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Today in 2011 Ich bin beliebt!
Today in 2005 Luciano Pavarotti im Haus

2016-04-28, 12.24 GMT
Leaving New York Never Easy
Nach fünf intensiven und spannenden Tagen nehmen wir heute Abschied vom Big Apple. Wie immer gab es viel zu viel zu sehen: Das MoMa, den Freedom Tower, Lady Liberty, das Tenement Museum, die High Line und zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten liessen uns staunen. Kulinarisch kamen wir ebenfals auf unsere Kosten, zu erwähnen ist speziell das Ninja-Restaurant, in dem die Kellner als japanische Auftragsmörder verkleidet servieren. Schliesslich kam auch die Unterhaltung nicht zu kurz, das Broadway-Musical Aladdin verzauberte uns, das Baseball-Spiel der NY Mets gegen die Cincinnati Reds im Citi Field gestern Abend gab dem Aufenthalt einen passenden all-American Abschluss.
Mario de Baseggio

2016-04-17, 20.03 GMT
Die Macht ist mit mir
Heute ist es mir gelungen, einen schwarzen Fleck in meiner populärkulturellen Bildung zu tilgen. Zum ersten Mal habe ich einen Film aus der Star-Wars-Serie in ganzer Länge geguckt. Ich möchte nicht behaupten, dass mich der Film speziell berührt hätte, ich kann mir aber ohne Weiteres vorstellen, welchen Eindruck die Spezialeffekte im Jahr 1977 hinterlassen haben müssen. A New Hope ist jetzt durch, die zwei nächsten Episoden stehen gemäss unserer endbegeisterten Jüngsten wohl demnächst auf dem Programm.
Mario de Baseggio

2016-03-19, 09.11 GMT
Ein abgeschlossenes Kapitel
Mit der gestrigen Masterfeier an der Universität Zürich hat Evas Studienzeit ein offizielles Ende gefunden. Nach der Übergabe des Diploms durch Dekan Jucker gab es im Lichthof einen dem Anlass angemessenen Apéro. Die frischgebackene Soziologin, Sophia und ich rundeten den feierlichen Abend mit einem Dinner in der Kronenhalle ab.
Mario de Baseggio

2014-10-25, 09.06 GMT
Elsass und Europapark
Während der Herbstferien verbrachten wir einige Tage im Elsass. Eine Übernachtung in Riquewihr und ein längerer Aufenthalt in Strasbourg erlaubten uns, die geschichtsträchtige Gegend im französisch-deutschen Grenzgebiet zu erkunden. Die Haut-Koenigsbourg und die Feste Kaiser Wilhelm II. waren eindrückliche Zeugnisse der umkämpften Vergangenheit. In der La Volerie des Agiles erlebten wir Greifvögel hautnah, wir schwangen uns im Kletterpark Natura Parc in Ostwald von Baum zu Baum, der Besuch im Ecomusée de l'Alsace und das Erklimmen des Strassburger Münsterturms verliehen der Reise auch die gebührende kulturelle Note. Am Sonntag erlebte unsere Jüngste eine gehörige Überraschung, als sie gewärtigte, dass unser nächstes Reiseziel "Gloschrosch" eigentlich das Bell Rock Hotel im Europapark in Rust bezeichnete. Es war uns gelungen, den dreitägigen Besuch im Vergnügungspark bis zu dem Zeitpunkt geheimzuhalten, da wir bereits auf den Hotelparkplatz einbogen. Wir erlebten den Park zum ersten Mal im Halloween-Schmuck und waren beeindruckt von der Detailverliebtheit der Dekorateure: An jeder Ecke standen Skelette in witzigen Posen, riesenhafte Vogelspinnen und Mumien. Und die Wege waren von Tausenden von Kürbissen gesäumt.
Zur mittelmässig gelungenen Bildergalerie Alsace/Europapark 2014
Mario de Baseggio

2014-06-15, 21.06 GMT
Ecuador 1, Schweiz 2
Gemeinsam mit unseren Nachbarn haben wir heute das fantastische Spiel unserer Nati in Brasília verfolgt. Unsere Jungs konnten in der 92. Minute des Spiels noch den Siegtreffer erzielen, was zu tumultartigen Szenen in unserem Garten führte. (Menschenpyramiden, ohrenbetäubendes Elefantenbrunst-Vuvuzela-Getröte und fliegende Trinkgefässe.) Ein denkwürdiger Abend!
Mario de Baseggio
Das Bild zeigt die Reaktion auf den vermeintlichen Siegtreffer Josip Drmics in der 70. Minute, der (zu unrecht) aberkannt wurde.

2014-01-01, 12.23 GMT
Happy New Year!
Auch im vergangenen Jahr haben wir wieder ausserordentlich viel erlebt. 2013 brachte ein paar grosse Veränderungen: Sophia kam in die erste Klasse, Eva hat das Masterstudium in Angriff genommen und als grösstes "Projekt" haben wir Nonno Guido bei seinem Umzug von Marbella, Spanien nach Zürich unterstützt. In den Ferien konnten wir faszinierende Reiseziele wiederentdecken. Rom, Kreta, London, der Europapark, das Berner Oberland und aktuell für die Skiferien das Wallis waren/sind unsere Destinationen. Alles in allem verlief das Jahr sehr gut, wir blieben von ernsten Krankheiten und Verletzungen verschont. Jetzt sehen wir optimistisch einem glücklichen, gesunden 2014 entgegen und wünschen allen nur das Beste!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2012-12-16, 17.00 GMT
Vorweihnachtliches München
Das Wochenende verbrachten wir in München. Höhepunkte waren sicherlich der Besuch im Jagd-und-Fischerei-Museum, die morgendlichen Weisswürste am Viktualienmarkt und das ausgezeichnete Abendessen im Löwenbräukeller. Die bayrische Landeshauptstadt gehört nicht zufällig zu unseren liebsten Kurzurlaubszielen, sie bietet eine grosse Auswahl an möglichen Aktivitäten und ist immer eine Reise wert.

Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2012-05-31, 19.52 GMT
de Baseggio (Golden Bones)
Seit vorgestern ist es offiziell: Unser Tartan ist unter dem Namen "de Baseggio (Golden Bones)" eingetragen. Die Bezeichnung bezieht sich auf unser Familienwappen, das beim Entwurf des Schottenkaros als Inspiration diente. Die drei schmalen goldenen Linien für die Knochen, der breitere Strich für die Krone, die wir im Wappen tragen. Die italienische Herkunft der Familie spiegelt sich in der grün-weiss-roten Trikolore wieder, die das stilisierte Wappen umrahmt.
Zur Page des Scottish Register of Tartans
Mario de Baseggio

2012-01-25, 06.44 GMT
Wehrmännerdenkmal forever!
Wer mich kennt, weiss, dass ich nicht gerne beschenkt werde. Heute hat sich die sprichwörtliche Ausnahme eingestellt, die die Regel bestätigt: Zu meinem Geburtstag haben Eva und Sophia mir eine Kaffeetasse geschenkt, die mit dem Bild meines liebsten Ausflugsziels in der Region Zürich geschmückt ist. Das ehrfurchtgebietende "Kantonalzürcherische Wehrmännerdenkmal" auf der Forch prangt am himmelblauen Kelch der Kühnen. Der Kaffee schmeckt so noch viel vaterländischer, Eva, Sophia, herzlichen Dank, euer Geschenk hat mich tief in der Seele berührt!
Mario de Baseggio

2011-09-05, 04.52 GMT
F241 Highland Games 2011
Am Samstag haben die traditionellen F241-Highland-Games zum ersten Mal stattgefunden. Fünf Athletinnen und Athleten massen sich in rustikalen Disziplinen wie dem Spielaxt-Weit-Hochwurf, Bogen- und Armbrustschiessen oder dem berüchtigten Teebeutel-aus-dem-Mund-Schleudern. Bei strahlendem Sonnenschein kam es zu intensiven Duellen, am Ende schwang Gesamtsiegerin Katharina obenaus. Im Bild die offizielle Vertreterin des Bonzenhügels Sophia bei einem erfolgreichen Versuch im Möglichst-lustig-Hulahuppen. Ein gelungener Anlass, der in jedem ambitionierten Quartier zum festen Jahresprogramm gehören muss.
Mario de Baseggio

2010-12-27, 17.40 GMT
Sixpack in Luzern
Gestern verbrachten wir einmal mehr einen Tag in Luzern. Da beim letzten Aufenthalt der Besuch des Gletschergartens Sophias Müdigkeit zu Opfer fiel, holten wir dies nun nach und hatten es dabei sehr vergnüglich. Zuweilen wurde es im Spiegellabyrinth, das im Stil der Alhambra von Granada gebaut wurde, zwar etwas eng, speziell unsere sechs Sophias nahmen viel Platz ein. Dafür unterhielten sie sich auch bestens und tanzten gar Ringelreihe zusammen. Was für einen Einfluss diese multiple Erfahrung auf die psychische Entwicklung unserer Tochter haben wird, das sei dahingestellt. Jedenfalls setzte nach Gletschergarten, Labyrinth und Museum die oben erwähnte Müdigkeit wieder ein und so machten wir uns wieder zu dritt gegen fünfzehn Uhr auf den Heimweg nach Zürich.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2010-10-30, 06.04 GMT
Ein lustiger Abend mit den Kolleg(inn)en
In der Nähe des Bahnhofs Schlieren war gestern speziell lautes Gelächter und Gekreische zu hören: Gemeinsam mit einem guten Dutzend meiner Arbeitskolleginnen und -kollegen warf ich Kugeln in die geölte Bahn. Ich gebe unverhohlen zu, dass ich konstant deutlich mehr Luft als Pins getroffen habe. Dominiert haben andere, etwa die "San Francisco Bowling Queen" Sharon, die auf dem Bild in vollendet elegant-sportlicher Abwurfposition zu sehen ist. Ich danke Jacqueline und Roger für's Organisieren, war ein toller Abend.
Mario de Baseggio

2010-07-31, 13.47 GMT
Es kann nur... äh, viele geben
Heute besuchten wir mit Andrea und Urs, deren Freunde Claudine, Jeannine und Stefan und den Kindern die Highlandgames in Fehraltdorf. Es handelt sich dabei um eine Art Grümpelturnier, an dem anstelle von Fussball verschiedene traditionelle schottische Sportarten ausgeübt werden. So sahen wir Bogenschiessen, Axtziel-, Baumstammweit- und Steinhochwurf (im Bild). Im Festdorf begegneten wir zahlreichen interessanten und lustigen Personen aus dem Herr-der-Ringe-Universum, aus Braveheart und selbstverständlich aus Highlander. Wirklich beeindruckend, mit wieviel Herzblut die Teilnehmer ihrer Passion frönen.
Mario de Baseggio

2010-06-30, 19.00 GMT
(Kriegs-)Gott ist tot
Heute habe ich eines meiner wichtigsten persönlichen Leistungsziele für meinen Sabbatical erreicht: Ich habe God of War III auf der Playstation durchgespielt. Obwohl ich seit anfangs der Achtzigerjahre oft und ausdauernd Computer-Games spiele, ist es doch das erste Mal, dass ich bei einem Third Person Hack&Slay die Endsequenz erreicht habe. Das hat vor allem damit zu tun, dass mir das Genre an sich nicht besonders zusagt. Doch bei GOW3 waren das Thema, die griechische Mythologie, das exzellente Level-Design und die hervorragende grafische Umsetzung mehr als ausreichend, mich in den letzten zwei Monaten während mehr als 14 Stunden an die Konsole zu fesseln. Diese Zeit war auch nötig, galt es doch als Spartaner namens Kratos im Alleingang an die 2000 Gegner niederzumachen, darunter auch praktisch alle olympischen Götter. Klar, dass dabei auch der eine oder andere Titan das Zeitliche zu segnen hatte. Zum Schluss rammt sich Kratos sein Schwert in den Wanst und bringt so seinen Rachefeldzug zum unvermeidbar blutigen Ende. Ende? Sicher? Wer die Geduld hat, sich den ganzen Abspann anzusehen, wird bemerken, dass sich die Marketingstrategen der Santa Monica Studios ein Hintertürchen für eine Fortsetzung offen lassen.
Mario de Baseggio (submitted via e-mail)

2009-09-20, 07.45 GMT
Die Waffen sind weg
Vier Jahre, nachdem ich meine Dienstwaffe abgeben konnte, habe ich seit gestern auch keine privaten Schusswaffen mehr. In Bülach konnte ich der Kantonspolizei im Rahmen der "Ersten freiwilligen Waffenabgabe des Kantons Zürich" meine .357 Magnum (Smith&Wesson, Heavy Barrel) und den Karabiner 31 samt Munition zur Vernichtung übergeben. Wenn man in Zürich Waffen abgeben möchte, dann muss man übrigens nicht auf spezielle Aktionstage warten, man kann die Waffen auf jedem Polizeiposten abgeben. Ich empfehle allerdings dringend, vorgängig anzurufen, um das genaue Vorgehen zu klären. Wenn man einen Polizeiposten bewaffnet betritt, dann sollte man sicher sein, dass keine Missverständnisse aufkommen...
Mario de Baseggio

2009-09-02, 18.14 GMT
20 Stück!
Jetzt ist es offiziell: Sophia hat in den vergangenen Tagen ihren letzten Milchzahn gekriegt. Ein Kapitel, das wir gerne schliessen...
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-04-18, 17.02 GMT
Der Drache findet Frieden
Mit einem Brief an meinen Lehrer Chow habe ich heute meine Kampfsportkarriere offiziell abgeschlossen. Ich danke allen, mit denen ich in den letzten zwölf Jahren kämpfen durfte. Es war mir eine Ehre.
Mario de Baseggio (quick log entry)

2008-02-12, 05.01 GMT
Dankeschön, Entlisberg!
Aufgrund unseres Umzugs wurde ein Krippen-Wechsel für Sophia nötig. Während knapp zwei Monaten haben wir unsere Kleine noch quer durch die Stadt zur Krippe Entlisberg in Wollishofen gebracht. Seit letzter Woche ist die Eingewöhnung in der neuen Krippe erfolgreich abgeschlossen, wir haben uns also offiziell vom Entlisberg-Team verabschiedet. Wir möchten den Betreuerinnen dieser erstklassigen Einrichtung ein herzliches Dankeschön aussprechen, allen voran Sophias primäre Bezugspersonen Marianne, Peppina und Steffy. Wir konnten immer sicher sein, dass es unserer Tochter an nichts fehlt. Der Umgang mit ihr war liebevoll und professionell, genau so, wie wir das erwarten. Danke vielmals!
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2007-10-25, 06.01 GMT
Forciertes Innenraum-Design-Konzept
Heute Morgen ist es Sophia zum ersten Mal geglückt, sich gezielt (und vorwärts!) auf unsere Pflanzenablage zuzubewegen und die tönerne Souvenier-Ente aus Sizilien zu Fall zu bringen. Wir werden das Wochenende also damit verbringen, alle Mobilien ausser Baby-Reichweite zu bringen... (Die Ente ist übrigens heil geblieben.)
Mario de Baseggio
Submitted via WAP

2007-05-10, 05.52 GMT
Franco ist verstorben
Wie ich heute Morgen erfahren musste, ist am 17. April Franco Baseggio nach langer Krankheit gestorben.
Franco hat mit mir zusammen vor fast 10 Jahren das Projekt baseggio.net begruendet. Die Website zu unserem gemeinsamen Familiennamen enthaelt mittlerweilen die Daten von tausenden von Baseggios und hat sich zur Plattform fuer den Informationsaustausch von Baseggios auf fuenf Kontinenten gemausert.
Franco hat mit grossem Einsatz und viel persoenlichem Aufwand die Basis fuer diese Entwicklung gelegt.
Wir haben uns nie getroffen. Trotzdem kannte und schaetzte ich Francos etwas speziellen Humor, der auch in seinen Mails wunderbar zum Tragen kam.
Nach zwei Jahren des Kampfes hat er dem Krebs nun Tribut zollen müssen. Er konnte die Geburt seiner ersten Enkelin Natalie am 6. Mai leider nicht mehr erleben. Wir entbieten seiner Familie, speziell seiner Frau Jackie, unser Beileid.

Franco, danke fuer alles!
Mario de Baseggio

2006-08-05, 07.31 GMT
Nachtessen in der Casa Nostrana
Den gestrigen Abend haben wir mit unseren Freunden Manuela und Patrick im Piccolo Ristorante (offiziell «Casa Nostrana») verbracht. Das Essen war wie immer ausgezeichnet, wir haben angeregte und sehr, sehr lustige Gespräche geführt. Den eigentlich geplanten Ghost Walk in Zürich werden wir bei besserem Wetter nachholen.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-11-20, 11.32 GMT
Der Sommer hat begonnen!
Die gestrige Funktionärsversammlung der «Petition für ein internationales Regelwerk für permanenten Sommer» (pirps.com) war ein voller Erfolg! Die Beteiligten setzten sich entschieden für unsere Forderungen ein und wir sind zuversichtlich, dass schlechtes, kaltes Wetter in der Schweiz schon bald abgeschafft sein wird.
An der Versammlung bekannten die 15 Funktionärinnen und Funktionäre Farbe und lieferten eindrucksvolle Statements gegen Schnee und Regen. In Erinnerung bleiben wird die Live-Performance von Vera, die dem Winter im Trockenanzug und Flossen gezeigt hat, dass es mit ihm zu Ende geht. Auch Karins Samichlaus im Bikini und ihre Sorge um die Gesundheit der Verbandskolleg(inn)en (gratis Sonnencrème!) wurden im Protokoll lobend vermerkt. Modisch besonders hervorgetan hat sich Susanne, deren schickes Sommerhütchen wegweisend für die künftige Ganzjahres-Couture sein wird.
Als offizielles Verbandsgetränk wurde Eva's Caipirinha Southern Style (mit Zimt und Honig) eingeführt, selbstverständlich durfte auch die Indoor-Grillade nicht fehlen.
Alles in allem ein fantastischer Auftakt zum diesjährigen Sommer. Die allgemeine Aufbruchstimmung wird wohl durch das alte molwanîsche Sprichwort am besten verdeutlicht: «Nur die graue Katze wäscht die Stufen.»
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-11-16, 08.24 GMT
Musikalische Landesverteidigung?
Das heutige Fussball-Match gegen die Türkei lässt kuriose Seiten unserer Mitmenschen hervortreten, dazu die folgende Geschichte: Ich höre regelmässig DRS3 (www.drs3.ch), ein Sender, der ab und zu auch Musik im Programm führt, die nicht auf den Mainstream abzielt. So lief gestern ein orientalisch klingendes Stück, das in gekonnter Weise einen modernen Dance Beat mit traditionellen Instrumenten aus dem arabischen Raum verband. An den Titel des Songs kann ich mich leider nicht erinnern. Offenbar liefen nach dem Abspielen dieser Musik die Drähte beim Sender heiss. Entrüstete Hörerinnen und Hörer verlangten in ausnehmend deutlicher Form, dass man unserer Nationalmannschaft nicht durch das Spielen türkischer Musik «in den Rücken fallen» dürfe. In dieser Situation sei türkische Musik «voll daneben» und nachdem unsere Mannschaft am türkischen Zoll so schlecht behandelt worden sei, müsse man zeigen, dass «wir uns nicht alles bieten lassen».
Reicht ein WM-Ausscheidungsspiel tatsächlich aus, die Volksseele brodeln zu lassen? Wo liegt der Zusammenhang zwischen der Musik, die am Radio gespielt wird und nationaler Identität? Ermutigend war in dieser Angelegenheit lediglich, dass DRS3 sich auf diese unsinnige Diskussion nicht ernsthaft eingelassen hat und zur Besänftigung der erhitzten Gemüter Polo Hofer's «Hopp Schwiiz» spielte. Vielen der erbosten Urschweizer(innen) wird die Ironie des Songs wohl entgangen sein, warum sonst haben sie nicht auch gegen dieses Machwerk protestiert?
Ach ja, noch eine letzte Anmerkung: Der Künstler, der mit seinem Track die Verschwörungstheoretiker unter den Schweizer Fussballfans zur Abwehr der türkischen Musikattacke auf den Plan gerufen hat, ist übrigens Iraner.
Mario de Baseggio

2005-10-15, 10.41 GMT
Die Sonne hinter einigen Wolken
Darf man den «Cirque du Soleil» nicht wirklich gut finden? Wir haben gestern eine Vorstellung des Programms «Dralion» in Wallisellen gesehen und waren vom Gebotenen eher enttäuscht.
Afrikanische Exotik, chinesische Kampfsport-Ästhetik, klassisches Ballett und reichlich Bollywood-Glamour. Vier der Zutaten, aus dem die «Dralion»-Suppe gekocht wird. Natürlich bleibt es nicht nur bei vier, japanische Koto-Trommler, italienische Commedia dell'Arte, indonesisches Schattenspiel und zahlreiche weitere ethnische Versatzstücke werden im Minutentakt wild durcheinander gemischt. Die Vorstellung erstickt sich in ihrer eigenen Vielfalt, der Plot wirkt gekünstelt und forciert. Wir haben uns gefragt, ob es nötig ist, alles, was gegenwärtig «hipp» - und damit kommerziell verwertbar - ist, in eine Show zu packen. Besonders schade ist dabei die Tatsache, dass die Leistung einzelner Artisten zu wenig zur Geltung kommt.

Besonders hervorheben und von der Kritik komplett ausnehmen möchten wir den ukrainische Jongleur und Tänzer Viktor Kee, der uns mit seiner Nummer von Weltformat begeistern konnte. Verblüffend, wie er mit den bis zu 7 Bällen jonglierte und sich gleichzeitig schlangenartig elegant bewegte!

Zu erwähnen ist aber auch, dass in fünf der neun gezeigten Akrobatik-Teile der anderen Artisten arg gepatzert wurde. Für eine Veranstaltung mit Ruf von Weltklasse (und entsprechenden Eintrittspreisen) eine schlechte Bilanz.
Viktor Kee - Die Website des unglaublichen Jongleurs.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-09-22, 07.57 GMT
Dankeschön, Ueli!
Heute hat mein Arbeitskollege Ueli seinen letzten Tag bei UBS. Mehr noch, es ist sein letzter Arbeitstag überhaupt, ab 12.00 Uhr ist er nämlich hochoffiziell pensioniert.
In den vergangenen knapp zwei Jahren haben wir regelmässig unsere Apfel-Sandwich-Müesli-Pause gemeinsam verbracht und dabei so manches interessantes und lustiges Gespräch geführt. Dabei war ich oft dankbar für Uelis Tipps und Anregungen, die er aus seinem beachtlichen Erfahrungsschatz nach 19 Jahren bei UBS schöpfen konnte.
Natürlich beschränkten sich unsere Unterhaltungen nicht aufs Geschäftliche, ich habe vom angefressenen Skifahrer zum Beispiel gelernt, worauf ich bei einem möglichen Kauf eines Skidresses zu achten hätte und war immer über die aktuelle Gesetzeslage der Hochstamm-Kulturen im Kanton Aargau informiert.

Ueli, ich möchte dir auf diesem Weg herzlich für alles danken! Natürlich wünsche ich dir für die Zeit nach
UBS alles Gute, endlich kannst du dich den wirklich wichtigen Dingen widmen. Zum Beispiel dem Grossvatersein. Oder dem Unter-der-Woche-Skifahren. Langweilig wird es dir bestimmt nicht werden, das weiss ich genau!
Mario de Baseggio

2005-09-05, 09.06 GMT
Ein gelungenes Hochzeitsfest
Samstag, der 3. September 2005, war der grosse Tag von Ingrid und Oli. Bei strahlendem Sonnenschein gaben sie sich vor Verwandten und Freunden das Ja-Wort. Die romantische Ruine Burg in Meilen bot dazu die ideale Kulisse.
Der Schriftsteller Nicolas Lindt erzählte in einfühlsamen und humorvollen Worten die Liebesgeschichte von Ingrid und Oli. So manches war uns wohl bekannt, doch einige Details waren auch für uns neu. Was an so einer Hochzeit nicht alles auskommt...! Dann folgte die eigentliche Trauungszeremonie im Namen der Liebe. Musikalisch begleitet wurde die Zeremonie von Freunden des Brautpaars, so löste beispielsweise Bernhard ein vor Jahren gegebenes Versprechen ein und spielte Trompete.
Der Zeremonie folgte ein Apéro, bei welchem das strahlende und - an dieser Stelle soll es gesagt sein - wunderschöne Brautpaar auch die Glückwünsche der Gästeschar entgegennahm.

Den Abend verbrachten wir in der Villa Sunneschy in Stäfa. Die Attraktionen und Produktionen folgten Schlag auf Schlag, herausragend sicher die tolle und äusserst witzige Rede des Brautvaters Willi und die strategisch kluge Übergabe eines ganz speziellen Buches an Oli durch einen seiner Freunde. Auch die Mutter des Bräutigams gab dem Brautpaar so manches mit auf seinen weiteren Weg. Und dann gab es noch eine kleine Tonbildschau mit den besten und schönsten Bildern des Brautpaars. Das müssen gute Freunde sein, die das gemacht haben!

Es gäbe noch vieles mehr zu berichten, doch das überlassen wir nun dem Brautpaar. Uns bleibt, nochmals von Herzen zu danken für das tolle Fest! Alles, alles Gute!
Eva Moehlecke de Baseggio

2005-07-16, 11.43 GMT
Das Warten hat ein Ende!
Es gibt jemanden in unserer Familie, der heute ganz besonders glücklich ist. Band 6 der Harry-Potter-Reihe von Joanne Kathleen Rowling ist heute per Eilpost angekommen - nur 8 Stunden nach dem offiziellen Erscheinungstermin. Bereits gestern Abend gegen 9 Uhr hatten wir vor der englischen Buchhandlung von Orell Füssli an der Bahnhofstrasse die Vorbereitungen auf den Ansturm der Potter-Fans gesehen.
Abschrankungen sollten die willigen Käufer in geordnete Schlangen zwingen. Ob es geklappt hat, wissen wir noch nicht mit Bestimmtheit. Man kann allerdings davon ausgehen, dass um 01.00 Uhr mehr als drei Personen zugegen waren. Schliesslich wird weltweit mit einem Absatz von über 10 Millionen Kopien gerechnet. In den ersten 24 Stunden, versteht sich.
Mario de Baseggio

2005-06-19, 10.27 GMT
Über den Dächern von Zürich 2005
Gestern luden Ingrid und Oli wieder einmal zum alljährlichen Fest auf der Dachterasse im Herzen des Zürcher Universitätsquartiers. Viel Grilliertes, ein bisschen Alkohol und natürlich die leckeren, legendären «Schoggibananen» (Bild) liessen die Zeit wie im Flug vergehen. Die an die 20 geladenen Gäste unterhielten sich über so ziemlich alle wichtigen Dinge des Lebens.
Die Porträts des spanischen Tronfolger-Paares auf Keksdosendeckeln, der Einsatz spezieller Muskelgruppen beim Contemporary Dance, ägyptische Magenverstimmungen und orientalische Möbelhäuser, Kleiderverkäufer, die den Kunden bei der Vermassung in den Schritt greifen, die musikalische Umsetzung von Messerstechereien und einmal mehr Olis Spanisch-Kenntnisse - kein Thema fehlte!
Gegen Ende des Abends gelang es ausserdem, mit Patrick «The Real Enzo» einen Vorvertrag zum Einstieg in die Forza-Rennserie abzuschliessen. Es bleibt der «Scuderia Enzo», die für den konsequenten Einsatz ihrer eigenwilligen Kurventechnik bekannt und gleichermassen gefürchtet ist, überlassen, ob sie die ihr noch fehlende Infrastruktur beschaffen will oder nicht. Die bisherigen Fahrer würden sich jedenfalls über eine Erweiterung des Starterfelds freuen.
Wir bedanken uns bei Ingrid und Oli für die Einladung, wir kommen gerne wieder!
Mario de Baseggio

2005-06-06, 12.08 GMT
Pflicht erfüllt, de Baseggio ausser Dienst!
Was vor 17 Jahren mit der Aushebung in der Chliriethalle in Oberglatt begonnen hat, konnte heute auf dem Flugfeld Dübendorf würdig zu Ende gebracht werden: Ich habe meine beeindruckende militärische Karriere beendet, nachdem die Armeeführung offenbar der Meinung ist, in Zukunft auf meine Dienste verzichten zu können.
Gemeinsam mit 400 Kameraden konnte ich meine Uniformen und das Kriegswerkzeug der Eidgenossenschaft zurück geben. Unter den Veteranen entdeckte ich Alexander, der in einer Parallelklasse zur Schule gegangen ist. Ausserdem traf ich am anschliessenden Apéro noch [undisclosed], einen ehemaligen Kadi, der unterdessen im Grad eines Obersten seine Diensttage zählt. Und - last but not least - war auch mein Dienstkollege Patrick vom Bundeslöschzug der Stadt Zürich mit von der Partie. Er ist auf dem linken Bild schelmisch grinsend zu sehen. Er war es auch, der das letzte Bild von mir in Uniform geschossen hat, das ich der Öffentlichkeit nicht vorenthalten möchte. In meiner letzten Amtshandlung habe ich vor dem offiziellen Akt der Entlassung noch einen Soldaten zum Korporal befördert. Er hatte keine Achselschlaufen am Hemd, da habe ich ihm meine eigenen, die ich noch von der Uniformjacke her bei mir trug, angezogen. Selbstverständlich habe ich ihn mit militärischem Gruss in den neuen Stand erhoben und ihn sogleich ermahnt, dass er als Unteroffizier der Schweizer Armee aufrechter, gerader zu stehen habe. Am Ende ging dann alles schnell, eine in der Länge erträgliche Rede von Stadträtin Maurer, gefolgt vom Fahnenmarsch und dem Schweizer Psalm. Dann war der letzte Befehl, den ich als Soldat zu befolgen hatte, das nicht unwillkommene, finale «Ruh'n!».
Mario de Baseggio

2005-05-02, 07.16 GMT
L'elisir d'amore
Freitag Abend sahen wir im Opernhaus (www.opernhaus.ch) Gaetano Donizettis «L'elisir d'amore». Eine wunderschöne und unterhaltsame Oper, ein stimmiges Bühnenbild und ein grossartiger Fabio Sartori machten den Abend zu einem Erlebnis.
Die interessante und lehrreiche Einführung Dietberg Reichs, ehemaliger Chefdramaturg des zürcherischen Opernhauses, in das Werk Donizettis und im Speziellen natürlich in den Liebestrank bildete den Auftakt zu einem denkwürdigen Opernabend.

Die Oper selbst ist bereits ein musikalischer Ohrenschmaus und zudem äusserst vergnüglich. Doch der Höhepunkt des Abends war der stimmgewaltige italienische Tenor Fabio Sartori, der sein Rollendebut als «Nemorino» gab. Seine Darbietung von «Una furtiva lacrima», sicherlich eine der schönsten Arien überhaupt, war das Beste, das wir je live in einer Oper hören durften. Zum Tränen vergiessen schön!
Eva Moehlecke de Baseggio

2004-10-27, 07.39 GMT
Ich ziere mich mit einem Zire 71
Es gibt doch noch Menschen auf dieser Welt, die ein grosses Herz haben: Ray hat mich offiziell zu einem seiner Beta-Hardware-Tester ernannt. So darf ich mich bis auf Weiteres mit einem "Palm Zire 71" schmücken!
Die Umstellung vom «Palm V» auf den «Zire» erfolgte ohne Probleme, die Software funktioniert und es gingen keine Einträge in meiner Terminplanung verloren. Auch das Auge hat sich rasch an den Farb-Monitor gewöhnt.

Ein spezielles Feature des Geräts ist die eingebaute Kamera, die Bilder im Format von 640x480 Pixeln macht.
Eine Kamera im Organizer! Damit lassen sich frontal Bilder aus dem Hinterhalt machen. Erstes Opfer war mein verblüffter Chef Heinz, den ich während eines Einzelgesprächs erwischt habe.

Ich danke
Ray für das tolle Gerät. Ich hab' dich auch ganz doll lieb, Grosser!
Mario de Baseggio

2004-10-10, 16.47 GMT
de Baseggio mit persönlicher Bestzeit!
Am diesjährigen Brienzerseelauf habe ich meine persönliche Bestzeit über 35km substanziell verbessert. Hauptgrund dafür war sicherlich der Umstand, dass ich zuvor noch nie so weit gerannt bin.
Ich habe den Lauf in 3:47.06,6h hinter mich gebracht. Eigentlich hat alles sehr gut geklappt, auf den letzten 15 Kilometern hatte ich zu «beissen», wie wir Langstreckenläufer sagen. Durchgangszeiten: 1:29.58h bei 15km und 2:01.25h bei 20km. Unten das von vielen meiner «Freunde» im Vorfeld geforderte Vorher-nachher-Bild.
Bei 14km gab es im Startraum des Halbmarathons noch eine Schrecksekunde, als ich von einer unachtsamen, die Strasse überquerenden Zuschauerin angerempelt wurde - was zum Glück für uns beide ohne Sturz ausging.

Meine Zeit ist im Vergleich mit den anderen Läuferinnen und Läufer nicht viel Wert. Ich wurde in meiner Kategorie Achtzigster von 84, insgesamt 266er von 277. Dennoch bin ich ein wenig stolz darauf, dass ich nicht unter dem Sauerstoffzelt gelandet bin. Vielleicht kann ich ja doch noch einmal einen Marathon laufen. Das müsste eigentlich drin liegen.

Zum Schluss will ich noch allen Beteiligten danken, den Organisatoren, den anfeuernden Zuschauerinnen und Zuschauern und meinen Freunden, die mich in den Wochen vor dem Rennen moralisch unterstützt und gebührend unter Druck gesetzt haben. Aber am meisten danke ich meiner Frau
Eva, ohne sie wäre das alles gar nicht erst möglich gewesen!
brienzerseelauf.ch
Mario de Baseggio

2004-06-22, 20.53 GMT
Vergognatevi!
Die Azzurri sind aus dem Turnier. Und wir sind selbst schuld. Hätte unsere Mannschaft begriffen, worum es beim Fussball geht - ums Toreschiessen nämlich - dann wäre uns das heutige Trauerspiel gegen Bulgarien erspart geblieben.
Es war seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1982 nie mehr wirklich einfach, ein Tifoso der Squadra Azzurra zu sein. Wann gelang es uns jemals wieder, eine Vorrunde ohne Probleme zu überstehen? Jedesmal dasselbe: Taktieren, minimalistisches Geplänkel und am Ende jeweils ein glücklicher, eigentlich unverdienter Einzug in die nächste Runde.

Was bei dieser EM anders war, war lediglich das fehlende Glück. Wer immer mit dem Feuer spielt, der verbrennt sich früher oder später die Finger. Den Viertelfinal haben wir bereits im Spiel gegen Schweden vergeben, als wir ein dürftiges 1:0 nach Hause schaukeln wollten. Nach dem Ausgleich der Schweden hat die Squadra in den letzten 5 Minuten versucht, einen Siegtreffer zu erzielen. Vergeblich. Dennoch waren es wohl die einzigen Momente, in denen das wahre Potential dieser Mannschaft aufblitzte - die Schweden waren in dieser Endphase enorm unter Druck, ein Tor hätte in jeder Sekunde fallen können.

Der Leichtsinn unserer Mannschaft, die Selbstherrlichkeit, mit der sich unsere Stars gebärdeten, sie wurde uns letzlich zum Verhängnis. Wer behauptet, die Schiedsrichter seien parteiisch, oder wer sagt, dass die Entscheidungen von Giovanni Trapattoni die Niederlagen verursacht hätten, der liegt falsch. Und wenn jetzt gar noch Stimmen aufkommen sollten, die Skandinavier hätten ihr 2:2 abgesprochen, dann wäre das eine Frechheit sondergleichen!

Man gewinnt Spiele nicht, indem man seine Gegner wie Francesco Totti anspuckt oder wie Gennaro Gattuso prinzipiell in die Beine fährt. Man gewinnt Fussballspiele, indem man Tore schiesst. Dänemark und Schweden haben das begriffen, wir nicht. Daher fahren wir zu Recht nach Hause, auch wenn es mir gar nicht schmeckt, das sagen zu müssen.

Den Mannschaften von Schweden und Dänemark gratuliere ich zum Weiterkommen und zur guten Leistung. Sie können stolz auf ihr Spiel sein. Und für uns bleibt die ewige Hoffnung, dass wir im nächsten Turnier endlich wieder einmal zeigen, wozu wir in der Lage sind.
Mario de Baseggio

2003-10-17, 15.25 GMT
Neues aus dem Dienst - Letzte Folge
Es ist so weit, der Dienst ist vorbei. Ich sitze bereits wieder zu Hause am Rechner, das grüne Tenu wandert wieder in den Keller.
Der Rückschub gestaltete sich für den Spez Zug zwar arbeitsintensiv, aber problemlos. Ich habe zusammen mit Olav, Roli und Daniel 800 Meter Schlauch in den Ausleger geladen, was anderthalb Stunden gedauert hat. Die Fahrzeuge glänzen und sind wieder mit den zivilen Nummernschildern bestückt.

Es bleibt mir lediglich all den Beteiligten zu danken. Allen voran natürlich dem Zug, der einmal mehr organisatorische Mängel exzellent kompensiert hat. («Was du heute kannst besorgen, ...») Fachdienstlich haben sich Michi und Beat wiederum als unersetzlich erwiesen. Ich danke ausserdem meiner Gruppe, die ich bei der Ausbildung der UNO-Blaumützen führen durfte. Speziell sei hier Peter erwähnt, mit dem ich 3 Tage im Duro gesessen habe. Natürlich gebührt auch unserem Instruktor Maurus ein Lob für die interessanten Erläuterungen zum Thema.

Last but not least will ich noch unserem Kadi Stefan einen grossen Dank aussprechen. In meiner ganzen militärischen Laufbahn habe ich noch keinen derart fähigen, aufgeschlossenen und konsequenten Kommandanten erlebt.
Mario de Baseggio

2003-07-21, 19.02 GMT
Ein grossartiger Film: «Hero»
Heute haben wir im Kino «Hero» mit Zhang Ziyi und Jet Li gesehen. Eindringliche Bilder, ein Soundtrack, der ins Herz trifft und Martial-Arts-Szenen der Weltklasse machen diesen Film äusserst empfehlenswert.
Wer «Crouching Tiger, Hidden Dragon» mochte, der wird auch diesen Epos lieben: Die Bilder wirken vertraut und sind doch neu. Bei der Geschichte geht es diesmal nicht hauptsächlich um die Liebe zwischen zwei Menschen, sondern um die Verantwortung des Einzelnen in einer Gemeinschaft. Das Bild zeigt Moon (Zhang Ziyi) und ist der offiziellen Website des Films entnommen.
herothemovie.com
Mario de Baseggio
herothemovie.com (Image of Zhang Ziyi)

2003-05-02, 20.58 GMT
La Grande Caballé!
Heute waren Eva und ich am Liederabend der Montserrat Caballé in der Tonhalle des Kongresshauses Zürich. Sie ist ein Ereignis, die spanische Primadonna: Ihre Stimme, ihre Kostüme und ihr humorvoller Umgang mit dem Publikum - einzigartig.
Zu Beginn des Konzerts gab es eine kleine Panne. Der Conférencier hatte sich offenbar verspätet, so dass Frau Caballé mit ihrem Pianisten Manuel Burgueras ein wenig verloren auf der Bühne herum stand. Natürlich nahm die Diva das Heft bald einmal in die Hand und sprach mit leichtem Akzent: «Ich weiss nicht, wir mussen warte. Egal, wir fengen an.»
Es folgten Lieder und Arien von Donizetti, Rossini, Verdi und Scarlatti. Vielleicht vermag Montserrat Caballé mit ihren 70 Jahren nicht mehr die Stimmgewalt wie zu ihren besten Zeiten zu entwickeln, an Schmelz und Charme hat ihr Gesang jedoch keineswegs eingebüsst.
Vor der Pause dann erneut ein Missverständnis. Die Sängerin und der Pianist verschwinden von der Bühne, Teile des Publikums stehen auf und gehen in die vermeintliche Pause. Grosse Augen dann bei Frau Caballé, als sie auf dem Weg zurück auf die Bühne das Publikum auf den Beinen sieht. Das sei nur eine «Atempause» für sie selbst gewesen, weil das folgende Stück eine «sehr, sehr lange Cantata» sei, meinte sie etwas verlegen lächelnd.
Spanische Lieder von Zarzuela beendeten das offizielle Programm, zahlreiche Zugaben folgten. «Das kenne Sie», kündigte der Sopran an und sang dann «Dür ds Oberland uf, dür ds Oberland ab, da han i zwöi Schätzli, wär chouft mir eis ab?»
Auch «Like a Dream» von Vangelis wurde von Montserrat Caballé hinreissend dargeboten, nachdem Sie diesen Song mit dem Wunsch nach Frieden in der Welt eingeleitet hatte.
Der Abend endete mit einer Standing Ovation, Frau Caballé bedankte sich ihrerseits bei ihrem Pianisten Burgueras mit einer Rose, die sie aus dem ihr überreichten Bouquet löste.
Im strömenden Regen fanden wir den Weg nach Hause, zufrieden mit all dem, was wir in den vergangenen zweienhalb Stunden erleben durften.
Mario de Baseggio

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