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Happy Birthday, Pelé (born October 23, 1940)

2004-11-22, 09.47 GMT
Tschaikowski's «Nussknacker»
Gestern besuchten wir die Ballett-Vorstellung von Tschaikowski's «Nussknacker» im Zürcher Opernhaus. Die Inszenierung von Heinz Spoerli fand die richtige Mischung von traditionellen Elementen und moderner Konzentration auf das Wesentliche.
Die ergreifenden Melodien des russischen Romantikers und die elegante wie kraftvolle Darbietung der Tänzerinnen und Tänzer kamen im minimalistischen Dekor voll zur Geltung. Wie in verschiedenen Presse-Kritiken beschrieben, wurde das Stück von Ballast befreit, die Musik und der Tanz an sich sind ins Zentrum gerückt. So wirken die Szenen wie einzelne, zusammenhangslose Episoden, die auch für sich allein stehen könnten. Sie werden lediglich durch den Traum der kleinen Marie gerahmt, ein Kunstgriff, der Spoerli die Entfaltung einzelner, starker Bilder erlaubt.
Alles in allem eine schöne Leistung mit bewegenden und äusserst ästhetischen Momenten.
Mario de Baseggio

2004-11-20, 12.25 GMT
Nemo bei uns zu Hause!
Ich habe mir gestern einen lang gehegten Wunsch erfüllt und mir ein kleines, 19 Zoll breites Aquarium gekauft! Und Tropenfische gleich dazu, 36 verschiedene Arten.
Das Bild zeigt einen «Picasso Druckerfisch», den haben wir während unseren Schnorcheleien auf den Seychellen im Sommer auch gesehen. Wie auch die Doktorfische oder die farbenreichen Brassen, die jetzt mit ihren ruhigen, eleganten Bewegungen meinen Schreibtisch schmücken.
Natürlich muss ich als Aquariumsneuling jetzt gut auf meine Schützlinge aufpassen. Vor allem unsere Katze Brandy zeigt reges Interesse...
Mario de Baseggio

2004-11-14, 16.50 GMT
Video-Konferenz mit Brasilien
Heute haben wir uns mit Concórdia (SC) in Brasilien verbunden, um dort mit den über 200 Teilnehmern an der ersten Internationalen Konferenz der Familie Baseggio per Video-Konferenz in Kontakt zu treten.
Diese Tagung war vom brasilianischen Team von baseggio.net organisiert worden, weswegen Eva und ich nicht fehlen durften. Wir danken Evaldo für die geleistete Arbeit!
Mario de Baseggio

2004-11-08, 21.29 GMT
Alien vs. Predator
«Der Freund meines Feindes ist besser, wenn man ihn nicht braucht.» (Oder so ähnlich.) Dies die Weisheit aus dem dümmsten Film des Jahres, den Alex, Ray und ich uns heute abend angetan haben. Hirnrissige Dialoge, Schlachtorgien und keine Story - wir haben uns blendend unterhalten!
Die offizielle Website des Films
Mario de Baseggio

2004-11-07, 08.21 GMT
Lucia di Lammermoor
Gestern sahen wir Donizetti's «Lucia di Lammermoor» im Opernhaus Zürich. Wir waren von Robert Carsen's Inszenierung äusserst beeindruckt, vor allem Annick Massis (Lucia) und Fabio Sartori (Edgardo) überzeugten mit kraft- und gefühlvollen Interpretationen.
Die Geschichte der unglücklichen Liebe zwischen Lucia und Edgardo wurde in einem abstrakten, geometrischen aber dennoch wirksamen Bühnenbild konsequent umgesetzt. Alle Beteiligten dunkel gekleidet, lediglich Lucia in blendend weissen Gewändern. Um so grösser die Wirkung, als sie nach dem Mord am aufgezwungenen Ehemann in blutbesudeltem Nachthemd durch die Reihen der entsetzten Hochzeitsgesellschaft wankt. Massis verstand es ausgezeichnet, die Entwicklung der Lucia, ihre Angst, ihre Verzweiflung und schliesslich ihren Wahnsinn darzustellen. Ihr Gesang wirkte nie übertrieben, nie effektheischend, sondern vermittelte präzise und ergreifend den Gemütszustand der Heldin - bis hin zum letzten, agonistischen Schrei.
Fabio Sartori beherrschte die Bühne mit seiner unheimlich starken, druckvollen Stimme. Trotz seines gewaltigen Stimmvolumens gelang es auch ihm, seine Figur glaubhaft und bewegend zu verkörpern. Die Enttäuschung und Wut Edgardos über den Verrat seiner Geliebten schwang in jeder Note mit, später die Resignation und Trauer, die im Suizid ihre Erlösung findet. Die von Sartori gesungene Arie «Tu che a Dio spiegasti l'ali» gehört zum Schönsten, was wir bislang in einem Opernhaus gehört haben.
Zur Übersicht bei opernhaus.ch
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2004-11-03, 16.19 GMT
«People Get the Government they Deserve»
Hohe Wahlbeteiligung, Sieg für den bisherigen Amtsinhaber. Dieses Mal gibt es keine Entschuldigungen mehr: Der amerikanische Präsident wurde von seinem Volk in seinem Amt bestätigt.
In Europa müssen wir akzeptieren, dass die Wählerinnen und Wähler in den USA offenbar andere Prioritäten setzen.
Auch wenn aus unserer Sicht augenscheinlich die meisten Leitzahlen für einen Führungswechsel sprachen, hat sich das amerikanische Volk anders entschieden. Und hält damit am eingeschlagenen Kurs fest. Es scheint, als habe die wieder und wieder heraufbeschworene Mär vom «Krieg gegen den Terrorismus» genug Angst in den Herzen der Menschen erzeugt. Angst nimmt Entscheidungsfreiheit. Angst macht konservativ. Es ist dem Regime offenbar gelungen, dieses machtsichernde, entrechtende Konstrukt des «Kriegs gegen den Terrorismus» als Antwort auf eine real existierende, aber aufgebauschte Bedrohung darzustellen. Der Präsident verspricht die Lösung eines Problems, das er selbst geschaffen hat. Und wird dafür mit der Wiederwahl belohnt.
Nun, wir werden auch die nächsten vier Jahre hinter uns bringen. Leider werden viele Menschen auf der ganzen Welt einen hohen Preis für diese Wahl tragen müssen.
Mario de Baseggio

2004-11-02, 19.33 GMT
Happy Birthday, Popiç!
Ray wurde heute schnapszahlig alt. Und im Restaurant «Bü's» lud er zum Apéro. Ich musste zwar ziemlich früh gehen, dennoch ergaben sich interessante Gespräche. Mit Ivan habe ich mich zum Beispiel über die soziale Verantwortung von Grossbanken unterhalten. Ich danke dem reifen Gastgeber und wünsche ihm alles Gute in der zweiten Lebenshälfte.
Mario de Baseggio

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