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Today in 2009 Holidays Wrap Up

2019-01-28, 05.46 GMT
Frankenstein im Schauspielhaus Zürich
Am Samstag sahen Eva und ich die Inszenierung von Dietmar Daths "Frankenstein" im Schauspielhaus. Fantastisches Bühnenbild, coole Soundeffekte, solide schauspielerische Leistung und ein grottenlangweiliger Plot, so lässt sich der Abend zusammenfassen. Der Inhalt kann in keiner Weise mit dem professionellen Production Design mithalten, das Stück dreht sich im Wesentlichen um eine einzige Idee, die in endlosen Monologen und Dialogen wiedergekäut wird. Pseudo-philosophisch, weder lehrreich, noch lustig.
Mario de Baseggio
Das Bild ist der Website
www.schauspielhaus.ch entnommen.

2017-07-18, 20.13 GMT
GC Zürich vs. PSV Eindhoven
Gemeinsam mit meinem Arbeitskollegen Tom und Sophias Schulfreundin Hannah haben wir heute eine tollen 3:1-Sieg der Zürcher Grasshoppers gegen den PSV Eindhoven gesehen. Anlass war ein Freundschaftsspiel auf dem Campus Niederhasli im Rahmen des "Festival de Football des Alpes". Sehr beeindruckend, die Profis von so nahe zu sehen, herzlichen Dank an Tom für das Organisieren der Tickets!
Mario de Baseggio

2015-12-23, 05.27 GMT
Turandot im Opernhaus Zürich
Gestern konnten wir Puccinis Meisterwerk in der eher konservativen Inszenierung von Giancarlo del Monaco im Opernhaus Zürich geniessen. Unsere hohen Erwartungen wurden in jeder Hinsicht erfüllt. Der beeindruckende Chor, der aus dem Chor der Oper Zürich, den Chorzuzügern, dem Zusatzchor der Oper Zürich, den SoprAlti und dem Kinderchor zusammengesetzt war, schuf die geeignete, mächtige Plattform für die Solisten, sich unter der musikalischen Leitung von Alexander Joel zu entfalten. Nina Stemme in der Titelrolle und Riccardo Massi als Calaf waren der grossen Aufgabe zu jedem Zeitpunkt gewachsen. Wenwei Zhang als kraftvoller Timur und Alexandra Tarniceru mit ihrer besonders gefühlhaften Interpretation der Liù standen den beiden Protagonisten in nichts nach. Dasselbe gilt für Ivan Thirion, Dmitry Ivanchey und Pavel Petrov, die als Ping, Pang und Pong die humoristischen Akzente setzten. Alles in allem eine der besten Opernaufführungen, die wir bislang erleben durften. Danke der Oper Zürich und dem ganzen Ensemble für das Erlebte. Und selbstverständlich auch ein herzliches Dankeschön an Yvonne und Lúcio für die Einladung!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
Das Bild ist der Website des Opernhauses Zürich entnommen (
www.opernhaus.ch).

2014-08-16, 11.25 GMT
Galerie zur LA EM in Zürich
Es bleiben zwei weitere spannende Tage bis zum Schluss der Leichtathletik-Europameisterschaft in Zürich. Die bislang geschossenen Bilder habe ich schon einmal in einer neuen Galerie untergebracht. Vielleicht kommt morgen noch das eine oder andere Foto des Marathons dazu.
Zur Bildergalerie
Mario de Baseggio

2014-08-15, 05.34 GMT
Leichtathletik-Europameisterschaften Zürich 2014
Gestern konnten wir gemeinsam mit unseren Nachbarn Andrea, Urs und Katharina die Leichtathletik-EM hier in Zürich hautnah erleben. Wir sahen die ersten Runden des 20km-Gehens der Frauen (Bild) und begaben uns danach ins Stadion, wo eine Höchstleistung der anderen auf dem Fuss folgte. Sophia ergatterte zahlreiche Autogramme und Gimme-Fives, selbst von Europameister(inne)n! Auch Georg konnten wir in seiner Volunteer-Uniform rasch begrüssen, bevor er sich wieder "seinem" slowakischen Team zuwenden musste. Insgesamt ein fantastischer, perfekt organisierter Anlass!
Mario de Baseggio

2014-06-15, 07.40 GMT
Mannschaftsübung der Spezialkompanie der Stadt Zürich
Wir haben Olav und seine Kompanie auch dieses Jahr wieder an einer Übung im Ausbildungszentrum Unter-Riedikon besucht. Begleitet hat uns diesmal Mona, ausserdem waren Valentin und Jürgen natürlich wieder mit von der Partie. Die Spez Kp zeigte, dass sie sich stetig verbessert, die gemessenen Zeiten während der Übung lagen alle deutlich unter denen des letzten Jahres. Und auch ich legte eine gewisse Lernfähigkeit an den Tag und habe im Gegensatz zum Vorjahr bewusst darauf verzichtet, eine GoPro zu verschmürzele.
Mario de Baseggio

2013-09-30, 10.14 GMT
Marbella - Valencia - Nîmes - Zürich
Nach knapp 2'200 Mietautokilometern in drei Tagen bin ich gestern Abend wohlbehalten zuhause angekommen. Im Schlepptau die beiden Drehorgeln meines Vaters, die im spanischen Micro-Storage-Abteil geduldig ihre Heimkehr erwartet hatten. Damit ist dieses Kapitel abgeschlossen.
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt einen Teil der "Ciudad de las Artes y de las Ciencias" in Valencia.

2013-06-15, 15.27 GMT
Mannschaftsübung der Spezialkompanie der Stadt Zürich
Wir haben Olav und seine Kompanie auch dieses Jahr wieder an einer Übung im Ausbildungszentrum Unter-Riedikon besuchen dürfen. Sophia, Valentin, Jürgen und ich konnten die Arbeit der Feuerwehrleute hautnah mitverfolgen. Für meine Kamera war es fast ein bisschen zu nah, wie man im Video sieht. Allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden ein dickes Lob! Hat riesigen Spass gemacht!
Mario de Baseggio

2013-06-10, 07.42 GMT
Die Schatzinsel an der Oper Zürich
Der Komponist Frank Schwemmer hat im Auftrag des Opernhauses die Kinderoper "Die Schatzinsel" geschaffen. Gestern waren wir mit Sophia in der Vorstellung, eine tolle Produktion! Wenn da nur nicht die Sache mit der Musik wäre.
Wer mich kennt, weiss, dass ich grösste Mühe mit dissonanter Musik habe. Werden Dissonanzen wiederholt nicht durch Konsonanzen aufgelöst, dann reagiert mein Körper mit erhöhtem Puls und ich bekomme schweissnasse Hände. Ich spüre eine merkwürdige Beklemmung im Brustraum und will nur noch weg. Der Grad des Unwohlseins hängt von der Art der Instrumente und dem jeweiligen Musik-Stil ab. So sind atonale Kompositionen der Neuen Klassik oder die meisten zeitgenössischen Jazz-Stücke für mich nur schwer auszuhalten.
"Die Schatzinsel" ist eine hervorragende Oper in praktisch allen Belangen: Bühnenbild, Kostüme, visuelle Effekte, die Leistung des Ochesters und der Sänger - alles tipptopp. Zur Musik fand ich hingegen keinen Zugang, weil ich ihre Struktur nicht heraushören konnte, sie war für mich nichts anderes als syllabisches Hintergrundgeräusch. Und die Dissonanzen taten das Übrige, ich hatte bereits nach 10 Minuten das Gefühl, aus den Ohren zu bluten.
Nota bene: Meine persönliche Befindlichkeit ist in dieser Sache nicht von Belang, denn es handelt sich ja um eine Kinderoper, die nicht für alternde, kulturkonservative Väter, sondern für begeisterungsfähige Kinder geschrieben ist. Das Opernhaus Zürich beweist mit diesem Auftragswerk, dass es das junge Publikum ernst nimmt und sich nicht damit zufrieden gibt, den Kindern einfach ein Medley der schönsten Opernarien aller Zeiten vorzusetzen. Und das Zielpublikum hat Schwemmers Komposition ohne Zweifel erreicht. Keines der Kinder hat sich wegen nicht aufgelöster Dissonanzen beschwert, sie alle, einschliesslich unserer Tochter, waren von der spannenden Darbietung gefesselt.
Mario de Baseggio

2013-04-07, 10.25 GMT
Iron Yvonne am Zürich Marathon
Sophia und ich haben vor etwas mehr als eine halben Stunde meine Arbeitskollegin Yvonne angefeuert, die einmal mehr einen Marathon unter die Füsse genommen hat. Bei unangenehmen 4 Grad Celsius schafft sie es bei Kilometer 37 noch herzhaft in die Kamera zu lachen. Respekt!
Mario de Baseggio

2012-01-08, 18.07 GMT
Le Comte Ory im Opernhaus Zürich
Nach knapp zehn Jahren haben wir heute Cécilia Bartoli wieder einmal live erlebt. In Rossinis Comte Ory begeisterte sie uns in der Rolle der Comtesse Adèle mit ihrer einzigartigen Beherrschung aller stimmlichen Register. Die Leichtigkeit! mit der sie selbst schwierigste Koloraturen meistert, ist unglaublich. Tenor Javier Camarena überzeugte in der Titelrolle ebenfalls, sowohl was die Stimme angeht, wie auch bezüglich seines komödiantischen Talents. Seine Arie zu Beginn des ersten Akts war gewiss einer der Höhepunkte dieser humorvollen, sehr gelungenen Inszenierung am Opernhaus Zürich. Klar, dass es mir am besten gefallen hat, wo Rossini am meisten "mozärtelet", wie Eva es ausdrückt, also insbesondere im Terzett kurz vor dem Finale. Überaus zufrieden mit dem Gebotenen machten wir uns um fünf auf den Nachhauseweg.
Mario de Baseggio

2011-06-11, 16.40 GMT
Maman in Zürich
Gestern morgen wurde ich auf dem Weg zur Arbeit Zeuge, wie Louise Bourgeois' monumentale Skulptur "Maman" beim Bürkliplatz installiert wurde. Die Riesenspinne passt hervorragend an diesen Ort, leider wird sie schon am 2. August wieder entfernt.
Mario de Baseggio

2010-05-16, 11.30 GMT
FC Seefeld Zürich gegen FC Herisau
Als wir gestern Nachmittag zur Epiklinik gehen wollten, um dort die Pferde zu besuchen, fiel Sophia auf, dass auf dem nahe gelegenen Sportplatz "Lengg" Fussball gespielt wurde. Die Folge davon war, dass wir über eine Stunde des Spiels der ersten Mannschaft des FC Seefeld gegen den FC Herisau verfolgten. (Zu den Tieren gingen wir während der Halbzeitpause.) Unsere Kleine hatte bis anhin noch nie die Gelegenheit gehabt, einen echten Fussballmatch zu sehen, entsprechend beeindruckt war sie vom Spiel, vom Lärmpegel auf und neben dem Platz, von der Wucht der Schüsse und vom Mann mit dem Arztköfferchen, der immer dann herbeieilte, wenn sich ein Spieler schwer verletzt hatte. Und das Resultat konnte uns auch zufriedenstellen, unsere Mannschaft gewann das hart umkämpfte Spiel mit 4 zu 3.
Zum detaillierten Spielbericht
Mario de Baseggio

2010-04-06, 06.43 GMT
A380 am Flughafen Zürich-Kloten
Den Ostermontag nutzten wir, um endlich einmal das aktuell grösste Passagierflugzeug der Welt, den Airbus A380, aus der Nähe zu betrachten. Es überrascht nicht, dass wir nicht die einzigen waren, die auf diese Idee gekommen sind. Dicht gedrängt standen wir mit 300 ebenso beeindruckten Schaulustigen auf der Aussichtsterrasse E und sahen kurz nach Mittag einen Bilderbuchstart des Kurses Singapore Airlines SQ 345.
Mario de Baseggio

2009-11-19, 16.01 GMT
Im trüben Zürich Vögel füttern
Heute Morgen haben Sophia und ich unseren Weg ans neblige Zürichseeufer gefunden und Enten, Schwäne, Blesshühner und Möven gefüttert. Nach dem lautstarken Spektakel besuchten wir das "Chozineon" (Sophinisch für: "Zoologisches Museum"), in dem vor allem die Touchscreens der einzelnen Informationsstände spannend zu sein schienen.
Mario de Baseggio

2008-10-11, 10.16 GMT
Kofi Annan an der Universität Zürich
Der Friedensnobelpreisträger und ehemalige Uno-Generalsekretär Kofi Annan trat gestern in der Aula der Universität Zürich auf. Er hielt eine Rede mit dem Titel "The University and the Challenge of Climate Change", die Eva und ich gemeinsam mit Yvonne über einen Live-Video-Stream verfolgen konnten.
Unverständlicherweise liess man Annan in der Aula sprechen, die gerade einmal 200 Personen fasst. Daher sammelten sich auf der Treppe im Hauptgebäude hunderte von Menschen, die keinen Einlass in die Aula fanden. Zu diesen Personen gehörten auch wir. Die drei vorbereiteten Räume mit Live-Video-Stream waren ebenfalls zum Bersten gefüllt, glücklicherweise wurden (wohl durch den Hausdienst) im Eiltempo mehrere weitere Hörsäle mit dem Videosignal versehen, so dass wir Kofi Annans Rede in voller Länge sehen konnten.

Der Friedensnobelpreisträger begann seine Rede mit einer Anekdote: Er sei nicht ganz sicher, ob die vielen Leute, die ihn hier fotografiert hätten, auch wirklich wüssten, wer er sei. In seinen Ferien sei er nämlich mit Morgan Freeman verwechselt worden. Danach sprach der Nobelpreisträger in eindringlicher, ernster Weise von den Folgen des Klimawandels für die Welt. Es seien einmal mehr vor allem die Ärmsten der Armen betroffen. Es gebe, so Annan, bereits 25 Millionen Flüchtlinge, die wegen veränderter klimatischen Bedingungen ihre Heimat verlassen müssen. Diese Zahl könne in naher Zukunft bis zu 100 Millionen steigen. Daher sei schnelles Handeln auf verschiedenesten Ebenen - in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft - unerlässlich. Ein besonders beeindruckendes Zitat möchte wir hier im Wortlaut wiedergeben.

"Of all the natural species, it is human beings who have been granted the role of agent and not just the subject of change. This is our sacred and profound responsibility, individually and collectively." (Dieses Zitat ist als Film auch bei YouTube zu sehen.)

Obwohl wir Kofi Annan nur über den Video-Stream sehen und nicht im selben Raum sitzen konnten, war die Rede des ehemaligen Uno-Generalsekretär ein denkwürdiges Erlebnis.
Das Zitat von Kofi Annan auf YouTube
Mario de Baseggio

2008-08-03, 11.38 GMT
Besuch im Botanischen Garten der Universität Zürich
Heute haben wir uns zum Botanischen Garten begeben und dort die Pflanzenvielfalt bewundert, die draussen und auch in den Gewächshäusern geboten wird. Besonders beeindruckt waren wir - wie schon im botanischen Garten von München - vom Chilenischen Rhabarber, der zu Recht auch Mammutblatt genannt wird. Die Blätter sind riesig und fühlen sich wie Sandpapier an. Im Tropenhaus (im Bild) waren wir von den zahlreichen Orchideen angetan, die im feuchten Klima dieser Glaskuppeln besonders gut gedeihen.
Mario de Baseggio

2008-01-12, 07.35 GMT
Rigoletto im Opernhaus
Nach über einem Jahr besuchten wir vorgestern wieder eine Oper im Opernhaus Zürich. Es wurde Verdis "Rigoletto" gegeben, wir konnten eine überaus ansprechende, solide Vorstellung erleben.
Leo Nucci, den wir vor knapp drei Jahren bereits in Nabucco sehen konnten, überzeugte in der Titelrolle. Besonders gefiel uns die Szene, in der er die Edelleute um die Herausgabe seiner entführten Tochter anflehte.
Ausgezeichnet inszeniert ebenfalls der Moment, da Rigoletto realisiert, dass im ihm zu Füssen liegenden Sack nicht (wie beim Auftragskiller Sparafucile in Auftrag gegeben) die Leiche des Duca von Mantova steckt. Letzterer spaziert quicklebendig und fröhlich singend - "La donna è mobile" - im Hintergrund vorbei. "Chi è mai, chi è qui in sua vece!?"

Zum ersten Mal überhaupt wurden wir Zeugen einer Reprise vor dem geschlossenen Vorhang. Leo Nucci und Elena Mosuc (Gilda) wurden vom gewohnt euphorischen Zürcher Publikum rhythmisch klatschend aufgefordert, ihr Duett "Piangi! piangi fanciulla" ein zweites Mal zu geben, was besonders Mosuc einiges abverlangte.

Nach der Vorstellung gratulierte Alexander Pereira dem ehemaligen Intendanten des Opernhauses Zürich, Claus Helmut Drese zu dessen 85. Geburtstag. Dreses pathetische Rede ("Die Oper lebt!") beschloss unseren erlebnisreichen, unterhaltenden Opernabend.
Mario de Baseggio

2006-07-03, 07.46 GMT
Juan-Diego Florez im Opernhaus Zürich
Vor einem Monat waren wir von der Aufführung von Verdis Aida im Zürcher Opernhaus etwas enttäuscht worden. Der Sopran zeigte in den hohen Lagen deutlich hörbare Schwächen, eine Fanfare schnitzerte während des Triumphmarsches lautstark und selbst die Darstellung der letzten Szene des Meisterwerks blieb eigenartig emotionslos und kühl. Daher gingen wir gestern mit gemischten Gefühlen zum Haus am Bellevueplatz, wo am Nachmittag Don Pasquale gegeben wurde.
Unsere Bedenken wurden rasch zerstreut, denn bereits vor der Vorstellung konnten wir erstaunt beobachten, wie Cecilia Bartoli höchstpersönlich in einer der Logen Platz nahm. Ausserdem wurde die Ouverture vom Orchester unter der Leitung von Nello Santi dermassen inspiriert dargeboten, dass sich das Publikum zu einem Szenenapplaus hinreissen liess.

Von der ersten Szene weg überzeugte das Ensemble, Oliver Widmer als Dottore und vor allem Ruggero Raimondi in der Titelrolle brachten das Publikum mit ihren komischen Einlagen und Gesten immer wieder zum Lachen. Das Bühnenbild und die Kostüme waren gut gewählt und unterstützten die Geschichte in hervorragender Weise.

Musikalische Höhepunkte waren die Auftritte des Peruanischen Startenors Juan-Diego Florez, der als Ernesto die Arie «Cercherò lontana terra» und die Serenade «Com'è gentil» in äusserst gefühlvoller Weise und technisch perfekt darbot. Zu erwähnen ist auch die beeindruckende Leistung von Isabel Rey, deren Stimme im Duett «Tornami a dir che m'ami» keineswegs hinter jener von Florez zurückstand.

Alles in allem hat uns die Vorstellung von Donizettis Pasquale - die vom Publikum übrigens mit Standing Ovations bedacht wurde - wieder mit dem Opernhaus versöhnt. Gestern wurde es seinem Ruf wieder mehr als gerecht.
Mario de Baseggio

2006-05-14, 09.11 GMT
FC Zürich - Schweizermeister 2006!
Ich kann nicht behaupten, dass ich ein grosser Fan des Schweizer Klubfussballs bin, ich verfolge nur selten ein Spiel am Fernsehen, in einem Stadion war ich sicherlich schon seit zehn Jahren nicht mehr. Aber gestern wurde der FCZ Schweizermeister und ich habe mich sehr darüber gefreut.
Der Grund für diese Freude lag in meiner Primarschulzeit. Es war damals nämlich wichtig, ein richtiger Fan für einen der Stadtklubs zu sein, wobei die meisten meiner Klassenkameraden auf der Seite der (schon damals reichen) Grasshoppers standen. Diese Ausgangslage führte natürlich zu heftigen Diskussionen und Auseinandersetzungen. Der Höhepunkt meiner Angefressenheit wurde 1981 erreicht, als der FC Zürich mit Zappa, Elsener, Jerkovic und natürlich meinem Lieblingsspieler, dem Goalie Karl Grob, Schweizermeister wurde! Danach verlor sich meine Begeisterung für den Klub und den Schweizer Fussball - wie gesagt - mehr und mehr.

Gestern wurde "mein" FCZ nach einer 25-jährigen Durststrecke wieder Schweizermeister. Ich gratuliere Lucien Favre und seinem Team herzlich und freue mich für die Fans, die ausdauernder als ich waren und ihren Klub über die langen Jahre unterstützt haben.
Mario de Baseggio

2005-11-02, 16.42 GMT
Ein bewegtes Wochenende
Wir haben ein intensives Wochenende hinter uns. Nach über einjähriger Abwesenheit, bzw. einer ausgedehnten Reise durch Nordamerika und Mexiko, gaben sich letzten Samstag Helen und Guido wieder einmal die Ehre, bei uns in Zürich aufzukreuzen. Vier Tage wohnten sie bei uns, nach dieser langen Zeit gab es schliesslich gehörig viel zu erzählen.
Eine grosse, weisse Bugwelle, die vor unserem Wohnzimmerfenster vorüberschwappte, kündigte die Ankunft des Wohnmobils und seiner Besitzer an. Der herbstlichen Witterung hatten wir es zu verdanken, dass sie dieses Mal jedoch nicht in ihrem fahrbaren Heim wohnten, sondern bei uns.
So konnten wir denn in Ruhe alles Wichtige und Unwichtige ausführlich durchhecheln. Beide Seiten hatten - wie könnte es anders sein! - unzählige Fotos zu präsentieren, was wohl wiederum beidseitig neues Fernweh weckte. Der Reisevirus liegt definitiv in der Familie.

Am Samstag Abend gingen wir dann gemeinsam ins Kongresshaus, um uns die Kung Fu-Show der chinesischen Shaolin-Mönche anzuschauen. Wie immer ging dabei so einiges zu Bruch, Metallplatten, Holz, Steine, zum Glück jedoch keiner der Mönche oder Nonnen. Neu an der Show war vor allem die Einbindung der Nonnen von Yong Tai. Wie das Shaolin Kloster gehört auch das Yong Tai Kloster zu den Geburtsstätten des Zen Buddhismus und der Kung Fu-Kampfkunst. Die Show erzählt unter anderem vom friedlichen Kampf der Nonnen um Gleichberechtigung. Kritisieren kann man vielleicht, dass ob etwas gar viel Show-Geplänkel der Funke nicht so richtig überzuspringen vermochte. Dennoch war es ein sehr schöner und spannender Abend.

Ebenfalls letzten Samstag fand ein weiteres wichtiges Ereignis statt:
Manuela feierte ihre erste Vernissage in der Nelle Gallery in Zürich. Dort zeigt sie bis Mitte Dezember einige ihrer Specksteinskulpturen und Bilder. Nach so einem Ereignis sind wir doppelt stolz, zwei echte Egloffs bei uns zu Hause hängen zu haben!
Manuelas Website über ihre Kunst.
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-10-08, 17.09 GMT
Zurück aus Bali
Unsere zweiwöchigen Asienferien sind vorüber, gestern Morgen sind wir in aller Frühe in Zürich gelandet. Etwas frisch fanden wir es schon nach der indonesischen Gluthitze!
Um es gleich vorweg zu nehmen: es geht uns gut, wir waren nicht in unmittelbarer Nähe der Anschlagsorte, unsere Ferien waren wunderschön und wir konnten auch die zweite Hälfte geniessen. Ohne respektlos erscheinen zu wollen, viel mehr Worte möchten wir an dieser Stelle nicht über die niederträchtigen Attentate verlieren. Denn die Insel der Götter und ihre Bewohner verdienen anderes.
Der Dharma-Hinduismus ist auf Bali allgegenwärtig. Schreine, Dämonenwächter, Opfergaben - sie sind überall zu finden, sei es im Reisfeld oder im Souvenirshop. An den schönsten und wohl magischsten Punkten der Insel haben die Balinesen Tempel erbaut, so zum Beispiel der Tempel Ulu Watu auf über 100 Meter hohen Klippen oder der Meerestempel Tanah Lot. Dazu kommt die üppige Pflanzenwelt, saftiges Grün und Blumen in allen Farben erfreuen das Auge.

Ein absolutes Highlight waren unsere Tauchgänge in Tulamben, an der Ostküste Balis. Die Vielfalt an wunderschönen Korallen und tropischen Fischen, die manchmal nur 5 cm vor unseren Nasen vorbeischwammen, begeisterten uns restlos. Einer der Tauchgänge führte uns zum Wrack der US Liberty, einem amerikanischen Kriegsschiff, das 1942 von einem japanischen U-Boot torpediert worden war. Das Schiff liegt heute nur ca. zwanzig Meter vor der Küste und ist in den letzten sechzig Jahren zu einem künstlichen Riff geworden.

Die Fotogalerie zeigt, dass Bali wahrlich einen Besuch wert ist.
Zur Fotogalerie
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-06-19, 10.27 GMT
Über den Dächern von Zürich 2005
Gestern luden Ingrid und Oli wieder einmal zum alljährlichen Fest auf der Dachterasse im Herzen des Zürcher Universitätsquartiers. Viel Grilliertes, ein bisschen Alkohol und natürlich die leckeren, legendären «Schoggibananen» (Bild) liessen die Zeit wie im Flug vergehen. Die an die 20 geladenen Gäste unterhielten sich über so ziemlich alle wichtigen Dinge des Lebens.
Die Porträts des spanischen Tronfolger-Paares auf Keksdosendeckeln, der Einsatz spezieller Muskelgruppen beim Contemporary Dance, ägyptische Magenverstimmungen und orientalische Möbelhäuser, Kleiderverkäufer, die den Kunden bei der Vermassung in den Schritt greifen, die musikalische Umsetzung von Messerstechereien und einmal mehr Olis Spanisch-Kenntnisse - kein Thema fehlte!
Gegen Ende des Abends gelang es ausserdem, mit Patrick «The Real Enzo» einen Vorvertrag zum Einstieg in die Forza-Rennserie abzuschliessen. Es bleibt der «Scuderia Enzo», die für den konsequenten Einsatz ihrer eigenwilligen Kurventechnik bekannt und gleichermassen gefürchtet ist, überlassen, ob sie die ihr noch fehlende Infrastruktur beschaffen will oder nicht. Die bisherigen Fahrer würden sich jedenfalls über eine Erweiterung des Starterfelds freuen.
Wir bedanken uns bei Ingrid und Oli für die Einladung, wir kommen gerne wieder!
Mario de Baseggio

2005-01-29, 09.15 GMT
«Hanno acciar di fiamme ardenti!»
Am gestrigen Abend wurde im Opernhaus Zürich Verdis «Nabucco» gegeben. Wir erlebten eine gelungene Vorstellung mit etlichen schönen Momenten, der eigentliche Star war - wie bei diesem Werk zu erwarten ist - der Chor.
Von den Künstlern ist Carlo Colombara besonders zu erwähnen, der als Zaccaria den Raum mit seinem sonoren, weichen Bass erfüllte. Das Orchester unter der Leitung von Nello Santi bot eine solide Leistung und zeichnete ausserdem für den Lacher des Abends verantwortlich: Einem Flügelhorn entwischte mitten in Nebukadnezars (Leo Nucci) besinnlicher, tragender Arie «Dio di Giuda!» ein kurzer, hupender Ton, worauf wir aus dem ersten Rang belustigt erkennen konnten, wie sich das hintere Viertel des Ensembles vor Lachen schüttelte. Musikalische Höhepunkte des Abends waren, wie eingangs erwähnt, die Auftritte des Chors, der vom Zusatzchor des Opernhauses unterstützt wurde.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-12-30, 07.29 GMT
Drei Brasilianer in Zürich
Gestern führten wir Vilene, Vanessa und Márcio in Zürich herum und zeigten ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten unserer Stadt. Trotz Schneetreibens und bitterer Kälte unterhielten wir uns prächtig, auch das folgende obligate Fondue tat der Stimmung keinen Abbruch. Zum Schluss brachten wir unsere Verwandten noch zum Bahnhof, wo sie den Zug nach Paris bestiegen. Das nächste Mal werden wir uns wohl in Brasilien wieder sehen.
Mario de Baseggio

2004-11-07, 08.21 GMT
Lucia di Lammermoor
Gestern sahen wir Donizetti's «Lucia di Lammermoor» im Opernhaus Zürich. Wir waren von Robert Carsen's Inszenierung äusserst beeindruckt, vor allem Annick Massis (Lucia) und Fabio Sartori (Edgardo) überzeugten mit kraft- und gefühlvollen Interpretationen.
Die Geschichte der unglücklichen Liebe zwischen Lucia und Edgardo wurde in einem abstrakten, geometrischen aber dennoch wirksamen Bühnenbild konsequent umgesetzt. Alle Beteiligten dunkel gekleidet, lediglich Lucia in blendend weissen Gewändern. Um so grösser die Wirkung, als sie nach dem Mord am aufgezwungenen Ehemann in blutbesudeltem Nachthemd durch die Reihen der entsetzten Hochzeitsgesellschaft wankt. Massis verstand es ausgezeichnet, die Entwicklung der Lucia, ihre Angst, ihre Verzweiflung und schliesslich ihren Wahnsinn darzustellen. Ihr Gesang wirkte nie übertrieben, nie effektheischend, sondern vermittelte präzise und ergreifend den Gemütszustand der Heldin - bis hin zum letzten, agonistischen Schrei.
Fabio Sartori beherrschte die Bühne mit seiner unheimlich starken, druckvollen Stimme. Trotz seines gewaltigen Stimmvolumens gelang es auch ihm, seine Figur glaubhaft und bewegend zu verkörpern. Die Enttäuschung und Wut Edgardos über den Verrat seiner Geliebten schwang in jeder Note mit, später die Resignation und Trauer, die im Suizid ihre Erlösung findet. Die von Sartori gesungene Arie «Tu che a Dio spiegasti l'ali» gehört zum Schönsten, was wir bislang in einem Opernhaus gehört haben.
Zur Übersicht bei opernhaus.ch
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-08-01, 10.46 GMT
Sylvie und Thomas haben geheiratet!
Am 17. Juli haben Sylvie und Thomas in Genf geheiratet. Gestern wurde das freudige Ereignis auch in der Region Zürich gefeiert, im Yachtclub Horgen liessen die beiden eine fröhliche Sommerparty steigen.
Eben gerade aus den Flitterwochen auf den Seychellen (!) zurückgekehrt, sprühten die beiden nur so vor guter Laune. Das schöne Wetter, die tolle Lage des Lokals direkt am See und das leckere Buffet liessen keine Wünsche offen.
Zu seiner grossen Überraschung traf Mario Andrea, eine ehemalige Arbeitskollegin, die er seit fast 6 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Je später der Abend, desto ausgelassener wurden die Gespräche. So trainierte Sylvie unter anderem ihr Deutsch und Eva kramte ihre angestaubten Französischkenntnisse hervor. Vielen Dank den Gastgebern, der Abend war ein Erfolg!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2003-11-20, 20.31 GMT
Wir sind wieder da
Wohlbehalten sind wir vor etwas mehr als zwei Stunden in Zürich gelandet.
Nach einer schönen Woche in der Türkei, schlagen wir uns nun mit den über 1600 Spam-Mails herum, die unsere elektronischen Briefkästen verstopfen. Ein kleines Problem angesichts der Tragödien, die sich diese Woche in Istanbul ereignet haben. (Von den Attentaten selbst haben wir übrigens nur wenig mitgekriegt, wir befanden uns ja im Süden des Landes.)
Mario de Baseggio

2003-08-16, 11.07 GMT
Weltklasse in Zürich
Angélique hatte uns für das gestrige Meeting im Letzigrund netterweise Karten besorgt. In der Nähe der Hochsprunganlagen sahen wir dann die beeindruckenden Leistungen der Athletinnen und Athleten aus aller Welt.
Das Bild zeigt den deutschen Stabhochspringer [undisclosed] Lobinger bei einem erfolgreichen Versuch über 5.60m.
Weltklasse in Zürich
Mario de Baseggio

2003-07-26, 20.46 GMT
Zoo Zürich: Masoala
Das Bild zeigt einen Amur-Tiger, der im «alten» Teil des Zoos herumstreift. Es hat sich seit unserem letzten Besuch jedoch viel getan.
Die neue Masoala-Halle des Zoos ist beeindruckend: Klima und Vegetation entsprechen genau den Gegebenheiten der Halbinsel auf Madagaskar.
Die Tiere können sich zurück ziehen, man sieht sie nur, wenn man die Augen wirklich offen hält. So macht dieser Zoo einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung «tiergerechte» Haltung, für uns ein entscheidender Punkt.
Bilder dazu finden sich in unserer Galerie.
Zoo Zürich
Mario de Baseggio

2003-07-06, 09.13 GMT
Über den Dächern von Zürich
Ingrid und Oli luden gestern einmal mehr zu einem ihrer legendären Grillabende auf der Dachterasse ihres Heimes.
Es ergaben sich interessante und lustige Gespräche, wir wurden Zeugen eines an Romantik kaum zu übertreffenden Sonnenuntergangs und der kulinarische Höhepunkt des Abends bildeten Olis vielgerühmte «Schoggi-Bananen».
Dankeschön, Ingrid und Oli, euer Fest hat uns grossen Spass bereitet.
Eva and Mario

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