neuigkeiten
| site map
| top-themen
die frau
das maedchen
der mann
bilder
don camisi

fan70.ch

baseggio.net

tempus-fugit.ch

   eng
News Archive 2005-10
search our 943 news articleshide the archive

2018: 10 09 08 06 05 04 02 01
2017: 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2016: 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2015: 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2014: 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2013: 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2012: 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2011: 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2010: 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2009: 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2008: 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2007: 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2006: 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2005: 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2004: 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2003: 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2002: 12 11


2005-10-26, 18.51 GMT
Der FC Thun bei der Arbeit
Heute hatte ich von Berufs wegen die Möglichkeit, den Champions-League-Klub Thun bei einem Training im Lachenstadion zu beobachten und zu fotografieren. Die sympatische Mannschaft unter Urs Schönenberger scheint für das Spiel gegen Ajax Amsterdam am kommenden Mittwoch bereit zu sein.
Jedenfalls zeigten sich Topskorer Mauro Lustrinelli (Bild) und seine Kameraden motiviert und gut gelaunt.
Mario de Baseggio

2005-10-25, 16.58 GMT
Brandy ist wieder da!
Nachdem wir die Hoffnung schon fast aufgegeben hatten, ist vor 5 Minuten unsere Katze Brandy nach einem sechstägigen Ausflug wohlbehalten wieder zurück gekehrt.
Ganz unerwartet stand sie plötzlich auf dem Fenstersims und liess ihr vertrautes «Möunz» vernehmen. Sie hat nun Hunger und scheint etwas durcheinander zu sein, sonst fehlt ihr aber nichts. Wo sie in den vergangenen - für uns schlimmen - Tagen abgeblieben ist und was sie dabei erlebt hat, darüber können wir nur mutmassen. Aufgrund ihres einigermassen genährten Zustandes können wir annehmen, dass sie gefüttert wurde. Was wiederum bedeutet, dass sie wohl von jemandem festgehalten wurde. Das würde denn auch ihre gegenwärtige Nervosität erklären.
Wie dem auch sei, wir sind froh, unser kleines Familienmitglied wieder bei uns zu haben. Wir haben sie arg vermisst.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-10-15, 10.41 GMT
Die Sonne hinter einigen Wolken
Darf man den «Cirque du Soleil» nicht wirklich gut finden? Wir haben gestern eine Vorstellung des Programms «Dralion» in Wallisellen gesehen und waren vom Gebotenen eher enttäuscht.
Afrikanische Exotik, chinesische Kampfsport-Ästhetik, klassisches Ballett und reichlich Bollywood-Glamour. Vier der Zutaten, aus dem die «Dralion»-Suppe gekocht wird. Natürlich bleibt es nicht nur bei vier, japanische Koto-Trommler, italienische Commedia dell'Arte, indonesisches Schattenspiel und zahlreiche weitere ethnische Versatzstücke werden im Minutentakt wild durcheinander gemischt. Die Vorstellung erstickt sich in ihrer eigenen Vielfalt, der Plot wirkt gekünstelt und forciert. Wir haben uns gefragt, ob es nötig ist, alles, was gegenwärtig «hipp» - und damit kommerziell verwertbar - ist, in eine Show zu packen. Besonders schade ist dabei die Tatsache, dass die Leistung einzelner Artisten zu wenig zur Geltung kommt.

Besonders hervorheben und von der Kritik komplett ausnehmen möchten wir den ukrainische Jongleur und Tänzer Viktor Kee, der uns mit seiner Nummer von Weltformat begeistern konnte. Verblüffend, wie er mit den bis zu 7 Bällen jonglierte und sich gleichzeitig schlangenartig elegant bewegte!

Zu erwähnen ist aber auch, dass in fünf der neun gezeigten Akrobatik-Teile der anderen Artisten arg gepatzert wurde. Für eine Veranstaltung mit Ruf von Weltklasse (und entsprechenden Eintrittspreisen) eine schlechte Bilanz.
Viktor Kee - Die Website des unglaublichen Jongleurs.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-10-08, 17.09 GMT
Zurück aus Bali
Unsere zweiwöchigen Asienferien sind vorüber, gestern Morgen sind wir in aller Frühe in Zürich gelandet. Etwas frisch fanden wir es schon nach der indonesischen Gluthitze!
Um es gleich vorweg zu nehmen: es geht uns gut, wir waren nicht in unmittelbarer Nähe der Anschlagsorte, unsere Ferien waren wunderschön und wir konnten auch die zweite Hälfte geniessen. Ohne respektlos erscheinen zu wollen, viel mehr Worte möchten wir an dieser Stelle nicht über die niederträchtigen Attentate verlieren. Denn die Insel der Götter und ihre Bewohner verdienen anderes.
Der Dharma-Hinduismus ist auf Bali allgegenwärtig. Schreine, Dämonenwächter, Opfergaben - sie sind überall zu finden, sei es im Reisfeld oder im Souvenirshop. An den schönsten und wohl magischsten Punkten der Insel haben die Balinesen Tempel erbaut, so zum Beispiel der Tempel Ulu Watu auf über 100 Meter hohen Klippen oder der Meerestempel Tanah Lot. Dazu kommt die üppige Pflanzenwelt, saftiges Grün und Blumen in allen Farben erfreuen das Auge.

Ein absolutes Highlight waren unsere Tauchgänge in Tulamben, an der Ostküste Balis. Die Vielfalt an wunderschönen Korallen und tropischen Fischen, die manchmal nur 5 cm vor unseren Nasen vorbeischwammen, begeisterten uns restlos. Einer der Tauchgänge führte uns zum Wrack der US Liberty, einem amerikanischen Kriegsschiff, das 1942 von einem japanischen U-Boot torpediert worden war. Das Schiff liegt heute nur ca. zwanzig Meter vor der Küste und ist in den letzten sechzig Jahren zu einem künstlichen Riff geworden.

Die Fotogalerie zeigt, dass Bali wahrlich einen Besuch wert ist.
Zur Fotogalerie
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio

2005-10-02, 03.21 GMT
Anschlaege auf Bali
Gestern Abend detonierten im suedlichen Bali vier bis sechs Bomben. Dabei wurden mindestens 25 Menschen getoetet, ueber 100 Personen sind verletzt. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und deren Angehoerigen. Wir denken aber auch an die Balinesen, die unter den wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Attentate zu leiden haben werden.
In der letzten Woche durften wir sehen, wie wunderschoen diese Insel ist, wie freundlich und tolerant die Menschen sind. So besuchten wir den groessten Tempel Balis, den Muttertempel Besakih, das fruehere Gericht des Koenigreichs Klungkung, den Tempel Uluwatu und seine nach wie vor aeusserst frechen Affen, durchstreiften Reisterrassen und umrundeten die Caldera des Vulkans Batur.

Diese beeindruckende Schoenheit steht nun in scharfem Kontrast zu den feigen Anschlaegen von gestern. Einmal mehr zeigt sich, wie sinn- und ehrlos das Vorgehen dieser Verbrecher ist. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel.
Eva Moehlecke de Baseggio und Mario de Baseggio
Aus Sanur, Bali.

© 2018 baseggio.com | moehlecke.com