texte meine musikalische Wahrnehmung. Noch heute staune ich immer wieder über die textliche Qualität von "Griechischer Wein". Man findet nicht viele deutschsprachige Pop- oder Schlager-Songs, die Inhalte derart verdichtet auf den Punkt bringen, wie dieses Meisterwerk aus dem Jahr 1974. In seinen Liedern findet sich neben Tiefgang auch humorvolle (Selbst-)Ironie, etwa bei "Aber bitte mit Sahne" oder "Mit 66 Jahren". "Vielen Dank für die Blumen" gab Tom und Jerry einen wundervollen Rahmen, "Ich war noch niemals in New York" beschwor den Ausbruch aus gesellschaftlichen Zwängen. Udo Jürgens war immer ernst und unterhaltsam zugleich. Und das ist es, was bleiben wird. Vielen Dank für die Musik!
Mario de Baseggio
Das Bild wurde mir netterweise von Georg zur Verfügung gestellt. Es zeigt den Künstler bei seinem letzten Konzert im Hallenstadion Zürich am 7. Dezember 2014.

2012-01-25, 06.44 GMT
Wehrmännerdenkmal forever!
Wer mich kennt, weiss, dass ich nicht gerne beschenkt werde. Heute hat sich die sprichwörtliche Ausnahme eingestellt, die die Regel bestätigt: Zu meinem Geburtstag haben Eva und Sophia mir eine Kaffeetasse geschenkt, die mit dem Bild meines liebsten Ausflugsziels in der Region Zürich geschmückt ist. Das ehrfurchtgebietende "Kantonalzürcherische Wehrmännerdenkmal" auf der Forch prangt am himmelblauen Kelch der Kühnen. Der Kaffee schmeckt so noch viel vaterländischer, Eva, Sophia, herzlichen Dank, euer Geschenk hat mich tief in der Seele berührt!
Mario de Baseggio

2007-12-26, 15.20 GMT
Wegzug aus der Enge
Wenn im November und Dezember festzustellen war, dass wir merklich weniger News-Artikel für die Website geschrieben haben, dann hatte das einen ganz bestimmten Grund: Wir waren mit den Vorbereitungen für unseren rasch beschlossenen Umzug beschäftigt. Alles hat hervorragend geklappt, seit dem 17. Dezember leben wir also im Zürcher Hirslanden-Quartier.
Nach fünf, bzw. zehn Jahren in der Enge, fiel uns der Entscheid zum Wohnungswechsel nicht ganz leicht, trotzdem spürten wir, dass unsere kleine, aber immer mobiler werdende Tochter mehr und mehr Raum einforderte. So definierten wir denn neue Suchkriterien für eine grössere Stadtwohnung und erhielten prompt den Zuschlag für die erste Wohnung, für die wir uns bewarben.

Nun sind wir seit einer guten Woche hier und fühlen uns sehr wohl. Auch Brandy, unserer Katze, gefällt's hier gut, endlich hat sie wieder mehr Rückzugsmöglichkeiten vor
Sophia. Diese geniesst dafür ihr grösseres Spielrevier und bald auch die vielen anderen Kinder im Haus. Und wir, wir geniessen vor allem, dass die Zügelei vorbei ist!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2006-07-03, 07.46 GMT
Juan-Diego Florez im Opernhaus Zürich
Vor einem Monat waren wir von der Aufführung von Verdis Aida im Zürcher Opernhaus etwas enttäuscht worden. Der Sopran zeigte in den hohen Lagen deutlich hörbare Schwächen, eine Fanfare schnitzerte während des Triumphmarsches lautstark und selbst die Darstellung der letzten Szene des Meisterwerks blieb eigenartig emotionslos und kühl. Daher gingen wir gestern mit gemischten Gefühlen zum Haus am Bellevueplatz, wo am Nachmittag Don Pasquale gegeben wurde.
Unsere Bedenken wurden rasch zerstreut, denn bereits vor der Vorstellung konnten wir erstaunt beobachten, wie Cecilia Bartoli höchstpersönlich in einer der Logen Platz nahm. Ausserdem wurde die Ouverture vom Orchester unter der Leitung von Nello Santi dermassen inspiriert dargeboten, dass sich das Publikum zu einem Szenenapplaus hinreissen liess.

Von der ersten Szene weg überzeugte das Ensemble, Oliver Widmer als Dottore und vor allem Ruggero Raimondi in der Titelrolle brachten das Publikum mit ihren komischen Einlagen und Gesten immer wieder zum Lachen. Das Bühnenbild und die Kostüme waren gut gewählt und unterstützten die Geschichte in hervorragender Weise.

Musikalische Höhepunkte waren die Auftritte des Peruanischen Startenors Juan-Diego Florez, der als Ernesto die Arie «Cercherò lontana terra» und die Serenade «Com'è gentil» in äusserst gefühlvoller Weise und technisch perfekt darbot. Zu erwähnen ist auch die beeindruckende Leistung von Isabel Rey, deren Stimme im Duett «Tornami a dir che m'ami» keineswegs hinter jener von Florez zurückstand.

Alles in allem hat uns die Vorstellung von Donizettis Pasquale - die vom Publikum übrigens mit Standing Ovations bedacht wurde - wieder mit dem Opernhaus versöhnt. Gestern wurde es seinem Ruf wieder mehr als gerecht.
Mario de Baseggio

2005-06-19, 10.27 GMT
Über den Dächern von Zürich 2005
Gestern luden Ingrid und Oli wieder einmal zum alljährlichen Fest auf der Dachterasse im Herzen des Zürcher Universitätsquartiers. Viel Grilliertes, ein bisschen Alkohol und natürlich die leckeren, legendären «Schoggibananen» (Bild) liessen die Zeit wie im Flug vergehen. Die an die 20 geladenen Gäste unterhielten sich über so ziemlich alle wichtigen Dinge des Lebens.
Die Porträts des spanischen Tronfolger-Paares auf Keksdosendeckeln, der Einsatz spezieller Muskelgruppen beim Contemporary Dance, ägyptische Magenverstimmungen und orientalische Möbelhäuser, Kleiderverkäufer, die den Kunden bei der Vermassung in den Schritt greifen, die musikalische Umsetzung von Messerstechereien und einmal mehr Olis Spanisch-Kenntnisse - kein Thema fehlte!
Gegen Ende des Abends gelang es ausserdem, mit Patrick «The Real Enzo» einen Vorvertrag zum Einstieg in die Forza-Rennserie abzuschliessen. Es bleibt der «Scuderia Enzo», die für den konsequenten Einsatz ihrer eigenwilligen Kurventechnik bekannt und gleichermassen gefürchtet ist, überlassen, ob sie die ihr noch fehlende Infrastruktur beschaffen will oder nicht. Die bisherigen Fahrer würden sich jedenfalls über eine Erweiterung des Starterfelds freuen.
Wir bedanken uns bei Ingrid und Oli für die Einladung, wir kommen gerne wieder!
Mario de Baseggio

2005-05-02, 07.16 GMT
L'elisir d'amore
Freitag Abend sahen wir im Opernhaus (www.opernhaus.ch) Gaetano Donizettis «L'elisir d'amore». Eine wunderschöne und unterhaltsame Oper, ein stimmiges Bühnenbild und ein grossartiger Fabio Sartori machten den Abend zu einem Erlebnis.
Die interessante und lehrreiche Einführung Dietberg Reichs, ehemaliger Chefdramaturg des zürcherischen Opernhauses, in das Werk Donizettis und im Speziellen natürlich in den Liebestrank bildete den Auftakt zu einem denkwürdigen Opernabend.

Die Oper selbst ist bereits ein musikalischer Ohrenschmaus und zudem äusserst vergnüglich. Doch der Höhepunkt des Abends war der stimmgewaltige italienische Tenor Fabio Sartori, der sein Rollendebut als «Nemorino» gab. Seine Darbietung von «Una furtiva lacrima», sicherlich eine der schönsten Arien überhaupt, war das Beste, das wir je live in einer Oper hören durften. Zum Tränen vergiessen schön!
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-04-19, 08.00 GMT
Barça, Barça, Baaaaaarça!
Das durch das Zürcher Sechseläuten verlängerte Wochenende verbrachten wir in der katalanischen Hauptstadt Barcelona.
Der besondere Reiz der Stadt liegt in der allgegenwärtigen Kunst, gepaart mit mediterranem Flair. Insbesondere die Werke Antoni Gaudís hatten es uns angetan. Wir verbrachten viel Zeit im wunderschönen Park Güell, in der durch Spendengelder finanzierten und daher wohl für die nächsten 50 Jahre noch unvollendeten Kirche Sagrada Familia und im eigenwilligen Stadthaus "La Pedrera".
Der kulturelle Höhepunkt war jedoch mit Sicherheit der Besuch des Camp Nou, wo der zur Zeit die spanische Liga anführende FC Barcelona gegen den Madrilenischen Vorort-Club Getafe antrat. Barças Spielmacher, Ronaldinho, ist übrigens sozusagen "einer von uns", stammt er doch aus der näheren südbrasilianischen Nachbarschaft. Er zeigte eindrücklich, wieso gerade er zum Weltfussballer des Jahres 2004 gekürt wurde. Der erwartete Sieg wurde mit Leichtigkeit erspielt.

Die Bilder unseres Aufenthaltes in Barcelona folgen in Kürze.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-12-13, 10.19 GMT
de Baseggio versagt auf der ganzen Linie
Ich habe gestern nach 2001 zum zweiten Mal am Zürcher Silvesterlauf teilgenommen. Mit 47min. 15s blieb ich um 4 Sekunden über der vor 3 Jahren gelaufenen Marke.
Natürlich verfehlte ich damit mein erklärtes Ziel, unter 45min. zu bleiben, klar. Grund für den kapitalen Schiffbruch lag in einem taktischen Fehler meinerseits. Drei Mal war es auf der ersten Runde aufgrund der grossen Zahl von Läuferinnen und Läufern zum Stau auf der Strecke und damit zum absolutern Stillstand während mehrerer Sekunden gekommen. Anstatt der anvisierten 11 Minuten absolvierte ich die erste Runde in schlechten 13min. 45s. Ich liess mich leichtsinnigerweise dazu verleiten, den Rückstand auf die Marschtabelle sofort veringern zu wollen, ich rannte Runde zwei in 10 Minuten. Das war eindeutig zu schnell, ich konnte auf den letzten 4 Kilometern nicht mehr zusetzen. Obwohl die Verhältnisse gestern im Vergleich mit 2001 viel besser waren - damals herrschten Temperaturen von minus 14 Grad Celsius - gelang es mir enttäuschenderweise also nicht, mich zu verbessern. Ich werde gewiss versuchen, das mir gesteckte Ziel im kommenden Jahr zu erreichen.
Mario de Baseggio

2004-11-22, 09.47 GMT
Tschaikowski's «Nussknacker»
Gestern besuchten wir die Ballett-Vorstellung von Tschaikowski's «Nussknacker» im Zürcher Opernhaus. Die Inszenierung von Heinz Spoerli fand die richtige Mischung von traditionellen Elementen und moderner Konzentration auf das Wesentliche.
Die ergreifenden Melodien des russischen Romantikers und die elegante wie kraftvolle Darbietung der Tänzerinnen und Tänzer kamen im minimalistischen Dekor voll zur Geltung. Wie in verschiedenen Presse-Kritiken beschrieben, wurde das Stück von Ballast befreit, die Musik und der Tanz an sich sind ins Zentrum gerückt. So wirken die Szenen wie einzelne, zusammenhangslose Episoden, die auch für sich allein stehen könnten. Sie werden lediglich durch den Traum der kleinen Marie gerahmt, ein Kunstgriff, der Spoerli die Entfaltung einzelner, starker Bilder erlaubt.
Alles in allem eine schöne Leistung mit bewegenden und äusserst ästhetischen Momenten.
Mario de Baseggio

2003-10-11, 09.57 GMT
Fondue im «Le Dézaley»
Gestern abend assen wir mit Evas Arbeitskollegen Barbara, Haydn und Richard im Zürcher «Le Dézaley». Fondue mit Morcheln, ein gutes Glas Weisswein und nette Gesellschaft - was will man mehr?
Von links nach rechts: Haydn, Barbara, Richard und Eva.
Mario de Baseggio

2003-09-13, 10.27 GMT
20 Jahre Nena
Vorgestern konnten wir gemeinsam mit Karin und Andy ein Idol aus unserer Kinderzeit live erleben: Nena spielte mit ihrer Band im Zürcher Hallenstadion.
Während knapp zweieinhalb Stunden hüpfte das deutsche Energiebündel auf der Bühne herum, wechselte von einer Stilrichtung in die andere und brachte es auch fertig, einige sehr besinnliche Momente zu schaffen.
Höhepunkte waren sicher die Duette mit Altrocker Udo Lindenberg, dessen Bühnenpräsenz uns beeindruckte, und mit dem 80er-Jahre Popstar Kim Wilde. Auch die Originalfassung von «99 Luftballons» brachte die Halle zum Kochen.

Kurz gesagt, es war ganz einfach toll, die Hits unserer Kindheit endlich einmal live zu hören. Hätten wir uns nicht gedacht, damals vor zwanzig Jahren...
Eva Moehlecke de Baseggio

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